Gesundheit
Zu große Packungen: Medikamente im Wert zwischen 5-7 Milliarden Euro landen im Müll

75 Prozent der Berliner und Brandenburger geben an, dass sie schon Medikamente entsorgt haben, weil Tablettenpackungen zu groß waren oder die Arznei nicht vertragen wurde. Das ergab eine repräsentative Umfrage des rbb. Arzneimittel-Experte Gerd Glaeske kritisiert im Verbrauchermagazin „SUPER.MARKT“ die Verschwendung enormer Werte: „Ich bin sicher, dass heute etwa um die 10 Prozent der Ausgaben sicher im Müll landen – eher bis 15 Prozent. Das wären dann zwischen fünf und sieben Milliarden Euro.“ Ein Hauptgrund für die Verschwendung liegt in zu großen Packungen. So gaben 62 Prozent der Befragten an, dass zum Zeitpunkt der Genesung noch ausreichend Medikamente in der Verpackung vorrätig waren. Andere Gründe waren, dass die Behandlung vorzeitig abgebrochen oder ein Medikament nicht vertragen wurde. Zwar gibt jeder Zweite Medikamente bei einer Apotheke zurück, doch diese dürfen die Arznei nicht weitergeben. Die jährliche Verschwendung zu Lasten aller Krankenversicherten geht weiter, obwohl aus anderen Ländern Verfahren bekannt sind, die Abhilfe versprechen. Aus Entwicklungsländern, aber auch aus Skandinavien und den Niederlanden ist eine exakte Portionierung bekannt. Statt 50er- oder 100er-Packungen erhält ein Patient nur so viele Tabletten, wie er benötigt. Weitere Informationen dazu im rbb-Verbrauchermagazin „SUPER.MARKT“ am 04.11.2019, 20:15 Uhr, im rbb-Fernsehen.

Rentenpolitik
Neuer Kompromissvorschlag zur Grundrente aus der Union

Im Koalitionsstreit um die Grundrente hat der Chef der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, Peter Weiß, einen neuen Kompromissvorschlag unterbreitet. Die geplante Höherwertung der Renteneinzahlungen von Geringverdienern solle nur bis zum Jahr 2014 gelten, dem letzten Jahr vor der Einführung des Mindestlohns Anfang 2015. „Am besten wäre, die geplante Höherwertung auf die Zeit bis 2014 zu begrenzen“, sagte der CDU-Politiker Weiß der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. So würde dem Wunsch der Union Rechnung getragen, die Kosten der Grundrente zu begrenzen. Andererseits hätte man aber die Zeiten schlechter Löhne in Ostdeutschland mit der Regelung voll erfasst, so dass auch einem Wunsch der SPD entsprochen werde.

Bukarest
WM: Bronzemedaille für türkische Ringerin Zeynep Yetgil

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Bukarest – Die türkische Ringerin Zeynep Yetgil hat bei der U-23 Junioren-Weltmeisterschaft im rumänischen Bukarest die Bronzemedaille gewonnen. Nachdem Zeynep Yetgil im Halbfinale gegen ihre indische Gegnerin Pooja Gehlot mit 8:4 das Nachsehen hatte, traf sie im Kampf um die Bronzemedaille auf ihre russische Gegnerin Ekaterina Verbina. In der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm der Damen setzte sich Yetgil bei dem Match um Platz drei gegen ihre russische Rivalin mit 5:2 durch.
(Screenshot/Bartin Üniversitesi)
Die russische Athletin, die zugleich Junioren- Europameisterin ist und bis zu dem Kampf noch amtierende Vizeweltmeisterin war, hatte gegen ihre türkische Kontrahentin nach einem 2:0 Rückstand bis vier Sekunden vor Schluss ein 2:2 Remis errungen. Doch in der allerletzten Sekunde holte die türkische Nationalringerin Yetgil durch einen überraschenden Angriff weitere Punkte und sicherte sich mit einem 5:2 Endstand die WM-Bronzemedaille. Die Proteste der russischen Seite wurden nach einer Videoanalyse durch die Ringrichter abgelehnt, sodass Yetgil als Siegerin vom Feld ging. Der obligatorische Militärgruß Während der Siegerehrung zeigte auch Zeynep Yetgil den obligatorischen Militärgruß, den türkische Sportlerinnen und Sportler bei einem Sieg überall auf der Welt demonstrativ ausführen. Damit drücken die Athlethen ihre Solidarität mit der türkischen Armee aus, die mit einer Anti-Terror-Offensive gegen die Terrororganisationen YPG/PKK und ISIS in Nordsyrien vorgehen.

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– Bari – Taekwondo-EM: Gold für Türkinnen İrem Yaman und Rukiye Yıldırım

Bei der G4 Extra Taekwondo-Europameisterschaft im italienischen Bari haben die türkische Nationalsportlerinnen İrem Yaman und Rukiye Yıldırım jeweils Goldmedaillen gewonnen.

Taekwondo-EM: Gold für Türkinnen İrem Yaman und Rukiye Yıldırım

Militäroffensive Friedensquelle
Tall Abyad: YPG hält Zivilisten für legitime Ziele in Nordsyrien

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel In der syrischen Stadt Tall Abyad an der Grenze zur Türkei sind mindestens 20 Menschen bei einer Autobombenexplosion ums Leben gekommen. 30 weitere sollen zum Teil schwer verletzt sein. Die Explosion fand mitten in der belebten Markstraße statt, ganze Häuserfronten wurden durch die Detonation in Mitleidenschaft gezogen. „Nach ersten Erkenntnissen wurden bei der Explosion in der nordöstlichen Stadt 13 Zivilisten getötet und etwa 20 weitere verletzt“, hieß es in einer Erklärung des türkischen Verteidigungsministeriums am frühen Samstag. Die Explosion habe sich auf einem Marktplatz ereignet. Nur einen Tag zuvor hatte das türkische Verteidigungsministerium einen Sprengstofffund bekannt gegeben: „In Tall Abyad wurden geheime Räume der YPG entdeckt. Sie wurden unbrauchbar gemacht, eine Tonne Ammoniumnitrat wurden beschlagnahmt.“ In dieser Woche hatte es bereits mehrere Explosionen von Autobomben in Orten in der Umgebung gegeben. Deren Verantwortung übernahmen bislang über soziale Netzwerke PKK/YPG-nahe Sympathisanten. Tall Abjad liegt an der Grenze zur Türkei in der sogenannten Sicherheitszone, die die Türkei im Norden Syriens errichtet hat. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG mussten aufgrund der Vereinbarungen mit Russland und den USA sich aus diesen Gebieten zurückziehen. Doch der Rückzug wurde bislang nur widerwillig vollzogen. Noch immer versucht die YPG sich den Deals zu widersetzen und beschießt immer wieder auch Stellungen türkischer Posten oder eines der mit der Türkei koalierenden syrischen Rebellenmilizen. Sie bezeichnen die Angriffe „Cenga Rojava“, zu deutsch „Krieg in Rojava“ und teilen Angriffe dieser Art unter dem Hashtag #CengaRojava. Der letzte Autobombenanschlag in Tall Abyad wird ebenfalls der YPG angelastet. Bereits während der türkischen Militäroffensive „Operation Olivenzweig“ hatte die YPG nach ihrer Niederlage in der Region Afrin angekündigt, Zivilisten als legitime Ziele zu betrachten, die mit den türkischen Streitkräften, Hilfsorganisationen und Rebellenmilizen kooperieren oder sich in ihrem Umfeld aufhalten.
(Screenshot/Twitter)
Charles Lister, Direktor des Programms zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus am Middle East Institute in den USA hatte die Ankündigung der YPG im April 2018 scharf verurteilt. In einem Tweet verurteilte Lister zwar auch die Feststellung der YPG, die türkische Regierung unterstützte ein Programm zur Wiederansiedlung von syrischen Flüchtlingen bzw., sprachen in diesem Fall von einer demografischen Veränderung, gleichzeitig erklärte Lister aber, dass die YPG damit Zivilisten, in dem Fall „Familien“, als Hauptziele für ihre „tödlichen Angriffe“ legitimiere, was verabscheuungswürdig sei.

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– Medien –  Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört

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Bari
Taekwondo-EM: Gold für Türkinnen İrem Yaman und Rukiye Yıldırım

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Taekwondo-EM: Gold für İrem Yaman und Rukiye Yıldırım Bei der G4 Extra Taekwondo-Europameisterschaft im italienischen Bari haben die türkische Nationalsportlerinnen İrem Yaman und Rukiye Yıldırım jeweils Goldmedaillen gewonnen. Bei der EM, die vom 1. bis 3. November in Bari stattfindet, nehmen Kampfsportler aus verschiedenen Teilen Europas teil. Nach Angaben der Türkischen Taekwondo Föderation (TTF) traf die türkische Sportlerin İrem Yaman in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm der Damen am zweiten Tag der EM gegen die Britin und Siegerin der letzten beiden Olympiaden, Jade Jones. Rukiye Yıldırım bezwang im Finale in der Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm ihre türkischstämmige Kontrahentin aus Deutschland, Ela Aydın. Zeliha Ağrıs, die in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm antrat, unterlag im Finale der russischen Kämpferin Tatiana Kudashova. Sie erhielt Bronze. Militärgruß nach dem Sieg Yaman, die ihre Rivalin mit 22-9 besiegte, gewann damit Gold für die Türkei. Bei der Siegerehrung salutierte die türkische Kampfsportlerin. Mit dem Militärgruß solidarisieren sich türkische Sportler mit den Streitkräften des Landes, die vor wenigen Wochen eine Anti-Terror-Offensive gegen die Terrororganisationen YPG/PKK und ISIS begonnen hatten. https://twitter.com/iremyamany/status/1160497389788180480

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– Russland – Box-WM: Busenaz Sürmeneli holt Gold für Türkei

Bei der Box-WM der Frauen im russischen Ulan Ude sicherte sich die türkische Boxsportlerin Busenaz Sürmeneli nach einem spannenden Finale die Goldmedaille.

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Balkan
US-Sondergesandter: Kosovo verdient NATO-, EU- und UN-Mitgliedschaft

Pristina – Ohne den Kosovo anzuerkennen, werde Serbien nie der EU beitreten, sagte der Sondergesandte des US-Außenministeriums für den Westbalkan, Matthew Palmer, in der kosovarischen Hauptstadt Pristina am Freitag. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic wisse, dass Serbien nie der EU beitreten würde, ohne das Problem mit dem Kosovo zu lösen, sagte Palmer bei einer Rede vor Studenten in der Nationalbibliothek von Pristina, berichten kosovarische Medien. Der Kosovo dürfe nicht aus einer dauerhaften Lösung auf dem Balkan ausgeschlossen werden und betonte, dass die Lösung der Kosovo-Serbien-Beziehungen nach wie vor eine strategische Priorität für die Vereinigten Staaten sei, zitieren kosovarische Medien den US-Diplomaten. Der Sonderbeauftragte betonte, dass Washington die neue Regierung Kosovos ermutige, den Dialog mit Serbien wieder aufzunehmen. „Alle Schritte, die nach der Normalisierung unternommen werden, werden einfacher sein. Es werden Arbeitsplätze geschaffen. Wenn eine neue Regierung gebildet wird, muss sie die Verhandlungen wieder aufnehmen“, sagte Palmer. „Wir sehen die Integration Ihres Landes nicht ohne Versöhnung mit Serbien. sie verdienen eine NATO-, EU- und UN-Mitgliedschaft, Sie verdienen es, nicht hinter den USA zu stehen, sondern Seite an Seite mit uns. Das ist die Zukunft nur im Dialog, denn Status quo ist einfach nicht genug, sagte Palmer. Die Lösung für die Stabilität auf dem Balkan sei die Integration des Kosovo. Die vollständige Integration des Kosovo bleibe die Verpflichtung der USA.
Grenells Ernennung bestätigt, dass die USA präsent und hilfsbereit sind, betonte Palmer.
Richard Allen Grenell ist seit dem 8. Mai 2018 der Botschafter der USA in Deutschland. Am 4. Oktober 2019 nominierte ihn US-Präsident Donald Trump als Sondergesandten für die Friedensverhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo.
„Die Verhandlungen mit Serbien waren kompliziert. Aber in der Geschichte des Kosovo ging es immer darum, Herausforderungen zu meistern und Kompromisse zu finden. Ihre Staatlichkeit ist unwiderruflich und jetzt brauchen Sie eine Normalisierung, um das große Potenzial, das Sie haben, zu nutzen, sagte Palmer.
Er bekräftigte, dass Serbien die Kampagne zur Aufhebung der Anerkennung des Kosovo einstellen sollte.
Die Verhandlungsführer müssen Raum haben, um Ideen zu erforschen“, fügte Palmer hinzu.

Promi-News
„Man nannte mich den Müllschlucker“ – Arnold Schwarzeneggers Fitnessroutine mit 72

Los Angeles – Mit 15 Jahren begann der am 30 Juli 1947 im österreichischen Thal geborene US-Star mit dem Bodybuilding und erreichte schon vier Jahre später den 2. Platz bei einer Weltmeisterschaft der NBAA. Mit 20 Jahren wurde Arnold Schwarzenegger zum bis dahin jüngsten Mister Universum. Mit sieben Mr. Olympia- und fünf Mr. Universum-Titeln gehört Schwarzenegger zu den erfolgreichsten Bodybuildern in der Geschichte des Sports. Es folgte eine Karriere als Schauspieler, in der er mit Blockbustern wie Herkules, Conan und Terminator weltweite Bekanntheit erlangte. Auch als professioneller Sportler und mit seinen Erfolgen, habe er jedoch nicht immer auf seine Ernährung geachtet. Wegen seines zügellosen und unersättlichen Appetits habe er damals den Spitznamen „Müllschlucker“ bekommen. „Alles, was in der Spüle lag oder man auf dem Küchenboden finden konnte, kratz es einfach ab und lege es mir vor, ich werde es lieben“, sagte Schwarzenegger in einem Interview mit dem US-Fitnessmagazin Men’s Health über seine jungen Jahre. Nur drei Tage vor dem Mr. Olympia Wettbewerb 1970 in New York, habe er mit seinem italienischen Trainingspartner und zweifachem Mr. Olympia-Sieger, Franco Columbu, gemeinsam eine ganze Kirschtorte gegessen. Beide gewannen in dem Jahr in ihren Gewichtsklassen. Im vergangenen August verstarb Columbu mit 78 Jahren in Sardinien. Natürlich weist Schwarzenegger auch schnell auf die Notwendigkeiten hin, was man tun muss, wenn man sich entscheidet, eine halbe Torte zu essen. „Kalorien rein, Kalorien raus. Und das Kalorien raus ist nicht mehr so einfach wie früher. Ich war nicht immer gesundheitsbewusst. Wenn man jung ist, kommt man mit vielen Dingen davon“, so Schwarzenegger gegenüber Men’s Health. Jetzt mit 72 Jahren und nach einer Notoperation am offenen Herzen im vergangenen Jahr, hat er seine Ess- und Fitnessgewohnheiten drastisch verändert. Er halte sich nach Möglichkeit nun von Fleisch und tierischen Proteinen fern und genieße nur noch ab und zu ein Steak. „Es gibt diese falsche Vorstellung, dass tierisches Eiweiß der einzige Weg ist, wie man groß und stark wird“, so Schwarzenegger. Er fühle sich viel besser, seitdem er seinen Fleischkonsum reduziert hat und mehr Gemüse und Haferflocken esse. Neue Trainigsroutine Nach seiner OP habe sich auch sein Training drastisch verändert. Er trainiere nicht mehr mit sehr schweren Gewichten. Die Ärzte hätten ihm nach der OP dazu geraten. „Nicht mehr drei Wiederholungen, schwerstes Gewicht und all das Zeug. Also mache ich jetzt leichtere Gewichte und mehr Wiederholungen“, so der Action-Star. Er trainiere jedoch noch immer jeden Tag. Um sieben Uhr morgens gehe er zum Gold’s Gym – dasselbe Fitnessstudio in das er ging, als er 1968 nach Amerika kam. Im Laufe des Tages fahre er für etwa 45 Minuten mit dem Rad und Abends trainiere er nochmal zuhause. Er habe zudem begonnen dem Aufwärmen und dem Dehnen besondere Priorität einzuräumen. Terminator: Dark Fate Im November kehrt Schwarzenegger als Terminator zurück, wenn auch ein bewusst älterer, etwas sterblicherer Terminator. Es ist auch ein Terminator auf einer ganz anderen Diät.        

Meinung
Kommentar: „Die Kurden“

„Die Kurden“ Ein Gastkommentar von Kuru Yabani  Überall lese ich, dass die Türkei gegen die Kurden Krieg führt. Ich lese von Genozid, Völkermord, Vernichtungskrieg. Einzig allein deswegen, weil die Türkei den Ableger der Terrororganisation PKK verständlicherweise nicht an ihrer Grenze duldet, von wo sie aus immer wieder Angriffe auf die Türkei startet. Immer wieder wird verwechselt, dass Terroristen der PKK und ihrer Ableger DIE Kurden wären. Kurden sind auch die 16 Millionen Menschen, die unbescholten ihr Leben in der Türkei leben. Die zahlreich in allen möglichen Parteien im türkischen Parlament vertreten sind. Die Soldaten, die in türkischer Uniform den Kampf gegen den Terrorismus ihr Leben riskieren. Die 300.000 kurdischen Flüchtlinge, die in der Türkei Schutz gefunden haben. Die Kleinunternehmer, die Schutzgeld bezahlen müssen, damit ihre Geschäfte nicht angezündet und ihrer Familie nichts angetan wird. Kurden sind die Mütter und Väter, deren Kinder entführt und in die Berge verschleppt wurden, um in einem dummen Krieg zu töten und zu sterben. Die Menschen im Nordirak, die in enger Partnerschaft mit der Türkei sich eine kurdische Autonomie und einen kleinen Wohlstand aufgebaut haben und die immer noch dankbar sind, dass die Türkei während des Irak-Kriegs ihre Grenzen für sie geöffnet hat. Niemand in der Türkei oder anderswo redet von DEN Kurden, wenn die PKK mordet und ihre Terroranschläge verübt. Und niemand sollte sagen, dass es ein Krieg gegen die Kurden ist, wenn man sich gegen diesen Terror entgegenstellt.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Türkei – Versehentlicher Übersetzungsfehler: Aus „Terroristen“ wurde „Kurden“

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hielt am Samstag eine Rede in der zentralanatolischen Stadt Kayseri. Aufgrund eines kleinen Übersetzungsfehlers titelten Medien in Deutschland leider jedoch „Mitten im Waffenstillstand droht Erdogan, die Köpfe der Kurden zu zerquetschen“.

Versehentlicher Übersetzungsfehler: Aus „Terroristen“ wurde „Kurden“

Fußball
Bundesliga: Eintracht Frankfurt nimmt FC Bayern auseinander – 5:1

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Frankfurt – Der FC Bayern München kassierte am Samstag eine demütigende 1:5 Pleite gegen Eintracht Frankfurt. Die Eintracht beendet damit eine Durststrecke von fast zehn Jahren ohne Heimsieg gegen den Meister.
(Screenshot/Twitter)
Die Eintracht profitierte dabei von einer frühen Roten Karte gegen Jerome Boateng (10. Minute). Die Tore erzielten Filip Kostic (25.), Djibril Sow (34.), David Abraham (49.), Martin Hinteregger (61.) und Goncalo Paciencia (85.), den Ehrentreffer für die Bayern markierte Robert Lewandowski (37.), berichtet Hessenschau (HS). Die Frankfurter stehen in der Tabelle nun mit 17 Punkten aus zehn Spielen auf Platz sechs, nur noch einen Punkt hinter dem heutigen Gegner, bei dem für den ehemaligen Eintracht-Trainer Niko Kovac die Luft zunehmend dünner wird, so HS.

Frühe Rote Karte gegen Boateng

Die Partie begann vor 51.500 Zuschauern mit viel Tempo auf beiden Seiten. Während die Bayern schon mal gefährlich im Strafraum auftauchten, entstand die erste entscheidende Szene durch einen Konter für die mit viel Leidenschaft auftretenden Frankfurter. Paciencia war auf die Reise geschickt worden, spielte dann Boateng aus und wurde aber von Selbigen gelegt (9.). Schiedsrichter Schmidt zeigte zunächst auf den Punkt und gab Gelb, schaute sich dann aber das Video an und entschied folgerichtig auf Freistoß und Rot gegen Boateng.

Es war der zweitschnellste Platzverweis in der Bundesliga-Geschichte der Bayern. Paciencias Freistoß aus 17 Metern im Anschluss blieb in der Mauer hängen (11.). Kovac stellte um und zog Kimmich wieder aus dem Mittelfeld auf die Rechtsverteidigerposition.

Die Eintracht blieb aggressiv, versuchte, früh zu stören und Ballgewinne zu erzwingen. Das gelang immer wieder, und wurde in der 25. Minute belohnt. Dost legte hinaus auf da Costa, der Sow in der Mitte fand. Der Schweizer zog ab, von Davies‘ Rücken prallte der Ball vor die Füße von Kostic, der das Leder über den Innenpfosten im Kasten versenkte – 1:0 und das erste Tor des Serben gegen die Bayern. Die Eintracht blieb am Drücker, die Bayern konnten sich kaum durchs Mittelfeld kombinieren. Dagegen auf der anderen Seite: Paciencia legte raus auf Kostic, dessen Hereingabe von Kimmich abgefälscht und von Sow direkt genommen wurde (33.).

Das 2:0 war zu diesem Zeitpunkt hochverdient. In der Folge gab die Eintracht den Bayern etwas mehr Raum im Mittelfeld. Kimmich traf noch aus dem Abseits (36.), nur eine Minute später behauptete sich Lewandowski nach Davies‘ Anspiel willensstark gegen drei Mann und vollendete cool aus sechs Metern (37.). Bis zur Pause hielten die Bayern ihr optisches Übergewicht.

Abraham rettet und trifft

Die Pause kam für die Eintracht zum richtigen Zeitpunkt, denn nach nur wenigen Minuten stand es 3:1. Abraham eroberte gegen Gnabry das Leder – und stand wenige Sekunden später am langen Pfosten nach einer da Costa-Hereingabe von der anderen Seite goldrichtig! Der Argentinier drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie (49.)

Im Gegenzug hatte sich Lewandowski schon die Ecke ausgeguckt, doch sein Schuss wurde abgeblockt (51.). Die Partie nahm nun wieder richtig Fahrt auf. Alaba rettete gegen Paciencia (57.), Abraham war in letzter Sekunde vor Lewandowski am Ball (59.), Neuer parierte Dosts Direktabnahme (60.). Die nachfolgende Kostic-Ecke köpfte Hinteregger ins lange Eck – 4:1, die Arena bebte. Kostic hätte fast nachgelegt,

Davies klärte kurz vor der Linie (64.) und Neuer hielt erneut gegen den Serben (67.). Drei Minuten später traf Davies den Pfosten (70.). Die Partie plätscherte nun vor sich hin – bis der eingewechselte Silva Alaba aussteigen ließ und von der Grundlinie auf Paciencia legte, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (85.).

Quelle: eintracht.de

 

Syrien
Kommentar: Türkei wird jeden einzelnen Terroristen verfolgen und zur Rechenschaft ziehen

Die Zahlenmanufaktur Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Über den syrischen Bürgerkrieg spricht man in den USA und Europa seit längerem stets in Zusammenhang mit den „Kurden“. Im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat IS in Syrien und im Irak sprach man stets über die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), deren Verluste, Heldentum und Aufopferungsbereitschaft. Zahlen scheinen in diesem Zusammenhang in den USA und Europa die Gemüter zu bewegen; je mehr desto effektiver. Das ist bei dem sogenannten Verbündeten der USA in Nordsyrien, der YPG und im Verlauf des syrischen Bürgerkrieges der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), nicht anders. Den eigenen Angaben der SDF zufolge hält sie weit über 60.000 Männer und Frauen unter Waffen, die ausschließlich den IS bekämpft haben. Betrachtet man die letzten zwei militärischen Operationen der Türkei in Nordsyrien, dürfte die Zahl aber weniger als 6.000 „Kämpfer“ sein. Jüngst meldete das russische Verteidigungsministerium den Rückzug von 34.000 Kämpfern der SDF aus den Sicherheitszonen entlang der türkisch-syrischen Grenze an. Die Angabe über die Zahl der zurückgezogenen „Kämpfer“ gab die SDF selbst den Russen bekannt. Die USA meldeten zuvor auch den Rückzug, gaben jedoch keine Zahlen bekannt. Ziehen wir jetzt mal ein Schlussstrich unter die Zahlen: die YPG/SDF unterhält nach eigenen Angaben rund 60.000 „Kämpfer“ entlang der 444 Kilometer langen türkisch-syrischen Grenze. Allein entlang der rund 320 Kilometer, die derzeit von Russen und Türken gemeinsam kontrolliert wird, sollen 34.000 „Kämpfer“ anwesend gewesen sein. Da fragt man sich doch verwundert, weshalb man diese latente Gefahr in den USA oder in Europa nicht in die Milchmädchenrechnung einbezogen hat? Sind „60.000“ oder „34.000“ keine nennenswerte Zahl, wenn es um die Sicherheitsinteressen der Türkei geht? Und wenn dem so ist, wieso verweigert man der Türkei die Verteidigung ihrer Interessen, auch mit Waffengängen? Für die Türkei ist jeder türkischer Staatsbürger, der durch einen dieser angeblich „60.000“ oder „34.000“ Terroristen getötet wurde, einer zu viel. Es ist auch unerheblich, wie viele Terroristen sich entlang der syrisch-türkischen Grenze breit gemacht haben. Am Freitag gab es noch einen weiteren gefallenen türkischen Soldaten in der Region. Das ist eine Zahl, die der türkischen Bevölkerung ausreicht, die Mission gegen den Terror in Nordsyrien fortzusetzen. Die Türkei wird jeden einzelnen Terroristen verfolgen und zur Rechenschaft ziehen, der einen seiner Staatsbürger ermordet hat. Jedes dieser Opfer wird den Russen und den Amerikanern vorgehalten werden, bis es keine Opfer mehr gibt. Solange das anhält, kann die USA, kann Russland, kann auch Europa sich nicht zurücklehnen und dabei den Rückzug der türkischen Armee fordern. Waren diese Mächte nicht in der Lage, die SDF zur Räson zu bringen, ist die türkische Armee in der Lage die Sicherheit zu gewährleisten. Sind die sogenannten friedliebenden „Kurden“, „Pazifisten“ und „kurdischen Parteien“ in der Türkei, in den USA oder in Europa nicht in der Lage, die SDF zur Räson zu bringen, wird die türkische Armee die SDF zur Aufgabe zwingen. Zeit genug hatte die SDF, sich auf die östliche Seite des Euphrats zurückzuziehen, sie ließ es aber verstreichen, ließ es auf einen bewaffneten Konflikt ankommen. Die SDF war nie um die Bevölkerung in der Region besorgt, sonst hätte sie die Region längst geräumt und damit das Blutvergießen verhindert. Die SDF war aber nicht dazu bereit, denn sie wollte mit Gewalt, Unterdrückung und Kurdiisierungsplänen sowie Blutvergießen den bislang erreichten Status quo aufrechterhalten. Zahlen über die Stärke, Opfer oder Gegner haben die SDF noch nie interessiert. Für diese völkische neo-kurdische Terrororganisation war nur das Erreichen des Ziels maßgebend.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Militäroffensive Friedensquelle – Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört

Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu