E-Autos
China: Feststoffbatterie soll 2.000 km Reichweite ermöglichen

Peking – Ein Entwickler von Feststoffbatterien in China hat eine neue Zelle vorgestellt, die die Elektromobilität verändern könnte. Das chinesische Start-up Talent New Energy hat eine Feststoffbatterie mit einer extrem hohen Energiedichte entwickelt. Elektroautos können damit 2.000 Kilometer ohne Ladestopp fahren, berichtet Forschung und Wissen (FW). Wie das Fachportal weiter berichtet, ist die hohe Reichweite durch eine höhere Energiedichte der neuen Feststoffbatterie möglich, nämlich 720 Wh/kg. Diese höhere Energiedichte hat erhebliche Auswirkungen: Mit kleineren, leichteren Batterien könnten Elektroautos doppelt so weit fahren wie heute. Feststoffakkus haben schon jetzt mehrere Vorteile: Im Falle eines Unfalls sind sie nicht brennbar und sie lassen sich schneller laden. Die neue, dritte Generation von Talent New Energy soll dank ultradünner Verbundoxidschichten keine flüssigen Anteile mehr im Elektrolyt enthalten und somit temperatursicher und extrem schnellladefähig sein. Bisher haben die Batterien von Elektroautos, bei denen fast immer Lithium-Ionen-Akkus mit einem flüssigen Elektrolyt verwendet werden, deutlich geringere Energiedichten. Tesla kommt laut neutralen Messdaten etwa auf 240 bis 300 Wh/kg, so FW weiter.

EM in Serbien
Box-EM: Weitere türkische Boxerin gewinnt Gold

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Belgrad – Bei der Box-EM in Serbien hat eine weitere türkische Boxerin Gold gewonnen. Die Weltmeisterin und Olympiasiegerin Busenaz Sürmeneli besiegte im Finale der Box-Europameisterschaften der Frauen bis 66 kg die russische Kämpferin Albina Moldazhanova und gewann die erste Europameisterschaft ihrer Karriere. Sürmeneli errang bereits bei der Box-WM 2019 in Russland und 2022 in der Türkei, sowie bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio Gold. Zudem gewann die 26-Jährige 2023 die Europaspiele in Krakau. Beim gestrigen Finale holte auch ihre Namensvetterin und Teamkollegin Buse Naz Cakiroglu eine Goldmedaile für die Türkei.

Im Finale bis 52 kg bezwang die 27-Jährige gestern Anastasia Kool aus Russland und wurde somit nach 2019 und 2022 zum dritten Mal Europameisterin.

Zum Thema

– Box-EM in Serbien – Türkische Boxerin Buse Naz Cakiroglu erneut Europameisterin

Bei der Veranstaltung in der Hauptstadt Belgrad stand die 27-Jährige im Finale der Frauen bis 52 kg Anastasia Kool aus Russland gegenüber.

Türkische Boxerin Buse Naz Cakiroglu erneut Europameisterin
 

Boxen-EM in Serbien
Türkische Boxerin Buse Naz Cakiroglu erneut Europameisterin

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Belgrad – Bei den Box-Europameisterschaften in Serbien gewann die türkische Athletin Buse Naz Çakıroğlu die Goldmedaille und wurde somit zum dritten Mal Europameisterin. Bei der Veranstaltung in der Hauptstadt Belgrad stand die 27-Jährige im Finale der Frauen bis 52 kg Anastasia Kool aus Russland gegenüber. Die türkische Athletin wurde bereits 2019 und 2022 Europameisterin und gewann 2021 eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Tokyo. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Russland gewann sie ebenfalls eine Silbermedaille. Bei der Weltmeisterschaft 2022 in Istanbul gewann sie mit einem Finalsieg gegen die Kolumbianerin Íngrit Valencia zudem die Goldmedaille. .

Gaza-Krieg
Boykott-Bewegung: No Thanks App warnt vor Israel-Produkten

Berlin – Die „No Thanks“-App ruft dazu auf, keine Produkte von Unternehmen zu kaufen, die Israel „unterstützen“. Die App hat Aufmerksamkeit erregt, nachdem ein Video, das ihre Fähigkeiten demonstriert, auf verschiedenen Social-Media-Plattformen viral ging. Daraufhin berichteten auch deutsche Medien darüber, darunter etwa die Deutsche Welle. Die „No Thanks“-Boykottliste umfasst auch Lebensmittelmarken und Supermärkte. Die Nutzung der App scheint simpel: Die Nutzer können den Barcode eines Produkts scannen oder seinen Namen eingeben, und innerhalb von Sekunden wird ihnen mitgeteilt, in welchem Umfang der Hersteller „Israel unterstützt“. Dann wird „No Thanks“ angezeigt – ein Appell, bestimmte Produkte nicht zu kaufen. Videos auf TikTok und X zeigen, dass unter anderem Unternehmen wie Coca-Cola und Nescafé aufgelistet sind. Die App wurde am 13. November eingeführt und bisher über eine Millionen Mal heruntergeladen. Kommentare in den sozialen Medien lassen darauf schließen, dass Menschen auf der ganzen Welt an der App interessiert sind.

SWR trennt sich von Helen Fares wegen No Thanks App

Der SWR trennte sich vor einigen Wochen von der Moderatorin Helen Fares weil sie auf Instagram die App empfohlen hatte. Der SWR schreibt in einer Pressemitteilung, Fares habe mehrfach auf ihrem privaten Social-Media-Account „extreme politische Positionen“ geäußert. Damit sieht der SWR die „Pflicht zur Neutralität“ verletzt. Für den SWR moderierte Fares das digitale Dialog-Format „MixTalk“. Fares wies in einem Video auf ihrem Instagram-Account den Vorwurf, ein Boykott Israels sei antisemitisch, zurück. Sie kritisierte den Sender scharf – weil er nicht standhaft sei gegen „Rechts“. Sie habe ihren Job nicht wegen dem verloren, was sie sagte, sondern „weil der SWR nicht damit umgehen konnte, dass Hunderte von Rechten in Briefen meine Entlassung gefordert haben“, sagt sie in dem kurzen Clip auf Englisch. Dabei sollte der SWR doch die Meinungsfreiheit schützen.

Die BDS Bewegung

Vor bereits fast 20 Jahren wurde die BDS Kampagne (Boycott, Divestment and Sanctions) ins Leben gerufen. Die BDS Bewegung ist eine transnationale politische Kampagne, die den Staat Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren will, um ihre im Jahr 2005 beschlossenen Ziele durchzusetzen: Israel müsse die „Okkupation und Kolonisierung allen arabischen Landes“ beenden, das „Grundrecht seiner arabisch-palästinensischen Bürger auf volle Gleichheit“ anerkennen und „das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf eine Rückkehr in ihre Heimat und zu ihrem Eigentum gemäß UN-Resolution 194 schützen und fördern.“ 171 palästinensische Organisationen unterzeichneten diesen Aufruf; viele Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Prominente unterstützen ihn. BDS ist heute eine lebendige globale Bewegung, die sich aus Gewerkschaften, akademischen Vereinigungen, Kirchen und Basisbewegungen in aller Welt zusammensetzt. Seit ihrem Start im Jahr 2005 hat BDS eine große Wirkung und fordert die internationale Unterstützung für die israelische Apartheid und den Siedlerkolonialismus wirksam heraus. Auf ihrer Webseite schreibt die Bewegung: „Seit 1948 hat Israel den Palästinensern ihre Grundrechte verweigert und sich geweigert, das Völkerrecht einzuhalten. Israel hält ein Regime von Siedlerkolonialismus, Apartheid und Besatzung über das palästinensische Volk aufrecht. Dies ist nur möglich, weil es international unterstützt wird. Die Regierungen versäumen es, Israel zur Rechenschaft zu ziehen, während Unternehmen und Institutionen in aller Welt Israel bei der Unterdrückung der Palästinenser helfen. Da die Machthaber sich weigern, etwas gegen dieses Unrecht zu unternehmen, hat die palästinensische Zivilgesellschaft zu einer weltweiten Solidaritätsaktion mit dem palästinensischen Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit aufgerufen.“ Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas ist drastisch eskaliert, seit die Hamas am 7. Oktober Israel angriff und dabei 1 200 Menschen ums Leben kamen. Nach Angaben des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums wurden auf palästinensischer Seite seit dem 7. Oktober über 35.000 Menschen, meist Frauen und Kinder, durch den israelischen Beschuss von Zielen im Gaza-Streifen getötet.      

Gaza-Krieg
Helfer getötet: Belgien beruft israelischen Botschafter ein

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Brüssel – Abdallah Nabhan und Mitglieder seiner Familie starben in der Nacht nach einem israelischen Luftangriff in der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen, wie die belgische Entwicklungsagentur Enabel am Donnerstag mitteilte. Die belgische Außenministerin Hadja Lahbib hat nach dem Tod von Nabhan den israelischen Botschafter einbestellt. „Die Bombardierung ziviler Gebiete und der Bevölkerung verstößt gegen das Völkerrecht. Ich lade den israelischen Botschafter ein, um diesen inakzeptablen Akt zu verurteilen und Erklärungen zu verlangen“, sagte sie in einem Beitrag auf X. Enabel sagte, dass Nabhan, dessen Vater, Bruder, Nichte und Sohn ebenfalls bei dem Angriff getötet wurden, auf der Liste der Personen stand, die den Gazastreifen verlassen dürfen. Enabel:
Abdallah Nabhan war ein sehr engagierter und geschätzter Kollege. Er kam im April 2020 zu Enabel als Referent für Unternehmensentwicklung im Rahmen eines europäischen Projekts, das Kleinunternehmen im Gazastreifen dabei unterstützt, umweltfreundlich zu produzieren, und das mit einem Projekt der belgischen Entwicklungszusammenarbeit verknüpft ist, das jungen Menschen bei der Arbeitssuche hilft.
  „Was wir seit langem befürchtet haben, ist nun Realität geworden. Dies ist eine schreckliche Nachricht“, sagte die belgische Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit Caroline Gennez in einer Erklärung.
„Ich möchte der Familie und den Freunden von Abdallah, seinem Sohn Jamal, seinem Papa, seinem Bruder und seiner Nichte sowie allen Mitarbeitern von Enabel mein tiefstes Beileid aussprechen. Unsere Herzen sind heute wieder einmal gebrochen“.
„Der Anschlag gestern Abend hat mindestens sieben Menschen das Leben gekostet und viele andere wurden verletzt“, fügte sie hinzu. Jean Van Wetter, CEO von Enabel, sagte in einer Erklärung: „Dies ist ein weiterer eklatanter Verstoß Israels gegen das humanitäre Völkerrecht. Als Direktor einer belgischen Agentur und ehemaliger humanitärer Helfer kann ich nicht akzeptieren, dass dies so lange ungestraft weitergeht.“ Er fügte hinzu: „Es ist tragisch, dass unschuldige Zivilisten diesem Konflikt zum Opfer fallen. Wir müssen alles tun, was wir können, um die Gewalt zu beenden“. Anfang dieses Monats gab Israel zu, dass seine Armee sieben Mitarbeiter der in den USA ansässigen Lebensmittelhilfsorganisation World Central Kitchen getötet hat. Dieser Angriff löste einen weltweiten Aufschrei über die Kriegstaktik der israelischen Streitkräfte aus, der nach Angaben der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen mehr als 34.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Israel hat bisher weder geleugnet noch die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Das israelische Presseamt lehnte eine sofortige Stellungnahme ab.

Auch interessant

– Gaza-Krieg – Israelische Medien: Netanjahu befürchtet Festnahme

Der Sender bestätigte, dass Netanjahu den britischen und den deutschen Außenminister während ihres Besuchs in Israel gebeten hat, zu intervenieren.

Israelische Medien: Netanjahu befürchtet Festnahme
   

Gaza-Krieg
Hamas kündigt Waffenniederlegung unter Bedingungen an

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Gaza – Der ranghohe Hamas-Funktionär Khalil al-Hayya sagte am Donnerstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), die Organisation sei bereit, einem fünfjährigen Waffenstillstand zuzustimmen und sich selbst zu entwaffnen, wenn ein unabhängiger palästinensischer Staat in den Grenzen von vor 1967 errichtet werde. Israel habe keine andere Wahl als eine politische Lösung, da es ihm nicht gelungen sei, die Hamas zu zerschlagen. „Sie haben nicht mehr als 20 Prozent der Fähigkeiten der Hamas vernichtet, weder in menschlicher noch in materieller Hinsicht. Wenn sie die Hamas nicht besiegen können, was ist dann die Lösung? Die Lösung ist politisch“, fügte er hinzu. Selbst wenn es Israel gelänge, die Hamas zu zerstören, würde es nicht gelingen, künftige palästinensische Aufstände zu verhindern, so al-Hayya. „Nehmen wir an, sie haben die Hamas zerstört. Ist das palästinensische Volk dann weg?“, fragte er. Die Hamas wünsche, „einen vollständig souveränen palästinensischen Staat im Westjordanland und im Gazastreifen und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge in Übereinstimmung mit internationalen Beschlüssen“. „All die Erfahrungen von Gruppen, die gegen Besatzer gekämpft haben, als sie unabhängig wurden und ihre Rechte und ihr Land bekamen, was haben diese Kräfte getan? Sie wurden zu politischen Parteien, und ihre Schutztruppen wurden zur nationalen Armee“, fügte er hinzu. Al-Hayya erklärte, dass die Bewegung einen vollständig souveränen palästinensischen Staat im Westjordanland und im Gazastreifen sowie die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge akzeptieren würde, wie dies im internationalen Recht verankert ist. „Wir haben wiederholt die Errichtung eines vollständig souveränen palästinensischen Staates im Westjordanland und im Gazastreifen sowie die Rückkehr der Flüchtlinge im Einklang mit den internationalen Resolutionen, die sich in dieser Hinsicht engagiert haben, angeboten“, erklärte al-Hayya. Außerdem erklärte er, dass das Ziel des bewaffneten Widerstands die Befreiung Palästinas sei. Daher werde sich die Hamas in eine politische Partei und ihr bewaffneter Flügel in eine nationale Armee verwandeln, sollte Palästina ein unabhängiger Staat werden.

Reisen
Adana: 1,5 Millionen Besucher beim 12. Orangenblütenkarneval

von Klaus Jürgens

Es gibt viele Großveranstaltungen in der Türkei – man denke an Sport oder Popmusik und weitere Kategorien, die Menschen egal ob Alt oder Jung anziehen; Türken sind ein begeisterungsfähiges Publikum. Aber dann findet nunmehr in der 12. Auflage etwas ganz Besonderes statt: der Internationale Orangenblütenkarneval in der Metropole Adana im Süden des Landes Es gibt drei herausragende Details die hier im Bericht von live vor Ort angeführt werden sollten.

Erstens, die Dauer des Karnevals. Es war im Frühling des Jahres 2013 als Ali Haydar Bozkurt – die Bürgerinnen und Bürger in Adana nennen ihn liebevoll den ursprünglichen Ideengeber, den Vater für einen Straßenkarneval – dem Verfasser dieser Zeilen an einem etwas kühlerem Abend und während des 1. Orangenblütenkarnevals sagte, wir wissen noch gar nicht ob es jemals eine zweite Auflage geben wird, es hängt von vielen Faktoren ab und besonders von zukünftigen Sponsoren.

(Foto: Eray Kinay)

Bereits ein Jahr später – und auch die Sonne spielte mit – konnte man von einer Großveranstaltung sprechen, die von der Bevölkerung in Adana bestens aufgenommen wurde. Von einem Tag schnell auf drei Tage angewachsen, sahen wir nunmehr im Jahre 2024 ein Programm verteilt über neun volle Tage mit einem Besuchervolumen von 1.5 Millionen Gästen. Natürlich nicht alle an einem Tag – an manchen Tagen gab es über zehn einzelne Großveranstaltungen sozusagen, inklusive Open Air – Konzerten, die die Gäste anzogen.

Und das bringt uns gleich zum zweiten Punkt, nämlich wer kommt eigentlich zum Karneval?

In Adana leben über zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger. Man könnte natürlich sagen, dass wenn auch nur die Hälfte teilnimmt die magische Millionengrenze bereits überschritten wäre. Wenn man persönlich dabei ist, erscheint es auch genauso – eine ganze Stadt ist auf den Beinen, und für neune schöne Tage lang. Aber da gibt es noch einen weiteren Faktor: rund 200 000 Gäste aus ganz Türkiye und vielen anderen Ländern dieser Erde reisen speziell zum Karneval an. Hotels ausgebucht, Restaurants ohne Reservierung kaum eine Chance. Die Organisatoren sprechen von rund 150 000 Übernachtungen in den lokalen und vielen regionalen Hotels.

Und drittens, was macht die Organisatoren und ihr Publikum eigentlich so stolz, was ist dieses Flair des Karnevals? Hier gibt es keinen besseren Gesprächspartner als wie o.a. bereits einmal vorgestellt Ali Haydar Bozkurt, den Präsidenten des Karneval Komitees, und CEO (Marketing und Sales) und Vorsitzender des Verwaltungsrates von Toyota Türkiye.

Im Originalwortlaut erklärte Bozkurt:

„In der nächsten Zeit werden wir unsere Werbemaßnahmen vor allem im Ausland verstärken, und wir wollen mehr zum Tourismus in unserer Region beitragen. In den kommenden Jahren wollen wir, dass unsere Handwerker während der Karnevalszeit die Geschäfte und Häuser unserer Bürger schmücken. Wir wollen noch mehr in die Karnevalsatmosphäre eintauchen. Außerdem fordern wir alle Institutionen auf, mehr Zitronenbäume in den Straßen von Adana zu pflanzen.

Dies wollen wir in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Institutionen der Stadt Schritt für Schritt umsetzen. Unsere Gewerbetreibenden und Gäste sind sehr zufrieden mit dem Karneval. Alle, auch Kinder und Jugendliche haben einen Karneval der Toleranz. Ich gehe davon aus, dass die Wirtschaft von Adana durch die professionelle Unterstützung der Veranstaltungen im Rahmen dieser starken Kooperation sowie durch die in- und ausländische Werbeunterstützung und die Verlängerung der Programmdauer auf neun Tage einen Rekordwert erreichen wird.

In diesem Jahr wird unser Karneval einen wirtschaftlichen Wert von über fünf Milliarden TL erreichen. Vor 12 Jahren, als wir uns auf den Weg machten, erklärten wir, dass dieser Karneval eine Botschaft der Freundschaft und Brüderlichkeit in die ganze Welt senden würde. Die Menschen in Adana haben den Karneval so gut angenommen, dass wir nun jedes Jahr zu Frieden und Toleranz aufrufen“.

Hinzu kommt das im Rahmen einer weiteren Reihe von Veranstaltungen in der ganzen Türkei – das großangelegte Kulturstraßenfestival – ein enorm wichtiger weiterer Kooperationspartner gefunden wurde: das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus welches dieses Kulturstraßenfestival betreut. Das Ministerium hatte entschieden in 2024 den Straßenkarneval in Adana in ihr eigenes nationales Programm aufzunehmen – Erfolg überall.

Zusammengefasst: ein Beitrag zur lokalen und regionalen Wirtschaft in Höhe von rund 150 Millionen Euro, 1.5 Millionen ‚Botschafter‘ die Adana und wie die Menschen in der Türkei feiern in alle vier Landesteile und alle vier Ecken unserer Erde tragen werden, eine begeisterungsfähige Stadt und ein ‚Organisationskomitee 2.0‘ – wie man hier sagt, wenn es April wird muss man in Adana sein.


Klaus Jurgens MSc. (LSE)
Media Relations Expert and Communications Strategist
Economyfirst Limited London
Telephone UK +44 7473 467 339
Telephone Türkiye +90 531 8348 703

Glücksspiel
Das Zeitalter der Online-Casinos – Ein neues Kapitel im Glücksspiel

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Die Glücksspielbranche hat eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt, von den leuchtenden Casino-Hallen in Las Vegas bis hin zu den digitalen Spielzimmern, die heute jedem mit einem Internetanschluss offenstehen. Die Etablierung der Online-Casinos hat es ermöglicht, den Thrill des Wettens bequem vom eigenen Zuhause aus zu erfahren. Plattformen wie casinoluke, die ein weitreichendes Angebot an Spielen bereithalten, haben sich dabei als Wegbereiter gezeigt. Diese digitalen Orte sind nicht nur Treffpunkte für leidenschaftliche Spieler, sondern öffnen auch Anfängern spielend die Türen zur Welt des Glücksspiels.

Wachsende Beliebtheit der Online-Casinos

Der Anstieg der Popularität von Online-Casinos lässt sich auf verschiedene Schlüsselelemente zurückführen. Ein wesentlicher Faktor ist die Bequemlichkeit, die diese Plattformen versprechen. Anstelle einer langwierigen Reise zu einem physischen Casino können Spieler nun mit nur ein paar Klicks in die Welt des Spiels eintauchen. Online-Casinos überzeugen mit einer breiten Palette an Spielmöglichkeiten – von klassischen Tischspielen, wie Poker und Roulette, bis zu zahlreichen Varianten von Spielautomaten. Diese Diversität stellt sicher, dass es für jeden Spielfreund passende Optionen gibt, was im traditionellen Casino nicht immer der Fall ist. Hinzu kommen die zahlreichen Boni und Werbeaktionen, die Online-Casinos anbieten, um das Spielerlebnis zu bereichern. Ein weiterer Vorteil, den Online-Casinos bieten, ist die Möglichkeit, kostenlos zu spielen. Viele Plattformen ermöglichen es den Nutzern, die Spiele in einem Demo-Modus zu testen, bevor sie echtes Geld einsetzen. Dies ist eine großartige Gelegenheit für Anfänger, sich mit den Regeln und Mechanismen vertraut zu machen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Selbst erfahrene Spieler nutzen diese Option gerne, um neue Spiele zu erkunden und Strategien zu perfektionieren. Das kostenlose Spiel ist ein weiterer Schlüsselfaktor, der zur wachsenden Beliebtheit von Online-Casinos beiträgt.

Der soziale Aspekt des Online-Glücksspiels

Ein weiterer Punkt, der die Anziehungskraft von Online-Casinos ausmacht, ist deren soziale Dimension. Obwohl es zunächst widersprüchlich scheint, bieten moderne Plattformen zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten. Spieler können sich in Echtzeit austauschen, Erfahrungen teilen und sogar an Live-Spielen mit echten Dealern teilnehmen. Diese Gemeinschaftsgefühle verleihen dem Online-Glücksspiel eine zusätzliche Anziehung und locken immer mehr Spieler an. Die Perspektiven für Online-Casinos sind vielversprechend, mit kontinuierlichen technologischen Fortschritten, die das Spielerlebnis zunehmend immersiv und interaktiv gestalten. Während die Branche weiter expandiert und sich verändert, steht fest, dass Online-Casinos einen unverrückbaren Platz in der Glücksspielwelt eingenommen haben und diesen nicht so rasch wieder abgeben werden. Die sozialen Funktionen der Online-Casinos beschränken sich nicht nur auf die Interaktion zwischen den Spielern. Viele Plattformen bieten auch die Möglichkeit, an Turnieren und Wettbewerben teilzunehmen. Diese Events vereinen Spieler aus der ganzen Welt und schaffen ein Gemeinschaftsgefühl, das über die Grenzen des virtuellen Raums hinausgeht. Teilnehmer können sich miteinander messen, Preise gewinnen und sogar neue Freundschaften knüpfen. Diese sozialen Aspekte tragen dazu bei, dass Online-Casinos nicht nur als Orte des Glücksspiels, sondern auch als Plattformen für Unterhaltung und Kameradschaft wahrgenommen werden.

Gorillas-Mutterkonzern
Türkischer Lieferdienst Getir verlässt Deutschland wieder

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Berlin – Gleich zwei große Lieferdienste verschwinden schon bald vom deutschen Markt. Nur knapp eineinhalb Jahre nach der milliardenschweren Übernahme des deutschen Lieferdienst Gorillas, zieht sich das türkische Unternehmen Getir Medienberichten zufolge schon wieder aus Deutschland zurück. Wie die Wirtschaftswoche am Mittwoch berichtete, sollen auch die Geschäfte in anderen europäischen Märkten bis Mitte Mai eingestellt werden. Einige der 1.800 Angestellten von Getir in Deutschland hätten Anfang dieser Woche bereits ihre Kündigungen erhalten, berichtete die Zeitschrift. Die Schließung der Warenlager soll schrittweise erfolgen. Getir plane auch den Rückzug aus dem niederländischen, und britischen Markt, wie der britische Fernsehsender Sky News berichtete. Wirtschaftswoche berichtete außerdem, dass der Großaktionär Mubadala aus Abu Dhabi die Geduld mit dem Management verloren habe, weil es ihm nicht gelungen war, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln und Getir und Gorillas in Deutschland nicht zu einer Marke zu verschmelzen, um Kosten zu sparen. Wie Sky weiter berichtet, hat das türkische Unternehmen jedoch von seinen Investoren eine neue Finanzierung erhalten. Das Kapital soll für den Rückzug aus den drei Märkten genutzt werden. Außerdem sei eine Intensivierung der Aktivitäten in der Türkei geplant. Das Unternehmen habe sich jedoch noch nicht zu den Meldungen geäußert. Das Unternehmen hat sich bereits aus einer Reihe von Ländern, darunter Italien und Spanien, zurückgezogen, um seine Verluste zu verringern. Der Rückzug des Unternehmens verdeutlicht die sinkenden Bewertungen von Technologieunternehmen, die einst als die neuen Titanen des Lebensmitteleinzelhandels gefeiert wurden. Getir wurde 2015 gegründet und war eines der heißesten Start-ups der Pandemie, als Finanziers sich beeilten, Milliarden von Dollar in Unternehmen zu stecken, von denen sie glaubten, dass sie von strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft profitieren würden.

Brüssel
EU-Lieferkettengesetz: Positive Abstimmung im EU-Parlament

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Brüssel – Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die positive Abstimmung im europäischen Parlament über die EU-Richtlinie zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten im Bereich der Nachhaltigkeit (CSDDD oder EU-Lieferkettengesetz). „Die europaweite Regelung wird die Achtung der Menschen- und Umweltrechte entlang der wirtschaftlichen Wertschöpfungsketten verbessern. Sie beendet zudem unfaire Konkurrenz zwischen Unternehmen, die als Vorreiter Menschenrechte achten, und solchen, die aus ihrer Missachtung Wettbewerbsvorteile ziehen“, erklärt Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Instituts. Das EU-Gesetz wird zudem das deutsche Lieferkettengesetz stärken. Künftig können sich Menschen, deren Rechte verletzt wurden, sowohl in verwaltungsrechtlichen Verfahren über die Verstöße gegen die unternehmerischen Sorgfaltspflichten beschweren als auch vor Zivilgerichten klagen. „Für Betroffene wird es leichter sein, ihre Ansprüche zivilrechtlich durchzusetzen, unter anderem durch Beweiserleichterungen, gesenkte Verfahrenskosten und eine Frist von fünf Jahren zur Geltendmachung von Ansprüchen“, so Windfuhr weiter. „Stellen Unternehmen menschenrechtliche Risiken fest, schreibt die Richtlinie vor, dass eine Priorisierung hinsichtlich der Schwere der Verletzung erfolgen kann. Das gibt wichtigen Spielraum und macht die Umsetzung für Unternehmen handhabbar.“ Die Abstimmung folgt einer Einigung im Ausschuss der Ständigen Vertreter des Rates der Europäischen Union im März, bei Enthaltung Deutschlands. Die EU-Richtlinie wird voraussichtlich im Mai vom Rat der EU verabschiedet werden. Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen. Für Deutschland bedeutet das, dass das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sowie weitere Gesetze an die neuen EU-Vorgaben angepasst werden müssen.

TÜV-Verband begrüßt EU-Lieferkettengesetz

Auch der TÜV-Verband hat die positive Abstimmung begrüßt. Dazu sagt Juliane Petrich, Referentin Politik und Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband: „Die Verabschiedung des europäischen Lieferkettengesetzes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu höheren Umwelt- und Sozialstandards in einer globalisierten Wirtschaft. Nach der Einführung des deutschen Lieferkettengesetzes werden jetzt einheitliche Vorgaben in Europa geschaffen. Damit kommen wir dem Ziel näher, den Umwelt- und Klimaschutz im internationalen Handel zu stärken, gute Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und die Einhaltung der Menschenrechte sicherzustellen.“ „Die Einführung der EU-Lieferkettenrichtlinie eröffnet der Europäischen Union die Möglichkeit, weltweit eine Führungsposition im Bereich nachhaltiger Lieferketten einzunehmen. Die Richtlinie verpflichtet große, in der EU tätige Unternehmen dazu, eine gründliche risikobasierte Prüfung ihrer gesamten Lieferkette durchzuführen. Damit die Richtlinie erfolgreich umgesetzt werden kann, braucht es einheitliche Anforderungen, Standards und Leitlinien. Zusätzlich sind Audits und Zertifizierungen von großer Bedeutung, da sie Vertrauen schaffen und sowohl Unternehmen als auch Behörden unterstützen. Gleichzeitig verbessern sie die Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher.“