Haftbefehle gegen Netanjahu
Netanjahu vergleicht Haftbefehle gegen ihn mit dem Holocaust

Tel Aviv – In einer Rede hat der israelische Premierminister die möglichen Haftbefehle des Internationalen Gerichthofs gegen ihn mit dem Holocaust während des Zweiten Weltkrieges in Verbindung gebracht, berichtet Times of Israel. Sollte der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen und den mutmaßlichen Kriegsverbrechen Israels gegen die palästinensische Zivilbevölkerung Haftbefehle gegen führende israelische Politiker und Militärs erlassen, würde dies ein „beispielloses antisemitisches Hassverbrechen“ darstellen, sagte Benjamin Netanjahu am Dienstag. „Die Möglichkeit, dass sie Haftbefehle wegen Kriegsverbrechen gegen Kommandeure der IDF und führende Regierungsmitglieder ausstellen werden, ist ein Skandal historischen Ausmaßes“, sagte der Premierminister. „Achtzig Jahre nach dem Holocaust erwägen die internationalen Gremien, die gegründet wurden, um einen weiteren Holocaust zu verhindern, dem jüdischen Staat das Recht abzusprechen, sich gegen diejenigen zu verteidigen, die gekommen sind, um einen Völkermord an uns zu begehen, und sie arbeiten immer noch aktiv daran“, so Netanjahu in einer Videoerklärung weiter. Die israelische Regierung geht Berichten zufolge davon aus, dass Chefankläger Karim Khan noch in dieser Woche internationale Haftbefehle gegen Netanjahu, Verteidigungsminister Joav Galant sowie den Generalstabschef Herzi Halevi erlassen könnte. Israel ist zunehmend besorgt über die Aussicht, dass der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag Haftbefehle gegen Premierminister Benjamin Netanjahu und andere führende israelische Politiker und Militärs wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Völkerrecht im Gazastreifen erlassen könnte, wie das israelische Fernsehen am Donnerstag berichtete. Das Büro von Außenminister Israel Katz habe gegenüber der Times of Israel bestätigt, dass das Treffen stattgefunden hat. Laut Channel 12 News hielten drei Minister und mehrere Rechtsexperten der Regierung am vergangenen Dienstag im Büro des Premierministers eine „Notfalldiskussion“ darüber ab, wie die möglichen Haftbefehle abgewehrt werden können. Das Treffen wurde einberufen, nachdem Jerusalem Nachrichten erhalten hatte, die darauf hinwiesen, dass solche Haftbefehle in naher Zukunft ausgestellt werden könnten, so der Bericht, ohne Quellen zu nennen.

Der Sender bestätigte, dass Netanjahu den britischen Außenminister David Cameron und seine deutsche Amtskollegin Annalena Baerbock während ihres Besuchs in Israel gebeten hat, zu intervenieren, um die Ausstellung von Haftbefehlen durch den Internationalen Strafgerichtshof zu verhindern.

Channel 12 berichtete weiter, dass bei den Gesprächen die humanitäre Krise im Gazastreifen und die Erklärungen mehrerer Länder zur Sprache kamen, wonach Israel gegen die Genfer Konvention verstößt. Am Ende der Diskussion sei beschlossen worden, einige dringende Maßnahmen mit dem Internationalen Strafgerichtshof und einflussreichen politischen Parteien zu ergreifen, um die Ausstellung von Haftbefehlen zu verhindern.

Lost in Europe
Recherche: Über 50.000 Flüchtlingskinder verschwunden

Paris – Eine kürzlich von einem europäischen Journalismusprojekt durchgeführte Recherche ergab, dass mehr als 50.000 unbegleitete Flüchtlingskinder als verschwunden gemeldet wurden, nachdem sie europäischen Boden betreten haben. Lost in Europe, ein internationales journalistisches Projekt zur Untersuchung vermisster Flüchtlingskinder in Europa, hat die schockierende Zahl von 51.433 Kindern aufgedeckt, die zwischen 2021 und 2023 nach ihrer Ankunft in europäischen Ländern verschwunden sind. Lost in Europe hat in den letzten Monaten Daten aus verschiedenen europäischen Ländern gesammelt und sich dabei auf das Verschwinden von unbegleiteten Minderjährigen konzentriert. Die Analyse umfasst die Jahre 2021, 2022 und 2023 und kategorisiert die vermissten Minderjährigen nach Herkunftsland, Geschlecht und Alter. Von 27 EU-Ländern sowie Moldawien, Norwegen, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz haben nur 20 auf die Anfragen geantwortet, und nur 13 haben Daten zur Verfügung gestellt. Nach den vorliegenden Daten weist Italien mit 22.899 die höchste Zahl an registrierten vermissten unbegleiteten Minderjährigen auf, gefolgt von Österreich (20.077), Belgien (2.241), Deutschland (2.005) und der Schweiz (1.226).
Zahl könnte höher sein
Die Zahl der vermissten Kinder könnte sogar noch höher sein, da die Daten oft uneinheitlich und unvollständig sind und viele Länder in Europa nicht einmal Daten über vermisste unbegleitete Minderjährige erheben. Das Schicksal der vermissten unbegleiteten Migrantenkinder ist besorgniserregend, so Aagje Ieven, Generalsekretärin von Missing Children Europe, einem Verband, der Basisorganisationen auf dem gesamten Kontinent vereint, gegenüber CNN.
„Sie sind einem höheren Risiko ausgesetzt, von Menschenhändlern ins Visier genommen zu werden, wenn sie nicht bereits von Schmugglern ausgebeutet werden, um Schulden zu begleichen, oder weil sie die Kontrolle über ihre Angehörigen oder ihre Pässe haben.“
Zum Verschwinden von Migrantenkindern trügen mehrere Faktoren bei. Es sei zu befürchten, dass einige von ihnen Opfer von Menschenhändlern geworden sind oder in der Sexindustrie ausgebeutet werden. „Andere verschwinden freiwillig, weil sie den Behörden nicht trauen oder um unsicheren Aufnahmebedingungen zu entgehen. Viele ziehen in andere Länder, um sich mit Verwandten oder Freunden zu treffen, ohne dies zu melden“, sagte Ieven.

Plastikkrise
Ölnachfrage aufgrund steigender Kunststoffproduktion

ein Gastbeitrag von Andreas von Angerer

Weltweit werden jede Minute eine Million Plastikflaschen gekauft. Seit den 1970er Jahren ist die Produktion von Kunststoffen schneller gewachsen als die jedes anderen Materials. Wenn sich dieser Wachstumstrend fortsetzt, wird die weltweite Produktion von Primärkunststoff bis 2050 voraussichtlich 1.100 Millionen Tonnen erreichen.

Insgesamt ist die Hälfte aller produzierten Kunststoffe für den einmaligen Gebrauch bestimmt, was bedeutet, dass sie nur einmal verwendet und dann weggeworfen werden. Von den 7 Milliarden Tonnen Kunststoffabfall, die bisher weltweit produziert wurden, werden weniger als 10 % recycelt. Millionen Tonnen Kunststoffabfälle gehen in der Umwelt verloren oder werden manchmal Tausende von Kilometern weit transportiert, wo sie meist verbrannt oder deponiert werden.

Immense Auswirkungen der Massenproduktion 

Plastik ist zu einem der drängendsten Probleme unserer Zeit geworden, da es unserer Umwelt, unserer Gesundheit und unseren Ozeanen massiv schadet. Die Weltmeere enthalten derzeit schätzungsweise 75 bis 199 Millionen Tonnen Plastik, und die jährliche Menge von 9 bis 14 Millionen Tonnen pro Jahr (2016) könnte sich auf voraussichtlich 23 bis 37 Millionen Tonnen pro Jahr im Jahr 2040 fast verdreifachen.

Nahezu alle Einwegplastikprodukte (98 %) werden aus fossilen Brennstoffen, also Primärrohstoffen, hergestellt. Die Ölindustrie investiert Milliarden in die Petrochemie, in der Annahme, dass Kunststoffe die Hauptquelle der künftigen Ölnachfrage sein werden. Es wird erwartet, dass sie bis zur Mitte des Jahrhunderts fast die Hälfte des Wachstums der Ölnachfrage ausmachen werden. Gleichzeitig werden die Treibhausgasemissionen, die mit der Herstellung, Verwendung und Entsorgung von Plastik aus fossilen Brennstoffen verbunden sind, Prognosen zufolge bis 2040 auf fast 20 % des globalen Kohlenstoffhaushalts ansteigen.

Erstes Umdenken: Unilever und Amazon reduzieren Kunststoff-Einsatz

Diese alarmierenden Fakten zeigen, dass wir uns inmitten einer Krise befinden, die sich rapide verschärft. Doch die Einstellung zu Plastik ändert sich allmählich und Kunststoffe sind für Unternehmen keine verlässliche Wachstumsquelle mehr. Der Markt entwickelt sich in Richtung Wiederverwendung und Mehrweg. Eine entsprechende Regulierung nimmt weltweit zu und auch die öffentliche Meinung wendet sich, wie eine Ipsos-Umfrage zeigt, bei der 71 % der Befragten weltweit ein Verbot von Einwegplastik befürworten.

Dies führt bereits dazu, dass erste große Unternehmen wie Unilever und Amazon den Einsatz von Kunststoffen schrittweise reduzieren. Es ist jedoch unerlässlich, dass mehr Unternehmen transparenter werden und auf umweltfreundlichere Praktiken umstellen, um langfristige Nachhaltigkeit und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Nicht nur die Unternehmen, auch die Politik muss stärker in die Pflicht genommen werden, um klare Richtlinien zu setzen. Es gibt vielversprechende Gesetzgebungspläne auf europäischer und internationaler Ebene, wie die EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) und den Global Plastics Treaty. Sie stehen jedoch unter starkem Einfluss des Lobbyismus, insbesondere von Seiten der Petro-Staaten, denen der Verlust einer ihrer Haupteinnahmequellen droht, sowie von Unternehmen, die lieber weiter auf Einweg und Recycling setzen statt auf Reduktion und Pfandsysteme.

Druck durch Investierende mittels globaler Initiativen erzielt erste Ergebnisse

Um den Druck auf Politik und Industrie zu erhöhen, spielen global koordinierte Initiativen und Organisationen wie As You Sow oder die Dutch Association of Investors for Sustainable Development (Vereniging van Beleggers voor Duurzame Ontwikkeling – VBDO) mittlerweile eine entscheidende Rolle. Sie mobilisieren unter anderem den Druck von Investierenden, um sich aktiv für die Reduzierung von Plastik und nachhaltigere Praktiken einzusetzen.

Die US-amerikanische NGO As You Sow veröffentlicht beispielsweise die „Corporate Plastic Pollution Scorecard“, in der die Maßnahmen von 50 großen US-Konsumunternehmen zur Reduzierung der Plastikverschmutzung bewertet werden. Über Aktionärsbeschlüsse werden die Nachzügler in die Pflicht genommen. Kraft Heinz und andere Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren.

As You Sow hat auch Aktionärsanträge bei Amazon eingereicht, um die Verpackungspraktiken des Unternehmens zu verbessern. Amazon verwendete im Jahr 2022 85.916 Tonnen Einwegplastik für den Versand, ein Rückgang von 11,6 Prozent im Vergleich zu 2021. Amazon plant außerdem, Kunststoffversandverpackungen abzuschaffen.

Die niederländische VBDO hat ein Statement verfasst, das von mehr als 180 Investoren, die ein verwaltetes Vermögen von 10 Billionen Dollar repräsentieren, unterzeichnet wurde. Darin werden Unternehmen aufgefordert, dringend Maßnahmen zur Reduzierung von Plastik zu ergreifen. Sie fordert Unterstützung für ein starkes internationales Abkommen über Plastik und rechtsverbindliche Maßnahmen, um die Produktion und Verwendung von Plastik zu reduzieren.

Darüber hinaus werden Unternehmen aufgefordert, klare Pläne zur Reduzierung von Einwegplastik vorzulegen, gefährliche Chemikalien zu eliminieren und Informationen über ihren Plastikverbrauch transparent zu machen. Inyova leitet im Rahmen der Initiative den Engagement-Prozess mit Beiersdorf. Darüber hinaus wurden Briefe an EU-Abgeordnete und die Mitglieder der High Ambition Coalition, die den Global Plastics Treaty verhandelt, geschrieben, um ihre Unterstützung für ambitionierte und robuste Plastikregulierung zu gewinnen.

Diese Bemühungen zeigen, wie NGOs und Investierende erfolgreich zusammenarbeiten können, um Unternehmen und Politik in die Pflicht zu nehmen und den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft voranzutreiben. Denn die Lösung des Plastikproblems erfordert eine koordinierte globale Anstrengung aller Beteiligten.


Andreas von Angerer, Head of Impact bei Inyova Impact Investing

Glücksspiel
Was bedeutet die Auszahlungsquote (RTP) im Casino?

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Willkommen in der Welt der Online Casinos, einem Ort, an dem Spannung und Unterhaltung nur einen Klick entfernt sind. In dieser digitalen Spielumgebung ist es entscheidend, nicht nur die Regeln der verschiedenen Spiele zu verstehen, sondern auch die spezifischen Begrifflichkeiten, die für eine strategische Spielweise unerlässlich sind. Einer dieser Schlüsselbegriffe ist die „Return to Player“-Rate, kurz RTP, die eine zentrale Rolle für jeden Online Casinobesucher spielt, der seine Chancen realistisch einschätzen möchte.

Der RTP-Wert im Online Casino: Was bedeutet er?

Der RTP-Wert steht für die Auszahlungsquote eines Spiels und gibt an, welcher Prozentsatz der Einsätze über einen längeren Zeitraum an die Nutzer zurückgezahlt wird. Diese Kennzahl ist besonders wichtig, wenn man effektiv planen und spielen möchte. Durch das Verstehen und Nutzen des RTP-Werts können Spieler besser verstehen, bei welchen Spielen sie ihr Geld einsetzen wollen. Wenn Sie mehr über spezielle Funktionen wie das Kaufen von Freispielen erfahren möchten, können Sie hier mehr erfahren. Dieser Aspekt kann besonders in Spielen mit der Option „Feature Buy“ relevant sein, wo Kunden direkt Zugang zu Bonusrunden erwerben können. In den folgenden Abschnitten werden wir detailliert erklären, was der RTP-Wert ist, warum er wichtig ist und wie er Ihre Spielentscheidungen beeinflussen kann. Dieses Wissen wird Ihnen helfen, eine informierte und strategisch kluge Wahl zu treffen, wenn Sie nächstes Mal in einem Online Casino spielen.

Was versteht man unter dem RTP-Wert?

RTP steht für „Return to Player“ und beschreibt den Prozentsatz aller getätigten Einsätze, die ein Spiel über einen längeren Zeitraum an die Besucher zurückzahlt. Um es einfach auszudrücken: Wenn ein Spiel einen RTP von 96% hat, bedeutet das theoretisch, dass von jedem eingesetzten Euro 96 Cent an die Spieler zurückfließen. Dieser Wert wird auf der Grundlage von Millionen von Spielrunden berechnet und dient als durchschnittliche Schätzung, die Ihnen hilft, die potenzielle Rückgabe eines Spiels zu verstehen.

Warum ist der RTP-Wert für Spieler wichtig?

Die Bedeutung des RTP-Werts kann für die Besucher nicht hoch genug eingeschätzt werden, insbesondere wenn es um die Optimierung der Gewinnchancen geht. Dieser Wert gibt Ihnen nicht nur eine Vorstellung davon, wie viel Sie theoretisch von Ihrem eingesetzten Geld zurückgewinnen können, sondern es erlaubt auch eine Einschätzung der Fairness eines Spiels. Titel mit einer hohen Auszahlungsquote sind tendenziell großzügiger, was die Rückzahlung angeht, und bieten somit eine bessere Langzeitperspektive für Gewinne. Darüber hinaus ist der RTP-Wert ein entscheidendes Werkzeug bei der Auswahl von Spielen. Wenn Sie auf der Suche nach den besten Gewinnmöglichkeiten sind und vielleicht sogar Gutscheine für Online Casinos nutzen möchten, sollten Sie Titel mit einer hohen Auszahlungsrate bevorzugen. Dieser Wert kann besonders hilfreich sein, wenn Sie zwischen mehreren Spielen oder Spielvarianten wählen.

Wie beeinflusst die Auszahlungsquote die Spielstrategie?

Ein höherer RTP-Wert bedeutet eine höhere Rückzahlungsquote an den Spieler, was langfristig die Verluste minimiert und die Spielzeit verlängert. Wenn Sie dieses Wissen strategisch nutzen, können Sie Ihre Chancen verbessern, indem Sie Spiele mit einem hohen RTP-Wert auswählen. Beispielsweise könnte ein Spieler, der vorhat, für längere Zeit zu spielen, sich für ein Spiel mit einer Auszahlungsrate von 98% entscheiden, im Gegensatz zu einem Spiel mit einem RTP-Wert von 92%. Obwohl beide Spiele Gewinne auszahlen, bietet das Spiel mit dem höheren Wert über einen längeren Zeitraum hinweg statistisch gesehen eine bessere Rückzahlung.

Der RTP-Wert bei den verschiedenen Casinospielen

Die RTP-Raten variieren stark zwischen verschiedenen Arten von Casinospielen. Das Verständnis dieser Unterschiede kann Ihnen bei der Wahl der Spiele helfen, abhängig von Ihren Zielen und ihrer Risikobereitschaft. Spielautomaten:
  • Hoher RTP-Wert: Einige Online Slots bieten Auszahlungsquoten von bis zu 98% oder sogar mehr. Beispiele hierfür sind 1429 Uncharted Seas von Thunderkick oder Blood Suckers von NetEnt.
  • Niedriger RTP-Wert: Andere Slots können deutlich niedrigere RTP-Werte haben, manchmal sogar unter 90%. Diese sind oft mit großen Jackpots verbunden, wie bei einigen Jackpot-Slots.
Tischspiele:
  • Blackjack: Eines der Spiele mit dem höchsten RTP-Wert, oft über 99%, abhängig von der Spielvariante und den Regeln des Casinos.
  • Roulette: Die RTP-Rate variiert je nach Roulette-Art; europäisches Roulette hat in der Regel eine Auszahlungsquote von etwa 97,3%, während amerikanisches Roulette wegen der Doppelnull etwa 94,74% aufweist.
Andere Casinospiele:
  • Video Poker: Spiele wie Jacks or Better können einen RTP-Wert von über 99,5% bieten, was sie besonders attraktiv für strategische Spieler macht.
  • Baccarat: Ein weiteres Spiel mit hoher Auszahlungsrate, oft über 98%, besonders wenn auf den Bankier gesetzt wird.

Slots mit besonders hohem RTP-Wert

Im Gegensatz zu Spielhallen vor Ort, wo der durchschnittliche RTP-Wert oft nur bei etwa 60% liegt, bieten Online Slots häufig deutlich bessere Quoten. Fast alle Online Slots weisen eine Auszahlungsquote von über 90% auf, und viele überschreiten sogar 95%. Diese hohe Rückzahlungsrate ist möglich, da Online Casinos geringere Fixkosten haben und somit mehr an ihre Spieler ausschütten können.

Beispiele für Slots mit hohem RTP-Wert

Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, welche Spiele besonders lukrativ sein können, stellen wir hier eine Liste einiger Slots vor, die für ihre hohen RTP-Werte bekannt sind:
Slot Beschreibung Auszahlungsquote
Blood Suckers (NetEnt) Dieser Slot ist berühmt für seine hohe Auszahlungsquote und sein gruseliges Vampir-Thema. Er kombiniert spannende Bonusrunden mit sehr guten Gewinnchancen. 98%
Aladdins Lamp (Amaya) Basierend auf dem beliebten Märchen bietet dieser Slot nicht nur eine magische Atmosphäre, sondern auch eine extrem hohe Rückzahlungsrate. 98%
Arabian Rose (Microgaming) Dieser farbenfrohe Slot nimmt Sie mit auf eine Reise in den Orient und bietet neben einer hohen Auszahlungsquote auch packende Features. 97,5%
Simsalabim (NetEnt) Zauberei und Magie stehen im Mittelpunkt dieses Slots, der nicht nur durch seine Thematik, sondern auch durch eine überdurchschnittlich hohe Auszahlungsquote besticht. 97,5%
Sushi Bar (Betsoft) Tauchen Sie ein in die kulinarische Welt Japans mit diesem geschmackvoll gestalteten Slot, der eine hohe RTP-Rate mit appetitlichen Grafiken verbindet. 97,48%
 

Gesundheit
Effekte einer veganen Ernährung auf erektile Dysfunktion

Eine Studie der „New York University Grossman School of Medicine“ in Zusammenarbeit mit der „Harvard T.H. Chan School of Public Health“ hat herausgefunden, dass eine vegane Ernährung dazu beitragen kann, erektile Dysfunktion zu lindern. Eine sehr interessante Erkenntnis, die vielen Menschen eine einfache Weise aufzeigt, sich dieses lästigen Problems zu widmen und Besserung zu schaffen. 

Das Experiment

Für ihre Untersuchung haben die Forscher die Gesundheit von 3.500 Männern mit Prostatakrebs analysiert. Der Grund: Prostatakrebs ist häufig der Grund für eine erektile Dysfunktion. In der Studie wurden die Probanden in fünf verschiedene Gruppen unterteilt, basierend auf ihren jeweiligen Ess-Gewohnheiten. Dafür hat jeder Teilnehmer der Studie einen Fragebogen ausgefüllt, indem er seine Essgewohnheiten schildert, sowie die Frage beantwortet, ob Erektionsschwierigkeiten vorliegen. 
(Symbolfoto: pixa)

Die Ergebnisse der Studie

Die Studie stellte fest, dass eine vorwiegend vegetarische Ernährung das Sexleben für Männer um bis zu 11 % verbessern könne. Unter den sich vegan ernährenden Männern zeigte sich außerdem eine 14 % bessere Harngesundheit. Außerhalb der Sexualgesundheit zeigten sich auch andere Vorteile. Darunter etwa ein verringertes Risiko für eine Depressionserkrankung. Generell zeigen Studien, wie beispielsweise die Stanford-Studie, dass eine vegane Ernährung viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann.

Schlüsse aus der Studie und ihren Ergebnissen

Die Studie hat einige interessante Erkenntnisse geliefert. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung merklich zur körperlichen. Auch, dass die Ernährung erhebliche Einflüsse auch das psychische Wohlbefinden haben kann, wird schon eine Weile angenommen, was nun durch die Studie gestützt wird. Hier liegt nun also eine einfache Stellschraube, an der jeder Mann in seinem Leben drehen kann, um das Risiko einer Erkrankung an Prostatakrebs zu senken. Damit geht dann auch einher, dass das Risiko einer erektilen Dysfunktion verringert werden kann, da diese Problematik häufig aus einer Prostatakrebs-Erkrankung resultiert. Die Studie macht eindeutig: Eine vegane Ernährung hat erhebliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

Andere Probleme und ihre Lösungen

Prostatakrebs geht in sehr vielen Fällen mit Erektionsproblemen einher. Es gibt aber natürlich auch noch ganz andere Probleme, die das eigene Sexualleben negativ beeinflussen können. So leiden Experten zufolge etwa 20–30 % an einem Problem, welches der erektilen Dysfunktion quasi gegenübersteht, nämlich an einem verfrühten Samenerguss. Auch bei dieser Problematik kann aber Abhilfe geschaffen werden. Jedoch ist die primäre Behandlungsweise hier nicht eine veränderte Ernährung, sondern die betroffenen Männer können ein Medikament gegen vorzeitigen Samenerguss einnehmen, welches die Situation erheblich verbessern kann. So kann eine Besserung bereits 30 Minuten bis 3 Stunden nach der Einnahme des Medikaments festgestellt werden. 

Veganismus: Weg in ein besseres Leben?

Dass eine sehr zuckerhaltige Ernährung ungesund  ist, ist kein Geheimnis. Auch, dass Übergewicht das Krebsrisiko steigert ist nichts Neues. In den vergangenen Jahren zeigten sich demgegenüber vermehrt die positiven Effekte einer vegetarischen bzw. komplett veganen Ernährung. Die Wirksamkeit in Bezug auf Sexualprobleme erschließt einen neuen Bereich, der diese Ernährungsweise als gute Option festigt. Der Veganismus befindet sich seit Jahren im Aufschwung und mehr und mehr zeigt sich, dass dies ein berechtigter Prozess ist, der auf alle Lebensbereiche (und die Umwelt) positive Auswirkungen haben kann. Die Forschungslage zu den gesundheitlichen Effekten einer veganen Ernährung nimmt aktuell erst so richtig Fahrt auf. Es bleibt also spannend, zu sehen, welche neuen Erkenntnisse die nähere Zukunft bringen wird.

Gaza-Krieg
Genozid-Vorwurf: IGH weist Anträge gegen Deutschland zurück

Den Haag – Der Internationale Gerichtshof hat an diesem Dienstag in dem Verfahren um die Klage Nicaraguas gegen Deutschland wegen Beihilfe zum Genozid im Gazastreifen die Eilanträge Nicaraguas zurückgewiesen. Deutschland müsse die Rüstungsexporte nach Israel nicht stoppen, entschieden die Richter. Nicaragua hatte während der zweitägigen Anhörungen in diesem Monat argumentiert, dass Berlin durch die Lieferung von Waffen an Israel gegen die Völkermordkonvention von 1948 und das Völkerrecht verstößt und beschuldigt, sich der Gefahr eines Völkermordes bewusst zu sein. Das Gericht erklärte jedoch, es sei weiterhin „zutiefst besorgt über die katastrophalen Lebensbedingungen der Palästinenser im Gazastreifen“ und lehnte einen Antrag Deutschlands ab, das Verfahren vollständig einzustellen. Deutschland hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Anwälte argumentierten, Nicaraguas Klage sei übereilt, basiere auf fadenscheinigen Beweisen und sollte wegen fehlender Zuständigkeit abgewiesen werden. Deutschland ist einer der größten Militärlieferanten Israels und hat nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im Jahr 2023 Ausrüstungen und Waffen im Wert von 326,5 Millionen Euro (353,7 Millionen Dollar) an Israel geliefert, berichtet Al Jazeera. Das Gericht wies darauf hin, dass Deutschland seit Beginn des Konflikts nur vier Ausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen an Israel erteilt hat, zwei für Übungsmunition und eine für Testzwecke, sowie eine Lieferung von „3.000 tragbaren Panzerabwehrwaffen“.

Korruption
Bericht: SPD-Politiker erhält 300.000 Euro von Schleuser-Bande

Köln – Eine Bande aus dem Rheinland, die 350 überwiegend vermögende chinesische Staatsangehörige mit falschen Papieren nach Deutschland schleuste, soll einen ehemals führenden SPD-Politiker und Leiter der Stabsstelle Innovation und Wende im Landkreis Düren mit 300.000 Euro in bar geschmiert haben, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Im Gegenzug, so der Düsseldorfer Staatsanwalt Julius Sterzel gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, soll der Beschuldigte seinen Einfluss bei den Behörden des Kreises geltend gemacht haben, wenn Sachbearbeiter Aufenthaltstitel für chinesische Kunden der mutmaßlichen Schleuser-Bande versagen wollten. 2015 sollen zwei Anwälte aus Köln und Frechen die Schleuser-Organisation gegründet haben. Nach und nach erweiterte sich der Kreis der Bande. Wie Sterzel weiter bestätigte, sollen die angeworbenen Migranten aus Fernost insgesamt 9,2 Millionen Euro auf Anderkonten der Kanzleien eingezahlt haben, um ihre Aufenthaltserlaubnis zu erlangen. So sollen die mutmaßlichen Schleuser-Bosse üppige Gewinne eingestrichen haben. Den Angaben zufolge stehen auch weitere Mitarbeiter von Ausländerämtern unter Korruptionsverdacht. Auf Anfrage wollten sich weder die Verteidiger der inhaftierten Anwälte noch des Dürener SPD-Politikers äußern.

Miss-Universe-Wahlen
Alejandra Rodriguez (60) wird Miss Universe Buenos Aires

Buenos Aires – Alejandra Rodriguez – eine 60-jährige Anwältin und Journalistin aus der argentinischen Stadt La Plata – wurde zur Miss Universe Buenos Aires gekrönt, ein Sieg für ältere Frauen weltweit. Seit diesem Jahr wurde die obere Altersgrenze von 28 Jahren aufgehoben. Bei der Miss-Universe-Wahl 2024 wird es zum ersten Mal in ihrer Geschichte keine Altersobergrenze für die Teilnehmerinnen geben. Rodriguez, Anwältin und Journalistin, erklärte ein „neues Paradigma“ für die Schönheitsstandards bei Schönheitswettbewerben zu repräsentieren. Die Anwältin setzte sich gegen 34 andere Frauen im Alter von 18 bis 73 Jahren durch und gewann den Titel. Rodriguez plant nun, sich am 25. Mai um den Titel der argentinischen Miss Universe zu bewerben. Wenn sie erfolgreich ist, könnte sie später in diesem Jahr an der 73. weltweiten Miss-Universe-Wahl in Mexiko-Stadt, Mexiko, teilnehmen, berichtet die Buenos Aires Times. Rodríguez‘ Sieg kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der Geschichte der Schönheitswettbewerbe, wo traditionelle Kriterien neu bewertet und definiert werden. Mit ihrem vielfältigen Hintergrund und ihrer lebhaften Persönlichkeit verkörpert sie ein neues Paradigma der Schönheit – eines, das über die physische Erscheinung hinausgeht und Individualität, Leidenschaft und Widerstandsfähigkeit umfasst. „Ich bin begeistert, dieses neue Paradigma bei den Schönheitswettbewerben zu repräsentieren, denn wir eröffnen eine neue Phase, in der Frauen nicht nur körperliche Schönheit, sondern auch andere Werte verkörpern“, sagte Rodríguez nach ihrem Sieg in Buenos Aires zu den Medienvertretern. „Ich bin die erste dieser Generation, die damit anfängt.“

Reisen
Türkei: Einnahmen im Tourismus brechen Allzeitrekord

Istanbul – Der Tourismus in der Türkei hat in den ersten drei Monaten bereits einen guten Start hingelegt. Wie der Tourismusminister am Dienstag mitteilte, stiegen die Einnahmen im ersten Quartal um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und erreichten 8,784 Milliarden Dollar. „Wir haben im ersten Quartal die höchsten Tourismuseinnahmen in unserer Geschichte erzielt und sind auf dem besten Weg, das Jahresendziel von 60 Millionen Besuchern zu erreichen“, so Mehmet Nuri Ersoy in seiner Bewertung der Daten. In diesem Zeitraum kamen die meisten Besucher aus dem Iran (748 Tausend), Deutschland (688 Tausend) und Russland (682 Tausend). Nach Angaben des türkischen Statistikamtes (TurkStat) wurden 21 Prozent der Einnahmen von im Ausland lebenden türkischen Staatsbürgern erzielt.

Auch die Auslandsreisen nahmen zu

Die Tourismusausgaben, die sich aus den Ausgaben der türkischen Bürger für Auslandsreisen zusammensetzen, stiegen im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres um 11,3 Prozent und erreichten 1,778 Milliarden Dollar. In diesem Quartal stieg die Zahl der Bürger, die ins Ausland reisten, um 18,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und erreichte 2,45 Millionen Personen. Ihre durchschnittlichen Ausgaben pro Person betrugen laut den veröffentlichten Angaben 727 Dollar.

Glücksspiel
So werden Online-Casinos und Wetten weltweit reguliert

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Die Verlagerung des Geschäftsmodells von Casinos ins Netz hat die internationale Politik vor große Herausforderungen gestellt. Einerseits wollten viele Staaten auf die zu erwartenden zusätzlichen Einnahmen nicht verzichten, andererseits waren sie gleichzeitig gefordert, die bestehenden Spielbanken zu schützen. Immerhin befanden sich diese wie in Deutschland auch unter staatlicher Kontrolle.

Die Verantwortlichen mussten also wirtschaftliche Interessen und jene der Kunden unter einen Hut bringen. Schließlich galt es auch, den Spielerschutz im Internet zu definieren. Die Spieler sollten ein Umfeld vorfinden, das fair und sicher ist. Daneben wollte man Betrug und Geldwäsche minimieren sowie die möglichen sozialen Schäden minimieren. Unter diesen Voraussetzungen haben sich weltweit die unterschiedlichsten Formen von Regulierung entwickelt.

Europäische Union

Derzeit gibt es für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union keine einheitliche Regulierung für den Bereich Glücksspiel. Stattdessen verfolgen die Länder jeweils eigene Ansätze, um den Bereich in ein juristisches Regelwerk zu gießen. Ein anschauliches Beispiel für das lange Gezerre um eine befriedigende Lösung lieferte in der Vergangenheit Deutschland. Hierzulande waren ausländische Anbieter von Spielautomaten, Roulette, Sportwetten und Blackjack im Internet lange vom Markt ausgesperrt. Diese argumentierten mit der geltenden Handels- und Dienstleistungsfreiheit der EU, während Deutschland seine Casinos gesetzlich zu schützen versuchte.

Die alten Regelungen wurden jedoch immer wieder von der EU beeinsprucht, die Folge war schließlich ein mehrfach überarbeiteter Deutscher Glücksspielstaatsvertrag. Dieser gilt seit dem 1. Juli 2021 im ganzen Land und hat einerseits eine Liberalisierung der Märkte und andererseits einen strengeren Spielerschutz gebracht. Eine eigene Behörde, die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, vergibt die Lizenzen und überwacht deren Einhaltung.

In Österreich sind die zuvor in Deutschland gültigen Hürden immer noch in Kraft. Hier wurden Lizenzen lediglich an den ehemals staatlichen Anbieter Casinos Austria vergeben. Dieses Unternehmen befindet sich zwar zwischenzeitlich in privater Hand, doch andere Anbieter aus dem Ausland sind weiterhin nicht zugelassen. Das könnte sich nach einer lange geplanten Reform des Glücksspielrechts zwar ändern, doch in welcher Form ist völlig offen. Vorerst steht die nächste Ausschreibung der Lizenzen bevor, die ab 2027 wirksam werden soll. Online-Glücksspiel ist derzeit lediglich bei einem einzigen Anbieter möglich.

(Foto: pixabay/temprebO)

USA

Die Vereinigten Staaten gingen in der Vergangenheit ebenfalls sehr restriktiv gegen das Online-Glücksspiel vor. Besonders bekannt wurde in diesem Zusammenhang der sogenannte „Unlawful Internet Gambling Enforcement Act“ aus dem Jahr 2006. Er brachte das Online-Glücksspiel in den USA zum Erliegen. Mittlerweile haben jedoch einzelne Bundesstaaten von ihrem Recht Gebrauch gemacht, eigene Gesetze zu erlassen.

Damit wurde das Online-Glücksspiel in einzelnen Staaten unter umfassenden rechtlichen Rahmenbedingungen erlaubt. Dazu zählen etwa New Jersey, Pennsylvania und Nevada. Seit dem Jahr 2022 haben rund die Hälfte aller US-Bundesstaaten Online-Glücksspiel reguliert und erlaubt. Technische Hürden, wie VPN-Detektoren oder Geotargeting, sorgen dafür, dass die Spieler diese gesetzlichen Vorschriften nicht umgehen können.

(Foto: pixa)

Schweiz

Ähnlich restriktiv geht auch die Schweiz vor. Sie hat ihre Glücksspielgesetzgebung erst vor einigen Jahren reformiert und Online-Glücksspiele ermöglicht. Diese sind jedoch an staatliche Lizenzen gebunden, die ausschließlich an die staatlichen Casinos der Schweizer Kantone vergeben werden. Ausländische Anbieter werden mittels IP-Sperren ferngehalten und dürfen nicht innerhalb der Schweiz tätig werden. Gewinne aus Glücksspielen sind bis zu einer Grenze von 1 Million Franken steuerfrei, darüber müssen sie in der Steuererklärung angegeben werden. Die Gewinne aus der Industrie werden bis zu einer Höhe von 80 Prozent abgeschöpft und kommen der Allgemeinheit zugute.

Asien

Asiatische Länder haben seit jeher völlig unterschiedliche gesetzliche Vorschriften, wenn es um die Legalität von Online-Glücksspielen und Wetten geht. Während es in einigen Ländern erlaubt ist, haben andere strenge Bestimmungen und Verbote. Ein anschauliches Beispiel für diese unterschiedliche Herangehensweise ist China. Dort ist Glücksspiel grundsätzlich verboten, Ausnahmen bilden jedoch die Sonderverwaltungszonen in Macau und Hongkong. Dort blüht die Branche.

Australien und Neuseeland

In Australien können die Bewohner online Wetten abgeben oder an Lotteriespielen teilnehmen. Die Gesetzgebung untersagt jedoch interaktive Glücksspiele. Diese sind in Neuseeland hingegen erlaubt, die Anbieter müssen allerdings aus dem Ausland stammen und sich den strengen Verbraucherschutzgesetzen unterwerfen.

Dieser Vergleich zeigt, dass es nach wie vor keinen einheitlichen Ansatz gibt, um Online-Glücksspiel gesetzlich zu regeln. Je nach Standort der Industrie geben sich die Länder entweder liberal oder streng und untersagen das Anbieten von Online-Glücksspielen und Sportwetten im Netz. Dabei befinden sich die Gesetzgeber immer im Zwiespalt zwischen einem strengen Spielerschutz und neuen Steuereinnahmen, auf die Regierungen ungern verzichten.

Gleichzeitig fordern immer liberalere Handelsverträge eine Liberalisierung und Öffnung der Märkte. Dies fördert die Konkurrenz und sorgt damit auf Umwege für bessere und seriösere Angebote. Dieses gesetzliche Flickwerk zeigt, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch sind, um einheitliche Standards und den Schutz der Spieler zu gewährleisten.

In Deutschland und Österreich sind Spieler unterdessen dazu übergegangen, Sammelklagen, mit rechtlicher Unterstützung von Prozessfinanzierern, anzustrengen. Sie fordern Verluste bei Anbietern zurück, die nicht über eine Lizenz des jeweiligen Landes verfügen, sondern mit der Lizenz anderer europäischer Staaten operieren. Beobachter warten gespannt auf ein anstehendes Höchstgerichtsurteil in Deutschland und auf die Entscheidung der Verantwortlichen in der EU. Sie könnten Ausgangspunkt für neue gesetzliche Regeln im Bereich Online-Casinos und Wetten werden.