Regie: Candan Six-Sasmaz
Herkunft: ZDF
Land: Deutschland
Jahr: 2023
Regie: Candan Six-Sasmaz
Herkunft: ZDF
Land: Deutschland
Jahr: 2023
Hayatımızın en anlamlı vakitleri… The most meaningful times of our lives.#TEKNOFEST 🚀 pic.twitter.com/0STxDjW3Cy
— Selçuk Bayraktar (@Selcuk) August 19, 2024Selçuk Bayraktar: Türkiye ileride kendi süper hızlı trenlerini üretip dünyaya da satan bir ülke olacak
📎 https://t.co/CBeOltvR1f pic.twitter.com/7CzksxTe2i — Demirören Haber Ajansı (@dhainternet) August 14, 2024
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– Gaza-Krieg – Israel-Boykott: McDonald’s Umsätze brechen ein
Die Kette meldete ihren ersten Quartalsumsatzverlust seit fast vier Jahren, der auf ein schwaches Wachstum im internationalen Geschäft zurückzuführen ist.
Israel-Boykott: McDonald’s Umsätze brechen ein
Ein Gastbeitrag von Çağıl Çayır
„Die niederträchtigen Morde des NSU, die Toten in Mölln und Solingen und Hanau, sie sind Opfer eines Hasses, der mitten in Deutschland, mitten in dieser Gesellschaft seine Wurzeln hat. Nach wie vor. Und deshalb sind wir alle, im Angesicht dieser Opfer, traurig, betroffen, auch wütend. Aber wir sind nicht ohnmächtig!“, sagte der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Festrede zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei.
„Immer wieder haben Entscheidungsträger in der Politik und Intellektuelle in der Bundesrepublik im Laufe der Zeit – ob gewollt oder ungewollt, spielt eigentlich keine Rolle – ‚Türkenfeindlichkeit‘ geschürt,“ stellte auch der Migrationsexperte Prof. Dr. Karl-Heinz Maier-Braun in seinem Dossier zum 60. Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei fest.
„Nach heutigem Erkenntnisstand scheint sicher zu sein, dass beim ‚NSU-Komplex‘ staatliche Behörden ihren Aufgaben nicht gerecht wurden, aus unschuldigen Opfern verdächtige Mittäter gemacht wurden und dass unterm Strich ein Fall von ‚Staatsversagen‘ zu konstatieren ist. Da die Möglichkeit zumindest einer Mitwisserschaft staatlicher Stellen bisher nicht endgültig und vollständig ausgeräumt werden konnte, bleibt weiterhin viel Raum für Spekulationen und beklemmende Verschwörungstheorien. Das ist die eine Seite der Medaille.
Auf der anderen Seite steht die Frage, ob wir bei der Aufdeckung der wahren NSU-Zusammenhänge und der Mordserie neben einem ‚Staatsversagen‘ auch von einem ‚Medienversagen‘ sprechen können?
Fest steht, dass die ‚Erkenntnisse‘ der Ermittlungsbehörden, die polizeilichen Deutungsangebote für die Täterschaft und auch meist spekulative Mutmaßungen über Hintergründe der Mordserie (‚Ausländer-Milieu‘, organisierte Kriminalität, Drogenszene usw.) von vielen Medien unkritisch übernommen und öffentlich verstärkt wurden; dass andere Quellen dagegen kaum ausgewertet wurden und insgesamt viel zu wenig eigenständig und investigativ recherchiert worden ist.
Familienmitglieder, aber auch Freundinnen und Freunde oder Kolleginnen und Kollegen der Ermordeten wurden von Teilen der Presse nicht als trauernde Opfer beschrieben, sondern häufig als verdächtige Mitwisser oder gar als schweigende Mittäter in Erwägung gezogen,“ schrieb der Geschäftsführer der Wissenschaftsstiftung der IG Metall, der Otto-Brenner-Stiftung, Jupp Legrand 2014 in seinem Vorwort zur medienkritischen Studie über die NSU-Morde „Das Unwort erklärt die Untat“.
„Was wir brauchen, ist wirklich eine totale Sensibilisierung für die Betroffenen. Und dafür müssen wir uns als Medienvertreter einfach auf viel intensiver mit den Betroffenen auseinandersetzen. Wie würden Sie sich das wünschen? Wie ist Ihre Sichtweise auf die Medienberichterstattung? Dafür bräuchten wir eine sehr intensive Analyse und eine Selbstkritik“, sagte die Rechtsextremismusexpertin Andrea Röpke in ihrem Interview (Dlf) zum 10. Jahrestag der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).
„Türkenhass geht alle an“, appellierte damals der taz-Redakteur Daniel BAX, einen Monat nach der plötzlichen Selbstenttarnung des NSU: „Deutschland muss jetzt zeigen, dass es seine türkischstämmigen Mitbürger mit ihren Sorgen nicht alleinlässt. Die Politik hat da bereits wichtige Zeichen gesetzt, sich bei den Opfern entschuldigt und eine Trauerfeier angesetzt. Doch auch die Gesellschaft muss zeigen, dass sie mit dieser Minderheit solidarisch ist.“
Noch ein Jahr zuvor, referierte der Lehrer Dr. Hartmann Wunderer auf dem 48. Deutschen Historikertag in Berlin 2010 über die Geschichte unseres Türkenbildes, das immer noch von „Nichtverstehenwollen, Ablehnung und Geringschätzung bis Verachtung bestimmt ist“:
„Mitteleuropa wurde seit der Eroberung von Konstantinopel von Türkentraktaten schier überflutet. Dabei dominierte klar eine dramatisierende Übertreibung der tatsächlichen oder vermeintlichen Türkengefahr. Berichtet wurde von brutalen Überfällen und Eroberungen der ‚Türken‘. Türkendrucke berichteten in rascher Folge von den Belagerungen und Kämpfen sowie insbesondere von brutalen Greueltaten dieser neuen Gefahr aus dem Osten. Fingierte kirchliche Briefe machten die Runde, in denen Schauergeschichten erzählt wurden.“
2010 veranstaltete die Österreichische Akademie der Wissenschaften sogar die erste internationale Tagung zum Thema „Die Türken erinnern. Ausbildung und Überlieferung des Türkengedächtnisses im internationalen Vergleich“:
„Wir wollen dem konstruierten Feindbild ‚Türke‘ auf den Grund gehen, denn die Angst vor einer so genannten ‚Bedrohung‘ aus dem Osten erscheint in Österreich sehr tief im kollektiven Bewusstsein verankert. Dieser propagandistisch gerade in Wahlkampfzeiten besonders ausgeschlachteten Thematik setzen wir wissenschaftliche Fakten entgegen“, erklärten Dr. Johann Heiss vom Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie Mag. Dr. Johannes Feichtinger vom Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW.
„Man hat treffend von einem ‚Angulus-Syndrom‘ (D. Mertens) gesprochen. Bedrohungsobsessionen, Festungsdenken gehörten, auch in der Renaissance, zum Zeitstil; so bezeichnete Enea die Ungarn in biblischer Metaphorik als ‚Mauer und Schild der Christenheit‘. Inwieweit sich derartige Obsessionen bis heute im kollektiven Unterbewusstsein des Europäers eingenistet haben, bleibe offen“, schrieb der Historiker Johannes Helmrath 2005 in seinem Aufsatz über Papst Pius II., dem „Vater“ unseres anti-türkischen Selbstverständnisses. Zuvor glaubte man noch an die Verwandtschaft mit Türken:
„Traditionell, noch bei Salutati und dem frühen Enea Silvio, hatte man sie wohl aufgrund der etymologischen und (seit 1076) geographischen Affinität zu Nachkommen der Trojaner erklärt. Es gab im Westen sogar Stimmen – selbst 1453 –, die den Erfolg der Türken als verdient, als späte Rache der Trojaner an den Griechen deuteten, das heißt an den verhassten schismatischen Byzantinern. Diese Filiation der Türken über den Trojanermythos aber wird nun gekappt.
Die gegenwärtig erlebten Türken können nicht von den Trojanern (Teucri) abstammen, auf die sich ja zahlreiche westliche Völker, allen voran die Römer selbst, später die Franken, Briten etc. zurückführten; die Plünderer Konstantinopels seien vielmehr Turci, die, wie andere Völker unklarer östlicher Herkunft auch, Asiaten = Barbaren sind. Für sie stand ein aus der Antike stammender Passepartout angeblicher Inferiorität bereit: das Skythentum.
Dass man den Türken die adelnde Herkunft von Troja ab- und die niedere skythische zusprach, schien nur eine wissenschaftlich-philologische Korrektur zu sein; doch manifestierte sie zugleich, hochpolitisch, nicht weniger als die kulturelle Exklusion der Türken aus der alten mythologischen Gemeinschaft, aus Europa. Sie werden buchstäblich barbarisiert!
Mit ‚dem Türken‘ haben wir das Musterbeispiel einer Feindbildkonstruktion vor uns. Mochten auch die Gräueltaten der osmanischen Truppen ein fundamentum in re bilden, so wussten die Humanisten andererseits durchaus von der Bildung Mehmeds II. und der exquisiten Kultur an seinem Hof. Bemerkenswert bei Enea Silvio ist aber vor allem die Tatsache, dass komplementär zur philologischen Exklusion der Türken die ökumenische Inklusion der orthodoxen christlichen Griechen in Europa gehört.
Die Frankfurter Rede Piccolominis spielte auch eine Schlüsselrolle für den erst später beginnenden nationalen Diskurs der deutschen Humanisten. Die Verbindung von Europa und Nation schon in diesem Text ist kein Zufall. Europa sollte ja elementar durch seine Nationen und ihren Nationalismus geprägt werden.
In Eneas Rede will der Lobpreis großer Traditionen sehr bewusst protonationale Gefühle wecken: Es war ja Enea, der Italiener, der zum ersten Mal überhaupt deutschen Zuhörern zuruft: ‚Vos Germani / Ihr Germanen!‘, der an die germanische Tapferkeit, an protorömische Autochthonie, die Siege der Germanen über die Römer appelliert. Auch die großen Kaiser des „deutschen Mittelalters“, Ottones, Heinrici, Friderici etc., ruft der Humanist aus Italien als Kreuzfahrer-Heroen und Vorbilder der kommenden Türkenkrieger an. Zugleich wird der Kampf der christiana communitas gegen die Türken durch Aufzählung alttestamentarischer Helden, der Siege der Griechen über die Perser im welthistorischen Horizont eines gerechten Abwehrkampfs gegen ‚Asien‘ stilisiert.“
„Die Nachricht vom Fall Konstantinopels, am 29. Juni 1453, genau einen Monat nach dem Ereignis zuerst in Venedig bekannt geworden, erreichte dann binnen kürzester Zeit alle Höfe und Städte; innerhalb von zwei bis drei Jahren wurde in bislang nie erreichter Intensität eine die gesamte lateinische Christenheit erfassende Öffentlichkeit im Zeichen der Türkenfurcht hergestellt. Wegen der Vielfalt und der Gleichzeitigkeit der angewendeten publizistischen Mittel wird man dies behaupten können, auch wenn ein anerkannter Begriff der Öffentlichkeit fehlt.
Denn Flugschrift, Lied und Fastnachtsspiel, höfische Darbietungen, Brief, Türkentraktat und Historiographie, Hof- und Reichstagsrede, Volkspredigt und Ablaßkampagnen, monatliche Bittprozessionen, tägliches Glockenläuten am Mittag und nunmehr auch der Einsatz der Druckerpresse – ‚das früheste einwandfrei gesicherte Datum für ein Erzeugnis der Schwarzen Kunst überhaupt, der 22. Oktober 1454, ist das Ausgabedatum eines gedruckten Ablaßzettels zugunsten des Türkenkrieges, und das vom Dezember 1454 stammende ‚älteste vollständig erhaltene gedruckte Buch‘ bietet in deutschen Reimen Eyn manung der christenheit widder die durken, eine Flugschrift von 6 Blatt, die im Sinne des Kaiserhofes bzw.
Enea Silvios die christenheit zu fridden und einigkeit zum Zweck des Türkenkriegs aufruft – alle diese Mittel wirkten zusammen und beweisen einen zuvor nie erreichten hohen Grad der Propagierung und wohl auch der Akzeptanz des Türkenthemas seit dem Fall Konstantinopels“, erläuterte der Historiker Dieter Mertens (UFR) 1991 in seinem Fachaufsatz „Europäischer Friede und Türkenkrieg im Mittelalter“.
„Es ist evident geworden, dass sich das über den Gegner Sagbare offenbar auf den (Anti-)Türkendiskurs des 15. Jahrhunderts beschränkte, das heißt, auf die seit 1453 nachdrücklich behauptete Bedrohung ganz Europas durch die osmanischen Türken. Für die gedruckten Texte bedeutete das, dass die Propagierung des Türkenkriegs im Vordergrund stand.
Ablässe, Ermahnungen zum Türkenkrieg, polemische Traktate, drastische Schilderungen aus dem Verlauf des Türkenkriegs, Briefe und Reden gegen die Türken gehörten bis 1500 zu den Hauptprodukten der europäischen Pressen. Die wenigen positiven Annäherungen turkophiler Autoren, wie Giovanni Mario Filelfos Heldenepos über Sultan Mehmed II. oder ‚aufgeklärtere‘ Strategien wie das ambitionierte Koranübersetzungsprojekt des spanischen Kardinals Juan de Segovia, gelangten im 15. Jahrhundert nicht zum Druck.
Produzenten wie Texte zeigen deutlich, dass der Türkendiskurs im 15. Jahrhundert durch sehr viel ältere religiöse Dynamiken bestimmt war, die auf die hochmittelalterlichen Kreuzzüge, das gelehrte Islambild der Scholastik und den Kampf gegen die Heterodoxie zurückgingen“ stellte 2013 die Historikerin Karolina Döring (LMU) in ihrer katalogischen Studie über den für unseren Antitürkismus grundlegendenden „Türkenkrieg und Medienwandel im 15. Jahrhundert“ fest.
Dennoch ist die lange und folgenschwere Geschichte des Antitürkismus in Europa den meisten immer noch nicht bekannt. Dabei geht es nicht nur darum, wie man „die Türken“, sondern auch darum wie man „die Europäer“ und „die Deutschen“ – sich selbst – versteht. Denn die vorurteilshafte Aus- und Abgrenzung von Türken prägt vor allem unser Selbstbild.
Autor
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlich
Quellen
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt der Türkischen Gemeinde in Deutschland zum 60. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens am 5. Oktober 2021 in Berlin. Bundespräsidialamt, https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2021/10/211005-Festakt-Tuerkische-Gemeinde.html.
Karl-Heinz Meier-Braun, 60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei. Ein Notenwechsel, der Deutschland verändert hat. Migrations- und Integrationsforum Baden-Württemberg, Oktober 2021, https://www.lpb-bw.de/anwerbeabkommen-tuerkei.
Elke Grittmann/Tanja Thomas/Fabian Virchow, Das Unwort erklärt die Untat. Die Berichterstattung über die NSU-Morde – eine Medienkritik. Studie der Otto Brenner Stiftung, AH 79, Frankfurt/Main 2015, https://www.otto-brenner-stiftung.de/berichterstattung-ueber-die-nsu-morde/.
Andrea Röpke/Sebastian Wellendorf, Berichterstattung zum NSU. „Wir brauchen eine totale Sensibilisierung für die Betroffenen“. Deutschlandfunk, 04.11.2021,https://www.deutschlandfunk.de/berichterstattung-zum-nsu-wir-brauchen-eine-totale-100.html. Daniel Bax, Kommentar Reaktion auf rechten Terror. Türkenhass geht alle an. Die Tageszeitung, 04.12.2011, https://taz.de/Kommentar-Reaktion-auf-rechten-Terror/!5106135/.Hartmann Wunderer, Die Erfindung des Fremden: Das Türkenbild in Mittelalter und Früher Neuzeit, 48. Deutscher Historikertag Berlin 2010. Epoche, Geschichtsdidaktik. Sektion, Kulturen im Konflikt? Zur Begegnung von Orient und Okzident, Vortrag am 29.09.2010, https://www.historikertag.de/Berlin2010/index.php/wissenschaftliches-programm/epochenuebersicht/details/428-Hartmann%20Wunderer.html.
Feindbild „Islam“ oder wie „die Türken“ erinnert werden. Internationale Tagung in Bad Radkersburg fragt nach der Entstehung und heutigen Bedeutung des „Türkengedächtnisses“. Österreichische Akademie der Wissenschaften Institut für Sozialanthropologie und Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte/Centre for Southeast European History, Universität Graz/Stadtgemeinde Bad Radkersburg, Bad Radkersburg 14.-16.10.2010, https://www.oeaw.ac.at/isa/das-institut/weitere-artikel/news-detail/feindbild-islam-oder-wie-die-tuerken-erinnert-werden-internationale-tagung-in-bad-radkersburg-fragt-nach-der-entstehung-und-heutigen-bedeutung-des-tuerkengedaechtnisses.
Johannes Helmrath, Enea Silvio Piccolomini (Pius II.) – Ein Humanist als Vater des Europagedankens?, Themenportal Europäische Geschichte, 2007, https://www.europa.clio-online.de/essay/id/fdae-1327.
Karoline Döring, Türkenkrieg und Medienwandel im 15. Jahrhundert. Mittelalter, 12. Mai 2013, https://mittelalter.hypotheses.org/1193.
Ein Gastkommentar von Klaus Jürgens
Führende Medienvertreter, politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen, darunter auch viele Nichtregierungsorganisationen, kamen im Juli dieses Jahres 2024 in der faszinierenden Stadt Schuscha in der aserbaidschanischen Region Karabach zusammen.
Das 2. Globale Medienforum in Schuscha bot eine erstaunliche Vielfalt hinsichtlich des beruflichen Hintergrunds der Delegierten (Printmedien, Fernsehen, Verleger, Redakteure und viele mehr), und wenn man bedenkt, dass neben den Teilnehmern aus unserem stolzen Gastgeberland Aserbaidschan Bürger aus weiteren 49 Nationen nach Schuscha gereist waren, wurde sofort klar, dass dies keine gewöhnliche Veranstaltung war; es war in der Tat ein Großereignis von globalem Ausmaß.
Dieser Meinungsbeitrag konzentriert sich heute auf die bemerkenswerte Grundsatzrede von Hikmet Hajiyev, dem Assistenten des Präsidenten der Republik Aserbaidschan İlham Aliyev, und gleichzeitig Leiter der Abteilung für außenpolitische Angelegenheiten der Präsidialverwaltung.
Unter dem übergreifenden Thema ‚Unmasking False Narratives: Confronting Disinformation‘ war das Forum sicherlich eine zeitgemäße Gelegenheit, da wir in viel zu vielen Orten und Ländern mit der ständigen Bedrohung durch Fake News konfrontiert sind.
Fake News nicht nur in dem Sinne, dass heutzutage jeder Zweite versucht, über die sozialen Medien in die Schlagzeilen zu kommen – das ist nur fair, wenn man gründlich recherchiert -, sondern auch in dem Sinne, dass Regierungen in einer Reihe von Ländern versuchen, eine falsche Realität zu schaffen und sich damit selbst zu einer Bedrohung für Frieden und Stabilität machen.
Als Mitarbeiter von Medien, die sich auf die Türkei konzentrieren, sind wir es gewohnt, gegen einen Trend anzukämpfen, den viele meiner Kollegen im In- und Ausland als ‚Türkei-Bashing‘ bezeichnen. Daher war es sehr interessant, aber auch traurig und schockierend zu sehen, dass Aserbaidschan mit der gleichen Bedrohung konfrontiert ist, nämlich mit ständigen Angriffen mittels falschen Nachrichten leben zu müssen.
Die Zitate sind in chronologischer Reihenfolge, wie sie während seiner Eröffnungsrede vorgetragen wurden. Da es sich jedoch um eine Videoaufzeichnung handelt, liegt die Verantwortung für etwaige Rechtschreib- oder Grammatikfehler allein beim Verfasser dieser Zeilen; es wurden jedoch große Anstrengungen unternommen, um sie zu vermeiden. Das Originalband wurde uns freundlicherweise von Herrn Hajiyev‘s Büro zur Verwendung in diesem Artikel zur Verfügung gestellt.
Zitat:
‚Guten Morgen, meine Damen und Herren. Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie im schönen Schuscha begrüßen zu dürfen, und insbesondere nach der intensiven und dreistündigen Diskussion mit Präsident İlham Alijev beginnen wir mit der offiziellen Eröffnung unseres Schuscha Global Media Forum.
Bevor ich mit meiner offiziellen Präsentation beginne, möchte ich Ihnen eine reale Situation über die Auswirkungen der Desinformation schildern, mit der wir vor ein paar Jahren konfrontiert waren. Ich zitiere den 29. September 2020, BBC News.
Der armenische Verteidigungsminister sagt, dass Kampfjets der armenischen Streitkräfte von einem türkischen F16-Kampfjet im armenischen Luftraum abgeschossen wurden. Infolgedessen wurde der Pilot des armenischen SU-25-Kampfjets getötet, so der Verteidigungsminister der Republik Armenien.
Das waren Nachrichten während des 44-tägigen Karabach-Krieges, und die Informationen wurden von der BBC bereitgestellt und dann an andere große internationale Medien weitergegeben.
War es Desinformation? Ja, aber es bedurfte großer Anstrengungen von aserbaidschanischer Seite, um diese Information zu entlarven, und aserbaidschanischen Regierungsbeamten wurden Hunderte verschiedener Fragen gestellt, ob eine türkische F16 im armenischen Luftraum war und ob es eine Kampfhandlung oder ein Gefecht mit der armenischen Luftwaffe gegeben hat.
Dies zeigt einmal mehr, dass die staatlichen Akteure in diese Informationen verwickelt sind und die internationalen Medien das erste Opfer dieser Informationen sind. Aber was war die wirkliche Situation? Die wirkliche Situation war, dass zwei armenische Kampfjets in der Region Kalbajar in Aserbaidschan im aserbaidschanischen Luftraum miteinander kollidierten und sich einfach selbst zerstörten.
Und ein Jahr später haben wir eine seiner SU-25 gefunden und geborgen. Jetzt ruht sie im Trophäenpark in Baku und kann von jedermann besichtigt werden. Aber auch hier wurde während des Krieges Schaden angerichtet, und Aserbaidschan musste sich wieder sehr anstrengen, um die Realität zu entlarven und darzustellen.
In diesem Zusammenhang möchte ich betonen, dass die technologische Entwicklung, die von der Kommunikation und der digitalen Revolution begleitet wird, zu einem Teil des komplexeren Netzwerks im Informationszeitalter geworden ist. Die Digitalisierung hat die Produktion und Verbreitung von Informationen vorangetrieben, aber sie hat auch zu Informationsverschmutzung und Verzerrung der Fakten geführt (Zitat Ende).‘
Der Grund für die Erwähnung dieses angesehenen Politikers und Experten ist ein zweifacher. Erstens unterstreicht es wie eine ausländische staatliche Propagandamaschine Aserbaidschan angreift und wie von Herrn Hajiyev hervorgehoben, eine ernsthafte Bedrohung für Frieden und Stabilität auf der ganzen Welt darstellt, wenn man zulässt, dass Fake News sozusagen die Hauptrolle spielen.
Wir dürfen jedoch nicht in die geschickt ausgelegten Fallen derjenigen tappen, die falsche Informationen verbreiten. Die Mehrheit der friedliebenden Bürger in allen Ländern der Welt, die oft von extremistischen Politikern in die Irre geführt werden und oft keine Möglichkeit haben, zu überprüfen, was tatsächlich wahr und was eher falsch ist, trifft keine Schuld. Schuld sind die verbalen bzw. tatsächlichen Kriegstreiber.
Zweitens: Die Kritik an der Digitalisierung ist für bare Münze zu nehmen. Zugegeben, wir leben in einer digitalisierten Welt und viele Aspekte des täglichen Lebens haben sich stark vereinfacht. Zum einen ist die Europäische Union auf dem Weg zur Digitalisierung des Binnenmarktes, zum anderen wird die Türkei demnächst ein komplett überarbeitetes Freihandelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich auf den Weg bringen, bei dem auch die Digitalisierung im Vordergrund steht.
Aber korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege – war nicht vielleicht eine gewisse Warnung in Hajiyevs Rede enthalten? Wenn er von ‚Umweltverschmutzung‘ im Hinblick auf die Verzerrung von Tatsachen spricht, sind wir dann wirklich sicher, dass es umso besser ist, je mehr unaufgeforderte Online-Nachrichten verbreitet werden?
Womit wir bei meinem abschließenden Kommentar für diese Meinungsseite wären. Einige der Redner auf dem 2. Schuscha Global Media Forum äußerten ihre Besorgnis darüber, ob eine Art Kontrolle darüber, wer was in den sozialen bzw. traditionellen Medien veröffentlichen darf, überwacht werden sollte oder nicht.
Natürlich – und da es sich um ein Medienforum von höchstem globalem Rang handelte – würde niemand eine Zensur des eigenen Berufsstandes fordern. Aber wenn wir als traditionelle, Quellen- und Faktenprüfende Journalisten im Geschäft bleiben wollen – siehe bildlicher Kommentar im nächsten Satz – müssen wir dafür sorgen, dass diejenigen, die die Realität verzerren, egal ob es sich um eine Einzelperson in den sozialen Medien oder einen Vertreter einer Regierungsbehörde handelt, besser überwacht und idealerweise aus dem Geschäft genommen werden (wie in den obigen Zeilen erwähnt).
Wenn wir alle vorsichtig sind, können weder die künstliche Intelligenz noch die Fake-News-Trolle und Bots gewinnen. Aber wenn wir das alles einfach abtun, sind die Gefahren unmittelbar bevorstehend. Werden traditionelle Medien, die Fakten aus drei Quellen überprüfen, überleben? Im Interesse einer blühenden Demokratie sollten wir das hoffen.
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Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Das Wohnzimmer ist das Herzstück in jedem Zuhause. Schließlich versammelt sich hier auch die ganze Familie, um die gemeinsame Zeit zu genießen.
Umso wichtiger ist es, das Wohnzimmer in einen kuscheligen Ort zu verwandeln. Hierfür braucht es jedoch keine großen Renovierungsarbeiten. Schon mit kleinen Einrichtungstipps erstrahlt das Wohnzimmer in neuem Glanz.
Langeweile im Wohnzimmer war gestern! Mit einem durchdachten Farbkonzept lässt sich der kahle Raum zu einer gemütlichen Rückzugsoase machen. Doch welche Farben eignen sich hierfür am besten? Dies kommt ganz auf den eigenen Geschmack und den jeweiligen Einrichtungstrend an.
Grundsätzlich sollte man sich im Wohnzimmer für einen relativ neutralen Anstrich entscheiden. Töne wie Beige, Weiß oder Greige sind perfekt dafür. Die Farben lassen sich nicht nur mit den unterschiedlichsten Wohnstilen kombinieren, sondern sind zudem auch relativ zeitlos. Außerdem strahlen helle Töne immer eine gewisse Ruhe aus.
Perfekt zum Entspannen im Wohnzimmer. Natürlich bedeutet das aber nicht, dass das Wohnzimmer farblos und trist wirken muss. Bunte Farbtupfer lassen sich auch perfekt mit kleinen Akzenten setzen. Ein bunter Bilderrahmen mit Passepartout, eine fröhliche Tapete oder farbenfrohe Dekoration. Es gibt viele Möglichkeiten, das Wohnzimmer mit einfachen Mitteln individuell zu gestalten.
Das Sofa ist natürlich der Blickfang im Raum und lädt an gemütlichen Tagen zum Entspannen ein. Oft aber hat man sich am Sofa schlichtweg satt gesehen und sehnt sich nach einem neuen Modell.
Sofern die alte Couch jedoch nicht kaputt oder durchgesessen ist, ist ein Austausch in der Regel nicht notwendig. Anstatt viel Geld für ein neues Sofa auszugeben, kann man es auch ganz einfach neu beziehen lassen. Die Farbwahl und Textur können dabei individuell gestaltet werden und oft kostet ein Bezug lediglich einen Bruchteil eines neuen Sofas.
Alternativ kann man über die alte Couch auch einen Überwurf werfen und das Gesamtbild mit gemütlichen Kissen, Decken und Co. aufwerten. Der Vorteil hier ist, dass sich der Überwurf einfach abnehmen und waschen lässt. So sind Flecken und Kleckse auch kein Problem.
Was wäre ein Wohnzimmer ohne passende Dekoration? Hier sind den Ideen keine Grenzen gesetzt. Egal, ob kunterbunt oder neutral und schlicht. Die Dekoration sollte zu den individuellen Vorstellungen passen. Im Wohnzimmer machen sich vor allem Kerzen, Textilien und Bilder immer gut.
Wer möchte, kann den Raum auch mit eigenen DIY-Projekten bestücken. So bekommt das Wohnzimmer garantiert eine individuelle Note. Auch Zimmerpflanzen machen sich immer gut. Diese sorgen nicht nur für einen natürlichen Touch, sondern verbessern auch die Luftqualität. Palmen und Geigenfeigen zum Beispiel machen sich gut in kahlen Ecken. Mit Hängepflanzen wiederum wird das Wohnzimmer zum tropischen Paradies.
– Ausstellung in Frankfurt – Traditionelle Kunstform: Die türkische Keramikmalerei
NEX24-Interview mit der Kunstpädagogin Ayşe Kurt
Traditionelle Kunstform: Die türkische Keramikmalerei
Ein außertourliches Sportturnier kann für Vereine eine gute Möglichkeit darstellen, um die Kassen etwas aufzufüllen. Hier geht es nämlich nicht nur darum, den Sieger zu küren, sondern in erster Linie um den Spaß. Ob Kleinfeld im Fußball, Tennis oder Darts – Zuschauer und Teilnehmer kommen hier vor allem zum Entspannen und Genießen. Damit das Event zum finanziellen und organisatorischen Erfolg wird, ist aber etwas Planung gefragt.
Die Vorbereitung für ein Turnier sollte bereits zwei bis drei Monate vor dem eigentlichen Termin beginnen. Hier geht es in erster Linie einmal darum, ein entsprechendes Datum festzulegen, wobei sich natürlich Samstage besonders gut eignen. Hier haben die meisten Vereinsmitglieder Zeit zum Helfen und das Event kann ruhig bis in die späten Nachtstunden andauern.
Relativ früh sollte sich dann auch gegebenenfalls um Catering und Live-Musik gekümmert werden. Sind diese grundlegenden Dinge erst einmal geklärt, sollte das Turnier rund vier bis fünf Wochen im Vorhinein angekündigt werden. So bleibt genügend Zeit, dass sich Spieler oder andere Vereine registrieren können, ohne dass der Termin wieder in Vergessenheit gerät.
Die Vorbereitung an sich sollte aber schon alleine vom zeitlichen Aufwand nicht unterschätzt werden. Immerhin müssen Vereine dann auch noch Pokale kaufen, einen Zeitplan für das Turnier erstellen und die eigenen Mitglieder für bestimmte Arbeiten einteilen. Vor allem bei einem neuen Event kann das schon einmal eine Herausforderung sein.
Rund eine Woche vor dem Turnier geht es dann noch einmal heiß her. Während dieser Zeit ist es wichtig, die Werbetrommel zu rühren. Ansonsten besteht nämlich immer das Risiko, dass das eigens organisierte Event zum Reinfall wird und am Ende ein finanzieller Verlust zu Buche steht.
Um das zu vermeiden, sollte der Termin über Social Media, Flyer und Plakate in der Region beworben werden. So werden nicht nur genügend Teilnehmer, sondern auch zusätzliche Gäste über das bevorstehende Event informiert. Natürlich sollte auch ungefähr bestimmt werden, mit wie vielen Besuchern gerechnet wird. Das ist vor allem in Hinblick auf die Verpflegung besonders wichtig.
Es gibt kein schlimmeres Szenario, als dass plötzlich die Würstchen oder die Getränke ausgehen. Vor allem mit Getränkehändlern kann vorab auch vereinbart werden, dass nicht geöffnete Flaschen, Dosen oder Kisten am Ende wieder zurückgegeben werden können. So stehen Vereine auf der sicheren Seite und können sicherstellen, dass für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt wird.
Meist beginnt ein Sportturnier bereits am Vormittag, wobei hier in der Regel nur wenige Gäste anwesend sind. Die ersten zwei bis vier Stunden geht es meist darum, dass sich die Teilnehmer in der Vorrunde messen.
Jedoch sollte ungefähr so geplant werden, dass die Finalrunde am späten Nachmittag stattfindet. Dauert das Turnier per se länger, verlieren viele Hobbyspieler und auch Zuschauer die Motivation. Zudem muss natürlich auch die Siegerehrung berücksichtigt werden, immerhin müssen die sportlichen Leistungen auch mit einem Pokal oder einer Medaille geehrt werden.
Im Anschluss geht es dann vor allem darum, dass alle Gäste eine gute Zeit haben. Mit Live-Musik oder einem DJ kommt dabei garantiert gute Stimmung auf.
Je länger die Partynacht beim Turnier dauert, desto geringer ist am nächsten Tag auch die Motivation, wieder aufzuräumen. Dennoch darf dieser wichtige Teil der Planung nicht vergessen werden, immerhin werden Zelte oder auch DJ-Pults meist nur gemietet.
Hier können vor allem jene Vereinsmitglieder helfen, die während des Turniers selbst nur wenig Arbeit hatten. So kommen alle Personen gleichberechtigt zum Einsatz und es entsteht nicht das Gefühl, dass wenige Personen die meiste Arbeit übernehmen müssen.
Türkischer Schwimmer Kuzey Tunçelli wird Europameister
Kuzey Tuncelli ist erst 16 Jahre alt. Aber das türkische Wunderkind ist Europameister und schwimmt 1.500 Meter unter 15 Minuten.
Türkischer Schwimmer Kuzey Tunçelli wird Europameister
Die Metallbearbeitung ist eine der ältesten und gleichzeitig dynamischsten Industrien der Welt. Seit den Anfängen in der Bronzezeit hat sich die Metallbearbeitung kontinuierlich weiterentwickelt, um den Anforderungen verschiedener Epochen gerecht zu werden.
Im 21- Jahrhundert stehen wir an der Schwelle zu einer neuen Ära der Metallbearbeitung, geprägt von bahnbrechenden Innovationen und Technologien, die die Art und Weise, wie Metalle geformt, geschnitten und bearbeitet werden, revolutioniert. Hier werden die jüngsten Fortschritte in der Metallbearbeitung beleuchtet sowie deren Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft.
Einer der bedeutendsten Fortschritte in der Metallbearbeitung ist die Einführung der additiven Fertigung, auch bekannt als 3D-Druck.
Während diese ursprünglich vor allem für die Herstellung von Prototypen aus Kunststoff genutzt wurden, hat sich die Technologie in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und ermöglicht nun auch das Drucken von Metallteilen. Dabei werden Metallpulver Schicht für Schicht aufgetragen und mittels Laser oder Elektronenstrahl verschmolzen, um komplexe, hochpräzise Teile zu erzeugen.
Diese Technik eröffnet neue Möglichkeiten für die Produktion von Bauteilen, die mit herkömmlichen Methoden schwer oder gar nicht herzustellen wären. Zudem bietet die additive Fertigung Potenzial für die Reduzierung von Materialabfall, was die Nachhaltigkeit der Produktion verbessert.
Die Automatisierung ist ein weiterer wesentlicher Fortschritt in der Metallbearbeitung. Roboter und automatisierte Maschinen übernehmen zunehmend repetitive und gefährliche Aufgaben, was nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch die Sicherheit der Arbeitskräfte erhöht.
Moderne CNC-Maschinen sind in der Lage, extrem präzise Schnitte und Bearbeitungen durchzuführen, die manuell kaum erreichbar wären. Robotiksysteme werden heute in der Metallbearbeitung eingesetzt, um Aufgaben wie Schweißen, Schneiden, Montage und Qualitätskontrolle zu automatisieren. Diese Systeme sind oft mit Sensoren und KI-Technologien ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, in Echtzeit auf Veränderungen zu reagieren und Prozesse zu optimieren.
Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen spielen eine immer größere Rolle in der Metallbearbeitung. Diese Technologien ermöglichen es, große Datenmengen zu analysieren und Muster zu erkennen, die für die Optimierung von Produktionsprozessen genutzt werden können.
Durch prädiktive Wartung können Maschinen potenzielle Ausfälle erkennen und melden, bevor sie auftreten, was die Ausfallzeiten reduziert und die Effizienz steigert. Das ermöglicht es beispielsweise, eine Drehmaschine gebraucht zu kaufen, ohne dass das Risiko besteht, dass diese unerwartet ausfällt. Das verlängert die Lebenszeit der Maschinen und sorgt dafür, dass diese maximal genutzt werden können.
Darüber hinaus kann KI in der Qualitätskontrolle eingesetzt werden, um Fehler oder Abweichungen in Echtzeit zu erkennen, wodurch die Qualität der hergestellten Produkte verbessert wird. Dies ist besonders in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt oder der Medizintechnik von großer Bedeutung, wo Präzision und Zuverlässigkeit unerlässlich sind.
Die Entwicklungen in der Materialwissenschaft haben ebenfalls großen Einfluss auf die Metallbearbeitung. Neue Legierungen und Werkstoffe, die leichter, stärker und widerstandsfähiger sind, bieten neue Möglichkeiten für den Einsatz von Metallen in verschiedenen Industrien.
Superlegierungen, die extrem hohen Temperaturen und Umgebungsbedingungen standhalten, finden beispielsweise in der Energieerzeugung und Raumfahrt Anwendung. Zusätzlich wird an der Entwicklung von Materialien mit speziellen Eigenschaften, wie z.B. Formgedächtnislegierungen oder Metamaterialien, geforscht, die innovative Anwendungen in der Metallbearbeitung ermöglichen.
Die Laserbearbeitung hat sich als eine der präzisesten Methoden zur Metallbearbeitung etabliert. Laserschneiden ermöglicht es, komplexe Formen und Muster mit hoher Genauigkeit und Geschwindigkeit zu schneiden. ohne dass physischer Kontakt mit dem Material erforderlich ist.
Dies führt zu einer geringen Abnutzung der Werkzeuge und einer höheren Qualität der Endprodukte. Neben dem Schneiden wird die Lasertechnologie auch für das Laserschweißen und die Oberflächenbehandlung von Metallen eingesetzt. Diese Techniken bieten eine hohe Flexibilität und sind ideal für Anwendungen, die höchste Präzision erfordern, wie z.B. in der Elektronik- und Automobilindustrie.
– Arbeitspolitik – IG Metall will 4-Tage-Woche in Stahlindustrie durchsetzen
Das werde eine zentrale Forderung der Gewerkschaft in der kommenden Tarifrunde sein, sagte Knut Giesler, IG-Metall-Chef in NRW
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– Türkei – Istanbul: Topkapı-Museum bietet Nachtführungen an
Istanbuls weltbekannter Topkapı-Palast schreibt Geschichte, indem er zum ersten Mal seit seiner Einweihung im Jahr 1924 Nachtführungen anbietet.
Istanbul: Topkapı-Museum bietet Nachtführungen an