Terror in Frankreich
Paris: AFP spricht mittlerweile von 30 Toten nach mehreren Schüssen und Explosionen

An mehreren Orten ist es in Paris im Umfeld des Fußball-Testspiels zwischen Frankreich und Deutschland zu Explosionen und Schießereien gekommen. Die Zahl der Toten wird in unterschiedlichen Medienberichten zwischen 18 und 30 angegeben. Die Täter sollen noch auf freiem Fuß sein.

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(dts/nex) Dutzende Menschen sollen bei einer Serie von Schießereien und Detonationen in Paris ums Leben gekommen sein. Die AFP sprach jüngst von 30 Toten, nachdem mehrere Kanäle zuvor mindestens 18 gemeldet hatten. Fox News spricht unter Berufung auf AP sogar von 40 Toten. In unterschiedlichen Arrondissements sollen Schüsse zu verzeichnen gewesen sein. Auch in einem Restaurant sollen Schüsse gefallen sein. Mehrere Detonationen sollen im Umfeld des Stade de France zu verzeichnen gewesen sein, wo am Abend das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Deutschland stattfand. In einem Konzertsaal soll es darüber hinaus zu einer Geiselnahme gekommen sein. Fox News spricht von etwa 100 Geiseln im Bataclan-Konzerttheater. Bereits um die Mittagszeit wurde das Hotel, in dem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft untergebracht ist, nach einer Bombendrohung evakuiert worden. Es konnte jedoch kein Sprengkörper gefunden werden.

In der 20. Spielminute und einige Minuten später waren von außerhalb des Stadions Geräusche zu hören, die an Explosionen erinnerten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verließ der französische Staatspräsident François Hollande das Stadion, anschließend wurde dieses abgeriegelt. Nach dem Abpfiff des Fußball-Testspiels, das die französische Mannschaft mit 2:0 für sich entschieden hatte, wurde die Rasenfläche für die Besucher des Spiels als Rückzugsraum freigegeben. Derzeit befinden sich noch mehrere tausend Menschen im Stade de France. Auch die deutschen Spieler sollen sich noch im Stadion befinden. Berichten zufolge sollen es maskierte Personen gewesen sein, die an den Taten beteiligt gewesen sein sollen. Sie konnten der Polizei zufolge, so die Zeitung „Le Figaro“, noch nicht gefasst werden.

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