Fußball International
Mesut Özil: Sie versuchen, mich zu zerstören

Der Weltmeister von 2014 hat sich in einem Interview mit dem Sportportal The Athletic über seinen Verbleib beim Londoner Top-Club FC Arsenal sowie zu seiner Verweigerung eines Gehaltsverzichts geäußert.

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London – Der Weltmeister von 2014 hat sich in einem Interview mit dem Sportportal The Athletic über seinen Verbleib beim Londoner Top-Club FC Arsenal sowie zu seiner Verweigerung eines Gehaltsverzichts geäußert.

„Leute, die mich kennen, wissen genau, wie großzügig ich bin, und soweit ich weiß, war ich nicht der einzige Spieler, der eine Kürzung ablehnte, aber nur mein Name wird erwähnt. Ich nehme an, das liegt daran, dass es um mich geht“, so Mesut Özil.

Einige Menschen versuchten seit zwei Jahren ihn „zu zerstören und unglücklich zu machen“. Sie trieben eine Agenda voran, von der sie hofften, die Fans gegen ihn aufzubringen und zeichneten ein Bild, das nicht wahr sei, erklärte der 31-jährige Mittelfeldstar.

Zwischen dem Club und ihm sei es in letzter Zeit nicht immer einfach gewesen, doch er liebe Arsenal.

„Ich liebe Arsenal, ich liebe es, dort zu arbeiten, ich liebe die Leute im Club – die echten Leute, mit denen ich schon lange zusammen bin – und ich liebe London, es ist meine Heimat“, betonte Özil.

„Als Spieler wollten wir alle einen Beitrag leisten“, sagte Özil. „Aber wir brauchten mehr Informationen, und viele Fragen blieben unbeantwortet. Sobald die fußballerischen und finanziellen Aussichten klarer gewesen wären, hätte er eine Kürzung akzeptiert. Die Spieler seien jedoch ohne ordnungsgemäße Rücksprache dazu gedrängt worden, so Özil weiter.

Jeder, der sich in so einer Situation befindet, habe das Recht, „alles zu wissen, zu verstehen, warum es passiert und wohin das Geld geht“, beklagt der Profi.

„Aber wir bekamen nicht genug Details, wir mussten einfach eine Entscheidung treffen. Das ging viel zu schnell für solch einen wichtigen Schritt und es gab viel Druck. Das war nicht fair, besonders für die jungen Leute, und ich habe mich geweigert“, so Özil.

Er habe ein Baby bekommen und Verpflichtungen gegenüber seiner Familie in der Türkei und Deutschland und seiner Wohltätigkeitsorganisation. Zudem plane er ein neues Hilfsprojekt für Bedürftige in London.

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