ÖPNV
Niedersachsens Ministerpräsident Weil will Ein-Euro-Tagesticket für Bus und Bahn

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat von der Bundesregierung eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gefordert.

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SPD-Politiker fordert vor Klimakabinett mehr Bundesgeld für Nahverkehr

Osnabrück – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat von der Bundesregierung eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gefordert.

„Ich bin sehr dafür, den ÖPNV günstiger und den Umstieg so attraktiver zu machen“, sagte der SPD-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Damit stützte Weil kurz vor der Sitzung des Klimakabinetts an diesem Freitag die SPD-Forderung nach einem Nahverkehrsticket für einen Euro am Tag.

„Eines finde ich vordringlich: Deutlich günstigere Tickets für junge Menschen, für Schülerinnen und Schüler, für Azubis und für Studierende“. Die Region Hannover mache dies mit ihrem 15-Euro-Monatsticket vor. „Auch beim Ein-Euro-Tagesticket bin ich gerne dabei“, erklärte Weil. Vom Klimakabinett erwarte er sich „einen echten Fortschritt beim Klimaschutz“, sagte der SPD-Politiker. „Wir brauchen mutige Schritte in Richtung CO2-Reduzierung, dürfen die Menschen aber nicht überfordern. Klimaschutz gelingt auf Dauer nur, wenn alle mitmachen“, betonte Weil.

Niedersachsens Ministerpräsident forderte von Berlin deutlich mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr: „Ohne einen erheblichen Finanzierungsanteil des Bundes wird es nicht gehen“, sagte Weil. Dabei gehe es nicht nur um günstige Tickets.

„Wir müssen die Angebote des ÖPNV ausbauen, neue Strecken erschließen, bestehende ertüchtigen und neue, möglichst emissionsfreie Busse und Bahnen anschaffen.“ Dabei dürfe der Nahverkehr nicht nur in den Städten ausgebaut werden, forderte Weil.

„Klar, in Großstädten ist der Umstieg einfacher. Aber wir müssen auch auf dem Land zu einem guten ÖPNV-Angebot kommen. Das ist eine echte Herausforderung“, sagte der SPD-Politiker.

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