Kommentar
Genc ASIP zum AfD-Erfolg: Keine Alternative, sondern eine Gefahr

"Mit den Wahlen in Ost-Deutschland und vor allem in Sachsen, schneidet Deutschland ein schwarzes Kapital aus der eigenen Geschichte an. Wir dürfen uns nicht von unserem Gegenüber isolieren und auf populistische Aussagen hereinfallen." Ein Kommentar.

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AfD im Landtag: „Keine Alternative, sondern eine Gefahr für unsere bunte Gesellschaft“ 

Ein Gastbeitrag von Tolga Özgül und Benjamin Tas (Genc ASIP)

Mit den Wahlen in Ost-Deutschland und vor allem in Sachsen, schneidet Deutschland ein schwarzes Kapitel aus der eigenen Geschichte an. Wir dürfen uns nicht von unserem Gegenüber isolieren und auf populistische Aussagen hereinfallen. Denn damit spielen wir nur den Feinden der offenen und demokratischen Mehrheitsgesellschaft in die Hände.

Nur gemeinsam ist ein geschlossener Block gegen Fremdenfeindlichkeit möglich. Es darf nicht wieder eine Menschengruppe, Nationalität oder Religion zur Zielscheibe von frustrierten Menschen emporgehoben werden.

Die Mehrheit der Menschen lehnt die Ideologie der AfD ab und bekennt sich zum Grundgesetz. Auch wenn der Wahlsieg der AfD der Demokratie schmerzen bereitet, werden die Demokraten und Demokratinnen in Deutschland gemeinsam die Regierung bilden. Deutschland ist mehr als die AfD, die landesweit gerade mal 13 Prozent ausmacht. Sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene, lehnt die AfD die pluralistische Gesellschaft ab. Die AfD kann somit keine renommierte Partei sein, die die Interessen eines geeinten und bunten Deutschlands vertritt.

Die Junge Europäische Bürgerinitiative Plattform (Genç ASİP) ist eine Nichtregierungsorganisation und wurde im Februar 2018 in Köln von Tolga Özgül gegründet. Aktuell ist sie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg aktiv. Sie verfolgt unter anderem das Ziel, die deutsch-türkische Beziehung zu stärken und zu fördern, aber auch die politische Partizipation von Migrant*innen aus anderen Herkunftsländern zu unterstützen.


Dieser Kommentar gibt die Meinung der Autoren wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.


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