Start Panorama Kriminalität Spionage Bundeswehr-Berater soll für Iran spioniert habe

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Bundeswehr-Berater soll für Iran spioniert habe

Generalbundesanwalt Peter Frank wirft einem Deutsch-Afghanen vor, als Mitarbeiter der Bundeswehr für den iranischen Geheimdienst spioniert zu haben.

(Symbolfoto: pixa)
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Karlsruhe – Generalbundesanwalt Peter Frank wirft einem Deutsch-Afghanen vor, als Mitarbeiter der Bundeswehr für den iranischen Geheimdienst spioniert zu haben. Es wäre nicht das erste Mal, dass iranische Spione in Deutschland auffliegen. Das berichtet ntv.

Der 50-jährige Deutsch-Afghane ist demnach unter dem Vorwurf festgenommen worden, für den iranischen Geheimdienst die Bundeswehr ausspioniert zu haben. Der Mann namens Abdul Hamid S., sei an diesem Dienstag „im Rheinland“ festgenommen worden. Der Haftbefehl wurde bereits am 6. Dezember ausgestellt.

Der Mann namens Abdul Hamid S. sei an diesem Dienstag „im Rheinland“ festgenommen worden. Der Haftbefehl wurde bereits am 6. Dezember ausgestellt.

Wie ntv weiter berichtet, wirft Generalbundesanwalt Peter Frank Abdul Hamid S. geheimdienstliche Agententätigkeit nach Paragraf 99 des Strafgesetzbuches vor.

„Der Beschuldigte war Sprachauswerter und landeskundlicher Berater der Bundeswehr“, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. „In dieser Eigenschaft soll er Erkenntnisse an einen iranischen Nachrichtendienst weitergegeben haben.“

Dem „Spiegel“ zufolge, handelt es sich bei dem Geheimdienst um das iranische Ministerium für Nachrichtenwesen (MOIS). Abdul Hamid S., ein gebürtiger Afghane, solle bereits seit mehreren Jahren für den Iran spioniert haben.

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