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Berlin: Polizei warnt Medienhäuser vor PKK-Aktionen

Seit mehreren Wochen tragen Sympathisanten und Aktivisten der Terrororganisation PKK ihren Konflikt in deutschen Städten aus.

(Archivfoto: nex24)
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Berlin (tp) – Seit mehreren Wochen tragen Sympathisanten und Aktivisten der Terrororganisation PKK ihren Konflikt in deutschen Städten aus. Im vergangenem Dezember wurden zuletzt am Rande einer Veranstaltung für die PKK mehrere Polizisten in Neukölln verletzt. In den Monaten zuvor gab es mehrere Brandanschläge und Fälle von Übergriffen auf türkische Einrichtungen und Moscheen. Sicherheitsbehörden haben jetzt deutsche Medienhäuser vor Redaktionsbesetzungen aus dem Umfeld der PKK gewarnt.

Der Konflikt der PKK schwappt erneut auf Deutschland über. Am Dienstagmorgen griffen unbekannte Täter zunächst ein türkisches Cafe im Ritterlandweg im Berliner Gesundbrunnen an und warfen die Schaufensterscheibe ein. Anschließend wurde die Fassade mit Farbbeuteln in rot, grün und gelb beworfen.

Am Dienstagabend wie auch Mittwochabend versammelten sich Vermummte in Berlin-Kreuzberg. Laut der Berliner Polizei verstießen die Teilnehmer der nichtangemeldeten Protestaktion gegen das Betätigungsverbot und das Sprengstoffgesetz. Eine Person wurde am Dienstagabend festgenommen, es wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zu landesweiten „koordinierten“ Protestaktionen hatte das „Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland“ (NAV-DEM) aufgerufen, einem Dachverband dem eine Nähe zur PKK nachgesagt wird. In einer Mitteilung wirft die NAV-DEM Deutschland im Falle einer Intervention der Türkei in Nordsyrien vor, indirekt eine Kriegspartei zu sein. Es gelte daher, hier Druck auf die „Bundesregierung aufzubauen und den Protest auf die Straße zu tragen.“

Sicherheitsbehörden haben am Dienstag deutsche Medienhäuser vor Redaktionsbesetzungen aus dem Umfeld der Terrororganisation PKK gewarnt. Das bestätigte auch eine Sprecherin der Berliner Polizei auf Anfrage des Tagesspiegels. „Uns ist bekannt, dass Besetzungsaktionen geplant sind“, sagte sie laut dem Bericht und es handle sich dabei um eine bundesweite Warnung.

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