Probleme mit O2
„Bitte rufen Sie später wieder an“: Bundesnetzagentur will gegen O2 vorgehen

Als Reaktion auf die deutlich zunehmenden Beschwerden von Verbrauchern über die Kundenhotline von O2 will die Bundesnetzagentur gegen das Telekommunikationsunternehmen vorgehen.

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Berlin (nex) – Als Reaktion auf die deutlich zunehmenden Beschwerden von Verbrauchern über die Kundenhotline von O2 will die Bundesnetzagentur gegen das Telekommunikationsunternehmen vorgehen.

„Wir prüfen, ob und welche Maßnahmen gegen das Unternehmen eingeleitet werden können“, sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Die Hotline ist teilweise tagelang nicht erreichbar.

Auch bei den Verbraucherzentralen häufen sich derzeit O2-bezogene Beschwerden, sagte ein Sprecher der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Kunden von E-Plus und Base werden integriert

Grund seien die Folgen der Fusion der O2-Mutter Telefónica mit E-Plus vor zwei Jahren. die so zum größten Mobilfunkanbieter Deutschlands geworden ist, schreibt der Tagesspiegel. Kunden mit Tarifen von E-Plus oder Base würden derzeit bei gleichbleibenden Bedingungen schrittweise in O2-Tarife überführt, die Netze zusammengeschlossen – doch dabei gibt es in Sachen Kundenservice offenbar mehr Probleme als gedacht. Wer versuche, die Hotline zu kontaktieren, bekomme das Gefühl, dass das Unternehmen überfordert ist.

Bei O2 ist das Problem bekannt. „Aufgrund eines erhöhten Rückfrage- und Informationsbedarfs“ könne es im Zuge der Integration von Telefónica Deutschland und E-Plus „aktuell zu längeren Wartezeiten kommen“, sagte ein Telefónica-Sprecher dem Tagesspiegel.


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Revolution im Mobilfunk: Bei O2 wird es keine Drosselung mehr geben

 

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