Start Politik Ausland IS-Terror in der Türkei Anschlag in Gaziantep: EU spricht Beileid aus

IS-Terror in der Türkei
Anschlag in Gaziantep: EU spricht Beileid aus

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn haben am vergangenen Sonntag nach dem Selbstmordanschlag auf eine Hochzeitsfeier mit mindestens 50 Toten und Dutzenden Verletzten gemeinsam der Türkei ihr tiefstes Beileid ausgesprochen.

(Foto: t24)
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Brüsse (nex) –  Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn haben am vergangenen Sonntag nach dem Selbstmordanschlag auf eine Hochzeitsfeier mit mindestens 50 Toten und Dutzenden Verletzten gemeinsam der Türkei ihr tiefstes Beileid ausgesprochen.

Sie betonten, dass Brüssel und Ankara sich „in einem gemeinsamen Kampf“ befänden und wiesen auf Brüssels Bemühungen hin, „gemeinsam die Sicherheit, Demokratie und den Frieden zu schützen“.

In einem von der Delegation der Europäischen Union gemeinsam veröffentlichten Statement an die Türkei erklären Mogherini und Hahn: „In der vergangenen Nacht wurden Frauen, Männer und Kinder, die eine Hochzeit feierten, von einer Explosion getroffen. Mehr als 50 Menschen haben ihr Leben verloren, und viele weitere wurden verletzt. Wir möchten den Familien und Freunden jener, die getötet wurden, unser tiefstes Beileid aussprechen und wünschen den Verletzten baldige Genesung.“

Weiter heißt es: „Die Türkei wurde erneut auf dramatische Weise getroffen in einer Stadt – Gaziantep -, die ein Symbol für den Schmerz Tausender Menschen aus dem Konfliktgebiet Syrien darstellt.“

Das Statement schließt mit den Worten: „Wir, die Europäische Union, möchten unsere Solidarität mit und Sympathie gegenüber der türkischen Regierung und den Menschen in Gaziantep sowie der gesamten Türkei zum Ausdruck bringen. Und wir werden unsere Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden bei der Terrorverhütung und -bekämpfung fortsetzen. Wir befinden uns in einem gemeinsamen Kampf. Wir müssen gemeinsam entschlossen für Sicherheit, Demokratie und Frieden eintreten.“

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan macht den (IS) für den Bombenanschlag in der südosttürkischen Provinz Gaziantep nahe der syrischen Grenze verantwortlich.