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#meinmoscheereport
Gegenreaktion: #meinmoscheereport als Zeichen gegen einseitige Berichterstattung
Gerade einmal 13 der rund 2500 Moscheen in Deutschland hatte der Journalist Constantin Schreiber für seinen besagten „Moscheereport“, dessen zweite Folge gestern in der ARD zu sehen war, besucht und dabei die Freitagspredigten simultan ins Deutsche übersetzt. Seine Erkenntnis? Nichts als Entsetzen: fehlende Kritikfähigkeit, Parallelgesellschaften und eine Abschottung seitens der muslimischen Community. Dieses Ergebnis ließ die muslimische Community nicht unkommentiert. Viele bemängelten Schreibers unfundierte Recherche(-methode) sowie Übersetzungsfehler und die daraus folgenden Pauschalurteile. Dafür kritisierte ihn ebenfalls die renommierte Islamwissenschaftlern und Professorin für Islamwissenschaft an der Uni-Freiburg, Johanna Pink, in einem offenen Brief an die ARD-Chefredaktion, den der Tagesspiegel publizierte. Zudem hagelte es auch Kritik für das zeitgleich von ihm veröffentlichte Buch mit dem Titel „Inside Islam – was in Deutschlands Moscheen gepredigt werden“. Und um genau dieser negativen Grundstimmung und dem kreierten negativen (Feind-)Bild des Islam entgegenzuwirken, forderte die Fachzeitschrift „IslamiQ“ deutschlandweit alle Muslime zu einer crossmedialen Protestbewegung in Form einer Hashtag-Aktion auf. Muslime wurden dazu aufgerufen, all ihre Posts und Anekdoten, auf Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat, rundum den Moscheealltag, mit dem Hashtag #meinmoscheereport zu versehen. Es folgte großer Zuspruch in Form sehr reger Teilnahme. Hier einige Eindrücke:Na, wenn das kein Erfolg ist! Echte Einblicke in muslimisches Leben in Deutschland vor der AfD (und allen anderen)! #meinmoscheereport pic.twitter.com/xwRlipdGBy
— Fabian Goldmann (@goldi) April 24, 2017

Die Kunst die neuen Schuhe nach (Cuma) dem Freitagsgebet wieder zu sehen bzw. zu finden. #MeinMoscheeReport pic.twitter.com/QvEmN2JzWN
— Celalettin Soylu (@celsoylu) April 24, 2017
"Mit 2 oder 3 Stück Zucker?"
— Fabian Goldmann (@goldi) April 24, 2017
"Ohne Zucker bitte."
"Wie, ohne Zucker?"#meinmoscheereport pic.twitter.com/HHIZRNwi8f
#meinmoscheereport die # Aktion zeigt, keiner von uns ist allein. Zeit zueinander zu finden.
— MuBa (@mustaphabalti) April 24, 2017




https://twitter.com/taxifahrer_bot/status/856771973241765888#MeinMoscheeReport ist die von der Kälte Zuflucht suchenden Katzen zu streicheln ❤ pic.twitter.com/ppxU892Ho9
— Mehmet Alparslan Çelebi (@MehmetCelebi) April 24, 2017
https://twitter.com/aykutme/status/8565687803229839361. Als ich aus Istanbul nach Warendorf kam, zeigte mir einer dieses Gebäude und meinte, dass dies eine Moschee sei. #meinmoscheereport pic.twitter.com/2KEwRlOPyP
— Elif Zehra (@haldandos) April 24, 2017
Hab schon viele Moscheen von innen gesehen, weil es da keine Türsteher gibt. #meinmoscheereport #moscheereport
— Abdelkarim💎 (@AbdelkarimsLP) April 24, 2017
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Armenisches Patriarchat in Istanbul
Türkei: Präsident Erdogan bringt Beileid gegenüber Armeniern zum Ausdruck
Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am heutigen Montag eine schriftliche Erklärung anlässlich des Gedenkens der Ereignisse des Jahres 1915 herausgegeben, in der er gegenüber den Enkelkindern der osmanischen Armenier, die zu jener Zeit ums Leben kamen, sein Beileid zum Ausdruck bringt.
Erdogans Botschaft wurde während einer religiösen Zeremonie im Armenischen Patriarchat in Istanbul verlesen.
„Dieses Jahr zolle ich den osmanischen Armeniern erneut unseren Respekt, die unter den harten Bedingungen des Ersten Weltkrieges ihr Leben verloren und möchte deren Nachfahren mein Beileid aussprechen“, erklärte Erdogan.
„Es ist unser gemeinsames Ziel für diese Menschen, die das Leid und Glück der Jahrhunderte geteilt haben, die Wunden der Vergangenheit zu heilen und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu stärken“, so der türkische Präsident weiter.
Er wies auf die vielen in den vergangenen 14 Jahren in dieser Richtung unternommenen Schritte und die in Angriff genommenen historischen Reformen hin und betonte, dass die Türkei dazu prädestiniert sei, die Erinnerung an die osmanischen Armenier und das armenische Erbe für die Zukunft zu bewahren.
Erdogan betonte, dass der Frieden, die Sicherheit und das Glück der armenischen Gemeinde „von besonderer Bedeutung“ für die Türkei seien.
„Wir dulden nicht die Entfremdung und den Ausschluss unserer armenischen Mitbürger, noch dass sich auch nur ein armenischer Mitbürger als Mensch zweiter Klasse fühlt“, unterstrich er.
Die Türkei erkennt die Tragödie hinter den Todesfällen hunderttausender Menschen an, die von 1915 an im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ostanatolien während des Ersten Weltkrieges ihr Leben verloren hatten. Allerdings verwahrt sich die Türkei gegen die Beurteilung der Ereignisse als „Völkermord“ und spricht von einer beiderseitigen Tragödie. Ankara hat wiederholt die Bildung einer gemeinsamen internationalen Historikerkommission angeregt, um die Ereignisse vom Grunde her aufzuarbeiten und historisch zu bewerten. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte 1915 die Deportation armenischer Bevölkerungsteile aus der Region beschlossen, nachdem sich armenische Terrormilizen und Teile der Bevölkerung mit der russischen Armee verbündet hatten, die im Osten an der Kaukasusfront in osmanische Gebiete vorrückte.
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Erdogan-Kritik
Referendum-Showdown: Ja-Boxer Altay fordert Nein-Boxer Ünsal Arik heraus

Hiermit fordere ich @ünsal arik heraus, der unseren Präsidenten Herrn Erdogan seit Monaten in der Presse beleidigt! Wenn du ein Mann bist @dbderboss, lass uns im Ring kämpfen und zeige das du nicht nur mit deiner großen Klappe in den Medien unseren Präsidenten beleidigen kannstDas Video wurde über 656.000-mal aufgerufen und über 2.000-mal – und somit öfter als Ariks Anti-Erdogan-Rap – geteilt. Erwartungsgemäß folgten im Kommentarbereich Spott und Beleidigungen. Dabei blieb es allerdings nicht, über Facebook-Messenger kamen Altay zufolge nun auch Drohungen. „Wir werden deine Hände abschneiden du Hurensohn“, schrieb etwa ein User. Man werde ihn finden und töten, lautet eine weitere Nachricht „Ich weiß nicht, warum sich so viele PKK-Sympathisanten gemeldet haben, die PKK oder die Kurden habe ich doch gar nicht erwähnt“, so Altay gegenüber NEX24. Er antworte auf die vielen Bedrohungen gar nicht mehr und lösche sie sofort. Altay habe mit seinem Video bloß seine Wut zum Ausdruck bringen wollen. „Arik sollte mit dem Hetzen aufhören“, so Altay weiter. In einer so angespannten Lage zwischen den beiden Lagern (Ja- und Nein-Wähler, Anm. Redaktion) habe Arik Öl ins Feuer gegossen und alles noch viel schlimmer gemacht. „Es ist besser, wenn nur zwei im Ring kämpfen, als wenn ein ganzes Land im Bürgerkrieg versinkt“, sagte Altay gegenüber NEX24. https://www.facebook.com/suekruealtay/videos/1700002913633498/ Am vergangenen Sonntag stimmten die Türken in einem Referendum mit über 51 Prozent für eine Änderung der vom türkischen Militär zwei Jahre nach dem blutigen Putsch von 1980 entworfenen Verfassung. Die Opposition warf der Regierung Wahlbetrug vor und forderte eine Neuauszählung der Stimmen.
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