Historie
„Pfeif nachts nicht!“ – Die stille Verwandtschaft zwischen Türken und Indianern

Von Çağıl Çayır In scheinbar kleinen Alltagsregeln spiegelt sich oft ein großes kulturelles Erbe wider. Einer dieser unscheinbaren, aber tief verwurzelten Bräuche verbindet auf verblüffende Weise zwei weit voneinander entfernte Kulturwelten: die der Turkvölker Eurasiens und der indigenen Völker Amerikas. Die Regel lautet schlicht: „Pfeif nachts nicht!“ Was auf den ersten Blick wie ein Aberglaube wirkt, offenbart sich bei näherer Betrachtung als Teil eines kollektiven kulturellen Gedächtnisses – über Kontinente und Jahrtausende hinweg.
Eine geteilte Warnung
Ob im türkischen Dorf in Anatolien oder im Reservat der Navajo im Südwesten der USA, ob bei den Jakuten in Sibirien oder bei den Hawaiianern im Pazifik – die Warnung ist dieselbe: Wer nachts pfeift, ruft Unheil herbei. In der türkischen Volkskultur etwa heißt es: “Gece ıslık çalma, şeytan gelir” – „Pfeif nachts nicht, sonst kommt der Teufel.“ Auch in Korea und Teilen Chinas ist der Brauch bekannt: Nachts zu pfeifen gilt dort als gefährlich, da man damit Geister oder Unheil anzieht. In Korea sagt man etwa: „Wenn du nachts pfeifst, kommt eine Schlange.“ Ähnliche Warnungen finden sich bei verschiedenen Volksgruppen in China. Was verblüfft: Diese Regel wird oft nicht als religiöses Gebot, sondern als familiäre Weisheit weitergegeben – meist von der Mutter oder Großmutter. Sie gehört zum ungeschriebenen Erziehungsschatz vieler Gemeinschaften und wird als Teil der Lebensklugheit betrachtet.
Woher kommt diese Parallele?
Die Gemeinsamkeit ist zu auffällig, um bloß als Zufall abgetan zu werden. Anthropologen und Genetiker wissen inzwischen, dass die Vorfahren der amerikanischen Ureinwohner vor etwa 15.000–20.000 Jahren aus Sibirien über die Beringbrücke nach Amerika einwanderten. Genau aus jenem Raum, aus dem auch die frühen Turkvölker stammen: der Region rund um das Altai-Gebirge. Dort, im Herzen Asiens, liegt ein uraltes kulturelles Zentrum, aus dem sich sowohl Turkstämme als auch frühe eurasische Nomadenkulturen entwickelten. Es ist denkbar, dass bestimmte Weltbilder, Tabus und spirituelle Praktiken diesen Völkern bereits gemeinsam waren – lange bevor sie sich geografisch trennten.
Schamanismus als geistiges Band
Ein weiteres gemeinsames Erbe ist der Schamanismus. In den traditionellen Weltbildern vieler Turkvölker wie auch indianischer Gemeinschaften spielen Schamanen eine zentrale Rolle: Sie sind Mittler zwischen Mensch und Geistwelt, zwischen Leben und Tod, zwischen Himmel und Erde. Für beide Kulturen ist die Nacht eine besonders sensible Zeit, in der die Geisterwelt aktiv wird. Das Pfeifen – ein durchdringender, nichtmenschlicher Klang – galt dabei als potenzieller Ruf in die Zwischenwelt. Es wurde als Störung der natürlichen Ordnung empfunden. Das Tabu ist also nicht nur ein Aberglaube, sondern Ausdruck eines spirituellen Weltverständnisses, das Respekt vor der Unsichtbarkeit der Nacht verlangt.
Kulturelle Kontinuität über Jahrtausende
Die Übereinstimmungen zwischen Türken und Indianern reichen weit über das Nachtpfeifen hinaus: Beide betonen die Bedeutung der Natur, kennen heilende Lieder, glauben an sprechende Tiere und verehren bestimmte Berge oder heilige Orte. Beide Kulturen pflegen mündliche Erzähltraditionen, verehren Ahnen und glauben, dass Worte eine besondere Kraft besitzen. Die Idee, dass eine scheinbar einfache Regel wie das Nachtpfeifen beide Kulturen verbindet, zeigt, wie tief das gemeinsame Erbe reicht – nicht im Sinne biologischer Abstammung, sondern kultureller Verwurzelung.
Erinnerung an das Gemeinsame
Gerade in einer Zeit, in der Kulturen gegeneinander ausgespielt oder gegeneinander abgeschottet werden, lohnt es sich, auf diese uralten Parallelen zu blicken. Sie erinnern daran, dass wir Menschen mehr verbindet als trennt. Dass selbst ein stiller Rat wie „Pfeif nachts nicht“ ein Echo aus einer Zeit sein kann, in der unsere Vorfahren noch gemeinsam durch die Steppe zogen – und dem Wind lauschten, anstatt ihn mit Tönen herauszufordern. Vielleicht liegt in dieser stillen Verwandtschaft zwischen Türken und Indianern ein Schlüssel für ein neues Denken: eins, das nicht von Grenzen, sondern von Verbindungen ausgeht.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
ZUM AUTOR
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlicht.
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Israel-Iran-Konflikt
Iran droht mit Schließung der Straße von Hormus

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Von Henriette Wild Das iranische Parlament hat mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die die Schließung der Straße von Hormus fordert. Sie gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die jüngsten US-Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen. Doch wie ernst ist diese Drohung wirklich zu nehmen und was steht geopolitisch und wirtschaftlich auf dem Spiel?
Ein symbolischer Schritt mit begrenzter Wirkung?
Die Resolution des Parlaments ist deutlich: Die iranische Regierung solle „alle notwendigen Maßnahmen ergreifen“, um die Straße von Hormus zu schließen, solange die „feindlichen Angriffe“ nicht aufhören. Doch rechtlich hat das Parlament in dieser Frage nicht das letzte Wort. Die Entscheidung über eine tatsächliche Blockade liegt beim Obersten Nationalen Sicherheitsrat Irans, einem Gremium, das deutlich strategischer und vorsichtiger agiert. „Das ist ein politisches Signal, kein operativer Befehl“, urteilen Nahost-Analysten übereinstimmend. Doch selbst als Signal ist es ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, denn die Straße von Hormus ist ein geostrategischer Hotspot von globaler Bedeutung.
Das Nadelöhr des globalen Ölmarkts
Täglich passieren rund 20 Millionen Barrel Öl die enge Wasserstraße zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Das entspricht etwa einem Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs. Ein Ausfall, selbst kurzfristig, hätte unmittelbare Folgen für die Weltwirtschaft. Ölpreise könnten laut Expertenschätzungen auf über 120 Dollar pro Barrel steigen, das globale Wirtschaftswachstum um fast ein Prozent absinken. Schon jetzt zeigen die Märkte nervöse Reaktionen. Die USA und europäische Staaten haben ihre Marinepräsenz in der Region erhöht. Die 5. US-Flotte mit Sitz in Bahrain erklärte sich einsatzbereit, um die freie Schifffahrt in internationalen Gewässern zu garantieren.
Militärisch machbar – aber zu welchem Preis?
Militärisch wäre der Iran durchaus in der Lage, die Straße von Hormus vorübergehend zu sperren oder die Durchfahrt erheblich zu stören. Die Revolutionsgarden verfügen über ein Arsenal an asymmetrischen Mitteln: Schnellboote, Anti-Schiff-Raketen, Seeminen, Drohnen, sogar Kleinst-U-Boote. All dies könnte eine kurzfristige Blockade technisch ermöglichen. Doch nach den jüngsten israelisch-amerikanischen Angriffen auf iranische Nuklearanlagen und Militärstützpunkte ist Irans Fähigkeit zur Eskalation deutlich geschwächt. Kommandozentralen in der Nähe der Straße von Hormus wurden gezielt getroffen, Führungseinheiten dezimiert. Laut westlichen Geheimdiensten sind Irans Marinekräfte derzeit nur eingeschränkt einsatzfähig. Hinzu kommt, eine offene Blockade würde unweigerlich eine internationale Militärreaktion auslösen, allen voran durch die USA, Frankreich oder Großbritannien. Teheran weiß: Eine Sperrung der Wasserstraße wäre zwar möglich, aber politisch und militärisch höchst riskant und letztlich selbstschädigend, da Iran auch seine eigenen Öltransporte über dieselbe Route abwickelt.
Was würde Europa bei einer Blockade drohen?
Eine Blockade der Straße von Hormus hätte auch massive Auswirkungen auf Europa. Zwar bezieht die EU nicht direkt große Mengen Öl aus dem Persischen Golf, doch sie ist vom Weltmarkt abhängig. Steigen dort die Preise, steigen sie überall. Öl- und Gaspreise könnten sprunghaft steigen, die Inflation würde angeheizt. Besonders Flüssiggas (LNG) aus Katar, eine neue Energiequelle nach dem russischen Gasstopp, wird über diese Route geliefert. Lieferverzögerungen oder Umwege würden Energie in Europa deutlich verteuern. Auch Lieferketten würden ins Wanken geraten: Schiffe müssten längere Routen wählen, wichtige Güter, von Elektronik bis Medikamentenvorprodukte, würden teurer und später ankommen. Hinzu kommt die sicherheitspolitische Dimension. Europa müsste seine Marinepräsenz verstärken, diplomatisch eingreifen und möglicherweise humanitäre oder militärische Missionen unterstützen. Gleichzeitig könnte eine neue Flüchtlingswelle aus destabilisierten Golfstaaten Richtung Europa rollen. Die Sperrung wäre damit nicht nur ein regionaler Konflikt, sondern eine globale Krise mit unmittelbarem Einfluss auf Europas Wirtschaft und Stabilität.
Teherans Spiel mit der Unsicherheit
Militärisch könnte Iran also zumindest kurzfristig handeln. Doch eine vollständige Sperrung gilt derzeit als unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist eine Taktik der gezielten Störung. Minen, symbolische Angriffe auf Handelsschiffe oder Drohnenbedrohungen, die Unsicherheit verbreiten, ohne eine offene Konfrontation zu provozieren. Damit könnte Teheran Druck aufbauen, ohne selbst ins Zentrum der internationalen Vergeltung zu geraten. Für Europa ist dieser Konflikt kein fernes Problem. Die wirtschaftlichen Verflechtungen und sicherheitspolitischen Verpflichtungen machen die Straße von Hormus zu einer entscheidenden Frontlinie.

Israel-Iran-Konflikt
Iranische Analystin Nahid Poureisa: Werden Israel zerstören

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Teheran – Nahid Poureisa, Analystin bei Press TV (Iran), erklärte in einem Video, das am 22. Juni 2025 auf dem X-Kanal „AlAqsaRevolt“ veröffentlicht wurde, dass der amerikanische Angriff auf iranische Atomanlagen dem Iran einen „sehr guten Vorwand“ geliefert habe, um die USA und Israel zu zerstören. Sie sagte, dass die iranischen Befehlshaber seit Jahrzehnten auf die Gelegenheit gewartet haben, das zu tun, was sie „heute oder morgen“ tun werden – das „zionistische Gebilde zu beenden“ und die „Yankees aus der Region zu entfernen“, und fügte hinzu: „Genug ist genug.“ Poureisa warnte, dass die Angreifer die verheerenden Folgen ihres Handelns verstehen müssten. Sie sagte, die USA hätten es gewagt, in den iranischen Luftraum einzudringen, und erklärte, der Krieg werde mit einem vollständigen Sieg des Iran enden. Danach, erklärte sie, werde der Iran zu einer großen Weltmacht aufsteigen – und sie warnte die Amerikaner, sie sollten „zu Gott für Ihre Existenz beten“. Sie beschuldigte die USA mit der Tötung des iranischen Kommandauers Qasem Soleimani im Januar 2020. Die Iraner hätten dies nicht vergessen und warteten seitdem auf diesen Moment. Sie erklärte, die Amerikaner hätten den Kommandeur der IRGC Qods Force, Qasem Soleimani, im Januar 2020 ermordet, und die Iraner hätten seitdem auf diesen Moment gewartet. „Danke – es war so schwer, diese Wut zurückzuhalten“, sagte sie, „aber jetzt ist die Zeit gekommen.“ Der Iran stehe „an der Spitze der unterdrückten Völker der Welt“ und erlebe den Moment der Islamischen Revolution von 1979 wieder. „Ihr werdet sehen – Tod für Amerika!“
Bombenangriff auf Urananreicherungsanlagen
US-Piloten warfen am Sonntagmorgen 30.000-Pfund-Bomben auf zwei wichtige unterirdische Urananreicherungsanlagen im Iran ab und versetzten damit einem Atomprogramm den Todesstoß, wie die amerikanische Militärführung glaubt. Amerikanische Marines unterstützten die Überraschungsmission, indem sie von einem U-Boot aus Dutzende von Marschflugkörpern auf mindestens eine weitere Anlage abfeuerten. Unter dem Namen Operation Midnight Hammer (Mitternachtshammer) bezeichneten US-Beamte den Plan als „Präzisionsschlag“, der „das iranische Atomprogramm zerstörte“, auch wenn sie einräumten, dass eine Bewertung noch im Gange sei. Der Iran bestritt seinerseits, dass nennenswerte Schäden entstanden seien, und die Teheran versprach, Vergeltung zu üben. Vom amerikanischen Kernland aus starteten B-2-Tarnkappenbomber mit insgesamt 420.000 Pfund Sprengstoff, unterstützt von einer Armada von Tankflugzeugen und Kampfjets, von denen einige ihre eigenen Waffen abfeuerten. US-Beamte erklärten, der Iran habe weder den ankommenden Beschuss bemerkt, noch einen Schuss auf die getarnten amerikanischen Jets abgegeben. Die Operation stützte sich auf eine Reihe von Täuschungstaktiken und Täuschungsmanövern, um die Geheimhaltung aufrechtzuerhalten, sagten US-Beamte Stunden nach dem Angriff, dem neun Tage israelischer Angriffe vorausgegangen waren, die die militärische Führung und die Luftabwehr des Iran schwächten. Noch bevor die Flugzeuge abhoben, waren bereits Elemente der Irreführung im Spiel. Nachdem er Teile des Plans in Gang gesetzt hatte, kündigte Trump am Donnerstag öffentlich an, dass er innerhalb von zwei Wochen eine Entscheidung darüber treffen werde, ob er den Iran angreifen werde – angeblich, um zusätzliche Zeit für Verhandlungen zu gewinnen, in Wirklichkeit aber, um den bevorstehenden Angriff zu verschleiern. Eine Gruppe von B-2 Tarnkappenbombern flog am Samstag von Missouri aus nach Westen und zog die Aufmerksamkeit von Amateurflugzeugbeobachtern, Regierungsbeamten und einigen Medien auf sich, als sie sich auf einen US-Luftwaffenstützpunkt im Pazifik zubewegten. Zur gleichen Zeit flogen sieben weitere B-2 mit je zwei „Bunker Buster“-Bomben ostwärts, wobei die Kommunikation auf ein Minimum beschränkt wurde, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Luftwaffengeneral Dan Caine, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, sagte bei der Besprechung am Sonntag, dass dies alles „Teil eines Plans zur Aufrechterhaltung der taktischen Überraschung“ war und dass nur „eine extrem kleine Anzahl von Planern und wichtigen Führungskräften“ in Washington und Florida, wo das US-Zentralkommando seinen Sitz hat, davon wusste.

Glücksspiel
Entdecken Sie die Vielfalt: Neue Pokerformate bei Cadoola 2025

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Erleben Sie die aufregende Welt des Pokers bei Cadoola. schauen sie sich die neuesten Pokerformate an und genießen Sie ein einzigartiges Spielerlebnis.

Cadoola steht 2025 im Rampenlicht, da es eine Vielzahl neuer Pokerformate einführt, die das Spielerlebnis revolutionieren. Diese Innovationen zielen darauf ab, sowohl erfahrene Spieler als auch Neulinge zu begeistern, indem sie eine breite Palette an Spielmöglichkeiten bieten. Die kontinuierliche Erweiterung des Pokerangebots zeigt das Engagement des Unternehmens, den Spielern stets das Beste zu bieten.

Vielfalt der Pokerformate bei Casino

Die Einführung neuer Pokerformate bei Cadoola sorgt für frischen Wind in der Online-Casino-Welt. Diese Formate bieten nicht nur klassische Varianten, sondern auch innovative Ansätze, die den strategischen Aspekt des Spiels hervorheben. Spieler können sich auf spannende Neuerungen freuen, die das traditionelle Pokererlebnis erweitern und bereichern.

Ein bemerkenswerter Aspekt dieser neuen Formate ist die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten und Spielstile. Ob Sie ein Fan von schnellen Runden oder strategischen Langzeitspielen sind, Cadoola bietet für jeden Geschmack das passende Pokerformat. Diese Vielfalt ermöglicht es den Spielern, ihre Fähigkeiten zu testen und neue Strategien zu entwickeln.

Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein inklusives Spielerlebnis zu schaffen, das sowohl Anfänger als auch erfahrene Spieler anspricht. Die neuen Pokerformate sind darauf ausgelegt, jedem Spieler die Möglichkeit zu geben, sein Können unter Beweis zu stellen und gleichzeitig den Spaß am Spiel zu maximieren.

Technologische Innovationen und Spielerlebnis

Mit der Einführung der neuen Pokerformate setzt das Unternehmen auch auf technologische Innovationen, um das Spielerlebnis zu verbessern. Die Plattform nutzt modernste Technologien, um eine nahtlose und benutzerfreundliche Umgebung zu schaffen. Dies ermöglicht es den Spielern, sich voll und ganz auf das Spiel zu konzentrieren, ohne sich um technische Hindernisse sorgen zu müssen.

Die Integration von fortschrittlichen Grafiken und Animationen trägt ebenfalls dazu bei, das Pokererlebnis zu bereichern. Diese visuellen Verbesserungen sorgen für ein immersives Spielerlebnis, das die Spannung und den Nervenkitzel des Pokerspiels verstärkt. Spieler können sich auf ein visuell ansprechendes und interaktives Spielumfeld freuen.

Das Unternehmen bleibt seiner Mission treu, den Spielern stets die neuesten und aufregendsten Spielerlebnisse zu bieten. Die kontinuierliche Investition in technologische Innovationen zeigt das Engagement des Casinos, an der Spitze der Branche zu bleiben und seinen Spielern das Beste zu bieten.

Zukunftsaussichten für Poker bei Casino

Die Einführung neuer Pokerformate markiert einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung des Online-Pokers. Diese Innovationen sind ein Beweis für das Engagement des Casinos, seinen Spielern stets ein spannendes und abwechslungsreiches Spielerlebnis zu bieten. Die Zukunft des Pokers sieht vielversprechend aus, da das Unternehmen weiterhin daran arbeitet, seine Angebote zu erweitern und zu verbessern.

Mit einem klaren Fokus auf Innovation und Spielerzufriedenheit wird das Unternehmen auch in den kommenden Jahren eine führende Rolle im Bereich des Online-Pokers spielen. Die kontinuierliche Anpassung an die Bedürfnisse und Wünsche der Spieler ist ein Schlüssel zum Erfolg und wird sicherstellen, dass das Casino auch in Zukunft zu den bevorzugten Anlaufstellen für Pokerfans gehört.

Insgesamt bietet das Casino eine aufregende Plattform für alle Pokerliebhaber, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Spielerlebnissen sind. Die Einführung neuer Pokerformate ist nur der Anfang einer aufregenden Reise, die das Casino in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Glücksspiel
So finden Sie Spiele nach Stimmung: Filter und Kategorien

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Die Vielfalt der Spielautomaten auf Unterhaltungswebseiten ermöglicht es Ihnen, die passende Unterhaltung nach Ihrem Geschmack und Ihrer Stimmung auszuwählen.

Moderne Online-Casinos bieten eine Auswahl an Slots mit verschiedenen Themen. Mit Hilfe von Filtern können Sie die passenden Spiele auswählen. In den entsprechenden Kategorien finden Sie schnell, was Sie suchen.

So können Sie Ihre Unterhaltung so angenehm wie möglich gestalten und Ihren Erwartungen anpassen. Sie können Filter nach Genres, Neuheiten und thematischen Zusammenstellungen verwenden. So finden Sie ganz einfach Spiele, die Ihrer Stimmung und Ihrem Geschmack entsprechen.

Genres: Abenteuer, Mythologie, Fantasy, Minimalismus

Spielautomaten sind unter den verschiedenen Unterhaltungskategorien besonders beliebt. In modernen Online-Casinos wie my empire können Sie Spiele zu verschiedenen Themen auswählen. Das können sein:

  • Abenteuer. Spielautomaten dieses Genres entführen Sie in eine dynamische Handlung mit Schatzsuche. Sie reisen durch wilde Dschungel. Es gibt Bonusrunden und spannende Rätsel.
  • Mythologie. Die Handlungen basieren auf alten Legenden und Mythen verschiedener Kulturen. Einzigartige Boni.
  • Fantasy. Sie können in eine Welt voller Magie, Drachen und Zauberer eintauchen. In solchen Slots werden oft leuchtende Farben verwendet. Lebhafte Animationen, visuelle Effekte;
  • Minimalismus. Diese Spielautomaten zeichnen sich durch ein schlichtes Design und eine übersichtliche Benutzeroberfläche aus. Klassische Mechanik, komfortables Gameplay.

Wenn Sie das richtige Slot-Genre auswählen, werden Sie Spaß am Spiel haben und in eine emotionale Stimmung versetzt. Der Filter hilft Ihnen, schnell interessante Unterhaltungsangebote zu finden. Bei der Auswahl sollten Sie Ihre Stimmung berücksichtigen.

Wenn die Optik die Wahrnehmung des Gewinns beeinflusst

Die Freude über einen Gewinn lässt sich nicht in Worte fassen. Die visuelle Gestaltung des Spiels hat einen erheblichen Einfluss auf die emotionale Reaktion. Hochwertige Plattformen bieten Unterhaltung mit brillanten Animationen und beeindruckenden Soundeffekten. Dies beeinflusst die Wahrnehmung des Gewinns.

Die Farbgebung und das Design sind wichtig. Warme, satte Töne werden mit Reichtum und Glück assoziiert. Dank der visuellen Harmonie wird das Gefühl von Freude und Komfort verstärkt.

Einige Spieler wählen Slots nicht nach ihrem RTP, sondern nach der Farbe der Benutzeroberfläche

Bei der Auswahl geeigneter Spielautomaten achten viele auf den RTP, die Volatilität und das Vorhandensein von Boni. Für andere ist die Farbe der Benutzeroberfläche der entscheidende Faktor.

Die Atmosphäre und Stimmung sowie der Komfort während des Spiels hängen von den dominierenden Farben auf dem Bildschirm ab. Farben beeinflussen die Stimmung. Eine schöne, harmonische Benutzeroberfläche schafft eine Atmosphäre, in der man vollständig in das Spiel eintauchen kann.

So speichern Sie Ihre Lieblingsthemen in den Favoriten für den schnellen Zugriff

Um Ihre Lieblingsspielautomaten oder -themen zu speichern, können Sie die praktische Funktion „Favoriten” oder „Meine Spiele” verwenden. Dies ist eine effektive Möglichkeit, eine eigene Sammlung von Spielen zu erstellen, die Ihnen am häufigsten Glück bringen und Ihnen aufgrund ihrer Handlung gefallen.

Sie müssen sich registrieren. Neben dem Slot befindet sich die Schaltfläche „Zu Favoriten hinzufügen”. Wenn Sie darauf klicken, können Sie das Spiel in Ihrer persönlichen Sammlung speichern. Die hinzugefügten Spiele werden in einer separaten Kategorie Ihres persönlichen Kontos angezeigt.

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– 5G-Netz – Türkei: Turkcell und Huawei erreichen bei Test 50 Gbit/s

Der weltweit erste Feldtest einer Vollduplex-Funkverbindung mit einer Geschwindigkeit von 50 Gbit/s wurde in Istanbul durchgeführt

Türkei: Turkcell und Huawei erreichen bei Test 50 Gbit/s
 

Kullinarisches
Türkisches Frühstück: Als bestes der Welt gewählt

Von Henriette Wild Die Urlaubssaison steht vor der Tür und für viele geht’s bald ab in die Türkei. Sonne, Meer, Gastfreundschaft… und: Frühstück! Denn was viele nicht wissen, aber dringend wissen sollten: In der Türkei ist das Frühstück ein echtes Erlebnis. Und ganz ehrlich, es ist das beste der Welt. Wirklich! Und das sage nicht nur ich. Nein, denn TasteAtlas hat das traditionelle türkische Frühstück im Juni 2025 auf Platz 1 der „Top 100 Breakfasts in the World“ mit beeindruckenden 4,8 von 5 Punkten gewählt! Damit ist deine tägliche Morgenparty nicht nur lecker, sie ist offiziell die beste Frühstückserfahrung weltweit! Aber es geht noch weiter. TasteAtlas hat sechs weitere türkische Frühstücks-Highlights unter die „Top 50 Breakfasts in the World“ gewählt. Neben dem klassischen Kahvaltı sind auch Katmer (Platz 9), Mercimek Çorbası (12), Börek (24), Honig mit Kaymak (28) und Gözleme (46) vertreten. Ein Hoch auf das beste Frühstück der Welt.
Du wirst Toastbrot nie wieder so ansehen wie vorher
Wenn du demnächst am Flughafen mit Ziel Antalya, Izmir oder Istanbul sitzt, dann freu dich nicht nur auf den Strand, die bunten und duftenden Bazare und die romantischen Sonnenuntergänge. Freu dich auf den Morgen! Denn der beginnt in der Türkei nicht einfach so, er wird genüsslich gefeiert. Das türkische Frühstück, Kahvaltı, ist ein kulinarisches Highlight, das schon am ersten Urlaubstag süchtig macht. Es ist bunt, es ist frisch, es ist vielfältig. Und es hat mit dem klassischen „kontinentalen Frühstück“ aus dem Hotelbuffet ungefähr so viel zu tun wie ein Sonnenaufgang am Mittelmeer mit dem Licht im Großraumbüro. Es ist mehr als nur Essen. Es ist Wärme, Gastfreundschaft, Kultur, liebevoll serviert auf kleinen Tellern mit ganz viel Herz. Was kommt auf den Tisch? Alles. Und noch mehr. Beim türkischen Frühstück geht es um Vielfalt – viele kleine Teller, viel Geschmack, viel Liebe.
(Foto: Helene Fritsche)
Die Klassiker:
  • Verschiedene Käsesorten, von cremig bis kräftig
  • Oliven, in grün, schwarz, mit Kräutern oder Zitrone
  • Simit und frisches Brot, knusprig, warm, unwiderstehlich
  • Tomaten und Gurken, frisch geschnitten, oft mit etwas Olivenöl
  • Hausgemachte Marmeladen, aus Feige, Aprikose oder Kirsche
  • Honig mit Kaymak, cremig-süß und ein echter Gamechanger
  • Menemen, ein warmes Gericht aus Ei, Tomate, Paprika, Rührei
  • Türkisch Sucuk, die würzige Knoblauchwurst, meist angebraten
  • Pişi darf natürlich nicht fehlen, ein frittierter Frühstücksklassiker
Und natürlich: Çay, starker Schwarztee im typischen Tulpen-Glas. Du siehst: Hier frühstückt man nicht, man zelebriert. Je nach Region locken dann die dortigen traditionellen Frühstücksleckereien noch mehr den Gaumen. In der Schwarzmeer-Region zum Beispiel ist Mıhlama ein Muss, du wirst von diesem Maismehl-Butter-Käse-Gemisch nie genug bekommen, ebenso wie vom Maisbrot oder dem Laz Böreği. Urlaub heißt auch Entschleunigung In der Türkei ist das Frühstück kein Mittel zum Zweck. Es ist ein soziales Ritual. Man sitzt zusammen, redet, lacht, greift zu, trinkt Tee, lässt sich Zeit. Und plötzlich ist es Mittag, doch keiner hat’s gemerkt. Gerade im Urlaub tut es gut, runterzuschalten. Und was wäre ein besserer Start in den Tag als ein Frühstück, bei dem man nichts muss, aber alles darf?
(Foto: Helene Fritsche)
Frühstück auf Türkisch geht auch nach dem Urlaub Wer einmal in den Genuss kam, wird das vermissen, versprochen. Aber das Schöne: Auch in Deutschland bieten immer mehr Cafés inzwischen ein türkisches Frühstück an. Es gibt aber auch unzählige Rezepte, um sich das Urlaubsfeeling nach Hause zu holen. Menemen ist zum Beispiel superleicht selbst zu machen. Vorsicht, es besteht Wiederholungsgefahr! Afiyet olsun!
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– Gesundheit – Studie: Vegetarische Ernährung senkt Herzinfarkt-Gefahr um 40 Prozent

Wie immer mehr Studien beweisen, ist der Verzehr von weniger tierischen Produkten nicht nur gut für den Planeten, sondern auch gut für die Gesundheit. Insbesondere zeigen immer mehr Beweise, dass eine pflanzliche Ernährung die kardiovaskuläre Gesundheit fördern könnte.

Studie: Vegetarische Ernährung senkt Herzinfarkt-Gefahr um 40 Prozent

Gastkommentar
Çelik: Wer entscheidet, ob ein Staat Atomwaffen besitzen darf?

Ein Gastkommentar von Özgür Çelik In einer Zeit wachsender globaler Spannungen wird immer deutlicher: Die Welt hat ihren moralischen Kompass verloren. Die jüngsten israelischen Angriffe auf iranische Atomanlagen sind nicht bloß eine Eskalation im Nahostkonflikt, sondern Ausdruck einer Weltordnung, in der moralische Urteile zunehmend durch Machtinteressen ersetzt werden. Wer entscheidet, ob ein Staat Atomwaffen besitzen darf? Wer definiert, was Terrorismus ist? Und warum gelten dieselben Maßstäbe nicht für alle? Die Antworten auf diese Fragen offenbaren eine bittere Wahrheit: Es gibt keinen objektiven Schiedsrichter mehr, nur noch geopolitische Zweckmäßigkeit, strategische Narrative und selektive Moral. Israel rechtfertigt seine Angriffe mit der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm, während der Iran auf sein Recht zur Selbstverteidigung pocht – unter Verweis auf das Schicksal anderer Staaten, die ohne nukleare Abschreckung dem westlichen Interventionismus zum Opfer fielen. Beide Seiten agieren nicht im luftleeren Raum, sondern in einem System, das von historischen Machtverhältnissen geprägt ist. Es ist der Westen – insbesondere die USA und ihre Verbündeten –, der entscheidet, wer Waffen haben darf, wer als Demokratie gilt, und wer sanktioniert oder bombardiert wird. Das Völkerrecht dient dabei weniger als normatives Fundament denn als flexibel interpretierbares Instrument, das dem geopolitischen Kalkül untergeordnet ist. Diese Dynamik ist kein Einzelfall, sondern Teil eines globalen Machtpuzzles, in dem Begriffe wie „Legitimität“, „Terrorismus“ oder „Freiheit“ stets relational verstanden werden – abhängig davon, wer spricht, wer betroffen ist und welche Interessen auf dem Spiel stehen. Bewegungen wie die Hisbollah gelten im westlichen Diskurs als terroristisch, während andere Akteure, die ebenfalls Gewalt gegen Zivilisten anwenden, in Schutz genommen oder gar unterstützt werden. Der Terrorismusbegriff ist zu einem politischen Stempel geworden, der nicht mehr Sicherheit garantiert, sondern Misstrauen sät – und letztlich die Glaubwürdigkeit internationaler Institutionen untergräbt. Der Nahe Osten wird in diesem Spiel zur Projektionsfläche globaler Machtkämpfe. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist nicht nur ein Kampf zweier Nationalstaaten, sondern ein Stellvertreterkrieg, in dem regionale und internationale Interessen verschmelzen. Der Iran, vielfach isoliert, sanktioniert und durch verdeckte Operationen geschwächt, sieht sich in einem permanenten Belagerungszustand – und instrumentalisiert zugleich selbst Milizen und Konflikte in Syrien, Irak oder Jemen, um seinen regionalen Einfluss zu wahren. Israel wiederum agiert mit dem Rückenwind westlicher Rückendeckung und nutzt das Sicherheitsnarrativ als Legitimation für präventive Gewalt. Beide Staaten sind gleichzeitig Täter und Produkt eines Systems, das instabil bleiben muss, um für globale Akteure lenkbar zu bleiben. Doch nicht nur der Nahe Osten steht im Brennpunkt dieser zersplitterten Ordnung. Auch die Türkei verkörpert exemplarisch die Widersprüche einer Welt, in der Außen- und Innenpolitik untrennbar miteinander verwoben sind. Jahrzehntelang war die Türkei strategischer Partner des Westens – NATO-Mitglied, Grenzwächter, Brücke zwischen Orient und Okzident. Doch dieser geopolitische Nutzen ging einher mit einer tiefgreifenden inneren Zerreißprobe: Der kurdische Konflikt, die Armenierfrage, die Flüchtlingspolitik – all das sind Felder, auf denen externe Akteure gezielt Einfluss genommen haben. Westliche Staaten haben gleichzeitig auf Menschenrechte gepocht und autoritäre Strukturen gestützt, wenn es ihren Interessen diente. Während Politiker sich öffentlich distanzieren, laufen im Hintergrund diplomatische und sicherheitspolitische Kooperationen weiter – pragmatisch, strategisch, scheinheilig. Besonders perfide zeigt sich die globale Strategie der Einflussnahme in der modernen Flüchtlingspolitik. Was früher durch Förderung ethnischer oder religiöser Minderheiten betrieben wurde, wird heute durch die Steuerung von Migrationsbewegungen ersetzt. Flüchtlinge werden zu geopolitischen Spielfiguren: in ihren Herkunftsländern als Druckmittel, in Aufnahmeländern als gesellschaftlicher Sprengstoff. Das humanitäre Engagement des Westens dient dabei oft als Fassade für machtpolitische Kalküle. Instabile Regionen erzeugen Flucht, Flucht erzeugt Verunsicherung, und diese Verunsicherung wird wiederum genutzt, um innenpolitische Agenden zu rechtfertigen – vom Ausbau staatlicher Kontrollmechanismen bis zur ideologischen Mobilisierung gegen „die Anderen“. Auch Europa ist Teil dieses Spiels – aber nicht als souveräner Akteur, sondern als zögerlicher Spieler, der zwischen den Fronten steht. Trotz wirtschaftlicher Stärke und politischer Integration bleibt der Kontinent abhängig von amerikanischer Sicherheit, russischer Energie und chinesischen Märkten. Die Angst vor einer eigenständigen geopolitischen Rolle sitzt tief – getrieben von der Sorge vor ökonomischen Verwerfungen, politischer Instabilität oder militärischer Ohnmacht. Europas Identitätskrise ist dabei mehr als ein inneres Problem: Sie schwächt seine Handlungsfähigkeit in einer Welt, die zunehmend von klaren Interessen, nicht von universellen Werten bestimmt wird. Diese multipolare Welt – so oft beschworen – ist keine Ordnung im klassischen Sinn. Sie ist ein offenes Spielfeld, in dem jede Macht ihre Regeln selbst definiert. Russland stellt sich als Gegengewicht zum Westen dar, während es selbst imperiale Politik betreibt. China baut mit seinen „Belt and Road“-Projekten ein globales Netz ökonomischer Abhängigkeiten auf. Die USA wiederum versuchen, über alte Allianzen neue Ordnungen zu stabilisieren, und greifen dabei auf bewährte Instrumente wie Sanktionen, Regimewechsel und „Demokratieexport“ zurück. Doch alle diese Akteure verbindet eines: Sie nutzen moralische Narrative, um strategische Interessen zu verschleiern – und erzeugen so eine Welt, in der Vertrauen rar geworden ist. Denn Vertrauen ist längst kein politisches Kapital mehr. An seine Stelle ist Misstrauen getreten – zwischen Staaten, zwischen Gesellschaften, zwischen Regierungen und ihren Bevölkerungen. Die politische Psychologie unserer Zeit ist geprägt von Prävention statt Dialog, von Kontrolle statt Kooperation, von Eskalation statt Verständigung. Staaten rüsten auf, nicht um Kriege zu führen, sondern um in Ruhe gelassen zu werden. Diplomatie wird ersetzt durch Sanktionen, Narrative durch Schlagworte, Völker durch Zynismus. Am Ende bleibt eine Weltordnung ohne verlässliche Prinzipien – eine Ordnung, in der Macht über Recht steht, Interessen über Ideale, und in der der Großteil der Menschheit zum Spielball wird. Die Flüchtlinge, die Minderheiten, die oppositionellen Bewegungen, die zwischengeschalteten Staaten – sie alle werden Teil eines Spiels, dessen Ausgang längst nicht mehr in ihren Händen liegt. Was fehlt, ist nicht die nächste Konferenz, der nächste Vertrag oder das nächste Versprechen. Was fehlt, ist ein neues Verständnis von politischer Verantwortung – jenseits hegemonialer Selbstinszenierung, jenseits strategischer Doppelmoral, jenseits des zynischen Spiels mit Hoffnung.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor

Özgür Çelik studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Seine Fachgebiete sind die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sowie zwischen der EU und der Türkei, türkische Politik, die türkische Migration und Diaspora in Deutschland

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Zwischen Bündnistreue und strategischer Autonomie: Die Türkei, die NATO und die islamisch-nationalistische Positionierung

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Merz-Zitat
Friedrich Merz und das fatale Spiel mit der Sprache „Drecksarbeit für uns alle“

Ein Gastkommentar von Helene Milde Als CDU-Chef Friedrich Merz am Rande des G7-Gipfels in Kanada in ein ZDF-Mikrofon sprach, dürfte ihm die Wirkung seiner Worte bewusst gewesen sein. Und doch sagte er jenen Satz, der seither für massive Irritation sorgt:
Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht, für uns alle.“
Diese Aussage bezieht sich auf die israelischen Luftangriffe auf iranische Militär- und Atomanlagen, aber sie bedroht gleichzeitig die Zivilbevölkerung im Iran. Israel verteidigt diese als notwendig, um den Ausbau des iranischen Atomprogramms zu stoppen. Ein Programm, das von vielen als Bedrohung für die Region und darüber hinaus eingestuft wird. Merz’ Bezeichnung dieser Angriffe als „Drecksarbeit“ mag aus der Perspektive geostrategischer Interessen gemeint gewesen sein. Doch gerade in diesem scheinbaren Realismus offenbart sich ein gefährlicher moralischer Kurzschluss.
Die Problematik in einem Satz
Was Merz ausspricht, ist das, was viele sich vielleicht denken, aber niemand in dieser sprachlichen Brutalität öffentlich formulieren sollte: Dass westliche Demokratien ihre eigenen sicherheitspolitischen Interessen indirekt durch andere Nationen mit Waffengewalt verteidigen lassen. Und dass dabei eine politische und moralische Verantwortung bewusst ausgelagert wird. Denn wer von „Drecksarbeit“ spricht, akzeptiert nicht nur die Gewalt, sondern stellt sie als schmutzige, aber notwendige Pflicht dar. Zum Beispiel als Dienstleistung im Namen einer Gemeinschaft, die selbst lieber nicht direkt eingreift. Es ist ein Satz, der jede Debatte über Völkerrecht, zivile Opfer und diplomatische Alternativen in den Schatten stellt.
Applaus und Empörung
Unterstützung erhält Merz unter anderem vom israelischen Botschafter Ron Prosor, der erklärte, Israel bezahle „den Preis“, um „die Welt vor den Ayatollahs zu schützen“. Auch konservative Stimmen in Deutschland lobten die „Klarheit“ der Aussage. Doch Klartext ist nicht gleich Klugheit. Kritik kam unter anderem von Grünen und Linken, die den Satz als „zynisch“ und „völkerrechtlich brandgefährlich“ einstuften. Der Linken-Politiker Sören Pellmann sprach von einem „Schulterschluss mit einem militärischen Angriffskrieg“. Und selbst innerhalb der SPD rumorte es: So betonte Lars Klingbeil, man müsse militärische Gewalt stets mit Maß und Verantwortung diskutieren und nicht mit zynischen Floskeln.
Verantwortung beginnt bei der Sprache
Der Satz von Merz ist mehr als ein Ausrutscher. Er steht symptomatisch für eine gefährliche Entwicklung in der politischen Kommunikation. Für die Bereitschaft, komplexe moralische Dilemmata mit schlichten Bildern zu übertünchen. Für die Tendenz, schwierige Entscheidungen als alternativlos und vor allem als „notwendige Härte“ zu rechtfertigen. Doch gerade wenn es um Krieg und Frieden, um Leben und Tod geht, dürfen Worte nicht gedankenlos sein. Sie formen Narrative, beeinflussen öffentliche Debatten und legitimieren Handlungen. Wenn Deutschland in außenpolitischen Krisen als Vermittler, als Hüter des Völkerrechts und der Diplomatie auftreten will, dann darf es nicht dulden, dass seine Spitzenpolitiker Gewalt als „Dienstleistung für uns alle“ preisen.
Internationale Reaktionen
Israels Botschafter Ron Prosor stärkte Merz den Rücken und betonte, dass Israel „den Preis bezahle, um die Welt vor den Ayatollahs zu schützen“. Er lobte die deutsche Haltung als Zeichen europäischer Führungsverantwortung und verwies auf das gemeinsame Interesse, den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern. Unterdessen telefonierte Merz mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Laut Regierungskreisen habe er in dem Gespräch nicht nur Unterstützung für Israels Sicherheitsinteressen bekundet, sondern auch zur Mäßigung aufgerufen. Deutschland strebe diplomatische Gespräche mit dem Iran in Genf an, um eine zivile Nutzung der Atomenergie im Rahmen internationaler Kontrolle zu sichern.
Innenpolitische Spannungen
Die Grünen forderten Sondersitzungen des Bundestages zu den Ereignissen – insbesondere zu Deutschlands Rolle in der internationalen Abstimmung. Die Forderung blieb bislang ohne Mehrheit, wird jedoch von Teilen der SPD unterstützt. Kritiker werfen Merz weiterhin vor, durch seine Wortwahl außenpolitisches Porzellan zu zerschlagen und sich von völkerrechtlichen Grundsätzen zu entfernen. Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch eine Strafanzeige, die unter anderem von Diether Dehm und Dieter Hallervorden eingereicht wurde. Sie werfen Merz vor, mit seiner Aussage gegen das Friedensgebot des Grundgesetzes zu verstoßen. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob ein Anfangsverdacht besteht.
Polarisierung in der Öffentlichkeit
Während konservative Leitmedien Merz für seine „ehrliche Sprache“ feiern, werfen ihm Kommentatoren aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine gefährliche Verrohung politischer Kommunikation vor. Die Diskussion hat sich damit längst von der konkreten Militäraktion hin zur Grundsatzfrage verschoben: Wie viel Pragmatismus verträgt eine wertegeleitete Außenpolitik?
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Israel-Iran-Konflikt
Thomas: „Langsam gehen Israel die Abwehrraketen aus“

Ein Gastkommentar von Michael Thomas

Schon bizarr irgendwie. Dem Iran hört niemand zu. Teheran hatte bei dem Schlagabtausch vor einigen Monaten angekündigt und damit gedroht, dass Israel bei einem ernstgemeinten Angriff ein Armageddon erleben würde. Es hatte niemanden so wirklich interessiert.

Sie haben sich im Gegenteil sogar lustig über die paar überzähligen und veralteten Raketen gemacht, deren Start der Iran zu allem Überfluss auch noch vorher angekündigt hatte, damit durch sie bloß nicht zuviel in Israel passiert. Und jetzt regnen modernste Raketensalven auf Israel nieder und verursachen Verwüstungen.

Ob man jetzt vielleicht doch mal zuhört? Der Iran hat nach eigener Aussage noch weitere, stärkere Überraschungen auf Lager – und schon jetzt brennen Tel Aviv, Haifa und weitere Orte. Wenn die USA tatsächlich aktiv mit Luftschlägen und Bombardierungen Teherans eintreten, dann nicht etwa, um ein „Atomprogramm“ zu stoppen, sondern nur, um Israel vor der Vernichtung zu bewahren. Diverse, iranische Atomanlagen werden sowieso gar nicht angegriffen. Denn Wladimir Putin hat mehrere hundert russische Arbeiter und Wissenschaftler in den Iran gebracht, die die mit russischer Hilfe errichteten Anlagen „betreuen“, also in Wirklichkeit als lebende Schutzschilde beschützen. Putin hat die Garantie Israels und der USA, dass in diesen Anlagen kein Schräubchen durch sie verbogen wird. Trump sitzt in der Klemme. Er hat das iranische Versprechen einer Kriegführung bis zum bitteren Ende auf dem Tisch. Daneben stapeln sich die Klagen aus seinen eigenen Reihen (!) gegen eine aktive Kriegsbeteiligung und vor ihm steht ein flennender Netanyahu, der sich völlig verrechnet hat und seine Städte brennen sieht. Wie auch immer das Großmaul entscheidet, wird er Fehler machen – denn wenn er auch nur einem Russen ein Härchen krümmt, dürfte Israel oder der Iran sein geringstes Problem sein. Schießt er aber „nur“ auf Teheran, werden Hunderte oder Tausende seiner Soldaten in Leichensäcken heimkehren. Schießt er gar nicht, hat es mal ein Israel gegeben. Tragisch. Hätte man Iran einmal nur zugehört, gäbe es diese Lage nicht. Israel hat seine Grenzen geschlossen, keiner kommt mehr raus. Sie würden alle gehen und an jeder Tür hinge ein Schild „Niemand mehr da!“. Vielleicht wäre es doch mal an der Zeit, Iran durch ernsthafte Gespräche und Verhandlungen dazu zu bringen, seine derzeit noch zirückgehaltenen „Überraschungen“ ungenutzt im Arsenal zu behalten … denn langsam gehen Israel die Abwehrraketen aus. Auch die schadhaften darunter übrigens, die selbst in israelische Städte einschlugen. Ohne die USA, die noch immer nicht wissen, was sie nun tun oder lassen sollten, wird Israel fallen. Soviel zeichnet sich ab.
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Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

Gastkommentar
Ein Krieg ohne Kompass – Israel, Iran und die Welt, die schweigt

Ein Gastkommentar von Özgür Çelik

Wieder ist es Israel, wieder ist es Netanjahu. In der Nacht zum Freitag hat die israelische Armee dutzende Ziele im Iran bombardiert – darunter die zentrale Urananreicherungsanlage in Natanz. Hochrangige Militärs und führende Wissenschaftler wurden gezielt getötet, darunter der Kommandeur der Revolutionsgarden sowie zentrale Köpfe des iranischen Atomprogramms.

Der Angriff gilt als die schwerste Militäraktion gegen Iran seit dem Krieg der 1980er-Jahre. Er kommt nicht überraschend. Die Welt wusste, was kommen würde – durch Eskalationsstufen, durch Resolutionen der IAEA, durch wortreiche Drohungen. Und dennoch: Sie sieht zu. Und schweigt.

Generalstabschef Ejal Zamir erklärte den Zeitpunkt für gekommen, weil Israel sich an einem „Punkt ohne Wiederkehr“ befinde. Das iranische Atomprogramm stelle eine existenzielle Bedrohung dar, Iran verfüge laut israelischen Geheimdienstquellen über genug angereichertes Uran für mehrere Atombomben.

Premierminister Benjamin Netanjahu sprach von einer „gezielten Militäroperation“, um das „Herz des iranischen Nuklearprogramms“ zu zerstören. Auch die Atomanlage Natans sowie Raketeninfrastruktur wurden getroffen. Israel ruft den Ausnahmezustand aus, erwartet Vergeltung. Die Revolutionsgarden drohen mit einem „hohen Preis“ für Israel. Die Region steht vor einem Flächenbrand.

Doch dieser Angriff steht nicht isoliert. Er ist eingebettet in eine Dynamik, die sich seit Monaten zuspitzt. Es ist dieselbe Welt, die schweigend zusieht, wie Gaza zerbombt wird, wie zivile Infrastruktur systematisch zerstört wird, wie ein Krieg geführt wird, der längst jede moralische Navigation verloren hat. Und nun trägt Israel dieses Feuer weiter – in ein Land, das zweifellos selbst von Diktatur und Repression geprägt ist, aber längst auch Teil eines globalen machtpolitischen Spiels geworden ist, in dem nicht Raketenanlagen, sondern zivile Stabilität der Preis ist.

Während Israel erklärt, es habe das „Herz der iranischen Kernwaffenanreicherung“ getroffen, drängt sich der Eindruck auf, dass es längst um mehr geht als um Verteidigung. Es geht um Vorherrschaft. Um strategische Dominanz. Um innenpolitischen Machterhalt in Jerusalem. Netanjahu, seit Monaten unter innenpolitischem Druck, scheint erneut den außenpolitischen Befreiungsschlag zu suchen – wie so oft in seiner Karriere.

Nur: Dieser Schlag hat keine klaren Grenzen mehr. Er geht durch Gaza, rollt über Teheran hinweg – und könnte morgen Beirut, Damaskus oder Ankara treffen. Wer wird als Nächstes zur „präventiven Bedrohung“ erklärt?

Die USA betonen, nicht in die Angriffe involviert gewesen zu sein. Doch Netanjahu ist nicht der Premierminister eines unbedeutenden Kleinstaats. Wäre er Regierungschef eines anderen Landes – sagen wir Paraguay oder Pakistan – und würde unter dem Vorwand nationaler Sicherheit gezielte Tötungen, Bombardierungen, Destabilisierung ganzer Regionen verantworten: Wie sähe die Reaktion des Westens aus? Sanktionen? UN-Resolutionen? Militärische Konsequenzen? Oder wenigstens diplomatischer Druck?

Stattdessen herrscht Schweigen. Und mit diesem Schweigen wächst die Doppelmoral. Netanjahu profitiert von einem Schutzschild, das nicht aus moralischer Legitimation besteht, sondern aus strategischen Allianzen und historischen Bündnissen. Internationale Institutionen wie die IAEA wirken wie Statisten, ihre Warnungen wie stumme Mahnungen, übertönt vom Dröhnen israelischer Drohnen und dem Donner von Raketen.

Die Wahrheit ist unbequem. Der Angriff Israels, legitimiert mit der Bedrohung durch ein potenziell nuklear bewaffnetes Regime in Teheran, könnte am Ende genau das zerstören, was er zu schützen vorgibt: internationale Stabilität, multilaterale Ordnung, Glaubwürdigkeit des Völkerrechts. Was, wenn ein anderes Land beginnt, unter Berufung auf „Selbstverteidigung“ präventive Angriffe durchzuführen? Würde man das ebenfalls dulden?

Netanjahu führt einen Krieg, der nicht mehr im Namen des Friedens geführt wird. Und die Welt? Sie sieht zu. Noch.


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Zum Autor

Özgür Çelik studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Seine Fachgebiete sind die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sowie zwischen der EU und der Türkei, türkische Politik, die türkische Migration und Diaspora in Deutschland
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