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Terrorismus
Frankreich: Mutmaßlicher Straßburg-Attentäter Cherif Chekatt von Polizei erschossen
Balkan
Kosovo an Serbien: Amerikaner werden uns verteidigen
Die US-Flagge beschützt uns. Ein amerikanischer Soldat hier wird reichen. Die USA würden uns in so einer Situation unterstützen. Serbien darf den Grenzübergang nicht mit einer Armee überqueren. Alternativ kann es Waffen an vereinzelte Personen schicken oder ein Inzident inszenieren, die aber keine Wirkung haben werden“.Kritik auch aus Russland Russland, das besondere strategische Interessen auf dem Balkan verfolgt und eng mit Serbien verbündet ist, übte ebenfalls Kritik und warnte vor den Folgen einer kosovarischen Armee. „Der Schritt der Behörden des Kosovos, zur Bildung einer eigenen ‚Armee‘, könnte zu den schwersten Konsequenzen, nicht nur für die serbische Bevölkerung in der Region, sondern auch für die Sicherheit des ganzen Balkans führen“, hieß es in einer Stellungnahme des Außenministeriums in Moskau. Während die NATO in der Vergangenheit die Gründung einer kosovarischen Armee stets unterstütze, kommen nun auch Bedenken zum Vorschein. Es sei ein Vorstoß zum falschen Zeitpunkt. Der Schritt sei „wider dem guten Rat vieler NATO-Partner“ und könne für die künftige euro-atlantische Integration des Kosovos schwere Erschütterungen mit sich bringen, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Falls das kosovarische Parlament morgen für eine eigene Nationalarmee abstimme, müsse die NATO „das Ausmaß seines Engagements im Kosovo überdenken.“ Dabei waren erst am Montag dem 10.Dezember 24 HUMVEE – Militärfahrzeuge aus den USA von der Regierung Kosovos in Empfang genommen worden.
„Wir sind überzeugt, dass die Türkei uns bei der Schaffung von Streitkräften unterstützen wird“, sagte Demiri in einem Gespräch mit der englischsprachigen Nachrichtenagentur Anadolu während seines Ankarabesuchs.
Falls das junge Land, mit seiner strategisch wichtigen Lage im Balkan, sich dazu entscheidet eine eigene Armee aufzustellen, würde es auch gegen eine UN Resolution des Sicherheitsrates verstoßen. Die 1244. Resolution des UN-Sicherheitsrats aus dem Jahr 1999, begrenzte die militärische Ausstattung des Kosovo auf nur leicht bewaffnete Sicherheitskräfte. Eine vollfunktionsfähige Armee würde gegen diese Resolution verstoßen.Zum Thema
– Kosovo – Für zukünftige Armee: 24 HUMVEE-Militärfahrzeuge aus den USA erreichen den Kosovo
Die Fahrzeuge seien für die zukünftige Armee des Kosovos vorgesehen. Die Regierung Kosovos habe bereits im Juli einen Vertrag über den Erwerb von insgesamt 51 dieser Fahrzeuge unterzeichnet.
Für zukünftige Armee: 24 HUMVEE-Militärfahrzeuge aus den USA erreichen den Kosovo
Kommentar
Kosovo: „Keine Gelbwesten-Proteste, aber die Flucht“
Mustafë Mehmeti Freier Journalist Viti, Kosovo
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– Meinungsartikel – Journalist: Die Liebe des Kosovo zu Europa ist nur einseitig
„Was die Kosovaren sprachlos lässt, ist die Tatsache, dass Serbien vor dem Kosovo die Visafreiheit erhalten hat. Wie kann dies möglich sein? Ein Land, das mehrere Kriege verursacht hat, wie in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina und zuletzt noch im Kosovo. “ Ein Kommentar.
Journalist: Die Liebe des Kosovo zu Europa ist nur einseitig
Niedersachsen
Hannover: PKK-Anhänger wegen Anschlag auf türkische Geschäfte vor Gericht
Wie die BZ weiter berichtet, soll der Anschlag im Auftrag der Jugendorganisation des Terrornetzwerks geschehen sein. Um die Tat im Internet zu verbreiten, habe einer der Angeklagte den Angriff aus verschiedenen Perspektiven gefilmt. Im März sollen die Männer in Hannover zudem die Reifen eines Autos angezündet haben, auf dem sich ein „Atatürk“-Aufkleber befand, so die BZ.
In ihrer mehr als 30-jährigen Terrorkampagne gegen die Türkei war die PKK – von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation geführt – für den Tod von rund 40.000 Menschen, darunter Frauen und Kinder, verantwortlichAuch interessant
– Demos in Frankreich – Vertreterin der Gelben Westen macht „kurdische Gruppen“ für Gewalt verantwortlich
In einem Interview mit dem französischen TV-Sender BFMTV, haben Vertreter der Gelben Westen „kurdische Gruppen“ für die Gewaltexzesse am 1. Dezember auf der Champs Élysées in Paris verantwortlich gemacht.
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Ratgeber
Gefährlich unterschätzt: Cannabis im Straßenverkehr
Essen
Chemiekonzern Evonik stellt Bonus-System um
Wirtschaft
Kommentar: Steht uns eine neuerliche Finanzkrise bevor?
Steht uns eine neuerliche Finanzkrise bevor?
Viele Bücher sind bereits über die aktuelle Finanzkrise geschrieben worden. Hans-Werner Sinn, Deutschlands berühmtester Ökonom, hat seine Analyse der Vorgänge rund um den Crash des Jahres 2007/2008 bereits unter dem Titel „Kasinokapitalismus, wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist“, vorgelegt. Passiert ist seither nicht allzu viel, ganz im Gegenteil. Die weltweiten Schulden von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten sind seit dem Jahr 2008 um 60% gestiegen. Wenn diese Schuldenblase platzt, droht eine erneute Finanzkrise.Ein wackeliges Finanzhaus
Als großer Schuldiger der Finanzkrise gelten die Banken mit ihrem Kasinokapitalismus. Doch woher kommt das Wort überhaupt? Kasino stammt ursprünglich aus der lateinischen Sprache und bedeutet „kleines Haus“. Der Begriff wurde später für eine Villa und für Spieletempel verwendet, bevor es bei Finanzkrisen von Journalisten und Politikern mit dem Kapitalismus in Verbindung gebracht wurde. Sie werfen den Banken vor, im Finanzsystem wie im Kasino zu spekulieren, ohne die Risiken zu beachten. Dieses „Finanzhaus“ hat deutliche Risse bekommen. Seit es sehr viele Universalbanken gibt, die sowohl das Einlagen- und Kreditgeschäft, als auch Investmentbanking betreiben, ist das Risiko für das weltweite Finanzsystem deutlich gestiegen. Viele Großbanken sind systemrelevant geworden und „too big to fail“. Das bedeutet, dass sich kein Staat einen Zusammenbruch dieser Banken leisten kann, weil dadurch das Wirtschaftssystem schwer in Mitleidenschaft gezogen werden würde.
Wo liegt das Problem?
Seit dem Ausbruch der letzten Finanzkrise sind die Zinsen im Keller. Die große Menge an Liquidität, die die Notenbanken weltweit in den Markt gepumpt haben, hat dazu geführt, dass es deutlich leichter geworden ist sich zu verschulden. Damit konnten die Notenbanken zwar das Schlimmste verhindern, doch Geld ist dadurch billig zu haben. Das war offenbar sehr verlockend, nicht nur für Staaten, sondern auch für zahlreiche Unternehmen und private Haushalte. Wie der Internationale Währungsfonds herausgefunden hat, sind die Schulden fast aller Schuldner seit dem Jahr 2008 noch einmal deutlich angestiegen. Dieser Trend ist nicht nur in den Industrieländern, sondern auch in den Schwellenländern zu beobachten. Die Höhe der Ramschdarlehen hat laut IWF mit 788 Milliarden Dollar bereits wieder jene Höhe erreicht, die es im Jahr 2007, also vor dem Ausbrechen der Immobilienkrise in den USA, erreicht hatte. Zwar wurden zwei Drittel dieser Kredite in den USA aufgenommen, doch bereits die letzte Krise hat gezeigt, dass die Finanzwirtschaft weltweit so stark vernetzt ist, dass sich niemand so einfach abkoppeln kann. Der IWF hat erst kürzlich vor dem Niveau der Ramschkredite gewarnt, die Märkte sind spürbar nervös. Die Diskussion Italiens mit der EU, rund um sein neues Budget, trägt da nicht zur Beruhigung bei. Gleichzeitig haben die Notenbanken begonnen, über ein Ende der Phase des billigen Geldes nachzudenken und die Leitzinsen wieder zu erhöhen. Die USA, deren Wirtschaft längst wieder brummt, sind bereits vorangegangen. Die EU wird früher oder später nachziehen müssen. Was passiert, wenn die Notenbanken den Märkten das billige Geld entziehen, das sie nun jahrelang gewohnt waren, kann derzeit niemand mit Gewissheit sagen. Das einmalige Experiment einer de facto Abschaffung der Zinsen neigt sich dem Ende zu. Damit kommen Schuldner automatisch unter Druck. Wer die Gunst der Stunde in den letzten Jahren für sich genutzt hat und seine Produktivität gesteigert, sowie seine Schulden abgebaut hat, befindet sich nun in einer komfortablen Situation. Die Untersuchungen des Internationalen Währungsfonds deuten jedoch in eine andere Richtung. Ein Paradebeispiel ist der US-Mischkonzern General Electric. Ihm wird nachgesagt, so etwas wie ein Krisenindikator zu sein. Gerade zuletzt hatte General Electric Bonitätsprobleme. Der ehemals größte Konzern der Welt verliert offenbar das Vertrauen seiner Anleger und ist mittlerweile nicht einmal mehr im Dow-Jones-Index vertreten. Das Rating ist abgesackt, kommt es zu einem weiteren Downgrade befürchten Wirtschaftsexperten Probleme für den ehemaligen Vorzeigekonzern.
Wohin geht die Reise?
Damit die Schuldner beim Platzen der Schuldenblase nicht alle mit leeren Händen dastehen, wäre es vernünftig, die Anstrengungen rund um die Vorsorge zu vertiefen. Grundsätzlich haben die Staaten durchaus einiges unternommen, um für die nächste Krise vorzusorgen. Ob das ausreicht, werden wir früher oder später erkennen. In Europa steht das Thema offenbar regelmäßig auf der Tagesordnung der EU-Finanzminister. Der Euro-Rettungsschirm ist weiterhin ein Diskussions-Dauerbrenner, die finanzielle Situation Italiens wird mit Argusaugen verfolgt. Bleibt zu hoffen, dass auch zukünftig Fehlentwicklungen frühzeitig auf dem Radar auftauchen, damit Gegenmaßnahmen getroffen werden können.Auch interessant
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Zwei Meldungen vom Anfang vergangener Woche sind in den Medien weitgehend unbeachtet geblieben. Ein Kommentar.
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EU-Mitgliedschaft der Türkei
Türkischer Vize-Präsident: EU-Beitritt weiterhin strategisches Ziel
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Die Türkei spielt eine Schlüsselrolle bei der Sicherheit in Europa und im Nahen Osten, sagte der Sprecher der ungarischen Regierung.
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