Bildungspolitik
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Istanbul
Gesundheitstourismus: Türkei entwickelt sich zum Weltzentrum für Augen-Ops
Von Helene Milde
Immer mehr Menschen entscheiden sich, zu medizinischen Behandlungen ins Ausland zu fahren. Dabei ist es ihnen wichtig, qualitativ hochwertig behandelt zu werden und das zu einem günstigen Preis.
Türkische Augenkliniken sind hier eine beliebte und bevorzugte Alternative zu Deutschland. Die erschwinglichen Preise der Türkei sowie die Professionalität und die Erfahrung der Ärzte lassen die Türkei zu einem wichtigen Zentrum des Gesundheits-Tourismus werden. Modernste Behandlungs- und Operationsmethoden machen es möglich, künftig ohne Sehhilfe und mit einer verbesserten Sehkraft wieder klar in die Welt zu schauen.
Eine Laserbehandlung ist der Schlüssel dafür. Zahlreiche Augenärzte und Kliniken in der Türkei haben sich auf diesen speziellen Gesundheits-Tourismus eingestellt. Die Patienten verbinden einen Kurzurlaub in einer der türkischen Metropolen mit einer Augenlaser-Operation. Erfahrene Fachärzte verhelfen den Betroffenen zu neuer Lebensqualität im Alltag, beim Sport oder bei der Arbeit. Regelmäßiger Linsenverlust, brennende Augen nach dem Wassersport, rutschende Brillen bei der Arbeit, all das gehört nach einer professionellen Laser-OP der Vergangenheit an.
Wer also seine Augen in Istanbul oder einer anderen türkischen Großstadt lasern lassen möchte, kann eine professionelle Operation mit Sightseeing verbinden. Denn die Angebote der türkischen Augenkliniken beinhalten neben der OP sowie der medizinischen Behandlung auch eine Hotelunterkunft und eine sprachliche Begleitung. In manchen Laser-Paketen sind sogar Besichtigungs-Touren enthalten.
„Viele unserer Patienten kombinieren ihre Behandlung mit einer Tour durch die Stadt“, so Mert Demirsöz, Sprecher der Augenklinik “Dünyagöz“ in einem Gespräch mit NEX24. Das 1996 gegründete Unternehmen führe in ihren Kliniken jährlich 80000 Behandlungen an Patienten aus über 147 Nationen durch. Mit einer Klinik in Frankfurt ist das Unternehmen auch in Deutschland vertreten.

„Wir haben 500 verschiedene Behandlungsmethoden“, sagte Demirsöz. Dabei erinnerte er, dass „Dünyagöz“ vom 6.-10. März auch in der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin vertreten sein wird und die Spezialleistungen ihres erfahrenen Ärzeteams vorstellen werde. „Für ITB-Besucher werden wir in Halle 21B, Stand 214D besonders preisgünstige Augenlaser-Pakete anbieten“, sagte Demirsöz.
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Nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung vom Montag 25.2.2019 kalkuliert Daimler ab Mai diesen Jahres mit einem geringeren Personalbedarf. Grund hierfür sei, dass das Unternehmen die Produktion zurückfahren müsse.
In diesem Zusammenhang geht das Unternehmen von einem geringeren Bedarf an Leiharbeitern aus und bestätigt, sich von Leiharbeitern trennen zu wollen. Allein im Raum Sindelfingen rechnet der Böblinger Abgeordnete Harald Pfeiffer mit mehreren hundert betroffenen Leiharbeiten. Für ihn offenbaren sich anhand der drohenden Arbeitsplatzverluste der Leiharbeiter mehrere drängende Probleme:
„Es ist nichts neues, dass sich die zwangsweise und abrupt verordnete E Mobilität negativ auf die Automobil und Zulieferindustrie auswirken wird. Ebenso ist es ein alter Hut, dass das Schicksal der Arbeiter an den Bändern weder die Bundes noch die Landesregierung sonderlich berührt. Grün war noch nie eine Arbeiterpartei, die SPD ist es schon lange nicht mehr. Beide Parteien haben gemeinsam die Agenda 2010 durchgesetzt und dadurch diese Leiharbeiterexzesse erst möglich gemacht. Leiharbeiter sind das schwächste Glied in der Kette der Arbeitnehmer und werden die ersten Verlierer des bevorstehenden Abschwunges sein“ sagte Pfeiffer.
Als „Manövriermasse“ seien Leiharbeiter schlechter geschützt und mit weniger Rechten ausgestattet, so der AfD-Politiker in einer Stellungnahme.
„Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist dehnbar wie ein Kaugummi. Mir sind nicht wenige Fälle von Leiharbeitern im Sindelfinger Daimler Werk bekannt, die schon 5 Jahre und länger sich als Leiharbeiter durchschlagen müssen. Leiharbeiter arbeiten mehr, sind seltener krank und ertragen viel, um die ersehnte Festanstellung zu bekommen. Sie entwickeln sich zu Fachkräften und erwerben Qualifikationen auf ihrem Fachgebiet. Die unbefriedigende Übernahmepraxis von Leiharbeitern und deren düstere Perspektiven sind seit Jahren bekannt.
„Weder SPD noch die SPD nahen Gewerkschaftsfunktionäre haben hier etwas Positives erreicht noch eine Lösung parat. Letztere sind eher mit der Organisation von Anti – AfD Demonstrationen oder einer Hexenjagd in den eigenen Reihen beschäftigt. Absolut unverständlich ist für mich aber wie man trotz dieser Situation derart hartnäckig eine Zuwanderung von außereuropäischen Fachkräften verlangt wie es die Politik unter dem Applaus von Gewerkschaften macht. Der Schutz unseres Arbeitsmarktes bedeutet für mich, dass wir erst die im Land Lebenden in anständige Arbeit, Lohn und Brot bringen müssen, bevor wir ernsthaft über eine Zuwanderung in den Arbeitsmarkt nachdenken dürfen“, schließt Pfeiffer.
