Freudenberg
Bratpfannen-Explosion: 14 Verletzte – sechs schweben in Lebensgefahr

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Bei einem Dorffest in Freudenberg (NRW) ereignete sich ein tragisches Unglück. Eine Fett-Explosion verletzt 14 Personen schwer, sechs schweben in Lebensgefahr.

Wie die Tageszeitung tz unter Berufung auf die Polizei weiter berichtet, kam es am frühen Sonntagmittag gegen 11.50 Uhr auf dem „Backesfest“ zu einer Explosion einer großen Pfanne, die zum Braten von Kartoffeln genutzt wurde. Bei der Veranstaltung waren der tz zufolge etwa 100 Personen anwesend. 14 von ihnen wurden durch die Fett-Explosion schwer verletzt, sechs von ihnen, im Alter von 31 bis 75 Jahren, schwebten in Lebensgefahr. Sie wurden in Spezialkliniken ins Ruhrgebiet und nach Köln geflogen, berichtet die tz weiter. Zur Unglückszeit soll es in Freudenberg geregnet haben. Ob Regenwasser in das heiße Fett einer großen Pfanne geriet und so die Explosion auslöste, war zunächst unklar. Um eine Gas-Explosion habe es sich aber nach Einschätzung der Behörden wohl nicht gehandelt, berichtet der Focus.

Kurden gegen HDP
Kurdische Eltern: Jugendorganisation der HDP bedroht uns

Diyarbakir – Mit einem Sitzstreik demonstrieren seit Tagen kurdische Eltern vor der Provinzzentrale der PKK-nahen oppositionellen Partei HDP. Die Eltern beschuldigen die Partei für die Terrororganisation PKK, Jugendliche zu rekrutieren und fordern die HDP auf, die Kinder zurückzubringen. Gegenüber türkischen Medien sagten einige Eltern nun, dass der Jugendarm der Partei sie bedroht habe. „Sie drohten uns, den Sitzstreik vor dem Provinzbüro der HDP zu beenden“, so Mustafa Bice, ein Vater der mutmaßlich entführten Kinder. Drei Jugendliche mit Gewehren hätten ihnen mit dem Tod gedroht, wenn sie den Protest fortsetzten, so der verzweifelte Vater. Sie hätten behauptet zum Jugendarm der HDP zu gehören. Bicer betonte, dass sie nicht aufgeben werden und fügte hinzu: „Wir wollen unsere Kinder zurück“. Er sagte, dass auch die Mitglieder der Jugendorganisation getäuscht würden, und rief sie auf, mit der Realität „aufzuwachen“. „Diese Drohungen werden im Auftrag der HDP-Mitglieder durchgeführt. Sie benutzen unsere eigenen Kinder gegen uns“, sagte er. Bicer sagte, dass Bemühungen im Gange seien, die Personen zu fassen, nachdem die Sicherheitskräfte über den Vorfall informiert wurden. Was mit dem mutigen Schritt einer kurdischen Mutter im vergangenen Monat begann, entwickelt sich allmählich zu einer Bewegung. Immer mehr Kurden trauen sich, gegen die HDP-Partei und die Terrororganisation PKK auszusprechen. Im August hatte Hatice Akar vor dem Provinzbüro der HDP in Diyarbakır einen Sitzstreik begonnen und verbrachte auch die Nächte vor dem Gebäude. Alles was sie wollte, war die Rückkehr ihres Sohnes. Trotz ihrer Erschöpfung hatte sie gesagt, sie werde mit ihrem Protest nicht aufhören. Laut Akar war ihr Sohn in die Berge verschleppt worden. „Mein Sohn betrat das HDP-Provinzbüro und kam nicht mehr heraus“, so Akar gegenüber Medien. Etwa eine Woche später konnte sie ihren 21-jährigen Sohn wieder in die Arme schließen. Nach dem Wiedertreffen mit ihrem Sohn nahm sie einen Anruf vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan entgegen. „Sie haben sich gewehrt und (…) Ihren Sohn aus den Händen dieser Verräter gerettet. Aus diesem Grund gratuliere ich Ihnen meinerseits und im Namen des Volkes. (…) Wir brauchen solche Mütter“, sagte Erdogan beim Gespräch. Auch der ältere Sohn Akars, Fırat, sei bereits 1994 von PKK-Terroristen entführt worden. 2017 wurde er in den Bergen tot aufgefunden. „Ich konnte nicht einmal den Körper meines Sohnes sehen“, sagte sie. „Sobald man dieses Gebäude betritt, kann niemand entkommen. Die HDP verschleppen unsere Kinder mithilfe von Drogen (…) und Medikamenten in die Berge. Es ist ein Ort des Gemetzels für Wilde und Unterdrücker“, zitiert Daily Sabah die kurdische Mutter. Immer mehr Kurden trauen sich Nun trauen sich immer mehr Eltern, die PKK und auch die HDP-Partei öffentlich zu kritisieren.

Seit letzter Woche haben mehrere kurdische Eltern vor dem Büro der HDP einen Sitzstreik begonnen. Fevziye Cetinkaya behauptet, ihr 17-jähriger Sohn sei über Mitglieder der HDP in der südöstlichen Provinz Diyarbakir in die Reihen der Terrorgruppe aufgenommen worden. Sie habe sich am Montag zusammen mit ihrem Mann Sahap Cetinkaya an die Polizei gewandt und eine Beschwerde eingereicht, so Cetinkaya.

„Alles, was ich von ihnen (HDP-Mitglieder) will, ist, dass mein Kind zu mir zurückgebracht wird“, sagte sie. „Entweder haben sie mein Kind hier versteckt oder es woanders hingebracht…. Ich werde nicht gehen, bis mein Kind zurück ist“, fügte sie hinzu. Der Vater warf HDP-Mitgliedern vor, ihre Kinder zum Beitritt zur PKK zu ermutigen. „Sie schicken Kinder von armen Menschen [zur PKK]…. Ich will meinen Sohn zurück, sonst nichts. Wir haben diese Kinder unter schwierigen Bedingungen aufgezogen und in die Schulen geschickt“, sagte er. Die türkische Regierung beschuldigt die HDP seit langem, Verbindungen zur PKK-Terrorgruppe zu haben. In ihrer mehr als 30-jährigen Terrorkampagne gegen die Türkei war die PKK – von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation geführt – für den Tod von rund 40.000 Menschen, darunter Frauen und Kinder, verantwortlich. „Gerade weil die PKK trotz des Verbots in Deutschland weiterhin aktiv ist, ist es notwendig und geboten, die PKK in ihre Schranken zu weisen und die Einhaltung der Rechtsordnung sicherzustellen“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer in einer Mitteilung im Februar dieses Jahres. Eva Quadbeck schreibt in der Rheinischen Post:

„Die kurdische Arbeiterpartei PKK ist als Terrororganisation aus gutem Grund seit Anfang der 90er Jahre verboten. Dass sie hierzulande in Vereinen und Verlagen dennoch weiter operiert, kann der Rechtsstaat nicht hinnehmen. Das Verbot der Verlage ist nur konsequent. Die Bundesregierung tut gut daran, bei der PKK nüchtern nach rechtsstaatlichen Prinzipien zu verfahren. Deutschland steht in der Kritik der türkischen Regierung, die behauptet, es werde hierzulande nicht konsequent gegen die PKK vorgegangen, was nicht stimmt. Die politische Linke in Deutschland wiederum sieht das Verbot der Verlage als Zensur an.

Das Verbot hat aber nichts mit der Einschränkung von Meinungsfreiheit zu tun. Die betroffenen Verlage hatten die Unterstützung der verbotenen PKK im Auge. Dafür hätten sie auch Bananen vertreiben können. Die PKK heizt Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden in Deutschland an. Mit Gewalt ausgetragene Rivalitäten befördern eine ablehnende Haltung gegenüber diesen Volksgruppen. Ein solcher Mechanismus gefährdet den inneren Frieden der Gesellschaft – insbesondere in Zeiten, in denen Fehlverhalten von Migranten gerne von Rechtspopulisten aufgegriffen wird“.

UFC-News
Conor McGregor will Kampf gegen Khabib Nurmagomedov

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Der russische MMA-Kämpfer Khabib Nurmagomedov holte beim gestrigen UFC 242 Kampf in Abu Dhabi mit einem Sieg gegen den US-Amerikaner Dustin Poirier den Titel zurück. Numagomedov bezwang Poirier in Runde drei nach einem Rear Naked Choke via Submission. Mit einer Bilanz von 28 Siegen und null Niederlagen ist der 30-jährige Leichtgewichtsmeister in seiner Karriere somit weiter ungeschlagen. Der ehemalige UFC-Champion Conor McGregor hat Nurmagomedov nun zu einem Rematch herausgefordert. Nach dem Sieg des Russen gegen Poirier, schrieb der Ire auf Twitter: „Buche meinen Rückkampf in Moskau“. Nurmagomedov hatte im vergangenen Oktober den mit Spannung erwarteten Kampf gegen den Iren McGregor bei der UFC 229 deutlich gewonnen und blieb weiter ungeschlagen. Der Russe aus der autonomen russischen Republik Daghestan dominierte den Kampf über vier Runden und siegte schließlich verdient. Nurmagomedov wurde jedoch eine neunmonatige Sperre auferlegt, weil er nach dem Kampf gegen McGregor aus dem Oktagon in die Ecke des McGregor-Teams sprang und auf dessen Teammitglieder einschlug. Der Russe entschuldigte sein Verhalten im Nachhinein und nannte Beleidigungen gegen ihn und seine Familie als Grund des Ausrasters.

Syrien
Sicherheitszone: Türkei und USA beginnen gemeinsame Patrouillen

Idlib – Wie im vergangenen Monat von Militärvertretern angekündigt, haben die Türkei und USA heute ihre gemeinsamen Patrouillen im Nordosten Syrien gestartet. Als Teil der ersten Phase des Sicherheitszonenplans schlossen sich heute sechs türkische Panzerfahrzeuge dem US-Militärkonvoi 30 Kilometer (18,6 Meilen) vom Bezirk Akcakale in der südöstlichen Provinz Sanliurfa entfernt an, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Die gemeinsamen Streitkräfte werden vom syrischen Tal Abyad nach Süden vorrücken. Die Patrouille werde voraussichtlich bis 12 Uhr fortgesetzt.
(Foto: msb)
Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August darauf geeinigt, dass die Sicherheitszone in Nordsyrien als „Friedenskorridor“ für vertriebene Syrer dienen soll und dass ein gemeinsames Operationszentrum in der Türkei eingerichtet wird, um seine Einrichtung zu koordinieren. Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Sicherheitszone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor. Im vergangenen Monat teilte die US-Armee mit, dass die syrischen demokratischen Kräfte (SDF) – ein Etikett, das von der Terrorgruppe YPG/PKK verwendet wird – begonnen haben, sich , wie von der Türkei gefordert, aus dem Nordosten Syriens zurückzuziehen und ihre militärischen Befestigungen abzureißen. Die USA, die die PKK als terroristische Organisation betrachten, änderten im Juli 2017 den Namen der YPG in syrische demokratische Kräfte, um sie von der PKK zu trennen. In den letzten zwei Jahren haben die Militäroffensiven der Türkei „Operation Euphratschild und „Operation Olivenzweig“ die Region von den Terrorgruppen YPG/PKK und IS befreit, so dass bereits Hunderttausende von vertriebenen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren konnten. Seit dem Ausbruch eines blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 mussten Millionen von Menschen aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land fliehen. In der Türkei leben derzeit insgesamt 3,6 Millionen Syrer, von denen sich viele auf die Rückkehr in ihre Heimat freuen.

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– Tourismus – Türkei: Bis zu 1 Million Touristen aus den USA erwartet

Der Verband Türkischer Hoteliers, TÜROB, erwarte nach der Entschärfung der Reisewarnung für US-Bürger, einen Anstieg der Touristen aus den Vereinigten Staaten.

Türkei: Bis zu 1 Million Touristen aus den USA erwartet
   

Balkan
Albanien und Saudi-Arabien wollen Handel stärken

Tirana – Albanien wird den Handel von landwirtschaftlichen und tierischen Erzeugnissen mit Saudi-Arabien stärken, teilte der albanische Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Bledi Cuci am Donnerstag mit. Cuci empfing eine Delegation aus dem Königreich Saudi-Arabien unter der Leitung des stellvertretenden Landwirtschaftsministers Ahmed Saleh Al-Eyada. Laut Cuci konzentrierten sich die Seiten auf den Export von Vieh, Obst – insbesondere Datteln – und Gemüse sowie  Aquakulturprodukte aus Albanien.
(Foto: Screenshot/Twitter)
„Die beiden Länder haben alle Möglichkeiten, die Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der Ausfuhr von Agrar- und Tierprodukten zu stärken. Landwirtschaft und ländliche Entwicklung gehören zu den Schlüsselsektoren der albanischen Wirtschaft. Wir haben die Kapazität und dies ist der Moment, um die Handelsbeziehungen mit Saudi-Arabien zu intensivieren“, sagte Cuci. „Eine gemeinsame Kommission der beiden Ministerien wird in den kommenden Monaten eingerichtet, damit diese Zusammenarbeit funktioniert“, sagte Cuci in einer Erklärung auf Facebook.

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– Kosovo – Bericht: Über 40.000 Kosovo-Albaner warten auf deutsche Arbeitserlaubnis

Wie das kosovarische Nachrichtenportal „Indeksonline“ berichtet, warten derzeit fast 40.000 Kosovaren auf die Erteilung einer Arbeitserlaubnis durch die deutsche Botschaft in Pristina.

Bericht: Über 40.000 Kosovo-Albaner warten auf deutsche Arbeitserlaubnis

Rüstungstechnologie
Türkei testet erfolgreich bunkerbrechenden Marschflugkörper SOM-B2

Die Türkei hat ihren ersten heimisch hergestellten Marschflugkörper mit einem Sprengkopf, der in einen Betonbunker eindringen kann, erfolgreich getestet, so der türkische Industrie- und Technologieminister. Mustafa Varank sagte Ende September auf Twitter, dass die SOM-B2-Rakete vom Defense Research and Development Institute (SAGE) des Türkischen Wissenschafts- und Technologierates (TÜBİTAK) entwickelt wurde – einer nationalen Agentur, die eine führende Rolle bei der Schaffung einer Wissenschafts- und Technologiekultur in der Türkei spielt. „Die Rakete SOM-B2 hat das Ziel im Test erfolgreich getroffen“, kündigte İsmail Demir, der Leiter der türkischen Präsidentschaft der Verteidigungsindustrie, ebenfalls auf Twitter an und fügte hinzu, dass die Rakete ihre Entwicklungs-, Boden- und Flugtests „erfolgreich abgeschlossen“ habe. Der Stand-Off Missile (SOM) ist eine Luft-Boden-Rakete mit einem Turbinenstrahltriebwerk, das nach Angaben des Instituts gegen stark verteidigte Land- und Meeresoberflächenziele eingesetzt werden soll. Mit einer Reichweite von über 250 Kilometern ist die SOM-B2 für die Durchdringung harter Betonziele ausgelegt.

Eurobike-Expo
EU-Antidumpingmaßnahmen gegen China: Chance für türkische Fahrradindustrie

Friedrichshafen (aa) – Die Antidumpingmaßnahmen der EU gegen chinesische Waren sind nach Ansicht des Leiters des türkischen Verbandes der Fahrradindustrie eine Chance für den türkischen Fahrradsektor. Die EU hat im vergangenen Monat die Antidumpingzölle erneuert und auf Länder wie Tunesien, die Philippinen, Sri Lanka, Pakistan, Indonesien und Malaysia ausgedehnt, sagte Esat Emanet während der Eurobike-Expo im süddeutschen Friedrichshafen. „Insbesondere die Einbeziehung Tunesiens in die Maßnahmen ist für unseren Sektor wichtig“, fügte er hinzu. Chinesische Unternehmen verkauften früher Fahrräder nach Italien und Europa über Tunesien, wobei sie die Zölle umgingen, sagte er. Die Philippinen, Sri Lanka, Pakistan, Indonesien und Malaysia exportierten auch viele Fahrräder nach Europa, erklärte Emanet. Nach der Erweiterung der EU hätten die Türkei und die osteuropäischen Länder die Möglichkeit, ihre Position im Fahrradbereich zu stärken. Elektrofahrräder, ein schnell wachsender Sektor für die EU und die Weltmärkte, stellen auch für die Türkei eine wichtige Chance dar, betonte er. Er unterstrich den Mehrwert von Elektrofahrrädern und sagte: „Wir wollen die Türkei zu einer bedeutenden Produktionsstätte für sie machen“. „Wir werden ausländische Investoren in die Türkei einladen und notwendige Investitionen tätigen, um diese Chance zu nutzen.“

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– Türkisch-amerikanische Beziehungen – Türkei: Der 100-Milliarden-Dollar-Besuch aus den USA

Der US-Handelsminister Wilbur Ross kam am gestrigen Freitag in Istanbul mit seiner türkischen Amtskollegin Ruhsar Pekcan zusammen.

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Umweltschutz
Deutsche Umwelthilfe begrüßt geplantes Verbot von Plastiktüten

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Aktuelle Zahlen belegen einen Verbrauch von zwei Milliarden Plastiktüten im Jahr 2018 – Plastiktüten sind eine Umweltsünde und Ressourcenfresser: Sie werden besonders oft in der Umwelt gefunden und stellen eine Gefahr für Meereslebewesen dar – Knapp drei Viertel der Deutschen sprechen sich für ein Verbot aus Zum geplanten Verbot von Plastiktüten durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagt die Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Barbara Metz: „Es ist richtig Plastiktüten zu verbieten. Pro Jahr werden in Deutschland zwei Milliarden Einweg-Plastiktüten verbraucht. In jeder Minute fallen hierzulande 3.700 Stück als Abfall an. Für deren Herstellung werden nicht nur begrenzt vorhandene fossile Ressourcen vergeudet und das Klima belastet, sondern sie werden auch vielfach in der Umwelt entsorgt und tragen in erheblichem Maß zur Verschmutzung unserer Meere bei. Tag für Tag zeigen Millionen Verbraucher, dass es ohne geht. Deshalb muss endlich Schluss sein mit Einweg-Plastiktüten. Wichtig für eine Verbotsregelung ist es, keine Ausnahmen für biobasierte und oder biologisch abbaubare Plastiktüten zuzulassen, weil sie nicht umweltfreundlicher als fossil basierte Tüten sind. Begleitend zu einem Tütenverbot sollten im Handel attraktive Mehrwegtragetaschen als Alternative zum Kauf angeboten und deren häufige Wiederverwendung durch Bonuspunkte oder Rabatte gefördert werden.“ Im Jahr 2018 wurden in Deutschland zwei Milliarden Einweg-Plastiktüten verbraucht, was einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 24 Stück entspricht. Das sind 3.700 Tüten pro Minute. Gemäß einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey begrüßen fast drei Viertel der Deutschen ein Verbot von Plastiktüten.

UFC 242
Kampf gegen Poirier: Nurmagomedov holt sich Titel zurück

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Khabib Nurmagomedov und Dustin Poirier liefern sich bei der UFC 242 in Abu Dhabi einen packenden Fight um den Titel. Elf Monate nach nach dem Fight gegen Conor McGregor bei UFC 229 holt sich Khabib dank einer Machtdemonstration den Titel zurück, berichtet der Focus.

Keine drei Runden dauerte der Fight im Octagon, dann musste der US-Amerikaner abklopfen. Zuvor war er fast die gesamte Zeit der Dominanz des Russen ausgesetzt gewesen.

Wie Sport1 weiter berichtet, dominierte der 30-jährige Russe von Beginn an und sorgte bereits in der ersten Runde mit mehreren Ellbogenschlägen beinahe für eine schnelle Entscheidung.

In der dritten Runde setzte „The Eagle“ dann zu einem Rear Naked Choke an und sorgte so für die Entscheidung gegen den 30-jährigen Kämpfer aus den USA, berichtet Sport1 weiter. Khabib Abdulmanapowitsch Nurmagomedow ist ein russischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer im Leichtgewicht und ungeschlagener UFC-Weltmeister in dieser Gewichtsklasse.  

"Octopus"
Microsoft Mitbegründer Paul Allens 326-Millionen-Dollar-Yacht steht zum Verkauf

Die 126 Meter lange Mega-Yacht des verstorbenen Microsoft-Mitbegründers Paul Allen ist ein Jahr nach dem Tod des Tech-Giganten bei den Maklern Burgess und Fraser für atemberaubende 325 Millionen Dollar im Angebot. Die Yacht, die wegen ihrer acht Decks als „Octopus“ bezeichnet wird, verfügt über eine außergewöhnliche Ausstattung, die es ihr ermöglicht, sich sowohl als Partytreff für A-Prominenz zu profilieren, als auch wissenschaftliche Erkundungen in der Antarktis durchzuführen. Die vom berühmten Yachtarchitekten Espen Øino entworfene und von der deutschen Schiffswerft Lürssen gebaute Yacht bietet Platz für bis zu 26 Gäste in 13 Kabinen sowie für 60 Besatzungsmitglieder. Die Octopus verfügt über einen Swimmingpool mit angrenzender Bar, einen Basketballplatz, ein Kino, ein Spa, eine Bibliothek und eine Glasboden-Lounge zur Beobachtung der Meerestiere. Allen hatte eine tiefe Affinität zu der in Deutschland gebauten Superyacht. Als das Schiff 2003 zum ersten Mal ausgeliefert wurde, war Allen von seiner Größe überwältigt – ein Drittel länger als ein Fußballfeld, schreibt er in seiner Biographie „Idea Man“ von 2011. Damals war es die viertgrößte Yacht der Welt – die ersten drei gehörten Staatsoberhäuptern, sagte er. Die Octopus steht derzeit auf Rang 15 der längsten Megayachten der Welt. „Als ich zum ersten Mal auf der Brücke stand, fühlte ich mich wie auf einem Raumschiff“, schrieb er und fügte hinzu, dass mit Funktionen wie einem Pool, Basketballplatz, Kino, einem Aufnahmestudio mit Meerblick „all meine Leidenschaften in einem beweglichen Fest zusammenkommen“. Allen, der im Oktober mit 65 Jahren starb, gründete 1975 zusammen mit Bill Gates Microsoft und verließ das Unternehmen 1983. In den darauffolgenden drei Jahrzehnten verwandelte er seinen Anteil laut dem Bloomberg Milliardärs Index in ein Vermögen von 26 Milliarden Dollar. Über sein Familienbüro Vulcan Inc. erwarb Allen Sportteams, Immobilien, Kunst und investierte in Start-ups.