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EU-Antidumpingmaßnahmen gegen China: Chance für türkische Fahrradindustrie

Die Antidumpingmaßnahmen der EU gegen chinesische Waren sind nach Ansicht des Leiters des türkischen Verbandes der Fahrradindustrie eine Chance für den türkischen Fahrradsektor.

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Friedrichshafen (aa) – Die Antidumpingmaßnahmen der EU gegen chinesische Waren sind nach Ansicht des Leiters des türkischen Verbandes der Fahrradindustrie eine Chance für den türkischen Fahrradsektor.

Die EU hat im vergangenen Monat die Antidumpingzölle erneuert und auf Länder wie Tunesien, die Philippinen, Sri Lanka, Pakistan, Indonesien und Malaysia ausgedehnt, sagte Esat Emanet während der Eurobike-Expo im süddeutschen Friedrichshafen.

„Insbesondere die Einbeziehung Tunesiens in die Maßnahmen ist für unseren Sektor wichtig“, fügte er hinzu.

Chinesische Unternehmen verkauften früher Fahrräder nach Italien und Europa über Tunesien, wobei sie die Zölle umgingen, sagte er. Die Philippinen, Sri Lanka, Pakistan, Indonesien und Malaysia exportierten auch viele Fahrräder nach Europa, erklärte Emanet.

Nach der Erweiterung der EU hätten die Türkei und die osteuropäischen Länder die Möglichkeit, ihre Position im Fahrradbereich zu stärken.

Elektrofahrräder, ein schnell wachsender Sektor für die EU und die Weltmärkte, stellen auch für die Türkei eine wichtige Chance dar, betonte er.

Er unterstrich den Mehrwert von Elektrofahrrädern und sagte: „Wir wollen die Türkei zu einer bedeutenden Produktionsstätte für sie machen“.

„Wir werden ausländische Investoren in die Türkei einladen und notwendige Investitionen tätigen, um diese Chance zu nutzen.“

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