Bis heute ungeklärt: Der Mord an Alfred Herrhausen

Von Ernst Wolff Vor dreißig Jahren, am 30. November 1989, wurde Alfred Herrhausen, Chef der Deutschen Bank, durch einen Bombenanschlag getötet. Auf Grund eines nicht verifizierten Bekennerschreibens und vager Indizien wurde der Anschlag der terroristischen Untergrundorganisation Rote Armee Fraktion (RAF) zugeschrieben. Die Mörder wurden jedoch nie ermittelt und mittlerweile gibt es zahlreiche Hinweise, die an der Täterschaft der RAF zweifeln lassen. Trotzdem haben die Mainstream-Medien und die Behörden bis heute nicht die Frage gestellt, wer ein Interesse an Herrhausens Tod gehabt haben könnte. Zudem beschreiben sie ihn nach wie vor fälschlicherweise als Kapitalismuskritiker und als Träumer, der für eine Utopie sein Leben riskierte. Tatsächlich war Herrhausen ein von der Marktwirtschaft überzeugter Banker, dessen erklärtes Ziel darin bestand, die Deutsche Bank an die Weltspitze zu führen und der als einer der ersten Europäer die Chancen erkannte, die der Umbruch im Finanzwesen den Großbanken in den Siebziger und Achtziger Jahren eröffnete. Vor allem aber war er ein Mann, der seine Ziele kompromisslos und mit großer Konsequenz und Härte verfolgte und der kein Problem damit hatte, sich viele Feinde zu machen. Herrhausen erkannte früh die Chancen der Deregulierung Nach dem Ende des Nachkriegsbooms, der die Deutsche Bank zum größten deutschen Finanzinstitut hatte aufsteigen lassen, suchten die Banken wegen des nachlassenden Kreditgeschäftes nach neuen Einnahmequellen und drängten die Politik, das Finanzwesen zu deregulieren und ihnen zu ermöglichen, das eigene Geschäft zu globalisieren. Bereits im Anfangsstadium dieser Entwicklung nutzte Herrhausen die Möglichkeiten, die sich dadurch vor allem im Bereich des Investmentbankings ergaben und trieb die Neuausrichtung der Deutschen Bank ab Mitte der Achtziger Jahre energisch voran. Dabei zog er sich wegen seiner rigorosen Personalpolitik den Zorn großer Teile der traditionell konservativen Führung des Geldhauses zu. Das aber hinderte ihn nicht daran, das Tempo des Umbaus sogar noch zu forcieren. Unter seiner Führung übernahm die Deutsche Bank zwischen 1986 und 1989 diverse Banken und  Wertpapier-Broker in Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Österreich, Kanada und Australien. Eintreten für den Schuldenschnitt – kühle Kalkulation zum eigenen Vorteil Im Herbst 1987 unterbrach Herrhausen die Jahrestagung des IWF in Washington für einen Kurzbesuch beim Präsidenten des hoch verschuldeten Mexikos. Am Tag darauf forderte er auf einer Pressekonferenz zum ersten Mal einen umfassenden Schuldenerlass für die Entwicklungsländer – ein Vorstoß, der weltweit Aufsehen erregte. Es handelte sich dabei aber keineswegs um die Utopien eines Visionärs, sondern um ein in doppelter Weise kalkuliertes Manöver: Einerseits schwamm Herrhausen auf der populären Welle des damals weltweiten Protestes gegen die Politik von IWF und Weltbank, andererseits brachte er die Deutsche Bank so im internationalen Wettbewerb in eine besonders günstige Lage: Während ein solcher Schuldenschnitt mehrere amerikanische Banken in große Schwierigkeiten gebracht hätte, hätte die Deutsche Bank ihn weitgehend problemlos überstanden – weil Herrhausen sie zuvor ganz bewusst gegen einen solchen Schock abgesichert hatte. Kein Wunder also, dass eine mächtige Front aus Wall Street, IWF und Weltbank Herrhausens Pläne samt und sonders empört zurückwies. Als er dann auch noch so weit ging, seine Ideen den Mitgliedern amerikanischer Banken zu präsentieren, wurde er anschließend so massiv bedroht, dass er sich gezwungen sah, auf der Weltbankkonferenz 1989 eine schusssichere Weste zu tragen. Herrhausens hervorragende Beziehungen zur Politik Der Schuldenschnitt aber war nicht die einzige Front, an der Herrhausen seine Gegner herausforderte. Neben seiner Tätigkeit als Bankchef beriet er auch noch Bundeskanzler Helmut Kohl und war maßgeblich an dem 10-Punkte-Programm zur deutschen Wiedervereinigung beteiligt, das Kohl am 28. November 1989 verkündete, und zwar ohne vorherige Absprache mit den Alliierten. Außerdem ging die Deutsche Bank dank Herrhausens Beziehungen als einer der ganz großen Gewinner aus der deutschen Wiedervereinigung hervor. Ihr wurden bei der Abwicklung der DDR-Staatsbank und der Neugründung der Deutschen Kreditbank 49 % ihrer Anteile und 122 Bankfilialen in bester Lage übertragen – ein Macht- und Vermögenszuwachs, der hervorragend in Herrhausens Pläne passte, die Deutsche Bank zu einem „Global Player“ und so zum Konkurrenten der Wall-Street-Banken zu machen. Der ganz große Coup Mit einem derartigen Machtzuwachs ausgestattet, blies Herrhausen 1989 zum ganz großen Angriff auf die Wall Street und die City of London: Die in den Jahren zuvor sorgfältig vorbereitete Übernahme der britischen Investmentbank Morgan Grenfell für 2,7 Milliarden DM sollte der Deutschen Bank mit einem Paukenschlag den Einstieg ins internationale Derivategeschäft bescheren. Damit aber warf Herrhausen nicht nur den weltweit größten Bankhäusern den Fehdehandschuh hin, sondern auch den eigenen Kollegen: Als er sie am 28. November 1989 bei einer Vorstandssitzung in München aufforderte, den Chef von Morgan Grenfell in den Vorstand der Deutschen Bank aufzunehmen, kam es zu einem Aufstand, den sein Nachfolger Hilmar Kopper als „Palastrevolution“ beschrieb. Den letzten Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit seinen Gegnern setzte Herrhausen schließlich in einem Interview mit dem ‚Wallstreet Journal’, in dem er erklärte, dass er Polen mit Hilfe einer eigenen Bank und unter Umgehung der „strukturellen Anpassungen“ von IWF und Weltbank wirtschaftlich voranbringen wolle – ein weiterer Affront gegen beide Organisationen, den sich bis dahin kein führender Banker geleistet hatte. Die Fragen, die bleiben Ein nüchterner Blick auf Herrhausens Karriere zeigt, dass er nicht nur einer der ersten war, der die Chancen für das Finanzgewerbe im Investmentbanking erkannte und zum Vorteil der Deutschen Bank nutzte, sondern dass er zur Erreichung seiner Ziele auch mit eiserner Härte und letzter Konsequenz vorging und nie davor zurückscheute, sich Feinde zu machen. Heute, dreißig Jahre später, muss man sich daher fragen, warum die Ermittlungen sich so lange fast ausschließlich um eine Terrororganisation drehten, die sich damals im Zustand der fortgeschrittenen Auflösung befand und an deren Täterschaft immer größere Zweifel aufkamen. Warum haben die zuständigen Behörden im Zusammenhang mit dem Attentat niemals die alles entscheidende Frage „Wer hätte ein Motiv gehabt?“ gestellt? Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Herrhausens Nachfolger Hilmar Kopper die Idee eines Schuldenschnittes für die Dritte Welt sofort fallen ließ und dass kein Deutsche-Bank-Chef nach Herrhausen je wieder öffentliche Kritik am IWF oder an der Weltbank geäußert hat. Es ist gut möglich, dass wir nie erfahren werden, wer hinter dem Anschlag vom 30. November 1989 gesteckt hat. Je mehr Fakten man jedoch über seine Vorgeschichte aneinanderreiht und miteinander verknüpft, umso weniger wahrscheinlich erscheint die Version vom RAF-Attentat, die heute noch von den deutschen Behörden und der Mehrheit der Mainstream-Medien verbreitet wird.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Ernst Wolff
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“. Wolff, geboren 1950, aufgewachsen in Südostasien, Schulzeit in Deutschland, Studium in den USA. Der Journalist und Spiegel-Bestseller-Autor (»Weltmacht IWF«) beschäftigt sich seit vierzig Jahren mit der Wechselbeziehung von Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, mit denen die internationale Finanzelite die Kontrolle über entscheidende Bereiche unseres Lebens an sich gerissen hat: »Nur wer diese Mechanismen versteht und durchschaut, kann sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen.«

Menschenrechtsverletzungen in China
China: Frauen uigurischer Häftlinge müssen mit fremden Männern im selben Bett schlafen

Männliche Han-chinesische „Verwandte“, die mit der Überwachung der Häuser von uigurischen Familien in der nordwestchinesischen autonomen Region Xinjiang beauftragt sind, schlafen regelmäßig in den gleichen Betten wie die Frauen von Männern, die in den Internierungslagern der Region festgehalten werden, berichtet unter anderem Radio Free Asia (RFA) unter Berufung auf Quellen, die die Zwangsübernachtungen überwacht haben. Demnach sind Muslime – und insbesondere Uiguren – seit Ende 2017 verpflichtet, Beamte in ihre Häuser einzuladen und sie über ihr Leben und ihre politischen Ansichten zu informieren, während die Gastgeber auch einer politischen Indoktrination unterzogen werden. Das Programm „Kommt zusammen als Familie“ ist eine von mehreren repressiven Maßnahmen gegen Uiguren in der Region, wie etwa das riesige Netzwerk von Lagern, in denen Behörden bis zu 1,5 Millionen Uiguren und andere muslimische ethnische Minderheiten, mit der Begründung „starke religiöse Ansichten“ und „politisch falsche“ Ideen zu vertreten, festhalten. Die männlichen „Verwandten“ blieben bis zu sechs Tage die Woche bei den uigurischen Familien, berichtet RFA unter Berufung auf ein Interview mit einem hochrangigen Beamten der Kommunistischen Partei in der Präfektur Yengisar (auf Chinesisch, Kashi) weiter. „Die Verwandten kommen alle zwei Monate zu uns hierher…. sie bleiben Tag und Nacht bei ihren zugewiesenen Verwandten“, sagte er und sprach unter der Bedingung der Anonymität. „Sie helfen[den Familien] mit ihrer Ideologie und bringen neue Ideen. Sie sprechen mit ihnen über das Leben, in der Zeit entwickeln sie Gefühle füreinander.“ „Neben dem gemeinsamen Arbeiten und Essen die sie mit ihren uigurischen Gastgebern im Laufe der Woche verbringen, schlafen die Beamten sogar im selben Bett wie die Familienmitglieder, besonders im Winter“, so die Quelle. „Normalerweise schlafen ein oder zwei Menschen in einem Bett, und wenn das Wetter kalt ist, schlafen drei Menschen zusammen“, sagte er. Auf die Frage, ob sich Familien gegen dieses Programm ausgesprochen haben, insbesondere in Fällen, in denen keine männlichen Familienmitglieder anwesend sind, weil sie in Lagern festgehalten werden, sagte der Beamte, dass das Gegenteil der Fall sei. Die muslimischen Uiguren seien sehr zuvorkommend und böten den zugewiesenen Verwandten „alles an, was sie haben“. Berichte deuten darauf hin, dass Uiguren, die gegen die Aufnahme von „Verwandten“ als Teil des „Kommt zusammen als Familie“ Programms protestieren oder sich weigern, an Studiensitzungen oder anderen Aktivitäten mit den Beamten in ihren Häusern teilzunehmen, zusätzlichen Einschränkungen unterliegen oder im Lagersystem inhaftiert werden könnten. Gegenüber RFA betont der Beamte, dass er „noch nie von Situationen gehört“ habe, in denen männliche Beamte versucht hätten, weibliche Mitglieder der Haushalte, in denen sie wohnten, auszunutzen. Es werde nun als normal angesehen, dass Frauen mit ihren zugewiesenen männlichen „Verwandten“ im selben Bett schlafen. Keine Frau habe sich über die Situation des Mitschlafens beschwert, sagte er, und lokale Beamte hätten die Praxis als Mittel zur „Förderung der ethnischen Einheit“ gefördert. „Erzwungene Assimilation“ Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mit Sitz in New York haben die Behörden im Dezember 2017 das Programm vom Oktober 2016 stark erweitert. Demnach wurden mehr als eine Million männliche Han-Chinesen mobilisiert, die regelmäßig eine Woche lang in Häusern muslimischer Uiguren, vor allem in ländlichen Gebieten, leben. Die „Verwandten“ verbringen laut HRW nun alle zwei Monate mindestens fünf Tage in den Häusern der Familien. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Familien solche Besuche ablehnen könnten. HRW hat die Heimaufenthalte als Beispiel für „tief greifende Zwangsassimilationspraktiken“ bezeichnet und sagte, sie „verletzen nicht nur Grundrechte, sondern dürften auch Ressentiments in der Region fördern und vertiefen“.

Zum Thema

– Xinjiang-Papiere – China: Kommunistische Partei kritisiert Präsident Xi für Umgang mit Uiguren

In am Samstag von der US-Tageszeitung New York Times veröffentlichten Regierungspapieren befiehlt Chinas Staatspräsident Xi Jinping dem Parteiapparat, „ohne Gnade“ in Xinjiang vorzugehen.

China: Kommunistische Partei kritisiert Präsident Xi für Umgang mit Uiguren

Niederlande
Den Haag: Mann sticht in Einkaufsstraße wahllos auf Menschen ein

Den Haag – Im Zentrum der niederländischen Hauptstadt Den Haag hat ein Mann offenbar wahllos auf Menschen eingestochen. Mindestens drei Menschen sollen verletzt worden sein. Der Tatort soll in der Einkaufsstraße Grote Marktstraat liegen. Wie der Focus unter Berufung auf Niederländische Medien weiter berichtet, sei der Täter noch auf der Flucht. Rettungsdienste seien vor Ort. Die Grote Marktstraat ist eine der wichtigsten Shoppingstraßen im Zentrum von Den Haag. Laut den Sicherheitsbehörden wird ein Mann im Alter zwischen 45 und 50 Jahren gesucht, der dem Aussehen nach nordafrikanischen Ursprungs sein könnte. Er habe einen Schal und einen grauen Trainingsanzug getragen, berichtet der Standard. Mehr in Kürze…

NATO-Treffen
Erdogan an Macron: „Lass zuerst deinen eigenen Hirntod überprüfen“

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Istanbul – Der französische Präsident Emmanuel Macron sollte seinen eigenen Kopf untersuchen lassen, bevor er die NATO als „hirntot“ bezeichnet, so der türkische Staatspräsident in einer Rede am Freitag. „Schauen Sie, Herr Macron, ich sage es aus der Türkei und ich werde es bei der NATO wiederholen: Lassen Sie erst mal Ihren Hirntod überprüfen“, sagte Recep Tayyip Erdogan und verurteilte Macron für dessen Äußerung, dass die Türkei während ihrer Anti-Terror-Offensive in Nordsyrien nicht mit einer Unterstützung der NATO rechnen solle. Erdogan sagte, dass Macron auch nicht die Befugnis habe, über einen Verbleib der Türkei in der NATO zu entscheiden. „Ausweisung oder nicht Ausweisung der Türkei aus der NATO […] Haben Sie die Befugnis, eine solche Entscheidung zu treffen?“, so Erdogan an Macron. Bei seiner Rede während der Grundsteinlegung des Recep Tayyip Erdogan Komplexes an der Marmara Universität in Istanbul, sagte der türkische Staatschef, dass Frankreich kein Recht und keine Autorität habe, in Syrien zu sein. „Das syrische Regime hat Sie nicht dorthin eingeladen“, sagte Erdogan. Die Türkei werde „nicht zögern“ die Militäroffensive „Friedensquelle“ fortzuführen, wenn die Bedrohungen für die Türkei aus der Sicherheitszone und darüber hinaus nicht innerhalb einer angemessenen Zeit beseitigt werden“ könnten. Nach den Aussagen Erdogans, habe Frankreich am Freitagnachmittag den türkischen Botschafter in Paris einbestellt, berichtet die BILD-Zeitung. Macron hatte den Zustand der NATO scharf kritisiert. „Was wir derzeit erleben, ist der Hirntod der NATO“, sagte Macron der britischen Zeitschrift „The Economist“. Es gebe keinerlei Koordination bei strategischen Entscheidungen zwischen den USA und ihren NATO-Verbündeten.

Zum Thema

– Sicherheitspolitik – NATO-Chef Stoltenberg: Ohne die Türkei kann sich Europa nicht selbst schützen

NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg wies darauf hin, dass die Türkei bei der Sicherheit Europas eine Schlüsselrolle innehabe.

NATO-Chef Stoltenberg: Ohne die Türkei kann sich Europa nicht selbst schützen

Justiz
15-jähriger Brandstifter muss wegen versuchten Mordes für mehr als vier Jahre in Haft

Ein 15-Jähriger aus der Gemeinde Hellenthal, der wegen sieben Brandstiftungen im Schleidener Tal angeklagt war, muss wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und schwerer Brandstiftung für vier Jahre und sechs Monate in Haft. Dies berichten „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnische Rundschau“. Die 8. Große Jugendstrafkammer des Landgerichts Aachen wertete in seinem Urteil vom Donnerstagabend strafmildernd sein bereitwilliges Geständnis, das es ermöglicht habe, Fälle zu klären, die ihm möglicherweise gar nicht hätten nachgewiesen werden können. Auch habe er im und vor dem Prozess Reue gezeigt. Strafverschärfend wertete das Gericht hingegen den entstandenen Schaden in Millionenhöhe, vor allem beim Brand des Städtischen Sturmius-Gymnasiums in Schleiden, und die Tatsache, dass er fünf Menschen durch die Brandstiftungen in Lebensgefahr gebracht habe und einige von ihnen auch verletzt wurden. Der Staatsanwalt hatte eine Jugendstrafe von sechs Jahren gefordert, der Verteidiger für ein geringeres Strafmaß plädiert. Der 15-Jährige hatte die Taten in vollem Umfang gestanden. Er bedauere dies zutiefst, sagte er vor Gericht. Bei den Geschädigten hatte er sich für die Brandstiftungen sowohl schriftlich im Vorfeld als auch persönlich in der Hauptverhandlung entschuldigt.

Digital-News
Online Glücksspiel für Anfänger – Wie funktioniert ein Online Casino?

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WERBUNG Casinos haben eine magische Anziehungskraft. Jeder, der sich schon einmal in die blinkenden Hallen einer landbasierten Spielbank begeben hat, der wird bestätigen können, dass die dort vorherrschende Atmosphäre etwas ganz Besonderes ist. Doch für viele bleibt es oft bei einigen wenigen Besuchen im Jahr. Schließlich ist der Weg oft lang, und wer geht schon gerne allein in ein Casino? Wäre es da nicht viel einfacher und bequemer, ein paar Runden von zu Hause aus zu spielen? Genau hier kommen Online Casinos ins Spiel, die mittlerweile nicht mehr nur als rudimentäre Spielebörsen verstanden werden können. Innovative Technologien und hochmoderne Spiele-Softwares machen es möglich, dass man sich beinahe schon in eine Landschaft des Glücksspiels hineinversetzt fühlt. Packende Action kommt somit bereits nach wenigen Klicks zu Ihnen nach Hause aufs Sofa. Um Ihnen den Einstieg ein wenig zu erleichtern, haben wir im Folgenden die wichtigsten Dinge zusammengefasst, die Sie vor und beim Start unbedingt beachten sollten. 1. Seriosität des Anbieters überprüfen Wir können an dieser Stelle gar nicht betonen, wie wichtig dieser Punkt wirklich ist. Stellen Sie sich vor, Sie buchen heute ein Hotel. Würden Sie sich nicht im Vorfeld ernsthafte Gedanken machen, wo Sie gerne absteigen würden? Sie würden sich Bilder ansehen, Bewertungen, Preise und vieles mehr. Genau so verhält es sich auch mit Online Casinos. Als erster Anhaltspunkt können wir Ihnen ein Portal empfehlen, welches diverse Angebote im Internet für Sie vergleicht und bewertet. Auf der Webseite https://onlinecasinomitstartguthaben.org/ werden Sie erkennen, dass die Kategorie „Online Casino mit Echtgeld Startguthaben“ bei der obigen Bewertung einen prominenten Posten einnimmt. Auf diese Punkt möchten wir etwas weiter unten zu sprechen kommen. Für die erste Analyse sollten Sie aber folgendermaßen vorgehen: Wägen Sie Vor- und Nachteile eines jeden Anbieters ab, sehen Sie sich unabhängige Bewertungen an, und, ganz wichtig, überprüfen Sie die jeweiligen Glücksspiellizenzen, die der Anbieter hält. Auf dem Markt existieren einige gute Prüfer und Regulatoren, beispielsweise aus Malta oder auch die „UK Gambling Commission„. Diese unabhängigen Institutionen haben es sich zum Auftrag gemacht, die Geschäfte eines jeden Betreibers genauestens zu beobachten. Nur mit derartigen Lizenzen kann sichergestellt werden, dass ein Casino seine Kunden auch fair behandelt. 2. Registrieren, anmelden und spielen Sodass Sie um Echtgeld spielen können, müssen Sie sich bei dem Anbieter Ihrer Wahl registrieren. Manche Unternehmen fordern dabei einen entsprechenden Nachweis Ihrer Identität, bei anderen geht dies ein wenig einfacher. Falls Sie ein paar Games ausprobieren möchten, ohne Geld einsetzen zu müssen, bieten viele Casinos auch die Möglichkeit, dies ohne Registrierung zu tun. Nach der letztendlichen Anmeldung haben Sie vollen Zugriff auf alle Features der virtuellen Spielbank und können beginnen, sich an die diversen Angebote zu trauen. 3. Das Spieleangebot Die meisten Online Casinos unterteilen ihr Angebot in folgende Kategorien: Spielautomaten – Unter diese Kategorie fallen sämtliche Spiele, die Sie auch aus sogenannten „Spielhöllen“ kennen sollten. Bunte Automaten mit sich drehenden Walzen, wo oft keinerlei Vorwissen benötigt wird, um gewinnen zu können. Die Auswahl ist meist unglaublich riesig, nicht selten bietet ein Betreiber über 300 verschiedene Titel an. Sie können sich für kein Spiel entscheiden? Oft gibt es eine Unterkategorie namens „Beliebte Spiele“, in der die populärsten Slots für Sie zusammengefasst sind. Zu Beginn ist es sicherlich eine gute Idee, sich mit diesen Games vertraut zu machen, da hier die Regeln meist ein wenig einfacher sind. Tischspiele – Wer es lieber klassisch mag, der findet in einer Spielbank im Internet natürlich auch beliebte Tischspiele wie Roulette, Blackjack, Baccarat oder viele weitere interessante Karten- und Würfelspiele. Wer es jedoch gewohnt ist, in landbasierten Casinos unterwegs zu sein, der sollte ein wenig vorsichtig sein. Aufgrund der kurzen Wartezeiten können bei diesen Spielen binnen weniger Minuten unglaublich hohe Umsätze generiert werden – was natürlich auch schnell nach hinten losgehen kann. Live-Angebote – Diese Kategorie ist erst seit Mitte der 2010er groß geworden, erfreut sich allerdings immer größerer Beliebtheit. Hier werden Spiele im Echtzeit-Format Angeboten, die von realen Dealern aus gesteuert und zu Ihnen nach Hause ins Wohnzimmer übertragen werden. Dabei kommt eine soziale Komponente ins Spiel, die virtuelle Spielhallen bisher noch immer ein wenig vermissen ließen. Im Live Casino können Sie mit anderen Spielern oder sogar den Dealern in Kontakt treten und plauschen, während Sie bei Spielen wie Roulette oder Black Jack auf Ihr Glück hoffen. 4. Bonusprogramme und Treuepunkte Fast alle Online Casinos bieten Ihren Spielern heutzutage spezielle Boni an, um ihnen den Einstieg in das Business so angenehm wie möglich gestalten zu können. Besonders beliebt ist an dieser Stelle der klassische Willkommensbonus, der dem Spieler nach erfolgreicher erster Einzahlung einen kostenlosen Zusatzbetrag sichert, der auf sein Konto gelangt. Mit diesen Zahlungen kann im Anschluss beim Betreiber sofort gespielt werden. Es gibt sogar Angebote, die keine Einzahlung voraussetzen. Wie bereits weiter oben im Artikel angedeutet, werden diese Boni unter dem Stichwort „Bonus ohne Einzahlung“ eingeordnet. Zwar werden hier seitens des Online Casinos keine großen Summen gewährt, mit etwas Glück kann jedoch ein erstes Spielguthaben generiert werden, um den fortwährenden Verlauf beim Anbieter sicherzustellen. Wir möchten allen Neulingen unbedingt ans Herz legen, alle Bonusangebote auf Herz und Nieren zu prüfen. Denn alle Bonuszahlungen unterliegen stets gewissen Bedingungen, die der Spieler erst erfüllen muss, um etwaige Gewinne aus diesen Promotionen auch geltend zu machen. Beispielhaft haben wir ein paar Punkte zusammengefasst, die für jeden Bonus gelten: Mindestumsatz der Bonuszahlungen Verfallsdatum Bestimmte Spiele werden für den Umsatz nicht zu 100% gewertet Eingezahlte Beträge werden vor Bonusbeträgen eingesetzt Schlussbetrachtung Viele Online Casinos weisen das gleiche Muster auf, wenn es um die Navigation sowie deren „Look and Feel“ geht. Spieleangebote sind meist auf Automatenspiele ausgerichtet, dazu kommen klassische Tischspiele und oftmals auch Live-Angebote. Insbesondere Spieler, die weiterhin Wert auf eine angenehme Atmosphäre legen, sollten das wahrnehmen. Als Anfänger ist es unabdinglich, auf die Seriosität des Anbieters zu achten. Schließlich geht es um echtes Geld, welches man womöglich aufs Spiel setzt. Glücksspiellizenzen sind an dieser Stelle das wichtigste Kriterium, doch auch andere Faktoren sollten berücksichtigt werden, insbesondere wenn es um persönliche Vorlieben geht. Unser letzter Tipp: Die Geschäftsbedingungen eines jeden Anbieters sollten nicht nur im Hinblick auf Bonusprogramme studiert werden, sondern auch um die jeweiligen Gegebenheiten des Online Casinos kennenzulernen.

Tourismus
Über 15 Millionen Besucher aus 193 Ländern: Antalya bricht Allzeit-Rekord

Antalya – Antalya, eines der beliebtesten Urlaubsziele an der türkischen Mittelmeerküste, verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordzahl von über 15 Millionen ausländischer Touristen. Daten der Provinzdirektion für Kultur und Tourismus zeigten, dass im Jahr 2019 bisher 15.567.000 Touristen aus 193 Ländern Antalya besuchten und damit einen neuen Rekord aufgestellt haben. Mit 5,5 Millionen kamen demnach die meisten Besucher aus Russland. Ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland folgt mit 2,5 Millionen, was einem Anstieg von ebenfalls 16 Prozent entspricht. An dritter Stelle lag die Ukraine mit fast 800.000 Touristen, während die Zahl der britischen Besucher auf 686.000 stieg und somit Platz vier erreichte. Aus Polen kamen 535.000 Besucher und aus den Niederlanden 424.000. Rumänien folgt mit rund einer Viertelmillion Besuchern. Antalya ist Herbstmeister – zwar nicht im Fußball, aber bei den TUI Gästen: „Antalya ist in diesem Jahr das beliebteste Herbstferien-Ziel. Bereits im Sommer hat die Türkei einen Boom erlebt, der sich nun auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer der TUI Deutschland. Antalya hat in diesem Jahr somit die spanische Insel Mallorca auf den zweiten Platz verwiesen Warme Temperaturen und ein unschlagbares Preisleistungs-Verhältnis seien vor allem für Familien klare Argumente für einen Türkeiurlaub. Entsprechend hoch ist hier der Familienanteil, so Baumert. Ein Blick auf das Herbstferienranking des weltweit führenden Touristikkonzerns zeigt: Nach Antalya und Mallorca folgt Kreta auf Platz drei. An vierter Stelle liegt Ägypten mit Hurghada. Osman Ayık, der Leiter des türkischen Hotelierverbandes (TÜROFED), sagte im Juli, dass Einrichtungen, die Touristen in der Region Antalya unterbringen, über rund 600.000 Betten verfügen. Jüngste Daten des Ministeriums für Tourismus und Kultur zeigen, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres mehr als 18 Millionen ausländische Touristen die Türkei besuchten, was einem starken Anstieg von 13,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018 entspricht. Allein im Juni stieg die Zahl der ausländischen Touristenankünfte um 18,1 Prozent auf 5,3 Millionen. Die Regierung strebt an, in diesem Jahr 50 Millionen Touristen und rund 35 Milliarden Dollar an Einnahmen aus touristischen Aktivitäten zu erzielen.

Türkei: Bis 2023 Tourismuseinnahmen von 100 Milliarden Dollar möglich

Die Einnahmen aus dem Tourismus in der Türkei können bis 2023 mit der Digitalisierung von Tourismusunternehmen 100 Milliarden Dollar erreichen, so der Geschäftsführer eines türkischen Technologie- und Tourismusunternehmens. „Wir sollten unseren Tourismussektor angemessen fördern, wir müssen die Einnahmen aus dem Tourismus pro Besucher von 670 Dollar auf 1.000 Dollar steigern“, sagte Ramazan Becer, Leiter des Digitaltechnik- und Touristikunternehmens CRM, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Die Türkei könne Touristen aus einkommensstarken Gruppen aufnehmen, indem sie Maßnahmen im Tourismussektor ergreift, um die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, sagte Becer. Er betonte, dass die digitale Transformation von Tourismusunternehmen bessere Vermarktungsmöglichkeiten und mehr Kundenzufriedenheit bieten würde. „Dank der digitalen Technologien können Tourismusunternehmen den Kunden qualitativ hochwertigere Dienstleistungen anbieten, indem sie ihre Nahrungs-, Unterhaltungs- und Unterkunftspräferenzen kennenlernen.“, so Becer. Viele Tourismusunternehmen hätten entweder keine Webseiten hätten oder welche, die die Anforderungen der digitalen Welt nicht erfüllten.

„Tourismusunternehmen sollten Social Media Accounts haben, mit Kunden kommunizieren und die neuen Technologien verfolgen“, forderte der Firmenchef. Er erinnerte daran, dass Kunden sich vor ihrer Abreise auf Online-Plattformen über jedes Detail der jeweiligen Ziele informieren würden. Neben digitalen Technologien und Werbung hätten Call Center auch im Tourismus eine große Bedeutung.

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– Reisen – Herbstferien: Antalya verdrängt Mallorca bei deutschen Urlaubern vom ersten Platz

Antalya ist Herbstmeister – zwar nicht im Fußball, aber bei den TUI Gästen: „Antalya ist in diesem Jahr das beliebteste Herbstferien-Ziel. Bereits im Sommer hat die Türkei einen Boom erlebt, der sich nun auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer der TUI Deutschland.

Herbstferien: Antalya verdrängt Mallorca bei deutschen Urlaubern vom ersten Platz

Gesundheit
Techniker-Chef Baas erwartet 2021 elektronische Patientenakten bei fast allen Kassen

Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, geht davon aus, dass 2021 fast alle Krankenkassen ihren Versicherten die elektronische Patientenakte anbieten. „Kassen, die ihren Versicherten bis Januar 2021 keine elektronische Akte anbieten, müssen mit empfindlichen Kürzungen rechnen – 2,5 Prozent der Zuweisungen für Verwaltungsausgaben aus dem Gesundheitsfonds. Ich erwarte, dass die meisten Kassen es schaffen“, sagte Baas der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Dann liegt es an den Versicherten, ob sie die Akte nutzen wollen.“ Einige Kassen wie die Techniker bieten bereits eine solche elektronische Akte an. „Unsere Gesundheitsakte TK-Safe nutzen bereits 230.000 Versicherte, jeden Tag kommen rund 500 dazu“, so Baas weiter. Darunter seien auch über 80-Jährige. In der elektronischen Patientenakte lassen sich perspektivisch alle Gesundheitsdaten speichern: Laborwerte, Befunde, Impfungen, Medikationen, Arztbriefe. Baas hält die E-Akte für sicher: „Die Daten liegen auf einem zentralen Server, der Versicherte kann sie mit einer App einsehen. Nur er allein bestimmt, welche Daten gespeichert werden und welcher Arzt oder Apotheker Zugriff darauf hat. Faxe und Papierakten in Praxen lassen sich viel leichter stehlen als Daten aus der Gesundheitsakte.“

Made in Germany
‚Marke Deutschland‘ hat weltweit das beste Image

Deutschland behauptet zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition im Anholt-Ipsos Nation Brands Index (NBI), eine Ipsos-Studie in Zusammenarbeit mit Politikberater Anholt, die jährlich das Markenimage von insgesamt 50 Nationen weltweit ermittelt. Untersucht wird die aktuelle Reputation eines Landes in sechs verschiedenen Kategorien: Exporte, Regierung, Kultur, Menschen, Tourismus sowie Immigration und Investitionen. Nach den Jahren 2008, 2014, 2017 und 2018 wird das NBI-Ranking 2019 bereits zum fünften Mal von der ‚Marke Deutschland‘ angeführt. Chinesen vertrauen ‚Made in Germany‘ am meisten Der größte Vorteil der Bundesrepublik liegt in der konstanten Stärke über mehrere Reputationskategorien hinweg. Vor allem der deutsche Arbeitsmarkt und die Qualität deutscher Produkte werden international sehr positiv wahrgenommen – in beiden Bereichen rangiert Deutschland auf Platz 1. Das weltweit höchste Ansehen genießt die Bundesrepublik bei den Chinesen. In vier von sechs Oberkategorien (Exporte, Regierung, Menschen, Immigration und Investitionen) führt hier die ‚Marke Deutschland‘ die Rangliste an. Frankreich und Kanada rücken in die Top 3 Mit Ausnahme des Spitzenreiters ist der diesjährige Nation Brands Index jedoch von erheblichen Verschiebungen geprägt. Frankreich rückt insbesondere durch Reputationsgewinne der französischen Regierung auf den zweiten Platz vor, Kanada belegt erstmals Rang drei. Das Vereinigte Königreich, das seit 2011 durchgängig den dritten Platz belegt hat, fällt in diesem Jahr auf den vierten zurück. Vor allem die verhältnismäßig schlechte Reputation in den beiden Kategorien Menschen und Regierung schwächt derzeit das allgemeine Ansehen Großbritanniens in der Welt. Japan verliert sogar drei Positionen und rangiert nur noch auf Platz 5. Wie schon im letzten Jahr werden die Top 10 durch die USA, Italien, die Schweiz, Schweden und Australien komplettiert. Image der USA stabilisiert sich Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika in der Vergangenheit bereits sieben Mal (zuletzt im Jahr 2016) das NBI-Ranking anführten, rangieren die USA seit 2017 nur noch auf Platz sechs. Vor allem in den Bereichen Menschen und Regierung hat das weltweite öffentliche Ansehen der USA in den letzten drei Jahren drastisch abgenommen. Allerdings: Zum ersten Mal seit 2016 hat sich aktuell die Gesamtbewertung wieder verbessert. Nationen als ‚Persönlichkeiten‘ Beim diesjährigen Nation Brands Index wurden die Befragten zusätzlich darum geben, jedes Land mit bis zu drei Persönlichkeitsmerkmalen zu beschreiben. Ergebnis der Befragung: Die Schweiz wird weltweit als die vertrauenswürdigste Nation angesehen (32%), Neuseeland als die freundlichste (40%) und glücklichste (32%). Japan wird als besonders kreativ wahrgenommen (36%), Brasilien und Spanien gelten dagegen als besonders unterhaltsam (je 31%). Deutschland wird am häufigsten das Attribut ’stark‘ zugeschrieben (39%). Umweltschutz global das größte Anliegen Darüber hinaus wurde beim NBI 2019 auch nach den derzeit dringlichsten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft gefragt. Weltweit sind fast vier von zehn Personen (38%) der Überzeugung, dass der Umweltschutz derzeit das größte globale Anliegen ist. Die Gewährleistung einer sicheren Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser ist global gesehen momentan das zweitwichtigste Thema (28%), dicht gefolgt von der Beilegung gewaltsamer Konflikte (27%). Methode: Die Ergebnisse stammen aus dem »Anholt-Ipsos Nation Brands Index« (NBI) und wurden vom 15.07. bis zum 29.08.2019 erhoben. Bei der Online-Umfrage wurden insgesamt 20.035 Personen aus 20 Ländern ab 18 Jahren interviewt. Es wurde eine Gewichtung der Daten vorgenommen, um die demografischen Merkmale auszugleichen und damit sicherzustellen, dass die Stichprobe die aktuellen offiziellen Strukturdaten der erwachsenen Bevölkerung eines jeden Landes widerspiegelt. Zu den 50 untersuchten Ländern gehören, geordnet nach Regionen: Nordamerika: Kanada, USA. Westeuropa: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Nordirland, Norwegen, Österreich, Schottland, Schweden, Schweiz, Spanien, Österreich. Mittel-/Osteuropa: Polen, Russland, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn. Asien-Pazifik: Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand. Lateinamerika: Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Peru. Mittlerer Osten/Afrika: Ägypten, Botswana, Katar, Kenia, Nigeria, Saudi-Arabien, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate.

Islamfeindlichkeit
Hamburg: Muslima erst angepöbelt – dann in den Bauch geschlagen

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Hamburg – In Hamburg kam es offenbar zu einem fremdenfeindlichen Angriff auf eine Muslima: In Mümmelmannsberg wurde eine 23-Jährige demnach erst beleidigt und bedroht, später wurde ihr sogar in den Bauch geschlagen. Der Vorfall begann im Edeka-Markt an der Kandinskyallee und endete dann vor einer Gesamtschule, berichtet die Hamburger Morgenpost (MOPO). Demnach beleidigte der mutmaßliche Angreifer am 14.11 im Edeka zuerst den Sicherheits-Mitarbeiter des Supermarktes und dann auch Fatima H. (Name geändert), die sich auf die Seite des Mitarbeiters gestellt habe und ihm verbal zur Hilfe gekommen sei. Beim Rausgehen habe Felix noch „Ihr Scheiß-Araber!“ gerufen. Er habe jedoch draußen auf die 23-Jährige gewartet und sie unmittelbar beleidigt als sie rauskam. „Er fing sofort an, mich zu beleidigen. ‚Schlampe, Schlampe. Scheiß-Kopftuch. Raus aus meinem Land!’“, zitiert MOPO Fatima H.

Dann soll sich der Mann der 23-Jährigen genähert haben und mit geballten Fäusten vor ihr stehen geblieben sein. Wie MOPO unter Berufung auf die Polizei weiter berichtet, brüllt er sie an und boxt sie völlig unvermittelt in den Bauch.

Vor einem erneuten Schlag habe sie es geschafft, ihn wegzudrücken, woraufhin er sich umgedreht habe und gegangen sei. Das Opfer habe sich vor Schmerz gekrümmt, dann aber doch die Verfolgung aufgenommen. „Ich wollte, dass der Mann unbedingt von der Polizei gefasst wird“, zitiert MOPO Fatima H.

An der Gesamtschule Mümmelmannsberg sei der Angreifer stehengeblieben und wollte noch wütender als zuvor auf sie zugehen.

Doch Jugendliche, die vor dem Eingang der Schule stehen, kommen der Frau zur Hilfe, stellen sich H. in den Weg. Kurz darauf ist die Polizei da und beendet die Auseinandersetzung, berichtet MOPO weiter.

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