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Verhaftungen in der Türkei führten zu Baghdadis Tötung

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– Tauchen – Türkische Freitaucherin Şahika Ercümen bricht weiteren Weltrekord
Sie gehört zu den besten Taucherinnen der Welt: Die türkische Freitaucherin Sahika Ercümen hat einen neuen Weltrekord im flossenlosen Tauchen erzielt. Die Apnoe-Taucherin widmete ihre Rekordleistung den türkischen Streitkräften, die in den letzten Tagen eine Anti-Terror-Offensive gegen die terroristische YPG/PKK im Nordosten Syriens gestartet hatten.
Türkische Freitaucherin Şahika Ercümen bricht weiteren Weltrekord
Syrienkrise
Assyrische Christen berichten von Gewalt, Drohungen und Mord durch kurdische Milizen
Seven geht noch weiter und erklärt gar, dass die kurdische Minderheit in Nordsyrien nicht das Maßstab aller Dinge sein könne. Nordsyrien sei ein Flickenteppich von Minderheiten, mehrheitlich aber von Arabern bewohnt. Kurden gebe es versprengt in manchen Gebieten, aber sie würden in keiner Region in Nordsyrien die Mehrheit bilden. Seven stellt gar fest, dass die christlichen Minderheiten so schnell wie möglich von den Fängen der YPG/PKK befreit werden wollen, auch wenn die Türkei mit ihrer Vergangenheit bei den christlichen Minderheiten andere Assoziationen weckt, als die eines Befreiers. Dennoch sei die Türkei ein souveräner Staat, in der Recht und Ordnung herrsche; im Gegensatz zu einer Terrororganisation wie die YPG/PKK, die Recht und Gesetz nicht kenne, Willkürherrschaft die Regel sei, so Seven weiter. Das ist auch eine Einleitung zum nächsten und dringlichen Thema: Wenn singuläre Verbrechen im Rahmen einer solchen türkischen Militäroperation in Nordsyrien geschehen, ist dem nachzugehen. Nicht weniger, nicht mehr und das hat die türkische Führung längst mehrfach betont; was sie nicht einmal müsste, weil es selbstverständlich ist. Niemand erwartet von der Anti-IS-Koalition, dass sie sich für irgend etwas rechtfertigt oder Verbrechen aus ihren Reihen nachgeht. Für Verbrechen die von koalierenden Verbündeten begangen werden, kann auch die Türkei per se nicht verantwortlich gemacht werden, noch taugen solche bekannt gewordenen Vorfälle – die es gilt zu überprüfen – die mit der Türkei verbündeten syrischen Rebellen-Einheiten pauschal in ein terroristisches Licht zu rücken. Wenn die Türkei neben regulären Truppen mit Milizen kooperiert, bleibt es nicht aus und ist überdies auch nicht zu skandalisieren, dass dort vereinzelt auch Leute oder Gruppen dabei sind, die eine fragwürdige Vergangenheit haben und das womöglich noch ausleben. Die Türkei ist ein Rechtsstaat der nach internationalen Normen arbeitet und sehr wohl jedes Vorgehen eines Verbündeten im Nachbarland genauestens beäugt. Wer beäugt denn eigentlich die YPG/PKK, außer den Menschenrechtsorganisationen, die meist nicht in der Lage sind, vor Ort Verbrechen nachzugehen, die angezeigt werden? Eine ähnliche Sorgfalt bei der Recherche einzelner Verbrechen oder Biographien, wenn es um die Terroristen der YPG/PKK geht, die infamerweise immer nur als „die Kurden“ apostrophiert werden, gibt es in europäischen Medien jedenfalls nicht, was es noch unterstreicht, dass die Desinformationskampagnen aus Europa forciert werden. Es ist doch recht interessant, dass deutsche Redakteure genau nachzeichnen können, wo und mit wem ein x-beliebiger „Fußsoldat“ vor zig Jahren dieses oder jenes vermeintlich kompromittierende Selfie/Video gemacht haben soll, während kein einziger deutschsprachiger Bericht über die terroristischen Biographien der YPG/PKK-Führungsriege existiert. Ein Mazlum Kobane etwa – von Trump skandalöserweise als „General“ bezeichnet – gehört weltweit in die erste Liga der Terroristen; Ziehsohn Öcalans, vor 26 Jahren der PKK beigetreten, seither verantwortlich für zahllose Anschläge und Tote in der Türkei. Dieser Kobane ist nicht nur ein „Fußsoldat“ der durch das Netz der personellen Selektion gerutscht ist, sondern der Führer der YPG-PKK-Schergen. Man sollte sich mal fragen, ob da nicht etwas gewaltig schief läuft, wenn die YPG/PKK – eine dem strukturellen Wesen nach terroristische Vereinigung – durchweg anonymisiert mit „die Kurden“ assoziiert wird, während man auf der anderen Seite offenbar gehörigen Aufwand betreibt, um mit der Lupe nach singulären Verbrechen und fragwürdigen Biographien auf der Seite der türkischen Verbündeten zu suchen, um sie als terroristisch zu diffamieren. Niemand kann ausschließen, dass der Soldat oder der Milizionär, dem man eine Waffe in die Hand drückt, sich nicht als Psychopath entpuppt oder durch affektive Dynamiken in Gruppen Gewaltexzesse vorkommen. Das gab es zu allen Zeiten und in allen Konflikten. Dem ist auch nachzugehen. Es sollte aber einen doch schwer wundern, wenn ausgerechnet die türkischen Waffengänge hier die Ausnahme bilden sollten. Wogegen die Türkei sich energisch zu verwahren versucht ist, das politisch-propagandistische Framing, der politische Kontext, den man um solche Ereignisse herum in Europa, in Deutschland spinnt. Nebenbei ist auch die Behauptung YPG-PKK-Lobbyisten schlicht falsch, dass die Türkei (bzw. gar Erdogan persönlich) für vermeintliche Kriegsverbrechen eine Mitschuld trage. Das wäre nur dann der Fall, wenn man auf Führungsebene solche Taten angeordnet oder zumindest in grober Fahrlässigkeit billigend in Kauf genommen hätte. Ansonsten gilt selbstredend auch im Kriegsrecht, dass Schuld individuell zu sanktionieren ist. Aber um welche „Verbündeten“ geht es denn da, mit der die Türkei in Nordsyrien gegen die Terrororganisation YPG/PKK und IS vorging und auch jetzt vorgeht? Wir sollten nie vergessen, dass die syrische Nationalarmee bzw. im weiteren Verlaufe des syrischen Bürgerkrieges als Freie Syrische Armee (FSA) bekannt, zu Beginn des arabischen Frühlings von den USA, von europäischen Staaten, vor allem auch von Deutschland nicht nur politisch sondern auch finanziell und logistisch nach Kräften unterstützt wurde. Es gibt etliche Anfragen von deutschen Abgeordneten an die deutsche Bundesregierung und zwangsläufig deren Antworten, in der sehr gut hervorgeht, wie, wer, wann und was geliefert, geleistet oder wessen Waffengänge gutgeheißen hat. Also jene Bundesregierung, die sich heute hinstellt und von einer Rebellenmiliz nichts mehr Wissen will, stattdessen von „Dschihadisten“ oder „Islamisten“ spricht. Das ganze hat aber bis vor kurzem noch die gesamte Europäische Union mitgetragen. Mit Verlaub, so schnell kann sich keine Rebellenmiliz „islamisieren“, außer, wenn Europa es so will! Der britische Premierminister David Cameron hatte am 6. März 2013 gegenüber dem britischen Parlament angekündigt, dass seine Regierung die syrische Opposition finanziell und materiell verstärkt unterstützen werde. Dabei hat er Waffenlieferungen angekündigt. Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten am 20. April 2013 angekündigt, ihre Unterstützung an die Nationale Koalition auf 250 Mio. US-Dollar aufzustocken. Unter anderem unterstützten die USA die Freie Syrische Armee mit medizinischer Ausstattung und Lebensmitteln. Mit geringeren Beträgen unterstützten auch Frankreich, die Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Italien, die Europäische Union u.a. die Nationale Koalition im Wesentlichen im zivilen Bereich. Darüber hinaus ist bekannt, wonach Saudi-Arabien und Katar ebenfalls Unterstützung leisteten. Das war den Abgeordneten in Deutschland seit 2013 bekannt, siehe Drucksache 17/13515. Vor allem, bislang war das militärische Vorgehen der Türkei in Syrien im Einklang mit den Zielen und Absichten der Anti-IS-Koalition. Das Ziel der Anti-IS-Koalition war die Bekämpfung des Terrorregimes des sogenannten Islamischen Staats (IS). Der türkische Einsatz in Nordsyrien war von Anfang an auch an die YPG/PKK gekoppelt, stand bis dahin nach Einschätzung der Bundesregierung grundsätzlich auch in Einklang mit diesem Ziel. Das Nationale Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel der Syrischen Kräfte, sprich auch der militärische Arm FSA, wurde von der Bundesregierung bis weit in das Jahr 2016 im Wesentlichen als eine gemäßigte Gruppe der so genannten Inlandsopposition angesehen. Dass die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) Mitglied des Nationalen Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel der Syrischen Kräfte war, sah die Bundesregierung damals jedoch als politische Belastung aufgrund der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen des militärischen Arms der PYD, vgl. hierzu beispielsweise der Bericht „Under Kurdish Rule. Abuses in PYD-run Enclaves of Syria“ von Human Rights Watch vom 19. Juni 2014, was auch aus der Antwort in der Drucksache 18/7114 hervorgeht. Die PYD trennte sich später auch vom Nationalen Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel der Syrischen Kräfte.Süryaniler açısından Türkiye’nin Suriye harekatı https://t.co/YBFGKdtByb
— Assyria TV official (@AssyriaTV) October 23, 2019

Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Der im Rahmen des Projektes „Bosnische und türkische Mütter Hand in Hand“ vorgenommene Solidaritätsbesuch sei auch deshalb organisiert worden, weil die bosnischen Mütterverbände nicht nur den Müttern von Diyarbakir Mut zusprechen, sondern auch der Türkei ihre Unterstützung im Kampf gegen den Terror zusichern wollten.
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Türkische Freitaucherin Şahika Ercümen bricht weiteren Weltrekord
Ercümen, der mit ihrer überragenden Leistung ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde sicher ist, zeigte sich nach ihrem Weltrekord sichtlich erleichtert und freute sich.
Nachdem sie ihre Freude noch im Wasser mit ihren Teamkammeraden geteilt hatte, entfaltete sie einen Banner mit folgendem Statement: „Ich widme diesen Sieg im 96. Gründungsjahr unserer Republik unserer ruhmreichen Armee“. Ercümen zeigte danach den obligatorischen Militärgruß, den türkische Sportlerinnen und Sportler in den letzten Tagen immer wieder zeigen, um ihre Solidarität mit den türkischen Streitkräften zu demonstrieren.
Syrien
Bericht: In Assads Folter-Gefängnissen werden Geschlechtsteile mit Gartenscheren abgeschnitten
Des Weiteren seien Häftlinge gezwungen worden ihre Mithäftlinge sexuell zu missbrauchen oder zu vergewaltigen. Einige Überlebende berichteten laut SNHR von „Einführen von Werkzeugen in die Fortpflanzungsorgane“. Einige Gefangene seien an Metallstühle gefesselt und an ihren Geschlechtsteilen mit Strom gefoltert worden. Dies habe zu schweren Schäden am Nervensystem geführt, so der Bericht.
Auch feuerbezogene Foltermethoden wurden dokumentiert. Bei einem dieser Techniken sei ein Metallspieß auf höchstmögliche Temperatur erhitzt und gegen „empfindliche Körperteile“ gehalten worden. Verbrennen mit Öl, Chemikalien, Insektiziden und sogar Schießpulver, das auf den Körper des Opfers gezündet wurde, werden in dem Bericht erwähnt.
Zu den psychologischen Foltermethoden gehörten unter anderem das „Ablecken von Toiletten und Tierlaute machen“. Häftlinge hätten auch bei den Folterungen von Mithäftlingen zuschauen müssen, so der Bericht. Die Leichen der zu Tode Gefolterten, seien nicht aus den überfüllten Zellen entfernt worden.
Insgesamt seien in syrischen Gefängnissen und „Krankenhäusern“ zwischen März 2011 und September dieses Jahres 14.298 Menschen durch Folter zu Tode gekommen. Der Bericht basiere auf den Dokumenten und Tausenden Interviews, die von der Menschenrechtsgruppe seit Beginn der Aufstände 2011 gesammelt wurden.
Wie Bild berichtet, ist das Menschenrechtsnetzwerk auch an der Identifizierung der Opfer auf den sogenannten Cäsar-Fotos beteiligt. 801 Opfer hätten so bereits zugeordnet werden können.
Der Militärfotograf „Cäsar“ hatte Tausende Beweisfotos von zu Tode Gefolterten aus Syrien geschmuggelt und veröffentlicht. Die Fotos wurden unter anderem der EU, dem US-Kongress und dem Menschenrechtsrat der UN vorgelegt. Auch das Holocaust-Museum in Washington hat sie dokumentiert, berichtet Bild weiter.
Syrien
Erdogan-Sprecher: Baghdadis Reisebewegungen vor seiner Tötung sollten untersucht werden

Ragip Soylu, Journalist der „Middle East Eye“ twittert hierzu, „einige SDF/YPG-Milizionäre haben laut BBC IS-Familien nach Idlib geschmuggelt. Dies könnte teilweise erklären, wie al-Baghdadi in Idlib gelandet ist.“ Das erkläre auch, warum US-Drohnen einen Öltanker anvisiert hätte, um in dieser Nacht einen IS-Vertreter zu töten. Eben jene Ölschifffahrtswege, die zuvor die Schmuggler der SDF/YPG benutzt haben, so Soylu weiter.
Soylu in Twitter weiter: „Sie [IS-Angehörige] zahlen zwischen 2.000 bis 10.000 US-$ pro Kopf, um dann über Manbidsch, Dscharablus, Azaz nach Idlib gebracht zu werden 
