München
Corona: Mann besprüht Chinesin mit Desinfektionsmittel

München – In München wurde eine Chinesin vor ihrem Haus von ihrem Nachbarn mit Desinfektionsmittel angegriffen. Der Nachbar habe vor dem Haus gewartet und die 45-Jährige ohne Vorwarnung attackiert, berichtet die BILD mit Hinweis auf eine Polizeimeldung. Der Bosnier habe die Frau demnach mit Desinfektionsmittel besprüht und dabei mehrfach das Wort CORONA gerufen. Zudem habe er gedroht ihr den „Kopf abzuschlagen“. Die Chinesin alarmierte den Polizeinotruf 110. Die hinzukommende Streife konnte die Situation beruhigen und nahm gegen den 45-Jährigen eine Anzeige wegen Körperverletzung und Bedrohung auf. Zudem wurde er eindringlich belehrt, künftig derartige Handlungen und Straftaten zu unterlassen. Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ist auch ein mögliches fremdenfeindliches Motiv, da die Geschädigte ein asiatisches Aussehen und eine asiatische Staatsangehörigkeit hat, so eine Mitteilung der Polizei München  

Flüchtlingskrise
Kommentar: Die Türkei hat weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen

Ein Gastkommentar von Kemal Bölge – kboelge@web.de Ich habe mich in meinem letzten Beitrag vom 7. März mit dem brutalen Gewalteinsatz der griechischen Polizei gegen wehrlose Flüchtlinge an der griechisch-türkischen Grenze auseinandergesetzt. Es ist fragwürdig wie diejenigen in Europa, die bei der Türkei immer den Moralapostel spielen, plötzlich nichts dabei finden, wenn hilflose Menschen von „staatlichen Ordnungshütern“ niedergeknüppelt, mit Tränengas beschossen, deren Reisedokumente und Wertsachen abgenommen und erwachsene männliche Flüchtlinge nackt ausgezogen und zurück in die Türkei geschickt werden. Auf der Website von tagesschau.de erschien zu den Ereignissen an der griechischen Grenze am 6. März ein Artikel mit der Überschrift „Die Grenze ist nicht offen“ und was tagesschau.de geschrieben hat, ist das beste Beispiel für eine manipulative Berichterstattung. Gleich im ersten Satz heißt es „An der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Migranten und Einsatzkräften gekommen.“ Aus dem unverhältnismäßigen Gewalteinsatz der griechischen Polizei gegen Flüchtlinge wird mit diesem Satz eine „Auseinandersetzung zwischen Migranten und den Einsatzkräften“ und damit wird der Einsatz der griechischen Polizei gegen „Steine werfende Migranten“ für tagesschau.de legitim. Aber nicht alle deutschen Medien berichten in dieser Form, es gibt auch alternative Plattformen, die ausgewogen und sachlich zu diesem Thema berichten wie die World Socialist Web Site. Aber die meisten Mainstream-Medien haben bei diesem Thema einseitig berichtet und bezeichneten die Flüchtlinge als Migranten und das Vorgehen der griechischen Polizei als „rechtmäßig“, auch wenn es sich tatsächlich anders abgespielt hat. Immer wieder wurde bei der Berichterstattung erklärt, wie auch bei tagesschau.de, es handele sich bei diesen Menschen an der Grenze nicht um Flüchtlinge, sondern um Migranten, also um Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen in die EU wollten. Nehmen wir an, es wäre wirklich so wie behauptet. Ist das dann ein Grund diese Menschen ohne Gnade niederzuknüppeln? Man wolle sich von Erdogan nicht erpressen lassen, verlautbarten einige Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten und die Medien wiederholten dies wie ein alter CD-Player. Diese Aussagen spiegeln nicht die Realität wider, weil nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe die Türkei 2018 als Aufnahmeland weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Wer das nicht glaubt, kann gerne auf der Website der UN-Flüchtlingshilfe nachlesen. Die EU hat sich nicht an das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei gehalten, darauf hatte ich in meinem vorletzten Artikel hingewiesen, und wirft jetzt der Türkei „Erpressung“ vor. Man muss wirklich fragen, wer hier wen erpresst.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Geschichte – Zweiter Weltkrieg: Als Griechen in Syrien Zuflucht fanden

Während griechische Grenzschützer in diesen Tagen Flüchtlinge erschießen und ihre Boote rammen, maskierte „Bürgerwehren“ sowie Nationalisten sie jagen und die Polizei Tränengas und Wasserwerfer gegen sie einsetzt, fanden griechische Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg Zuflucht in Syrien.

Zweiter Weltkrieg: Als Griechen in Syrien Zuflucht fanden

Corona-Pandemie
USA erwägen wegen Coronavirus Einreiseverbote für Europäer

Washington – Die US-Regierung erwägt angesichts der Coronavirus-Krise künftige Einreiseverbot für Menschen aus Europa. Der amtierende Vize-Heimatschutzminister Ken Cuccinelli sagte am Mittwoch im US-Kongress, die Frage sei, wie Europa als Ganzes zu behandeln sei. Wie Deutschlandfunk (DLF) weiter berichtet, sagte Cuccinelli, dass mit den bisher beschlossenen Maßnahmen könnten Einreisen aus Europa noch nicht untersagt werden. Die Frage werde aber geprüft. Bereits Ende Januar hatte die US-Regierung Einreiseverbote für Nicht-US-Bürger beschlossen, die sich in China aufgehalten hatten. Gegen das neuartige Coronavirus gibt es bislang keinen Impfstoff. Auch Medikamente, die bei der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit helfen, sind noch nicht erforscht, berichtet DLF weiter.

Zum Thema

– Coronavirus – Israel lässt Touristen aus Deutschland nicht mehr einreisen

Israel hat seine Einreisebestimmungen verschärft. Um eine Ausbreitung des Coronavirus im Land zu verhindern, dürfen Touristen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien und Frankreich nicht mehr einreisen.

Israel lässt Touristen aus Deutschland nicht mehr einreisen

Corona-Pandemie
Coronavirus: Italien schließt alle Geschäfte und Lokale

Rom – Die italienische Regierung hat die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus noch einmal deutlich verschärft.

Alle Geschäfte bis auf Lebensmittelläden und Apotheken sollen geschlossen werden, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte bei einer Ansprache via Facebook. Offen bleiben auch Banken, Postfilialen, Unternehmen und das öffentliche Transportsystem. Unternehmen sollen wenn möglich Home-Office fördern.  „Niemand darf denken, dass wir schon in den nächsten Tagen die Auswirkungen der strengen Maßnahmen sehen werden, die wir erst vor einigen Tagen ergriffen haben. Wenn die Zahl der Infektionen nicht sofort zurückgeht, bedeutet dies aber nicht, dass sie nicht greifen“, zitiert Kurier Conte. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen war zuletzt auf mehr als 12.000 gestiegen. 827 Menschen starben bisher an den Folgen der Erkrankung, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Italien ist in Europa das am stärksten vom Coronavirus betroffene Land. Experten zufolge dürfte es eine große Dunkelziffer bisher nicht registrierter Infektionen geben, berichtet Deutschlandfunk (DLF).    

Corona-Epidemie
Türkei: Gesundheitsminister Koca bestätigt ersten Corona-Fall

Ankara – Laut dem türkischen Gesundheitsminister Fahrettin Koca ist in der Türkei der erste Coronavirusfall bekannt geworden. Das gab Koca bei einer Pressekonferenz Dienstagnacht bekannt. Der Patient befinde sich in Behandlung und sein Zustand sei stabil. Ein Test habe ein positives Ergebnis ergeben, so Koca. Bei dem Patienten handele es sich um eine männliche Person. Seine Familie und Bekanntenkreis seien unter Quarantäne gestellt worden. Bei dem Erkrankten handele es sich um einen türkischen Staatsbürger, der aus einem Auslandsaufenthalt in Europa in die Türkei zurückgereist sei. Es gebe jedoch keine Bedrohung und kein Grund zur Beunruhigung für die Bevölkerung. Es seien alle notwendigen Vorkehrungen getroffen worden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Der türkische Gesundheitsminister hat die Bevölkerung aufgerufen, nicht ins Ausland zu reisen, falls es nicht unbedingt notwendig sei. Aus dem Ausland Rückkehrenden empfahl er zudem eine freiwillige 14-tägige häusliche Quarantäne. Wie Koca weiter bekannt gab, wurde dem medizinischen Personal im Land sowie allen Grenzbeamten bis auf Weiteres eine Urlaubssperre auferlegt.  

EU-Strategie
DGB: Industriestrategie der EU greift viel zu kurz

Osnabrück – Die neue Industriestrategie der EU-Kommission greift nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an entscheidender Stelle, „nämlich bei der Finanzierung“, viel zu kurz. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Es reicht nicht, allgemeine Rahmenbedingungen zu verbessern.“ Vielmehr müsse die EU selbst massiv zusätzliches Geld in den sozial-ökologischen Umbau investieren. „De-Industrialisierung Europas verhindern“ Ziel müsse es sein, „eine weitere De-Industrialisierung Europas zu verhindern, unsere Wertschöpfungsketten auszubauen und zu erhalten und ökologisch zu modernisieren“. Er betonte: „Das ist nun einmal nicht zum Nulltarif zu haben.“ Eine am Dienstag vorgestellte neue EU-Strategie soll die Industrie fit für eine digitalisierte und klimafreundliche Zukunft machen und Millionen Jobs in Europa sichern. Geplant sind unter anderem Hilfen zur Qualifizierung von Personal und zum Schutz vor unfairer Konkurrenz, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dem Mittelstand verspricht sie in einer eigenen Strategie Bürokratieabbau und einen leichteren Zugang zu Finanzierungen.

Fußball International
Britischer Fan will seinem Kind den Vornamen „Özil“ geben

London – Ein Fan hat Arsenal-Star Mesut Özil um einen außergewöhnlichen Gefallen gebeten. Twitter-User Jack Robinson wandte sich an den deutsch-türkischen Ex-Nationalspieler und bat ihn zu antworten. Seine Frau würde im Juli ein Baby erwarten und sie hätte gesagt, dass sie das Kind „Özil“ nennen werde, wenn der Fan es schafft, Özil zu einer Antwort zu bringen.

„Meine Frau erwartet im Juli unser Kind und sagt: Wenn du mir antwortest, darf ich das Kind Özil nennen, lass mich nicht im Stich.“

https://twitter.com/kingArsenejr/status/1235568876102078466 Özil antwortet nur wenige Tage später Zur großen Überraschung des Fans, antwortet der Weltmeister von 2014 nur wenige Tage später – allerdings mit einer Bedingung:
„Das ist ein Deal, Kumpel. Ich lasse dich nicht hängen. Jetzt bist du an der Reihe. Ich will im Juli die Geburtsurkunde deines Kindes sehen“.
(Foto: Twitter)
Der Fan bedankte sich und versprach ihn nicht zu enttäuschen:
„Wow, ich könnte dich nicht mehr lieben, danke für die Antwort, Özil. Ich werde dich nicht enttäuschen.“
(Screenshot/Twitter)

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– „Big Shoe“ – Myanmar: Arsenal-Star Mesut Özil lässt 40 weitere Kinder operieren

Der für seine Wohltätigkeitsaktionen bekannte deutsch-türkische Ex-Nationalspieler Mesut Özil, hat mit einer weiteren guten Tat die Herzen der Menschen gewonnen.

Myanmar: Arsenal-Star Mesut Özil lässt 40 weitere Kinder operieren

Corona-Epidemie
Coronavirus auf Flüchtlingsinsel Lesbos angekommen

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Mytilini – Das neuartige Coronavirus macht sich weiterhin auf der ganzen Welt breit. Am Montagvormittag wurde nun auch der erste Fall einer Erkrankung auf der griechischen Insel Lesbos bestätigt.

Wie das Schweizer Nachrichtenportal Nau unter Berufung auf eine Meldung des australischen Nachrichtendienstes SBS weiter berichtet, wurde eine 40 Jahre alte Frau positiv auf das Virus getestet. Sie sei erst kürzlich nach Israel und Ägypten gereist und stehe nun unter Quarantäne, berichtet Nau mit Hinweis auf Meldungen griechischer Medien weiter.

Die Angst vor dem Virus war auf Lesbos immer besonders groß, da auf den vielen Flüchtlingscamps Zehntausende Menschen auf engstem Raum zusammen leben. Die Ansteckungsgefahr wäre sehr groß. Wie RTL berichtet, gebe es mindestens vier Verdachtsfälle auf der Insel, davon mindestens zwei aus dem Camp. Sehr viele Menschen im Camp hätten zudem ernsthafte Vorerkrankungen oder ein schwaches Immunsystem und seien bereits krank. Sollte das Virus hier ausbrechen, würde das ungeahnte Folgen haben.

"Big Shoe"
Myanmar: Arsenal-Star Mesut Özil lässt 40 weitere Kinder operieren

London – Der für seine Wohltätigkeitsaktionen bekannte deutsch-türkische Ex-Nationalspieler Mesut Özil, hat mit einer weiteren guten Tat die Herzen der Menschen gewonnen. Özil und seine Frau Amine Gülşe spendeten erneut an die „Big Shoe“-Stiftung, diesmal um lebenswichtige Operationen für 40 Kinder in Myanmar zu ermöglichen Die Familien der Kinder sagten, dass sie dem vorbildlichen Paar dankbar seien. Auch das Big Shoe-Team dankte Özil auf seiner offiziellen Twitter-Seite und teilte mehrere Fotos von ihrer Arbeit in Myanmar. Dr. Herbert Bauer und sein Team von der Interplast-Sektion Stuttgart-Münster waren für die Durchführung der Operationen verantwortlich. Özil unterstützt „Big Shoe“ bereits seit 2014. Die während der WM 2006 in Wangen im Allgäu gegründete Organisation sammelt Spenden für deutsche und schweizer Ärzte, damit sie weltweit Kinder aus sozial benachteiligten Familien operieren können. Özil bezahlt 1.000 Operationen für Kinder Zu seiner Hochzeit mit der damaligen türkischen Schönheitskönigin Amine Gülşe im vergangenen Sommer, kündigte der Mittelfeldstar an, die Kosten für 1.000 Operationen für hilfsbedürftigen Kinder weltweit zu übernehmen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir hier in Istanbul heiraten werden. Dieses Glück möchten wir mit Kindern teilen, denen es nicht so gut geht. Wir werden 1.000 Kindern eine bessere Zukunft schenken, indem wir Ihnen notwendige Operationen ermöglichen, die sich Ihre Familien sonst nicht leisten könnten“, schrieb Özil auf seinem Twitter-Account.

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– Özil-Hochzeit – Kommentar: Mesut Özil, meinen Respekt hast du!

„Als alle dachten, dass sie dich klein gekriegt haben und du jetzt vernünftig geworden bist, stehst du da mit deiner schönen Model-Braut und machst Erdogan zum Trauzeugen.“ Ein Kommentar.

Kommentar: Mesut Özil, meinen Respekt hast du!

Justiz
Staatsanwaltschaft Duisburg erhebt Anklage gegen italienische Mafia

Knapp 16 Monate nach einer großangelegten Razzia gegen einen Drogenring der italienischen Mafiaorganisation `Ndrangheta hat die Staatsanwaltschaft Duisburg Anklage gegen 14 Tatverdächtige erhoben. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfuhr, wird sich die Wirtschaftsstrafkammer in der Ruhrmetropole mit dem Fall befassen. Die Vorwürfe reichen von Steuerhinterziehung, Verstößen gegen das Waffengesetz, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung bis hin zum Drogenhandel im großen Stil. Mehrfach hatten die Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) Kokainlieferungen aus Südamerika im zwei- und dreistelligen Kilobereich abgefangen. Zu den Hauptangeklagten gehört Guiseppe M. vom `Ndrangheta-Clan „Giorgi – Ciceri“, einer der führenden Gruppierungen aus dem kalabresischen Bergdorf San Luca. Anfang Dezember 2018 hatten deutsche, italienische, belgische und niederländische Drogenfahnder in einer konzertierten Operation namens „Pollino“ 84 Verdächtige festgenommen. Allein die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt in dem Mammutkomplex gegen 58 Beschuldigte. Zu den Angeklagten zählen auch türkische Finanziers der Kokaingeschäfte, die aus dem Erftkreis stammen. Auf der Liste der Verdächtigen stehen auch eine Regierungsbeschäftigte, zwei Polizisten aus dem Rheinland und zwei Mitarbeiter der Städte Wesseling und Duisburg.