Justiz
Staatsanwaltschaft Duisburg erhebt Anklage gegen italienische Mafia
Heinsberg
Coronavirus: Erste Todesfälle in Deutschland
DEVA
Türkei: Ex-Wirtschaftsminister Babacan gründet neue Partei
Devisen
Türkische Lira fällt auf 18-Monate-Tief
Gesundheit
IG Metall fordert: Burn-out als Berufskrankheit anerkennen
„Wir brauchen eine ernsthafte Debatte über psychische Erkrankung auch im Zusammenhang mit Berufskrankheiten.“Burn-out sei weit verbreitet, gelte aber in Deutschland immer noch nicht als eigenständige Diagnose. „Selbst die WHO hat Burn-out als arbeitsweltspezifische Erkrankung anerkannt. Warum tun wir uns also so schwer damit?“ Am kommenden Donnerstag befasst sich der Bundestag in erster Lesung mit dem Berufskrankheitenrecht. Die darin enthaltenen Verbesserungen gehen der IG Metall jedoch nicht weit genug: „Die angestrebte Aktualisierung der Liste von Berufskrankheiten ist auf halbem Weg stehengeblieben“, sagt Urban. Krankheitsbilder aufgrund der Digitalisierung suche man vergeblich auf der Liste. „Dabei wissen wir inzwischen, dass die Arbeit am Bildschirm oder die Verwendung von Datenbrillen erhebliche Belastungen für das Sehvermögen mit sich bringen. Das Verfahren zur Aufnahme neuer Krankheiten muss deshalb beschleunigt werden. Dazu brauchen wir Experten der neuen Arbeitswelt im Sachverständigenrat.“ Für Berufskrankheiten kommt in Deutschland in der Regel die von den Arbeitgebern finanzierte Unfallversicherung auf. Kritik übte er zudem an der niedrigen Zahl anerkannter Renten: „Wir haben über 82.000 Anzeigen von Berufskrankheit. Davon werden knapp 22.000 anerkannt. Eine Rente bekommen aber weniger als 5000.“ Zudem dürfte in vielen Fällen eine Erkrankung auch gar nicht angezeigt werden. „Wir müssen von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. Unterm Strich bleibt: Die Anerkennungsquote ist skandalös gering“, sagte Urban.
Coronavirus
Corona-Krise verhagelt auch Taxiunternehmen das Geschäft
Flüchtlingskrise
Laschet will Zahl der NRW-Landespolizisten in Griechenland verdoppeln
Menschenrechte
Holocaust-Museum: Chinas Uiguren-Verfolgung ist „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
Der volle Umfang des Internierungssystems war lange Zeit deswegen im Dunkel, weil viele Uiguren sich fürchteten auszusagen, so die Tageszeitung Wallstreet Journal. Jetzt erzählen mehr von ihren Erfahrungen, einschließlich von sechs früheren Häftlingen, die das Journal interviewt hat; sie beschrieben, wie sie oder andere Gefangene an Stühle gebunden wurden oder kein adäquates Essen erhielten.
Zum Thema
– Menschenrechtsverletzungen in China – Nach Özil: Neuseeländischer Rugby-Spieler Sonny Bill Williams verurteilt China wegen Uiguren
Nachdem der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil in einem Tweet die Unterdrückung und Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China scharf verurteilte, hat nun auch der neuseeländische Rugby-Spieler und Boxer Sonny Bill Williams China für die Verfolgung stark kritisiert.
Nach Özil: Neuseeländischer Rugby-Spieler Sonny Bill Williams verurteilt China wegen Uiguren
Kommentar
Corona-Virus: Das Börsenbeben ist nur der Anfang
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Ernst Wolff
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches “Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“.
Wolff, geboren 1950, aufgewachsen in Südostasien, Schulzeit in Deutschland, Studium in den USA. Der Journalist und Spiegel-Bestseller-Autor (»Weltmacht IWF«) beschäftigt sich seit vierzig Jahren mit der Wechselbeziehung von Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, mit denen die internationale Finanzelite die Kontrolle über entscheidende Bereiche unseres Lebens an sich gerissen hat: »Nur wer diese Mechanismen versteht und durchschaut, kann sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen.«
EU-Besuch
Erdogan in Brüssel: Kommt für Türken nun die Visafreiheit?
Zum Thema
– Meinung – Kommentar: Die Türkei hat ihren Teil des Flüchtlingsabkommens mit der EU eingehalten
„Die Kommentare und Meldungen aus der Presse gehen sogar so weit ausgerechnet Präsident Erdoğan in der Flüchtlingsfrage Erpressung vorzuwerfen. Die interessante Frage wäre, welche Seite sich nicht an das Flüchtlings-Abkommen zwischen der EU und der Türkei gehalten hat.“
Kommentar: Die Türkei hat ihren Teil des Flüchtlingsabkommens mit der EU eingehalten

