Film
Bruce Lee: Heute wäre der Kampfkünstler 80 Jahre alt geworden

Seattle – Martial-Arts-Legende und Schauspieler Bruce Lee wäre heute 80 Jahre alt geworden. Geboren im November 1940 in Chinatown, San Francisco, verstarb der Kampfkünstler am 20. Juli 1973 an den Folgen einer Hirnschwellung. Lee war Schauspieler, Regisseur, Kampfkünstler, Kampfkunstlehrer und Philosoph. Er war der Begründer von Jeet Kune Do, einer hybriden Kampfkunstphilosophie, die sich aus verschiedenen Kampfdisziplinen zusammensetzt und der oft der Verdienst zugeschrieben wird, den Weg für moderne gemischte Kampfkünste (MMA) geebnet zu haben. Lee wird von Kommentatoren, Kritikern, Medien und anderen Kampfkünstlern als der einflussreichste Kampfkünstler aller Zeiten und als eine Ikone der Popkultur des 20. Jahrhunderts betrachtet, die die Kluft zwischen Ost und West überbrückte. Ihm wird zugeschrieben, dass er dazu beigetragen hat, die Art und Weise, wie Asiaten in amerikanischen Filmen dargestellt wurden, zu verändern. Als Sohn des kantonesischen Opernstars Lee Hoi-chuen wurde Lee am 27. November 1940 in Chinatown in San Francisco, Kalifornien, geboren. Seine Familie kehrte jedoch bald darauf nach Hongkong zurück. Bereits in jungen Jahren spielte Lee dort in mehreren Filmen mit.  Im Alter von 18 Jahren zog Lee erneut in die Vereinigten Staaten, um an der University of Washington in Seattle zu studieren. Während dieser Zeit begann er auch, Kampfkünste zu unterrichten. Mit seinen in Hongkong und Hollywood produzierten Filmen erhob er den traditionellen Kampfkunstfilm auf eine neue Ebene der Popularität und löste in den 1970er Jahren im Westen eine Welle des Interesses an den chinesischen Kampfkünsten aus. Seine Filme beeinflussten und veränderten die Kampfkünste und Kampfsportfilme weltweit dramatisch. Lee starb am 20. Juli 1973 im Alter von 32 Jahren. Es gab keine sichtbare äußere Verletzung; laut Autopsieberichten war Lees Gehirn jedoch beträchtlich angeschwollen. Seit seinem Tod hat Lee weiterhin einen herausragenden Einfluss auf den modernen Kampfsport, einschließlich Judo, Karate, Mixed Martial Arts und Boxen, ausgeübt. Das US-Nachrichtenmagazin Time ernannte Lee zu einer der 100 wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
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– Selbstverteidigung – Sicherheit, Fitness und Resilienz: Warum moderne Selbstverteidigungssysteme kein Alter kennen

Selbstverteidigung ist kein Kampfsport: Erfahren Sie, warum Systeme wie Krav Maga für Senioren, Frauen & Profis ideal sind, um Fitness & Sicherheit zu steigern.

In einer Zeit, in der das Bedürfnis nach persönlicher Sicherheit und körperlicher Fitness stetig wächst, rücken spezialisierte Selbstverteidigungssysteme immer mehr in das öffentliche Interesse. Anders als beim klassischen Kampfsport steht hier nicht der sportliche Wettkampf, sondern die reine Handlungsfähigkeit im Vordergrund. Dass solche Konzepte sowohl beim Militär als auch bei Senioren gleichermaßen funktionieren, macht sie zu einem vielseitigen Werkzeug für den modernen Alltag. Das wachsende Interesse an Systemen wie Krav Maga oder speziellen Combatives-Programmen zeigt einen deutlichen Trend: Menschen suchen nach Wegen, sich effektiv zu schützen, ohne jahrelang komplexe Bewegungsabläufe studieren zu müssen. Dabei wird oft ein entscheidender Unterschied deutlich, auf den Experten immer wieder hinweisen: Es handelt sich hierbei nicht um Kampfsport oder Kampfkunst, sondern um reine Selbstverteidigungssysteme.
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Israel
„Eindämmung der Türkei“: Israel erlaubt saudische Hilfsorganisationen in Ostjerusalem

Tel Aviv – Um den Einfluss der Türkei in Ostjerusalem einzudämmen, habe Israel Saudi-Arabien erlaubt, dort Wohltätigkeitsorganisationen zu betreiben, berichtet die israelische Tageszeitung Israel Hayom. Die Entscheidung fiel demnach während eines Treffens, das Anfang der Woche zwischen dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dem saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman stattfand. Die Zeitung zitiert hochrangige saudische Offizielle, die an dem Treffen teilgenommen haben sollen. Saudi-Arabien wolle zudem, dass Israel eingreife und die bevorstehende Regierung des designierten Präsidenten Joe Biden daran hindere, das Atomabkommen mit dem Iran wieder aufzunehmen, und dass der mögliche Druck, den es auf Riad ausüben werde, eingeschränkt werde. „Die Saudis wollen auch, dass Israel die Friedensgespräche mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, wieder aufnimmt und einen langen, von Ägypten vermittelten Waffenstillstand mit dem Gazastreifen akzeptiert. Im Gegenzug sind die Saudis bereit, der Palästinensischen Autonomiebehörde und dem Gazastreifen Mittel zur Verfügung zu stellen“, fügten die Quellen hinzu.

Zum Thema

Gaza: Türkei baut neun im Krieg zerstörte Moscheen wieder auf

Die türkische Religionsanstalt Diyanet teilt mit, dass neun von ihr wiederaufgebaute Moscheen im Gazastreifen ab sofort wieder benutzt werden können. Die Gotteshäuser waren infolge der militärischen Eskalation zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Sommer 2014 zerstört worden.

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"Global Cities Report"
Mächtigste Städte der Welt: München belegt Platz 6 bei Zukunftsaussichten

„Global Cities Report“ von Kearney sieht stagnierende Trends für deutsche Top Städte. Lediglich München kann bei den Zukunftsaussichten punkten und liegt auf Platz 6. Als die mächtigste Stadt der Welt gilt, wie schon im Vorjahr, New York – gefolgt von London und Paris. „Unter den deutschen Städten sticht nur München heraus – durch seine zunehmende Entwicklung in Sachen Unternehmertum und Innovation schafft München es auf Platz 6 der Städte mit den besten Zukunftsaussichten. In Asien verschieben sich währenddessen die Machtverhältnisse zwischen Peking und Hongkong“, fasst Martin Eisenhut, Partner und Managing Director von Kearney Deutschland, Österreich und Schweiz, die diesjährigen Ergebnisse zusammen. Der Global Cities Report 2020 bewertet den Status-quo zu Beginn der Covid-19-Krise. Bestandteile des Reports sind sowohl der Global Cities Index als auch der Global Cities Outlook, der sich auf die Zukunftsaussichten der Städte fokussiert. Unternehmerstädte auf dem Vormarsch / Umbrüche in Asien Die auffälligste Veränderung im Index ist der Aufstieg Pekings in die Top 5 der Welt und die Verdrängung Hongkongs auf Platz 6, was vor allem am starken wirtschaftlichen Wachstum und Pekings hohen Investitionen in Humankapital liegt. „Das politische Chaos in Hongkong dämpft das Abschneiden über alle Dimensionen hinweg – mit signifikantem Rückgang der Geschäftstätigkeit, dem Informationsaustausch, und der kulturellen Erfahrung“, so Eisenhut. Auch Shanghai und San Francisco machen bedeutende Sprünge, dank ihrer Ergebnisse in der Kategorie Unternehmertum und Innovation, die jetzt auch berücksichtigt, wie viele „Einhorn-Unternehmen“ in einer Stadt ansässig sind. Eisenhut ist sich sicher: „Das kommt auch München zugute.“ Die Stadt verbesserte ihre Platzierung im Index und steigt von Platz von 32 auf 24. Auch im Outlook schlägt sich die bayerische Landeshauptstadt gut. Dort belegt sie Platz 6 und macht damit 2 Plätze im Vergleich zum Vorjahr gut. Trotz dieser Überraschungen hat sich in den oberen Rängen des Index nichts verändert – New York, London, Paris und Tokio verteidigten die ersten vier Plätze. Erste Anzeichen einer globalen Neuordnung Der diesjährige Global Cities Outlook zeichnet dagegen ein dynamischeres Bild. Während London seine Spitzenposition behält, ist bei den meisten anderen Städten eine deutliche Veränderung zu beobachten. Für viele der aufstrebenden Städte zahlen sich langfristige Investitionen in Governance und Wirtschaft langsam aus. Das gilt auch für Städte aus dem arabischen Raum, in denen die Wirtschaft floriert und die Aussichten für Innovationen sehr gut sind. Langfristige Investitionen zeigen dort mittlerweile positive Effekte. Abu Dhabi und Dubai stehen im Bereich Wirtschaft an der Spitze der Kategorie Infrastruktur – nicht zuletzt dank ihrer Offenheit gegenüber dem privaten Sektor und öffentlich-privaten Partnerschaften. Der Anstieg des Pro-Kopf-BIPs und zunehmende ausländische Direktinvestitionen heben Abu Dhabi auf Platz 7, während Dubai von Platz 32 auf 18 klettert. „Was sich bereits zu Beginn der Coronakrise abgezeichnet hat, wird in den nächsten Jahren noch verstärkt: Innovation, Bildung und Digitalisierung werden zu den wichtigsten Standortfaktoren für Städte. Während sich derzeit eine Machtverschiebung in den asiatischen und arabischen Raum abzeichnet, ist Europa auch in der aktuellen Krise noch stärker gefragt, in diese Bereiche zu investieren“, so Eisenhut. Über den Global Cities Report Der seit 2008 jährlich erstellte Global Cities Report besteht aus dem Global Cities Index und dem Global Cities Outlook, die zusammen ein aufschlussreiches Bild der weltweit einflussreichsten Metropolregionen von heute und morgen zeichnen. Der Index beleuchtet die gegenwärtige Leistung von 151 Städten in den Bereichen Wirtschaftsaktivitäten, Humankapital, Informationsaustausch, Kulturangebot und politisches Engagement. Der Outlook untersucht, wie schnell und gut Metropolen bei den Indikatoren Lebensqualität, Ökonomie, Innovation und Governance gegenüber den Top-Performern aufholen.

Gesundheit
Schwanger und Alkohol? Schon ein Glas kann zu viel sein

War das Gläschen Prosecco zum Anstoßen schon zu viel? Für Frauen, die in der Schwangerschaft Alkoholisches trinken, lässt sich das nicht pauschal beantworten. „Es gibt keine sichere Menge“, sagt Kinder- und Jugendpsychiaterin Heike Wolter im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Umso entscheidender ist, dass man sofort seinen Alkoholkonsum stoppt, sobald man von der Schwangerschaft erfährt.“ An der Charité in Berlin behandelt Wolter Kinder, die im Mutterleib alkoholbedingte Schädigungen erlitten haben. Gravierende Folgen für die Organe Frauen, die während ihrer Schwangerschaft trinken, geben den Alkohol über die Plazenta ungehindert an das ungeborene Kind ab. Es gibt Hinweise in Studien, dass der Alkoholspiegel beim Kind langsamer abgebaut wird. Mit gravierenden Folgen für die Organe, besonders das Gehirn. Nach Schätzungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden in Deutschland jedes Jahr 10.000 Kinder geboren, die während der Schwangerschaft Alkoholschäden erlitten haben – sogenannte Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD). Die neurologisch-psychiatrischen Auffälligkeiten zeigen sich vor allem durch Aufmerksamkeitsstörungen, eine verringerte Lern- und Merkfähigkeit sowie durch Verhaltensstörungen. „Die Kinder können sich schwer konzentrieren, sind unruhig, leicht reizbar, im schlimmsten Fall aggressiv und mit neuen Situationen schnell überfordert“, sagt Wolter. Viele haben auch Schwierigkeiten mit der Motorik und der sprachlichen Entwicklung oder sind intelligenzgemindert. Alkohol gehört für viele zum Sozialleben Daneben können auch äußerliche Auffälligkeiten auftreten. Zum Beispiel eine zu kurze Lidspalte, eine schmale Oberlippe oder ein wenig moduliertes und verlängertes Philtrum – so wird die Rinne zwischen Nase und Oberlippe bezeichnet. Ebenfalls kann es zu Wachstumsstörungen kommen. „Das Schwierige ist, dass Alkohol in unserer Gesellschaft für viele zu einem gelungenen Sozialleben dazu gehört“, beobachtet Wolter. Der Partner sowie Freunde können Schwangere unterstützen, indem sie während dieser Zeit selbst auf Alkohol verzichten oder das Feierabendbier gegen eine alkoholfreie Variante eintauschen.

Türkei
Ali Babacans DEVA eröffnet neues Parteibüro in Çanakkale

Çanakkale – Die neue Oppositionspartei Demokratie und Fortschritt (DEVA) des ehemaligen türkischen Finanzministers Ali Babacan eröffnete heute ein neues Parteibüro in der westtürkischen Stadt Çanakkale.

Babacan, der einst für die türkische Wirtschaft verantwortlich war und dem man den Verdienst zuschreibt, den Wirtschaftsboom des Landes in den 2000er Jahren ausgelöst zu haben, gründete seine Partei im März. Auch der deutsch-türkische Abgeordnete Mustafa Yeneroglu, der wie zahlreiche andere im vergangenen Jahr aus der AKP ausgetreten war, gehörte zu den Mitgründern. Insgesamt gab es 90 Gründungsmitglieder.

„Die heutige Notwendigkeit besteht darin, die Türkei wieder zu einem lebenswerten Land für seine Bürger zu machen, das auf universellen Werten basiert und die Grundprinzipien der Freiheiten, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit wiederbelebt. Mit der derzeitigen Regierung ist dies nicht möglich. Es ist unmöglich, durch dieses politische Verständnis Wohlstand in dieses Land zu bringen“, zitierte Hürriyet.de Babacan im März. Babacan war Mitgründer der türkischen Regierungspartei AKP und arbeitete jahrelang eng mit Erdogan zusammen. Er war zudem Chefunterhändler für die EU-Beitrittsgespräche und wurde 2007 Außenminister und Stellvertreter des damaligen Ministerpräsidenten Erdogan. Babacan traf sich vor der Eröffnung auch mit Bürgern und Händlern der Stadt und hörte sich deren Probleme und Sorgen an  

Börse
Tesla-Marktwert steigt auf über 500 Milliarden Dollar

New York – Die Aktien des US-Elektroautoherstellers Tesla kletterten am Dienstag weiter um mehr als vier Prozent und erreichten erstmals einen Börsenwert von über 500 Milliarden Dollar. Die Marktkapitalisierung von Tesla stieg am Dienstagnachmittag auf mehr als 520 Milliarden Dollar. Wie CNN Business berichtet, ist Tesla jetzt mehr wert als der kombinierte Marktwert der meisten großen Autohersteller der Welt: Toyota (TM), Volkswagen (VLKAF), GM (GM), Ford (F), Fiat Chrysler (FCAU) und seinem Fusionspartner PSA Group (PUGOY). Der Aktienkurs des Unternehmens ist seit Jahresbeginn um bemerkenswerte 550 Prozent gestiegen – am Dienstagmittag wurde er bei 549 Dollar gehandelt, gegenüber 86 Dollar im Januar. Davon profitiert auch Tesla-Gründer Elon Musk, dessen Vermögen auf 128 Milliarden Dollar anstieg. Bloomberg zufolge überholte Musk am Montag den Microsoft-Mitgründer Bill Gates und gilt nun als zweitreichster Mensch der Welt. tdn: Aus Börsensicht vielleicht noch entscheidender dürfte aber die Ankündigung gewesen sein, dass Tesla in den Börsenindex S&P 500 aufgenommen wird. Das bedeutet nicht nur eine wichtige Anerkennung und eine Steigerung der Sichtbarkeit, es stellt auch sicher, dass viele Fondsmanager, die den S&P 500 abdecken, jetzt Tesla-Aktien hinzukaufen müssen. Die Investmentbank Morgan Stanley hat zudem eine Kaufempfehlung für die Papiere des E-Autobauers ausgesprochen.

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– USA – Tesla-Gründer Elon Musk isst in Deutschland am liebsten Döner

Ein weiterer Tweet des Tesla-Gründers Elon Musk wird in der Türkei gefeiert und geht viral. Auf die Frage, was er in Deutschland am liebsten esse, antwortet der Multimilliardär mit „Döner Kebab“.

Tesla-Gründer Elon Musk isst in Deutschland am liebsten Döner

Fußball
Bericht: Fußball-Legende Diego Maradona ist tot

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Buenos Aires – Nur zwei Wochen nachdem er an einer Hirnblutung behandelt wurde, ist Fußball-Legende Diego Maradona im Alter von 60 Jahren gestorben. Wie argentinische Medien berichten, erlitt Maradona in seinem Haus in Tigre einen Herzkreislaufstillstand. Maradona, der als einer der größten Fußballer aller Zeiten gilt, verhalf Argentinien 1986 zum Gewinn der Weltmeisterschaft, dem Höhepunkt seiner glanzvollen Karriere. Er spielte unter anderem für die Boca Juniors, Napoli und Barcelona und wurde von Millionen Menschen auf der ganzen Welt für seine brillanten Fähigkeiten verehrt. Maradona war verantwortlich für die berüchtigte „Hand Gottes“, die England 1986 aus dem Turnier schmiss. Seine Karriere war auch wegen seiner Drogen- und Alkoholabhängigkeit von Kontroversen geprägt.  

Corona-Pandemie
Türkei: 20.000 Freiwillige melden sich für chinesischen Corona-Impfstoff-Test

Istanbul – Etwa 20.000 Freiwillige haben sich am Freitag in der Türkei für Phase-3 der Tests des chinesischen Impfstoffs CoronaVac von Sinovac Biotech beworben. Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca sagte, der Impfstoff wurde seit dem 15. September zunächst an Mitarbeitern des Gesundheitswesens und Menschen mit chronischen Krankheiten sowie aus Risikogruppen getestet, aber für weitere Tests würden freiwillige Bürger benötigt. „Wir kündigten an, dass wir unter den Bürgern Freiwillige suchen, und erhielten vor Ende des Tages 20.000 Anträge. Wir danken Ihnen im Namen von 83 Millionen (Bürgern)“, sagte er auf Twitter. Die Phase-3 der Tests des chinesischen Impfstoffs CoronaVac von Sinovac Biotech begann am Montag. Bei den bisherigen Tests habe der Impfstoff eine Wirksamkeit von 92 Prozent bis 98 Prozent gezeigt, sagte Professor Mustafa Kemal Çelen, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Dice Universität, gegenüber der Nachrichtenagentur DHA. Es seien zunächst 20 Millionen Dosen des Impfstoffs bestellt worden. Für die Bürger sollen die Impfungen kostenlos sein.

Zum Thema

– Corona-Pandemie – Erdogan: Türkischer Impfstoff im April einsatzbereit

Unter Hochdruck suchen weltweit Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch an, dass ein in der Türkei entwickelter Impfstoff im April kommenden Jahres einsatzbereit sein werde.

Erdogan: Türkischer Impfstoff im April einsatzbereit
     

Corona-Pandemie
Erdogan: Türkischer Impfstoff im April einsatzbereit

Ankara – Unter Hochdruck suchen weltweit Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch an, dass ein in der Türkei entwickelter Impfstoff im April kommenden Jahres einsatzbereit sein werde. „Wir haben gute Fortschritte bei unserem einheimischen Impfstoff gemacht. Wir planen, unseren Impfstoff bis spätestens April auf den Markt zu bringen“, sagte Erdogan auf einer Fraktionssitzung der regierenden AKP. Die Türkei verfolge die Impfstoffentwicklungen in China, Russland, den USA und Europa genau, so Erdogan. Er fuhr fort, dass der Impfstoff unabhängig von politischen Differenzen oder kommerziellen Anreizen zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden sollte. „Wir glauben, dass es keinen Sinn macht, dass sich einzelne Länder absichern, bevor die ganze Welt von der Seuchengefahr befreit ist“, betonte der türkische Staatschef. Tests verlaufen ohne Komplikationen Die Tests des in der Türkei entwickelten Impfstoffs verlaufen reibungslos, wobei keiner der Freiwilligen, an denen der Impfstoff getestet wurde, irgendwelche Nebenwirkungen zeigen, sagte der Rektor einer Universität in der Zentraltürkei am Montag, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.  Mustafa Calis, der Rektor der Erciyes-Universität in der Provinz Kayseri, sagte, dass der Impstoff ERUCOV-VAC an 44 Freiwillige getestet wurde. „Die Phase-1 der Tests sind im Gange. Bis heute sind 44 Freiwillige damit geimpft worden und keiner von ihnen hatte irgendwelche Nebenwirkungen, was für die Phase 1-Studien sehr wichtig ist“, sagte er. Sehr bald könne man mit den Phase-2-Studien beginnen“, fügte er hinzu. Calis betonte, dass das Testzentrum der Universität das einzige in der Türkei sei, das Impfstoffstudien durchführt, die international überprüft werden: „Wir können und werden keine Kompromisse bei der Qualität eingehen. Unter dieser Bedingung möchte ich die gute Nachricht verkünden, dass die Phase-2-Studien bald beginnen werden“.

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– Corona-Krise – Europa: Alle 17 Sekunden stirbt ein Mensch an Corona

Europa ist wieder einmal das Epizentrum der Covid-19-Pandemie. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag warnte, stirbt in Europa alle 17 Sekunden ein Mensch an Corona.

Europa: Alle 17 Sekunden stirbt ein Mensch an Corona

NATO-Jahrestagung
NATO-Chef Stoltenberg: Türkei wertvoller Verbündeter im Kampf gegen Terrorismus

Brüssel – Im Zusammenhang mit den Vorwürfen des Bundestagsabgeordneten der Grünen, Jürgen Trittin, erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass die Türkei eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Terrorismus und insbesondere gegen den IS habe. Die Türkei sei ein bedeutender Verbündeter bei den internationalen Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung. Während der 66. Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO, warf Trittin der Türkei vor, nicht die Werte des Bündnisses zu teilen. „Sollten wir die Türkei nicht als Partner, sondern als Bedrohung für die NATO betrachten?“, fragte Trittin. Daraufhin dementierte Stoltenberg die Bemerkung und stellte fest: „Die Türkei ist ein wertvoller Verbündeter und ein wichtiger Verbündeter, weil sie beispielsweise im Kampf gegen den internationalen Terrorismus eine Schlüsselrolle spielt“. Die Türkei habe „bei der Bereitstellung der Infrastruktur und der Plattformen für die Befreiung der von der IS kontrollierten Gebiete eine wichtige Rolle gespielt“. Er fügte hinzu: „Kein anderer Verbündeter erlitt mehr Terroranschläge als die Türkei, und kein anderer Verbündeter nimmt mehr Flüchtlinge auf – fast 4 Millionen Flüchtlinge“. Der Leiter der türkischen Delegation, Osman Aşkın Bak, antwortete ebenfalls auf Trittins Äußerungen, indem er sagte „Die Türkei ist ein demokratisches Land, ein geschätzter Verbündeter, und die Türkei hat an allen NATO-Missionen teilgenommen“. Er versicherte, dass sie „das einzige Land ist, das in Syrien tapfer gegen den IS an vorderster Front kämpft.“ Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, brachte Stoltenberg jedoch seine Besorgnis über den Kauf des russischen S-400-Luftverteidigungssystems durch Ankara zum Ausdruck, das in den Beziehungen zwischen der NATO und der Türkei eine Hauptstreitfrage war. Er sprach auch seine Besorgnis über die Beteiligung der Türkei an der Unterstützung der libyschen Regierung aus sowie die Haltung der Türkei im östlichen Mittelmeerraum, die er, wie er sagte, bei einem kürzlichen Besuch des Landes bei Präsident Recep Tayyip Erdogan zur Sprache brachte. Ausschluss aus dem F-35-Programm

Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte, gab Ankara 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner im Juli aus dem gemeinsamen F-35-Entwicklungsprogramm ausgeschlossen.

Die Türkei ist Mitentwickler und Lieferant von  etwa 900 Bauteilen. Daraufhin mussten türkische Soldaten, die an dem Projekt mitarbeiten, die USA verlassen.

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– Sicherheitspolitik – NATO-Chef Stoltenberg: Ohne die Türkei kann sich Europa nicht selbst schützen

NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg wies darauf hin, dass die Türkei bei der Sicherheit Europas eine Schlüsselrolle innehabe.

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