Start Politik Deutschland CDU-Parteitag Friedrich Merz: Votum der digitalen Wahl ist für mich bindend

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Friedrich Merz: Votum der digitalen Wahl ist für mich bindend

CDU-Bundesvorsitz-Kandidat Friedrich Merz hat angekündigt, dass er sich auf jeden Fall dem Votum des digitalen CDU-Parteitags im Januar unterwerfen will.

(Foto: nex24)
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CDU-Bundesvorsitz-Kandidat Friedrich Merz hat angekündigt, dass er sich auf jeden Fall dem Votum des digitalen CDU-Parteitags im Januar unterwerfen will.

Die Wahl des neuen Bundesvorsitzenden der Christdemokraten erfolgt zwar digital, benötigt aber aufgrund rechtlicher Gründe eine schriftliche Bestätigung, zu der man theoretisch erneut antreten könnte. „Ich werde das Votum der Delegierten in der digitalen Wahl akzeptieren, und wenn ich diese Wahl nicht gewinnen sollte, werde ich auf dem Stimmzettel für die Schlussabstimmung mit meinem Namen nicht mehr stehen“, äußerte sich Merz bei phoenix (Montag, 14. Dezember).

Die CDU müsse im kommenden Jahr selbstbewusst auftreten. „Andere müssen sich an uns messen und wir nicht an anderen. Das ist eine Selbstverständlichkeit, wenn man die stärkste politische Kraft im Land ist und bleiben will.“

Bei der nächsten Bundestagswahl werde es darauf ankommen, in der Mitte des politischen Spektrums mehr Zustimmung zu erhalten. „Wir können aus dem großen Reservoir der Nichtwähler sicherlich viele Wähler gewinnen. Darum werde ich mich bemühen“, so Merz weiter.