Gesundheit
Zuckerhaltige Getränke – oft unterschätzte Risiken für die Gesundheit

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gehört neben reichlich Bewegung zu den wichtigsten Maßnahmen zum Schutz der eigenen Gesundheit und zur Reduzierung von Erkrankungsrisiken.

Vor allem das sogenannte metabolische Syndrom, das zu den bedeutendsten und verbreitetsten „Wohlstandskrankheiten“ gehört, ist nahezu immer darauf zurückzuführen, dass diesen beiden Aspekten zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde und eine zu hohe Kalorienaufnahme mit zu geringer körperlicher Aktivität zusammentraf.

Das Bewusstsein für diese Problematik wächst zwar, doch nach wie vor ließen sich zahlreiche Fälle von Bluthochdruck, Übergewicht oder Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels vermeiden, wenn konsequenter auf eine entsprechende Ernährung und auf regelmäßige sportliche Aktivitäten geachtet würde. Ein besonders wichtiger Punkt, der dabei oftmals unterschätzt wird, ist der Einfluss der Getränke, die im Laufe des Tages konsumiert werden.

Erheblicher Teil der täglichen Kalorienaufnahme entfällt auf Getränke

Dass man mit dem Essen mehr oder weniger große Kalorienmengen zu sich nimmt, scheint selbstverständlich. Schließlich dient die Nahrungsaufnahme dazu, die für den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit notwendigen Mengen an Energie, Mineralstoffen und Vitaminen bereitzustellen, und eine unzureichende Ernährung führt zu Hunger und abnehmender körperlicher Leistungsfähigkeit.

Stark unterschätzt wird im Vergleich dazu jedoch, welche Mengen an Kalorien viele Menschen täglich nicht mit ihrem Essen, sondern mit verschiedensten Getränken zu sich nehmen. Wer abnehmen und sich gesund ernähren möchte, sollte vor allem zuckerhaltige Getränke meiden. Auch für die Zahngesundheit ist es sinnvoll, so weit wie möglich auf Softdrinks und Ähnliches zu verzichten.

Selbst diejenigen, die ihre Zähne regelmäßig und gründlich mit einer Schallzahnbürste pflegen und besonders darauf bedacht sind, typische Fehler beim Zähneputzen zu vermeiden, können sich nicht in jeder Situation der schädlichen Wirkung von zuckerhaltigen Getränken auf ihre Zähne entziehen, sodass es am besten ist, komplett darauf zu verzichten. Abgesehen von zahnschädigenden Effekten und vom hohen Energiegehalt gibt es auch Hinweise auf weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit. So deuten Forschungsergebnisse beispielsweise darauf hin, dass Frauen, die häufig gezuckerte Drinks zu sich nehmen, ein höheres Risiko für das Auftreten von Darmkrebserkrankungen vor dem 50. Lebensjahr haben.

Prävention und Aufklärung sind notwendig

Angesichts der gesundheitlichen Risiken, die mit dem Konsum gesüßter Getränke verbunden sind, kommt der Aufklärung über dieses Thema in Schulen und Kindergärten große Bedeutung zu. Kinder und Jugendliche sollten frühzeitig darüber informiert werden, dass neben Alkohol auch Zucker in Getränken schädlich für die Gesundheit sein kann.

Je besser es gelingt, schon bei Schulkindern ein Bewusstsein für eine gesunde Ernährung und eine körperlich aktive Lebensweise zu entwickeln, desto größer sind die Chancen, dass möglichst viele von ihnen als Erwachsene kein metabolisches Syndrom entwickeln. Sowohl Kinder als auch Erwachsene tun sich allerdings oft schwer damit, ihren täglichen Bedarf an Getränken überwiegend mit Wasser zu decken.

Das gilt vor allem für diejenigen, die bisher relativ viele gesüßte Getränke konsumiert und nur selten oder gar kein pures Wasser getrunken haben. Hier können Tipps weiterhelfen, die vor allem für aktive Sportler wichtig sind, darüber hinaus aber auch alle anderen Menschen dabei unterstützen können, mehr Wasser zu trinken.

Schon morgens empfiehlt sich ein Glas Wasser als erstes Getränk direkt nach dem Aufstehen; außerdem hat es sich bewährt, jede Mahlzeit mit wenigstens einem Glas Wasser zu kombinieren. Tagsüber sollte eine Flasche Wasser jederzeit in Reichweite sein; alternativ kommt dafür auch eine Kanne mit ungesüßtem Tee infrage. So wird es leichter zur Gewohnheit, zwischendurch immer wieder ein paar Schlucke Wasser zu trinken und damit nicht erst zu warten, bis sich ein deutliches Durstgefühl einstellt.

Gaza-Krieg
Israels Plan der ethnischen Säuberung

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte: „Wir sind das Volk des Lichts, und sie sind das Volk der Dunkelheit… Wir werden die Prophezeiung Jesajas erfüllen.“ Offensichtlich wird die „Prophezeiung“ gegenwärtig im Gazastreifen gegen Palästinenser umgesetzt: Ethnische Säuberung. Netanjahus Aussage von vergangener Woche mit Hinzuziehen der Prophezeiung Jesajas wurde in der Südhalbkugel und Asien scharf verurteilt, weil es sich hierbei um eine konkrete Andeutung zur Säuberung des palästinensischen Volkes aus Kanaa (Galiläa) handle. Gegner wiederum warfen den Kritikern vor, die Aussage bzw. das Rezitieren der Prophezeiung falsch interpretiert zu haben und beziehen sich dabei auf die Eingrenzung der Hamas. Netanjahu hatte in der Rede auch erklärt, „alle Hamas-Mitglieder sind todgeweiht – über der Erde, unter der Erde, in Gaza und außerhalb von Gaza.“ Beinahe einen Monat halten die Bombardements der israelischen Streifkräfte inzwischen an, bei der bislang insgesamt über 18.000 Tonnen Sprengstoff auf den Gazastreifen einschlugen –  nicht nur auf den Norden, sondern auch auf den Süden des 14 km breiten und 45 km langen Streifens. Über 32.000 Wohnungen wurden dabei zerstört, über 8.700 Menschen, darunter über 3.000 Kinder wurden getötet. Die Anzahl der noch Verschütteten kann nicht beziffert werden, da auch Helfer, Sanitäter sowie Krankenwagen, aber auch Journalisten sowie UN-Helfer unter Beschuss geraten. Zudem werden immer mehr Krankenhäuser getroffen, zuletzt am vergangenen Montag das Türkisch-Palästinensische Freundschafts-Krankenhaus in Gaza, das aufgrund der Zerstörung ihren Betrieb nur bedingt wiederaufnehmen kann. Das heißt, offensichtlich sind nicht nur die Hamas „todgeweiht“, sondern Zivilisten, Journalisten und Helfer von internationalen Organisationen, die sich im Gazastreifen aufhalten.   „Schlimmer als im Krieg“ erklärte Dr. Subhi Skaik im Jahre 2018 als Direktor des Schifa-Krankenhauses in Gaza-City die Bombardements damals. Heute erklärt er als Direktor des Türkisch-Palästinensischen Freundschafts-Krankenhaus, es handle sich um die „Hölle auf Erden.“ Haben die Kritiker von Netanjahu doch recht, wenn sie behaupten, mit der Prophezeiung Jesajas habe Netanjahu eine Passage angedeutet, in der ein Volk in Kanaan samt Vieh niedergemetzelt, Häuser und Höfe niedergebrannt werden, die vor ein Paar Jahrtausenden dem Volk der Juden Leid zugefügt hat? Am 17. Oktober veröffentlichte das Misgav Institute for National Security & Zionist Strategy ein Positionspapier (PDF), in dem es sich für die „Umsiedlung und endgültige Ansiedlung der gesamten Gaza-Bevölkerung“ ausspricht. Der Bericht plädiert dafür, den gegenwärtigen Moment auszunutzen, um ein seit langem gehegtes zionistisches Ziel zu erreichen, nämlich die Vertreibung der Palästinenser aus dem Land des historischen Palästina. Der Untertitel des Berichts macht deutlich: „Derzeit besteht die einmalige und seltene Gelegenheit, in Abstimmung mit der ägyptischen Regierung den gesamten Gazastreifen zu evakuieren.“ Bemerkenswert dabei ist, dass es für die Organisation „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ bestimmt war und publik wurde. Das Misgav-Institut wird vom ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater von Netanjahu, Meir Ben Shabbat, geleitet, der in israelischen Sicherheitskreisen nach wie vor einflussreich ist. Inmitten dieser Bombardements, bei der ja laut der israelischen Regierung gezielt die Hamas vernichtet werden soll, wurde nun ein weiteres in englischer Sprache übersetztes offizielles Dokument publik, berichtet ein israelisches Online-Magazin – hier englischer Medienbericht sowie von Wikileaks. Die Empfehlung wird sogar von Gila Gamliel (Likud), der israelischen Ministerin für Geheimdienste, geteilt, mit dessen Logo das Dokument amtlich verziert wurde.
c.    Option C: Die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus Gaza in den Sinai
Die „Umsiedlung“ findet laut der Empfehlung in drei Phasen statt: Die Errichtung von Zeltstädten im Sinai südwestlich des Gazastreifens; die Schaffung eines humanitären Korridors zur Unterstützung der Bewohner und schließlich; den Bau von Städten im nördlichen Sinai. Gleichzeitig wird innerhalb Ägyptens südlich der Grenze zu Israel eine mehrere Kilometer breite Sicherheitszone eingerichtet, damit die evakuierten Bewohner nicht zurückkehren können. Darüber hinaus fordert das Dokument den Aufbau einer Zusammenarbeit mit möglichst vielen Ländern, damit diese die aus Gaza vertriebenen Palästinenser aufnehmen. Unter anderem werden Kanada, europäische Länder wie Griechenland und Spanien sowie nordafrikanische Länder genannt. Insbesondere Spanien stellt sich hierbei extrem quer – ob die Regierung zuvor Kenntnis darüber erlangte und deshalb die spanische geschäftsführende Ministerin für Sozialrechte, Ione Belarra, Anklage gegen Netanjahu vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag fordert? Es ist also nicht nur die Ansammlung von theoretischen Annahmen, die darauf hindeuten, dass die israelische Regierung den Plan der ethnischen Säuberung des Gazastreifens – sogar von Westjordanland mithilfe bewaffneter Siedler – verfolgt, es gibt auch den Ist-Zustand des Gazastreifens im Hier und Jetzt sowie die schriftlichen Handreichungen einer israelischen Denkfabrik mit nahtloser Beziehung zur Regierung sowie die des Ministeriums für Geheimdienste, die das bisherige Vorgehen der israelischen Streitkräfte in Gaza auf Befehl von Netanjahu und seines Kabinetts erklären und das ganze abrunden. Im Ergebnis zeigt alles auf einen Soll-Zustand hin, in der alle Palästinenser aus dem Gazastreifen vertrieben werden sollen. Und, es gibt genug andere starke Indizien dafür, dass die Pläne der israelischen Regierung auch der deutschen Regierung bekannt waren. Im Überbietungswettbewerb, wer Israel am nächsten zur Seite steht und sich uneingeschränkt solidarisiert, kamen die Zivilisten in Gaza bislang überhaupt nicht vor, während sie vom israelischen Verteidigungsminister Joaw Galant zu „Tieren“, zu einer Herde eines minderwertigen Volkes degradiert wurden, die man am besten mit freundlicher Empfehlung europäischer Führer in die ägyptische Wüste treibt. An vorderster Front Völkerrechtlerin Annalena Baerbock (Grüne), die kurz nach Wiederaufflammen des Konflikts zuerst einmal nach Kairo flog, gefolgt von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), um das Thema der „temporären Grenzöffnung“ mit Abd al-Fattah al-Sisi nach fruchtlosem Verlauf erneut zu erörtern. Im Hintergrund dröhnten derweil Stimmen, darunter die des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages Michael Roth (SPD), und anderer Claqueure, die sich über die verweigernde Haltung Ägyptens beklagten und dabei auf Sinai als Lösung deuteten. Allen voran US-Präsident Joe Biden, der nach dem Treffer einer Bombe auf das Baptisten-Krankenhaus in Gaza-City kurzerhand vom ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und dem jordanischen König Abdullah II. bin al-Hussein kurzfristig ausgeladen wurde, vermochte es trotz eines gestrigen Telefonats mit al-Sisi nicht, Ägypten umzustimmen, damit die Palästinenser in Gaza ihre Wohnorte räumen und in die Sinai-Wüste in Ägypten umsiedeln, wo nach manchen Zeitungsberichten vorübergehend Zeltstädte für sie errichtet werden könnten, während Israel die belagerte Enklave bombardiert. Doch wenn es einen Plan gab und die Nordhalbkugel mehr oder weniger in die israelischen Pläne eingeweiht war, dann fällt damit auch die Berufung auf das Recht auf Selbstverteidigung, die mit diesem Dokument und all den Gegebenheiten unterstrichen wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Dann ist es schlichtweg eine ethnische Säuberung und nach Auffassung von UN-Experten sowie 800 Wissenschaftlern und Juristen des Völkerrechts, der Konfliktforschung und der Völkermordforschung sogar ein Völkermord, der an Palästinensern im Gazastreifen stattfindet. Dann ist auch jeder Vorwurf des Antisemitismus nur ein Herrschaftsinstrument, den die europäischen Regierungen sowie die Bundesregierung derzeit gegen palästinensische Solidaritätskundgebungen mit Bezug zu Antizionismus und Israel-Kritik auffährt.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– Gaza-Konflikt – Bericht: Israel will gesamte Gaza-Bevölkerung umsiedeln

Das durchgesickerte Dokument wurde für eine Organisation namens „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ erstellt und war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Bericht: Israel will gesamte Gaza-Bevölkerung umsiedeln

Energiepolitik
Lindner stellt Kohleausstieg 2030 infrage

Köln – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) stellt den Kohleausstieg öffentlich in Frage. „Solange nicht klar ist, dass Energie verfügbar und bezahlbar ist, sollten wir die Träume von einem Ausstieg aus dem Kohlestrom 2030 beenden“, sagte Lindner dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Für das Klima bringe dieses Datum ohnehin nichts, da die in Deutschland eingesparten CO2-Emissionen aufgrund der europäischen Regeln zum Beispiel in Polen zusätzlich anfallen dürften. Außerdem setzt Linder auf deutsches Erdgas. „Die inländische Gasförderung muss intensiviert werden. Generell kann man physikalische Knappheit nicht mit Geld lösen“, sagte Lindner. Er plädiert für den Neubau von Großkraftwerken zusätzlich zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auf die Frage, ob Deutschland neue Gaskraftwerke als Reserve im Energiemix brauche, sagte der FDP-Politiker: „Darauf wird es hinauslaufen, aber die Frage ist, wie dies so effizient marktwirtschaftlich gelingt, dass die Strompreise nicht weiter steigen.“

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– Türkei – Erdogan: Akkuyu Atomkraftwerk wird 10 Prozent des Energiebedarfs decken

Das sich im Bau befindende Kernkraftwerk Akkuyu werde nach der Inbetriebnahme zehn Prozent des türkischen Energiebedarfs decken, sagte Recep Tayyip Erdogan in seiner Rede während der Fraktionssitzung der regierenden AKP

Erdogan: Akkuyu Atomkraftwerk wird 10 Prozent des Energiebedarfs decken

E-Mobilität
E-Bike im Winter: So lassen sich Akku-Schäden vermeiden

Die Achillesferse von E-Bikes ist der Akku – besonders im Winter. Denn in der kalten Jahreszeit entlädt er sich schneller, und die Reichweite sinkt. Auch Schäden an Bike und Akku sind möglich, erklärt das Infocenter der R+V Versicherung. Touren mit dem E-Bike sind auch im Winter problemlos möglich. „Radfans sollten jedoch einplanen, dass die Leistung der Akkus bei Kälte sinkt“, sagt E-Mobilitätsexperte Markus Jatzkowski von der R+V Versicherung. Daher empfiehlt es sich, den Akku nur während der Fahrt der Kälte auszusetzen. Das beugt großen Reichweiteverlusten und möglichen Schäden vor. „Auch gibt es Neoprenhüllen, um den Akku vor kaltem Wind und Eis zu schützen“, rät der Experte. Akku bei Raumtemperatur laden und lagern Am besten ist es, den Akku nach der Fahrt immer mit ins Haus zu nehmen. „Man sollte ihn vor dem Aufladen aber erst an die Zimmertemperatur gewöhnen lassen“, so Jatzkowski. Wer das E-Bike in der kalten Jahreszeit nicht nutzt, bewahrt den Akku möglichst witterungsgeschützt und bei einer Raumtemperatur bis 20 Grad Celsius auf. Sinnvoll ist es, ihn zu etwa 60 Prozent aufzuladen, denn: „Auch ungenutzte Akkus entladen sich mit der Zeit, daher ist ein gelegentliches Nachladen empfehlenswert.“ Das E-Bike winterfest machen Das Elektrobike wird längere Zeit nicht genutzt? Dann steht es idealerweise an einem durchlüfteten, trockenen Standort. Nässe kann auf Dauer zu Schäden wie Rost führen. Markus Jatzkowski empfiehlt, das Rad vor der Winterpause gut zu reinigen und von Matsch, Salz oder Rollsplitt zu befreien. Auch eine gelegentliche Prüfung des Reifendrucks ist wichtig: „Haben Reifen nicht mindestens den Minimaldruck, können sie Schaden nehmen.“ Weitere Tipps:
  • Während der Fahrt im Winter nicht durchgehend den Eco Modus nutzen, da sonst die Akkuzellen schneller auskühlen. Bei stärkerer Unterstützung durch den Motor wird gleichzeitig auch der Akku intensiver erwärmt.
  • Kontakte des Bikes und Akkus mit dünnflüssigem Pflegespray einsprühen. Schmutz und Wasser sorgen ansonsten für Kontaktverlust und Korrosion.
  • Auch das Display oder die Bedieneinheit des Fahrrads pflegen, wenn sie längerer Zeit Frost ausgesetzt sind.
  • Einige Hausratversicherungen bieten einen speziellen Schutz für E-Bikes an, der auch Schäden durch Feuchtigkeit oder Verschleiß am Akku begleicht.

NRW
NRW-Polizei fordert härtere Maßnahmen gegen Clan-Kriminalität

Essen – Schärfere Instrumente im Kampf gegen die Clankriminalität fordert die Gewerkschaft der Polizei in NRW (GdP). „Wir müssen die Einnahmequellen dicht machen“, sagt der Landesvorsitzende Michael Mertens der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Ein Werkzeug dafür sei die Beweislastumkehr, wie sie etwa in Italien praktiziert wird. Dort muss ein Beschuldigter nachweisen, wo er das Geld für den Barkauf einer Villa oder eines Luxusautos herhat. In Großbritannien gelten mit der „Unexplained Wealth Order“ ähnliche Regeln. Im Zweifel können Villa oder Auto beschlagnahmt werden. Zwar hat sich Deutschland bereits in diese Richtung bewegt. Seit 2017 muss ein Richter nur noch überzeugt sein, dass ein Vermögen aus einer Straftat stammt, allerdings seien die Details „rechtlich zu kompliziert“, sagt Mertens der WAZ. Viel zu oft bekämen „die anderen“ das beschlagnahmte Vermögen zurück. Ein ständiges Netzwerk aller Einrichtungen, die an der Bekämpfung der Kriminalität mitwirken, schlägt der Polizeigewerkschafter weiterhin vor. „Nennen wir es eine Taskforce“, sagt Mertens. Dazu gehören verschiedene Polizeibehörden, Staatsanwaltschaft und Zoll ebenso wie Steuerfahnder. „Es darf nicht darum gehen, wer welche Ressourcen zur Verfügung stellt.“ Auch müssten Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften wie die zur Bekämpfung von Clankriminalität in Duisburg in allen Bundesländern ausgebaut werden. „Es muss mehr Aussteigerprogramme geben“, lautet die dritte Forderung des Gewerkschaftschefs. „Kurve kriegen“ ist das bekannteste Hilfsangebot, es richtet sich an junge Intensivtäter und ihre Familien. „Aber was macht jemand, der seinem kriminellen Umfeld den Rücken kehren will?“, fragt Mertens. „Die Menschen sind ja in ihren Familien auch gebunden.“ Hier sieht er Potenzial. Am Montag findet der erste „Internationale Kongress zur Bekämpfung der Clankriminalität“ in Düsseldorf statt. Experten tauschen sich auf Einladung von Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) darüber aus, wie man diese Form der Organisierten Kriminalität besser bekämpfen kann.

Gaza-Konflikt
Bericht: Israel will gesamte Gaza-Bevölkerung umsiedeln

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Israel begeht seit 22 Tagen eklatante Kriegsverbrechen im Gazastreifen. Die westliche Welt, von Politikern bis hin zu den Medien, habe sich für die Legitimierung eines monströsen Massakers mobilisiert, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan am Samstag auf einer Massenkundgebung in Istanbul in Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt.

Das griechisch-orthodoxe Patriarchat in Jerusalem wirft Israel „Kriegsverbrechen“ vor. Menschenrechtsorganisationen sprechen inzwischen von ethnischen Säuberung bis hin zum Genozid. Eine überwältigende Mehrheit der UN-Generalversammlung forderte jüngst einen „sofortigen und dauerhaften humanitären Waffenstillstand zwischen israelischen Streitkräften und Hamas-Kämpfern in Gaza.“ Unterdessen Netanjahu so:

Ich sage Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger Israels, meinen Kolleginnen und Kollegen hier, und Ihnen allen die Worte des Propheten Jesaja: Ein jeder half seinem Nächsten, und ein jeder sagte zu seinem Bruder: ‚Sei getrost‘. Das Volk Israel lebt – und gemeinsam werden wir siegen.

Recht hat also Erdoğan, was die Kriegsverbrechen Israels angeht, die vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seinem Kabinett zu verantworten sind und von den USA wie auch vereinzelten Ländern der EU mitgetragen werden. Ich gehe sogar soweit und fordere die deutsche Generalstaatsanwaltschaft auf, nach dem Weltrechtsprinzip Netanjahu und sein Kabinett wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Das wurde ja in Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien praktiziert, das wird auch in Zusammenhang mit Gaza gehen. Anwälte hätten wir ja genug.

Mehr als 250 britische und niederländische Anwälte und Rechtswissenschaftler forderten jeweils ihre Regierung auf, in Gaza auf einen Waffenstillstand zu drängen. Die britische wie niederländische Regierung müsse „dringende Maßnahmen“ ergreifen, um sicherzustellen, dass sie ihren Verpflichtungen aus den Genfer Konventionen nachkommt, Verstöße gegen das internationale humanitäre Recht nicht zu fördern oder zu unterstützen.“

Weltweit fanden erneut Demonstrationen für einen Waffenstillstand und ein Ende der Gewalt statt. Nicht die größte wie z.B. in London oder Istanbul, aber die wohl mutigste überhaupt fand in Tel Aviv, bei der die Menschen einen Waffenstillstand, ein Ende der Blockade und die Freilassung der Geiseln forderten. Darüber verlieren deutsche ÖRR nur selten ein Wort. Jene Stimmen werden umgedeutet, um die peinliche deutsche Nullsummenvision von Israel-„Solidarität“ aufrechtzuerhalten,

Ich fordere daher auch alle auf, aus der Komfortzone heraus deutlich Stellung zu beziehen. Es bringt den gegenwärtig geschundenen palästinensischen Zivilisten in Gaza nicht viel, wenn man wie die Imamin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, Seyran Ates, die Tore der Moschee schließt und vorgibt einer Bedrohungslage ausgesetzt zu sein und stramm an der Seite Israels stehe. Denn, das ist geradezu zynisch und steht in keinem Verhältnis zu dem, was in Gaza seit 22 Tagen passiert. Die Palästinenser können keine Türen oder Tore verschließen, um sich vor Übergriffen zu schützen oder haben nicht die Möglichkeit, sich von Dritten schützen zu lassen, geschweige denn einen Iron Dome, der sie vor Raketen oder Bomben schützt. Sie sind potentiell gefährdet und berufen sich nicht bloß auf ein Magengefühl, es ist Realität. Die andere Realität heißt aber auch Hamas.

Hamas – Terrororganisation

Unrecht hat Erdoğan, wenn er trotzig die Hamas als „Widerstandsbewegung“ bezeichnet, weil man seine Bemühungen um einen Waffenstillstand kategorisch in den Wind geschlagen hat. Wer Terror verbreitet, die Tötung von Zivilisten nicht nur in Kauf nimmt, sondern gezielt gegen Zivilisten vorgeht, den nennt man Terrorist und Hamas ist eine Terrororganisation. Da gibt es nichts zu beschönigen.

Die Hamas ist terroristisch und das nicht erst seit dem 7. Oktober. Auch die vielen Selbstmordattentate in israelischen Städten in den Neunzigern waren Terrorismus. Und meines Erachtens auch der wahllose Beschuss israelischer Städte durch Raketen, die schon aufgrund ihrer Bauart nicht zielgenau zwischen militärischen oder zivilen Zielen unterscheiden können. Die Hamas-Ideologen haben auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie Zivilisten angreifen, sondern das Ganze mit einem theologisch-intellektuellen Taschenspielertrick gerechtfertigt.

Man hat kurzerhand den Umstand, dass die israelische Gesetzeslage jeden Bürger unbesehen des Geschlechts zu einem dreijährigen Militärdienst verpflichtet, jeden israelischen Staatsbürger zu einem militärischen Ziel erklärt. Mit einer solch verqueren Logik kann man praktisch jedes Kind als künftigen potenziellen Soldaten betrachten.

Israelische Regierung und Gaza als Petrischale

Eine ganz anderer Antrieb der Terrorismus begünstigt ist natürlich die, dass auf der anderen Seite eine israelische Staatsräson existiert, die in den letzten zwei Jahrzehnten gar kein Interesse daran hatte, der Hamas einen Weg zurück aus dem Terrorismus zu ermöglichen. Israel kennt es aus seiner eigenen Geschichte, dass Terroristen – die Gründerväter Israels waren steckbrieflich gesuchte Terroristen – einen Wandel zu Staatsmännern durchlaufen können. Und die Möglichkeit hätte durchaus auch in Palästina bestanden. Nur hatte man daran kein Interesse.

Ex-US-Präsident Jimmy Carter erklärte 2013 in einem TV-Interview, er habe sich mehrmals mit der Hamas-Führung getroffen und sie sei bereit gewesen, die Existenz Israels zu akzeptieren. Aber Netanyahu habe die die „Ein-Staaten-Lösung“ verfolgt, was die Verhandlungen hierzu unmöglich gemacht habe und „eine Katastrophe“ für Israel“ bedeuten würde.

Gaza als Petrischale zur Heranzüchtung eines permanenten kontrollierten Bedrohungsszenarios kam den israelischen Regierungen der letzten zwei Jahrzehnte also sehr gelegen, wenn nicht gar gewollt, um unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung eine expansionistische Siedlungspolitik so weit voranzutreiben, dass eine Zwei-Staaten-Lösung faktisch verunmöglicht wird. Israelischer Staat und terroristische Hamas standen also bislang in einem symbiotischen Verhältnis.

Datenleak – Umsiedlung und endgültige Ansiedlung der gesamten Gaza-Bevölkerung

Das geht auch aus einem Bericht hervor, die die israelische Denkfabrik Misgav-Institut mit Verbindungen zum israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am 17. Oktober veröffentlichte, in dem sie die „einzigartige und seltene Gelegenheit“ für die „Umsiedlung und endgültige Ansiedlung der gesamten Gaza-Bevölkerung“ in Ägypten befürwortete. Das durchgesickerte Dokument wurde für eine Organisation namens „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ erstellt und war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Es geht also um die Ausweitung von israelischen Siedlungsgebieten auf fremdem Territorium, die man laut dem Bericht für wenige Milliarden US-Dollar umsetzen könne und kaum der Rede wert sei. Der Plan, Ägypten als willigen Aufnahmeland für 2,3 Millionen Palästinenser aus dem Gazastreifen zu gewinnen und im Gegenzug die marode ägyptische Wirtschaft zu stützen, den Sessel des ägyptischen Diktators al-Sisi zu sichern, fiel jedoch trotz des immensen Drucks und Besuchsaufkommens aus den USA und Europa ins Wasser.

Nun scheint der israelische Ministerpräsident die Palästinenser aus Gaza herausbomben zu wollen, ungeachtet dessen, was so alles im Bombenhagel getroffen wird, während al-Sisi sich mit aller Macht dagegenstemmt, weil 110 Millionen Ägypter genau das von ihm erwarten. Dabei zündelt Netanjahu nicht nur, er will offensichtlich alle bedrohen, die nicht Spuren, inklusive al-Sisi.

Wenn aber Gazastreifen als solches eine Bedrohung für Israel darstellt, was ist mit dem Westjordanland, in der die palästinensischen Fatah-Bewegung die Kontrolle ausübt und bereits jetzt unter der israelischen Siedlungs- und Apartheidspolitik leidet? Welche Gebiete in Palästina, in Syrien bzw. Jordanien wären als nächstes im Visier israelischer Denkfabriken, die Netanjahu eine weitere Prophezeiung aus der Thora in die Wiege legen?


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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Türkei
Feierlichkeiten zu 100 Jahre Republik Türkei

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Ankara/Berlin – Anlässlich des 100. Jahrestags der Gründung Türkischen Republik, fanden heute sowohl in der Türkei als auch im Ausland zahlreiche Veranstaltungen statt.

In einer Mitteilung des Präsidiums für Kommunikation heißt es: „Der 100. Jahrestag unserer Republik wird im In- sowie Ausland mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Das Präsidium für Kommunikation bringt die Bürgerinnen und Bürger mit speziellen Veranstaltungen zum 100. Jahrestag der Republik im ganzen Land, insbesondere in Istanbul, Ankara und Izmir, zusammen. In diesem Rahmen wurden digitale Ausstellungen und dreidimensionalen Shows in Istanbul organisiert, Großbildschirme auf dem Taksim-Platz, in Bakırköy und am Hafen von Kadıköy aufgestellt.

Die ʻRecep Tayyip Erdoğan Sonderausstellungʼ, der Ausstellungsbereich ʻJahrhundert von Türkiye von der Vergangenheit bis zur Gegenwartʼ und die Installation ʻJahrhundert von Türkiyeʼ können noch bis zum 8. November besichtigt werden, während der ʻJahrhundert von Türkiye Monolithʼ und der ʻSchwimmende Pier zum 100-jährigen Jubiläum am Bosporusʼ noch bis zum 1. November zu sehen sind.“

Informationen zu den Veranstaltungen unter https://www.yuzuncuyil.gov.tr

Sonderveranstaltungen zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten der Republikgründung finden auch in den diplomatischen Vertretungen der Türkei im Ausland statt. Jubiläumsfeiern werden sowohl in den 14 Generalkonsulaten als auch in der türkischen Botschaft in Berlin organisiert. In der deutschen Hauptstadt gibt das Staatliche Symphonieorchester von Istanbul ein Konzert. Ferner öffnet eine Ausstellung ihre Pforten für Besucher.

Kalender der Veranstaltungen

Kemal Bölge

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Gaza-Krieg
Erdogan: „Hamas ist keine Terrororganisation“

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ein Gastkommentar von Nabi Yücel

Wenn die anerkannten Spielregeln nach eigenen Gutdünken um modelliert werden, weil man davon keine eigenen Vorteile erzielen kann, wird z. B. die moralische Keule zu einem Boomerang. In der Türkei wird derzeit hitzig darüber debattiert, ob die palästinensische Organisation Hamas im Gazastreifen eine Terrororganisation ist oder nicht. Angestoßen hatte die Debatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, der bei einer Rede von einer Befreiungsorganisation sprach, die ihr Volk und das Land verteidige.

Nun, in dieser Frage entscheidet die türkische Gesellschaft, was moralisch erwünscht ist oder nicht. Was die Gesellschaft dazu braucht, sind Spielregeln, womit sie in der Lage wären, die Entscheidungssituation scharf herauszuarbeiten.

Heißt das moralische Gebot „Verhältnismäßigkeit“, muss man bei Konflikten die Tötung von Zivilisten, die Zerstörung von zivilen Infrastrukturen oder Krankenhäusern sanktionieren. Wer noch bei Verstand ist, zerbombt nicht eine Fläche von rund 340 km², in der 2,3 Millionen Menschen leben, um danach dafür belangt zu werden. Das heißt, unerwünschte, von Spielregeln erfasste Handlungen werden nicht belohnt, sondern sanktioniert.

Die Spielregel der Erde heißt Völkerrecht. Es legt die rechtlichen Verpflichtungen der Staaten in ihrem Verhalten untereinander und in ihrer Behandlung von Einzelpersonen innerhalb der Staatsgrenzen fest. Nun kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die israelische Regierung sich derzeit an keines der aufgestellten Regeln des Völkerrechts hält; sich im Grunde auf die Stufe von „Schurkenstaaten“ oder „Achse des Bösen“ begeben hat.

Interessanterweise haben die USA und einige europäische Staaten diese Regeln ebenfalls quasi für null und nichtig erklärt und unterstützen die israelische Regierung bei ihren Regelbrüchen, und verteidigen das auch noch. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, der sich zuvor als Linienrichter feilgeboten hatte, um eine gemeinsame Einigung zu erreichen, scheint die Faxen dicke zu haben und dreht den Spieß um. Erdoğan erkennt die Hamas nicht als Terrororganisation an.

Vor dieser Entscheidung hatten die westlichen Spielverderber sich sogar darüber echauffiert, dass der Schiedsrichter António Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, sich über die Fouls Israels aufgeregt hatte. Kompliziert, oder?

Nein! Wie gesagt gibt es Spielregeln, womit die Gesellschaften der Erde in der Lage sind, die Entscheidungssituation scharf herauszuarbeiten und Stellung zu beziehen. In der Türkei wird das derzeit in sozialen Medien herausgearbeitet, und zwar in Zusammenhang mit der türkischen Doppelmoral innerhalb der Opposition bzw. Oppositionellen.

Gestartet hatte diese Debatte darüber der türkische Journalist Emre Efser, der auf X (vormals Twitter) eine Gleichung aufstellte, die nun von weiteren Nutzern in abgewandelter Form weitergeführt wird.

Die Gleichung lautet: „Hamas terör örgütü değildir. Olsaydı İsmail Saymaz desteklerdi.“ was soviel heißt wie „Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte İsmail Saymaz [Journalist] diese unterstützt.“

Und wie lauten die abgewandelten Form davon, die Nutzer derzeit teilen?

„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Kemal Kılıçdaroğlu diese beim Namen genannt.“

„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätten die USA und Israel diese unterstützt.“

„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Pervin Buldan sich an ihr angelehnt.“

„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Washington ein Preis verliehen und der Führer im Élysée Palace empfangen worden.“

„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Ayşenur Arslan in der Halk TV den Terroristen Tipps und Tricks verraten.“

„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte die Initiative Akademiker für den Frieden eine Petition verfasst.“

Wie gesagt, wer sich nicht an die Spielregeln hält – ob in der Türkei oder in Deutschland, die er selbst zuvor hochgehalten hat, dem fällt früher oder später alles auf die eigenen Füße.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
 

Eishockey
Die fünf besten NHL-Spieler aller Zeiten

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Die NHL – National Hockey League – existiert mit ihrer Gründung im Jahr 1917 mittlerweile seit über 100 Jahren. Mehrere Tausend Amerikaner und Kanadier sind in dieser Zeit für die 32 Teams übers Eis gelaufen. Doch wer zählt zu den besten Eishockeyspielern aller Zeiten? Welche Kriterien sind bei der Beurteilung entscheidend und gibt es einen aktuellen Player, der die Chance hat, später zu den ganz Großen zu gehören?

Die Popularität der NHL ist mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kaum zu vergleichen. Während hierzulande nur knapp 21.000 Spieler registriert sind, bringt es alleine die USA auf über 550.000. Kein Wunder, dass die Stars des Sports in ihrem Heimatland eine ähnliche Popularität haben, wie hiesige Ikonen des Fußballs. Doch wer genau sind die zeitlosen Helden der NHL?

Connor McDavid

 

Connor McDavid ist nach wie vor aktiv. Nachdem er sich seine Sporen bei den Toronto Marlboros verdient hatte, ging er in einem Alter von nur 15 Jahren zu den Erie Otters und feierte dort große Erfolge als Center. Zwei Jahre später war er deren Mannschaftskapitän und führte sie bis ins Finale des J. Ross Robertson Cup. Danach wechselte er zu den Edmonton Oilers, wo McDavid auch heute noch spielt. Wer ihn und seine Mannschaft live erleben möchte, kann auf hellotickets.de Karten für Spiele erwerben.

McDavids Spielweise zeichnet sich vor allem durch hervorragende Schlitzschuhlauffähigkeiten sowie einen technisch versierten Umgang mit dem Puck aus. Wie auch Legende Wayne Gretzky es war, ist er für einen NHL-Spieler relativ leicht. Während der Durchschnitt bei knapp über 90 Kilogramm liegt, bringt McDavid nur 88 Kilogramm auf die Waage. Pro Spiel schafft der Kanadier durchschnittliche 1.410 Punkte. Ganze fünf Mal gewann er die Art Ross Trophy und vier Mal ehrte man ihn als Most Valuable Player mit dem Ted Lindsay Award.

Wayne Gretzky

https://youtu.be/RCrUcovi820  

Mit vier gewonnenen Stanley Cups und insgesamt 2.857 Punkten gehört Wayne Gretzky zu den Spielern für die Ewigkeit. Seine aktive Zeit währte von 1984 bis 1999. Er hält noch immer die Rekorde in den Teildisziplinen Tore, Punkte und Assists. Für viele gilt er als der größte Eishockeyspieler aller Zeiten, was ihm den Spitznamen „The Great One“ einbrachte.

Zuletzt spielte er für die New York Rangers, nachdem er zuvor für die St. Louis Blues und die Los Angeles Kings aufs Eis gegangen war. Einige seiner größten Erfolge feierte er jedoch als Spieler bei den Edmonton Oilers. Mit einer Größe von 183 Zentimetern wog er 84 Kilogramm. Der Kanadier hält den Rekord mit 1.921 durchschnittlichen Punkten pro Spiel. Nach seiner aktiven Zeit war er für ein paar Jahre Cheftrainer der Phoenix Coyotes und wurde geschäftsführender Direktor in der Hockey Canada, dem Dachverband des kanadischen Eishockeys.

Mario Lemieux

 

Für die Pittsburgh Penguins spielte Mario Lemieux von 1984 bis 2006 in der Position des Centers. Aufgrund einer Krebserkrankung zog er sich 1997 für drei Jahre aus dem Sport zurück und feierte zur Jahrtausendwende sein Comeback. Pro Spiel schafft er im Schnitt einen Score von 1.883 und kann auf 915 ausgetragene Matches zurückblicken.

Mit 105 Kilogramm gehörte er in der NHL zu den schwereren Spielern. Während seines ersten Karriereendes nahm man ihn in die Hockey Hall of Fame auf und neun Jahre später stand er dann in der IIHF Hall of Fame. Zwei Mal gewann er mit seiner Mannschaft den Stanley Cup und sechs Mal die Art Ross Trophy. Lemieux war bekannt für seine geschickten Täuschungsmanöver und gilt als einer der besten Eins-gegen-Eins-Spieler aller Zeiten.

Mike Bossy

 

Der 2022 verstorbene Mike Bossy war von 1972 bis 1987 aktiv. Er spielte zuletzt als rechter Flügelstürmer für die New York Islanders und schoss in seiner Jugendzeit bei der National de Laval. 1991 nahm man ihn in die Hockey Hall of Fame auf und sperrte damit die Trikotnummer 22. Mit durchschnittlich 0,76 Toren pro Spiel stellt er bis heute einen Rekord – und obwohl Bossy nur eine vergleichsweise kurze Karriere hatte, gilt er als einer der besten Eishockeyspieler, die es je gab.

Der Kanadier starb im Alter von 65 Jahren an Lungenkrebs. Gemeinsam mit Wayne Gretzky hält er die Rekorde für fünf Spielzeiten mit mindestens 60 und neun Spielzeiten mit mindestens 50 Toren. Außerdem schaffte er neun Powerplay-Tore in der Playoff-Saison von 1981. Ein Rekord, der seither nur von Cam Neely erreicht wurde. Das Markenzeichen von Bossy war es, in Situationen zu schießen, in denen man es nicht erwarten würde. Außerdem galt er als sehr friedfertig. In seiner aktiven Zeit kam es viel häufiger zu Prügeleien auf dem Eis als in späteren Jahrzehnten. Bossy beteiligte sich jedoch an keiner einzigen.

Bobby Orr

 

Der Kanadier Bobby Orr ist seit 1979 Teil der Hockey Hall of Fame und gilt als bester Verteidiger, den die NHL je hatte. Zwei Mal holte er mit den Boston Bruins den Meistertitel im Stanley Cup. In seinen letzten aktiven Jahren spielte er für die Chicago Black Hawks und als Jugendlicher für die Oshawa Generals. Zwar war er seinerzeit der bestbezahlte NHL-Spieler, doch aufgrund von Unregelmäßigkeiten seines Agenten beendete er seine Karriere nahezu pleite. Erst durch Gerichtsprozesse erlangte er einen Teil seines Vermögens zurück.

Drei Mal in Folge wurde er zum Most Valuable Player gekürt. Durch seine besondere Spielweise veränderte er den Sport für immer und war der Auslöser dafür, dass Verteidiger fortan offensiver spielten. Sein Zwei-Wege-Spiel in der Abwehr brachte aber auch Nachteile. In seiner aktiven Karriere von 1962 bis 1978 musste sein stark belastetes linkes Knie über 13 Mal operiert werden.

Online-Unterhaltung
Der Erfolg von OnlyFans: Was steckt hinter dem Erotik-Trend?

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Seit einigen Jahren hat sich ein Phänomen in der digitalen Unterhaltungsbranche entwickelt, das die Aufmerksamkeit von Millionen von Nutzern weltweit auf sich zieht: das Portal OnlyFans. Dieser Erotik-Trend hat sich zu einer Plattform entwickelt, auf der Content-Creator, vor allem aus dem Erotikbereich, ihre Inhalte gegen Bezahlung anbieten.

Doch was steckt eigentlich hinter OnlyFans, und wie hat es sich zu einer derart einflussreichen Plattform entwickelt? In diesem Artikel werden wir einen Blick auf die Geschichte, die Funktionsweise und die sozialen Auswirkungen von OnlyFans werfen.

OnlyFans: Ursprünge und Entwicklung

Das Portal OnlyFans wurde im Jahr 2016 von Tim Stokely gegründet und hat sich seitdem zu einer der am schnellsten wachsenden Plattformen im Bereich der Online-Unterhaltung entwickelt. Inzwischen existiert sogar eine eigene Suchmaschine für OnlyFans.

Ursprünglich war es als Plattform gedacht, auf der Musiker, Schauspieler und andere Künstler ihre exklusiven Inhalte ihren Fans gegen eine monatliche Gebühr anbieten konnten. Allerdings änderte sich der Schwerpunkt von OnlyFans schnell.

Sex sells

Der entscheidende Wendepunkt in der Entwicklung von OnlyFans war die Verlagerung des Schwerpunkts auf Erotikinhalte. Viele Erotik- und Sexarbeiterinnen sowie -arbeiter nutzten die Plattform, um direkten Kontakt zu ihren Kunden herzustellen und exklusive Inhalte zu teilen. Die Gründe für diesen Wandel sind vielschichtig. Zum einen ermöglicht OnlyFans es den Content-Creators, eine viel größere Kontrolle über ihre Arbeit und ihre Einnahmen zu haben. Sie können ihre eigenen Preise festlegen und behalten einen Großteil der Einnahmen, im Gegensatz zu traditionellen Unterhaltungsindustrien.

Soziale Akzeptanz und Empowerment

OnlyFans hat auch dazu beigetragen, die soziale Akzeptanz von Erotikarbeitern zu fördern. Es hat die Debatte über die Rechte und die Sichtbarkeit dieser Gruppe in der Gesellschaft angefacht. Einige sehen darin eine Möglichkeit zur Emanzipation und Empowerment, da die Creator ihre Arbeit auf eigene Weise präsentieren können. Diese Entwicklungen haben zu einer breiteren Diskussion über Sexarbeit und deren Regulierung geführt.

Kontroversen und Herausforderungen

Trotz des Erfolgs von OnlyFans hat die Plattform auch mit verschiedenen Kontroversen und Herausforderungen zu kämpfen. Eine der Hauptkritikpunkte ist die Darstellung von sexuellen Inhalten, insbesondere in Bezug auf den Jugendschutz. OnlyFans hat sich bemüht, seine Altersbeschränkungen und Inhaltsrichtlinien zu verschärfen, um den Missbrauch durch Minderjährige zu verhindern.

Wirtschaftliche Auswirkungen von OnlyFans

Der Erfolg von OnlyFans ist nicht nur auf die Content-Creator in der Erotikbranche beschränkt. Die Plattform hat auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. In den letzten Jahren haben sich viele Menschen als Abonnenten auf OnlyFans angemeldet, um exklusiven Content von ihren Lieblings-Creators zu erhalten. Dies hat dazu geführt, dass auf der Plattform Millionen von Dollar in Form von Abonnementgebühren und Trinkgeldern umgesetzt werden. Content-Creator können sich ein erhebliches Einkommen aufbauen, wenn sie genügend treue Abonnenten gewinnen.

Finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit

Besonders für Personen, die in der Erotikbranche arbeiten, bietet OnlyFans eine Möglichkeit, ihre Arbeit sicherer und transparenter zu gestalten. Das Portal ermöglicht es ihnen, direkt mit ihren Fans zu interagieren und gleichzeitig ihre Privatsphäre zu wahren. Für Creator, die professionelle Unterstützung in der Verwaltung ihrer OnlyFans-Accounts benötigen, bietet OnlyFans Account Management wertvolle Hilfen. Dieser direkte Kontakt und die Möglichkeit, ihre Inhalte exklusiv an zahlende Abonnenten zu verkaufen, schaffen eine gewisse finanzielle Sicherheit, die in der traditionellen Sexarbeit oft fehlt.

Fazit: OnlyFans – Ein Erotik-Trend großen Auswirkungen

OnlyFans hat sich in den letzten Jahren von einer Plattform für exklusive Inhalte von Künstlern aller Art zu einem der wichtigsten Akteure in der Erotikbranche entwickelt. Die Möglichkeit für Content-Creator, ihre Inhalte direkt an zahlende Abonnenten zu verkaufen, hat eine neue Ära der Online-Unterhaltung eingeläutet. Diese Plattform hat nicht nur die finanzielle Sicherheit und die Privatsphäre von Erotikarbeitern verbessert, sondern auch zur sozialen Akzeptanz und Emanzipation beigetragen. Gleichzeitig hat OnlyFans erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, da Millionen von Menschen Abonnementgebühren und Trinkgelder zahlen, um exklusiven Content zu erhalten.