This is utterly appalling: „More than 10 children per day, on average, have lost one or both of their legs in Gaza since conflict erupted three months ago, said Save the Children.“ And Israel claims it is precisely targeting Hamas. https://t.co/gjJgClYLMx
— Kenneth Roth (@KenRoth) January 8, 2024
Gazakrieg
Gaza: Mehr als 1.000 Kindern wurden Beine amputiert
Play Store
Google genehmigt Casino-Apps in der Türkei
Google Policy Veränderungen
Die Änderungen in der Google-Politik umfassen ausschließlich Glücksspiel-Apps, die staatlich durch die Nationallotterie genehmigt wurden. Entwickler, die ihre Apps in den Play Store bringen möchten, müssen vorher eine Genehmigung einholen. Erst wenn diese vorliegt, erfolgt das Angebot durch Google und in den Apps darf mit Echtgeld gespielt werden. Die Problematik mit Glücksspiel-Anwendungen in der Türkei hat in den letzten Jahren zugenommen. Über illegale Anwendungen oder durch die Nutzung von Schlupflöchern bei Android war es möglich, Glücksspiel-Apps zu installieren und mit Echtgeld zu spielen. Sobald die staatliche Nationallotterie diese Angebote entdeckt hat, wurden sie sofort gesperrt. Nutzer der illegalen Dienste setzen sich der Gefahr aus, dass ihre persönlichen Daten gestohlen und missbraucht werden. Nach wie vor ist der einzige legale Anbieter für Online-Sportwetten IDDAA. Das Unternehmen hat bereits den Buchmacher Gazeteport übernommen.
Was bedeuten die Änderungen für Spieler?
Die Änderungen in Bezug auf Glücksspiel-Angebote über den Google Play Store bringen positive Veränderungen für Spieler mit sich. Ab sofort können Interessenten und aktive Spieler Android Casino Apps auf ihr Smartphone laden und legal mit Echtgeld spielen. Bei allen Apps im Google Play Store handelt es sich um lizenzierte Produkte, die ein sicheres Spiel ermöglichen. Die Auswahl an Casino-Spielen wird deutlich zunehmen, Entwicklungen neuer Casino Spiele für Android versprechen eine gute Unterhaltung. Eine Steigerung ist zudem bei den Bonus-Angeboten im Android Casino zu erwarten. Neukunden profitieren von Einzahlungsboni und erhalten Guthaben, um sich mit den Plattformen vertraut zu machen. Um im Google Play Casino online zu spielen, ist das Aufladen des Spielerkontos nun leicht möglich, zum Beispiel mit PayPal oder Kreditkarte, ohne dass Nutzer Gebühren bezahlen. Ist die Teilnahme an den Casino Slots for Android erfolgreich, gibt es mit der Auszahlung keine Probleme. Diese erfolgt nach den Gesetzen zum Schutz vor Geldwäsche über die Einzahlungsmethoden.Auswirkungen auf den Markt und die Nutzer
Die Entscheidung, über die Google Play Dienste Glücksspiel-Apps kostenlos zur Verfügung zu stellen, ermöglicht den Nutzern einen Zugang zu einer breiten Glücksspielpalette, die vorher nicht oder nur in Teilen zur Verfügung stand. Die mobilen Casino Spiele für Android sind von überall aus zugänglich und werden in einer sicheren Spielumgebung zur Verfügung gestellt. Bonusangebote für Neukunden bieten einen attraktiven Einstieg ins Online-Gaming. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die gesteigerte Verfügbarkeit eine mögliche Gefahr für einen Anstieg an Spielsüchtigen darstellt. Experten gehen davon aus, dass der Glücksspielmarkt in der Türkei eine starke Expansion vor sich hat. Die verstärkte Nachfrage fördert zudem den Wettbewerb zwischen lokalen und internationalen Anbietern – gerade online. Nutzer machen sich auf die Suche nach der besten Casino App für Android, tauschen Erfahrungen rund um die Spiele aus und geben Bewertungen ab. Für Anbieter bedeutet dies, dass Innovationen und technologische Entwicklungen in den Fokus gestellt werden. Eventuell ist von einer erhöhten Förderung durch den Staat in diesem Bereich auszugehen. Zudem wird der Staat verstärkt an Regulierungsstrategien arbeiten und prüfen, welche Besteuerungsmaßnahmen beim Glücksspiel eingesetzt werden können.Aussichten und Probleme
Neben den positiven Stimmen gibt es Kritiken und Anmerkungen, wie sich mögliche Probleme von Beginn an vermeiden lassen. So müssen Anbieter für Echtgeld Casino Apps für Android verstärkt auf den Schutz persönlicher Daten achten, beispielsweise durch den Einsatz fortschrittlicher Verschlüsselungstechnologien. Es muss sichergestellt werden, dass bei den Spielen in der Casino App für Android ausschließlich zertifizierte Zufallsgeneratoren zum Einsatz kommen. Nur so lassen sich nachweislich unvoreingenommene Spielergebnisse erzielen. Der Rahmen für die Vergabe von Lizenzen und die Durchführung von Regulierungen muss staatlich eng gesteckt werden. Gleiches gilt für die Prüfung der Anbieter in Bezug auf das verantwortungsvolle Spielen. Durch gezielte Maßnahmen und Angebote soll verhindert werden, dass Teilnehmer im Online-Casino für Android der Spielsucht verfallen. Es ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft die folgenden Punkte im türkischen Glücksspielmarkt mehr in den Fokus rücken werden:- Einführung neuer Technologien, wie Blockchain und der Verwendung von künstlicher Intelligenz
- Festlegung von Vorschriften für den Kampf gegen das illegale Glücksspiel
- enge Prüfung der sozialen Verantwortung der Glücksspielbetreiber
- Kontrolle vorhandener Maßnahmen zur Prävention von Spielsucht
Fazit: Die Genehmigung von Google für Casino-Apps in der Türkei bringt Veränderungen mit
Bisher war es in der Türkei nicht möglich, Apps für Online Casinos für Android im Google Play Store zu laden. Dies ändert sich nun. Nach der Information von Google an App-Entwickler über die Öffnung des Stores für Glücksspiel-Anwendungen, steht die Revolution des Marktes in der Türkei bevor. Nutzer freuen sich auf eine große Auswahl an Echtgeld Casino Apps für Android.
Frankreich
Eilmeldung: Frankreichs Regierung tritt zurück
Madame la Première ministre, chère @Elisabeth_Borne, votre travail au service de notre Nation a été chaque jour exemplaire. Vous avez mis en œuvre notre projet avec le courage, l’engagement et la détermination des femmes d’État. De tout cœur, merci. pic.twitter.com/G26ifKfKzj
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) January 8, 2024
Kino
Türkischer Trickfilm: Rafadan Tayfa – Hayrimatör
Türkischer Trickfilm (OmU)
FSK 6
Regie: Ismail Fidan
Länge: 92 Minuten
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Proteste gehen Netanjahu
Israel: Tausende Demonstranten fordern Netanjahu-Rücktritt
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— S p r i n t e r (@Sprinter99800) January 7, 2024
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NOZ-Interview
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Tariftreuegesetz
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„Ich habe die Erwartung, dass die Bundesregierung dafür Sorge trägt, dass wir stabile Löhne behalten und sie durch entsprechende Tarifverträge absichern können. Deshalb muss die Bundesregierung endlich das Tariftreuegesetz beschließen“. Öffentliche Gelder dürften „nicht länger für Geschäftsmodelle zur Verfügung stehen, die letztlich darauf beruhen, dass sich Unternehmen durch Tarifflucht fairer Lohnvereinbarungen entziehen“.„Die anhaltende Tarifflucht führt durch fehlende Steuereinnahmen, fehlende Sozialabgaben und fehlende Kaufkraft zu volkswirtschaftlichen Schäden in Höhe von 130 Milliarden Euro jedes Jahr“, betonte DGB-Chefin Fahimi in der NOZ. Ein Tariftreuegesetz könnte die Vergabe öffentlicher Aufträge an bestimmte Unternehmen daran knüpfen, dass diese einen für die jeweilige Branche repräsentativen Tarifvertrag einhalten. Hintergrund für die Pläne ist, dass die Zahl tarifgebundener Arbeitsplätze seit Jahrzehnten sinkt.
History
Findings in Denmark: Was Germanic-God „Odin“ a Turk?
The oldest Odin inscription
The 23-piece treasure found in Denmark in 2020 includes the largest and best-crafted gold disks ever found. Most of these so called bracteats have runic inscriptions. In the spring of 2023 one of the golden runic inscriptions was identified as the oldest Odin inscription known. This pushes the age of the Odin cult 150 years back from the former known earliest evidence. The discovery caused a great sensation in Nordic studies.
[„Odin’s man“ inscribed on Vindelev’s gold coin. Photo: Vejler Museums and Conservation Centre Vejle]
The oldest origin myth
The earliest and most important written legend about the origin of the cult of Odin is handed down from the 13th century from Iceland. The old Icelandic skald (poet) and historian Snorri Sturluson writes in his skaldic textbook „Edda“ and the chronicle of the kings of Norway „Heimskringla“ that Odin came from Turkland in Asia and was a Turkish king:Odin had the power of divination, and so had his wife, and from this knowledge he found out that his name would be held high in the north part of the world, and honored beyond that of all kings. For this reason he was eager to begin his journey from Turkey, and he had with him very many people, young and old, men and women, and he had with him many costly things. But wherever they fared over the lands great fame was spoken of them, and they were said to be more like gods than men. And they stopped not on their journey before they came north into that land which is now called Saxland; there Odin remained a long time, and subjugated the country far and wide.(Snorri Sturluson, Edda, 13th century, Reykjavík, Iceland. Translated by Rasmus Björn Anderson, Chicago 1901 ) But with the Christianization of Europe, Odin and the Turks were demonized by church missionaries. The cult of Odin and his Turkish origins were suppressed and replaced by other origin researches with disastrous consequences.
New discovery provides important clues
Only in our time are the old legends of common origins and the long history of intercultural relations along the Eurasian steppe belt being rediscovered. The Norwegian archaeologist Lotte Hedeager reveals that there was significant Hun, that means Central Asian, influence on Scandinavia at the time of the migration period. The newly discovered gold disk from Vindelev also points in this direction.
[(Detail) Typical features of the Eurasian steppe riders on the Vindelev gold disk. Photo: Vejler Museums and Conservation Centre Vejle]
The inscription on the coin surrounds an image of a rider with long, braided hair sitting on a decorated horse. Next to him is a svastika and an open neck ring called tork. This, like the other items on the coin, belonged to the early Turkish clothing, art and culture, too. So Odin and his people have more in common with the Turks than their surnames. As it was once said.
At this point, it is also worth recalling the words of Peter Frederik Suhm, the most important Danish-Norwegian historian of the 18th century. This great academic, like the Swedish national historian Sven Lagerbring, raised the question of the Turkish myth, contrary to all the prejudices of his time:
However, this Turkish name could also have been a general name for all those who accompanied this Odin, for Goths and Æsir as well as for the Vanir: for I find in Langfedgatal that Odin was called the king of the Turks, and in the same way Yngwe, the father of Niord, is called by the historian Are. Furthermore, the name Turk seems to have been either an honorific name for several peoples, or general name for all wandering peoples, or for nomads.Today, Odin’s legendary horse Sleipnir, known from Norse mythology, as well as the World Tree Yggrdasil and even Odin’s own religious attributes are explained through direct contact with Siberian shamans. In Siberia and Mongolia are also Turkish runic inscriptions being discovered since the early 18th century. The most famous monument is from Mongolia and dates back to the 8th century, the Turkish period. It is a huge monument for the „wise“ Turkish king, Türk Bilge Kağan.
[The god-like created by god Türk Bilge Khan…“ This is how the early Turkish runic monument from the 8th century from Mongolia begins. Photo: Çağıl Çayır]
In the monument, the Turkish king reveals himself in the same way that Snorri describes Odin as divine and sent by God.
Snorri’s descriptions of Odin and the Turks apply to the early Turks to an astonishing extent. In the 6th century, they established a great state in what is now Mongolia, stretching all the way to the Black Sea and soon gaining fame as far as Byzantium and further.
The Turks are considered descendants of the Huns. In conclusion, the Huns, as Lotte Hedeager basically argues, appear as the unifying element between East and West, Asia and Europe, Siberia and Scandinavia, Odin and the Turks.
Unless, of course, if their ancestors, or rather our ancestors, did not already maintain a cultural connection from Siberia to Spain, from more than 35,000 years ago, when Venus figures appeared.
Conclusion
A newly discovered gold disk in Denmark testifies to the significant similarities and fundamental mutualities between the early Norse and early Turkic culture. As Turkish and Mongolian sources are now also used to explain Old Norse archaeology and mythology, it appears that there is a closer and deeper historical connection between the cultures than it was known in past centuries. This opens a new horizon for self-discovery and the encounter between cultures, both in science and in society. For more on this subject check this interview with Arnulf Krause, professor for German studies at the University of Bonn.Author
Çağıl Çayır is a pioneer of the comparison between early Germanic and early Turkic cultures. He studied History and Philosophy in Cologne, Germany, and is the author of the book „Runen in Eurasien“ (Runes in Eurasia). Çayır published in international scientific and popular media such as Journal of Old Turkic Studies and Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Geschichtswissenschaft
Geschichte: War Germanen-Gott Odin ein Türke?
[„Er ist Odins Mann“ lautet die Übersetzung der Runeninschrift auf der Goldscheibe von Vindelev. Foto: Vejler Museen (CC BY 4.0)]
Die älteste Herkunftslegende
Die älteste und wichtigste schriftlich überlieferte Legende zur Herkunft des Odinskults stammt aus dem 13. Jahrhundert aus Island. Der altisländische Skalde und Historiker Snorri Sturluson schreibt in seinem Skaldenlehrbuch „Edda“ und in seinem Königsbuch „Heimskringla“, dass Odin aus Asien, aus dem Land der Türken stammt, also ein Türkenkönig (Tyrkja konungr) war:
Odin besaß wie seine Frau die Sehergabe, und aus seinen Visionen erfuhr er, daß sein Name oben in der Nordhälfte der Welt bekannt sein würde und daß er darüber hinaus von allen Königen geehrt würde. Aus diesem Grund wollte er seine Reise von Tyrkland antreten. Er führte eine große Gefolgschaft mit sich, junge und alte Menschen, Männer wie Frauen, die viele wertvolle Dinge bei sich hatten. Und in den Ländern, durch die sie zogen, erzählte man viel Ruhmreiches über sie, so daß sie Göttern ähnlicher als Menschen schienen. Sie unterbrachen ihre Fahrt nicht eher, als bis sie nordwärts in das Land kamen, das heute Sachsen genannt wird. Dort blieb Odin lange Zeit und nahm das Land weit und breit in Besitz. (Snorri Sturluson, Edda, 13. Jh., Reykjavík, Island)
Doch infolge der Christianisierung Europas wurden Odin und die Türken seitens der kirchlichen Missionare dämonisiert. Der Odinskult wie auch dessen Herleitung von den Türken wurden nachwirkend verdrängt und durch eine anderweitige Herkunftsforschung folgenschwer ersetzt.
Neuer Fund gibt entscheidende Hinweise
Erst in unser Zeit werden die gemeinsamen Herkunftslegenden und die lange Vorgeschichte der interkulturellen Kontakte über den eurasischen Steppengürtel wiederentdeckt. Für die Völkerwanderungszeit geht die norwegische Archäologin Lotte Hedeager von einem maßgeblich hunnischen, sprich zentralasiatischen Einfluss in Skandinavien aus. In diese Richtung weist auch die neu gefundene Goldscheibe von Vindelev.
[(Ausschnitt) Typische Merkmale der eurasischen Steppenreiter auf der Goldscheibe von Vindelev. Foto: Vejler Museen]
Die Inschrift umkreist das Bild eines Reiters mit langen, geflochtenen Haaren, auf einem geschmückten Pferd. Daneben ist eine Swastika und ein sogenannter Torque zu sehen, der ebenso wie die anderen Elemente auf dem Brakteat zur regulären alttürkischen Tracht, Kunst und Kultur gehörte. Folglich haben Odin und seine Gefolgschaft mehr als nur ihren Volksnamen mit den Türken gemeinsam.
An dieser Stelle gilt es auch an die Worte von Peter Frederik Suhm, dem bedeutendsten dänisch-norwegischen Historiker des 18. Jahrhunderts, zu erinnern. Dieser große Akademiker rollte ähnlich wie der schwedische Nationalhistoriker Sven Lagerbring, entgegen jeglicher Vorurteile seiner Zeit, die Frage nach dem Türkenmythos auf:
Tatsächlich werden auch sein berühmtes Pferd, Sleipnir, sowie der Weltenbaum, Yggrdasil, und sogar die religiösen Eigenschaften von Odin selbst durch direkte Kontakte mit sibirischen Schamanen erklärt. In Sibirien und der Mongolei werden seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts auch türkische „Runen“ entdeckt. Das berühmteste Denkmal stammt aus der Mongolei und wird ins 8. Jahrhundert datiert. Dabei handelt es sich um einen „ewigen“ Gedenkstein für den „weisen“ türkischen König, Türk Bilge Kağan. In dem Denkmal offenbart sich der türkische König, ebenso wie Snorri Odin beschreibt, als gottgleich und gottgesandt. Somit finden Snorris Beschreibungen über Odin und die Türken erstaunlich treffende Entsprechungen in den frühen Türken. Den sogenannten Kök- oder Göktürken, was übersetzt „Türken des Ostens“, „Blaue-“ oder „Himmels-Türken“ bedeutet. Diese gründeten im 6. Jahrhundert in der heutigen Mongolei ein Großreich, das bis zum Schwarzen Meer reichte und bald großen Ruhm bis nach Byzanz erlangte. Dabei gelten die Göktürken als Nachfahren der Hunnen. Dadurch treten die Hunnen, wie es auch Lotte Hedeager grundsätzlich behauptet, als verbindendes Element zwischen Ost und West, Asien und Europa, Sibirien und Skandinavien, Odin und den Türken hervor. Wenn nicht schon ihre Vorfahren mitunter bis zur Zeit der sogenannten Venusfiguren vor mehr als 35.000 Jahren den Kulturkontakt zwischen Sibirien und Spanien pflegten. Mehr zum Thema im Interview mit Bonner Germanistik Professor Arnulf Krause Fazit Die Goldscheibe von Vindelev zeugt von wesentlichen Gemeinsamkeiten zwischen der altnordischen und alttürkischen Kultur. Da inzwischen auch turksprachige und mongolische Überlieferungen zur Erläuterung der altnordischen Archäologie und Mythologie gebraucht werden, ist ein engerer und tieferer historischer Zusammenhang zwischen den Kulturen anzunehmen als in der vergangenen Jahrhunderten bekannt war. Dadurch eröffnet sich ein neuer Horizont für die Selbstfindung und Begegnung der Kulturen in der Wissenschaft und Gesellschaft.Indessen könnte auch dieser Türkenname eine allgemeine Benennung für alle diejenigen gewesen seyn, die diesen Odin begleiteten, für Gothen und Asen sowohl als für die Wanen: denn ich finde in Langfedgatal, dass man Odin den König der Türken nannte, und eben so wird auch Yngwe der Vater Niords, von dem Geschichtsschreiber Are genannt. Der Name Türk scheint noch überdies entweder ein Ehrenname für mehrere Völker, oder auch ein allgemeiner Name für alle umherziehende, oder für Nomaden, gewesen zu seyn.
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlicht.
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Çayır: „Um den aktuellen Forschungsbedarf zum Vergleich der alttürkischen und „germanischen“ Schrift und Kultur darzulegen und nahezulegen, ist es ratsam, von den frühesten Kenntnissen zu beginnen“
Ähnlichkeiten der germanischen und alttürkischen Schriftzeichen
Nationalsozialismus
Ausstellung über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-1965
von Kemal Bölge
Die zwölfjährige Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland hatte nicht nur den Zweiten Weltkrieg mit Millionen von Toten zur Folge, sondern auch die systematische Verfolgung und Ermordung von über sechs Millionen Juden (Schoa), Sinti und Roma, Homosexuellen, Menschen mit Behinderung, Oppositionelle und anderen Gruppen. Eine Überlebende des NS-Vernichtungslagers Auschwitz, die gewaltsam zuerst nach Theresienstadt und später mit einem Viehwaggon nach Auschwitz gebracht wurde, erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung: „In der Luft lag immer der Geruch von verbranntem Menschenfleisch.“
Eine Ausstellung in Frankfurt am Main beschäftigt sich mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963-1965, der am 20. Dezember 1963 begann und 22 Angeklagten wegen Verbrechen der Prozess gemacht wurde. Dieser Gerichtsprozess sorgte damals für viel Aufmerksamkeit, denn 211 Auschwitz-Überlebende, Auschwitz galt als größtes NS-Vernichtungslager, nach Frankfurt kamen, um gegen die Männer auf der Anklagebank auszusagen.
In der Nachkriegsgeschichte Deutschlands hat der Frankfurter Auschwitz-Prozess eine besondere Bedeutung, weil mit diesem Verfahren der deutsche Rechtsstaat gezeigt hatte, dass es Verantwortliche der NS-Verbrechen konsequent vor Gericht bringt und verurteilt. Ein prägender Name des Frankfurter Auschwitz-Prozesses war der Jurist Fritz Bauer, der als Staatsanwalt die Verbrechen in dem NS-Vernichtungslager Auschwitz vor Gericht brachte und als „maßgeblicher Initiator“ der Frankfurter Auschwitz-Prozesse gilt.
Besucher können sich im Frankfurter Festsaal im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim selbst ein Bild von der Ausstellung anhand von Schriftdokumenten, Fotografien und Film- und Tonaufnahmen machen. Es wird ferner erläutert, wie es zu diesem Prozess kam und was die Beweggründe hierfür waren. Ein weiterer Aspekt der Exposition ist die Rolle der Überlebenden in dem Gerichtsprozess. Die Ausstellung läuft seit dem 15. Dezember 2023 und geht bis 30. April 2024.
Die Ausstellung „Ich will sprechen über die Wahrheit, die dort war.
Festsaal im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim Mertonstraße 26-28 60325 Frankfurt am Main

