Medienbranche
Axel Springer übernimmt La Centrale vollständig

Berlin (nex) – Axel Springer erwirbt weitere 39 Prozent der Anteile an Car&Boat Media. Damit gehört der Betreiber von La Centrale, dem größten spezialisierten Autorubrikenportal in Frankreich, sowie weiterer digitaler Inhalte- und Rubrikenportale im Automobil- und Bootsegment künftig vollständig zu Axel Springer. Verkäufer ist eine Tochtergesellschaft des französischen Medienunternehmens Spir Communication. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 23. September 2016 unterzeichnet. Der Vollzug der Transaktion wird in den kommenden Wochen erwartet. Car&Boat Media, gegründet 2007, verzeichnet auf seinen digitalen Angeboten monatlich insgesamt etwa 8 Millionen Besucher – davon alleine 3,2 Millionen bei La Centrale (Médiametrie, 6/2016). Das Unternehmen gehört seit 2014 mehrheitlich zu Axel Springer. Neben La Centrale betreibt Car&Boat Media die Portale Promoneuve.fr (Marktplatz für Neuwagen), AnnoncesBateau.com (führendes Portal in Frankreich für Boote), Caradisiac.com (führendes französisches Informationsportal im Auto-Segment) sowie Garantie System (Plattform für Versicherungsleistungen rund um Automobile. Dr. Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote, Axel Springer SE: „La Centrale hat sich seit unserer Mehrheitsübernahme 2014 deutlich besser entwickelt als geplant. Mit der vollständigen Übernahme bauen wir das wachstumsstarke Segment unserer Rubrikenangebote konsequent weiter aus.“ François Couffy, CEO Car&Boat Media: „Wir freuen uns, dass wir jetzt vollständig zu Axel Springer gehören und einen noch größeren Beitrag zu der Entwicklung des Unternehmens leisten können.“

Bäcker kauften Billigmohn
Billig-Mohn aus Australien: Brötchen machen „high“ zum Frühstück

Von Peter Z. Ziegler Basel (BZZ/nex) – Opium gehört selbst in einer Klinik in einen speziell gesicherten Schrank und nur ein Oberarzt darf das Rauschgift verordnen. Kein Verbraucher rechnete bisher damit, dass er bereits zum Frühstück Opium konsumiert – versehentlich und ohne es zu wollen. Bei der Analyse von Mohnbrötchen am Chemischen Untersuchungsamt Karlsruhe stieß eine Lebensmittelchemikerin auf ungewöhnlich hohe Konzentrationen von Morphin. Besser bekannt ist der Naturstoff als Morphium. Ein Rauschmittel und sogenanntes Opiat, das von Schlafmohn-Pflanzen produziert. Die Mediziner verwenden das Opiat als Schmerzmittel. Morphin wirkt zudem dämpfend, unter Umständen aber auch euphorisierend: „Der Maximalbefund lag bei 6.250 Mikrogramm Morphin pro Kilogramm Gesamtprobe“, berichtete eine Chemikerin dem Deutschlandfunk. Das ist sehr viel, vor allem wenn das Mohnbrötchen zum Frühstück von einem Kind verspeist wird. „Wenn ein Kind ungefähr 15 Kilogramm wiegt,  dann schöpft es die sogenannte akute Referenzdosis bereits zu 200 Prozent aus.“ Das heißt: Das Kind würde in diesem Fall doppelt so viel Morphin zu sich nehmen, wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit noch für tolerierbar hält. Für Erwachsene sind sechs Milligramm Morphin angeblich noch nicht gefährlich. Die Chemiker geben jedoch zu, „dass man bei sensibleren Verbrauchern dann vielleicht tatsächlich in den Bereich, wo eine Wirkung auftritt, kommen könnte.“ Was zum Beispiel ist mit Drogenabhängigen, die durch Mohnbrötchen wieder rückfällig werden könnten? Das Untersuchungsamt beurteilte die auffälligen Brötchen jedenfalls als „nicht zum Verzehr geeignet“. Die Mohnproben waren australischer Herkunft.  In Australien wird Mohn angebaut zur Gewinnung von Morphin für pharmazeutische Zwecke. Als Abfallprodukt fällt dann Mohnsamen an, der weltweit vertrieben wird und besonders billig ist. Er zeichnet sich durch sehr hohe Opiatgehalte aus. Es lohnt sich also, ihn zu importieren. Das Problem haben wir deshalb, weil es Bäckereien gibt, die um jeden Preis billiger produzieren möchten. Da macht es dann scheinbar nichts, dass der Mohn, den sie einkaufen, gar nicht für Brötchen bestimmt ist. „Das sind ja dann die Pflanzen-Varietäten, die eben speziell selektiert wurden, um hohe Morphin-Gehalte zu haben. Und nicht die normalen Varietäten, wie wir sie hier in Europa für den Lebensmittelverzehr anbauen“, kommentiertr ein Karlsruher Chemiker. In zwölf Backwaren mit Mohn entdeckte die Arbeitsgruppe darüber hinaus hohe Gehalte von Thebain. Es zählt ebenfalls zur Stoffgruppe der Opiate. Möglicherweise gehe auch von dieser Substanz in so hohen Konzentrationen eine gesundheitliche Gefahr aus, so die Karlsruher Analytiker. Es sei bekannt, dass Thebain Krämpfe auslösen könne. Wie kritisch hohe Opiat-Gehalte in Mohnbrötchen für Verbraucher sind, lässt sich laut Deutschlandfunk noch nicht sagen. Die Chemiker in Karlsruhe haben das Bundesinstitut für Risikobewertung um eine Bewertung dieser Gehalte gebeten, weil da einfach noch keine ausreichenden Daten vorliegen. Der rat kann also nur lauten: Finger weg von allen Backwaren die Mohn enthalten.  

Syrienkonflikt
Syrer über PKK-Ableger PYD: „Sie sind sehr feindselig eingestellt, vor allem gegenüber Arabern“

    Dscharablus (nex) – Eine Gruppe syrischer Männer, die sagen, sie seien gezwungen worden, sich der PKK/PYD anzuschließen, sind vor der Terrorgruppe geflohen und haben Zuflucht bei der Freien Syrischen Armee (FSA) gesucht. Am gestrigen Donnerstag erklärten die Männer gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. dass sie ihre Dörfer in der Nähe von Kobane hätten verlassen müssen. Die Stadt wird von der PYD, dem syrischen Ableger der PKK, kontrolliert, der sie sich ihren Angaben zufolge unter der Bezeichnung „allgemeine Wehrpflicht“ infolge von Androhungen hätten anschließen müssen. Die Syrer, die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben wollten – ihre Familien leben in von der PKK/PYD kontrollierten Gebieten –, sprachen über die, wie sie es nannten, „Grausamkeiten der Terrororganisationen“. Einer von ihnen erzählte, dass die Terrororganisationen mindestens ein Mitglied aus jeder Familie zum Kampf zwinge und Menschen, die der Gruppe widersprächen, kein Recht auf Leben gewährten. Er beschrieb, wie die Anführer der Terrororganisationen sie vier Tage zuvor an einen unbekannten Ort gebracht und gesagt hätten „Wir werden in al-Bab gegen den IS (Daesh) kämpfen“. „Sie brachten uns an einen stockdunklen Ort“, so der ehemalige Gefangene. „Wir blieben dort zwei Tage. Dann brachten sie uns auf einen Hügel und sagten ‚Al-Bab ist gleich drüben“, so der Syrer. „Bei Sonnenaufgang sahen wir aber die Fahne der FSA und beschlossen zu flüchten.“ Ein weiterer Syrer sprach über die Verfolgung der Menschen durch die PKK/PYD in der Region. Die PKK/PYD habe, erzählte der Syrer, die Menschen vor die Wahl gestellt: „Entweder schließt ihr euch uns an oder ihr könnt hier nicht leben“, und fügte hinzu: „Sie sind sehr feindselig eingestellt, vor allem gegenüber Arabern. Die meisten in unserem Dorf waren Araber. Sie beschlagnahmten unser ganzes Eigentum. Aus den jungen Menschen machten sie unter der Bezeichnung ‚allgemeine Wehrpflicht‘ Soldaten.“ Der dritte Syrer sagt, dass die PKK-/PYD-Mitglieder die Religionsfreiheit beeinträchtigten und fromme Muslime, die ihren Glauben praktizierten, schlecht behandelten.

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Militäroperation „Schutzschild Euphrat“
Nach türkischer Militäroperation: Bereits über 20.000 Syrer nach Dscharablus zurückgekehrt

Istanbul (nex) – Wie aus regionalen Behördenkreisen bekannt wurde, seien mehr als 20.000 Syrer nach Dscharablus in der Nähe der türkischen Grenze zurückgekehrt, nachdem Wochen zuvor die von der Türkei unterstützte Freie Syrische Armee die nordsyrische Stadt im Gouvernement Aleppo befreit hat. Während der einen Monat dauernden Militäroperation Schutzschild Euphrat seien etwa 1.200 Quadratkilometer Territorium in Nordsyrien von terroristischen Elementen in der Region gesäubert worden. Etwa 900 IS (Daesh)-Ziele seien nach der Übernahme von Dscharablus über 4.000 Mal getroffen worden, fügte die Quelle hinzu. Als Folge der Operation sei die Einwohnerzahl von Dscharablus von 3.500 auf 25.000 angestiegen, so ein Ratsmitglied der syrischen Stadt. Hunderte Familien seien von Azaz nördlich von Aleppo und Manbidsch wieder zurückgekehrt, so die anonyme Quelle weiter. Die syrischen Oppositionskräfte haben vor Kurzem die Kontrolle über die zuvor von IS (Daesh)-Milizen besetzte Stadt Cobanbey im Nordwesten von Aleppo übernommen. Die Operation Schutzschild Euphrat begann im vergangenen Monat, im Zuge dessen die vom türkischen Militär unterstützte FSA die Kontrolle über die zuvor vom IS (Daesh) besetzte Stadt übernahm. Die Türkei hat erklärt, dass das Ziel der Operation die Sicherung der Grenze, die Unterstützung der Koalitionskräfte und die Eliminierung der von Terrororganisationen, insbesondere dem IS (Daesh) ausgehenden Bedrohung sei. Die Operation steht im Einklang mit dem Selbstverteidigungsrecht des Landes, das sich aus internationalen Verträgen sowie einem den türkischen Streitkräften vom Parlament verliehenen Mandat im Jahr 2014 herleitet, das im September 2015 für ein weiteres Jahr verlängert worden war.

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Fremdenfeindlichkeit
Wieder Bautzen: Fremdenfeindlicher Übergriff auf 72-jährigen Algerier

  Dresden (nex) – Die sächsische Stadt Bautzen kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche nach Zusammenstößen zwischen gewaltbereiten Elementen aus den Reihen dort untergebrachter Flüchtlinge und rechtsgerichteten Anwohnern haben am Donnerstag zwei Jugendliche einen 72-jährigen Deutschen algerischer Herkunft zu Boden gestoßen und dabei „Ausländer raus“ gerufen. Dies berichtet die örtliche Polizei. Das Opfer der Attacke lebt seit etwa 40 Jahren in Deutschland. Die Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief bislang erfolglos. Auch eine Woche nach den Ausschreitungen am zentral gelegenen Kornmarkt zeigt die Polizei in der Lausitzer Kreisstadt Präsenz. Die Überwachung des „Kontrollbereiches“ soll noch für eine weitere Woche andauern, wie im Rahmen eines Runden Tisches mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Marko Schiemann am Mittwochabend beschlossen wurde. Bislang wurden der Stadtverwaltung zufolge 30 Strafverfahren im Zusammenhang mit den Krawallen vom Kornmarkt eingeleitet. Unterdessen wurden mit Wirkung ab Mittwoch die zuvor verhängte Ausgangssperre und das Alkoholverbot für minderjährige Flüchtlinge in der Stadt wieder aufgehoben.

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Russland-Wahlen
Türkei erkennt russische Parlamentswahlen auf der Krim nicht an

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  Ankara (nex) – Das türkische Außenministerium teilte am heutigen Freitag mit, dass es die Ergebnisse der auf der Krim durchgeführten russischen Parlamentswahlen nicht anerkenne. „Die Wahlergebnisse auf der Krim betrachten wir nicht als rechtmäßig“, erklärte der Sprecher Tanju Bilgic in einem Statement und fügte hinzu, dass die Türkei weiterhin die territoriale Integrität der Ukraine einschließlich der Krim unterstützen werde. Die Wahlen zur Staatsduma, der ersten Kammer des Parlaments mit 450 Sitzen, fanden am 18. September statt. Im März 2014 hatte Putin den Vertrag zur Krim-Annexion unterzeichnet, mit dem nach einem stark kritisierten Referendum auf der Schwarzmeerhalbinsel die Annexion der Autonomen Republik Krim besiegelt wurde. Seither sieht sich die tatarische Gemeinde zunehmender Unterdrückung wie in Form von willkürlichen Festnahmen und Inhaftierungen ausgesetzt.  

PKK-Marsch in Stuttgart
Remzi Aru zur PKK-Demo: „Was wäre, wenn man für die RAF demonstrieren würde?“

Stuttgart (nex) – Anhänger der terroristischen PKK planen am kommenden Samstag, dem 24. September, sich um 16.30 Uhr am Hauptbahnhof in Stuttgart zu treffen, um in der baden-württembergischen Landeshauptstadt eine Demonstration abzuhalten. Offiziell soll es sich dabei um eine „Gedenkkundgebung“ für die beiden „Märtyrer“ Adil Sünger (Lecvan Munzur) und Çekdar Botan handeln. Die beiden PKK-Terroristen waren offenbar bei einer Antiterroroperation der türkischen Streitkräfte im Nordirak neutralisiert worden. Eine Unterstützungsseite für die in den USA, der EU und der Türkei verbotene Organisation zitiert Sünger in einer Weise, die den begründeten Eindruck erweckt, dieser habe gegenüber dem Terror der PKK ein von Sympathie geprägtes Naheverhältnis gepflegt.
(Foto: Screenshot/Facebook)
(Foto: Screenshot/Facebook)
So soll er unter anderem geäußert haben: „Die PKK ist der letzte Aufstand der Kurden und ein nicht endender Roman. Sie stellt die Hoffnung der gesamten Welt dar.“ Auch die Gestaltung des Veranstaltungsplakats, blutrot, illustriert mit einer Terroristin, die ein Maschinengewehr trägt, und versehen mit türkeifeindlichen Parolen, deutet darauf hin, dass die Demonstration den Zweck verfolgen könnte, Werbung für eine terroristische Organisation zu betreiben und deren gesetzwidrige Aktivitäten zu verherrlichen. Aus türkischen Organisationen kommen deshalb Forderungen nach einem Verbot des Aufmarsches. Auch der Parteisprecher der Allianz Deutscher Demokraten (ADD), Remzi Aru, hat seine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass die Demonstration noch nicht durch die Sicherheitsbehörden untersagt wurde. „Würden die gleichen politischen Verantwortlichen ähnlich lange zuwarten, wenn IS-Anhänger einen Gedenkmarsch für Terroristen wie Al-Zarqawi oder auch nur Deso Dogg abhalten würden? Oder Neonazis einen für die beiden NSU-Uwes? Was wäre, wenn Linke für die RAF demonstrieren würden? „, fragt Aru und kritisiert, dass sich auf diese Weise einmal mehr die doppelten Standards zeigten, die Deutschlands politische Führung mit Blick auf die Aktivitäten von Einwanderern an den Tag lege.
(Foto: ADD)
(Foto: ADD)
„Mittlerweile wollen ein paar völlig Irre eine respektable Institution wie die Ditib zum Fall für den Verfassungsschutz erklären, während PKK-Terroristen in Deutschland ungestört ihr Revier abstecken. Die politische Elite dieses Landes wird langsam, aber sicher zu einem Kandidaten für die Intensivmedizin“, so Aru gegenüber NEX24. Aru weiter: „Liebe Mitstreiter, wir sollten zahlreich versuchen, das Terrortreffen der Massenmörder in Stuttgart auf legalen Wegen zu verhindern. Ihr könnt die Behörden unter sicherheit@stuttgart.de erreichen.  Bitte achtet auf einen sachlichen Tonfall, da wir auf gar keinen Fall auf das Niveau der PKK Terror Groupies herabsinken dürfen.“  

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Mega-Hack
Internetriese Yahoo bestätigt: Hacker stehlen Daten von 500 Millionen Kunden

Dortmund (nex) – Der Internetriese Yahoo hat am heutigen Donnerstag bestätigt, dass bei einem Hackerangriff Ende 2014 mindestens 500 Millionen Yahoo-Accounts gestohlen worden und Kundendaten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, verschlüsselte Passwörter sowie verschlüsselte und unverschlüsselte Sicherheitsfragen betroffen sind. Bei Yahoo geht man nicht davon aus, dass Passwörter im Klartext, Bankkonto- und Kreditkarteninformationen betroffen seien, da diese Daten in dem gehackten System nicht vorhanden gewesen seien. Ein „von einem Staat unterstützter Hacker“ habe die Kundendaten gestohlen, so das Unternehmen. Man arbeite mit den Sicherheitsbehörden zusammen. Yahoo hat heute mit der Kontaktaufnahme mit allen betroffenen Usern begonnen. Es fordert sie auf, ihr Passwort zu ändern, sofern dies seit 2014 nicht geschehen sei. Alle Sicherheitsfragen und -antworten wurden ebenfalls ungültig gemacht. Yahoo hat eine Empfehlungsliste für alle möglicherweise vom Datendiebstahl betroffenen Kunden herausgebracht: – Ändern Sie Ihr Passwort sowie Ihre Sicherheitsfragen und -antworten für andere Accounts, für die Sie dieselben oder ähnliche Passwörter verwendet hatten wie für Ihren Yahoo-Account. – Überprüfen Sie Ihre Konten auf verdächtige Aktivitäten. – Seien Sie vorsichtig bei unerwarteten Nachrichten, in denen nach persönlichen Informationen gefragt oder auf eine Webseite verwiesen werden, die nach persönlichen Informationen verlangt. – Klicken Sie nicht auf Links, laden Sie keine Attachments von verdächtigen E-Mails herunter. – Ziehen Sie in Erwägung, Yahoo Account Key zu verwenden – ein einfaches Authentifizierungsverfahren, mit dem die Nutzung eines Passworts insgesamt entfällt. Anfang August hatte Yahoo mitgeteilt, dass es in einer Datenschutzverletzungsangelegenheit ermittle, als Hacker begannen, Nutzerdaten online zum Verkauf anzubieten. Das ganze Ausmaß des Angriffs war bis heute nicht enthüllt worden. Der Datendiebstahl könnte auch den Verkauf des Online-Geschäfts mit einem Volumen von rund 4,8 Milliarden US-Dollar an den Telekom-Konzern Verizon beeinflussen.

Volksabstimmung
Schweizer Rechtspopulist: Kopftuch im Pass muss verboten werden

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Von Peter Z. Ziegler  Basel (BZZ) – Ein Passfoto mit Kopftuch ist in der Schweiz erlaubt. Eins mit Mütze oder Stirnband nicht. Das stört den rechtspopulistischen Nationalrat Walter Wobmann. Der SVP-Politiker pocht auf Gleichbehandlung und fordert nun von der Regierung Antworten. Das Minarettverbot hat Walter Wobmann in einer Volksabstimmung durchgebracht. Das machte in weltweit berühmt. Längst vertrauen AfD-Politiker aus Deutschland seinem Rat. Keiner kann erfolgreicher das Volk davon überzeugen wie gefährlich der Islam ist, auch wenn es nur um äusserliche Kleinigkeiten geht. Wobmann in der Fragestunde des Bundesrats: „Inwiefern ist das Kopftuch auf Passfotos überhaupt erlaubt? Muss der Kopf nicht völlig frei sein? Erstaunlich wenig Politiker regen sich über die neueste Aktion des Islamhassers auf. Sogar die SP und die Grünen bleiben ruhig. In den Kommentarspalten der Zeitungen ist sogar verhaltene Zustimmung zu erkennen. „Die ID-Karte oder den Pass sehen sich doch keine fremden Männer an“, wird argumentiert. Eine Regionalpolitikerin aus dem Aargau ist eine der wenigen sozialdemokratischen Politikerinnen, die kurz und knapp auf die Gefahr hinweist. Auf Facebook kommentiert die schweizerisch-türkische Doppelbürgerin Alime Kösecioğulları: „Zuerst Passfotos nachher Kopftuchverbot überall? Diesem Wobmann würde ich alles zutrauen. Er ernährt sich von Hetze gegen Muslime. Lassen wir sie nicht soweit kommen, es liegt in unserer Hand. Wählt nicht mehr die SVP!“

Kampf gegen den Terror
Türkei: PKK richtet 67-jährigen Schäfer mit vier Kugeln hin

Ankara (nex) – Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde ein Schäfer am heutigen Donnerstag in der südosttürkischen Provinz Sirnak von PKK-Terroristen getötet. Salim Ecer hütete in dem Dorf Yeniaslanbasar seine Schafe, als sich ihm eine Gruppe von PKK-Terroristen näherte, so die anonyme Quelle weiter. Augenzeugen, die sich in der Nähe befanden, berichteten, dass dem 67-Jährigen nach einer Auseinandersetzung dreimal in den Kopf und in die Brust geschossen worden sei. Ecer sei in das Staatliche Krankenhaus Sirnak verbracht worden, wo er seinen Verletzungen erlegen sei, fügte die Quelle hinzu. Die Sicherheitskräfte fahnden nach den Terroristen. Die von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestufte PKK hat ihren über 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat. Seitdem wurden bei PKK-Anschlägen mehr als 600 Sicherheitskräfte sowie zahlreiche Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, getötet, während bei Anti-Terror-Einsätzen über 7.000 PKK-Terroristen eliminiert wurden.

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