Atomabkommen
Einigung bei Atom-Verhandlungen mit Iran

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Wien (dts) – Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm hat es offenbar eine Einigung gegeben: Die UN-Vetomächte, Deutschland und der Iran sollen sich in Wien auf ein Atomabkommen geeinigt haben, wie mehrere Medien unter Berufung auf Diplomaten übereinstimmend berichten. Die Länder hatten über zwölf Jahre um ein Atomabkommen gerungen. Die nun offenbar erzielte Einigung dürfte den Weg für die Aufhebung von Sanktionen gegen Teheran frei machen, während der Iran im Gegenzug Beschränkungen und Kontrollen seines Atomprogramms hinnehmen muss.

Terrorismus
Rechtsterrorist Ralph K. begeht Selbstmord

Berlin (nex) – Der geständige 48jährige Berliner, der wegen 8 Brandanschlägen – unter anderem auf den Reichstag und zuletzt auf das Bundeskanzleramt – in U-Haft saß, wurde tot in seiner Zelle aufgefunden.

Ralph K., freiberuflicher Musiklehrer aus Berlin, auf dessen Konto die Brandserie auf Regierungs- und Staatsgebäude ging, ist am Montagmorgen leblos in seiner Zelle in Moabit aufgefunden worden. Es werde von einem Suizid ausgegangen, Anzeichen für ein Fremdverschulden gebe es nicht, so Berlins Justizsprecherin Claudia Engfeld. In der Wohnung des am Donnerstagabend festgenommenen Berliners fand die Polizei rechtsradikale Flugblätter der „deutschen Widerstandsbewegung“. Zur Festnahme kam es als K. in der Nacht zum Donnerstag auf seinem Fahrrad vom Tatort Richtung Bahnhof flüchtete. Zuvor hatte er mit einer Strickleiter den Zaun vor dem Bundeskanzleramt überwunden und einen Molotow-Cocktail geworfen. Der 48jährige gestand ebenfalls für die Brandanschläge auf 7 weitere Staats- und Regierungsgebäude verantwortlich zu sein, darunter das Schloss Bellevue und die CDU-Bundeszentrale. Verletzt wurde bei den Anschlägen niemand.

Brandserie
Rechtsterrorist Ralph K. begeht Selbstmord

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Berlin (nex) – Der geständige 48jährige Berliner, der wegen 8 Brandanschlägen – unter anderem auf den Reichstag und zuletzt auf das Bundeskanzleramt – in U-Haft saß, wurde tot in seiner Zelle aufgefunden.

Ralph K., freiberuflicher Musiklehrer aus Berlin, auf dessen Konto die Brandserie auf Regierungs- und Staatsgebäude ging, ist am Montagmorgen leblos in seiner Zelle in Moabit aufgefunden worden. Es werde von einem Suizid ausgegangen, Anzeichen für ein Fremdverschulden gebe es nicht, so Berlins Justizsprecherin Claudia Engfeld. In der Wohnung des am Donnerstagabend festgenommenen Berliners fand die Polizei rechtsradikale Flugblätter der „deutschen Widerstandsbewegung“. Zur Festnahme kam es als K. in der Nacht zum Donnerstag auf seinem Fahrrad vom Tatort Richtung Bahnhof flüchtete. Zuvor hatte er mit einer Strickleiter den Zaun vor dem Bundeskanzleramt überwunden und einen Molotow-Cocktail geworfen. Der 48jährige gestand ebenfalls für die Brandanschläge auf 7 weitere Staats- und Regierungsgebäude verantwortlich zu sein, darunter das Schloss Bellevue und die CDU-Bundeszentrale. Verletzt wurde bei den Anschlägen niemand.

AfD
Lucke: Euro-kritische Partei weiterhin notwendig

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Brüssel (dts) – Der jüngst aus der AfD ausgetretene Ex-Chef der Partei, Bernd Lucke, hält eine Euro-kritische Partei weiterhin für dringend notwendig. Das sagte Lucke am Montag in einer veröffentlichten Videobotschaft. Ob er sich selbst an einer solchen Parteineugründung beteiligen wolle, ließ er aber weiterhin offen. Die Einigung der Euro-Gruppe mit Griechenland bezeichnete er als „Betrug am Wähler“. Schäuble habe 2010 versprochen, Griechenland würde noch für drei Jahre Kredite bekommen und dann sei Schluss. „Es ist unglaublich, was jetzt erneut an Milliarden nach Griechenland fließt“, so Lucke. Gegenleistung seien allenfalls Versprechungen, die schon seit Jahren nicht eingehalten werden konnten. Die Euro-Gruppe scheine unfähig, einen Schlussstrich zu ziehen.

Tourismus
Türkei: Chinesischer Touristenansturm

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Immer mehr Chinesen verbringen ihren Urlaub in der Türkei.

Ankara (trt) – Die Zahl der Touristen aus China hat in den vergangenen drei Jahren jährlich verdoppelt.In 2015 werden etwa 300.000 chinesische Urlauber in der Türkei erwartet. In 2012 waren noch 112.000 Chinesen in die Türkei gereist. In 2013 waren es dann 140.000 und in 2014 etwa 200.000. Beliebteste Reiseziele der chinesischen Touristen sind Pamukkale und Kappadokie.

YouTube
„LeFloid“ veröffentlicht Merkel-Interview

Berlin (dts) – Der Youtuber „LeFloid“ hat am Montag das angekündigte Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel veröffentlicht. Das Format sei „eine gute Chance, dass auch die Jüngeren etwas davon mitbekommen“, sagte die Kanzlerin bezogen auf die jüngst gestartete Dialog-Initative „Gut leben“ der Bundesregierung. Themen des in der Sendefassung knapp 30-minütigen Interviews waren unter anderem der Streit um die „Homo-Ehe“ und die Abhöraffäre. „Für mich ist die Ehe das Zusammenleben von Mann und Frau“, sagte Merkel. Sie wolle keine Diskriminierung, aber sie mache hier dennoch durchaus einen Unterschied. „Unterschiedliche Meinungen muss man aushalten“, so Merkel. Bezogen auf das Abhören von Telefonaten sagte die Kanzlerin, der Zweck heilige nicht alle Mittel. Das was man an Informationen herausbekomme, sei die Sache nicht wert, dass man so viel abhöre, so die Kanzlerin grinsend. „Ich weiß theoretisch, ohne dass ich es beweisen kann, dass sicherlich die Amerikaner nicht die einzigen sind, die mal gucken was so gesprochen wird auf der Welt“, so Merkel. Sie selbst könne sich eine Tätigkeit als Whistleblowerin niemals vorstellen, aber man müsse es hinnehmen, dass es sowas gebe. Angesprochen auf eine mögliche Legalisierung von Drogen wie Cannabis betonte die Kanzlerin ihre ablehnende Haltung. „Da bin ich sehr restriktiv“, so die Kanzlerin. Weitere Nachfragen von LeFloid gab es zu diesem Thema nicht. Da er selbst nicht betroffen sei, könne er mit dieser Antwort auch „gut leben“, so der Youtuber. Gefragt, ob sie noch genügend „Power“ habe, sagte die Kanzlerin: „Ich hoffe ja, ich denke ja“.

Mamilla-Friedhof
Israel: Grünes Licht für Einkaufszentrum auf muslimischem Friedhof

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Neue Kontroverse um Mamilla-Friedhof in Israel
Tel Aviv (nex) – Israel gibt grünes Licht für ein großes Bauprojekt, das Teile eines alten muslimischen Friedhofs umfasst. Palästinensische Organisationen sehen darin einen Angriff auf das eigene kulturelle Erbe. Israels Verwaltung soll Plänen zugestimmt haben, Wohngebäude auf den Überresten eines alten muslimischen Friedhofs in Westjerusalem zu errichtet. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf einen Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz. „Das Bezirkskomitee für Planung und Bauwesen hat in der Vorwoche den Bau von 192 Wohneinheiten, einem 480-Zimmer-Hotels und eines Einkaufszentrums auf einem historischen muslimischen Friedhof in Westjerusalem genehmigt“, hieß es in der Zeitung. Die Stadtverwaltung hatte in der Gegend jüngst mögliche Standorte für eine Schule sondiert. In weiterer Folge wollte man 192 Wohnungen, ein Hotel und Geschäfte errichten. Dem israelischen Amt für Altertümer zufolge sollen jedoch Gräber und menschliche Überreste auf dem Friedhof gefunden worden sein. Die Al-Aqsa Vereinigung für Stiftungswesen und Kulturerbe, eine palästinensische NGO, verurteile das Projekt scharf. „Über Jahre hinweg hat Israel kontinuierlich den historischen Mamilla-Friedhof judaisiert“, heißt es in einem Statement der Organisation. Der Friedhof werde jedoch, so heißt es weiter in der Erklärung, „Teil unseres islamischen Erbes bleiben, allen Versuchen Israels zum Trotz, Jerusalems arabische und islamische Geschichte zu deformieren.“ Israel hält seit dem Sieben-Tage-Krieg im Jahre 1967 Ostjerusalem und die Westbank besetzt. Im Jahre 1980 annektierte man die gesamte Stadt Jerusalem und erklärte sie zur Hauptstadt des jüdischen Staates. Die internationale Gemeinschaft hat diesen Schritt nicht anerkannt. Bereits vor einigen Jahren hatte es eine Kontroverse um Teile des alten Friedhofareals gegeben, der aus dem zwölften Jahrhundert stammt und auf dem mehrere Sufi-Heilige und Mitstreiter und Soldaten des legendären muslimischen Herrschers Saladin bestattet sein sollen. Damals wollte das Simon Wiesenthal Zentrum (SWC) ein Toleranzmuseum errichten, das zum Teil auf dem Areal gestanden hätte. Der Oberste Gerichtshof Israels hatte den Bau 2008 auch genehmigt.  

Griechenland-Krise
Steinmeier begrüßt Einigung auf Euro-Gipfel

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Wien (dts) – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Einigung auf dem Euro-Gipfel in Brüssel begrüßt: „Europa zeigt, dass es einig, solidarisch und rational handeln kann. Bis zu einem neuen Hilfspaket ist noch mancher schwieriger Schritt zu gehen, allen voran in Athen, wo dringend an neuem Vertrauen gearbeitet werden muss“, sagte Steinmeier in Wien am Rande der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Die Einigung vom Montagmorgen zeige die Fähigkeit der EU „zum friedlichen Interessenausgleich und politischen Kompromiss, auch wenn dafür ganze Nächte hindurch miteinander gerungen werden muss, und das im engen deutsch-französischen Schulterschluss“. Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder hatten sich zuvor nach knapp 17-stündigen Verhandlungen darauf verständigt, Verhandlungen über ein drittes Griechenland-Paket aufzunehmen. Das Programm soll nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Volumen von 82 bis 86 Milliarden Euro haben und drei Jahre laufen. Zudem soll ein Treuhandfonds eingerichtet werden, an den griechisches Staatsvermögen übertragen werden soll. Der geplante Privatisierungsfonds über 50 Milliarden Euro soll Merkel zufolge auch für die Rückzahlung von Schulden Athens verwendet werden. 12,5 Milliarden Euro sollen der Kanzlerin zufolge in Investitionen fließen.

Griechenland-Krise
Griechische Banken bleiben weiter geschlossen

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Athen (dts) – Die griechischen Banken bleiben womöglich weiterhin geschlossen. Das wurde am Montag aus Regierungskreisen bekannt. Demnach bereite das Athener Finanzministerium eine entsprechende Verfügung vor. Ebenfalls aus Insiderkreisen hieß es, die Europäische Zentralbank werde das Volumen für die ELA-Notkredite auf dem bisherigen Niveau von etwa 90 Milliarden Euro belassen. Eine offizielle Mitteilung hierzu lag zunächst nicht vor. Die griechischen Banken sind seit 29. Juni geschlossen. Seitdem können die meisten Bürger maximal 60 Euro pro Tag an Geldautomaten abheben.

Welttournee
U2’s neue Single

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Berlin (ots) – Mit „Song For Someone“ veröffentlichen U2 am heutigen Montag, 13. Juli ihre neue Single aus dem akutellen Album „Songs Of Innocence“. Die Band beschreibt das Album als ihr persönlichstes Werk. „Song For Someone“ ist einer der wenigen U2-Songs seit dem Jahre 1987, die mit einer Akustik-Gitarre beginnen. Der Track kreiert auf diese Weise genau jene intime Atmosphäre und Verbindung zum Publikum, die ihn auch live zum absoluten Highlight machen. „Song For Someone“ ist seit Freitag (10.07.) im deutschen Radio zu hören. U2 melden sich in Bestform zurück – das verdeutlicht auch der Videoclip zu „Song For Someone“: Mit einem 7 1/2 minütigen Kurzfilm, der am Wochenende Premiere feierte und hier zu sehen ist, präsentieren U2 die visuelle Vision ihres Songs. Regisseur Vincent Haycock zeigt „True Detective“-Darsteller Woody Harrelson in der Hauptrolle als verurteilter Häftling, der nach Jahren im Gefängnis in die Freiheit entlassen wird. Ebenfalls im Clip dabei ist Woodys Tochter Zoe Harrelson. Über den Kurzfilm sagen Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen Jr.:“Vincent Haycock’s Vision und Woody und Zoe Harrelson’s Performances haben Song For Someone nicht nur ergänzt – sie haben ihn komplettiert. Wir hätten niemals erahnen können, welche neue Dimension diese wunderschöne Geschichte unserem Song geben würde. Und wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz, Song For Someone vollständig zum Leben zu erwecken.“ Das Video zu „Song For Someone“ gibt es hier zu sehen: http://vevo.ly/Eb5X7w Im Herbst kommen U2 im Rahmen ihrer Welttournee auch nach Deutschland und werden ihr Album „Songs Of Innocence“ live präsentieren:
U2 live: 
24.09.2015 BERLIN, Mercedes-Benz Arena 
25.09.2015 BERLIN, Mercedes-Benz Arena 
28.09.2015 BERLIN, Mercedes Benz Arena 
29.09.2015 BERLIN, Mercedes Benz Arena 
17.10.2015 KÖLN, LANXESS arena 
18.10.2015 KÖLN, LANXESS arena
http://www.universal-music.de/u2/home