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Ankara (nex) – Bauarbeiter haben im Nordosten der Türkei ein Skelett aus dem 19. Jahrhundert entdeckt, das vermutlich zu einem russischen Soldaten gehört. Dies hat am gestrigen Mittwoch die zuständige Behörde mitgeteilt.
Es wird vermutet, dass die menschlichen Überreste einem Captain der russischen Armee gehören, die im russisch-osmanischen Krieg osmanisches Territorium erobert hatte.
Der Körper befand sich in einem mit dem Kreuz der orthodoxen Kirche verzierten Sarg. Der Fundort heißt Karagöl – ein Viertel in der Stadt Ardahan, die im Mai 1877 den russischen Truppen in die Hände gefallen war.
„Wahrscheinlich gehört der Körper zu einem Soldaten, der während der russischen Besatzung von Kars und Ardahan nach dem russisch-osmanischen Krieg von 1877 bis 1878 gedient hat“, erklärte der Direktor des Museums von Kars, Necmettin Alp, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Der Körper des Soldaten, noch immer in Uniform und Stiefeln, war am vergangenen Dienstag von Bauarbeitern entdeckt und der Fund der Polizei gemeldet worden.
Alp geht bei dem Leicham von einem „russischen Captain, der in einer russischen Garrison in Ardahan gedient hat“, aus.
Der Leichnam und der Sarg wurden in das Museum von Kars gebracht.

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Ankara (nex) – Der Westen ignoriert das Elend der 14 Millionen Menschen in Afrika, die an Hunger leiden, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am gestrigen Mittwoch.
Die Türkei werde weiterhin an der Seite der leidenden Menschen stehen, die versuchten, in extremer Not und Armut am Leben zu bleiben, unterstrich Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem somalischen Amtskollegen Mohamed Abdullahi Mohamed.
„Mindestens 14 Millionen Menschen, die meisten unter ihnen Frauen und Kinder, verhungern in Afrika“, sagte er und fügte hinzu: „Viele entwickelte westliche Länder stecken angesichts dieser menschlichen Tragödie den Kopf in den Sand.“
Die Türkei habe Hilfe für die Länder in Not vorbereitet, gab der türkische Präsident bekannt und ergänzte:
„Im Gegensatz zu ihnen, die diejenigen nicht sehen wollen, die trotz Armut und Hungersnot versuchen, am Leben zu bleiben, werden wir weiterhin an ihrer Seite stehen. Sie können nicht in einer Welt über Frieden und Stabilität sprechen, in der Kinder an Hunger sterben.“
Erdogan wies darauf hin, dass Somalia seit seinem ersten Besuch in dem Land vor sechs Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen habe und nannte die Präsidentschaftswahl vom Februar als Beispiel.
Der somalische Präsident Mohamed würdigte die Wiederaufbauarbeiten der Türkei in dem Land am Horn von Afrika: „Die Türkei hat nach einer sehr langen Arbeitsphase für den Wiederaufbau Somalias wichtige Beiträge geleistet. Somalia wird in dieser Beziehung weiterhin um Hilfe ersuchen.“
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Köln (ots) – Knapp 1000 gleich aussehende Videos, jedes genau vier Minuten lang, eine Person spricht über Politik, alle Fragen waren vorher bekannt, es sind sogar dieselben Fragen für alle. Klingt wie das Rezept für die langweiligste Fernsehsendung der Welt? Ist es aber nicht, sondern die Kurzbeschreibung für das spannendste Online-Projekt zur NRW-Landtagswahl 2017.
Der WDR-Kandidatencheck (www.kandidatencheck.wdr.de) auf WDR.de will alle zeigen: alle Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten aus den 128 Wahlkreisen im Land, und alle Kandidaten auf den Landeslisten. Erstmals können sich die Bürger in NRW die Kandidaten in ihrem jeweiligen Wahlkreis ansehen und ihre Aussagen vergleichen.
WDR-Intendant Tom Buhrow hat das Projekt aus dem bei ihm angesiedelten „Verjüngungstopf“ gefördert. Für ihn ist der WDR-Kandidatencheck „ein gelungenes Instrument für Demokratie. Wähler haben hier die einmalige Möglichkeit, sich ein Bild von den Kandidaten der Landtagswahl in NRW zu machen. Wir befähigen sie damit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Solch ein herausragendes Online-Projekt zu einer Wahl hat es in Deutschland noch nicht gegeben“.
Bis jetzt haben mehr als 960 Kandidatinnen und Kandidaten mitgemacht. Die Interviews wurden in den elf NRW-Studios, drei Regionalbüros und im Landtag aufgenommen, alle vor dem gleichen Hintergrund. Das Format der Interviews ist ebenfalls standardisiert, einfach und streng: Eine Kamera und genau vier Minuten Zeit.
Damit alle Teilnehmer dieselbe faire Chance haben, wurden sie unter Live-Bedingungen aufgenommen: Nachträgliche Schnitte oder Wiederholungen waren ausgeschlossen. Alle Kandidaten bekamen dieselben, vorab bekannten Fragen gestellt – wie viele sie davon in der vorgegebenen Zeit beantworten konnten, hing dann von der Länge ihrer Antworten ab. Die Nutzer können den Kandidatencheck (www.kandidatencheck.wdr.de) nach unterschiedlichen Fragestellungen durchsuchen:
Name, Wahlkreis, Partei, Alter, Landesliste. So bekommen sie gezielt die Kandidaten angezeigt, für die sie sich interessieren. Zusätzlich gibt es auf den Video-Seiten noch weitere Informationen zu den einzelnen Kandidaten – sofern sie diese mitgeteilt haben. Alle Interviews sind untertitelt.
Hiermit fordere ich @ünsal arik heraus, der unseren Präsidenten Herrn Erdogan seit Monaten in der Presse beleidigt! Wenn du ein Mann bist @dbderboss, lass uns im Ring kämpfen und zeige das du nicht nur mit deiner großen Klappe in den Medien unseren Präsidenten beleidigen kannst.

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