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„Bosnien-Herzegowina bildet das Herz der Balkan-Region. Stabilität im politisch fragilen Balkan-Land kann nur mit einer starken wirtschaftlichen Infrastruktur erreicht werden“, kommentierte Metin. „Solche Veranstaltungen spielen eine wichtige Rolle bei der Sicherung von politischer Stabilität. Ein gesund wachsendes Bosnien bedeutet ein gesund wachsender Balkan.“
Die Türkei und Bosnien planen eine Ausweitung des bestehenden Freihandelsabkommens. Die Erweiterung umfasst den Dienstleistungshandel und das öffentliche Auftragswesen. Auf diese Weise kann eine breitere Palette von Produkten importiert und exportiert werden zwischen beiden Staaten.
Minister Metin äußerte, dass der Außenhandel zwischen Bosnien und der Türkei vor zehn Jahren noch bei 160 Millionen US-Dollar kursierte. Inzwischen stieg der Wert auf 600 Millionen US-Dollar. Die Türkei möchte das bilaterale Handelsvolumen auf zwei Milliarden US-Dollar ansteigen sehen, fügte Metin hinzu.
„Zwei der zehn Top-Investorunternehmen in Bosnien-Herzegowina sind türkische Firmen. Wir müssen die Zahl unserer Beteiligung erhöhen“, so der stellvertretende Wirtschaftsminister aus der Türkei weiter.
Die Türkei signalisierte, dass sie den Bau einer Autobahn zwischen Sarajevo und der serbischen Hauptstadt Belgrad finanzieren möchte. Mit diesem Projekt könnte die Türkei nicht nur einen Beitrag zur Annäherung Bosniens und Serbiens leisten, sondern auch beide Wirtschaftsräume enger miteinander Verzahnen. Türkei investiert intensiv in die muslimische Provinz Serbiens Sandschak. Für die Realisierung der Finanzierung wartet die Türkei auf eine Antwort vonseiten Bosniens und Serbiens.
Zuletzt berichtete das türkische Staatsfernsehen TRT, dass die Türkei für den Bau der direkten Straßenverbindung von Sarajevo nach Belgrad ein Kredit zur Verfügung stellen möchte. Über die Route der Straße sind sich Bosnien und Serbien uneins. Der türkische Botschafter zu Sarejevo Haldun Koc berichtete, dass die bosnisch-serbische Straße der Beginn einer Anbindung zur Türkei werden könnte.
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„Es ist eine niederträchtige Tat, die zahlreichen Menschen das Leben genommen hat“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin.
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Ankara (nex) – Die Türkei wird deutschen Abgeordneten keinen Zutritt zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik gewähren, solange Deutschland keine „positiven Schritte“ unternimmt. Dies hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu klargestellt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am vergangenen Donnerstag mit dem Abzug der Bundeswehrsoldaten von der Airbase gedroht, sollte das Besuchsverbot für die deutschen Parlamentarier nicht aufgehoben werden.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem gabunischen Amtskollegen Pacome Moubelet Boubeya am gestrigen Dienstag erklärte Cavusoglu, dass der Besuch auf der Militärbasis nicht in Frage komme.
„Es ist nicht möglich die Incirlik Airbase für Besucher zu öffnen, aber wir könnten diese Entscheidung in der Zukunft noch einmal überdenken, wenn wir von deutscher Seite ‚positive Schritte‘ wahrnehmen“, betonte er und merkte zur Erlaubnis für den Abgeordnetenbesuch in Konya an:
„Der Stützpunkt in Konya ist ein Nato-Stützpunkt. Aber Incirlik ist ausschließlich ein türkischer Stützpunkt. Die Entscheidungsgewalt dort liegt bei uns. Sie sollen nicht bluffen, sie sollen nicht damit drohen, dass sie ‚woanders hingehen‘. Wenn sie wirklich woanders hingehen wollen, werden wir sie nicht aufhalten.“
Zu Merkels Äußerungen meinte Cavusoglu: „Deutschland muss eins verstehen: Die Zeiten des ‚Ich kann in der Türkei tun und lassen, was ich will, und ich bekomme von der Türkei, was auch immer ich will‘ sind vorbei.“
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Nach Angaben der IGA Havalimani Isletmesi A.S. (IGA), des nach dem BOT-Modell (Build-Operate-Transfer) funktionierenden Konsortiums aus fünf türkischen Unternehmen, legten die Lkw bei konstanter Geschwindigkeit ohne anzuhalten eine Strecke von 3,2 Kilometer zurück.
Fast 3000 Menschen hätten der Erklärung zufolge an der eine Stunde 47 Minuten dauernden Riesenparade teilgenommen. Die Vorbereitungen hätten sieben Stunden in Anspruch genommen, so IGA weiter.
Auch Guinness-Vertreter verfolgten das Event. Den bisherigen Rekord hält ein aus 416 Lkw bestehender Konvoi in den Niederlanden, der 2004 eine Parade abgehalten hatte.
In seiner Rede wies IGA-Chef Yusuf Akcayoglu darauf hin, dass Mitglieder des Betreiber-Konsortiums sich anlässlich des 564. Jahrestags der Eroberung von Konstantinopel der Herausforderung gestellt hätten.
Akcayoglu betonte, dass der neue Flughafen – ähnlich der Eroberung der Stadt – bei Fertigstellung ebenfalls ein neues Zeitalter, nämlich in der Luftfahrt, einläuten werde.
Am 29. Mai 1453 eroberte der osmanische Sultan Mehmed II. Istanbul – damals noch Konstantinopel genannt -, von wo aus die Byzantiner über 1000 Jahre über das Oströmische Kaiserreich geherrscht hatten. Mit der Eroberung wurde die Stadt, die einst das Herz des Byzanz war, zur Hauptstadt des neuen Osmanischen Reiches.
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