#HeadscarfForHarmony
Erdogan dankt Neuseeland für Empathie und Solidarität

Istanbul (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan dankte Neuseeland für das Mitgefühl und die Solidarität mit den Muslimen nach den Terroranschläge auf zwei Moscheen in der vergangenen Woche, die mindestens 50 Menschenleben forderten. „Arderns Reaktion [Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern, Anm. Red.] auf die Terroranschlage, Empathie und Solidarität mit allen Muslimen zu zeigen, sollte ein Modell für alle Staatsoberhäupter sein“, sagte Erdogan am Freitag auf einer Notsitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul. Erdogan betonte, dass der Angreifer nicht benannt werden sollte, um ihm nicht die Bekanntheit zu geben, die er sucht, sein Terrorakt sollte jedoch nie vergessen werden. „Indem wir diesem Terroristen die Strafe geben, die er verdient sowie all seine Verbindungen aufdecken, müssen wir eine sehr starke Botschaft an diejenigen richten, die die gleichen Hintergedanken haben“, fügte er hinzu. In seiner Rede forderte der türkische Staatschef zudem die Welt auf, die zunehmende Islamfeindlichkeit genauso wie den Antisemitismus zu bekämpfen. „So, wie die Menschheit nach der Holocaust-Katastrophe gegen den Antisemitismus gekämpft hat, sollte sie auch mit Entschlossenheit gegen die aufkommende Islamophobie vorgehen“, sagte Erdogan. „Headscarf for Harmony“ Am heutigen Freitag gedenkt Neuseeland der Opfer. Die Freitagsgebete an der Al-Noor-Moschee, an der auch Premierministerin Ardern teilnahm, wurden live im Fernsehen und Radio übertragen. Als Zeichen der Solidarität mit den muslimischen Gemeinden trugen viele Neuseeländerinnen heute ein Kopftuch. Rund um verschiedene Moscheen gab es Menschenketten. https://twitter.com/mittagsmagazin/status/1109025606455435266 Der Australier Brenton Tarrant und drei Neuseeländer verübten am Freitag Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen mindestens 50 Menschen getötet und fast 40 verletzt wurden. Unter den Opfern befinden sich Medienberichten zufolge auch Kinder. Bei drei der Verletzten handele es sich um türkische Staatsbürger. „Wir kommen nach Konstantinopel“ Bei einem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft Tarrant dazu auf, Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.

Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.

„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.

Moscheeanschlag in Neuseeland
Berlin: Moscheen bekommen Polizeischutz

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Berlin (nex) – Nach dem rechtsextremistischen Anschlag auf Muslime in Neuseeland hat Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) besondere Schutzmaßnahmen in der deutschen Hauptstadt zugesichert. Kurz vor dem Freitagsgebet in den Moscheen teilte Geisel am Donnerstag mit, man werde alles für den Schutz der muslimischen Mitbürger tun. Die in Berlin wegen einer weiterhin „allgemein abstrakt hohen Gefährdung im gesamten europäischen Raum auf einem hohen Niveau erfolgenden Sicherheitsmaßnahmen“ seien auf dieser Basis angepasst worden.
Dazu sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel: „Berlin als weltoffene und tolerante Stadt steht für den Ausgleich der Kulturen und Religionen. Mit Blick auf den morgigen Freitag möchte ich allen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern versichern, dass wir alles für Ihren Schutz tun werden, was wir können. Hass und Gewalt darf nicht zum Spaltpilz unserer offenen Gesellschaft werden.“ Die Polizei Berlin sei besonders sensibilisiert worden und habe alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz aller Berlinerinnen und Berliner getroffen. Diese Maßnahmen umfassten die sichtbare Präsenz vor Stätten, die zur Ausübung der Religion dienen, vor allem Moscheen. Alle Maßnahmen würden punktuell durch den Einsatz von Zivil- und Spezialkräften ergänzt. Die Polizei Berlin stehe mit dem Bundeskriminalamt und anderen nationalen wie internationalen Sicherheitsbehörden im engen Austausch und bewerteten die Lage fortlaufend neu. Zudem suchten die zuständigen Stellen aktiv Kontakt zu den Verantwortlichen der in Berlin ansässigen Religionsgemeinschaften.    

Kino
Filmkritik: Captain Marvel

Marvel brachte mit dem neuen Streifen Captain Marvel ihren ersten Film mit einer  weiblichen  Superheldin  in der Hauptrolle heraus. Und die Heldin ist nicht nur eine starke Frau, sondern absolut übermächtig. Bei diesen Kräften können Hulk, Iron Man und Co. nur neidisch werden. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich schleunigst in das nächste Kino begeben, denn wir sprechen eine klare Empfehlung aus!

Die Protagonistin, die anfangs als Vers vorgestellt wird, ist eine Soldatin der Kree, einer menschenähnlichen Zivilisation auf einem anderen Planeten. Sie ist immer noch in ihrem Training und kämpft damit, ihre Emotionen zu kontrollieren, um ihre Kampffähigkeiten noch gezielter einsetzen zu können. Vers weiß nichts über ihre Vergangenheit, ahnt jedoch, dass tief in ihren Erinnerungen einige Geheimnisse versteckt sind.

In einem Kampf gegen feindliche Skrulls, einer anderen außerirdischen Spezies, wird Vers von ihrer Truppe getrennt und landet bei ihrer Flucht auf dem Planeten Erde. Dort trifft sie auf den damals noch jungen Nick Fury, der in der Filmreihe Avengers  schon deutlich robuster dargestellt wird, und versucht gemeinsam mit ihm die Rätsel ihrer Vergangenheit aufzudecken, um einen bevorstehenden Krieg aufzuhalten. Was sie auf ihrer Reise herausfindet, verändert ihr Leben und das der Menschen und Wesen in ihrem Umfeld  für immer.

Brie Larson spielt die Protagonistin Captain Marvel und geht in ihrer Rolle voll auf. Als starke Kriegerin wirkt sie absolut überzeugend und hat sich auch physisch enorm auf den Film vorbereitet, wodurch sie viele ihrer Stunts selbst durchführen konnte. Auf ihrem Instagram-Profil konnten ihre Fans den Trainingsprozess für den Film genau mitverfolgen und sehen, wie sie von Woche zu Woche stärker wurde. Ein Video, in dem sie einen Jeep mit eigener Kraft auf einen Hügel hinaufschob, wurde das populärste darunter. Brie Larson ist damit die perfekte Besetzung für einen der stärksten Superhelden der Filmgeschichte, einen Titel den bisher vor allem Männer abstauben konnten.

Hollywood liebt wahre Helden und das ist kein Wunder. Sie sind in zahlreichen Comicverfilmungen zu bestaunen, finden sich in heldenhaften Serien auf Netflix und Co. wieder und werden besonders in Videospielen gerne aufgegriffen. Diese Helden kommen in allen Farben und Formen. Von klassischen Superhelden in Capes, über mythologische Helden wie Thor, bis hin zu  den furchtlosen Spartaner Leonidas aus 300−  die mutigen Krieger sind eines der beliebtesten Motive der Popkultur.Die Comichelden und -heldinnen füllen ganze Kinosäle, erscheinen auf T-Shirts und Taschen und sind die Protagonisten und Protagonistinnen aufregender Spiele wie Batman: Arkham Asylum auf der Streaming-Platform Steam oder dem Slot-Spiel Justice League im Online Casino Betfair.

(Foto: Pexels)
Während die DC-Helden oft aalglatt wirken, setzt Marvel auf Helden, die alles andere als perfekt sind. DCs Justice League scheint aus beinahe perfekten Helden zu bestehen: Wonder Woman, Superman, Aquaman und Co. haben zwar tragische Vergangenheiten, scheinen aber selbst wenige Schwächen zu besitzen. Captain Marvel scheint anfangs mit ihren Emotionen zu kämpfen, lernt aber im Laufe des Films, dass ihre Emotionen vielmehr eine Stärke sind, die sie für sich zu nutzen lernen kann. Und als sie dies meistert, erreichen ihre Kräfte ganz neue Ausmaße. Captain Marvel ist ein absolutes Muss für Comicfans und alle jene Fans, die starke Frauen auf der großen Leinwand sehen wollen. Brie Larsen spielt ihre Rolle großartig und auch die anderen Schauspielgrößen wie Jude Law und Samuel L. Jackson zeigen sich talentiert wie immer. Von uns gibt es also eine absolute Filmempfehlung!

Türkisch-griechische Beziehungen
Griechenland: Türkei hat Rechte auf Energieressourcen im östlichen Mittelmeer

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Antalya (nex) –  Die Türkei hat Rechte in Bezug auf die reichlich vorhandenen Energieressourcen im östlichen Mittelmeerraum, sagte der griechische Außenminister am Donnerstag. Griechenland und die Türkei arbeiten daran, die Spannungen in der Region abzubauen, so George Katrougalos auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlut Cavusoglu in Antalya. „Wir wissen, dass die Türkei bestimmte Rechte in Bezug auf die Energieressourcen im östlichen Mittelmeerraum hat“, sagte Katrougalos. Die Türkei habe Rechte auf der Grundlage des internationalen Seerechts, und Griechenland sei sich dessen „bewusst“. Griechenland und die Türkei standen bei der Energieexploration im östlichen Mittelmeer, insbesondere um die geteilte Insel Zypern, bisher in Konflikt. In den letzten Monaten gab es jedoch eine Annäherung zwischen Athen und Ankara. Alle Fragen mit Griechenland können „auf einer gleichberechtigten Basis und auf friedliche Weise gelöst werden“, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bei einem Treffen mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras in Ankara im vergangenen Monat. Tsipras sagte, dass sein Land „nicht zu regionalen Problemen verdammt“ sein werde und versuche, Lösungen im Dialog mit der Türkei zu finden. „Wir haben mit der Türkei vereinbart, die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen zu verstärken“, fügte er hinzu. Tsipras sagte, die Türkei und Griechenland hätten sich darauf geeinigt, die Spannungen in der Ägäis abzubauen und vertrauensbildende Maßnahmen zu ergreifen. Bohrungen im Mittelmeer Die Türkei begann im Februar nahe der Insel Zypern mit Offshorebohrungen. „Sowohl diejenigen, die aus der Ferne in diese Region kamen, als auch ihre Unternehmen sollten sehen, dass niemand etwas ohne uns dort tun kann“, sagte Mevlut Cavusoglu bei einer Veranstaltung von Geschäftsleuten der Region in der westtürkischen Provinz Aydin. „Ohne die Türkei kann man im Mittelmeerraum nichts tun“, betonte Cavusoglu und fügte hinzu: „Wir werden es nicht zulassen.“ Die natürlichen Ressourcen in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer sowie in Zypern seien „strategische Ziele und nationale Themen“ für die Türkei. Die Türkei hat die einseitigen Bohrungen der griechisch-zyprischen Regierung im östlichen Mittelmeerraum immer wieder angefochten und erklärt, dass türkische Zyprioten auch Rechte auf die Ressourcen in der Region haben. Die Insel wurde 1974 geteilt, nachdem Griechenland einen Militärputsch durchgeführt und die Türkei, nach gewalttätigen Übergriffen auf die türkische Minderheit, als Garantiemacht interveniert hatte.

Darknet
Stellvertretender Kita-Leiter wegen Kinderpornografie festgenommen

Würzburg – Bei einer Razzia wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie, hat die Polizei in Würzburg zwei Tatverdächtige festgenommen. Auch eine Kita wurde durchsucht. Wie die Tageszeitung BILD berichtet, soll es sich bei den festgenommenen Personen um den stellvertretenden Kitaleiter und seinen Lebensgefährten handeln. Nach umfangreichen Ermittlungen zur Verbreitung von Kinderpornografie im Darknet, war der Verdacht gegen die beiden Beschuldigten aufgekommen. Wie BILD weiter berichtet, geht es nach Angaben der Ermittler um eine dreistellige Zahl von Foto- und Videoaufnahmen. Es sei aber noch offen, wie viele Kinder betroffen seien, zitiert die Zeitung Oberstaatsanwalt Christian Schorr von der Zentralstelle Cybercrime Bayern Bamberg am Donnerstag. Es handele sich um sehr kleine Kinder, die Bilder zeigten nach ersten Erkenntnissen Buben im Kindergartenalter. Konkrete Hinweise, dass tatsächlich Kinder dieser Kita betroffen seien, lägen bisher nicht vor, berichtet BILD weiter. Einer oder auch beide der Verdächtigen sollen pornografisches Material mit kleinen Kindern selbst hergestellt und im Internet verbreitet haben. Es müsse erst mal abgeklärt werden, ob eine gemeinschaftliche Handlung vorläge.

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– Sexueller Missbrauch von Kindern – Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“
 

Kommentar
Neuseeland verbietet Sturmgewehre und Halbautomaten: Müssen wir nachbessern?

Von Mehmet Tuntas

Neuseeland verbietet Sturmgewehre und Halbautomaten – Kann damit unser restriktives Waffenrecht mithalten oder müssen wir nachbessern? Zunächst einmal die Begrifflichkeiten erklärt.

Vollautomatische Waffen: Bei einmaliger Betätigung und mit dem Halten des Abzuges, entleert sich das gesamte Magazin vollautomatisch.

Halbautomatische Waffen: Bei Betätigung des Abzuges wird ein Schuss abgefeuert und es wird automatisch eine neue Patrone in den Lauf eingelegt.

Bei uns in Deutschland sind Vollautomaten gänzlich verboten und fallen unter das Kriegswaffengesetz. Nach den Terroranschlägen in Paris 2015 sind aufgrund einer EU-Richtlinie EU-weit seit 2017 auch Halbautomaten, die in Vollautomaten umgebaut werden können, im Privatbesitz verboten. Sie werden als Vollautomaten eingestuft.

Halbautomaten sind aber weiterhin erlaubt. Neuseeland verbietet jetzt auch halbautomatische Waffen. Die Regierung wird ein staatliches Programm auflegen, um alle legal erworbenen Waffen den Bürgern wieder abkaufen zu können.

Bei uns dürfen sogar noch Kinder an Waffen, auch an halbautomatische Waffen, mit denen auf Schießstätten ohne behördliche Genehmigung trainiert werden kann.

Ab 12 Jahren: mit Luftdruck-, Federdruck- und CO2-Waffen.

Ab 14 Jahren: mit sonstigen Waffen im Kaliber bis zu 5,6 mm Ifb für Munition mit Randfeuerzündung und einer Mündungsenergie bis 200 Joule, für Einzellader-Langwaffen mit glatten Läufen mit Kaliber 12 oder kleiner.

Obwohl wir schon die Anschläge in Paris erlebt haben, haben unsere Politiker nicht den Mumm gehabt, Verbote umzusetzen wie Neusseland es jetzt tut.

Die Kiwis sind uns einen richtigen Schritt voraus. Lasst uns für unsere Zukunft noch restriktiver sein und nicht nur so schnell wie möglich auch alle Halbautomaten verbieten, sondern grundsätzlich alle Waffen in Privatbesitz


Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
 

Medien
Presseverleger begrüßen Strafe gegen Google

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Berlin – Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) begrüßen die Feststellung der EU-Kommission, dass Google seine Marktmacht für die Vermittlung von Online-Werbung missbraucht hat. „Wir begrüßen, dass die Kommission auch weiterhin gegen die verschiedenen Formen des Marktmachtmissbrauchs durch Google vorgeht“, erklärten die Verlegerverbände. „Im Online-Sektor müssen faire Wettbewerbsbedingungen herrschen. Bereits marktbeherrschende Unternehmen dürfen ihre Macht nicht mit rechtswidrigen Mitteln noch weiter ausbauen. Auch im Internet müssen alle Unternehmen am Leistungswettbewerb teilnehmen und Innovationen schaffen können. Wettbewerbswidrige Verhaltensweisen wie solche von Google verschließen den Zugang zu Märkten. Sie erschweren die Monetarisierung von Verlagsinhalten und schaden damit letztlich auch der Pressefreiheit.“ Die EU-Wettbewerbsbehörde sieht es als erwiesen an, dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbrauchte, indem es in Verträgen mit Betreibern von Webseiten verhindert hat, dass konkurrierende Werbeunternehmen Anzeigen auf diesen Webseiten vermitteln konnten. Dadurch hat Google andere Unternehmen mit rechtswidrigen Mitteln gehindert, auf dem Markt für die Vermittlung von Online-Werbung mit Googles Dienst AdSense in Konkurrenz zu treten. Die Kommission verhängte ein Bußgeld in Höhe von 1,49 Mrd. Euro. Zudem forderte die Kommission Google auf, soweit noch nicht geschehen, die Verhaltensweisen einzustellen und von ähnlichen Maßnahmen abzusehen. Vom festgestellten Wettbewerbsverstoß betroffene Unternehmen sollen sich zudem im Wege zivilrechtlicher Schadensersatzklagen gegen Google schadlos halten können. Die gestrige Entscheidung ist bereits die dritte Bußgeld-Entscheidung der EU-Kommission gegen Google binnen zwei Jahren. Zum Hintergrund: Im Juni 2017 verhängte die Kommission eine Geldbuße in Höhe von 2,42 Mrd. Euro wegen der missbräuchlichen Bevorzugung des eigenen Produkt- und Preisvergleichsdienstes Google Shopping in den allgemeinen Suchergebnissen. Im Juli 2018 verhängte die Kommission ein zweites Bußgeld in Höhe von 4,34 Mrd. Euro wegen unzulässiger Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit dem Mobil-Betriebssystem Android. Bei der Umsetzung der jetzigen Entscheidung müsse die EU-Kommission sicherstellen, dass Google die untersagten Verhaltensweisen tatsächlich beendet habe und von vergleichbaren Maßnahmen absehe, heißt es dazu von den Presseverbänden. Die Erfahrung zeige leider, dass bei der schnellen und effektiven Umsetzung von Entscheidungen noch Verbesserungsbedarf bestehe. So sei die Google Shopping-Entscheidung auch knapp zwei Jahre nach ihrem Erlass immer noch nicht wettbewerbskonform umgesetzt. BDZV und VDZ haben alle Verfahren von Anfang an aktiv begleitet. Sie gehörten im Jahr 2009 auch zu den ersten Beschwerdeführern, die das zu den Entscheidungen Google Shopping und Google AdSense führende Wettbewerbsverfahren mit angestoßen hatten. Im Android-Verfahren hatten sich BDZV und VDZ als sogenannte interessierte Dritte aktiv eingebracht. Nach Erlass der Bußgeldentscheidung durch die EU-Kommission im Falle Google Shopping sind beide Verbände inzwischen als Nebenintervenienten zugelassen und damit Streithelfer der EU-Kommission vor dem Europäischen Gericht. Auch im Android-Verfahren haben BDZV und VDZ bereits einen entsprechenden Antrag auf Zulassung zur Nebenintervention gestellt.

Wonderland Eurasia
Türkei: Erdogan eröffnet Europas größten Freizeitpark

Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan eröffnete am Mittwoch in der Hauptstadt Ankara den, laut der Nachrichtenagentur Anadolu, größten Freizeitpark Europas. „Der Ankarapark wird einen wichtigen Beitrag zu unserer Stadt leisten“, sagte Erdogan anlässlich der Eröffnungsfeier des bahnbrechenden Projekts, das auch als Wonderland Eurasia bezeichnet wird. Das Projekt werde Ankara international bekannter machen, so der türkische Staatschef. Bis zum 31. März sei der Eintritt kostenlos. „Ankarapark ist auch ein umweltfreundliches Projekt mit einer 10-Megawatt-Solaranlage, die einen Teil des Strombedarfs decken wird“, fügte Erdogan hinzu. Es werden jährlich rund 5 Millionen in- und ausländische Touristen erwartet. Der Park wurde von der Großstadt Ankara errichtet und umfasst eine Fläche von 1,3 Millionen Quadratmetern. Ankarapark/Wonderland Eurasia verfüge über mehr als 2 Millionen Pflanzen- und Baumarten sowie ein 5 Kilometer langes Schienennetz und rund 6.800 Parkplätze.

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– Orangenblüten-Karneval 2019 – Reisen: „Wenn es April wird, muss man nach Adana“

Es ist wieder soweit: Anfang April steigt Adanas weltberühmter internationaler Orangenblüten-Karneval. Vom 3. bis einschließlich 7. des Monats heißt Adana die ganze Welt willkommen.

Reisen: „Wenn es April wird, muss man nach Adana“

Orangenblüten-Karneval 2019
Reisen: „Wenn es April wird, muss man nach Adana“

Orangenblüten-Karneval 2019: Adana als Fenster zur Welt Von Klaus Jurgens Es ist wieder soweit: Anfang April steigt Adanas weltberühmter internationaler Orangenblüten-Karneval. Vom 3. bis einschließlich 7. des Monats heißt Adana die ganze Welt willkommen. Und dies ist keine Übertreibung: In der Vergangenheit haben rund 100 000 auswärtige Besucherinnen und Besucher sowie fast eine ganze Million Menschen aus der Metropole und der Umgebung teilgenommen.
(Fotos: Message Iletisim)
Mit anderen Worten: Eine ganze Stadt ist auf den Beinen! 2019 findet der Karneval bereits zum siebten Mal statt und eines ist sicher: Von bescheidenen, aber immer nach vorne blickenden Anfängen im Jahre 2013, haben es die ehrenamtlichen Veranstalter fertig gebracht, eine Veranstaltung von Weltruhm aufzubauen.
(Foto: Message Iletisim)
Sollten Sie also Interesse haben, in eine Stadt zu reisen, in der Freundlichkeit, Herzlichkeit und Lebenslust, aber auch Unternehmertum, Tradition und Moderne die Tagesordnung bestimmen, dann packen Sie am besten noch heute Ihre Koffer. Der Karneval ist nunmehr eines der größten Festivals hier in der Türkei. Obwohl die farbenfrohe Parade am Samstag durch die Innenstadt als Höhepunkt gilt, gibt es ein fünftägiges Programm, welches sich durchaus mit anderen global bewunderten Festivals messen kann (man denke da an London’s Notting Hill Gate Carnival oder unsere tollen Rosenmontagsumzüge) und einige vom Format und der Teilnehmerzahl her gar übertrifft.
(Foto: Message Ilitisim)
Es gibt Kunstausstellungen und Konzerte. Es gibt Bootsfahrten und Sightseeing sowie Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Eine Modeshow und die schönsten Kostüme aus der Bevölkerung werden mit Preisen belohnt. Ein besonderes Highlight wird die große Open Air-Abendgala in einem riesigen öffentlichen Park sein. Aber es geht noch weiter: An vielen Straßenecken präsentieren sich Musiker und Künstler. Ein ganzes Stadtviertel wird in eine Fußgängerzone mit Verkaufsständen rechts und links umgewandelt; angeboten werden handgemachte Souvenirs und natürlich alles, was man aus und mit der Orange so herstellen kann. Eigentlich wird die Innenstadt in ein orange-grünes Farbenmeer eingetaucht. Fast hätte ich die Theatervorstellungen vergessen…. Wer schon einmal mit von der Partie war, wird bestätigen, dass es eigentlich unmöglich ist, auch nur ansatzweise an allem teilzunehmen, aber das muss man ja auch gar nicht. Drei bis vier verschiedene Dinge pro Tag reichen aus, um sich so richtig wohlzufühlen und in der Türkei angekommen zu sein. Das gesamte Programm ist auf der Webseite nisandaadanada.com zu finden. Da sich jedoch die Hotels immer schnell füllen, ist eine kurzfristige Buchung anzuraten. Aber irgendwie kommt dann doch jeder noch irgendwo unter. Die bekannte Universitäts-Stadt hat in den letzten Jahren gewaltig in die Infrastruktur investiert, inklusive in eine Reihe von neuen Fünfsterne-Hotels. Kommen Sie nach Adana, treffen Sie begeisterte Menschen aus Kanada oder Korea, aus Europa oder Amerika. Und vor allem, treffen Sie unsere türkischen Freunde und Landsleute, die sich keinen besseren Anlass vorstellen können als uns, “den freundlichen internationalen Importen” ihre schöne Stadt zu zeigen. Wie sagt man hier: Wenn es April wird, muss man nach Adana kommen.

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– Tourismus – TUI: „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“

„Das überproportionale Wachstum im östlichen Mittelmeer ist der auffälligste Trend im Sommer 2019“, so Touristik-Geschäftsführer Stefan Baumert. Top-Aufsteiger ist die Türkei mit hohen zweistelligen Buchungszuwächsen. „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“, ist Baumert überzeugt.

TUI: „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“

Medien
Studie: „Muslimische“ Terroranschläge erhalten 357 Prozent mehr Medienpräsenz

Atlanta (nex) – Eine neue Studie hat ergeben, dass die Religion ein signifikanter Indikator für den Umfang der Berichterstattung über Terroranschläge ist, und insbesondere, dass die von Muslimen durchgeführten Anschläge weitaus mehr Aufmerksamkeit erhalten, als alle anderen. In einer in der wissenschaftlichen Zeitschrift Justice Quarterly veröffentlichten Studie fanden Forscher der Georgia State University und der University of Alabama heraus, dass Terroranschläge von Muslimen durchschnittlich 357 Prozent mehr Medienberichterstattung erhalten, als solche anderer Gruppen. Laut der Studie gäbe es „unzählige Faktoren“, die beeinflussen können, wie viel Berichterstattung ein Anschlag erhält, die Religion des Täters, sei jedoch der stärkste von allen. Die Forscher untersuchten für die Studie 136 Terroranschläge, die zwischen 2006 und 2015 in den USA verübt wurden und analysierten nationale Print- und Online-Medien anhand von Informationen aus der Global Terrorism Database. Von diesen Angriffen verübten die Muslime durchschnittlich 12,5 Prozent. Doch diese, im Vergleich kleine Anzahl von Vorfällen, erhielt die Hälfte aller Nachrichten, erklären die Forscher. Eine solche unverhältnismäßige Berichterstattung bedeute, dass die Mehrheitsbevölkerung dazu neige, den „muslimischen Terroristen“ zu fürchten und gleichzeitig andere Bedrohungen zu ignorieren. Eine repräsentativere Berichterstattung könnte dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung mit der Realität in Einklang zu bringen, so die Wissenschaftler. „Ob die überproportionale Berichterstattung eine bewusste Entscheidung der Journalisten ist oder nicht, diese Stereotypisierung verstärkt kulturelle Narrative darüber, was und wer gefürchtet werden sollte“, so die Forscher weiter. „Indem die Medien Terroranschläge von Muslimen dramatisch mehr als andere Vorfälle behandeln, umreißen sie diese Art von Ereignissen als häufiger.“