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Türkei und Kuba planen Entwicklung von Impfstoff gegen Krebs

Bei einem Treffen während der Weltgesundheitskonferenz in Genf in der vergangenen Woche einigten sich Kuba und die Türkei auf die Einrichtung einer Studiengruppe für die Erforschung verschiedener Impfstoffe.

Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca (l.) mit seinem kubanischen Amtskollegen Jose Angel Portal Miranda. (Archivfoto: TC. Saglikbakanligi)
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Genf (nex/aa) – Während eines Treffens bei der Weltgesundheitskonferenz in Genf, einigten sich in der vergangenen Woche Kuba und die Türkei auf die Einrichtung einer Studiengruppe zur Erforschung verschiedener Impfstoffe sowie die Entwicklung neuer Medikamente, unter anderem gegen Krebs. Das teilte das türkische Gesundheitsministerium am Montag mit.

Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca traf letzte Woche mit seinem kubanischen Amtskollegen Angel Portal Miranda zusammen. Bald werde eine hochrangige kubanische Delegation in der Türkei eintreffen, um mit türkischen Vertretern des Gesundheitswesens zusammenzukommen, so die Mitteilung.
Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, seien darüber hinaus mit Indonesien und Kirgisistan im Zusammenhang mit einem Kooperationsabkommen von 2014, separate Protokolle über die Zusammenarbeit im Gesundheitssystem unterzeichnet worden,

Die Türkei arbeite daran, den Bedarf an pharmazeutischen Produkten aus eigener Herstellung zu decken. 80 Prozent der in der Türkei gekauften Medikamente werden bereits im Inland produziert, sagte Koca und betonte, dass das Land bestrebt sei, den gesamten Bedarf an Impfstoffen bis 2023 selbst herzustellen.

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