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Innenminister Reul begrüßt Urteile im Lügde-Prozess
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Sicherheitszone
USA und Türkei halten gemeinsame Beobachtungsflüge über Syrien ab
Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August darauf geeinigt, dass die Sicherheitszone in Nordsyrien als „Friedenskorridor“ für vertriebene Syrer dienen soll und dass ein gemeinsames Operationszentrum in der Türkei eingerichtet wird, um seine Einrichtung zu koordinieren.Suriye’de Fırat’ın Doğusunda Güvenli Bölge birinci safha uygulamaları kapsamında, Türk-ABD’li komutanların iştirak ettiği ikinci ortak helikopter uçuşu Türk Silahlı Kuvvetlerine ait iki helikopter ile gerçekleştirildi.#MSB #TSK pic.twitter.com/G9HIOz7Zxh
— T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) August 30, 2019
Suriye’de Fırat’ın Doğusunda Güvenli Bölge birinci safha uygulamaları kapsamında; 2 Türk ve 2 ABD helikopteri ile üçüncü ortak helikopter uçuşu gerçekleştirildi.#MSB #TSK pic.twitter.com/XWn5eBKSz0
— T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) September 5, 2019
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– Syrien – Türkisch-amerikanische Sicherheitszone: Syrische Flüchtlinge erhoffen Rückkehr
Mit der Einrichtung einer Sicherheitszone in Nordsyrien hofft die Türkei syrischen Flüchtlingen eine sichere Rückkehr zu ermöglichen.
Türkisch-amerikanische Sicherheitszone: Syrische Flüchtlinge erhoffen Rückkehr
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Sicherheitszone in Syrien
Türkei: Erdogan droht mit Durchlassen der Flüchtlinge nach Europa
R+V-Langzeitstudie
Umfrage: Deutsche so unbesorgt wie seit 25 Jahren nicht
Interessant: Etwas gelassener als die Männer sind die Frauen bei der Angst vor der Überforderung des Staats durch die Flüchtlinge (Frauen: 54 Prozent, Männer: 58 Prozent). Während bei den Männern diese Angst auf Platz eins steht, ist es bei den Frauen die Furcht vor den Folgen der Trump-Politik.
EU-Schuldenkrise: 44 Prozent der Deutschen sorgen sich darum, dass die EU-Schuldenkrise teuer für den deutschen Steuerzahler wird (Platz 8). Zum Vergleich: In den Jahren 2011/2012 – auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise – lag diese Angst noch bei extrem hohen Werten um die 70 Prozent. –
Pflegebedürftigkeit im Alter: Fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) fürchtet sich davor, im Alter pflegebedürftig zu werden. Da politische Themen diese Angst überschatten, liegt sie nur auf Platz sieben im Ranking. Deutlich weniger Sorgen machen sich die Deutschen hingegen um ihre Gesundheit. Nur etwa jeder Dritte (35 Prozent, Platz 15) hat Angst davor, schwer zu erkranken. –
Steigende Lebenshaltungskosten: Auf Platz zehn steht mit 43 Prozent die Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten. Der Dauerbrenner der 1990er und 2000er Jahre hat seit 2011 stark an Bedeutung verloren. In der Vergangenheit lag diese Sorge jahrelang unangefochten auf Platz eins.
Wirtschaftliche Themen: Wie im vergangenen Jahr spielen wirtschaftliche Sorgen in der Umfrage eine untergeordnete Rolle. Lediglich jeder vierte Deutsche (24 Prozent) fürchtet sich davor, den eigenen Job zu verlieren – so wenige wie nie zuvor. Kaum höher ist die Angst vor steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland (28 Prozent). Die derzeit leicht schwächelnde Wirtschaft spiegelt sich damit noch nicht bei den Ängsten der Deutschen wider. Mit 35 Prozent erreicht die Angst vor einem Abwärtstrend der Wirtschaft sogar den niedrigsten Wert seit 20 Jahren (Platz 14).
Krieg: Nur noch etwa jeder vierte Deutsche (24 Prozent, Vorjahr: 35 Prozent) hat Angst vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Damit ist diese Sorge so gering wie nie zuvor im Verlauf der Umfrage.
Über die Studie „Die Ängste der Deutschen“ ist die bundesweit einzige Umfrage, die sich über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren alljährlich mit den Sorgen der Bevölkerung befasst. Bereits seit 1992 lässt das R+V-Infocenter jedes Jahr rund 2.400 Männer und Frauen im Alter ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland nach ihren größten politischen, wirtschaftlichen, persönlichen und ökologischen Ängsten befragen. Die repräsentative Umfrage startet immer im Sommer – dieses Mal lief sie vom 13. Mai bis zum 23. Juli 2019 mit insgesamt 22 Fragen.

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