Iran-Krise
Spanien kündigt Wiedereröffnung seiner Botschaft in Iran an

Madrid – Spanien wird seine Botschaft in Teheran wiedereröffnen, um die Bemühungen um eine friedliche Lösung nach dem kürzlich vereinbarten Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu unterstützen, erklärte Außenminister José Manuel Albares am Donnerstag. Albares sagte, er habe den spanischen Botschafter, Antonio Sánchez-Benedito, angewiesen, nach Teheran zurückzukehren und die diplomatischen Aktivitäten wieder aufzunehmen, nachdem die Botschaft vorübergehend geschlossen worden war, wie „El País“ berichtet. Bei seiner Ankunft im spanischen Parlament erklärte Albares, die Entscheidung spiegele die „neue Situation“ wider, die durch das zweiwöchige Waffenstillstandsabkommen entstanden sei. Er sagte, er habe am Mittwoch mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi gesprochen, um ihn über diesen Schritt zu informieren, und fügte hinzu, dies unterstreiche Madrids Engagement, zu „den Bemühungen um Frieden“ beizutragen. Albares führte zudem Gespräche mit mehreren Amtskollegen aus der Region, darunter den Außenministern von Oman, Katar, Bahrain und Kuwait sowie dem Libanon. In einem Telefonat mit dem libanesischen Außenminister Youssef Raggi brachte er Spaniens Unterstützung angesichts der von ihm als „brutal und wahllos“ bezeichneten israelischen Angriffe auf den Libanon zum Ausdruck und bezeichnete diese als „eine Schande für das Gewissen der gesamten Menschheit“. Auf die Frage nach einem Bericht des Wall Street Journal, wonach die Vereinigten Staaten erwägen könnten, Militärstützpunkte in Ländern zu schließen, die ihre Maßnahmen nicht unterstützt haben, darunter Spanien und Deutschland, sagte Albares, er habe keine Informationen zu dieser Angelegenheit. Er erklärte, die bilateralen Gespräche mit Washington über die Nutzung der Luftwaffenstützpunkte Rota und Morón würden fortgesetzt, und beide Einrichtungen würden „völlig normal“ funktionieren. Der Iran und die Vereinigten Staaten kündigten am Dienstag eine zweiwöchige Waffenruhe an, die den Weg für ein endgültiges Abkommen ebnen soll, um den Krieg zu beenden, den Washington und Israel am 28. Februar gegen Teheran begonnen hatten und der zahlreiche Tote und Verletzte gefordert hat. Die Ankündigung erfolgte weniger als zwei Stunden vor Ablauf einer Frist, die US-Präsident Donald Trump wiederholt verlängert hatte, damit der Iran die Straße von Hormus wieder öffnet und ein Abkommen akzeptiert – andernfalls drohe „die Zerstörung einer ganzen Zivilisation“.
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– Gaza-Konflikt – Spaniens Premier Sánchez nennt Israel „völkermordender Staat“

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Mittwoch einen diplomatischen Feuersturm ausgelöst, als er Israel während einer hitzigen Parlamentssitzung als „völkermordenden Staat“ bezeichnete.

Spaniens Premier Sánchez nennt Israel „völkermordender Staat“

Beauty
Wasserfeste vs. klassische Wimperntuschen im Vergleich: Die beste Wimperntusche richtig wählen

Die Wahl der besten Wimperntusche ist ein wichtiger Schritt für eine gute Augen-Make-up-Routine. Mascara bestimmt, wie ausdrucksstark die Wimpern wirken und wie angenehm sich das Produkt über den Tag anfühlt. Vor dem Kauf sollte man die Unterschiede zwischen wasserfester und klassischer Wimperntusche kennen. Sie unterscheiden sich in Haltbarkeit, Tragegefühl und Abschminken. Eine bewusste Entscheidung für beste Wimperntusche unterstützt schöne Ergebnisse und die langfristige Pflege der Wimpern.

Unterschiede zwischen wasserfester und klassischer Mascara

Wenn man die Grundtypen kennt, fällt die Auswahl leichter. Klassische Wimperntuschen sind für den täglichen Gebrauch gemacht:
  1. Leicht zu entfernen mit milden Reinigungsprodukten.
  2. Gut geeignet für empfindliche Augen und Kontaktlinsenträger.
  3. Ideal für Büro, Alltag und dezentes Make-up.
  4. Weniger Belastung für die natürlichen Wimpern.
Jede Variante ist für bestimmte Bedürfnisse gedacht. Mehr Informationen finden Sie hier: https://makeupstore.de/categorys/23466/.

Wasserfeste Wimperntusche

Wasserfeste Wimperntusche hält auch unter schwierigen Bedingungen:
  1. Beständig gegen Feuchtigkeit, Schweiß und Tränen.
  2. Geeignet für Sport, Reisen und feuchtes Klima.
  3. Benötigt ölhaltige oder Zwei-Phasen-Entferner.
  4. Sehr haltbar, kann aber trockener sein.
Welche Variante besser ist, hängt vom Lebensstil, vom Wetter und von der gewünschten Haltbarkeit ab.

Forschung und Expertenmeinungen zu Halt und Wimperngesundheit

Studien zeigen, dass wasserfeste Formeln spezielle Filmbildner enthalten. Diese sorgen für starken Halt, erhöhen aber die Reibung beim Abschminken. Klassische Mascaras enthalten oft pflegende Wachse und Öle. Sie sind flexibler und schonender für die Wimpern. Experten empfehlen, beide Arten abzuwechseln. So bleiben die Wimpern gesund, und man nutzt die Vorteile beider Produkte. Das hilft, für jede Situation die beste Wimperntusche zu finden.

Wichtige Kriterien vor dem Kauf

Um die beste Wimperntusche sicher auszuwählen, sollte man auf folgende Punkte achten:
  1. Bürstenform: Gebogen für Schwung, gerade für Definition.
  2. Textur: Cremig oder leicht, je nach Wunsch.
  3. Haltbarkeit: Kurzzeitig oder langanhaltend.
  4. Abschminken: Sanft oder intensiver.
  5. Augenverträglichkeit: Wichtig bei empfindlichen Augen.
Diese Punkte sparen Zeit und vermeiden Fehlkäufe.

Volumen, Länge und Definition: Prioritäten setzen

Nicht jede Mascara erzielt denselben Effekt. Manche sorgen für viel Volumen, andere für Länge oder klare Trennung. Produkte für Wimperntusche Volumen machen die Wimpern dichter und voller. Vor dem Kauf hilft es, das Ziel festzulegen:
  1. Für dramatische Looks: Viel Dichte.
  2. Für natürliche Looks: Saubere Trennung.
  3. Für offene Augen: Fokus auf Länge.
  4. Für langen Halt: Wischfestigkeit.
Klare Ziele erleichtern die Auswahl der besten Wimperntusche.

Alltag vs. besondere Anlässe

Make-up-Profis empfehlen oft zwei Mascaras: eine klassische für den Alltag und eine wasserfeste für besondere Situationen. Das schont die Wimpern und bietet Sicherheit, wenn das Make-up lange halten muss. So hat man immer die passende und beste Wimperntusche zur Hand. Hochwertige Mascaras lassen sich gleichmäßig auftragen, klumpen weniger und haben eine bessere Farbabgabe. Bei MAKEUP finden Kundinnen und Kunden eine große Auswahl an Mascaras bekannter Marken. So lassen sich Produkte einfach vergleichen und passend zu Augen, Stil und Ansprüchen auswählen. Klassische und wasserfeste Wimperntuschen haben beide ihren festen Platz im Make-up. Klassische Mascaras stehen für Komfort und Pflege. Wasserfeste Varianten bieten extra Halt und Widerstand. Wer Lebensstil, Augenempfindlichkeit und gewünschte Effekte berücksichtigt, findet für jede Situation die beste Wimperntusche. Mit der richtigen Wahl werden gepflegte, definierte Wimpern zu einem festen Teil der Beauty-Routine.  
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– Beauty – Neuheiten in der Hautpflege: Wie du eine Star-würdige Haut bekommst

Ein strahlendes, makelloses Hautbild ist der Traum vieler Menschen. Wir alle sehnen uns nach einer Haut, die so frisch und strahlend aussieht wie die der Stars auf dem roten Teppich.

Neuheiten in der Hautpflege: Wie du eine Star-würdige Haut bekommst

Sudan-Konferenz
Sudan: Katastrophale Lage von Menschen mit Behinderung

München – Anlässlich der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin schlägt die Hilfsorganisation Handicap International (HI) Alarm: Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges ist die Lage für die Zivilbevölkerung katastrophal. Für Menschen mit Behinderung gilt dies in noch stärkerem Maße: Für sie ist es besonders schwierig, zu fliehen, an Hilfsgüter zu gelangen oder eine medizinische Versorgung zu erhalten. Zudem bedrohen Minen und Blindgänger die Zivilbevölkerung. Im Sudan leben mindestens 4,6 Millionen Menschen mit Behinderung, was etwa 16 % der Bevölkerung entspricht. Hinzu kommen unzählige weitere Menschen, die durch den Konflikt schwer verletzt, traumatisiert oder chronisch krank sind. Dennoch fehlen inklusive Hilfsmaßnahmen und spezialisierte Angebote nahezu vollständig. Die Konsequenzen sind gravierend: In Krisensituationen ist die Sterblichkeitsrate von Menschen mit Behinderung zwei- bis viermal höher als die von Menschen ohne Behinderung. Viele von ihnen werden zurückgelassen oder systematisch ausgeschlossen. „Der Fall von El-Fasher hat zu einem Zustrom von Vertriebenen in die benachbarte Stadt Tawilah geführt. Immer mehr Menschen mit schweren Verletzungen, wie Schusswunden, benötigen dringend Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel. Ohne frühzeitige Versorgung drohen diesen Menschen dauerhafte Behinderungen und chronische Schmerzen. Derzeit sind wir eine der wenigen humanitären Organisationen, die diese wichtige Unterstützung im Sudan leisten können. In Darfur sind wir sogar die einzige„, sagt Vincent Dalonneau, Landesdirektor von HI-Sudan. Die Teams von Handicap International arbeiten in Reha-Zentren und Kliniken, verteilen Hilfsgüter und helfen unterernährten Kindern sowie den unzähligen Menschen mit Verletzungen durch Schusswaffen oder Bomben. Zudem unterstützt die Logistiksparte Atlas verschiedene humanitäre Organisationen mit der Lagerung und dem Transport von Hilfsgütern.

Rückkehrer durch Minen und Blindgänger bedroht

Der Krieg im Sudan hat die weltweit größte Flüchtlingskrise mit fast 14 Millionen Vertriebenen ausgelöst. Trotz des anhaltenden Konflikts sind bis Ende Januar aber bereits mehr als drei Millionen Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt, darunter 700.000 aus dem Ausland. Die meisten Rückkehrenden kehrten in Landesteile zurück, in denen die Gewalt weitgehend abgeklungen ist, wie Khartum, Blauer Nil oder Al Dschasira. Dort bedrohen aber explosive Kriegsreste, darunter Antipersonen-Minen, die Zivilbevölkerung in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern, Moscheen und auf Straßen. „Andere Konflikte weltweit haben bereits gezeigt, wie sich die Kontamination durch nicht explodierte Kriegsreste über Jahrzehnte hinweg auf das Leben der Zivilbevölkerung auswirken kann, selbst, nachdem der Konflikt beendet ist. Sie gefährdet das Leben der sudanesischen Bevölkerung, schränkt den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen ein und behindert die wirtschaftliche Entwicklung„, unterstreicht Vincent Dalonneau.
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– Gaza – Bericht: Israelische Soldaten foltern Kleinkind in Gaza zur Erpressung eines Geständnisses

Israelische Soldaten sollen in Gaza ein 18 Monate altes Kind misshandelt haben, um ein Geständnis des Vaters zu erpressen. Das Kleinkind wurde mit schweren Verletzungen freigelassen.

Bericht: Israelische Soldaten foltern Kleinkind in Gaza zur Erpressung eines Geständnisses

Necla Özmen
Türkische „Trump-Tochter“: Bitte verlängert den Krieg nicht

Ankara – Nur wenige Tage vor dem heute angekündigten Waffenstillstand hatte sich die mutmaßliche türkische Tochter des US-Präsidenten Donald Trump in einem eindringlichen Appell an die Weltöffentlichkeit gewandt. In einem über die Plattform TikTok verbreiteten Video erklärte die in Ankara lebende Necla Özmen:
„Hallo, TikTok-Familie. Ich bin Necla Trump, die Tochter von Donald Trump. Ich wende mich an die ganze Welt: Bitte verlängert den Krieg nicht. Bis bald, danke.“
Bei der 55-jährigen Özmen handelt es sich um eine Social-Media-Persönlichkeit, die bereits seit längerer Zeit behauptet, die leibliche Tochter Trumps zu sein und vor türkischen Gerichten um ihre Anerkennung kämpft. Ihr Video wurde bereits am vergangenen Freitag veröffentlicht, fünf Tage bevor das Weiße Haus am heutigen Mittwoch den diplomatischen Durchbruch verkündete.

Kontinuierliche Appelle an das Weiße Haus

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Özmen direkt an Donald Trump wendet, um politischen Einfluss geltend zu machen. In früheren Videobotschaften forderte sie den US-Präsidenten bereits zu einer Kehrtwende in der Außenpolitik auf. So appellierte sie unter anderem mit den Worten „Vater, bitte lass Maduro frei!“ an ihn, wobei sie sich auf die Spannungen zwischen den USA und Venezuela bezog. Özmen betonte dabei wiederholt, dass sie als seine Tochter wolle, dass er als „gütiger Anführer“ agiere und kein Blut vergossen werde. Parallel zu ihren politischen Forderungen äußerte Özmen in der Vergangenheit wachsende Sorge um ihre persönliche Sicherheit. Sie gab an, zu befürchten, aufgrund ihrer behaupteten Identität als Präsidententochter Ziel von Entführungen oder Lösegeldforderungen zu werden. Vor diesem Hintergrund forderte sie die US-Behörden und die Botschaft in Ankara auf, ihr Schutz zu gewähren.

Juristischer Kampf um Vaterschaftsanerkennung

Während ihre öffentlichen Appelle für mediale Aufmerksamkeit sorgen, wird die Angelegenheit auf juristischer Ebene weiterverfolgt. Nachdem das 27. Familiengericht in Ankara die Vaterschaftsklage gegen Donald Trump in erster Instanz abgewiesen hatte, hat Özmen Berufung eingelegt. Das Gericht begründete die Abweisung damit, dass keine hinreichenden Beweise für eine Vaterschaft vorlägen, die einen erzwungenen DNA-Test rechtfertigen würden. Özmen strebt nun in der höheren Instanz eine genetische Untersuchung an. Die Geschichte sorgt in der Türkei seit Längerem für Schlagzeilen. Özmen behauptet, ihre im Jahr 2017 verstorbene Ziehmutter habe ihr auf dem Sterbebett gestanden, nicht ihre biologische Mutter zu sein. Laut ihren Schilderungen wurde sie 1970 in einem Krankenhaus geboren und einer US-Bürgerin namens „Sophia“ abgenommen, die zu dieser Zeit eine Affäre mit Donald Trump gehabt haben soll. Özmen zeigt sich überzeugt, dass Trump von ihrer Existenz weiß, und betrachtet ihren Kampf als Suche nach Gerechtigkeit. Das Weiße Haus und die US-Botschaft in Ankara haben sich zu dem Verfahren und den Forderungen bislang nicht offiziell geäußert.

Zehn-Punkte-Plan als Verhandlungsgrundlage

US-Präsident Donald Trump gab heute den Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran bekannt. Als Ausgangspunkt für diese Entwicklung dient ein Zehn-Punkte-Plan, den Teheran an Washington übermittelt hat. Trump bezeichnete das Dokument als eine „tragfähige Verhandlungsgrundlage“ und betonte, dass fast alle bisherigen Streitpunkte bereits geklärt seien. Ab dem kommenden Freitag sollen auf Einladung von Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif direkte Verhandlungen in der Hauptstadt Islamabad aufgenommen werden. Trotz der offiziellen Ankündigung berichten Agenturen wie Reuters, dass zu einigen Themen der Vereinbarungen noch widersprüchliche Aussagen vorliegen.
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– Necla Özmen – Mutmaßliche Trump-Tochter Necla: Vater, lass Maduro frei!

Necla Özmen, die mutmaßliche Trump-Tochter aus Ankara, sorgt mit einem Appell an den US-Präsidenten für Aufsehen: „Vater, lass Maduro frei!“ Alle Infos hier.

Mutmaßliche Trump-Tochter Necla: Vater, lass Maduro frei!

Iran-Krieg
Iran: Juden verurteilen US-Israeli-Anschlag auf Synagoge

Teheran – Die jüdische Gemeinde im Iran hat die Zerstörung der Rafi’-Nia-Synagoge im Zentrum von Teheran infolge der US-israelischen Angriffe scharf verurteilt und die gezielten Angriffe sowohl auf religiöse Stätten als auch auf das Land insgesamt angeprangert. In einem Video, das von der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRIB auf Telegram veröffentlicht wurde, sagte Homayoun Sameh, ein jüdischer Abgeordneter im Islamischen Beratungsparlament des Landes:
„Das zionistische Regime hat dieser Gemeinschaft während der jüdischen Feiertage keine Gnade gezeigt und eine unserer alten und heiligen Synagogen ins Visier genommen.“
In einer Erklärung sagte die Gemeinde: „Wir, die Juden des Iran, verurteilen die brutalen Angriffe des amerikanisch-zionistischen Feindes gegen unser geliebtes Heimatland und die Rafi’-Nia-Synagoge.“ Die Erklärung bekräftigte zudem, dass sie „an der Seite des Volkes und des Systems der Islamischen Republik Iran“ stünden und das Land „bis zu unserem letzten Atemzug“ verteidigen würden. In ähnlicher Weise sagte Najafabadi: „Leider hat die israelische Entität während der jüdischen Feiertage uns ins Visier genommen und nicht einmal die Juden im Iran verschont, da sie eine unserer alten und heiligen Synagogen angegriffen hat.“ Er fügte hinzu, dass das Gebäude vollständig zerstört worden sei und die Thora-Rollen unter den Trümmern begraben lägen, und bezeichnete den Angriff als „etwas, das allen Juden auf der ganzen Welt Schmerzen bereitet“. Er warf Israel zudem vor, weder der muslimischen Gemeinschaft noch anderen Religionsgemeinschaften weltweit, einschließlich der jüdischen Gemeinschaft, Gnade zu zeigen. „Alle Behauptungen des israelischen Regimes, es würde Juden verteidigen, sind nichts weiter als eine schändliche Lüge“, sagte Rabbiner Younes Hamami Lalehzar und bezeichnete Israels Angriff auf die Synagoge in einem Wohngebiet als „unmenschliche und terroristische“ Tat.

Synagoge in Teheran „vollständig zerstört“

Laut iranischen Medien haben US-amerikanisch-israelische Luftangriffe eine Synagoge in Teheran „vollständig zerstört“, während bei den Angriffen im gesamten Iran über Nacht mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben kamen. „Nach vorläufigen Informationen wurde die Rafi-Nia-Synagoge … bei den Angriffen heute Morgen vollständig zerstört“, berichtete die Zeitung „Shargh“ am Dienstag. Aufnahmen zeigten Mitarbeiter des Zivilschutzes inmitten der Trümmer, umgeben von auf dem Boden verstreuten hebräischen Büchern. Dem Bericht zufolge wurden aufgrund der Enge der Straßen rund um das angegriffene Gebäude auch die Außen- und Innenwände der benachbarten Gebäude „schwer beschädigt“. Über mögliche Opfer lag zunächst keine Information vor.
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Lamerd-Anschlag Iran: Der kaum bekannte Anschlag im Schatten von Minab

Ein zweiter US-Angriff am 28. Februar traf eine Sporthalle in Lamerd mit der neuen PrSM-Rakete. Mindestens 21 Personen, darunter Kinder, wurden getötet.

Iran: Der kaum bekannte Anschlag im Schatten von Minab

Lamerd-Anschlag
Iran: Der kaum bekannte Anschlag im Schatten von Minab

Teheran – Während der verheerende US-Angriff auf die Mädchenschule in Minab am 28. Februar 2026 weltweit für Schlagzeilen sorgte, blieb ein zweiter, zeitgleicher Schlag im südiranischen Lamerd weitgehend unbeachtet. Bei diesem Angriff auf eine Sporthalle und eine angrenzende Grundschule kam eine neue, bisher im Kampf ungetestete Waffe zum Einsatz. Experten identifizierten das System als die Precision Strike Missile (PrSM), eine ballistische Kurzstreckenrakete aus US-Produktion, die erst im vergangenen Jahr die Prototypentests abgeschlossen hatte. In Lamerd wurden mindestens 21 Menschen getötet. Die Sporthalle, die auf digitalen Karten seit Jahren als zivile Einrichtung gekennzeichnet ist, wurde zum Zeitpunkt des Einschlags von einem Jugend-Mädchen-Volleyballteam genutzt. Die PrSM ist so konstruiert, dass sie kurz über dem Ziel detoniert und tausende kleine Wolfram-Pellets ausstößt, um eine maximale Streuwirkung zu erzielen. Berichten der iranischen Journalistin Negin Bagheri zufolge durchschlugen diese Metallsplitter das Dach der Halle, während das Team gerade Verteidigungsmanöver trainierte. Unter den Opfern befand sich die elfjährige Elham Zaeri, eine Schülerin der fünften Klasse, die noch vor Erreichen des Krankenhauses verstarb. Die zehnjährige Helma Ahmadizadeh, eine Viertklässlerin, schien den Angriff zunächst unverletzt überstanden zu haben und stieg eigenständig in den Krankenwagen. Gegenüber ihrem Trainer gab sie an, es fühle sich an, als sei etwas in ihren Körper eingedrungen. Erst bei der Untersuchung wurde ein kleiner schwarzer Metallsplitter entdeckt, der innere Verletzungen verursachte, an denen das Mädchen nach einer Notoperation verstarb. Helma Ahmadizadeh war die Cousine von Zahra Ahmadi Zadeh, einer Spielerin der iranischen Fußballnationalmannschaft der Frauen. Auf einem angrenzenden Fußballfeld wurden zudem der Sechstklässler Ilya Khatami sowie sein Trainer von denselben Schrapnellen getötet. Insgesamt mussten zehn bis zwölf weitere junge Sportlerinnen noch in der Nacht operiert werden. Videoanalysen und Aufnahmen von Überkameras bestätigen den Einsatz der PrSM. Die Silhouette der Rakete sowie die charakteristische Explosion eines Feuerballs in der Luft entsprechen den Spezifikationen des Herstellers Lockheed Martin. US-Zentralkommandant Admiral Brad Cooper bestätigte kurz nach dem Angriff den ersten Kampfeinsatz der PrSM innerhalb der ersten 24 Stunden des Konflikts. Pete Hegseth äußerte sich im Pentagon mit Verweisen auf eine „brutale Effizienz“ und sprach davon, den Feind ohne Gnade zu zerschmettern. Er lobte die tödliche Präzision der neuen Waffengeneration. Da die PrSM ein völlig neues System ist, bleibt unklar, ob der Treffer auf die zivile Einrichtung in Lamerd beabsichtigt war, auf einem Konstruktionsfehler basierte oder die Folge einer fehlerhaften Zielauswahl war. Die US-Regierung dementiert die Berichte über den gezielten Einsatz gegen zivile Infrastruktur und die daraus resultierenden Opferzahlen.
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– Gesundheitszustand von Trump – Facharzt: Donald Trump leidet unter Demenz

Dr. Vin Gupta und Premier Robert Fico warnen vor Trumps geistigem Abbau. Nach Drohungen gegen den Iran werden Forderungen nach dem 25. Zusatzartikel laut.

Facharzt: Donald Trump leidet unter Demenz

Künstliche Intelligenz
Fast jeder zweite Erwerbstätige nutzt Künstliche Intelligenz im Job

Berlin – Eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt stark an Bedeutung. Vier von fünf suchen mit Hilfe von KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation. Künstliche Intelligenz (KI) wird im Arbeitsalltag zur neuen Normalität. Aktuell nutzt fast die Hälfte der Erwerbstätigen (45 Prozent) Künstliche Intelligenz im Job. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige. Demnach erwarten 60 Prozent der Beschäftigten, dass KI in fünf Jahren eine große oder sehr große Rolle für ihre berufliche Tätigkeit spielen wird. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 53 Prozent – ein Plus von 7 Prozentpunkten. „Künstliche Intelligenz wird zum festen Bestandteil der Arbeitswelt“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.
„Der Wandel betrifft nicht nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Arbeitsprozesse. Unternehmen müssen den Einsatz von KI deshalb aktiv steuern, klare Regeln schaffen und ihre Beschäftigten auf die neuen Anforderungen vorbereiten.“
Laut Umfrage nutzen fast vier von fünf Erwerbstätigen (78 Prozent) KI, um nach Informationen zu suchen, 46 Prozent, um Texte zu erstellen oder zu verbessern, 41 Prozent, um neue Ideen zu entwickeln und 19 Prozent, um Bilder oder Videos zu erstellen. Seltener sind komplexere Anwendungen wie die Durchführung von Berechnungen (13 Prozent), die Erstellung von Code (11 Prozent) oder die Analyse von Datensätzen mit Hilfe von KI (10 Prozent).

Ein Drittel sieht eigenen Job durch KI gefährdet

Laut den Ergebnissen der Umfrage geht mit der wachsenden Bedeutung von KI auch Verunsicherung einher. Ein Drittel (33 Prozent) der Erwerbstätigen geht davon aus, dass die eigene Tätigkeit vollständig oder teilweise durch generative KI ersetzt werden kann. Die Mehrheit (65 Prozent) rechnet jedoch nicht mit einem vollständigen Ersatz, sondern vor allem mit Veränderungen im Arbeitsalltag. Aufgaben werden zunehmend durch KI unterstützt, beschleunigt oder in Teilen automatisiert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Beschäftigten, beispielsweise bei der Formulierung von Eingaben („Prompting“), der Einordnung von Ergebnissen und der kritischen Prüfung von Inhalten. Auffällig ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer halten ihre Tätigkeit mit 36 Prozent häufiger für ersetzbar als Frauen mit 29 Prozent. „Das zeigt, dass die Auswirkungen von KI im Job sehr unterschiedlich wahrgenommen werden“, sagt Bühler. „Wie stark sich Beschäftigte durch KI bedroht sehen, hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld, den konkreten Aufgaben und dem beruflichen Umfeld ab.“

KI-Regeln und Qualifizierung für Beschäftigte fehlen

Generative KI ist in den meisten Bereichen des Arbeitsalltags angekommen – oftmals schneller, als Arbeitgeber dafür klare Strukturen schaffen. Nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der abhängig Beschäftigten gibt an, dass es bei ihnen konkrete Vorgaben für den Einsatz von KI gibt. Ein explizites Verbot ist mit lediglich 5 Prozent die Ausnahme. Auf der anderen Seite sagt gut die Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent), dass es weder Regeln noch ein Verbot gibt. 8 Prozent können die Frage nicht beantworten. „Vielen Beschäftigten fehlt es an einer verbindlichen Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz“, sagt Bühler. „Hier müssen Arbeitgeber mit klaren Vorgaben für den Einsatz von KI nachlegen.“ Wo klare Regeln fehlen, bleibt häufig auch die Qualifizierung auf der Strecke. Der Einsatz von KI erfolgt damit oft ohne systematische Vorbereitung. Nur 38 Prozent derjenigen, die beruflich KI nutzen, haben sich dafür weitergebildet. Davon greifen 30 Prozent auf kostenfreie Angebote oder selbstorganisiertes Lernen zurück, beispielsweise über Tutorials, Videos oder Podcasts. Nur 8 Prozent nutzen kostenpflichtige Weiterbildungsangebote wie Seminare oder Workshops. Werden solche Angebote genutzt, übernimmt in den meisten Fällen (82 Prozent) der Arbeitgeber die Kosten. Knapp ein Fünftel der Beschäftigten (19 Prozent) trägt die Weiterbildungskosten allerdings selbst. „In Sachen KI-Weiterbildung ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland“, sagt Bühler.
„Viele Arbeitgeber haben beim Einsatz von KI die passenden Rahmenbedingungen noch nicht geschaffen. Es reicht nicht, dass Mitarbeitende die Technologien nutzen, sie müssen auch wissen, wie sie dies sicher und verantwortungsvoll tun. Arbeitgeber müssen hier nachsteuern.“

Begrenztes Vertrauen in KI-Ergebnisse

Trotz wachsender Nutzung wird generativer KI im Arbeitsalltag nicht blind vertraut. Die Qualität der Ergebnisse hängt aus Sicht der Nutzer:innen stark davon ab, wie präzise die jeweilige Aufgabe formuliert wird (88 Prozent). Gleichzeitig geben 69 Prozent an, dass sie Ergebnisse überprüfen oder ergänzen müssen. Mehr als die Hälfte bemängelt fehlende Quellen (56 Prozent) oder unzureichend konkrete Ergebnisse, die nachbearbeitet werden müssen (55 Prozent). 31 Prozent berichten zudem von fehlerhaften, falschen oder veralteten Inhalten. „KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das aber richtig eingesetzt werden muss. Die Ergebnisse wirken oft plausibel, sind aber nicht automatisch verlässlich“, sagt Bühler. „Mit der Verbreitung von KI im Arbeitsalltag wächst die Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen. Gerade im beruflichen Kontext müssen Inhalte kritisch geprüft und eingeordnet werden.“
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– Digitales Zeitalter – Soziale Medien, Künstliche Intelligenz und Jugend – Ist die Zukunft des Denkens in Gefahr?

Das 21. Jahrhundert wird als eine Ära in die Geschichte eingehen, in der Technologie tief in das menschliche Leben eingedrungen ist.

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Berlin
Migrationsexperte: Bundesregierung muss bei Integration nachbessern

Berlin – Der Migrationsexperte Schammann fordert von der Bundesregierung, Asylbewerber in Deutschland besser zu integrieren. Im rbb24 Inforadio kritisierte er am Mittwoch vor allem die finanziellen Kürzungen bei den Integrationskursen. Das würde auch diejenigen treffen, die sich wirklich integrieren wollen, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat für Migration. Generell beobachte er beim Thema Migration viel Symbolpolitik. Viel wichtiger seien europäische Lösungen, etwa die Umsetzung des gemeinsamen Asylsytems. Die dürften aber nicht allein auf Abschottung abzielen. Im Koalitionsvertrag fehlten Möglichkeiten zur Öffnung legaler Einreisewege. „Grade die Integrationswilligen werden damit getroffen und das bedeutet, dass wir insgesamt in dem Integrationsbereich – auch vor Ort, in den Kommunen – immer mehr Unsicherheit erleben. Strukturen brechen weg, Professionalität, die wir erreicht haben in den letzten zehn Jahren, wo wirklich auch Kommunen sich besser aufgestellt haben, da wird nun die Axt angelegt, weil auch viele Bundesländer nicht mehr bereit sind, da so intensiv reinzugehen und viele Kommunen aus Angst vor der AfD ihre Integrationsstrukturen streichen.“ Schammann fordert: „Da müsste jetzt der Bund viel stärker reingehen und Bekenntnis zu Integration formulieren und das fehlt bislang völlig.“ Generell warnte Schammann davor, dass Abschreckung und Desinteresse letztlich nicht nur auf Geflüchtete wirke, sondern auch auf potenzielle Fachkräfte aus dem Ausland. Rund ein Jahr nachdem der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vorgestellt wurde, sieht der Experte also großen Nachbesserungsbedarf.
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– Rechtsextremismus – Asyl-Gegnerin Naomi Seibt beantragt Asyl in den USA

Ironischerweise hat Seibt sich in der Vergangenheit wiederholt und scharf gegen die deutsche Asyl- und Migrationspolitik positioniert.

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Israelkritik
Varoufakis: „Israel ist der Inbegriff eines Terrorstaates“

Athen – Der israelkritische griechische Politiker Yanis Varoufakis hat auf der Plattform X erneut scharfe Kritik an Israel geübt und das Land in einem aktuellen Post als „Inbegriff eines Terrorstaates“ bezeichnet. Varoufakis reagierte damit auf einen Beitrag der UN-Sonderbeauftragten für die besetzten palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, die ihrerseits ebenfalls für ihre deutliche Kritik an der israelischen Politik bekannt ist. In seinem Statement auf X schrieb Varoufakis: „Israel ist der Inbegriff eines Terrorstaates. Dass die meisten europäischen Staats- und Regierungschefs das Land weiterhin als liberale Demokratie bezeichnen, spiegelt den traurigen Zustand der europäischen liberalen Demokratie wider.“

Albanese spricht von „Auslöschung“

Francesca Albanese, deren Post Varoufakis teilte, äußerte sich in ihrem Beitrag tief betroffen über die aktuelle Lage. Sie schrieb: „Es ist schmerzhaft zu sehen, was Israelis den Palästinensern antun – Soldaten, Siedler, Sicherheit, Polizei, sehr konkret. Dies ist kein Krieg. Es ist die Folterung eines Volkes: physisch und psychisch. Und es ist Teil ihrer Auslöschung.“ Albanese teilte zudem ein Video, das von Taoufiq Tahani kommentiert wurde. Tahani ist der Ehrenvorsitzende der Vereinigung „France Palestine Solidarité“ (AFPS). In seinem Kommentar zu den Aufnahmen heißt es: „Mit beispielloser Grausamkeit schlugen israelische Soldaten abwechselnd auf einen jungen Palästinenser in der Nähe des Lagers ‚Qalandia‘ nördlich des besetzten Jerusalems ein. Das ist die westliche Auffassung von ‚Israels Recht auf Selbstverteidigung‘.“

Video zeigt Gewaltanwendung

Das von Albanese und Tahani verbreitete Videomaterial zeigt Szenen, in denen scheinbar israelische Soldaten gewaltsam auf eine Person einschlagen. Die Aufnahmen dienen den Kritikern als Beleg für eine unverhältnismäßige Gewaltanwendung durch israelische Sicherheitskräfte in den besetzten Gebieten. Yanis Varoufakis und Francesca Albanese machen bereits seit Jahren kontinuierlich auf die Menschenrechtslage in Palästina aufmerksam und verurteilen das Vorgehen Israels regelmäßig. Aufgrund ihrer Positionen und der Art ihrer Kritik kam es in der Vergangenheit zu erheblichen politischen Spannungen. So haben einige EU-Außenminister in der Folge ihrer Äußerungen bereits den Rücktritt von Francesca Albanese gefordert.
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– Francesca Albanese – Mehrere EU-Außenminister fordern den Rücktritt der UNO-Sonderberichterstatterin für „Palästina“ Francesca Albanese

Nach Äußerungen auf einer Konferenz in Katar fordern mehrere europäische Außenminister sowie die US-Regierung den Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese.

Mehrere EU-Außenminister fordern den Rücktritt der UNO-Sonderberichterstatterin für „Palästina“ Francesca Albanese

Türkei
Tote bei Anschlag auf israelisches Konsulat in Istanbul

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Istanbul – Bei einer Schießerei in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul wurden mehrere Menschen verletzt. Nach Angaben des Stadtgouverneurs Davut Gül wurde ein Angreifer getötet, zwei weitere wurden verletzt und „unschädlich gemacht“. Zwei Polizeibeamte seien bei der Schießerei im Finanzviertel der Bosporus-Metropole verletzt worden. In Medienberichten war von zwei oder drei Toten die Rede. Der türkische Justizminister erklärte, es seien Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet worden. Mehrere Angreifer hatten es demnach auf die Mitarbeiter des Konsulats abgesehen. Laut Gül ist schon seit über zwei Jahren kein israelischer Diplomat mehr in dem Konsulat gewesen, das in einem Hochhaus untergebracht ist.

Innenministerium gibt Namen bekannt

Das türkische Innenministerium hat die Namen der drei Bewaffneten bekannt gegeben, die an der Schießerei in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul beteiligt waren. Ein Bewaffneter wurde getötet, zwei weitere seien „unschädlich gemacht“ worden, so die Behörden. In einer aus dem Türkischen übersetzten Erklärung auf X nennt das Ministerium den getöteten Bewaffneten als Yunus E.S., ohne weitere Details zu nennen. Es heißt, er habe „Verbindungen zu der Terrororganisation, die die Religion instrumentalisiert“. Die beiden verletzten Angreifer werden als Onur Ç und Enes Ç identifiziert – laut Angaben handelt es sich um Brüder. Die beiden bei der Schießerei verletzten Polizeibeamten befinden sich nicht in lebensbedrohlichem Zustand, heißt es in der Erklärung weiter; einer wurde am Bein, der andere am Ohr getroffen. „Es wurde intensive digitale Kommunikation zwischen den drei neutralisierten Terroristen festgestellt, und die Vernehmung der verletzten Terroristen dauert an“, heißt es.