Corona-Pandemie
Niedersachsens Gesundheitsministerin rät von Reisen ab
Rechtsterrorismus
NRW: 14-Jähriger plante Anschläge auf Moscheen und Synagogen
Auch interessant
– Rechtsterrorismus – Kommentar: Manche Moscheegemeinde meldet einen Anschlag gar nicht mehr
Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall des Hanauer Terroranschlags an sich gezogen. Die eigentlich wichtige Frage wäre, welche Organisation hinter diesem furchtbaren Anschlag steckt. Um wen handelt es sich bei den Hintermännern und wer hat es in Auftrag gegeben, wie viele Unterstützer hatte dieser Terrorist? Diesen Fragen müssen die Ermittlungsbehörden nachgehen.
Kommentar: Manche Moscheegemeinde meldet einen Anschlag gar nicht mehr
Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: Keine Probleme zwischen den Religionen in Aserbaidschan
Perfide Abstrichkampagne um Zuständigkeiten – Karabach ist Aserbaidschan!
Ein Gastbeitrag von Dr. Ravan Hasanov – Geschäftsführer des Baku international Multiculturalism Centre
Es existieren, insbesondere in einer Reihe internationaler Medien, zwei Herangehensweisen an den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach.
Die Opponenten versuchen entweder, den Konflikt auf eine religiöse Ebene zu bringen, oder sie behaupten, dass sich die Spannungen aus „ethnischen Gründen“ entwickelt haben. Ziel ist es, mehr Konfliktparteien einzubeziehen und religiöse Unterschiede herauszustellen, indem die öffentliche Meinung manipuliert wird. So soll der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der westlichen Welt, der Mythos vermittelt werden, dass „christliche Armenier von Muslimen erneut massakriert werden“.
Strittige Vorwürfe gegen Aserbaidschan
Aus diesem Grund wurden seit dem 27. September 2020, als Armenien damit begann, die aserbaidschanische Zivilbevölkerung zu beschießen, vermehrt zwei Vorwürfe in den westlichen Medien laut:
1) „Türkische Soldaten sind an militärischen Operationen Aserbaidschans beteiligt.“ 2) „Aserbaidschan setzt im Krieg radikale islamistische und terroristische Gruppen ein.“
Tatsächlich gibt es keine Beweise, kein sachliches Material, um diese Behauptungen zu stützen. Ganz im Gegenteil: Die russischen Medien haben kürzlich die Kämpfe der kurdischen Terroristengruppe PKK durch Armenien als „Wiederbelebung des Nationalgeistes“ bezeichnet. Trotz der Tatsache, dass die Gruppe von der internationalen Gemeinschaft als terroristische Organisation angesehen wird, wird sie ignoriert.
Bei der Analyse der Berichterstattung über die jüngsten aktiven Schlachten in den westlichen und russischen Medien werden die Tatsachen der Säuberung eines Territoriums von terroristischen Gruppen im Rahmen der Rechte und Befugnisse, die Aserbaidschan durch das Völkerrecht gewährt werden, absichtlich verschwiegen, während die Geschichte und die Ursachen des Konflikts wissentlich verfälscht werden.
Seite an Seite für Aserbaidschan
Diese „Abstrichkampagne“ wurde bereits vorhergesagt. Die Vorwürfe, dass der Konflikt aus religiösen Gründen stattgefunden habe, sind auch das Ergebnis einer kranken Vorstellungskraft, weil es in Aserbaidschan und bei seinen Vertretern prinzipiell keinen Grund zur Sorge zwischen den Religionen bzw. Konfessionen gibt und es auch keinen geben wird.
Menschen verschiedener Religionen verehren frei und führen religiöse Riten ohne Hindernisse durch. Jede Kultstätte wird mit direkter Unterstützung des Staates gebaut, repariert und geschützt.
Einer anderen Gruppe extremer Propagandisten zufolge ist der armenisch-aserbaidschanische Bergkarabach-Konflikt ethnischer Natur. Um diese provokative Behauptung zu untermauern, versuchten armenische Beamte, die Vertreter verschiedener in Aserbaidschan lebender Völker aufzurufen, stießen jedoch auf eine Gegenreaktion. Unabhängig von ihrer ethnischen und religiösen Identität kämpfen heute alle Aserbaidschaner Seite an Seite gegen einen bösartigen Feind. Fallen Sie niemals im Leben politischen Ansprüchen und Margen zum Opfer!
In Bezug auf die in Karabach lebenden ethnischen Armenier erklären wir offen, dass Armenien Sie ausnutzt und Sie als Opfer des Konflikts einsetzt. Heute ist Aserbaidschan, im Gegensatz zu Armenien, kein monoethnischer Staat und verfolgt eine Politik des Multikulturalismus. Aserbaidschans gerechter Kampf ist weder religiös noch ethnisch. Dies kann einfach durch einen Blick auf die Geschichte Aserbaidschans und die religiöse bzw. ethnische Vielfalt unseres Staates bewiesen werden.
Der Grund für den armenisch-aserbaidschanischen Bergkarabach-Konflikt sind Armeniens territoriale Ansprüche und die Besatzungspolitik. Die Besetzung des aserbaidschanischen Territoriums durch armenische Streitkräfte und die Vertreibung von mehr als einer Million unserer Bürger ist ein internationales Verbrechen. Es gibt Hunderte von Dokumenten und Fakten, die dies belegen. Es scheint jedoch so, als könnte das Problem, welches seit fast dreißig Jahren besteht, nicht mehr fair gelöst werden. Es stellt sich heraus, dass wir auch weiterhin, für unser Land stark sein und unsere Rechte selbst vertreten müssen.
Die aserbaidschanische Diplomatie muss diesen Ansatz für unser Land zwingend berücksichtigen und seine Aktivitäten ausbauen. Ich bin zuversichtlich, dass der Sieg in diesem Hybrid- bzw. Multi-Vektor-Krieg unser sein wird. Jeder Aserbaidschaner sollte den Konflikt als einen gemeinschaftlichen Kampf um die persönliche Ehre betrachten. Karabach ist Aserbaidschan!
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Dr. Ravan Hasanov – Geschäftsführer des Baku international Multiculturalism Centre

Auch interessant
– Bergkarabach-Konflikt –
Kommentar: Armenier mit eigener Regierung unzufrieden
Seit dem 27. September 2020 sind erneut Gefechte zwischen den zwei südkaukasischen Ländern Armenien und Aserbaidschan ausgebrochen. Man kann diese Gefechte als eine Fortsetzung der armenischen Provokation vom Juli des laufenden Jahres einschätzen.
Kommentar: Armenier mit eigener Regierung unzufrieden
Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: Armenier mit eigener Regierung unzufrieden
„Karabach ist Armenien und Punkt“Der Ausbau einer Autostrecke von Armenien in die Karabach-Region und die Verkündung, dass das administrative Zentrum des separatistischen Regimes in die für Aserbaidschaner historisch bedeutende Stadt Schuscha verlegt wird, waren die letzten Tröpfchen, die das Maß der aserbaidschanischen Geduld nun zum Überlaufen gebracht haben. Während der militärischen Provokation im Juli 2020 hoffte Paschinjan noch, dass bei diesen Gefechten auch die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (kurz: OVKS), u. a. Russland, in den Konflikt einbezogen wird. Aserbaidschan konnte sich dennoch – durch eine starke Gegenoffensive und geschickte Diplomatie – von der armenischen Provokation loslösen. Während Baku erneut schlichtende Worte an Jerewan zur friedlichen Lösung des Konfliktes sendete, feierte Paschinjan die Juli-Gefechte als einen bedeutenden Sieg, indem er sogar an unterschiedlichen Zeremonien, sowohl in Armenien, als auch in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten, teilnahm. Darüber hinaus bereitete sich Jerewan intensiv auf einen Krieg vor. Aus diesem Grund wurden in den letzten Monaten einige Militärübungen abgehalten. Innenpolitisch ist Armenien auch nicht stabil Nach der Corona-Krise hat sich die wirtschaftliche Lage in Armenien drastisch verschlechtert. Die Kaukasusrepublik hat nur zu Georgien und dem Iran offene Grenzen. Wegen des andauernden Konflikts sind die Grenzen zu Aserbaidschan und der Türkei dicht. Armenien ist ein sehr armes Land. Tourismus war ein wichtiger Bereich der Wirtschaft. Des Weiteren ist die Lage in der separatistischen Region Bergkarabach selbst noch schlimmer, da dieses Regime von Jerewan kontrolliert und finanziell gefördert wird. Die oppositionellen politischen Parteien Armeniens, Blühendes Armenien, Heimat und die nationalistische Partei Daschnakzutjun, kündigten eine gemeinsame Kundgebung in Jerewan für den 8. Oktober 2020 um 18:00 Uhr an, die auf dem Freiheitsplatz in Eriwan stattfinden soll und der Unzufriedenheit der Bevölkerung gewidmet ist. Am 18. September 2020 veranstalteten Aktivisten der oppositionellen „Reformistischen Partei“ eine Protestkundgebung, bei der der Rücktritt des armenischen Premierministers Nikol Paschinjan und der gesamten Regierung gefordert wurde. Es ist momentan nicht bekannt, ob es am 8. Oktober 2020 eine Demonstration gegen die Regierung geben wird. Sicher ist jedoch, dass die Bevölkerung bereits vor den Gefechten mit Aserbaidschan mit der Politik Paschinjans unzufrieden war. Die letzten Ereignisse an der Frontlinie haben die bereits angekratzte Stimmung in der Bevölkerung wesentlich verschlechtert, wodurch wahrscheinlich ein Umsturz der Regierung Paschinjans begünstigt bzw. beschleunigt wird. Moskau ist gegenüber Regierung in Armenien skeptisch Moskau selbst ist gegenüber der Regierung skeptisch, obwohl die Südkaukasusrepublik militärisch und wirtschaftlich von seiner Schutzmacht Russland abhängig ist. Paschinjans Administration verhaftete bereits einige pro-russische Politiker. Nach dem kürzlich verabschiedeten Gesetz über audiovisuelle Medien in Armenien wird das Staatsfernsehen der Republik ab dem 1. Januar 2021 alle ausländischen Kanäle vom Rundfunknetz ausschließen, angeblich um die „Informations- und Sprachsicherheit“ des Landes zu gewährleisten. Davon sind hauptsächlich russische Fernsehsender betroffen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema
– Bergkarabach-Konflikt –
Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“
Seit dem 27.9. 2020 tobt im Südkaukasus erneut ein Krieg. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach gilt seit dem Waffenstillstand von 1994 als ungelöst. Im Zuge dieses Konfliktes kam es zu einer humanitäre Katastrophe, bei der in beiden südkaukasischen Ländern ein großer Flüchtlingsstrom entstand.
Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“
Psychologie
Internetsucht: Verbote allein reichen nicht aus
Zum Thema
Internationaler Technologiesuchtkongress Istanbul: Experten diskutieren über Internetsucht
Mehr als 1.000 Technologieexperten kamen am vergangenen Dienstag zur Erörterung der modernen Internet- und Smartphoneabhängigkeit in Istanbul zusammen.
Istanbul: Experten diskutieren über Internetsucht
Unfallstatistik
Corona-Pandemie: Zahl tödlicher Unfälle deutlich gesunken
Schlüsselnotdienst
Ausgesperrt? ADAC öffnet Wohnungstüren in ausgewählten Städten
Musik
Tarkan: Der König der türkischen Popmusik
Sei nicht irgendwer, sei du selbst, denn so bist du viel hübscher. Entweder kommst du wirklich zu mir und spielst mit offenen Karten oder du siehst zu, dass du Land gewinnst.Er bricht zu einer großen Konzerttournee auf und tritt nicht nur in der Türkei, sondern auch in Europa, USA, Asien etc. auf. Danach gelingen ihm zahlreiche Hits wie Kuzu Kuzu, Kış Güneşi oder Dudu. 2006 bringt Tarkan das englischsprachige Album Come Closer heraus. Zu einem absoluten internationalen Erfolg entwickelt sich das Lied Şımarık, das auch auf Englisch (Kiss Kiss) und anderen Sprachen erscheint. Er wird zu einem internationalen Star der Popmusik und scheint endgültig am Gipfel des Olymp angekommen. Der „Prinz des Pop“ bringt weitere erfolgreiche Alben wie Adını Kalbime Yaz (Schreib meinen Namen in dein Herz) oder Ahde Vefa heraus. Für seine Musik erhielt er unzählige nationale und internationale Auszeichnungen. Musikalisch betrachtet ist es in den letzten Jahren etwas ruhig geworden um den König der türkischen Popmusik.
Auch interessant
– Classics – Moğollar: Die legendäre Band der türkischen Rockmusik
Selten gab es eine türkische Rockgruppe, die 1968 gegründet, den Stil des anatolischen Rock so eindrucksvoll prägte wie die Band Moğollar.
Moğollar: Die legendäre Band der türkischen Rockmusik
Bergkarabach-Konflikt
Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“
„Bedauerlicherweise muss ich einen Mangel an objektiver Berichterstattung, die zu den Grundbedingungen demokratischer Gesellschaft gehört, feststellen. Seit dem Aufflammen des Konfliktes kursieren in der Medienlandschaft die Wortverbindungen wie ´das mehrheitlich muslimische Aserbaidschan´ – ´das islamisch geprägte Aserbaidschan´ – ´christliche Karabach- Armenier´. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich ausschließlich um einen territorialen und nicht um einen religiös-motivierten Konflikt handelt, möchte ich zum Ausdruck bringen, dass solche ´Hilfswörter´ zur Verbesserung der Situation im Südkaukasus keinen positiven Beitrag leistet.“Des Weiteren hat Shefatja hervorgehoben, dass Aserbaidschan „ein säkularer und multinationaler Staat ist, wo unterschiedliche religiösen, ethnischen Gruppen seit Jahrhunderten friedlich zusammenleben“. „Die hiesigen Medien stellen Aserbaidschan als Invasoren und Aggressor, und die Armenier stets als Opfer dar. Dabei ist Bergkarabach Teil Aserbaidschans. Wie können wir Invasoren unseres eigenen Landes sein?“, kritisiert auch Aslan Mammedov, der seit 30 Jahren in Dortmund lebt. In der aserbaidschanischen nördlichen Provinz Zakatala leben unterschiedliche ethnische Gruppen wie Zachuren, Awaren und Lesgier. Laman Gurbanova stammt aus dieser Region. Ihre Mutter ist Zachurin, ihr Vater ein Aserbaidschaner. In Aserbaidschan sind oft solche gemischte Familien anzutreffen, wobei die Religion kaum die Rolle spielt. „Aserbaidschan ist unser Land und unsere Heimat. Wir sehen jeden Angriff auf die aserbaidschanischen Territorien als einen Angriff auf uns und sind bereit, jeden Angriff gemeinsam zu überstehen“, so Laman Gurbanova. f Im Norden Aserbaidschans leben die Lesgier, die zur kaukasischen Volksgruppe gehören. Mahammad Rahmanov gehört zur lesgischen Volksgruppe in Aserbaidschan. Er studiert Computerwissenschaften in Göttingen. Im Gespräch betont Mahammed, dass „wir alle Aserbaidschaner sind, egal von welcher Ethnie oder Nationalität wir abstammen: Aserbaidschaner, Lesgier oder Talyschen. In dieser Zeit müssen wir alle für Aserbaidschan zusammenhalten und zur Befreiung Karabachs unseren Beitrag leisten.“ Aserbaidschan führt seiner Meinung nach einen Befreiungskrieg, denn die UN-Resolutionen, so Rahmanov, seien seit 27 Jahren nicht implementiert und angewendet worden. Ramin Shikhiyev kommt aus dem südlichen Teil Aserbaidschans. Im Süden Aserbaidschans leben sehr viele Talyschen, die zur iranischen Volksgruppe gehören. Ramin ist in Deutschland als Arzt beschäftigt. „In Deutschland gibt es ja sehr viele Ärzte aus Aserbaidschan, ich bin einer von ihnen. Ich bin bereit, als Arzt an der Frontlinie in Aserbaidschan unsere verwundeten Soldaten zu behandeln. Ich habe den Appell der armenischen Seite an die aserbaidschanischen Bewohner gelesen. Als gebürtiger Lenkoraner (eine Stadt im Süden Aserbaidschans Anm. d. Red.) möchte ich betonen, dass alle in Aserbaidschan lebenden Bürger, ganz gleich welcher Ethnie, jederzeit bereit sein werden, unsere Heimat zu schützen“, so Ramin Shikhiyev. Nijat Rzayev studiert in Deutschland Informatik. Obwohl Nijat in Baku geboren und aufgewachsen ist, weist er darauf hin, dass „Berg-Karabach historisch betrachtet aserbaidschanisches Territorium ist“. Er verurteilt die fast dreißigjährige illegale Besetzung der aserbaidschanischen Territorien sowie die Vertreibung von Aserbaidschanern durch das armenische Militär. Dennoch hofft er, dass „die Aserbaidschaner bald wieder in ihre historisch angestammten Gebiete zurückkehren können und somit im Kaukasus wieder Frieden einziehen wird“. Am Beispiel der hier getätigten Aussagen ist deutlich zu erkennen, dass die ethnische oder religiöse Zugehörigkeit keinen Einfluss darauf hat, inwieweit sich Bürger Aserbaidschans zugehörig zu diesem Land fühlen. Wer in Aserbaidschan geboren und aufgewachsen ist, ist und bleibt ein Leben lang Aserbaidschaner und damit natürlich auch dem Land und seinen kulturellen Gegebenheiten verbunden. Auch wer nicht zwingend einer muslimischen Minderheit wie den Russen oder Bergjuden angehört, fühlt sich in diesem Fall als Aserbaidschaner und empfindet damit eine tiefe Loyalität gegenüber seiner Heimat und seinen Mitmenschen. Diese Loyalität ist es auch letztendlich, die die Gesellschaft im Land zusammenhält und die hoffentlich bald einen erfolgreichen Ausgang der Auseinandersetzungen um Karabach für Aserbaidschan zur Folge haben wird.
Dieser Kommentar gibt die Meinung der Autoren wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Asif Masimov
Asif Masimov hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Er ist Doktorand im Fach Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er bloggt auf masimovasif.net zu historischen und politischen Themen rund um Deutschland, Aserbaidschan und Russland.
Matthias Wolf
Matthias Wolf, geb. 1987 ist Sprachwissenschaftler, Publizist und Dozent für romanische und slawische Sprachen. Er forscht ebenfalls im Bereich der Turksprachen und begann im Zuge dieser Studien, sich mit Aserbaidschan und dessen Kultur und Politik zu beschäftigen. Auch Themen wie „Russland und Europa“, „Aserbaidschan als Kulturraum zwischen den Kontinenten“ und „Musik und Film in der aserbaidschanischen SSR“ gehören zu seinen Arbeitsfeldern.
Zum Thema
– Karabach Konflikt – Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert
„Seit dem ersten Tag der Auseinandersetzung verfolge ich achtsam die deutschen Medien, um deren Berichterstattung zu beurteilen. Die ersten Tage war dies aus meiner Sicht zum großen Teil ausgewogen. In den letzten Tagen wurde ich hingegen sehr enttäuscht.“UN: Armenische Truppen müssen aserbaidschanische Territorien verlassen
Bergkarabach-Konflikt
Aserbaidschanische Stadt bombardiert: Türkei verurteilt „Angriff auf Zivilisten“

Zum Thema
– Bergkarabach-Konflikt – Kommentar: „Bei Armeniern wird der christliche Glaube hervorgehoben“
Kommentar: „Ich habe in den letzten Tagen die Berichterstattung eines großen Teils der deutschen Presse zum Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan näher durchleuchtet. Diese ist nicht nur von einer einseitigen Parteinahme zugunsten von Armenien geprägt, sondern von einer Terminologie, die mit investigativem und sachlichem Journalismus wenig gemein hat.“
Kommentar: „Bei Armeniern wird der christliche Glaube hervorgehoben“

