Türkei
Erdogan: Erdgas-Entdeckung größer als vermutet

Erdogan kündigt am 17. Oktober neue Größe der Gasreserven an Ankara – Der türkische Präsident Tayyip Erdogan erklärte am Mittwoch, er werde am Wochenende, wenn er ein Bohrschiff im Schwarzen Meer besucht, eine neue Ankündigung über die Größe der Gasreserven, die das Land dort entdeckt hat, geben. Im August verkündete Erdogan die Entdeckung eines 320 Milliarden Kubikmeter großen Schwarzmeerfeldes, etwa 100 Seemeilen nördlich der türkischen Küste und sagte, es sei Teil von noch größeren Reserven und könne bereits 2023 in Betrieb genommen werden. Wenn das Gas kommerziell gefördert werden kann, könnte es die Abhängigkeit der Türkei von Russland, Iran und Aserbaidschan bei Energieimporten verringern. „Am Samstag werden wir uns zum Fatih-Bohrschiff begeben und die neue Reservemenge verkünden“, sagte Erdogan in einer Rede vor Vertretern seiner regierenden AK-Partei im Parlament. „Es wird kein Halten geben, bis wir bei der Energieförderung zu einem Nettoexporteur werden“, sagte Erdogan nach der Entdeckung im August.

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– Erdgasentdeckung – EU-Vertreter gratuliert Türkei zum Erdgasfund

Die am Freitag angekündigte Erdgasfentdeckung der Türkei im Schwarzen Meer werde erheblich zur Entwicklung und Wirtschaft des Landes beitragen, sagte der Leiter der EU-Delegation in der Türkei.

EU-Vertreter gratuliert Türkei zum Erdgasfund

Bergkarabach-Konflikt
Mesut Özil: Bergkarabach gehört zu Aserbaidschan

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London – Der deutsche Weltmeister von 2014 hat sich in einem Tweet zu den Konflikten um die Kaukasusregion Berg-Karabach geäußert. „Die Region Berg-Karabach ist rechtmäßig und international anerkannt als Teil Aserbaidschans, jedoch zur Zeit illegal besetzt“, schrieb er am Dienstagabend auf Twitter. Wie RND weiter berichtet, bezieht sich Özil auf eine Resolution der UN-Vollversammlung von März 2008, in der Armenien zu einem „sofortigen und vollständigen Abzug der Truppen aus den besetzten aserbaidschanischen Gebieten“ aufgefordert wurde. Der Arsenal-Star dränge darauf, dass die Entscheidung der Vollversammlung von allen befolgt und anerkannt wird. Er teile die Befürchtungen Vieler, einschließlich der Vereinten Nationen, dass der bewaffnete Konflikt in Berg-Karabach internationalen Frieden und Sicherheit gefährde. „Lasst uns für Frieden sorgen und für eine faire Zukunft arbeiten, und zwar eine ohne Gewalt. Jeder Tod auf einer der beiden Seiten ist ein Verlust für alle“, zitiert RND den Profi weiter. In seinem Beitrag zeigte er die Flaggen der Türkei und Aserbaidschans mit den Worten: Eine Nation, zwei Staaten.
(Screenshot/Twitter)
Am 27. September kam es zu erneuten Zusammenstößen zwischen Aserbaidschan und Armenien, wobei es in der umstrittenen Region Berg-Karabach zu heftigen Kämpfen kam. Im Sommer 2014, im April 2016 und im vergangenen Juli kam es zu einem Wiederaufflammen der Gewalt in der Region. Aserbaidschan und Armenien haben das Kriegsrecht verhängt und Mobilisierungsbemühungen eingeleitet. Beide Konfliktparteien haben von Opfern unter der Zivilbevölkerung berichtet.

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– Angriffe auf Wohngebiete – Bergkarabach-Konflikt: „Armenien begeht Kriegsverbrechen“

Seit der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan wieder ausgebrochen ist, hat Armenien mit ballistischen Raketen zivile Ziele in Aserbaidschan angegriffen, die nicht in der umkämpften Region Berg-Karabach liegen.

Bergkarabach-Konflikt: „Armenien begeht Kriegsverbrechen“

Türkei
EU-Mitgliedschaft: Die Türkei ist bereit, alle Kriterien zu erfüllen

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Ankara – Die Türkei sei bereit, alle Kriterien für die EU-Mitgliedschaft zu erfüllen, wenn die Union ehrlich verhandeln wolle, sagte der türkische Außenminister am Dienstag. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seiner schwedischen Amtskollegin Ann Linde bekräftigte Mevlut Cavusoglu die Entschlossenheit der Türkei, der EU beizutreten. Die EU müsse jedoch in vielen Fragen, einschließlich der Erweiterung, ernsthafte Entscheidungen treffen. Die beiden Außenminister bewerteten auch regionale Fragen, darunter Bergkarabach und Syrien, sowie die bilateralen Beziehungen, fügte er hinzu. „Kein Unterschied zwischen Terrorgruppen“ „Wir erwarten mehr konkrete Unterstützung und Zusammenarbeit von Schweden im Kampf gegen den Terrorismus“, sagte Cavusoglu und verwies auf die Aktivitäten der PKK in Schweden. „EU strebt gute Beziehungen zur Türkei an“ Zu den Türkei-EU-Beziehungen sagte Linde, die EU strebe gute Beziehungen zur Türkei an. „Der Handel mit der Türkei ist ein wichtiges Thema für uns alle“. Sie fügte hinzu, dass sie die Bemühungen der Türkei um syrische Flüchtlinge sowie die Bemühungen um eine EU-Mitgliedschaft lobten. Sie merkte an, dass es viele Fragen gibt, in denen Schweden und die Türkei uneins sind, und sagte, dass jeder vor Ort als Teil der Koalition gegen den IS einen Dialog mit verschiedenen Akteuren zu verschiedenen Themen führen sollte.
(Screenshot/Twitter)

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– Türkei – Türkei kündigt Abkommen über technische Zusammenarbeit mit Japan an

Das türkische Außenministerium hat in einer Mitteilung am Montag die Unterzeichnung eines Abkommen „über technische Zusammenarbeit mit Japan“ angekündigt.

Türkei kündigt Abkommen über technische Zusammenarbeit mit Japan an
 

Dortmund
Volksverhetzung: 10-Jähriger durch Obdachlosen rassistisch beleidigt

Dortmund – Volksverhetzend und rassistisch äußerte sich am Samstag ein 39-jähriger Mann am Dortmunder Hauptbahnhof. Dort bettelte er Reisende um Geld an. Als ein 10-jähriger Junge ihm Geld in den Bettelbecher werfen wollte, soll der Dortmund ihn rassistisch beleidigt haben. Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof wurde gegen 12 Uhr über die verbalen Entgleisungen des 39-Jährigen informiert und begab sich daraufhin sofort zum Haupteingang des Hauptbahnhofs. Nach Angaben von mehreren unabhängigen Zeugen soll der Dortmunder dort Reisende um Geld angebettelt haben. Als ein Unbekannter den Bettelbecher des Mannes mit seinem Fuß umstieß, wollte ein 10-jähriger Junge diesen wieder aufstellen und dem Obdachlosen zudem eine Spende geben. Daraufhin soll er den Jungen, der dem Mann eigentlich helfen wollte, mehrfach rassistisch beleidigt haben. Deshalb schalteten sich die Angehörigen des Jungen aus Bergkamen ein, welche ebenfalls rassistisch beleidigt wurden. Eine unabhängige Zeugin, welche Zivilcourage zeigte und den Mann aufforderte, seine Beleidigungen einzustellen, beleidigte der zuletzt in Dortmund gemeldete Mann ebenfalls in rassistischer Art und Weise. Bundespolizisten nahmen in vorläufig fest und brachten den 39-Jährigen zur Wache. Von dort aus wurde zuständigkeitshalber der Dortmunder Staatsschutz über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Zudem wurde gegen den polizeibekannten 39-Jährigen ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Der Tatverdächtige kündigt an, gegen die Bundespolizisten Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Nötigung bei der Dortmunder Polizei stellen zu wollen. Gegen ihn wurde ein Platzverweis für den Dortmunder Hauptbahnhof erteilt.

Juventus Turin
Cristiano Ronaldo mit Coronavirus infiziert

Lissabon – Wie der portugiesische Verband bekanntgab, ist der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo am Dienstag positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Der Juventus-Turin-Star kann somit nicht gegen Schweden antreten. Das Nations-League-Spiel gegen die Skandinavier findet am morgigen Mittwoch (20.45) statt. Wie der Verband weiter mitteilt, zeige Ronaldo keine Krankheitssymptome. Ihm gehe es gut. Alle anderen Mitglieder des Teams wiesen negative Testergebnisse auf.

„Kurios ist, dass Ronaldo gar nicht zum Nationalteam hätte dürfen. Denn die Spieler von Juventus müssten gerade in Mannschaftsquarantäne sein, weil es zwei positive Fälle gab. Doch die Fußball-Stars nahmen die Vorgaben der Behörden nicht so ernst und reisten zu ihren jeweiligen Nationalteams ab. Neben Ronaldo flogen auch Paulo Dybala, Rodrigo Bentancur, Danilo Luiz da Silva und Juan Cuadrado zu ihren Teams. Sie alle wurden von den Turiner Gesundheitsbehörden bei der Staatsanwaltschaft gemeldet und bekommen einen Bußgeldbescheid. Die Strafe für die Multimillionäre: 400 bis 1000 Euro“, berichtet der Kurier.

Datenschutz
DSGVO: Bisher Datenschutzbußgelder in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro verhängt

Erst vor Kurzem ist bekannt geworden, dass der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit einen Bußgeldbescheid in Höhe von rund 35,3 Millionen Euro gegen den schwedischen Mode-Riesen H&M erlassen hat. Das ist das bisher höchste Datenschutz-Bußgeld in Deutschland. Der Fall zeigt, dass die Datenschutzbehörden auch während der Corona-Krise weiter aktiv sind und Unternehmen keine Schonzeit gewähren. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt seit dem 25. Mai 2018. Seitdem haben die Datenschutzbehörden Bußgeldbescheide in Höhe von insgesamt rund einer halben Milliarde Euro verhängt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des GDPR Enforcement Tracker Reports der internationalen Wirtschaftskanzlei CMS. Die Studie basiert auf den Daten des GDPR Enforcement Tracker, mit dem die Kanzlei die öffentlich bekannten Geldbußen der Datenschutzbehörden in der EU und im Vereinigten Königreich erfasst. Er liefert wertvolle Einblicke in die Bußgeldaktivitäten der Behörden. Die Analysen von CMS zeigen, dass die EU-Datenschutzbehörden nach einer zurückhaltenden Anfangsphase ihre Aktivitäten signifikant verstärkt haben. Die vertiefte Auswertung der Daten lässt erste Rückschlüsse darauf zu, für welche Art Verstöße und in welchen Wirtschaftsbereichen besonders hohe Bußgelder verhängt wurden. So führten Datenverarbeitungen auf unzureichender Rechtsgrundlage sowie unzureichende technische und organisatorische Maßnahmen zu erheblichen Bußgeldern. Besonders betroffen waren die Branchen Medien, Telekommunikation, Rundfunk, Transport und Energie. Die Autoren der Studie rechnen in Zukunft mit einer erhöhten Anzahl von Verfahren, bei denen zunehmend auch hohe Bußgelder verhängt werden. „Die DSGVO ist jetzt rund zwei Jahre in Kraft. Nach einer Anfangsphase, in der sich die Behörden noch organisieren mussten, werden Fälle wie bei H&M in Zukunft weitaus häufiger vorkommen“, meint CMS-Rechtsanwalt und Partner Christian Runte. Hinzu kommt, dass Unternehmen künftig zunehmend auch mit Schadensersatzansprüchen von Betroffenen konfrontiert werden dürften. CMS-Anwalt Runte empfiehlt: „Unternehmen sollten ihre Datenschutzpraxis auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls nachjustieren. DSGVO-Verstöße können sonst schnell zu finanziell schmerzhaften Geldbußen und Schadensersatzforderungen führen.“

Corona-Krise
Fast jeder Zweite ändert Reisepläne wegen Beherbergungsverbot

Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger ändert wegen des umstrittenen Beherbergungsverbots ihre Reisepläne bis Jahresende. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Civey für den Fachdienst „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“ hervor. Demnach geben 45 Prozent an, ihre Pläne wegen der Reisebeschränken für Urlauber aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten zu ändern. 42 Prozent ändern ihre Pläne nicht, 13 Prozent sind unentschieden. Vor allem Stadtbewohner stornieren massenhaft, da vor allem Metropolen zunehmend zu den Risikogebieten zählen. Außerdem zeigen sich Unterschiede zwischen Jüngeren und Älteren. Bei den 18- bis 29-Jährigen ändern 37 Prozent ihre Urlaubspläne, bei den über 65-Jährigen sind es dagegen mehr als 50 Prozent. „Unentschieden“ antwortet in allen Altersgruppen mindestens jeder Achte. Unabhängig von den eigenen Urlaubsplänen hält eine knappe Mehrheit das Beherbergungsverbot für richtig. 52 Prozent der Befragten geben an, die Maßnahme sei „angemessen“. Je älter die Teilnehmer der Umfrage sind, desto höher steigt die Zustimmung. Während bei den unter 30-Jährigen rund 42 Prozent das Beherbergungsverbot angemessen finden, steigt die Zustimmung zu der Maßnahme auf mehr als 56 Prozent bei den Rentnern. Unterschiede zeigen sich nicht nur im Alters- und Stadt-Land-Gefälle, sondern auch bei den Anhängern unterschiedlicher Parteien. Bei CDU/CSU-Wählern hat das Beherbergungsverbot die meisten Unterstützer – fast zwei Drittel sagen, es sei angemessen. Bei den Grünen sind es knapp 60 Prozent, bei der SPD genau die Hälfte. Bei FDP und Linkspartei sind es mit 40 Prozent und 45 Prozent deutlich weniger.

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– Corona-Krise – Spanien: Menschen überstehen Corona-Pandemie mit türkischen TV-Serien

Türkische Produktionen gehören schon seit vielen Jahren zu den beliebtesten weltweit und in den Studios am Bosporus werden nach den USA die meisten TV-Serien produziert. Sie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem der lukrativsten Exportgüter der Türkei entwickelt.

Spanien: Menschen überstehen Corona-Pandemie mit türkischen TV-Serien

Bergkarabach-Konflikt
Moskau: Wir haben die Unterstützung der Türkei

Moskau – Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow unterstütze die Türkei die in Moskau getroffenen Vereinbarungen über Berg-Karabach. Der Spitzendiplomat erklärte, dass das Format der Verhandlungen unverändert bleiben werde „Ich habe mich mit dem türkischen Außenminister Mevlut Cavusoglu in Verbindung gesetzt und ihm mitgeteilt, dass wir auf Unterstützung für unsere Bemühungen zählen. Am Sonntag hatten wir ein weiteres Telefongespräch, bei dem die Unterstützung für das Moskauer Dokument bestätigt wurde“, zitiert die russische Nachrichtenagentur TASS Lawrow, der am Montagnachmittag auf einer Pressekonferenz mit Reportern sprach. Er fügte hinzu, dass der armenische Außenminister Zohrab Mnatsakanyan im Laufe des Tages ein Treffen mit den Kovorsitzenden der Minsker Gruppe der OSZE haben werde. Am vergangenen Donnerstag trafen die Kovorsitzenden in Genf mit dem aserbaidschanischen Außenminister Jeyhun Bayramov zusammen. Lawrow betonte, dass die in Moskau getroffenen Vereinbarungen auch vom aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew begrüßt worden seien. Am 27. September kam es zu erneuten Zusammenstößen zwischen Aserbaidschan und Armenien, wobei es in der umstrittenen Region Berg-Karabach zu heftigen Kämpfen kam. Im Sommer 2014, im April 2016 und im vergangenen Juli kam es zu einem Wiederaufflammen der Gewalt in der Region. Aserbaidschan und Armenien haben das Kriegsrecht verhängt und Mobilisierungsbemühungen eingeleitet. Beide Konfliktparteien haben von Opfern unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei den auf russische Initiative in Moskau abgehaltenen Gesprächen einigten sich Baku und Eriwan auf einen humanitären Waffenstillstand, der am 10. Oktober um 11.00 Uhr Moskauer Zeit in Kraft trat, um Gefangene und die Leichen der bei den Kämpfen getöteten Personen auszutauschen. Beide Seiten werfen sich jedoch gegenseitig vor, sich nicht an die Vereinbarung zu halten.

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– SOEK – Bergkarabach-Konflikt: Programmbeschwerde gegen ZDF

Wegen eines „fehlerhaften und tendenziösen Videos“ über den Berg-Karabach-Territorialkonflikt hat ein Forschungszentrum eine Programmbeschwerde beim ZDF eingereicht. Darin werde unter anderem eine „faktische Falschaussage“ getätigt, berichtet TRT Deutsch.

Bergkarabach-Konflikt: Programmbeschwerde gegen ZDF

Türkei
Türkei kündigt Abkommen über technische Zusammenarbeit mit Japan an

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Ankara –  Das türkische Außenministerium hat in einer Mitteilung am Montag die Unterzeichnung eines Abkommen s“über technische Zusammenarbeit mit Japan“ angekündigt.
„Das Abkommen über technische Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Republik Türkei und der Regierung Japans“ wird am 13. Oktober 2020 in Ankara unterzeichnet. Unsere Beziehungen zu Japan, mit dem wir langjährige Beziehungen pflegen, haben sich auf der Grundlage der 2013 begründeten strategischen Partnerschaft rasch entwickelt. Japan ist derzeit einer unserer größten Handelspartner in Ostasien. Die technische Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Aspekt unserer Wirtschaftsbeziehungen. Die japanische Agentur für internationale Zusammenarbeit (JICA), die seit 1959 in unserem Land tätig ist, trägt wesentlich zu den Bemühungen in diesem Bereich bei. Es wird erwartet, dass das Abkommen den Aktivitäten und Projekten der technischen Zusammenarbeit der JICA in der Türkei neuen Schwung verleihen wird.“
„Orden der aufgehenden Sonne“ Im vergangenen Jahr wurde der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu für seine Bemühungen um die Stärkung der türkisch-japanischen Beziehungen vom japanischen Kaiser mit dem „Orden der aufgehenden Sonne“ geehrt. Anlässlich der Zeremonie sagte Çavuşoğlu: „Japan wie auch die Türkei grenzen an den äußersten Rand Asiens, dennoch sind die Bande zwischen der Türkei und Japan stark und sehr alt. Sich in schwierigen Zeiten gegenseitig zu unterstützen, ist Ausdruck der innigen Harmonie zwischen unseren Ländern“, fügte er hinzu. Miyajima betonte seinerseits, dass die beiden Länder bei dieser Auszeichnung näher kommen würden. Die Türkei und Japan seien zwei Staaten mit einem Herz, fügte Miyajima hinzu.

Der japanische Botschafter wies darauf hin, dass Çavuşoğlu die erste Person war, die diese Auszeichnung seit Beginn der „Reiwa-Ära“ in Japan erhalten hat. „Reiwa“ bedeutet so viel wie „schöne Harmonie“. Die Ära „Heisei“ („Frieden schaffen“) ging mit der Abdankung von Kaiser Akihito am 30. April nach rund 30 Jahren zu Ende.

Adnan Menderes und Fatin Rüştü Zorlu, ehemaliger Premierminister bzw. Außenminister der Türkei, erhielten 1958 den „Orden der aufgehenden Sonne“ und waren damit die ersten Türken, die diesen Preis aus Japan erhielten, so Miyajima.

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– Türkisch-japanische Freundschaft – „Ertuğrul 1890“: Bewegender Film über türkisch-japanische Freundschaft kommt in die Kinos

Die filmische Umsetzung zweier schicksalhafter Ereignisse, die beide Nationen verbinden, hat in der Türkei wie auch in Japan für emotionale Reaktionen gesorgt.

„Ertuğrul 1890“: Bewegender Film über türkisch-japanische Freundschaft kommt in die Kinos

Corona-Krise
Corona-Testungen: Ansturm auf Arztpraxen

Düsseldorf – Die Hausärzte in NRW sehen sich derzeit mit einem Ansturm auf ihre Praxen wegen der Corona-Testungen konfrontiert. Der Präsident des Hausärzteverbands Nordrhein, Oliver Funken, sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“, die neuen Regelungen zu den Beherbergungsverboten führten zu massiven Frustrationen der Patienten.
„Die Tests dürfen ja nicht älter als 48 Stunden sein, in der Regel benötigen die Labore, die ja schon am Limit arbeiten, sehr viel länger. Wir empfehlen den Patienten mit Reisewunsch, sich für einen Test direkt an die Labore zu wenden. Das erhöht zumindest die Chance, dass man noch rechtzeitig ein Ergebnis bekommt, das im Urlaubsort auch anerkannt wird.“
Die Hausärzte hätten volles Verständnis dafür, dass Familien nach einem Urlaub lechzten. „Die derzeitige Konkurrenzsituation um die Tests ist dennoch bedenklich. Es darf nicht sein, dass wir Engpässe bei den Tests für symptomatische Patienten kommen“, warnte Funken. Die Hausarztpraxen, die sich bereit erklärt hätten, die Testungen in der Pandemie vorzunehmen, seien organisatorisch am Limit.
„Wir werden bei den Tests wirklich überrannt und müssen die Patienten mit Covid-Symptomen gleich zu den Testzentren schicken. Anders bekommen wir den Ansturm gar nicht mehr bewältigt. Und es leidet leider die Betreuung derer, die mit minder schweren Erkrankungen zu uns kommen und die wir viel zu oft im Hauruck-Verfahren abarbeiten müssen.“
Kassenarztchef dämpft Hoffnung auf Corona-Schnelltests Gassen: Ansteckungsrisiko bei Massenveranstaltungen nicht auszuschließen – „Kein Allheilmittel“ Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat Hoffnungen auf einen Einsatz von Antigen-Schnelltests bei Großveranstaltungen gedämpft. „Auch die angekündigten Antigen-Schnelltests sind kein Allheilmittel. Die Vorstellung, wir machen bei 5000 Stadionbesuchern mal eben einen Schnelltest, bleibt Science-Fiction“, sagte der Kassenarztchef der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Selbst bei den besten Schnelltests würden zwei bis zehn Infizierte von hundert Getesteten nicht erkannt. „Bei Massenveranstaltungen auf engem Raum wäre damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko nicht sicher auszuschließen“, warnte Gassen. Die Antigen-Schnelltests sollen laut Bundesgesundheitsministerium ab Mitte Oktober in Pflegeheimen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen, um Personal, Besucher und Patienten regelmäßig auf das Coronavirus zu testen. Bei diesen Tests werden in Abstrichproben charakteristische Viren-Proteine erkannt. Die Methode gilt zwar als weniger zuverlässig als viele der bislang üblichen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, dafür aber als schneller und günstiger.

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– Medizin – „Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam

Als Lady Mary Wortley Montagu, die Frau des englischen Botschafters am osmanischen Hof in Konstantinopel, 1717 beobachtet, wie Haremsfrauen ihre Kinder absichtlich mit Pocken infizieren, glaubt sie erst an eine barbarische Praxis.

„Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam