Kaukasus
Aserbaidschan: 1.500 Religionsgemeinschaften

Religion in Aserbaidschan: Was ist die Religion Aserbaidschans

Von Asif Masimov Heute ist Aserbaidschan ein multiethnisches und multikulturelles Land, in dem unterschiedliche Nationalitäten zusammenleben und gemeinsam ihre Traditionen bzw. Kultur weiterentwickeln. Inmitten von Baku wurde im Jahr 1967 eine Statue einer Frau errichtet, die ihren Schleier ablegt. Diese Darstellung zeigt, dass in Aserbaidschan Geschichte, Kultur und Religion harmonisch koexistieren. Laut einer Statistik aus dem Jahr 2011 gibt es in Aserbaidschan 1.500 Religionsgemeinschaften. Zu diesen Gemeinschaften zählen u. a. auch nicht muslimische, wie etwa 23 christliche, 7 jüdische, 3 Baha’i und eine, die dem Krishna-Bewusstsein nacheifert.[1] Laut einer aktuellen Statistik aus dem Jahr 2020 liegt die Bevölkerung Aserbaidschans bereits bei über 10 Mio., wobei 97 % von Geburt an muslimisch sind. Dennoch praktizieren, laut der Untersuchung von Arif Junusov, nur 20 bis 22 % dieser Personen (ca. 2 Mio.) den Islam. In Aserbaidschan gibt es, neben den Moscheen, 14 Kirchen und 7 Synagogen.[2] Auf aserbaidschanischem Territorium gab es einst einen Staat namens Albanien (kaukasisches Albanien), dessen Bevölkerung auch christlich war. In Aserbaidschan wurden die albanischen Kirchen beibehalten. Die aserbaidschanische Bevölkerung praktiziert auch weiterhin die Bräuche einiger heidnischer Religionen, u. a. wird das zoroastrische Fest Nowruz als Volksfest gefeiert. [1] Vgl. Junusov, Arif: Islamskaja palitra Azerbajdžana, in: Institut mira i demokratii, Baku 2012, S. 13. Im Internet: http://elibrary.bsu.az/books_460/N_447.pdf, letzter Zugriff am 01.11.2020. [2] Vgl. Junusov, Arif: Statistika religioznoj situacii v Azerbajdžane, in: Institute for Peace and Democracy. 2019. Im Internet: https://www.ipd-az.org/wp-content/uploads/2019/12/Religious-statistics-Azerbaijan-2019-ru.pdf, letzter Zugriff am 01.2020.

Digital
Deshalb brauchen wir eine allgemeine Bildung im Bereich der digitalen Sicherheit

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Immer mehr Menschen sind im Internet unterwegs und verbringen mehr Zeit mit der Nutzung von Online-Diensten und Apps. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich die wenigsten Nutzer mit der eigenen Sicherheit und Privatsphäre im Internet beschäftigen. Dabei sind die Gefahren real und man sollte diese auf keinen Fall unterschätzen. Deshalb wäre eine Bildungsoffensive im Bereich der Internet-Security eine erstrebenswerte Entwicklung. Aber tut die Politik genug dafür, um die Bürger zu informieren? Oder ist dies die Aufgabe eines jeden Einzelnen? Die Internetkriminalität ist in den letzten Jahren unaufhaltsam gestiegen. Es ist Zeit, dass ein Umdenken der sorglosen Nutzer stattfindet. Phishing, Identitätsdiebstahl und Abofallen sind einzelne Beispiele von Internetkriminalität. Online-Betrüger nutzen die Naivität von Internetnutzern gnadenlos aus. Dabei gib es einfache Vorkehrungen, die dabei helfen, sich zu schützen. Da es kein Schulfach zum Thema Cyber-Security gibt und die allgemeine Aufklärung zu diesem vielfältigen Thema zu kurz kommt, muss man die persönliche Sicherheit in die eigene Hand nehmen. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man sich komplett vom Internet abkoppeln muss und dieses meiden sollte. Denn die Mehrheit der Webseiten, die Sie besuchen, sind seriös und haben kein Interesse daran, ihnen zu schaden. Nehmen wir einmal Online Casinos als Beispiel: Online Casinos wie Mr Green wollen, dass Sie eine gute Zeit haben und ihre Freizeit genießen. Dies ist auch bei den meisten anderen Online Casinos der Fall. Trotzdem gibt es in jedem Bereich Gefahrenherde, über diese sollte man sich als Nutzer bewusst sein. In den meisten Fällen kann man sich absichern, indem man sich die Nutzungsbedingungen der Anbieter anschaut. Wenn Sie sich bei einem Anbieter nicht zu 100 % wohlfühlen, sollten Sie einen anderen aufsuchen. Ein bisschen Menschenverstand hilft in den meisten Fällen. Manchmal reicht es auch, wenn man sich erkundigt. Auf diese Weise kann man innerhalb von Minuten die guten von den schlechten Angeboten unterscheiden. Und dies ist bei allen Webseiten der Fall. Es muss nicht schwierig sein, die schwarzen Schafe zu umgehen. Geld und Krypto als Stolperstein Schwieriger wird es, wenn es um technologisch anspruchsvollere Dinge geht. Hier sollte man sich Rat von unterschiedlichen Stellen holen. Zum Beispiel beim Thema Geldanlage und Kryptowährungen. Denn überall, wo Geld ins Spiel kommt, finden sich mehr Betrüger. Da muss man besonders vorsichtig sein. Will man zum Beispiel einen Online-Aktien-Broker auswählen, sollte man sich auch damit beschäftigen, wie oder ob die Einlagen abgesichert sind. Ansonsten droht eventuell ein böses Erwachen. Ähnlich sieht es im Umgang mit Kryptowährungen aus: Wenn Sie die Technologie hinter einer digitalen Währung nicht verstehen, sollten Sie sich Hilfe holen. Informieren Sie sich ausgiebig; Sie werden sehen, dass ihnen weniger passieren kann. Hierbei handelt es sich nur um ein Beispiel von vielen, welche ihnen im Internet Probleme bereiten könnten. Außerdem haben wir noch kein Wort über die Datensicherheit verloren, die ihnen am Herzen liegen sollte. Es ist wirklich schade, dass es keine allgemeine Bildung im Bereich Internet-Security gibt. Schaut man sich die Lehrpläne unserer Schulen an, dann scheint sich daran zukünftig auch nichts zu ändern. Die Schulpläne sind immer noch voll mit Dingen, die im letzten Jahrhundert wichtig waren. Aber die Entwicklungen der letzten 10 Jahre werden in den Schulplänen unserer Kinder nicht berücksichtigt. Hier sollte die Politik eingreifen und einen wichtigen Schritt bei der versprochenen Digitalisierung leisten. Denn Digitalisierung ist zwar schön und gut, aber gleichzeitig sollte man dafür sorgen, dass die Nutzer darüber aufgeklärt werden, welche Gefahren lauern und wie man diese umgeht. Zeitgleich sollte eine Bildungsoffensive gestartet werden, die sich an das ältere Publikum wendet. Es ist wichtig, dass der Nachwuchs gut informiert ist. Aber auch der Rest der Bevölkerung muss bei diesem Thema aufgeklärt werden. Sicherheitsexperten warnen seit Jahren vor den Gefahren, die eine gedankenlose Internetnutzung mit sich bringt. Leider ist davon nicht viel bei den Verantwortlichen hängen geblieben. Hinzu kommt, dass das Internet in Zukunft eher ein größerer Bestandteil unseres Lebens sein wird als das Gegenteil. Denn wer glaubt, dass die Internetnutzung in den kommenden Jahren zurückgeht, wird sich bald vom Gegenteil überrascht sehen. Die technologischen Entwicklungen der kommenden Jahre werden dafür sorgen, dass offline und online weiter miteinander verschmelzen. Und dieser Prozess sollte von einer Bildungsoffensive begleitet werden, die es den Nutzern ermöglicht, sicher von den Entwicklungen zu profitieren.

Kommentar
Streumuniton und SCUD-Raketen: Armenien als ungeahndeter Kriegsverbrecher

Ein Gastbeitrag von Politikwissenschaftler Asif Masimov  Bereits seit dem 27. September 2020 bekriegen sich die beiden südkaukasischen Staaten Armenien und Aserbaidschan. Der Konflikt um das Gebiet Berg-Karabach geht weit in die Vergangenheit zurück und sorgte bereits mehrfach für militärischen Einsatz. Im Zuge dessen sind vor drei Jahrzehnten rund 20 Prozent des aserbaidschanische  Territoriums von armenischen Streitkräften besetzt und rund eine Million Aserbaidschaner vertrieben worden. Auch die verabschiedeten Resolutionen des UN-Sicherheitsrates (Nr. 822, 853, 874 und 884) forderten die unverzügliche Rückgabe des besetzten Gebietes, die Verhandlungen fanden unter der Minsk-Gruppe OSZE statt und wurden mit dem aktuellen Ausbruch vorerst beendet, ob eine Wideraufnahme und weitere Leitung durch die OSZE möglich ist, zeigt die Zukunft. Armenien setzt Streumuniton und SCUD-Raketen ein Der Grund der aktuellen Auseinandersetzungen blieb das Territorium Berg-Karabach selbst, ebenso auch anliegende Bezirke, allerdings wurden die militärischen Aktivitäten nicht alleine auf das fragliche Gebiet beschränkt. Es erfolgte ein Beschuss der zivilen Bevölkerung und ihrer Heimatstädte, welche nahe der Front gelegen sind. Dazu gehören: Gandscha, Mingetschewir, Gabala, aber auch die Hauptstadt Baku. All diese aserbaidschanischen Städte wurden von Armenien als Ziele angesehen, obgleich dafür keine Begründung vorzuliegen scheint. Leider ist deutlich geworden, dass medial dieser Aspekt keine Aufmerksamkeit fand, es wurde kaum berichtet über den bewiesenen, planmäßigen Beschuss von Zivilisten. Abgesehen von diesem Kriegsverbrechen ist auch die Nutzung bestimmter Waffen auf armenische Seite in Frage zu stellen. SCUD-Raketen (Reichweite ca. 150 km) und Streumunition scheinen zur Standartausrüstung der Armenier zu gehören. Das bedeutet, Armenien ist für den Fernkampf ebenso ausgerüstet, wie für einen großflächigen Beschuss. Gerade die Reichweite sollte an der Front kein Problem darstellen, sodass sich die Frage aufdrängt, wozu Armenien sich auf einen Fernkampf vorbereitet hat. Wie Videomaterial beweist, wurden diese SCUD-Raketen bereits genutzt und hatten zum Ziel Infrastruktur und Zivilbevölkerung. Dabei ist Armenien auch im Besitz von Waffen mit weitaus größerer Reichweite, wie Sputniknews berichtet. Dass zielgerichtet friedliche Städte Opfer von armenische Angriffen wurden, beweist die Aussage von Vagharshak Harutyunyan, dem Berater des Premierministers vo Armenien, Nikol Paschinjan, welche er in eine Interview gegenüber dem russischen TV-Sender Rossija 1 getroffen hat. Dabei gab der Politiker zu, mit einer solchen Vorgehensweise die aserbaidschanischen Bevölkerung in Panik versetzen zu wollen. Vor allem die Nutzung einiger Waffen, darunter der Streumunition, welche, wie die Organisation ANAMA (Azerbaijan National Agency for Mine Action) in Übereinstimmung mit der Genfer Konvention von 1949- feststellt, sind Kriegsverbrechen. Nach einem Angriff mit Streumunition führen weniger als die Hälfte zu Explosionen, der Rest bleibt als Blindgänger am Boden und stellt dadurch eine Gefahr auch lange nach dem Krieg für die Bevölkerung dar. Durch diesen Umstand wird die Schwere der Nutzung solcher Waffen deutlich, abgesehen von dem immensen und vermeidbaren sowie militärisch nicht unumgänglichen Schaden. Offensichtlich schienen lange Zeit jedoch nicht nur eine beachtliche Anzahl an Journalisten, sondern auch die Human Rights Watch die Augen vor der Zerstörung der Zivilobjekte zu verschließen und auch die erwiesene Rekrutierung von Kindern in Armenien entging deren Aufmerksamkeit. Dabei legen die Zusatzprotokolle der Genfer Konvention von 1977 deutlich fest, dass Kinderrekrutierung verboten und das Rekrutieren von Minderjährigen zwischen 15 und 18 Jahren nur äußerst eingeschränkt möglich ist. Mittlerweile gab es diesbezüglich eine Stellungnahme, was positiv gewertet werden kann und muss. Menschenrechtsorganisationen beweisen die Einsetzung der Streumunition Amnesty international und Human Right Watch haben sich bereits Ende Oktober geäußert und festgestellt, dass die Nutzung der Streumunition gegen aserbaidschanische Zivilbevölkerung bewiesen worden ist. „the firing of cluster munitions into civilian areas is cruel and reckless”, schreibt die Amnesty dazu. Es ist erschreckend, dass es Tage gedauert hat, allerdings auch anzurechnen, dass dieses Verbrechen endlich gesehen wurde. Dennoch muss beachtet werden, das ein Großteil des -europäischen- Journalismus, statt diesen erwiesenen Vorwürfen nachzugehen, medial Aserbaidschan teils bis heute verbrecherische Handlungen vorwirft, wobei Aserbaidschan offensichtlich keine Bemühungen anstellt, Zivilisten und ihre Wohnorte anzugreifen und den Krieg auf eigenem Gebiet zu erweitern. Es wäre ratsam, wenn Menschenrechtsorganisationen in erster Linie keinen Schuldigen suchen, sondern sich um die Opfer kümmern würden. Im Zuge dieser Hilfe würde ohnehin deutlich werden, wer und vor wen geschützt werden sollte.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Asif Masimov Asif Masimov hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Er bloggt auf masimovasif.net zu historischen und politischen Themen rund um Deutschland, Aserbaidschan und Russland.

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– NEX24 Interview – Sozialwissenschaftler Mammadov: Wir wünschen ein friedliches Miteinander mit Armenien

Ein Interview mit Nurlan Mammadov, Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen. Er hat in Fulda studiert und arbeitet aktuell im Bereich Migration und Integration.

Sozialwissenschaftler Mammadov: Wir wünschen ein friedliches Miteinander mit Armenien

US-Wahlen
Biden-Vize Harris: Werden die Hilfen für Palästinenser wieder aufnehmen

Washington – Die Kandidatin der Demokratischen Partei für das Amt des Vizepräsidenten, Kamala Harris, deutete am Samstag in einem Interview mit The Arab American News an, dass die Vereinigten Staaten unter der Regierung von Joe Biden ihre Beziehungen zu den Palästinensern erneuern und sich gegen einseitige israelische Aktionen wenden werden, die eine Zwei-Staaten-Lösung untergraben. Harris betonte auch, dass eine Biden-Administration sofortige Schritte unternehmen werde, um die wirtschaftliche und humanitäre US-Hilfe für die Palästinenser wiederherzustellen und versuchen werde, die humanitäre Krise in Gaza anzugehen. Neben der PLO-Mission in Washington werde die Biden-Regierung auch das US-Konsulat in Ost-Jerusalem wiedereröffnen. „Joe und ich glauben auch an den Wert und die Wertschätzung jedes Palästinensers und jedes Israeli, und wir werden uns dafür einsetzen, dass Palästinenser und Israelis gleichermaßen in den Genuss von Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und Demokratie kommen. Harris fügte hinzu: „Wir setzen uns für eine Zwei-Staaten-Lösung ein und werden uns allen einseitigen Schritten widersetzen, die dieses Ziel untergraben, und zwar unabhängig von der Trump-Ära, in der die USA von ihrer traditionellen Position abwichen und sich auf die Seite der ultrarechten anti-palästinensischen Regierung von Benjamin Netanjahu stellten. Wir werden uns auch der Annexion und der Ausweitung der Siedlungen widersetzen“. Harris äußerte sich auch zu Trumps höchst umstrittenem Reiseverbot für Muslime. „Diskriminierung und Bigotterie werden in einer Biden-Harris-Regierung keinen Platz haben“, so Harris. „An unserem ersten Tag im Amt werden Joe und ich die unamerikanischen Reise- und Flüchtlingseinschränkungen gegen Muslime aufheben und Amerika wieder zu einem willkommenen Ziel für Einwanderer und Flüchtlinge machen, unter anderem durch die Anhebung der Zulassungsobergrenze für Flüchtlinge“.

Die Wahllokale in den USA sind nun in allen Bundesstaaten geschlossen. Bei der US-Präsidentenwahl hat Donald Trump in den Swing States wichtige Siege eingefahren. Obwohl einige Bundesstaaten noch nicht ausgezählt sind, erklärte sich der Amtsinhaber zum Wahlsieger. Trump spricht von einem großartigen Ergebnis und teilte mit, dass er sich schon auf die Wahlfeier vorbereite.

   

USA
US-Wahlen: Donald Trump gewinnt in wichtigen Bundesstaaten

Washington – Die Wahllokale in den USA sind nun in allen Bundesstaaten geschlossen. Bei der US-Präsidentenwahl hat Donald Trump in den Swing States wichtige Siege eingefahren. Obwohl einige Bundesstaaten noch nicht ausgezählt sind, erklärte sich der Amtsinhaber zum Wahlsieger. Trump spricht von einem großartigen Ergebnis und teilte mit, dass er sich schon auf die Wahlfeier vorbereite. In Iowa, Ohio und Florida hat Trump wichtige Siege eingefahren. Er sicherte sich auch den wichtigen Bundesstaat Texas. Trump erklärt sich zudem zum Sieger in Georgia und North Carolina. „Wir haben die Wahl gewonnen.“ Die Ergebnisse seien „phänomenal“. Er nannte in diesem Zusammenhang Florida, Ohio, Georgia und North Carolina. Auch mit Blick auf Pennsylvania gab er sich siegessicher. Er dankte seinen Unterstützern und rief sie dazu auf zu feiern. Gleichzeitig sprach Trump von einem „großen Betrug“. Man befinde sich jetzt am Scheidepunkt. Er kündigte an vor den Supreme Court zu ziehen, um die Auszählung der Briefwahlzettel gerichtlich stoppen zu lassen, berichtet die Tagesschau. Wer die US-Präsidentenwahl gewinnt, ist jedoch noch offen. Die beiden Kandidaten Trump und Biden liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide zeigten sich am Mittwochmorgen siegesgewiss.        

"Islamistischer Terrorismus"
FDP-Sprecher fordert Einbestellung des türkischen Botschafters

Osnabrück – Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Konstantin Kuhle, hat die Bundesregierung aufgefordert, sich im Kampf gegen den islamistischen Terror deutlicher an die Seite Frankreichs und Österreichs zu stellen. „Deutschland sollte fest an der Seite Frankreichs und Österreichs stehen und dies deutlicher artikulieren“, sagte Kuhle der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Die Bundesregierung müsste sich im Streit zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan klar positionieren. „Präsident Erdogan entfernt die Türkei mit seinen Äußerungen immer weiter von unserem europäischen Wertesystem. Wie die Kritik aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigt, spricht Erdogan eben nicht für die gesamte islamische Welt“, sagte Kuhle. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Macron in Schutz genommen und Erdogan für seine Haltung, Macron äußere sich islamfeindlich, kritisiert. Kuhle fordert die Einbestellung des türkischen Botschafters ins Auswärtige Amt. Außerdem sollte die deutsche Bundesregierung ihre Ratspräsidentschaft nutzen und auf einen EU-Sondergipfel drängen: „EU-Gelder dürfen der autoritären Regierung Erdogans finanziell nicht weiter den Rücken stärken, die Vor-Beitrittshilfen an die Türkei müssen so schnell wie möglich eingestellt werden.“

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– Ausland – Spanischer Botschafter: Wir glauben nicht an Sanktionen gegen die Türkei

Entgegen den Meldungen über eine angebliche Isolation der Türkei, loben immer mehr Länder die guten Beziehungen mit Ankara.

Neben Fernoststaaten wie Malaysia und Atommacht Pakistan oder arabischen Staaten wie Libyen und Katar loben auch zunehmend europäische Länder wie SerbienUkraine und EU-Mitlieder wie Ungarn, Bulgarien sowie jüngst auch Spanien die guten Beziehungen zur Türkei. Diese Staaten sprechen sich für einen weiteren Ausbau der Kooperationen aus.

Spanischer Botschafter: Wir glauben nicht an Sanktionen gegen die Türkei

Corona-Krise
Pflege-Präsidentin: Situation auf Intensivstationen wird sich zuspitzen

Düsseldorf – Pflege-Vertreter rechnen angesichts der Corona-Lage mit einer sich zuspitzenden Situation auf deutschen Intensivstationen. „Einige der Intensivstationen sind schon sehr belastet, bei anderen gibt es noch größere Kapazitäten. Es ist aber absehbar, dass sich die Situation zuspitzen wird, wenn immer mehr Menschen sich infizieren und damit mehr Intensivbehandlung benötigen. Die Covid-Patienten benötigen meist recht lange die Intensivversorgung, sodass man nicht auf eine schnelle Fluktuation auf den Stationen bauen kann“, sagte Christel Bienstein, Präsidentin des Deutsche Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK), der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Pflegekräfte könnten nicht einfach auf Intensivstationen versetzt werden. „Die Fachpflegepersonen auf den Intensivstationen haben überwiegend eine Zusatzausbildung absolviert, beziehungsweise Berufserfahrung im Bereich und sie arbeiten in einem hochkomplexen Gebiet. Das kann man nicht auf die Schnelle lernen“, betonte Bienstein. Für eine gute pflegerische Versorgung sei diese Qualifikation notwendig und bei Personalmangel sollte man zuerst versuchen, Personal mit der Zusatzausbildung beispielsweise über Zeitarbeitsfirmen oder den Freiwilligen-Pool zu bekommen. Die Idee vom Robert-Koch-Institut (RKI), dass – in absoluten Ausnahmefällen – auch infizierte Pflegefachpersonen für die Versorgung von Covid-Patienten eingesetzt werden, wenn sie selbst symptomlos sind und in Schutzausrüstung arbeiten, sei „leider“ noch nicht vom Tisch, kritisierte Bienstein. Für die Langzeitpflege sei es wichtig, dass die Einrichtungen bei der Umsetzung der Teststrategie unterstützt würden, damit man einerseits den Infektionsschutz möglichst gut durchführen könne und keine Situation schaffe, in der die Menschen mit Pflegebedarf völlig isoliert würden.

Terrorismus
Terroranschlag in Wien: : „Ich werde mich nicht distanzieren“

Ein paar Gedanken zu den Aufforderungen, wir Muslime sollten uns distanzieren Ein Gastbeitrag von Mehmet Ünal Wir Muslime sind so vielfältig wie jede andere Gruppe auch. Unter uns gibt es orthodoxe, säkulare Muslime die durch ihr Äußeres sichtbar sind und auch andere, denen man das nicht ansieht oder wieder welche die ihre Religion nicht leben. Wir sind blond, rothaarig, schwarzhaarig, sind weiß, PoC oder asiatisch. Wir alle gehen auf Weihnachtsmärkte, in Restaurants, Bars, feiern gerne und machen so banale Sachen wie einkaufen, arbeiten oder unsere Kinder in die Schulen begleiten. Viele von uns, so wie ich, sind auch multireligiös verheiratet. In meinem Fall mit einer Katholikin. Unsere Familien gehen in Moscheen oder Kirchen. Diese sogenannten islamistischen Terroristen, Mörder, Abschaum, greifen Weihnachtsmärkte, Kirchen, Schulen oder wie jetzt in Wien, in ihrem Wahn, wahllos Menschen an. Sie selektieren dabei auch nicht, könnte das ein Muslim sein, sondern sie morden. Denen ist es egal, ob ich in einer Gaststätte mit meinen Freunden sitze, die Muslime oder Christen sind. Denen ist es egal, ob sie meine Frau oder meine Schwiegereltern in der Kirche oder auf der Straße meinen Schwager, meine Schwester, meinen Bruder, meinen Vater ermorden. Denen ist es egal, Hauptsache sie töten. Nach jedem sogenannten islamistischen Terror, kommt regelmäßig die Aufforderung, Muslime sollten sich distanzieren. Wovon sollen wir uns denn distanzieren? Dass wir, unsere muslimischen und nicht muslimischen Familienmitglieder oder auch christlichen Familienmitglieder und Freunde genau so gut Opfer sein könnten? Wir Muslime teilen vielleicht dieselbe Religion mit diesen Attentätern, aber wir teilen mit ihnen weder das Islamverständnis, geschweige denn die Ideologie. Wir alle, Muslime, Christen, Juden, Atheisten, sind Ziele dieser Verbrecher und Mörder, daher verweigere ich mich dem Aufruf zur Distanz dieser Terroristen. Ich bekenne meine volle und uneingeschränkte Solidarität gegenüber allen Opfern dieser Mörder.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Österreich – Terroranschlag: Erdogan dankt „türkischen Helden“ von Wien

Die Austro-Türken Mikail Özen und Recep Tayyip Gültekin riskierten während des Terroranschlags in Wien mitten im Kugelhagel ihr Leben, um einem angeschossenen Polizisten und einer älteren Frau zu helfen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dankte den im Netz als Helden gefeierten Männern für ihren Mut.

Terroranschlag: Erdogan dankt „türkischen Helden“ von Wien

Kommentar
Bergkarabach: Willkürliche Grenzziehung von Josef Stalin

Ein Gastbeitrag von Asif Masimov – Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin In der Perzeption der deutschen Medien zum Bergkarabach-Konflikt bildet als Klassiker natürlich der Verweis auf Stalin, der diese Region Aserbaidschan zugeschlagen haben soll. Im Anhang dieses Schreibens wird ein Archivdokument beigefügt, das eindeutig bestätigt, dass die Region Bergkarabach innerhalb Aserbaidschans bleiben soll. Aus der Abschrift dieses Dokuments wird nun dieser entscheidende Punkt übersetzt: Am 5. Juli 1921 fand die Tagung des Kaukasischen Büros (Kavbüro) statt. Dort wurde entschieden, die Lage Bergkarabachs innerhalb Aserbaidschans beizubehalten.
„Ausgehend von der Notwendigkeit der Friendssicherung zwischen Muslimen und Christen und aufgrund der ökonomischen Verbundenheit von Berg- und Talkarabach mit Aserbaidschan, wird beschlossen, Bergkarabach innerhalb Aserbaidschans zu belassen und der Region mit dem administrativen Zentrum Schuscha, das Teil der autonomen Oblast ist, eine breite Autonomie zu gewähren.“
Interessanterweise stimmte Josef Stalin bei dieser Entscheidung nicht ab. Es mag sein, dass Stalin auf den Ausgang der Entscheidung Einfluss hatte. Die Tatsache, dass in dem Dokument die Zugehörigkeit des Gebietes innerhalb Aserbaidschans eindeutig schwarz auf weiß formuliert wurde, kann hier aber nicht negiert werden. Die seitens der Armenier erfundenen Aussagen „Aserbaidschan zugeschlagen“, „[…] zugesprochen“, „[…] angeschlossen“ usw. werden leider vor Veröffentlichung durch die deutschen Journalisten nicht weiter überprüft und somit als Fake News ganz selbstverständlich weiterverbreitet. Vier der Tagungsteilnehmer entschieden sich für diese Vorgehensweise, drei Teilnehmer stimmten enthalten.[2] Es handelte sich also nicht um eine willkürliche Entscheidung Stalins. Durch die aufgeführten Schwerpunkte wird deutlich, dass bei dieser Tagung überhaupt nicht diskutiert wurde, ob Bergkarabach Aserbaidschan zugeteilt werden muss. Dennoch findet man diesen Streitpunkt während der Tagung vom 4. Juli 1921 für Armenien. [1] Zit. nach RGASPI (Russisches Staatsarchiv für sozio-politische Geschichte), F.64, Op.1, D.1, L.125. [2] Gulieva, D. P.: K istorii obrazovanija Nagorno-Karabachskoj Avtonomnoj Oblasti Azerbajdžanskoj SSR 1918-1925, Dokumenty i Materialy, Baku, 1989, S. 59.

Asif Masimov Asif Masimov hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Er ist Doktorand im Fach Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er bloggt auf masimovasif.net zu historischen und politischen Themen rund um Deutschland, Aserbaidschan und Russland.

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– „Erstklassiges Beispiel für religiöse Toleranz“ – Kinder der Atlanta Jewish Academy loben nach Besuch „religiöse Toleranz“ in Aserbaidschan

„Ich war überall mit der Kippa auf meinem Kopf unterwegs und habe mich überall willkommen und wohl gefühlt“, erklärte Rabbi Travis. „Es gibt Städte in Europa, wo ich keine Kippa tragen würde.“

Das Judentum in Aserbaidschan: „Sie fragten mich nach der AfD“

Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: 1.500 PKK-Kämpfer aufseiten Armeniens

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de US-Erkenntnisse über Massenvernichtungswaffen im Irak waren frei erfunden Der ehemalige US-Verteidigungsminister Colin Powell hielt am 5. Februar 2003 eine wichtige Rede vor der UN- Vollversammlung in New York. Darin sprach er von wichtigen nachrichtendienstlichen Erkenntnissen, die den Besitz von Massenvernichtungswaffen des Irak beweisen würden. Mit Massenvernichtungswaffen sind in diesem Zusammenhang biologische und chemische Kampfstoffe gemeint. Die USA wollten mit dieser Ansprache die Weltöffentlichkeit und verbündete Staaten überzeugen, dass ein Krieg gegen den Irak unausweichlich sei. Später stellte sich heraus, dass die Ansprache eine Inszenierung und die Erkenntnisse über Massenvernichtungswaffen frei erfunden war. Kurze Zeit später begann der US-Angriff gegen den Irak mit mindestens einer Million getöteter irakischer Zivilisten. Kein Staat auf der Welt hat es seitdem gewagt, eine Anklage gegen die Verantwortlichen dieses Krieges zu fordern. Wer wollte sich damals mit den Vereinigten Staaten anlegen? Der Irak hat sich von diesem Krieg bis heute nicht erholt. Ich habe dieses Beispiel mit dem Irak-Krieg erwähnt, weil die Medien auch damals die US-amerikanischen „Erkenntnisse“ über Massenvernichtungswaffen im Irak aufgegriffen hatten, bis auf wenige Ausnahmen und darüber berichtet haben. Der Spiegel muss Beweise für seine Behauptung vorlegen Seit über vier Wochen dauert der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan an. Baku ist fest entschlossen, sein von armenischen Streitkräften besetztes Territorium Berg-Karabach und weiterer Gebiete zurückzuerobern. Ein großer Teil der deutschen Medien ist unter dem Einfluss der armenischen Propaganda und berichtet tendenziös, obwohl Berg-Karabach völkerrechtlich ganz klar zu Aserbaidschan gehört. Jetzt komme ich auf den Brief der aserbaidschanischen NGO IRKAZ aus Köln zu sprechen, der das Nachrichtenmagazin Spiegel richtigerweise aufgefordert hat, Beweise für die Behauptung vorzulegen, die Türkei hätte „Tausende syrische Söldner“ bezahlt und ins Kriegsgebiet entsendet. Aserbaidschan handelt nach internationalem Recht Hinter dieser Behauptung, die gebetsmühlenartig von den Medien wiederholt wird, verbirgt sich ein konkreter Plan. Die Strategen hinter dieser Propagandakampagne wissen ganz genau, dass Berg-Karabach rechtlich betrachtet zu Aserbaidschan gehört. In dieser Frage können sich die armenischen Lobbyorganisationen und ihre internationalen Verbündeten nicht über das Völkerrecht stellen. Jetzt komme ich auf den entscheidenden Punkt: Da Aserbaidschan nach internationalem Recht und Gesetz handelt und sein eigenes okkupiertes Gebiet Berg-Karabach von der armenischen Besatzung befreien möchte, gibt es international daran nichts zu kritisieren.
Zum Thema: Präsident Ilham Alijew: Terrorgruppe PKK kämpft aufseiten Armeniens
Deshalb haben die Planer dieser Kampagne öffentlichkeitswirksam die Behauptung in die Welt gesetzt die Türkei hätte „syrische Söldner“ nach Aserbaidschan entsendet. Daher verwundert es kaum, dass deutsche und andere westliche Medien, die Armenien unterstützen, diese Propaganda verbreiten. Aber ein Beweis wurde hierfür bisher nicht erbracht. Im Übrigen benötigt die aserbaidschanische Armee keine „Söldner“, um sein eigenes Gebiet von den armenischen Streitkräften zu befreien, zumal es selbst genug Soldaten hat und sich in der ersten Woche der Militäroperation über 100.000 Freiwillige bei den Rekrutierungsstellen in Aserbaidschan gemeldet haben. Ein weiterer Aspekt, was gegen einen Einsatz von „Söldnern“ spricht, ist das bergige Gelände in den Teilen Berg-Karabachs, das von Gebirgen durchzogen wird. Rachel Avraham: 1.500 PKK-Mitglieder kämpfen auf der Seite Armeniens Wenn wir schon über angebliche „Söldner“ in Aserbaidschan sprechen: Interessant finde ich Rachel Avrahams Artikel der israelischen Journalistin und Forschungsanalystin in der Jewish Press mit dem Titel Has Armenia Resurrected a Terror Group? In ihrem Beitrag berichtet sie von 1.500 PKK-Mitgliedern, die an der Seite Armeniens gegen Aserbaidschan kämpfen. Sie beruft sich bei dieser Zahl auf den Anti-Terrorismusexperten Bartu Eken. Über diesen Punkt hüllen sich die pro-armenisch berichtenden Medien in Schweigen, zumal es sich bei der PKK um eine Terrororganisation handelt, die in Deutschland verboten ist. Auch der aserbaidschanische Präsident erklärte in einem Interview mit aserbaidschanischen und türkischen Medien, dass im Konflikt um Bergkarabach Söldner mit kanadischen und libanesischen Pässen für die Terrororganisation PKK aufseiten Armeniens kämpften. „Schon vor den Kämpfen hatten wir Informationen darüber, dass auch die PKK-Gruppen ihr Lager in Karabach aufgeschlagen haben, weil Berg-Karabach ein unkontrolliertes Gebiet war. Es gab keinen internationalen Kontrollmechanismus. Das ist ein unkontrollierter Bereich. Daher gab es hier einen Schmuggel, Drogenhandel sowie ein Lager, in dem bewaffnete Gruppierungen und die PKK ihre Kämpfer drillten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie hier auch am Bau dieser Befestigungsanlagen beteiligt waren“, so Alijew in einem Interview mit dem türkischen TV-Sender A-Haber. Die genaue Zahl der PKK-Lager wisse er nicht, da diese ihren Ort oft wechselten, es seien jedoch viele. Unter den getöteten Kämpfern aufseiten der Armenier seien Menschen mit libanesischen und kanadischen Pässen. „Es gibt Menschen, die nicht identifiziert werden können. Aber es ist klar, dass sie keine armenischen Soldaten sind. Das heißt, sie sind Söldner“, so Alijew weiter.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Bergkarabach-Konflikt – Turkologe Dr. Heß bezeichnet den Spiegel als „auflagengeil“

Heß: „Was für den auflagengeilen, sachliche Faktendarstellung unter reißerisches Storytelling stellenden gegenwärtigen SPIEGEL (ich kenne das Blatt aus Augstein Seniors Zeiten noch ganz anders) zählt, ist eine Schwarz-Weiß-Frosch-Perspektive, mit der er ungeachtet internationaler Rechtsfestlegungen und geschichtlicher Fakten der eigenen Voreingenommenheit applaudieren kann.“

Turkologe Dr. Heß bezeichnet den Spiegel als „auflagengeil“