Bergkarabach-Konflikt
Alijew-Interview: Deutsch-Aserbaidschaner verurteilen ARD
Zum Thema: Deutsch-Aserbaidschaner fordern vom Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Beweise
Die veröffentlichten Ausschnitte scheinen offensichtlich eine manipulative Darstellung der Fakten zu sein. Dies scheint die Grundlage der Irreführung der Zuschauer zu sein, die an den Pressekodex und an den unabhängigen und freien Informationsfluss in den öffentlich-rechtlichen Medien glauben und vertrauen. Dieses Vertrauen, darf nicht in Form einer Zensur missbraucht werden. Die einseitige Darstellung der Fakten der ausgeschnittenen Version des Interviews, scheint einen Propagandacharakter zu haben. In diesem Kontext, hat der Zuschauer keine Chance die Antworten auf diese kritischen Fragen zu erfahren und ihre Kernaussage zu empfangen, welches seiner freien Meinungsbildung dienen und verhelfen sollte. Stattdessen, scheint dem Zuschauer das Recht auf die freie Meinungsbildung in Form von einer Zensur weggenommen zu sein, in dem die Fakten verschwiegen werden und die freie Meinungsbildung mit Bezug auf die faktischen Aussagen verhindert werden zu scheint. Hierbei stellt sich die Frage, wieso nicht nur die Antworten auf die kritischen Fragen, sondern auch einige wichtige Fragen und Antworten des Interviews ausgeschnitten und weggelassen worden sind. Dabei Handelt es sich um das Aufflammen des Konfliktes. Der Grund hierfür wurde verschwiegen, höchstwahrscheinlich, weil es nicht das irreführende Narrativ unterstützt, in dem Aserbaidschan als Aggressor dargestellt wird, sondern diese mit Fakten des armenischen Angriffes widerlegt. Besonders betonen möchte ich hierbei auch die Fragen zu der Grundlage des Berg-Karabach-Konfliktes, in dem die ethnische Mehrheit der Bevölkerung des Berg-Karabachs historisch in Frage gestellt wird. Die Antwort, die sich auf öffentlich anerkannte, historische Fakten beruht, wurde ebenfalls ignoriert. In diesem Teil des Interviews stellen mehrere Verträge als Quelle, die Einwanderung von der armenischen Völkergruppe in die Konfliktregion Berg-Karabach in den Beweis. Da, diese Fakten unsere freie demokratische Sichtweise beeinflussen, in dem es das Selbstbestimmungsrecht der Völker betrifft, ist dieser Ausschnitt essenziel und sollte nicht weggeschnitten werden. Da diese Grundlage einen völlig neuen Blick der Massen auf den Konflikt eröffnet und sie wissenschaftlich bewiesen aufklärt, ist das Verschweigen dieser Fakten einer Abhängigkeit ihrer Medienredaktion von dritten Faktoren gleichzustellen. Dies lässt den Verdacht aufkommen, dass ihre Berichtserstattung zum Eigennutz von Dritten dient und hat den Anschein eines Machtmissbrauches und des Framing-Effekts, die zur anderen Zwecken als zur Zwecken der Information dient. Mit der Hoffnung eines Fehlers haben sich die Deutsch-Aserbaidschaner zum Interview bei Ihrem Reporter geäußert und die freie Meinungsäußerung zu Gebrauch gemacht, in dem sie die veröffentlichte Version bei ihm hinterfragt haben. Die Gegenreaktion Ihres Reporters ist empörend. Anbei schicke ich Ihnen das Screenshot der Interaktion. Beruhend auf seinen Kommentar, möchte ich an dieser Stelle, erstens Sie auf das Datenschutzrecht aufmerksam machen. 1. Die Unterstellung einen Namen und ein Foto auf Twitter haben zu müssen um auf die Fragen einzugehen, unterstützt den Datenschutz des Individuums in den sozialen Netzwerken nicht. Ein voller Name und ein Bild ist nicht die Grundlage der freien Meinungsäußerung, darüber hinaus sollte die Privatsphäre der Nutzer respektiert werden. 2. Die Erklärung, wie es mit den Journalisten in Deutschland aussieht ist völlig irrelevant, da dies den Kommentatoren unterstellt keine Ahnung über eine demokratische Regierung zu haben. Die Pflichten der Medien, scheinen hierbei jedoch in Vergessenheit geraten zu sein. 3. „So ist es mit der Pressefreiheit „ – beweist, dass ihr Reporter statt sich wirklich auf die Pressefreiheit zu beruhen und auf die Fragen sachlich einzugehen, in Namen der Pressefreiheit, diese eigennützig ausnutzt. 4. Zuletzt “wir haben veröffentlicht was wir für wichtig halten“, stellt die Pressekodizes ihrer Redaktion generell in Frage. Aus dieser Aussage ist zu schließen, dass Kriegsverbrechen, illegale Besatzungen, Kriegsprovokationen, Beweismittel, Zivilisten, die Menschenrechtsverletzungen, die Freiheit, Lösung des Konfliktes, Genozide, Rassismus, Pressefreiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Dokumente, Kriminalität, die Kompromissbereitschaft, Flüchtlinge, Sicherheit, Kulturerbe und Aserbaidschaner für unwichtig gehalten werden. All diese Rechtsverstöße scheinen somit, begrüßt zu sein. In Zusammenhang zu dieser Aussage frage ich mich auch wieso die Aussage über die Kirche im Interview veröffentlicht wird, jedoch die Aussage über die Moschee ausgeschnitten wird. In Anbetracht der Antwort ihres Journalisten, lässt sich auch schließen, dass eine Religionsgruppe wichtiger als die andere Religionsgruppe gehalten wird. Was auch gegen die Ziffer 10 (Religion, Weltanschauung, Sitte) des Pressekodexes verstoßt. Auch die Kinderrechtsverletzung scheint unwichtig zu sein, da das Kinderopfer des Krieges nicht veröffentlicht wird. Eine demokratische Gesellschaft in Europa wird offensichtlich auch für weniger wichtig gehalten, da dieser Teil des Interviews ebenso ausgeschnitten worden ist. Der Vorwurf eines Ablenkungsmanövers, von den Verstoßen gegen eine freie demokratische Gesellschaft mit Hilfe von Gewalt wird ignoriert und somit von Medien anscheinend selbst als Ablenkung von den Realen genutzt und verschwiegen. Auch, wichtige wirtschaftliche Faktoren zur Lösung des Konflikts wie Sanktionen wurden ausgeschnitten. Die Internationale Stellungnahme zum Konflikt und der versuch Armeniens den Konflikt zum globalem Problem zu machen und die Rolle von anderen Ländern wurden ebenfalls verschwiegen. Das fragliche Budget zur Kriegsführung von Armenien wird ebenfalls kaschiert. Die Liste von ausgeschnittenen Fragen und Antworten ist lang und in Anbetracht zu der übersetzten Version in der deutschen Sprache, die von Ihnen veröffentlicht worden ist, entstehen berechtigte Zweifel der massiven Medienmanipulation ihrerseits. Die Aussage ihres Mitarbeiters ist mit Vorurteilen behaftet und unprofessionell. Es ist somit fraglich, ob der Rundfunkverbund öffentlich-rechtlich agiert oder anderweitige Interessen verfolgt. Die strategische Positionierung der ARD scheint sich gegen die ethischen Standards für den Journalismus entschieden zu haben. Die Achtung vor aserbaidschanischen Opfern der Kriegsverbrechen in diesem Konflikt scheint nicht vorhanden zu sein. Es findet eine einseitige Berichtserstattung statt, in dem es nur über das Leid des armenischen Volkes berichtet wird und die die Rechtsverletzungen der Armenier gegen die Aserbaidschaner kaschiert und unterdrückt werden. Ebenfalls werden die internen Menschenrechtsverletzungen von Armenien wiederholt verschwiegen. Es scheint eine gezielte Parteiergreifung stattzufinden. Wir hoffen sehr, dass die ARD seiner Verantwortung gegenüber der Massen bewusst vorgeht und diese Missverständnisse korrigiert und klarstellt. Es ist selbstverständlich das solche Informationen zu fatalen Ergebnissen führen. Die hier weggelassenen Passagen haben einen starken Einfluss auf die Geschehnisse und die Tatsachen. Wir als Zuschauer der öffentlich-rechtlichen Medien erwarten sachliche und faktische Darstellung der Informationen, die beidseitig und keiner falls einseitig ausgestrahlt werden. Die ausgeschnittenen Teile, haben einen starken Einfluss auf die Geschehnisse und die Tatsachen. Diese führen zur Verständigung des komplexen Konfliktes dar. Die Auslassung von wichtigen Aussagen, beeinflusst die Position der Gemeinschaft mit einer negativen kritischen Tendenz. Dies sorgt einerseits, für Unsicherheit unserer Mitbürger und beeinträchtigt andererseits das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft. Das Vertrauen an die demokratische und freie Presse geht somit auch zum wiederholtem Mal verloren. Wir sind über die demokratische, freie und unabhängige Meinungsbildung unserer Mitbürger mit Berücksichtigung auf die Situation, wenn man die Punkte bis jetzt bedenkt, zutiefst besorgt. Bitte klären sie uns zu oben genannten Faktoren auf. Als Mitbürger bitten wir sie um eine unverzügliche Stellungnahme hierzu. Bleiben Sie gesund! Mit den Besten Grüßen, Khadija Rzayeva, Diesem offenen Brief schließen sich an: Aserbaidschanisch-Deutscher Freundschaftsverein e.V., Vereinigung aserbaidschanischer Studierender und Wissenschaftler in der Bundesrepublik Deutschland (VASW) e.V., Deutsch-Aserbaidschanischer Freundschaftsverein Troisdorf e.V., IRKAZ e.V., Aluminiportal Aserbaidschan, Dr. Gülcin Abbaszade, Dr. Samir Hasanov, Dr. Gurban Alakbarov, Erwin Muhr, Dominik Dengler, Heidar Huseynov, Elnur Gurbanov, Emil Sattarhoff, Bahram Novruzov, Asif Masimov, Ziyaddin Ismayilov, Avi Shefatja.
Österreich
Terroranschlag: Erdogan dankt „türkischen Helden“ von Wien
Sehr geehrter Herr Minister, Wir danken und gratulieren den TR-Bürgern Recep Tayyip Gültekin und Mikail Özer, die den Verletzten der Anschläge von gestern Abend in Wien geholfen haben In Solidarität und Zusammenarbeit sind wir bereit, gegen rassistische Übergriffe zu kämpfen, wo immer sie stattfindenBei dem Terroranschlag in Österreichs Hauptstadt am Montagabend sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und 17 weitere wurden verletzt.
Dün gece Viyana’da iki kahraman vardı. Bir Türk ve Müslümanın yapması gereken neyse onu yaptı.
— Mevlüt Çavuşoğlu (@MevlutCavusoglu) November 3, 2020
Recep Tayyip ve Mikail!
Teşekkürler çocuklar.
Sizlerle GURUR DUYUYORUZ !🇹🇷 https://t.co/R0n4WqWTgo
Ägäis-Beben
Türkei-Beben: Dreijährige Ayda nach 91 Stunden aus Trümmern gerettet

Bergkarabach-Konflikt
Turkologe Dr. Heß bezeichnet den Spiegel als „auflagengeil“
Berlin: Aserbaidschans Botschaft kritisiert ARD wegen Interview-Kürzung
Dadurch, dass immerhin drei Autoren des reißerischen SPIEGEL-Artikels Berg-Karabach als „Enklave“ titulieren, machen sie es kurzerhand zu einem Teil eines fremden Staates. Und das ungeachtet der international unter anderem durch vier UN-Resolutionen aus dem Jahr 1993 klar bestätigten völkerrechtlichen Zugehörigkeit Berg-Karabachs (und der anderen von Armenien besetzten Gebiete) zu Aserbaidschan. Nähme man diesen Wortgebrauch ernst, würde dies des Weiteren bedeuten, dass die von armenischen Separatisten ausgerufene sogenannte „Republik Artsakh“ zugleich Teil eines fremden Staatsgebietes (mutmaßlich Armeniens) sei, was meines Wissens nicht einmal Armenien behauptet. Warum spiele ich hier den Herrn Oberlehrer? Erstens: weil es nicht das erste Mal ist, dass der Begriff „Enklave“ in deutschen Mainstreammedien im Zusammenhang mit dem Berg-Karabach-Konflikt in derart falscher Weise gebraucht wird. Die Sache wirkt also nicht unbedingt nur zufällig. Zweitens: Es ist alles andere als eine Kleinigkeit, Termini von so gravierender internationaler politischer Tragweite konsequent falsch anzuwenden. Schließlich – auch wenn das der vom SPIEGEL wiederholt bedienten Saga vom ,religiös motiviertenʻ (Christen gegen Muslime) Krieg um Berg-Karabach widerspricht – ist die völkerrechtliche und politische Zugehörigkeit des Gebiets das os contentionis der ganzen Sache, und zwar seit Beginn des Konflikts. Wenn der vom SPIEGEL in den deutschen Lesermassen gestreute angebliche „Enklaven“-Status Berg-Karabachs tatsächlich gegeben wäre, würde Aserbaidschan automatisch zu einem Aggressor, der fremdes Territorium angreift. Das scheint genau die Richtung zu sein, in der der SPIEGEL sich mit seinem Wortgebrauch bewegt. Wie der SPIEGEL die historischen Fakten durch bewusste Verkürzung und Simplifizierung zurechtstutzt, damit sie in sein anti-aserbaidschanisches Bild passen, zeigt auch der etwas kryptische und in dramatische Worte gekleidete Hinweis im selben Artikel, dass die jetzt für Aserbaidschan in Berg-Karabach kämpfenden Syrer „zum späten Opfer der Machtspiele Stalins“ geworden seien (Alasaad/ Perrier/ Reuter 2020).
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Die rhetorische Finte, die in dieser Andeutung steckt, besteht darin, dass der deutsche Leser (zumindest wenn er nicht Anhänger einer poststalinistischen Populistenpartei ist) hier automatisch den Eindruck gewinnen muss, dass die aserbaidschanische Sache natürlich unrechtmäßig, weil von Stalin bewirkt worden sei. Der SPIEGEL weiß dabei allerdings natürlich genau, dass kaum einer seiner Leser sich die Mühe machen wird, nachzulesen, wie sich die komplizierte Geschichte wirklich zutrug. Dass beispielsweise an der entscheidenden Sitzung des Kaukasusbüros der Bolschewiki-Partei vom 5. Juli 1921 keinesfalls nur Stalin als Beschließender teilnahm, sondern auch ein armenischer, ein aserbaidschanischer und zwei georgische Plenumsmitglieder (was man sogar bei armenischen Autoren nachlesen kann: Hakobian et al. 1993: 156). Dass in dem am 5. Juli 1921 mit vier Dafürstimmen und einer Enthaltung gefassten Beschluss davon die Rede ist, dass Berg-Karabach bei der Aserbaidschanischen SSR „verbleiben“ (ostavit´) solle, was wiederum impliziert, dass es schon zu ihr gehörte. Oder: Das Stalin im Jahr 1921, zu Lebzeiten Lenins, noch keineswegs der alleinige Machthaber in der Sowjetunion war. Und so weiter. Egal. Was für den auflagengeilen, sachliche Faktendarstellung unter reißerisches Storytelling stellenden gegenwärtigen SPIEGEL (ich kenne das Blatt aus Augstein Seniors Zeiten noch ganz anders) zählt, ist eine Schwarz-Weiß-Frosch-Perspektive, mit der er ungeachtet internationaler Rechtsfestlegungen und geschichtlicher Fakten der eigenen Voreingenommenheit applaudieren kann. Ist das Relotius 2.0? Oder hat sich seit dem Auffliegen des Lügenreporters in den SPIEGEL-Redaktionen vielleicht doch nicht so viel geändert, wie behauptet? Oder ist das schon die im Journalismus angekommene Generation der von Pisa und Rechtschreibreform um ihr Bildungsniveau Gebrachten? Die von vielen Medienvertretern gern und lautstark bejammerte Krise des Journalismus beziehungsweise des (oft als Selbstreferenz auftauchenden) „Qualitätsjournalismus“ hat auch mit einem Verfall an Sorgfalt zu tun, mit einer wurstigen Gleichgültigkeit und Unwilligkeit, seine eigenen Positionen zu hinterfragen und zu schärfen, auch zu recherchieren. Wenn sich das nicht ändert, und zwar durchgreifend und dauerhaft, braucht diese Art von Journalismus niemand mehr. Für mich ist der SPIEGEL jetzt angezählt. Ich muss nicht für immer Abonnent bleiben.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Michael Reinhard Heß ist promovierter und habilitierter Turkologe und seit 2005 Privatdozent an der FU Berlin. Thema der Habilitation waren Leben und Sprache des aserbaidschanischen Dichters İmadәddin Nәsimi (1370–1417). Zum Thema Karabach hat er die Bücher „Panzer im Paradies“ (Dr. Köster 2016) und „Karabakh from the 13th century to 1920“ (Gulandot, 2020) verfasst.
Belege Alasaad/ Perrier/ Reuter 2020. Alasaad, Daham/ Perrier, Guillaume/ Reuter, Christoph: Bis zum letzten Syrer. DER SPIEGEL 45 (30. Oktober 2020): 96f. Hakobian 1993. Hakobian, Hravard: Zur Geschichte Arzachs im Mittelalter in kulturgeschichtlicher Hinsicht. Übers. Richter, Manfred. In: Hakobian, Hravard et al.: Armenisches Berg-Karabach/ Arzach im Überlebenskampf. Christliche Kunst – Kultur – Geschichte. Richter, Manfred (Hgg.). Berlin: Edition Hentrich. 15-66. Müller et al. 1974. Müller, Wolfgang et al.: DUDEN Fremdwörterbuch. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim, Wien, Zürich: Dudenverlag. Wermke/ Kunkel-Razum/ Scholze-Stubenrecht 2004. Wermke, Matthias / Kunkel-Razum. Kathrin/ Scholze-Stubenrecht, Werner (Hgg.): DUDEN. Die deutsche Rechtschreibung. 23., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim usw.: Dudenverlag.
Bergkarabach-Konflikt
Berlin: Aserbaidschans Botschaft kritisiert ARD wegen Interview-Kürzung
Das Interview wurde stark ausgeschnitten. Wie soll das verstanden werden, wenn nicht eine Zensur. Aber wir sind daran gewöhnt, wenn es um die Wahrheiten geht Pressefreiheit” a la ARD. Das volle Interview unten video.azertag.az/video/106013?uAn einer rausgeschnittenen Stelle wird Alijew gefragt, wieso Berg-Karabach für Aserbaidschan so wichtig sei. Dieser entgegnet: „Ist Bayern wichtig für Sie? Nordrhein-Westfalen? Es ist unser Land, es ist unser Territorium, international anerkannt.“ Es sei eine „Frage der Gerechtigkeit“, berichtet TRT Deutsch weiter. Mayer-Rüth reagierte auf die Kritik an dem Interview auf Twitter: „So ist das mit der Pressefreiheit. Wir haben veröffentlicht, was wir für wichtig halten.“
Zum Thema
– Bergkarabach-Konflikt – Deutsch-Aserbaidschaner fordern vom Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Beweise
Seit dem 27. September tobt im Südkaukasus erneut ein Krieg. Immer mehr Deutsch-aserbaidschaner kritisieren die aus ihrer Sicht einseitige und fehlerhafte Berichterstattung der deutschen Medien über den Konflikt. Aufgrund ihres muslimischen Glaubens stelle man sie als den Aggressor und die Armenier stets als Opfer dar.
Deutsch-Aserbaidschaner fordern vom Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Beweise
Ägäis-Beben
Türkei-Beben: Dreijährige Elif nach fast drei Tagen aus Trümmern geborgen
Nach 65 Stunden haben wir in Izmir Elif lebend aus den Trümmern gerettet. Wir sind hier, bis wir den Letzten erreicht habenAuf TV-Bildern war die Rettung des kleinen Mädchens zu sehen. Helfer trugen das verletzte Kind in ein Krankenzelt. Die Mutter der Dreijährigen, Seher Dereli Perincek, und ihre zehnjährigen Zwillingsschwestern Ezel und Elzem Perincek, wurden 23 Stunden nach dem Beben lebend aus den Trümmern geborgen. Für ihren siebenjährigen Bruder Umut kam leider jede Hilfe zu spät. Er verlor in den Trümmern sein Leben. „Elif packte meinen Finger […] Ich wisch den Staub von ihrem Gesicht“, sagte Feuerwehrmann Muammer Celik gegenüber Reportern nach der Rettungsaktion. Er habe sie zusammen mit einem seiner Mitarbeiter herausgeholt. Das Kind habe seinen Finger bis zum Erreichen des Erste-Hilfe-Zeltes nicht losgelassen, so Celik emotional sehr aufgewühlt. „Dieses Kind verdient es zu leben“, so der Feuerwehrmann. „Wir haben die Hoffnung für Elif nie verloren.“ „Ich bin sehr froh. Möge Gott es ihnen (den Rettern) vergelten. Ich bin wieder mit Elif vereint, bald ist sie auch mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern vereint. Meine Gebete wurden erhört“, so die Großmutter des Kindes gegenüber Reportern. Am frühen Montagmorgen wurde nach 58 Stunden auch eine Vierzehnjährige aus den Trümmern geboren. Insgesamt seien bisher 106 Menschen gerettet worden. Die Bergungsarbeiten dauern noch an.
Türkei-Erdbeben: Zahl der Toten steigt auf 85 Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben im Westen der Türkei ist nach Angaben der Behörden auf 69 gestiegen. Fast 1.000 Menschen sind bei dem starken Beben verletzt worden. Gebäude wurden beschädigt, Wasser trat bei einem Tsunami über die Ufer. Die türkische Katastrophenbehörde gab die Stärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7. Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum in der Ägäis in einer Tiefe von 16,54 Kilometern nördlich der griechischen Insel Samos. Es handele es sich um eines der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahre im Mittelmeerraum. Zu spüren war es auch auf dem griechischen Festland.Wie durch ein Wunder wurde die dreijährige Elif 65 Stunden nach dem Erdbeben aus den Trümmern gerettet. Das kleine Mädchen steckte seit Freitag unter einem eingestürzten Wohnhaus in Izmir fest. Das Beben in der Ägäis-Region forderte in der Türkei Dutzende Todesopfer. pic.twitter.com/Hh4EOqSLsH
— TRT Deutsch (@TRTDeutsch) November 2, 2020
idil (14) was rescued from the rubble 58 hours after the #earthquake.
— AFAD (@AFADTurkiye) November 1, 2020
Search and rescue efforts continue in #izmir. pic.twitter.com/VoLfRZCh4z
Ägäis-Beben
Türkei-Erdbeben: Zahl der Toten steigt auf 69
Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum in der Ägäis in einer Tiefe von 16,54 Kilometern nördlich der griechischen Insel Samos. Bei dem Beben handele es sich um eines der schwersten im Mittelmeerraum der vergangenen Jahre. Zu spüren war es auch auf dem griechischen Festland.
Zum Thema
– Ägäis-Beben – Nach Erdbeben: Mitsotakis und Erdogan sprechen sich gegenseitig Beileid aus
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis haben sich nach dem verheerenden Erdbeben in der Ägäisregion gegenseitig ihr Beileid ausgesprochen und Unterstützung versprochen.
Nach Erdbeben: Mitsotakis und Erdogan sprechen sich gegenseitig Beileid aus
Bergkarabach-Konflikt
Deutsch-Aserbaidschaner fordern vom Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Beweise
- Wer ist dieser Tareq? Aus welcher Stadt Syriens stammt er?
- Wo genau (Stadt, Provinz, Dorf o.Ä.) in Bergkarabach wurde er eingesetzt?
- Warum musste er zurück?
- Wie konnte er zurückkehren, wenn die anderen Komplizen getötet wurden?
- Gibt es Bilder oder Videobelege, die seine Teilnahme und die von anderen „Söldnern“ bestätigen?
- Gibt es irgendwie die Möglichkeit (per Skype, Zoom oder telefonisch) mit ihm ins Gespräch zu kommen? Vielleicht kann er auch mit uns seine „Eindrücke“ teilen.
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema
– Bergkarabach-Konflikt – Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“
Seit dem 27.9. 2020 tobt im Südkaukasus erneut ein Krieg. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach gilt seit dem Waffenstillstand von 1994 als ungelöst. Im Zuge dieses Konfliktes kam es zu einer humanitäre Katastrophe, bei der in beiden südkaukasischen Ländern ein großer Flüchtlingsstrom entstand.
Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“
Bergkarabach-Konflikth
Minsker-OSZE-Gruppe: Die Türkei sollte einen Vorsitzenden stellen
Prof. Dr. Wilfried Fuhrmann ist seit April 1995 Professor an der Universität Potsdam, WiSo-Fakultät, Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie, insb. Makroökonomische Theorie und Politik.
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– NEX24 Interview – Sozialwissenschaftler Mammadov: Wir wünschen ein friedliches Miteinander mit Armenien
Ein Interview mit Nurlan Mammadov, Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen. Er hat in Fulda studiert und arbeitet aktuell im Bereich Migration und Integration.
Sozialwissenschaftler Mammadov: Wir wünschen ein friedliches Miteinander mit Armenien
Ägäis-Beben
Nach Erdbeben: Mitsotakis und Erdogan sprechen sich gegenseitig Beileid aus
„Das Erdbeben erinnert uns daran, wie nah wir uns trotz unserer politischen Differenzen sind“, erklärte auch der türkische Präsidentensprecher Fahrettin Altun. Wie TRT Deutsch unter Berufung auf eine Mitteilung der türkischen Regierung weiter berichtet, haben sich vor dem Anruf bereits ranghohe Diplomaten beider Länder ausgetauscht und sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung zugesichert. Der griechische Außenminister Nikos Dendias rief zudem den türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu an, um sein Beileid zu bekunden. Verheerendes Ägäis-Erdbeben Am Freitag traf ein verheerendes Erdbeben der Stärke 6.9 die türkische Westküste und griechische Inseln. Ein Tsunami traf die türkische Küste. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu kamen nach bisherigen Erkenntnissen in der Türkei mindestens 39 Menschen ums Leben, fast 800 Menschen wurden verletzt. Auf der griechischen Insel Samos starben zwei Menschen.Thank you, Mr. Prime Minister.
— Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) October 30, 2020
I offer my condolences to all of Greece on behalf of myself and the Turkish people. Turkey, too, is always ready to help Greece heal its wounds.
That two neighbors show solidarity in difficult times is more valuable than many things in life. https://t.co/eo6iClofKZ

