Serbien
Vučić: Ärzte kämpfen um das Leben des Patriarchen

Der serbische Präsident, Aleksandar Vučić, sagte am Donnerstag, dass der Gesundheitszustand des Patriarchen Irinej kritisch sei und dass die Ärzte um sein Leben kämpften.

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Belgrad – Der serbische Präsident, Aleksandar Vučić, sagte am Donnerstag, dass der Gesundheitszustand des Patriarchen Irinej kritisch sei und dass die Ärzte um sein Leben kämpften.

„Er war in einem besseren Zustand, als die Medien berichteten, dass er verstorben sei. Er wurde vor 55 Minuten intubiert“, sagte er gegenüber Reportern. Irinej befinde sich in einem schwierigen Zustand. Vučić fügte hinzu, dass es schwierig sei, irgendetwas vorherzusagen, außer „für seine Gesundheit zu beten“.

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche gab heute Morgen auf ihrer Website bekannt, dass sich der Zustand des Patriarchen aufgrund der Coronavirus-Infektion verschlechtert habe. Er sei ins Militärkrankenhaus von Karaburma eingeliefert worden. Neben serbischen Ärzten kümmern sich auch russische medizinische Experten um seine Gesundheit, wie auf der Website der Kirche veröffentlicht wurde.

„Am 19. November 2020 hat sich der allgemeine Gesundheitszustand Seiner Heiligkeit Irinej, des serbischen Patriarchen, als Folge des COVID-19 verschlechtert. Das ständige Team medizinischer Experten überwacht zusammen mit den Ärzten aus der Russischen Föderation den allgemeinen Zustand und den klinischen Zustand Seiner Heiligkeit des serbischen Patriarchen Irinej. Die Öffentlichkeit soll weiter über den Gesundheitszustand Seiner Heiligkeit informiert werden“, heißt es auf der Website der Kirche weiter.

„Bezüglich der falschen Nachrichten über den angeblichen Tod Seiner Heiligkeit des serbischen Patriarchen Irinej teilen wir der Öffentlichkeit mit, dass laut dem offiziellen Bericht des Rates der Ärzte, die sich um die Gesundheit des Oberhauptes unserer Kirche kümmern, sein Zustand gegenüber dem Bericht, den wir heute Morgen veröffentlicht haben, unverändert ist. Eine solche unmoralische Berichterstattung und absichtliche Täuschung der gesamten Öffentlichkeit, sogar von bestimmten kirchlichen Würdenträgern sowie einigen Medien, denen man bis zu einem gewissen Grad trauen kann, ist unmoralisch“, erklärte die serbisch-orthodoxe Kirche.

Alle weiteren Informationen über seinen Gesundheitszustand werden von der serbisch-orthodoxen Kirche nach Rücksprache mit den Ärzten, die den Patriarchen behandeln, veröffentlicht, hieß es weiter.

Unterdessen ist auch das Oberhaupt der orthodoxen Kirche Griechenlands, Erzbischof Hieronymos II. (82), mit einer Corona-Infektion in ein Athener Krankenhaus gebracht worden. Er habe bislang nur leichtes Fieber, berichten griechische Medien am Donnerstag. Hieronymos II. forderte die Menschen auf, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten, berichtet Kathpress.

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