Berlin-Anschlag
Deutsch-Armenier hatte Plakate mit „Türkei-Bezug“

Berlin –  In Berlin raste in den späten Vormittagsstunden ein Deutsch-Armenier mit einem Auto in eine Menschenmenge. Eine Lehrerin erliegt dabei ihren schweren Verletzungen, 14 Schüler werden zum Teil schwer verletzt. Polizeiangaben zufolge wurden  im Auto des 29-Jährigen Plakate mit Äußerungen „über die Türkei“ entdeckt. Medien berichteten zuerst zudem von einem Bekennerschreiben, dies wurde von Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) jedoch dementiert. Die Lage in Berlin-Charlottenburg ist auch nach Stunden unklar. Ein 29-Jähriger Deutsch-Armenier namens Gor H. raste mit einem silbernen Renault Clio nahe der Gedächtniskirche und dem Ku’damm auf eine Menschenmenge zu. Passanten konnten den Fahrer festhalten, bis die Polizei kam. Er habe dabei einen wirren Eindruck hinterlassen. Von einer Unfallstelle kann aber kaum die Rede sein. Es ist vielmehr eine Schneise der Verwüstung. Mehr als 200 m wurde der Clio an der Kreuzung zwischen Tauentzienstraße und Rankestraße im Stadtteil Charlottenburg zunächst auf einem Gehweg gelenkt, bevor es in ein Schaufenster eines Geschäfts raste. Unter den Trümmern lagen danach Verletzte, vor allem eine Reisegruppe einer zehnten Klasse einer Realschule aus dem nordhessischen Bad Arolsen. Die Lehrerin (55) dieser Gruppe wurde dabei schwer verletzt, wie auch ein Lehrerkollege. Sie erlag aber später ihren schweren Verletzungen. 14 weitere Schüler der Gruppe wurden ebenfalls zum Teil schwer verletzt. Die Zahl der Verletzten könnte höher liegen. Viele verließen den Ort panisch. Ob es sich dabei um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelt, dazu wollte die Berliner Polizei bis zur Stunde nichts sagen. Auch einige Stunden nach der Tat blieben die Hintergründe des Vorfalls noch im Unklaren. Ein Augenzeuge geht jedenfalls von einer kontrollierten Fahrt aus und erklärte gegenüber dem SPIEGEL: „Er wusste, was er tut. Er hat immer wieder Gas gegeben, erklärt ein Zeuge des Vorgangs.“ Nach dpa-Informationen wurden im Auto des 29-Jährigen Plakate mit Äußerungen „über die Türkei“ gefunden. Ob das Plakat in Zusammenhang mit dem Unfall steht, wollte weder die Polizei noch Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kommentieren. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei spricht dabei von Vorsichtsmaßnahmen. Ein SEK-Team verschaffte sich – ebenfalls aus Sicherheitsgründen – am frühen Abend Zutritt zur Wohnung von Gor. H. Die Polizei hat offensichtlich Hinweise darauf, dass die Tat politisch motiviert sein könnte. Sie wollen eine politische Motivation jedenfalls nicht ausschließen. Ein Ermittler sprach gar von einer vorsätzlichen Tat und erklärte gegenüber Reportern: „Auf keinen Fall ein Unfall – ein Amokläufer, ein eiskalter Killer.“ Der Deutsch-Armenier, der seit 10 Jahren in Berlin wohnhaft ist, war nach dpa-Informationen mit einem Auto unterwegs, das seiner älteren Schwester gehört. Er soll der Polizei bereits bekannt gewesen sein, allerdings nicht in Zusammenhang mit Extremismus. Gor H. soll als gewalttätig gelten und soll in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sein, berichtete der „SPIEGEL“ weiter. Es gebe Hinweise auf eine mögliche Erkrankung. Nabi Yücel/Berlin

Business
Wie ein Geschäft international expandieren kann

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Viele Firmen, Geschäfte und Betriebe stehen eventuell vor so einer Entscheidung. Die Entscheidung zum Expandieren fällt vielen Unternehmern nicht leicht. Es ist meistens nicht einfach, das Geschäftsmodell, was auf der eigenen Landessprache basiert, auf ein anderes Land zu verlagern und somit zu erweitern. Die Probleme beginnen bereits mit der sprachlichen Verständigung, welche schwierig werden kann. Besonders, wenn man die entsprechende Fremdsprache nicht beherrscht. Als Geschäftsführer, welcher sein Geschäft expandieren lassen möchte, um höheren Umsatz zu generieren, ist es in allererster Linie das A und O, sich auf Englisch verständigen zu können. Englisch ist eine globale Sprache und kann deshalb ersatzweise fast überall verwendet werden. In fast jedem Land gehört Englisch zu den gängigen Sprachen und deshalb wäre es empfehlenswert, zumindest diese Sprache zu beherrschen. Es kommen jedoch viele weitere Schritte auf Sie zu, wenn Sie Ihr Geschäft international expandieren möchten. Steuern und Anmeldung In Deutschland muss man sein Geschäft zwingend anmelden, wie beispielsweise beim Gewerbeamt, wenn man ein Gewerbe gründet. Gründet man eine Firma, kann man sich hierbei erst mal in die Rechtsformen einlesen, denn jede hat Vor- und Nachteile. Die gängigste Rechtsform ist im Fall von Deutschland die GmbH. Diese Rechtsform ist nahezu jedem Bürger in Deutschland ein Begriff, denn es gibt viele GmbHs in Deutschland. Abgekürzt steht GmbH für „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Befindet sich das Geschäft, welches man gründet, in Deutschland, fallen Steuern an. Dazu zählen die Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer und weitere Steuern. Hat Ihr Geschäft, welches Sie gründen, keinen Sitz im Inland (EU oder Deutschland), muss das Geld, auch wenn die Firma ihren Sitz im Ausland hat, beim deutschen Finanzamt angemeldet und dementsprechend abgerechnet werden. In Deutschland müssen Sie teilweise nämlich Steuern zahlen, wenn Sie Geld überweisen. Ebenfalls ist auch eine Steuererklärung und Steuerabführung notwendig, wenn Sie mit Ihrem Geschäft expandieren. Das alles gilt auch, wenn Sie ins Ausland expandieren. Unterscheidung zwischen EU und Nicht-EU In EU-Ländern ist man nämlich davon befreit, die Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen. Wird also eine Dienstleistung o.Ä. zwischen zwei europäischen Ländern ausgetauscht oder vollbracht, muss dafür in solchen Fällen keine Mehrwertsteuer abgeführt werden. Die Grundregel besagt, dass Leistungen an dem Punkt versteuert werden müssen, an welchem die Firma ihren Sitz hat. Bei einem Nicht-EU-Land wird es jedoch schwieriger, wenn es um das Steuerrecht geht. Es gibt sehr viele Unterschiede in den Steuersystemen, vor allem in Nicht-EU-Ländern. Einheitliche Regelungen wurden dafür also nicht festgelegt, wie und was ein Unternehmer zu beachten hat, wenn er steuerrechtlich im Ausland handeln möchte. Grundsätzlich ist jedoch das System an sich schon ähnlich – die Höhe und Abwicklung des steuerrechtlichen Teils ist jedoch stark unterschiedlich. Währungen sind ebenfalls zu unterscheiden Die Währung ist auch ein Thema, mit dem Sie sich ausführlich beschäftigen sollten. Was wäre nämlich, wenn Sie Geld ins Ausland zu einem Mitarbeiter überweisen und es kommt nur ein Teilbetrag am anderen Ende an? Das wäre sehr ärgerlich, oder? In dem Fall haben Sie sich wahrscheinlich nicht mit den Währungen befasst. Jedes Land, welches nicht zur EU gehört, hat nämlich eine andere Währung als den Euro. Die Währungen haben auch verschiedene Werte, wie vergleichsweise Rupien und Euros. Der Euro ist viel mehr wert und bringt umgerechnet relativ viele Rupien. Wenn Sie einen Währungsrechner verwenden, werden Sie sich womöglich wundern, wie viele Rupien Sie für einen Euro erhalten. Als grobes Beispiel, sollten Sie von daher wissen, wie es mit der Währung im Land aussieht, in welches Sie expandieren möchten. Die Währung kann entsprechend höher oder niedriger ausfallen. Sie müssen also immer einen passenden Betrag versenden, damit am anderen Ende auch der gleiche Betrag rauskommt – jedoch in der anderen Währung. Unerwartete Kursänderungen können zum Beispiel schädlich für das eigene Geschäft sein. Der Wert des Euros kann ebenfalls sinken und dies verursacht einen finanziellen Schaden, der sich möglicherweise schwer decken lässt. Verzögerungen bei Zahlungen sind auch für Partner, Auftraggeber und Auftragnehmer unangenehm und unbedingt zu vermeiden. Als Geschäftsführung sollte man Fristen einhalten und vor allem profitabel handeln. Sich nicht mit den Währungen und den Wechselkursen auszukennen, wäre also ein enormer Rückschlag, was das Expandieren Ihres Geschäfts betrifft. Zusammenfassung Wenn Sie ein in Deutschland ansässiges Unternehmen gründen, haben Sie, ob Sie es wollen oder nicht, mit Steuern zu tun. Steuern sind Abgaben, die jeder Bürger in Deutschland hat und dies ist auch richtig so, denn hinter dem Steuersystem steckt schließlich Sinn und Zweck (z.B. Deckung des Staatshaushalts). Deshalb ist steuerrechtliches Wissen essenziell, wenn Sie eine Firma gründen, welche im besten Fall sogar expandieren soll. In jedem Land, welches nicht zur EU gehört, gibt es andere Währungen, die auch unterschiedlich viel wert sind. Um bei dem Thema Währungen, Währungswechsel- und Kurse keine immensen Fehler zu begehen, sollten Sie sich also mit den Steuern auskennen. Egal ob Ihr Geschäft hierbei in Deutschland ist, oder im Ausland: Das Steuerrecht muss beherrscht werden, denn jedes Steuersystem ist in den Nicht-EU-Ländern unterschiedlich. Deshalb sollten Sie sich mit jedem Land individuell beschäftigen, wenn es um das Steuerrecht und die Gesetze geht.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Entscheidungen treffen.
 

Ampel-Koalition
Klimaaktivistin Luisa Neubauer ist enttäuscht von den Grünen in der Regierung

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Berlin – Sechs Monate nach dem Start der Ampel-Koalition im Bund kritisiert die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Grünen: „Wenn es jemals die Illusion gab, dass sich das mit dem Klima schon klärt, sobald die Richtigen regieren – dann liegt sie jetzt in Scherben“, schreibt Neubauer, die selbst Grünen-Mitglied ist, in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg schreibt die Fridays-for-Future-Aktivistin:
„Erstmals erleben wir die lang ersehnte Geschwindigkeit in der Politik, bloß nicht für die Klimawende, sondern für immer mehr fossile Entscheidungen“, so Neubauer. „Sollte uns das überraschen, nur weil die Grünen mitregieren? Auch nicht! Die werden so hart für jedes Gramm an Idealen gefeiert, das sie über Bord werfen, da wird sich absehbar keine neue Öko-Opposition herausbilden.“
Und weiter: „Man wird weiterhin auf die Fossilität setzen, nur diesmal mit doppeltem Feel-good-Vibe, weil deputinisiert und von Grünen beworben.“ Die Arbeit des grünen Vizekanzlers Robert Habeck bewertet Neubauer in der ZEIT zwiespältig. Zwar erkläre er viel. Aber: „Ähnlich schnell wie die Embargo-Debatte kippte die Überzeugung, dass eine rasante Energiewende automatisch folgen würde, denn seine nachdenklichen Handyvideos sendete Robert Habeck nicht von Touren über Fotovoltaik-Dächer, sondern aus Katar.“ Auch von der Regierungspartei SPD zeigt sich die Klimaaktivistin enttäuscht: „Wo sind eigentlich die 49 Jusos im Bundestag, die doch irgendwann noch mal Revolution in der SPD machen wollten? Fossile Energien befeuern Krieg und rauben Lebensgrundlagen, für eine radikale Energiewende muss man gar kein Öko mehr sein, es reicht schon, Frieden und Freiheit ganz gut zu finden.“

Mindestens 8 Verletzte
Berlin: Auto rast in Menschenmenge – mindestens 1 Toter

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Berlin – In Berlin-Charlottenburg ist nahe des Breitscheidtplatzes  ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast. Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Mensch getötet. Der BR24 berichtet von „mehr als ein Dutzend Verletzen“. Fünf Personen seien lebensgefährlich verletzt worden, weitere drei Menschen schwer. Laut einer Mitteilung der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 10.30 Uhr in der Tauentzienstraße nahe der Gedächtniskirche und dem Ku’damm. Das Auto war nahe der Straßenecke Kurfürstendamm, Rankestraße und Tauentzienstraße in eine Gruppe von Menschen gefahren und dann einige Meter weiter im Schaufenster eines Geschäfts auf der Tauentzienstraße zum Halten gekommen, berichtet BR24 weiter. „Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob es sich um eine Vorsatztat oder einen Verkehrsunfall handelt“, zitiert der Focus den Pressesprecher der Polizei, Thilo Cablitz. Der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs wurde von der Polizei vor Ort festgehalten. In den sozialen Medien ist auf Bildern ein silberner Renault Clio zu sehen, der halb auf dem Bürgersteig, halb in einem Schaufenster steht, berichtet der Focus weiter. Schauplatz des Anschlages von 2016 Im Dezember 2016 war an der Gedächtniskirche der Attentäter Anis Amri in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Damals starben zwölf Menschen, mehr als 70 wurden verletzt.  

Gastbeitrag
„Es wird nur einen Verlierer geben: PKK oder Schweden“

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Die unabhängige schwedische Abgeordnete Amineh Kakabaveh hält als einzige der insgesamt 349 Reichstagsabgeordneten das Schicksal Schwedens fest in der Hand. Doch wie lange kann das gutgehen?

Über das Wochenende hinweg drohte die kurdischstämmige schwedische Abgeordnete Amineh Kakabaveh damit, den Misstrauensantrag gegen das Kabinettsmitglied der Sozialdemokraten, Justizminister Morgan Johansson, mitzutragen, sollte die Regierung den Deal mit ihr verletzen.

Der Deal beinhaltete die Zusage, dass die Sozialdemokraten die einzelne Stimme von Kakabaveh erhalten, um an die Regierung zu kommen. Im Gegenzug verpflichteten sich die Sozialdemokraten, die in Nordsyrien von der PYD gewaltsam aufgebaute kurdische Selbstverwaltung finanziell wie politisch zu unterstützen. Die PYD wurde 2003 von der Terrororganisation PKK in Syrien gegründet.

Damals, November 2021, ahnte noch keiner in Schweden, dass die russischen Truppen über die Ukraine herfallen, ja sogar Anstalten hegen, weiter nach Westen zu ziehen. Man hatte andere Sorgen, man musste innerpolitische Krisen meistern. Man hatte mit den Sorgen der Türkei, mit ihren eindringlichen Warnungen in Bezug zu nordsyrischen Organisationen nicht viel am Hut.

Die Sozialdemokraten unter der schwedischen Ministerpräsidentin Magdalena Andersson hatten auch keine Bedenken, Ankara auf die eine oder andere Art zu erzürnen. Wohl deshalb setzte man auch den Deal um und die Terrororganisation PKK konnte in Schweden diplomatische Luft einatmen und hoffen, fast 400 Millionen Euro an »humanitären Hilfen« zu erhalten.

Die Zeiten ändern sich rapide. Mit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine, sieht sich das krisengeschüttelte Schweden in Gefahr und sucht seither den Beistand der NATO, die es nur mit der Zustimmung der Türkei gibt.

So trifft man sich also wieder. Nicht Schweden diktiert, welchen Organisationen sie „humanitär“ und politisch beistehen kann, sondern Ankara, die der NATO diktieren kann, wer in dieses Verteidigungsbündnis darf. Ankara hat die Bedingungen schriftlich festgelegt, mit der Schweden, aber auch Finnland, ihren Einzug in die NATO einleiten können, sofern sie ebenfalls schriftlich niederlegen, dass sie der Terrororganisation den Rücken wenden.

Die schwedische Regierung steckt nun in einem Dilemma. Einerseits haben sie einen Deal mit Amineh Kakabaveh. Anderseits wollen sie in die NATO und müssen dafür einen Deal mit Ankara eingehen. Nebenher müssen sie noch ein Misstrauensantrag überstehen und damit einen Regierungssturz.

Kakabaveh nutzt ihre einzelne Stimme, um die amtierende Regierung zu halten oder zu stürzen. Über das Wochenende hinweg warnte sie die Sozialdemokraten, sich mit Ankara einzulassen. Sie drohte, ihre einzelne Stimme für den Misstrauensantrag der Moderaten, Christdemokraten und Liberalen gegen Justizminister Johansson zu verwenden und damit den Sturz der Regierung einzuleiten.

Am Montag erklärte der Parteisekretär der Sozialdemokraten, Tobias Baudin, dass der Deal beibehalten werde. „Es gibt nichts Neues. Nichts ist passiert. Die Vereinbarung vom November letzten Jahres gilt nach wie vor.“ erklärte Baudin öffentlich. Damit verhinderte die Regierung, dass der Justizminister stürzt und, wie Premierministerin Magdalena Andersson für den Fall ankündigte, die gesamte Regierung zurücktritt.

Kurz danach gab Kakabaveh in einem Interview zu verstehen, dass sie zu ihrem Wort stehe. „Der Parteisekretär hat mir versprochen, dass sie zu dem stehen werden, was sie versprochen haben, und dass es aufgrund der NATO-Frage keine Änderungen geben wird“, erklärte Kakabaveh. Sie gab ferner zu verstehen, dass die Regierung beabsichtige, weitere Unterstützung für Frauenorganisationen und andere Organisationen in Syrien zu leisten, sowie eine Zusage der Sozialdemokraten, dass die Regierung die Türkei auffordern werde, den völkisch-kurdischen Oppositionspolitiker Selahattin Demirtas freizulassen.

Der nachfolgende Misstrauensantrag im Reichstag gegen Johansson scheiterte. Damit ist die x’ste Regierungskrise Schwedens zwar beendet, aber die nächste ist bereits in Anmarsch. Ministern mit Misstrauenserklärungen zu drohen, ist für die schwedische Opposition nämlich alltäglich geworden.

Ebba Busch, die schwedische Christdemokratin, warnte die Sozialdemokraten am Dienstag vor der Stimmabgabe für den Misstrauensantrag eindringlich, sich von Johansson zu trennen, um die Regierung bis zu nächsten Wahl in Ruhe zu lassen und damit handlungsfähig zu belassen. Nach der Abstimmung über den Misstrauensantrag erklärte Busch, man hätte jetzt viel mehr verloren, weil man wisse, wie der Justizminister das Votum überstanden hätte. Busch zufolge sei Kakabaveh nun nicht nur ein „Bremsklotz für die NATO-Verhandlungen“, sondern eine, die auch über einen Misstrauensantrag allein entscheide.

Kurzum: Eine kurdischstämmige Abgeordnete entscheidet über die Geschicke der schwedischen Regierung. Für Ankara, für Recep Tayyip Erdogan, gibt es keinen Grund die NATO-Verhandlungen zu beschleunigen. Die Rolle, die Kakabaveh dabei eingenommen hat, das Bild, das die schwedische Regierung abgibt, ist nicht ideal für weitere Verhandlungen mit Ankara.

Diese Position der schwedischen Regierung wird bis zu den Wahlen in diesem Herbst andauern. Warum sollte Erdogan also versuchen, mit einer so schwachen schwedischen Regierung eine Lösung zu finden? Ankara hat Zeit. Ankara könnte gut damit leben, bis nach den Wahlen im September zu warten, um dann über einen schwedischen NATO-Beitritt zu entscheiden. Bis dahin wird die Verachtung des schwedischen Volkes für die schwedische Politik sich erhöhen und dann verlieren alle Parteien, erklärt die schwedische Politikwissenschaftlerin Marja Lemne.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar

Zum Thema

– NATO-Krise – Erdogan: Die Türkei hat zur Stärke der NATO beigetragen

In einem in der The Economist veröffentlichten Beitrag hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Bedeutung der Türkei für die NATO hervorgehoben.

Erdogan: Die Türkei hat zur Stärke der NATO beigetragen

Glücksspiel
Von den Anfängen bis zur Zukunft des Glücksspiels

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Die Anfänge und zukünftige Möglichkeiten des Online-Glücksspiels Glücksspiel gibt es schon seit dem antiken Griechenland, doch im Zuge der technologischen Entwicklung begann natürlich auch die Glücksspielindustrie, Online-Möglichkeiten für das Angebot ihrer Dienste zu erkunden. Die ersten Online-Glücksspielseiten tauchten bereits Mitte der 1990er Jahre auf. Im Jahr 1998 wurde Planet Poker gegründet, gefolgt von ParadisePoker.com im Jahr 1999. Hier handelt es sich um die ersten Online-Glücksspielplattformen überhaupt. Aber auch Online Slots gibt es schon seit dem Jahr 1997, in welchem Microgaming den ersten Online Slot „Fantastic Sevens“ auf den Markt brachte. Im Jahr 2002 folgte der Slot „Cash Splash“, welcher mehr Walzen und Gewinnmöglichkeiten zur Verfügung stellte. Im Jahr 2005 wurde ein echter Klassiker entwickelt, der bis heute zu den beliebtesten Spielen aller Zeiten gehört – der Book of Ra-Spielautomat. Dessen erste Version wurde bereits 2005 veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche verschiedene Varianten des Spielautomaten, wie Book of Ra Magic, Book of Ra Deluxe oder auch die Book of Ra Jackpot Edition. Alle basieren auf der gleichen Grundidee, jedoch gibt es Änderungen bei der Anzahl der Gewinnlinien oder Walzen. Sie können mehr über all diese Vorzüge auf book-of-ra-spielautomaten.de erfahren. Für die, die den Slot nicht kennen: Book of Ra ist ein Slot mit insgesamt 5 Walzen und 3 Reihen. Das Spiel basiert auf der Geschichte eines Forschers, der das alte Ägypten erforscht. Ziel ist es, fünf gleiche Symbole auf einer Linie zu erhalten. Ab drei Symbolen gewinnt man. Das spezielle Ra-Symbol ist ein Joker, welcher andere Symbole ersetzen kann. Der Durchbruch des iGaming auf dem Markt Über die Jahre hinweg hat sich die Technologie extrem weiterentwickelt und ist für die große Masse zugänglich geworden, sodass auch der Markt des iGaming den Durchbruch geschafft hat. Damals war das Internet noch Neuland und nicht viele Familien hatten einen Computer Zuhause. Heute sieht dies ganz anders aus, weshalb die Zahlen der iGaming-User in den letzten zwei Jahrzehnten explodierten. Auch die Smartphones haben einen entscheidenden Teil zu dieser Entwicklung beigetragen, denn viele Nutzer greifen heute mobil auf die Webseiten der Anbieter zu. So kann immer und überall an den Automaten gedreht werden. Aber nicht nur die Verbreitung von Computer und Smartphone spielt eine Rolle, sondern auch die Weiterentwicklung der Spiele. Die Spielehersteller lassen sich von Jahr zu Jahr neue Spiele einfallen, sorgen mit neuen Aktionen für großen Andrang oder verbessern Spieleklassiker. So haben Spieler heutzutage eine riesige Auswahl. Alleine im Jahr 2021 betrug das Marktvolumen der Online Casinos weltweit 231 Milliarden US-Dollar. Bei der Verbreitung der Online Casinos spielt auch die Sicherheit eine große Rolle. Heutzutage werden Online Casinos von Aufsichtsbehörden überwacht, damit kein Betrug stattfinden kann. Wichtige Lizenzgeber sind beispielsweise die Malta Gaming Authority und das Regierungspräsidium Darmstadt. Ist ein Anbieter in Besitz einer dieser Lizenzen, so kann Betrug ausgeschlossen werden. iGaming Heute Wie bereits erwähnt, ist heutzutage ein Großteil der westlichen Bevölkerung in Besitz eines Computers oder eines Smartphones mit Internet-Zugang. Somit bietet sich für Millionen von Menschen die Möglichkeit, online auf Glücksspiele in Form von Sportwetten und Online-Slots zuzugreifen. Darüber hinaus haben Spieler heutzutage eine Auswahl zwischen unzähligen Anbietern, die wiederum tausende Spiele auf ihren Plattformen anbieten. Auch im Jahr 2022 soll der Online Glücksspielmarkt weiter wachsen und viele neue Kunden anlocken. Die Anbieter müssen auch dieses Jahr um ihre Kunden kämpfen, da es mittlerweile eine so unglaublich große Anzahl an Konkurrenten gibt, die immer mehr Spiele, immer bessere Boni und einen immer besseren Service anbieten. Nachdem jedoch im Jahr 2021 der neue Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland in Kraft getreten ist, hat sich die Lage etwas beruhigt, da die Regulierungen in Deutschland strenger geworden sind. Auch die Spielehersteller wie NetEnt, BetSoft, IGT oder auch SG Interactive entwickeln immer mehr Spiele, um ein größeres Publikum zu erreichen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Am Ende ist es der Kunde, der von dem großen Konkurrenzkampf profitiert. Nachdem es im ersten Schritt viele Online Spielotheken in die Flucht geschlagen hat, lässt sich dieses Jahr feststellen, dass immer mehr Anbieter zurückkehren und ihre Angebote angepasst haben. So ist es laut neuem deutschen Glücksspielgesetz beispielsweise nicht erlaubt, live Spiele anzubieten. Hier könnte es in Zukunft aber wieder zu Änderungen kommen, da sich einige Spielehersteller benachteiligt fühlen. Zusammenfassung und Ausblick auf die Zukunft Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der iGaming Markt eine unglaubliche Entwicklung hinter sich hat, die dem technologischen Voranschreiten zu verdanken ist. Die Verbreitung und die Zugänglichkeit von Smartphones und Internet haben dafür gesorgt, dass Online Casinos einen wahren Boom erlebt haben. Gerade Spiele wie Book of Ra, die es bereits seit dem Jahr 2005 gibt, profitieren auch heute noch von ihrer Rolle als absoluter Spiele-Klassiker. Auch in Zukunft können wir davon ausgehen, dass der Markt weiter wachsen wird. Spieleentwickler sind fleißig in der Entwicklung neuer Slots und auch die Technologie-Branche möchte sich einen Teil vom Kuchen des iGaming Marktes abschneiden. So werden beispielsweise Virtual Reality und Augmented Reality immer wichtiger in den Online Casinos. Es wird möglich sein, die spektakulärsten Casinos in Las Vegas und Macao von dem Sofa aus zu besuchen und dort ein paar Runden Black Jack oder Roulette zu spielen. Die Zukunft bleibt also spannend!    

Kryptowährungen
Wer bezahlt die laufenden Kosten von Bitcoin?

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Das Bitcoin-Mining ist normalerweise der kostenintensivste Prozess im Bitcoin-Ökosystem.

Das liegt daran, dass dabei leistungsstarke Computerhardware mit hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten zum Einsatz kommt, die viel Energie verbraucht. Die laufenden Kosten ergeben sich vor allem aus den enormen Anschaffungskosten für die Geräte und den gewaltigen Strommengen, die für deren Betrieb benötigt werden.

Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Betriebskosten. Zum Beispiel kostet 1 kWh etwa 0,1 US-Dollar, ohne die Kosten für die Hardware. Das bedeutet, dass das Mining von Bitcoin in nur einem Jahr etwa 7 Milliarden US-Dollar an Stromrechnungen kosten würde. Einige Experten behaupten, dass das Mining jährlich fast 2 % der Marktkapitalisierung von Bitcoin ausmacht. Wer kommt also für diese Kosten auf?

Die Abrechnung der Bitcoin-Betriebskosten

Bitcoin-Miner zahlen in der Regel direkt für die Energie, die sie verbrauchen. Sie erbringen eine wichtige Dienstleistung für das Netzwerk, indem sie Bitcoin-Transaktionen verifizieren und validieren und neue Token für den Handel prägen. Das Netzwerk entschädigt sie dann durch Block-Belohnungen. Die Bitcoin-Belohnungen für Miner bestehen aus zwei Teilen: den Transaktionsgebühren und der Blocksubvention.

Die Subvention bezieht sich hauptsächlich auf neu geschaffene Bitcoin-Token und dient als Anreiz für Miner und den ursprünglichen Bitcoin-Vertriebsvektor. Die Subvention wird durch die Inflation des Geldangebots finanziert und wird daher von allen Bitcoin-Inhabern erhoben. Die Nutzer zahlen die Transaktionsgebühren, um ihre Transaktionen in der Blockchain validieren zu lassen.

Sie fragen sich vielleicht, wie die laufenden Kosten beglichen werden können, ohne dass jemand Geld verliert. Die Wahrheit ist, dass es bei Bitcoin nichts umsonst gibt und, dass das https://oilprofits.de/-Netzwerk ständige Wartungskosten verursacht, um es am Laufen zu halten.

Auch die Bitcoin-Nutzer tragen einen Teil der Betriebskosten, direkt und indirekt. Allerdings tun sie dies hauptsächlich durch Transaktionsgebühren. So zahlen beispielsweise Händler und einzelne Bitcoin-Nutzer Transaktionsgebühren, damit ihre Zahlungen in der Blockchain verifiziert und validiert werden. Die Kosten variieren in der Regel je nach Transaktionsvolumen und -häufigkeit. Die Zahlung höherer Transaktionsgebühren ermöglicht jedoch in der Regel eine schnellere Zahlungsabwicklung, da sie für die Miner einen lukrativeren Anreiz darstellt.

Die laufenden Kosten von Bitcoin im Überblick

Millionen von Menschen, die noch nie Bitcoin gemint oder gehandelt haben, zahlen unwissentlich für die Existenz von Bitcoin. Das liegt daran, dass die enorme Rechenleistung, die für die Erzeugung neuer Bitcoin-Token erforderlich ist, enorme Mengen an Strom verbraucht, was die Energierechnungen für Anwohner und Unternehmen mit der Zeit in die Höhe treibt.

Das Krypto-Mining in den Vereinigten Staaten könnte die Mieter von Wohnungen und Unternehmen jährlich fast 1 Milliarde US-Dollar kosten. Bitcoin-Miner haben in Ländern wie China so viel Strom verbraucht, dass die Behörden beschlossen haben, sie rauszuschmeißen. Billiger und leicht verfügbarer Strom in Gebieten wie Texas wird die Vereinigten Staaten zu einem führenden Ziel für Krypto-Miner machen.

Forscher stellten fest, dass die Strompreise an Orten wie Upstate New York, wo etwa ein Viertel aller US-Mining-Betriebe angesiedelt ist, aufgrund der wachsenden Nachfrage gestiegen sind. Der enorme Energieverbrauch des Bitcoin-Minings führte dazu, dass Haushalte und Unternehmen jährlich zusätzliche Stromrechnungen in Höhe von 165 bzw. 79 Millionen US-Dollar bezahlen mussten.

In China, wo in den letzten zehn Jahren mehr als zwei Drittel der weltweiten Krypto-Mining-Aktivitäten stattfanden, legt die Regierung die Stromtarife fest, und diese sind unflexibel gegenüber der Nachfrage. Berichten zufolge haben die Bitcoin-Miner andere Branchen überlastet und die Anbieter gezwungen, den Strom zu rationieren. Die Auswirkungen verstärkten sich, als die Bitcoin-Preise in die Höhe schnellten, da sich immer mehr Miner dem Netzwerk anschlossen, die um die Belohnungen konkurrierten. Höhere Bitcoin-Preise bedeuten mehr potenzielle Belohnungen für die Miner und damit bessere Anreize für ständiges Mining.

Der begrenzte Umfang des Bitcoin-Volumens von nur 21 Millionen Token könnte einige Leute zu der Annahme verleiten, dass der Energiebedarf und die Gesamtbetriebskosten mit der Zeit sinken werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, da die Rätsel immer komplexer werden und ihre Lösung viel mehr Zeit und noch mehr Energie erfordert. Dennoch zahlen alle Bitcoin-Nutzer, einschließlich der Miner, für die laufenden Kosten.

Kryptowährungen
Bitcoin-Energieverbrauch und ihr Preis

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Viele aktuelle Studien haben den massiven Energieverbrauch beim Bitcoin-Mining hervorgehoben. Einem Bericht von Digiconomist zufolge würde Bitcoin, wenn es ein Land wäre, weltweit auf Platz 64 beim Gesamtenergieverbrauch liegen.

Mehrere Berichte zeigen, dass der jährliche Energieverbrauch von Bitcoin etwa 30 TWh beträgt, wobei eine Terawattstunde 114 Megawatt Dauerleistung für ein Jahr entspricht. Einfach ausgedrückt: Eine einzige Bitcoin-Transaktion verbraucht ungefähr die Strommenge, mit der 10 US-Haushalte einen Tag lang versorgt werden können.

Experten zufolge machen die Energiekosten etwa 90 bis 95 % der Bitcoin-Mining-Kosten aus und sind für die Bestimmung der Rentabilität der Miner von entscheidender Bedeutung. Rentabilität ist wichtig, um Anreize für mehr Miner zu schaffen und das Mining-Ökosystem zu vergrößern, da die Nachfrage auf dem Bitcoin-Markt steigt. Bedeuten also die gestiegenen Kosten für das Bitcoin-Mining höhere Preise in der Zukunft? Der folgende Artikel untersucht die Beziehung zwischen den Bitcoin-Energiekosten und dem Wert. 

Bitcoin Mining Energiekosten und Marktpreise 

Der Energieverbrauch der Miner hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Verfügbarkeit von billigem und ausreichendem Strom, energieeffizienter Hardware und der Schwierigkeit, mathematische Rätsel zu lösen, um die Belohnungen zu erhalten. So ist beispielsweise ein komplexes Rätsel rechenintensiver als ein einfaches Rätsel. Für die Lösung dieses Rätsels werden dann zusätzliche Energieressourcen benötigt, was sich in höheren Stromkosten niederschlägt.

Einige Experten sind jedoch der Meinung, dass die Seigniorage von Bitcoin (die Differenz zwischen den Produktionskosten von Bitcoin und dem Gesamtwert) nicht praktikabel sein wird, wenn die Miner keine energieeffizientere Hardware verwenden.

Bitcoin-Miner haben im Laufe der Jahre die Energiekosten gesenkt, indem sie die Produktion nach China verlagert haben, auf das nun fast 60 % aller Bitcoin-Mining-Aktivitäten weltweit entfallen. Die meisten Mining-Aktivitäten finden in der chinesischen Provinz Sichuan statt, die stark auf Wasserkraft angewiesen ist.

Viele Miner sind auch nach Island umgezogen, da die arktische Luft dort eine natürliche Kühlung für überhitzte Hardware bietet. Die primäre Energiequelle dort ist die Geothermie. Chinesische Miner haben noch keine Schätzungen für ihre Bitcoin-Produktionskosten veröffentlicht. Das Mining-Unternehmen Genesis, das vor kurzem von China nach Island umgezogen ist, schätzt jedoch, dass es etwa 60 Dollar kostet, einen einzigen Bitcoin zu schürfen.

In einem Dokument aus dem Jahr 2015 wurde ein Modell für die Bitcoin-Produktionskosten geschätzt und die Schlussfolgerung gezogen, dass technologische Fortschritte durch schnellere und energiesparendere Hardware den Marktpreis von Bitcoin erheblich senken würden. Der Break-even-Preis für Bitcoin-Miner wird tendenziell sinken, wenn die Effizienz des Bitcoin-Minings in der realen Welt steigt, was vor allem auf den Wettbewerb zurückzuführen ist. Miner mit niedrigen Kosten werden auf Marktplätzen wie https://yuanpay-group.de/ konkurrieren, indem sie ihre Token zu niedrigeren Preisen anbieten.

Ein solches Ereignis ist jedoch noch nicht eingetreten. Die Zunahme des Bitcoin-Angebots ging mit einem Anstieg der Bitcoin-Preise einher. Im Laufe der Jahre haben sich die Verarbeitungsleistung und die Kosten der Hardware erheblich verbessert. Die Schwierigkeitsgrade für das Bitcoin-Mining sind trotz des Rückgangs der Energiekosten alle gestiegen. Das erhöht die Hash-Rate von Bitcoin und sorgt für eine verbesserte Netzwerksicherheit. Höhere Schwierigkeitsgrade haben zwar erhebliche Energiekosten für die Miner zur Folge, ermöglichen aber ein sichereres Bitcoin-Netzwerk.

Der Halbierungsprozess, bei dem die Anzahl der Bitcoin-Belohnungen, die an die Schürfer ausgegeben werden, alle vier Jahre um die Hälfte reduziert wird, hat die Schürfer auch dazu veranlasst, härter zu arbeiten, um beträchtliche Erträge zu erzielen. Derzeit erhalten Miner beispielsweise 12,5 Bitcoins für jede Transaktion, also die Hälfte dessen, was sie vor 2021 verdient haben. Spekulationen haben ebenfalls dazu beigetragen, den Bitcoin-Preis in die Höhe zu treiben. Bitcoin-Forks haben neue Algorithmen eingeführt, die weniger Rechenleistung erfordern. Die Bitcoin-Cash-Fork passt beispielsweise die Schwierigkeit von Problemen auf der Grundlage der Hash-Rate an und sorgt so für einen geringeren Stromverbrauch und niedrige Stromkosten.

Den meisten Experten zufolge stellen die Energiekosten immer noch die kritische Komponente der Bitcoin-Mining-Kosten dar, haben aber nur minimale Auswirkungen auf die Bitcoin-Preise. Die mit dem Bitcoin-Mining verbundenen Stromkosten stellen ein erhebliches Hindernis für neue Marktteilnehmer dar, die als Miner tätig werden wollen.


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Kryptowährungen
Bitcoin-Transaktionen und Immobilien: Wissenswertes

Bitcoin-Transaktionen im Immobilienbereich haben in den USA und anderen Teilen der Welt zugenommen. Mehrere Immobilienunternehmen akzeptieren Bitcoin-Transaktionen von Käufern und Mietern. Bitcoin und die Blockchain-Technologie revolutionieren die Arbeitsweise verschiedener Wirtschaftssektoren.

Die wachsende Popularität von Bitcoin hat es vielen Immobilienmaklern und Privatpersonen ermöglicht, Häuser mit der Kryptowährung zu kaufen oder zu verkaufen. Mehrere Plattformen ermöglichen es außerdem, Geld für Immobilienprojekte zu beschaffen. So sind manche Menschen nicht mehr auf das Darlehen der BitIQ angewiesen, um ihre Projekte zu finanzieren. Stattdessen nutzen sie die Vorteile des Krypto-Fundraising zur Finanzierung ihrer Projekte.

Bitcoin in Immobilienangeboten

Immobilienanzeigen gehören zu den sichtbarsten Formen, in denen diese virtuelle Währung in der Immobilienbranche aufgetaucht ist. Viele Immobilienmakler und -verkäufer haben diese Taktik angewandt, um die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer auf sich zu ziehen oder einen Rummel um ihre Häuser zu erzeugen.

Viele Verkäufer bestehen auch darauf, nur Bitcoin-Zahlungen zu akzeptieren. Andererseits bitten einige Verkäufer die Käufer, die Kosten zwischen Bitcoin und Fiat Währungen wie dem US-Dollar aufzuteilen. Dieser Ansatz funktioniert bei hochpreisigen Immobilienangeboten, da die Käufer Bitcoins für Immobilienkäufe ausgeben möchten.

Die Verwendung von Bitcoin bei Immobilientransaktionen ist ein zunehmender Trend. Dennoch sollten Käufer und Verkäufer darauf achten, dass die Gewinne bei der Umwandlung von Bitcoins in Immobilienwerte erhalten bleiben.

Vermietung von Häusern mit Bitcoins

Mehrere Airbnb-Anbieter listen ihre Ferienunterkünfte mit dem Hinweis auf, dass sie Bitcoin-Zahlungen akzeptieren. Expedia zum Beispiel ermöglicht es Kunden, ihre Reisen mit Bitcoin zu buchen. Und dies ist ein zunehmend beliebter Trend, da immer mehr Menschen Bitcoin bei der Vermietung oder Verpachtung verwenden.

Die Verwendung von Bitcoin bei der Vermietung von Airbnb ist von Vorteil, insbesondere für Personen mit kleinen Kryptobeständen. Darüber hinaus ist Bitcoin eine ideale Zahlungsmethode für Menschen, die sich dem nomadischen Lebensstil verschrieben haben, da es keine Wechselkurse oder Risiken gibt, die beim Reisen mit Bargeld in der Geldbörse oder Tasche entstehen.

Bitcoin als Geschäft in der Immobilienbranche

Einige physische Krypto-Börsen haben Geschäfte oder Büros, in denen Menschen persönlich Immobilientransaktionen mit Bitcoin abschließen können. Einige von ihnen sind Franchise-Unternehmen, die auftauchen, um Bitcoin in der Immobilienbranche zu etablieren. Darüber hinaus schaffen solche Geschäfte Vertrauen bei Akteuren, die die Kryptowährung nur langsam annehmen oder Geschäfte lieber offline und persönlich abwickeln. Durch die Bereitstellung solcher Verkaufsstellen wird Bitcoin als Zahlungsmittel in der Immobilienbranche für Betreiber und Eigentümer akzeptabler.

Abgesehen von diesen Ansätzen integrieren einige Immobilienmakler und Unternehmer Kryptowährungen in die Immobilienbranche, indem sie neue digitale Währungen oder Token für den Kauf, den Handel, die Miete oder Investitionen in der Branche ohne traditionelle Transaktionen schaffen. Dies ist vielleicht vergleichbar mit dem Kauf von Aktien eines Unternehmens, das Immobilien besitzt.

Vorteile von Bitcoin-Transaktionen in der Immobilienbranche

Wenn Sie Bitcoin für Transaktionen verwendet haben, wissen Sie, dass sich die Verwendung dieser virtuellen Währung von Transaktionen mit Fiatgeld unterscheidet. Die Verwendung von Bitcoin für Immobilientransaktionen bringt zahlreiche potenzielle Vorteile mit sich.

Dazu gehören:

  • Einfachere Transaktionen im In- und Ausland
  • Vertraulichkeit beim Kauf eines Hauses
  • Ausgewogenheit zwischen der Sicherheit von gemauerten Immobilien und der Flexibilität von Bitcoin
  • Aufmerksamkeit der Presse erregen
  • Vermeidung der Besteuerung der Übertragung von Eigentumsrechten
  • Reduzierung der Kosten für Immobilientransaktionen
  • Erhöhung der Liquidität von Immobilieninvestitionen

Abschließende Worte

Die Popularität von Bitcoin hat in verschiedenen Wirtschaftssektoren erheblich zugenommen. Obwohl die Verwendung von Bitcoin im Immobilienbereich in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, sind einige Menschen vorsichtig. Das liegt daran, dass Bitcoin nach wie vor sehr volatil ist und sein Preis sich innerhalb eines kurzen Zeitraums erheblich verändert. Daher sollten Immobilieninvestoren die Preisschwankungen von Bitcoin verstehen und entscheiden, wie sie ihn nutzen können, ohne Verluste zu machen. Außerdem sollten sie die steuerlichen Auswirkungen der Verwendung von Bitcoin bei Immobilientransaktionen in verschiedenen Ländern kennen.


Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

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Corona-Pandemie
Long Covid: Heitmann fordert Fortbildung von Ärzten

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