„Als zwei G20-Länder wird es zu unserem beiderseitigen Vorteil sein, unsere Wirtschaftspartnerschaft in der neuen globalen Ordnung weiter voranzutreiben. Deutschland ist der wichtigste Partner der Türkei bei den Exporten und der zweitwichtigste bei den Importen“, sagte Erdogan während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Scholz nach dem Treffen.
Er betonte auch, dass das bilaterale Handelsvolumen der beiden Staaten im Jahr 2020 rund 38 Milliarden Dollar betrug, während es im vergangenen Jahr auf 41 Milliarden Dollar gestiegen sei.
Wirtschaft
Türkei: Exporte nach Deutschland erreichen Allzeithoch
Prag
Erdogan lädt Frankreich in die „Türkische Union“ ein
Das erste Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft, einer paneuropäischen Plattform für Staats- und Regierungschefs zur Erörterung gemeinsamer Herausforderungen, begann fand in der vergenagenen Woche in der tschechischen Hauptstadt Prag statt.
Staats- und Regierungschefs aus 44 Ländern – den 27 EU-Mitgliedern und 17 weiteren europäischen Ländern, darunter die Türkei, das Vereinigte Königreich und Serbien – nehmen an dem Gipfel teil, der von der tschechischen Regierung ausgerichtet wird, die turnusmäßig den Vorsitz im Rat der Europäischen Union innehat.
Das Treffen zwischen Erdogan, Paschinjan und Aliyev in Prag war eines der wichtigsten Treffen im Normalisierungsprozess zwischen der Türkei und Armenien seit Ende letzten Jahres. Im Rahmen der Gespräche, die im Januar in Moskau begannen, trafen sich die türkischen und armenischen Sonderbeauftragten, Botschafter Serdar Kılıç und der stellvertretende Sprecher des armenischen Parlaments Ruben Rubenyan, viermal.
Energiekrise
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Integrationsratswahlen
Nürnberg: Ingenieurin Betül Özen kandidiert für den Integrationsrat
„Der Integrationsrat vertritt die Interessen aller Nürnbergerinnen und Nürnberger mit internationalen Wurzeln. Ich hoffe, dass durch die Wahl der Integrationsrat noch bunter zusammengesetzt ist und die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft künftig noch besser abgebildet wird. Immerhin leben Menschen aus über 170 Ländern der Welt in Nürnberg.“Dieser Aufgabe stellt sich die Ingenieurin für Energie und Gebäudetechnik, Betül Özen, sollte sie am Sonntag in den Integrationsrat gewählt werden. Betül Özen, eine 26-jährige junge, engagierte Frau, hat ganz konkrete Ziele für die Bevölkerung von Nürnberg mit Migrationshintergrund. Die gebürtige Nürnbergerin ist privat eine sehr disziplinierte Kämpferin. Nicht nur, dass sie gerne schwimmt, sie praktizierte 10 Jahre aktiv Taekwondo. Und mit dieser Disziplin stellt sie sich auch ihren Plänen für alle Zuwander*Innen in Nürnberg.

„Es ist mir daher sehr wichtig, dass es zum Beispiel für Kinder, deren Muttersprache Türkisch ist, zweisprachige Kindergärten gibt. Kindern muss von klein auf eine zweisprachige Erziehung ermöglicht werden.”Ein weiteres Ziel von Özen ist eine bessere Einbindung in den städtischen Arbeitsmarkt. Özen bemängelt, dass von 12.000 städtischen Beschäftigten der Migrantenanteil nur 10 Prozent beträgt. Dies zu ändern, sollte Aufgabe des Integrationsbeirates sein. Gerade den türkischen Jugendlichen müssten vermehrt aktive Rollen in der Stadt eingeräumt werden. Auch Ausländer in Führungsrollen sollten selbstverständlich werden. Hier sieht sie noch ein großes Potenzial der Stadt, in das sie sich unbedingt einbringen wolle. Ein weiteres Anliegen für ihre Aufgabe im Integrationsrat ist für sie die türkische Jugend. NEX24: Frau Özen, welche Möglichkeiten sehen Sie in der Unterstützung türkischer Jugendlichen? Betül Özen: “Ausländische Jugendliche, insbesondere auch die türkischen Jugendlichen, liegen mir sehr am Herzen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die türkischen jungen Leute die Möglichkeit erhalten, sich in Jugendzentren zu begegnen. Es sollen Treffpunkte entstehen, in denen sie lernen und sich weiterbilden können. Ihre Community muss gestärkt werden. Sie dabei zu unterstützen, ihnen zu helfen, das sehe ich als eine große Aufgabe für mich.” Betül Özen kandidiert für die Internationale Union Nürnberg unter der Nummer 6 10. Bei der Stimmabgabe ist Folgendes zu beachten: Jede Wählerin und jeder Wähler hat zwölf Stimmen, jede Bewerberin und jeder Bewerber kann unabhängig von Staatsangehörigkeit und Gruppenzugehörigkeit Stimmen erhalten, eine Bewerberin oder ein Bewerber kann jeweils bis zu drei Stimmen erhalten.
Türkei
Erdogan: Rechte der Aleviten sollen gestärkt werden
„Es gab viele Menschen im In- und Ausland, die aus heimtückischen Motiven versucht haben, unsere nationale Einheit zu untergraben, aber niemand war in der Lage, diese Flamme der Liebe zu löschen.“Die Regierung hat Maßnahmen ergriffen, um auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft einzugehen. Unter der Koordination der Ministerien für Inneres, Kultur und Tourismus wurden alle 1.585 Friedhöfe des Landes von Beamten besucht. Dabei stießen die Beamten auf 8.740 Forderungen, von denen sie bereits 5.600 erfüllt haben, berichtet Daily Sabah. Erdogan:
„Wir arbeiten Tag und Nacht daran, eine Türkei aufzubauen, in der jeder Einzelne in unserem Land alle seine Grundrechte und Freiheiten wahrnehmen kann, von der Religion und dem Gottesdienst bis hin zu Bildung und Arbeit.“Die Aleviten, die mit rund 20 Millionen Anhängern die zweitgrößte Religionsgemeinschaft des Landes bilden, haben eine Liste von Anliegen zu verschiedenen Themen, darunter die öffentliche Anerkennung ihrer Identität, der rechtliche Status der Cemevis und die Finanzierung sowie das Vorrecht der alevitischen Schüler, vom obligatorischen Religionsunterricht in Grund- und Oberschulen ausgeschlossen zu werden. Die Cemevis werden derzeit als Stiftungen betrachtet, die dem Innen- und dem Kultur- und Tourismusministerium unterstehen, und nicht als Gotteshäuser anerkannt, was sie rechtlich dazu berechtigen würde, wie Moscheen, Kirchen und Synagogen anerkannter religiöser Minderheiten im Lande staatliche Mittel zu erhalten. Etwa 80 % bis 90 % aller Friedhöfe im Land wurden unter den aufeinanderfolgenden Regierungen der AK-Partei seit 2002 gebaut. Der alevitische Glaube wird als eine Kombination aus dem schiitischen Islam, dem Bektaschi-Sufi-Orden und der anatolischen Volkskultur erklärt und nicht als eigenständige Religion. Im Jahr 2009 wurde während der Amtszeit des damaligen Premierministers Erdoğan die erste alevitische Initiative ins Leben gerufen. Alevitische Führer und Vertreter nahmen über einen Zeitraum von sechs Monaten an mehreren Workshops mit der Regierung teil. Später im Jahr 2011 entschuldigte sich Erdoğan im Namen des türkischen Staates in beispielloser Weise für die Tragödie von Dersim im Jahr 1937, bei der 13 806 Menschen nach einer Militäraktion getötet wurden, nachdem sich die mehrheitlich alevitischen Zaza-Kurdenstämme gegen das 1934 von der Republikanischen Volkspartei (CHP) während des Einparteienregimes verabschiedete Umsiedlungsgesetz gewehrt hatten.
Alevi-Bektaşi vatandaşlarımızın tüm meselelerinin devlet nezdinde takibini ve yürütmesini yapacak kurumsal bir yapı kuruyoruz.
Alevi-Bektaşi Kültür ve Cemevi Başkanlığı; muhtarlıklara, derneklere, belediyelere, federasyonlara bağlı tüm cemevlerinin ihtiyaçlarını karşılayacak. pic.twitter.com/jbsuZ0Lwf9 — Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) October 7, 2022
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Energiepolitik
EU und Athen verurteilen türkisch-libysches Gas-Abkommen
„Jeder Verweis oder jede Handlung zur Umsetzung des (Grenzabkommens von 2019) wird definitionsgemäß illegal sein und je nach Schweregrad wird es sowohl auf bilateraler Ebene als auch auf Ebene der Europäischen Union und der NATO eine Reaktion geben.“Ankara reagierte auf die Erklärung aus Athen und erklärte, „es spielt keine Rolle, was sie denken“. Das türkische Außenministerium ließ am Dienstag erklären, dass Äußerungen Griechenlands und der Europäischen Union (EU) zum neuen Abkommen der Türkei mit Libyen „keine Bedeutung oder keinen Wert“ hätten. Der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Tanju Bilgic, fügte in einer Erklärung hinzu, dass Einwände gegen ein zwischen den beiden Staaten unterzeichnetes Abkommen nicht nur gegen internationales Recht, sondern auch im Widerspruch zu den Grundprinzipien der UN stehen würden. Bilgic forderte die EU und ihre Mitgliedstaaten außerdem auf, ihre Grenzen oder Befugnisse nicht zu überschreiten und die Souveränität und Gleichheit der Staaten im Einklang mit dem Völkerrecht und den UN-Prinzipien zu respektieren. Çavuşoğlu zufolge hätten Drittstaaten zu diesem Thema nichts zu sagen und sich auch nicht einzumischen. Libyen befindet sich seit einer von der NATO unterstützten Aufstand im Jahre 2011 im Bürgerkrieg. Seit Jahren ist das Land zwischen rivalisierenden Warlords und Milizen geteilt. Die Türkei war ein prominenter Unterstützer der von Premierminister Abdul Hamid Dbeiba geführten libyschen Regierung in Tripolis, die auch von den Vereinten Nationen anerkannt wird. Ankaras Unterstützung für die Regierung der nationalen Einheit in Tripolis trug dazu bei, das Blatt des Bürgerkriegs in Libyen zu wenden. Durch die Versorgung der von Tripolis unterstützten Streitkräfte mit Beratern, Ausrüstung und Geheimdienstinformationen, konnte eine einjährige Offensivkampagne von General Chalifa Haftar, dem Kommandeur der Libyschen Nationalarmee (LNA) im Osten des Landes, vereitelt, die libysche Hauptstadt Tripolis verteidigt werden. Im Jahr 2019 unterzeichnete die Türkei das umstrittene Abkommen über die gemeinsame Seegrenze mit der früheren libyschen Regierung in Tripolis, das ihr Zugang zur libyschen Wirtschaftszone im östlichen Mittelmeer gewährt. Das Abkommen, das die Seegebiete mehrerer griechischer Inseln, einschließlich Kreta, die zwischen der Türkei und Libyen liegen, berührt, hat die bereits bestehenden Spannungen der Türkei mit Griechenland, Zypern und Ägypten über Öl- und Gasbohrrechte neu entfacht.
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Wirtschaft
Zahlungsmoral in Deutschland bleibt die höchste in Europa
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– „Fakenews“ – Bericht: Nichtexistierende „Experten“ kritisieren in Artikeln Türkei und Qatar
Insgesamt 46 etablierte Medien, die überwiegend in den USA ansässig sind, veröffentlichten mehr als 90 Meinungsartikel von 19 nichtexistierenden Experten, die die Türkei und Katar kritisierten.
Bericht: Nichtexistierende „Experten“ kritisieren in Artikeln Türkei und Qatar

