Türkei-Beben
Deutschland: Visa für Erdbebenopfer

Berlin – Die Bundesregierung will den Menschen schnell helfen, die vom Erdbeben in der Türkei und Syrien betroffen sind. Das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium wollen Menschen aus diesem Gebiet Visaerleichterungen ermöglichen, wenn sie bei Verwandten und Angehörigen unterkommen können. An der türkisch-syrischen Grenze sind 24,4 Millionen Menschen von den Folgen der Erdbeben betroffen. Das teilten das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium am Samstag in Berlin mit. „Als Bundesregierung wollen wir helfen, dass Familien in Deutschland Angehörige, die vom Erdbeben betroffen sind, vorübergehend bei sich aufnehmen können, wenn sie kein Dach mehr über dem Kopf haben oder medizinische Behandlung brauchen“, sagte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Das Auswärtige Amt habe schon jetzt sein Personal an den Auslandsvertretungen verstärkt und Kapazitäten an den Visa-Annahmezentren in der Türkei umgeschichtet. „In der Trauer und Bestürzung über die vielen tausend Toten nach dem Erdbeben ist ein Hoffnungsschimmer für mich das riesige Engagement Hunderttausender Menschen in unserem Land, die nicht nur Anteil nehmen, sondern anpacken und Wege finden zu helfen, etwa mit Spenden“, so Baerbock. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte gegenüber der Bild am Sonntag, es gehe um „Hilfe in der Not“, um ihnen eine Bleibe und die Möglichkeit zu geben, sich medizinisch behandeln zu lassen. Die Visa sollten, wie es normalerweise üblich ist, befristet werden für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten in Deutschland, berichtet die FAZ. „Es geht um Hilfe in der Not. Wir wollen ermöglichen, dass türkische oder syrische Familien in Deutschland enge Verwandte aus der Katastrophenregion unbürokratisch zu sich holen können“, sagte Faeser.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am Montagmorgen die Türkei und Syrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0. Am Samstag lag die stetig steigende Zahl der Toten bei fast 25.000. Davon stammen mindestens 20.665 Erdbeben-Opfer aus der Türkei. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Türkische Experten gehen nach groben Schätzungen von 180.000 Verschütteten aus.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

   

Türkei-Beben
Erdbeben: Griechenland startet Landesweite Hilfsaktion

Athen – In Griechenland wurde eine landesweite Kampagne gestartet, um Hilfsgüter für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien zu sammeln. Die Aktion wird in Abstimmung mit dem Zentralverband der Gemeinden in Griechenland (KEDE) und 13 regionalen Gemeindeverbänden durchgeführt, so der öffentlich-rechtliche Rundfunk ERT. Die Bürger wurden gebeten, lebenswichtige Materialien zu spenden, darunter Decken, Taschenlampen, Schlafsäcke, Hygieneartikel, Trockennahrung und Babynahrung, heißt es in dem Bericht. Die Spenden werden bis zum 13. Februar in den Rathäusern der verschiedenen Gebiete gesammelt. Mehrere andere öffentliche Einrichtungen, darunter Ministerien und Gouverneure, Gewerkschaften und Bürgerinitiativen, führen bereits weitere Hilfsaktionen in zahlreichen Städten Griechenlands durch, heißt es in dem Bericht weiter. Trotz politischer Differenzen hat Griechenland gegenüber der Türkei, die am Montag von zwei tödlichen Erdbeben heimgesucht wurde, große Solidarität gezeigt. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis gehörte zu den ersten Staats- und Regierungschefs, der den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan anrief, um ihm sein Beileid zu bekunden und seine Unterstützung für den türkischen Staat und die türkische Nation zuzusagen. In einem Exklusivinterview, das er am Dienstag CNN International gab, sagte er: „Sehen Sie, ich denke, in diesen Krisenzeiten ist es wichtig zu verstehen, dass wir letztendlich Nachbarn sind und uns gegenseitig durch schwierige Zeiten helfen müssen.“ „Ich wiederhole noch einmal, was ich öffentlich gesagt habe, dass die Griechen und die Türken Freunde sind“, sagte Mitsotakis. Auf die Frage nach dem eindrucksvollen Bild, das ein siebenjähriges türkisches Mädchen zeigt, das von griechischen Rettungsteams gerettet wurde, sagte Mitsotakis: „Letztendlich kann ich mir kein stärkeres Bild vorstellen als das – vielleicht von Ihnen gezeigte – Bild eines griechischen Retters und eines türkischen Retters, die ein siebenjähriges Mädchen retten. Das sind sehr starke Bilder und bauen Brücken zwischen unseren Völkern. Am Donnerstag bekräftigte er vor der Presse in Brüssel, dass Griechenland der Türkei zur Seite stehen werde. Auch Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou rief Erdogan an, um ihm ihr Beileid zu übermitteln. Der griechische Außenminister Nikos Dendias rief am Montag seinen türkischen Amtskollegen Mevlut Cavusoglu an, um ihm sein Mitgefühl und seine Solidarität mit der Türkei zu bekunden. Am selben Tag wies er die Ständige Vertretung Griechenlands bei den Vereinten Nationen in Genf an, sich mit dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OHCA) in Verbindung zu setzen, um den Soforthilfebeitrag Griechenlands zur Bewältigung der Folgen der Erdbeben und zur Bereitstellung humanitärer Hilfe durch das OHCA zu ermitteln. Dementsprechend gehörte Griechenland wieder zu den ersten Ländern, die Rettungsteams entsandten, um zu den Hilfsmaßnahmen in den bebengeschädigten Provinzen im Süden der Türkei beizutragen. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, trafen am Montag insgesamt 21 Retter des griechischen EMAK-Eliteteams mit zwei Spezialhunden in der Türkei ein, weitere 18 Retter folgten am Mittwoch. Am frühen Donnerstag landeten zwei der fünf Flüge mit griechischer humanitärer Hilfe, die unter anderem aus 7.500 Decken, 1.500 Betten und 500 Zelten bestehen wird, auf dem Flughafen von Adana.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am Montagmorgen die Türkei und Syrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0. Am Freitag lag die stetig steigende Zahl der Toten bei fast 25.000. Davon stammen mindestens 20.665 Erdbeben-Opfer aus der Türkei. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Türkische Experten gehen nach groben Schätzungen von 180.000 Verschütteten aus.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

Türkei-Beben
Erdbeben: Deutsches Team rettet Frau nach über 100 Stunden

Kirikhan – Auch am vierten Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Teilen der Türkei und Syrien läuft die Suche nach Überlebenden weiter. Eigentlich gelten 72 Stunden als die Zeitgrenze, nach der bei einer derartigen Katastrophe unter den Trümmern nicht mehr mit Überlebenden zu rechnen ist. Einem deutschen Team gelang jedoch nach mehr als 100 Stunden die Rettung einer Frau. Die Rettungsaktion selbst dauerte über 50 Stunden, teilte I.S.A.R Germany mit. Demnach musste zunächst ein Versorgungskanal zu der 40-Jährigen geschaffen werden. Danach mussten Betondecken durchbrochen und viel Schutt abtransportiert werden. „Die Lage war sehr kompliziert“ schildert Einsatzleiter Steven Bayer die Lage. „Die Frau lag in mehreren Metern Tiefe. Um an sie zu gelangen, mussten unsere Teams Betondecken durchbrechen und viel Schutt abtransportieren. Kompliziert war die Rettung auch, weil der Zugang zur Verschütteten nur über sehr enge Wege möglich war.“ In den letzten Stunden hatten sich die Retter im Schichtsystem Zentimeter für Zentimeter zu der Frau vorgearbeitet. Glücklicherweise hatten sie vorher bereits einen kleinen Versorgungskanal zu der Verschütteten schaffen können. Darüber konnten sie mit der Frau kommunizieren und sie über einen Schlauch mit Wasser versorgen. Die Frau wurde nach ihrer Rettung umgehend von den Medizinern des I.S.A.R. Teams medizinisch versorgt. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. „Das Team hat wirklich alles gegeben und unermüdlich daran gearbeitet, die Frau zu retten. Alle hier an der Einsatzstelle sind sehr glücklich über die Rettung und tief beeindruckt von der Stärke der Frau“, so Einsatzleiter Steven Bayer. I.S.A.R. Germany Geschäftsführer Michael Lesmeister und BRH Präsident Jürgen Schart dankten ihren Teammitgliedern für die geleistete Arbeit. „Wir sind stolz auf unser Team. Jeder Einzelne von ihnen hat sich in unzähligen Ausbildungs- und Trainingsstunden auf genau solche Situation vorbereitet. Das zum großen Teil ehrenamtliche Engagement hat sich hier bezahlt gemacht“, so Lesmeister und Schart.

Das Such- und Rettungsteam der deutschen Hilfsorganisationen I.S.A.R. Germany und BRH Bundesverband Rettungshunde waren bereits Dienstag im türkischen Erdbebengebiet eingetroffen. Eingesetzt werden die Helfer in der Stadt Kırıkhan in der Provinz Hatay, in der Nähe der syrischen Grenze.

Kurz nach der Ankunft wurde das Team bereits zur ersten Einsatzstelle gerufen. Mitglieder der Partnerorganisation I.S.A.R. Turkey hatten an einem eingestürzten Gebäude Klopf- und Rufzeichen wahrgenommen. Umgehend begannen die Teams aus der Türkei und Deutschland damit, sich durch die Trümmer zu der eingeschlossenen Person vorzuarbeiten. Die Einsatzstelle sei „brandgefährlich“, so Michael Lesmeister, der die Rettungsarbeiten an der Einsatzstelle leitet. „Es muss viel abgestützt werden, da jederzeit weitere Gebäudeteile einstürzen können.“ Derzeit sind die Rettungsarbeiten noch nicht abgeschlossen.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am Montagmorgen die Türkei und Syrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0. Am Freitag lag die stetig steigende Zahl der Toten bei über 22.000. Davon stammen mindestens 18.991 Erdbeben-Opfer aus der Türkei. Aus Syrien gibt es Berichte von mehr als 3.000 Toten. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Türkische Experten gehen nach groben Schätzungen von 180.000 Verschütteten aus.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

Beben in der Türkei
Türkei-Erdbeben: Zahl der Toten steigt auf über 20.000

Ankara – Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Erdbeben im Südosten der Türkei ist nach Angaben der Behörden auf über 20.000 gestiegen. 17.406 Tote und 71.806 Verletzte meldete allein der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstagabend. Aus Syrien gibt es Berichte von mehr als 3.000 Toten. Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am Montagmorgen den Südosten der Türkei und Nordsyrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0 in derselben Region. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Türkische Experten gehen nach groben Schätzungen von 180.000 Verschütteten aus. Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

Türkei-Erdbeben
Kahramanmaraş: Familie nach 73 Stunden gerettet

Kahramanmaraş – Auch am dritten Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Teilen der Türkei und Syrien läuft die Suche nach Überlebenden weiter. Niedrige Temperaturen sorgen für schwierige Bedingungen. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter an. In der türkischen Stadt Kahramanmaraş wurde am Donnerstag, 73 Stunden nachdem das Mega-Erdbeben der Stärke 7.8 den Südosten der Türkei heimgesucht hatte, eine dreiköpfige kurdischstämmige Familie aus den Trümmern gerettet. Die Eltern und die fünfjährige Tochter wurden unter tosendem Applaus begrüßt.

Die Eltern dankten allen, die sich an den Rettungsbemühungen beteiligt hatten. „Es ist gut, dass es sie gibt, Gott segne sie alle. Wir wussten, dass wir gerettet werden. Man sollte die Hoffnung niemals aufgeben“, sagte die Mutter Zelal Bağış.

Ali Bagis fügte hinzu: „Niemand kann die Freundlichkeit dieser Angestellten zurückzahlen. Sie retten Menschenleben. Niemand kann ihre harte Arbeit zurückzahlen.“

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am Montagmorgen die Türkei und Syrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0 in der Türkei. Am Donnerstag lag die stetig steigende Zahl der Toten bei fast 16.000. Davon stammen mindestens 12.870 Erdbeben-Opfer aus der Türkei. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

Türkei-Erdbeben
Türkei: Weiteres Erdbeben erschüttert das Land

Adiyaman – Nach den verheerenden Mega-Beben in der Türkei und Syrien am Montag, kommt das Land auch am Dienstag nicht zur Ruhe. Wie die Katastrophenschutzbehörde der Türkei AFAD am Dienstagmorgen mitteilte, ereignete sich neben den zahlreichen kleineren Nachbeben, um 6.20 Uhr Ortszeit in der südtürkischen Stadt Gölbaşı in der Provinz Adıyaman ein Erdbeben der Stärke 5.3. Laut AFAD lag das Epizentrum des Bebens in einer Tiefe von 8,13 Kilometer. Mega-Beben erschüttern die Türkei und Syrien Im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien kam es am Montagmorgen zu verheerenden Erdbeben der Stärken 7.8 und 7.5 mit vielen weiteren Nachbeben. Die Zahl der Toten liegt bei etwa 3000 – Tendenz steigend. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Mehr als 15000 Menschen wurden nach bisherigen Informationen insgesamt verletzt. In der Türkei seien bisher mehr als 5600 Gebäude eingestürzt, in Syrien mehr als 200.

Ukraine-Krieg
Kommentar: 157 Staaten betreiben Handel mit Russland

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel

Während hiesige Medien in Zusammenhang mit der Türkei und deren Sanktionsgebaren gegen Russland die nächste Sau durchs Dorf treiben, importieren ungeachtet neuer EU-Sanktionen gegen den Handel mit fossilen Brennstoffen aus Russland, europäische Tanker weiter Erdöl-Produkte – und füllen damit selbst die russische Staatskasse.

Westliche Sanktionen verpuffen

Ungeachtet der EU-Embargos exportieren europäische Schiffe also noch immer Millionen Tonnen fossiler Brennstoffe aus Russland und finanzieren so maßgeblich Wladimir Putins Angriffskrieg in der Ukraine mit. Die Sanktionen gelten seit Anfang Dezember. Das Embargo bleibt also weitgehend wirkungslos.

Von den europäischen oder amerikanischen Unternehmen, die in Russland nach wie vor Handel betreiben mal abgesehen, gibt es insgesamt 157 Staaten, die mit Russland mehr oder weniger Geschäftsbeziehungen unterhalten. Die Türkei setzt nur Sanktionen um, die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen UN verhängt wurden, nicht solche, die von Ländern wie den USA verhängt wurden.

Dennoch schießt man sich auf die Türkei ein, eines der 157 Staaten der Vereinten Nationen, die sich derzeit nicht gänzlich oder ganz an die westlichen Sanktionen beteiligen. Lediglich 36 Länder – darunter die 27 EU-Mitgliedsstaaten – haben seit Beginn des Ukraine-Krieges Sanktionen gegen Russland beschlossen und setzen es mehr schlecht als recht durch.

Ukraine-Krieg und die Sanktionen

Das Vereinigte Königreich, die EU und die USA fühlen sich zunehmend wohl dabei, die Ukraine mit Panzern und Waffen mit größerer Reichweite zu versorgen. Man spricht bereits über die Notwendigkeit der Lieferung von Kampfflugzeugen, was wiederum in den Mainstream-Medien breitgetreten wird. Offensichtlich fühlt man den Puls der europäischen Gesellschaft, um auch das beizeiten durchzusetzen.

Aber aus irgendeinem Grund haben diese Staaten in Zusammenhang mit Sanktionen eine Scheu davor, die iranischen Revolutionsgarden, geschweige denn die iranische Chamenei-Regierung in dem Maße zu sanktionieren, wie sie der Türkei damit ständig mit dem Zaunpfahl zuwinken.

Im Falle des Iran oder Armenien belässt es man bei den Sanktionen bei punktuellem Vorgehen gegen Einzelpersonen. Dabei geht es beim Iran um einen direkten Kontrahenten, der Waffen sowie Munition, aber auch Hightech-Vorprodukte von Drittstaaten einkauft und an Russland ausliefert.

Zudem gefährdet der Iran den neuen Energiekorridor über Aserbaidschan in die EU in Zusammenhang mit dem Bergkarabach-Konflikt, in dem es Armenien direkt beisteht und deren Maximalposition gegen sein Nachbarland aufrechterhält.

Reisewarnungen aus heiterem Himmel

Stattdessen werden aus heiteren Himmel Reisewarnungen in Zusammenhang mit Koran-Verbrennungen in Europa gegenüber der Türkei ausgesprochen, wo man zunächst annehmen würde, die Gewaltwelle müsste sich gegen westliche Botschaften in Afghanistan, Pakistan oder Iran richten.

Es gibt darunter Länder, die Botschaften anderer Länder aufforderten: „Wir haben geschlossen, schließen sie auch ihre [Botschaften]“. Diese Informationen liegen uns vor.

Mevlüt Çavuşoğlu, türkischer Außenminister

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als US-amerikanische Mainstream-Medien wie ABC News behaupteten, Türken würden in Syrien „kurdische Zivilisten abschlachten“, indem sie einen Videoclip von einem Schießstand in Kentucky verwendeten, in der Leuchtspurmunition verwendet wurde? Tja, da war mir auch erst einmal klar, woran man dran ist!

Was ergibt das also für einen Sinn, ausgerechnet in der Türkei, vor dessen Vertretung in Schweden ein Exemplar des Korans verbrannt wurde, einen Anschlag zu verüben, wenn es doch in den europäischen Gefilden eher Aufmerksamkeit erhaschen würde? Vor allem, warum informiert man die Türkei nicht über nachrichtendienstliche Hinweise und übergeht sie damit nicht nur, sondern stößt sie damit vor den Kopf?

Aus eben diesen unerfindlichen Gründen gibt es in diesem Zusammenhang von diesen westlichen Regierungen auch keine einzige Reisewarnung gegen andere Länder, außer der Türkei. Und deshalb bereitet man sich auch darauf vor bzw. gibt der Türkei auch zu verstehen, dass Sanktionen gegen sie ausgesprochen werden, wenn sie sich nicht schleunigst als 37-zigstes Land an den Sanktionen ohne Wenn und Aber beteiligt.

Türkei, Handlanger des Beelzebub?

Das von sogenannten Bündnispartnern zu hören, die seit Jahren eine völlig verkorkste Beziehung mit der Türkei unterhalten, ist schon aberwitzig, wenn nicht irre. Das konnte man auch an der Reaktion des türkischen Innenministers erkennen, der gegen die westliche Anmache harsche Worte fand. Jetzt hetzen westliche Medien gegen die Türkei in Zusammenhang mit deren Handel mit Russland, weil das US-Finanzministerium erneut die Daumenschraube anzieht. Man ist dagegen, dass die Türkei Tomaten und Zitronen nach Russland exportiert.

Irgendetwas läuft hier völlig aus dem Ruder!

 
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
 

NATO-Krise
Finnland und Schweden wünschen gemeinsamen NATO-Beitritt

Stockholm – Finnland und Schweden wollen trotz des Widerstands der Türkei gegen die schwedische Kandidatur weiterhin gleichzeitig der NATO beitreten, erklärten die Ministerpräsidenten der beiden Länder auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Stockholm. Die Türkei hat erklärt, dass sie den finnischen NATO-Beitrittsantrag vor dem schwedischen genehmigen könnte, aber sowohl der finnische Präsident als auch der Außenminister haben diese Idee mit dem Argument zurückgewiesen, dass die Sicherheit der beiden nordischen Länder voneinander abhängig sei. „Ich mag diese Atmosphäre nicht, in der Schweden als eine Art Sorgenkind im Klassenzimmer dargestellt wird. Ich glaube nicht, dass dies der Fall ist“, sagte die finnische Premierministerin Sanna Marin. Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson erklärte, sein Land halte sich weiterhin an die im vergangenen Jahr zwischen Schweden, Finnland und der Türkei unterzeichnete trilaterale Vereinbarung über den NATO-Beitritt. „Wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht, und wir gehen den Weg zur Mitgliedschaft gemeinsam“, sagte Kristersson und bezog sich dabei auf die Bemühungen Schwedens und Finnlands, dem Militärbündnis beizutreten. Schwedens Bewerbung ist in Gefahr. Als vor einigen Wochen ein Bildnis des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan neben dem Stockholmer Rathaus hing und am darauffolgenden Samstag eine Kopie des Korans vor der türkischen Botschaft in der schwedischen Hauptstadt verbrannt wurde, löste dies in Ankara quer durch das politische Spektrum Wut aus. Die Türkei hat nun ausdrücklich gesagt, was viele schon lange vermutet haben: dass sie Finnlands NATO-Beitrittsantrag genehmigen und Schwedens Antrag ablehnen könnte. Das wirft sowohl für die beiden nordischen Länder als auch für die NATO und sogar die USA große Fragen auf. Der türkische Präsident wiederholte, dass er der Mitgliedschaft Finnlands „positiver“ gegenüberstehe, das kürzlich eine große Hürde genommen hat, indem es sein De-facto-Waffenembargo gegen die Türkei aufhob. Um die Empörung Ankaras über die Koranverbrennungen in Stockholm und Den Haag zu besänftigen, kündigte Finnland am Montag zudem an, dass es die Verbrennung von Koranen im Land nicht zulassen werde, da sie gegen die bestehenden Blasphemiegesetze verstoße. Die offizielle Linie ist, dass Finnland und Schweden sich zusammenschließen sollten. Die beiden Nachbarn sind die fehlenden Teile im NATO-Puzzle in Nordeuropa, und ihre gemeinsame Mitgliedschaft würde sicherstellen, dass die Ostsee ein „NATO-Meer“ wird, so mehrere Minister in Estland, Lettland und Litauen. Beide Länder benötigen jedoch die Ratifizierung durch alle 30 bestehenden NATO-Mitglieder. Während 28 in Rekordzeit zugestimmt haben, müssen Ungarn – das weder für Finnland noch für Schweden ein ernsthaftes Problem darstellt – und die Türkei dies noch tun. Nun stehen die politischen Entscheidungsträger in Helsinki und Stockholm vor dem Dilemma, was zu tun ist, wenn Ankara nur Finnland zustimmt. „Das bringt die finnische politische Führung in eine unangenehme Situation“, sagte Charly Salonius-Pasternak, Senior Research Fellow am Finnischen Institut für Internationale Angelegenheiten gegenüber Medien.

Zum Thema

– NATO-Beitritt – Koranverbrennung: Türkei stoppt NATO-Gespräche mit Finnland und Schweden

Türkei vertagt Gespräche über NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands. Die Entscheidung erfolgte, nachdem ein rechtsextremer Politiker in Stockholm einen Koran verbrannt und damit eine Krise ausgelöst hat.

Koranverbrennung: Türkei stoppt NATO-Gespräche mit Finnland und Schweden
 

Steuerratgeber
Ebay und Co melden Privatverkäufe ans Finanzamt

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Still, heimlich und leise hat sich seit 1. Januar 2023 ein neues Gesetz in das Leben vieler Personen eingeschlichen. Das PStTG (Abkürzung für Plattformen-Steuertransparenzgesetz) verpflichtet Betreiber von Online-Plattformen, wie eBay, Vinted, Etsy, Hood, Shpock, booklooker und weitere, die Daten der Verkäufer an das Finanzamt auszuhändigen. Davon betroffen sind auch private Anbieter, die sich durch den Verkauf von gebrauchten Sachen ein paar Euros nebenher verdienen. Ist es nun riskant, seinen Keller auszumisten und seine alte Schallplattensammlung auf eBay zu verhökern? Die Lohnsteuerhilfe Bayern erklärt, welche Steuerfolgen sich ergeben können. Betreiber sind gezwungen, Daten offenzulegen Ziel des neuen Gesetzes ist mehr Transparenz für Transaktionen im Internet. Daher werden die Verkaufsplattformen gesetzlich dazu verpflichtet, den Steuerbehörden Informationen zu den Anbietern und deren Umsätzen zur Verfügung zu stellen. Vom Verkäufer werden Name, Geburtsdatum, Anschrift, die Steuer-Identifikationsnummern und die registrierte Bankverbindung, soweit vorhanden, weitergegeben. Des Weiteren werden alle Transaktionen nach dem 01.01.2023 mit den jeweiligen Verkaufspreisen, Gebühren oder Provisionen preisgegeben. Startschuss für den ersten Datenfluss ist der 31.01.2024. Alle erfassten Daten zwischen 1. Januar und 31. Dezember werden für das Jahr 2023 zentral durch das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn ausgewertet und auf die zuständigen Finanzämter am Wohnort der Verkäufer aufgeteilt. Somit können die lokalen Finanzbehörden überprüfen, ob Einkünfte in der Steuererklärung erklärt hätten werden müssen. Gemeldet werden muss, wenn mehr als 30 Verkäufe im Jahr zustande gekommen sind oder wenn mehr als 2.000 Euro Umsatz erwirtschaftet wurden. Dies kann auch mit wenigen Verkäufen erreicht werden, indem nur drei Artikel, wie ein hochpreisiger Fernseher, das vorletzte iPhone-Modell und ein gebrauchtes E-Bike in einem Jahr verkauft werden. Bleiben beide Kennzahlen unter dem Schwellenwert, passiert nichts. Die Höchstgrenze ist schnell überschritten Jedoch weiß so gut wie jede Mutter, die Berge an zu klein gewordener Kinderbekleidung zu Hause anhäuft, wie leicht die Grenze überschritten wird. 30 Verkäufe sind in einem guten Monat schnell erreicht, wenn ein Haufen T-Shirts, ein paar Shorts und ein Dutzend Kleider für den kommenden Sommer zum Verkauf eingestellt werden. Viele Kinderklamotten sind noch zu gut und zu schade für den Kleidercontainer. Und der Haushaltskasse können ein paar Euros ebenfalls nicht schaden. Muss man sich jetzt Sorgen machen, dass nachträglich eine Steuerschuld auf einen zukommt? Sind auf alten Krempel Steuern zu zahlen? „Nein“, sagt Tobias Gerauer von der Lohnsteuerhilfe Bayern. „Wenn es sich um gebrauchte Artikel des täglichen Lebens handelt, darf so viel veräußert werden, wie man will.“ Hier haben Privatverkäufer steuerrechtlich nichts zu befürchten. Denn es ist davon auszugehen, dass bei gebrauchten Alltagsgegenständen keine Gewinnerzielung vorliegt. Sprich, in der Regel werden diese Gegenstände unter dem Neupreis, den der Verkäufer einst dafür gezahlt hat, verkauft. Dass mit einem T-Shirt bei einem Verkaufspreis von 2 Euro kein Gewinn gemacht wird, ist klar. Außer dem Informationsfluss von der Onlineplattform an das Finanzamt ist nichts weiter zu befürchten. Steuerfalle Spekulationsfrist beachten Anders sieht es mit Luxus-Gegenständen aus. Schmuck, Münzen, Antiquitäten und Kunst fallen beispielsweise nicht unter die normalen Alltagsgegenstände. Hier gilt eine gesetzliche Spekulationsfrist von einem Jahr. Erst danach dürfen sie steuerfrei verkauft werden. Es sei denn, der Gewinn bleibt unter 600 Euro pro Jahr, dann gilt ebenfalls Steuerfreiheit. Gingen dem Finanzamt bisher Spekulationsgeschäfte mit hohen Gewinnen durch die Lappen, so bekommt es nun Wind davon. Dies betrifft die meisten Privatverkäufer und die Muttis in der Regel aber nicht! Vorsicht bei nicht gemeldeter gewerblicher Tätigkeit Hinweise auf ein Gewerbe ergibt der Verkauf mehrerer gleichartigen Sachen. Wird z.B. derselbe Roman fünf Mal verkauft, so ist es unglaubwürdig, dass es sich dabei um dem Privatbestand im Bücherregal gehandelt hat. Aufpassen sollte auch, wer für Freunde oder Verwandte etwas in deren Namen verkauft. Ebenso ist der regelmäßige Verkauf von Neuware ein klares Indiz. Denn überflüssige Gegenstände aus einem Privathaushalt sind nur in seltenen Fällen neu und unbenutzt. Klar gewerblich handelt, wer Waren erwirbt, um diese weiterzuverkaufen. Werden beispielsweise am Black Friday mehrere Spielekonsolen günstig erworben, um sie dann kurz vor Weihnachten teuer weiterzuverkaufen, ist der erzielte Gewinn in der Regel zu versteuern. Wobei nicht der tatsächliche Gewinn, sondern die Gewinnerzielungsabsicht für gewerbliches Handeln entscheidend ist. Werden besagte Spielekonsolen beispielsweise in ebay zur Versteigerung in Form von Auktionen eingestellt und bleiben die tatsächlich erzielten Verkaufspreise dummerweise unter den Erwartungen und dem Einkaufspreis zurück, könnte das dennoch als gewerblich angesehen werden. Was tun, wenn das Finanzamt nachhakt? Dennoch könnte das Finanzamt bei einer hohen Anzahl an Verkäufen aufhorchen und vermuten, dass es sich um eine verdeckte gewerbliche Tätigkeit handelt. Um sich gegen einen ungerechtfertigten Verdacht erwehren zu können, hilft ein Verkaufstagebuch. Mit einer Liste der verkauften Artikel, die Markenname, Neupreis und Verkaufspreis enthält, könnte ein solcher Verdacht beim Finanzamt nachträglich entkräftet werden. Gerade bei vielen kleinen Artikeln verlieren Verkäufer rasch den Überblick und wer weiß in zwölf Monaten noch, was er seinerzeit mal verkauft hat. Mit einer solchen Verkaufsliste kann leicht nachgewiesen werden, dass keine Gewinne erwirtschaftet wurden oder falls doch, in welcher Höhe. Dadurch kann im Zweifelsfall vermieden werden, dass der Finanzbeamte die Gewinne und damit die Versteuerung zu Ungunsten des privaten Anbieters schätzt. Dem Entrümpeln des Dachbodens steht also auch weiterhin nichts im Weg.

Sicherheit
Baggermatratzen kaufen oder mieten: Was ist besser?

Von der Sicherheit auf einer Baustelle hängt der Erfolg eines jeden Bauvorhabens ab. Das gleiche kann auch von Veranstaltungen behauptet werden. Auch hier muss der Veranstalter für Sicherheit sorgen. Egal, ob bei einer Veranstaltung oder auf einer Baustelle. Nicht immer ist der Untergrund, auf welchem das Vorhaben realisiert werden soll, ebenerdig und sicher. Hier kommen sogenannte sichere Baustraßen ins Spiel. Dieser werden über den Untergrund ausgebreitet, um beispielsweise sicheres Bauen oder einen sicheren Transport von schweren Baumaschinen zu ermöglichen.

Fahrplatten oder Baggermatratzen?

Um ein Vorhaben auf dem Bau oder bei der Organisation einer Veranstaltung sicherer zu machen, ist zunächst zu entscheiden, ob die Wahl auf Fahrplatten oder auf Baggermatratzen fällt. Fahrplatten bestehen zumeist aus Stahl oder Kunststoff und lassen sich einfach verlegen. Mit einer Fahrplatte lässt sich eine Breite von einem Meter zu einem ebenem Untergrund machen. Baggermatratzen kaufen sollte man hingegen, wenn es um mehr als nur Sicherheit geht.

Eine Baggermatratze besteht zumeist aus verschiedenen Harthölzern. Dieses Material bringt den Vorteil mit, dass es besonders robust und stabil ist. Hat der Bauherr es beispielsweise mit sehr schweren Baumaschinen zu tun, die zur Baustelle gebracht werden müssen, eignet sich eine Baggermatratze häufig besser als eine aus Stahl bestehende Fahrplatte. Zudem lässt sich durch den Einsatz einer Baggermatratze eine größere Fläche absichern. Im Gegensatz zu Fahrplatten sind die meisten Baggermatratzen nämlich 1,5 Meter breit.

Wann eine Kaufentscheidung fallen sollte

Was die Preise angeht, so ergeben sich natürlich Unterschiede, ob eine Baggermatratze für den dauerhaften Einsatz gekauft oder für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden soll. Auf jeder Baustelle ist Zeit auch bares Geld. Der Baubetrieb sollte also keineswegs unterbrochen werden, weil es an der richtigen Baustraße fehlt. Wer nachhaltig bauen möchte, der sollte die benötigten Ressourcen also immer parat haben. Vor allem, wenn es um regelmäßiges Bauen geht, ist es sinnvoller eine Baggermatratze direkt zu kaufen. Das gleiche gilt auch für den Veranstaltungsbereich. Handelt es sich um die regelmäßige Organisation von Veranstaltungen, wird eine Baggermatratze häufiger benötigt. Hier kann ein Kauf sich langfristig ebenfalls als günstiger erweisen.

In diesen Fällen lohnt sich das Mieten

Die Anschaffung einer oder mehrerer Baggermatratzen ist jedoch recht teuer. Dieses Geld muss nicht zwingend in die Hand genommen werden, vor allem dann nicht, wenn es sich um eine vorübergehende Lösung handelt. Wer privat zum Beispiel auf seinem Grundstück ein kleineres Bauvorhaben umsetzen möchte, der braucht keine dauerhaft verfügbare Baggermatratze. Hier lohnt es sich mehr, ein Leasing-Angebot in Anspruch zu nehmen. Dabei gestaltet es sich heutzutage denkbar einfach, eine Baggermatratze oder auch eine Fahrplatte zu mieten. Sowohl Hersteller vor Ort als auch Unternehmen, die die Vermietung in ganz Europa anbieten, versprechen eine schnelle Lieferung. Auch Veranstalter, die beispielsweise ein einmaliges Event planen, sind mit dem Mieten einer Baggermatte besser beraten.

Warum es eine Baggermatratze sein sollte

Häufig sind Fahrplatten günstiger als Baggermatratzen. Ganz gleich, ob die Baustraße nun gemietet oder gekauft werden soll. Es gibt jedoch einige gute Gründe, die für die Baggermatratze selbst sprechen. Sie erweist sich als vorteilhaft, wenn das Bauvorhaben sicher umgesetzt werden soll. Zudem sind Baggermatratzen deutlich belastbarer. Dies ist auf ihr Material, meist ein Mix aus verschiedenen Harthölzern zurückzuführen. Ein besonderes Plus erhalten hochwertige Baggermatratzen aufgrund ihrer zusätzlichen Breite.

Diese bietet ein Höchstmaß an Stabilität, was zugleich die komplette Sicherheit auf der Baustelle erhöht. Baggermatratzen zeichnen sich zuletzt dadurch aus, dass sie über abgerundete Ecken verfügen. Dadurch ist die Baggermatratze nicht nur langlebiger und einfacher in der Handhabung. Auch die Anfälligkeit für Defekte stellt sich deutlich geringer dar. Was die Anwendung angeht, so sollten Baggermatten für Flächen gewählt werden, die nur selten befahren werden. Das passiert etwa, wenn es darum geht, Leitungen zu verlegen.