Türkei
Istanbul: Imamoğlu kündigt 2 neue U-Bahn-Linien an

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Istanbul – Der Oberbürgermeister der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat am Samstag die Inbetriebnahme von zwei neuen U-Bahn-Linien angekündigt. Anfang kommenden Jahres sollen die U-Bahn-Linien Yıldız-Fulya-Mecidiyeköy und Dudullu-Bostancı in Betrieb genommen werden. 

Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu (CHP) nahm am Sonntag an der Testfahrt der Linie Yıldız-Fulya-Mecidiyeköy teil, die die Stadtteile Beşiktaş und Şişli unterirdisch verbinden wird. Der Bürgermeister von Beşiktaş, Rıza Akpolat, und der Bürgermeister von Şişli, Muammer Keskin, begleiteten İmamoğlu bei der Linieninspektion durch die von ihnen verwalteten Bezirke. Bei seiner Rede betonte İmamoğlu, dass mit der neuen Linie die bisherige Fahrzeit für diese Strecke von 30-40 Minuten auf wenige Minuten fallen werde.

Die Metro Istanbul (türkisch İstanbul metrosu) ist das U-Bahn-System der türkischen 15-Millionen-Stadt Istanbul. Es wurde 1989 eröffnet und besteht aus den Linien M1A, M1B, M2, M3, M4, M5, M6, M7 und M9. Das von der städtischen Nahverkehrsgesellschaft İstanbul Ulaşım betriebene U-Bahn-Netz befindet sich im Ausbau und umfasst derzeit 101 Stationen, 72 davon auf der europäischen Seite der Stadt und hat eine Streckenlänge von 135,4 km (Stand: Juni 2021). Die Metro gehört neben der Marmaray, der Stadtbahn, der Tram, dem Metrobus und dem Stadtbus- sowie Fährliniennetz zum Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs der Großstadt.

Tourismus
Türkei: Dieses Jahr bereits fast 1 Million Kreuzfahrttouristen

Istanbul – Türkische Kreuzfahrthäfen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Insgesamt 975 Kreuzfahrtschiffe haben zwischen Januar und November dieses Jahres die Häfen der Türkei angelaufen, wie aus Daten des Verkehrsministeriums hervorgeht. Diese Kreuzfahrtschiffe brachten rund 997.000 Urlauber. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2021 legten nur 75 Kreuzfahrtschiffe mit 45.000 Passagieren an Bord in den Häfen der Türkei an, berichtet Hürriyet Daily News. Der Bezirk Kuşadası in der Provinz Aydın an der Ägäisküste war das wichtigste Ziel für Kreuzfahrtschiffe. In den ersten elf Monaten des Jahres 2022 empfing Kuşadasi 455 Kreuzfahrtschiffe und 488.000 Besucher. Der Kreuzfahrttourismus in Kuşadası begann in den 1960er Jahren und entwickelte sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt. „Der Kreuzfahrttourismus bringt dem Kuşadası-Hafen jährlich rund 200 Millionen Dollar an Einnahmen. Die Ausgaben eines Kreuzfahrtpassagiers auf der Durchreise belaufen sich im Weltdurchschnitt auf 115 Dollar, aber diese Zahl wird für Kuşadası, das auch ein ‚Einkaufsparadies‘ ist, auf etwa 200 Dollar geschätzt“, so Aziz Güngör, Regionaldirektor der Global Ports Holding East Med Ports. An zweiter Stelle lag Istanbul mit 117 Schiffen und 248.000 Passagieren, gefolgt von Bodrum mit 98 Schiffen und 96.000 Besuchern. Die steigende Popularität der Türkei hat sich über mehrere Jahre hinweg entwickelt. Kreuzfahrtschiffe kommen seit vielen Jahren in die Türkei, wobei Kuşadası und Bodrum zu festen Anlaufhäfen auf den Routen geworden sind. Die Hauptstadt Istanbul hat in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung erlebt. Derzeit ist sie neben Piräus in Griechenland einer der beliebtesten Einschiffungshäfen für Kreuzfahrtschiffe im östlichen Mittelmeer. Galataport Anfang dieses Jahres wurde in Istanbul ein neuer Kreuzfahrthafen eingeweiht, in dem es sogar ein beliebtes Restaurant des weltberühmten Instagram-Starkochs Nusret Gökce, besser bekannt als Salt Bae, gibt. Der Kreuzfahrthafen Galaport verfügt über ein 29.000 Quadratmeter großes unterirdisches Terminal und bietet Platz für drei Schiffe mit 15.000 Kreuzfahrtpassagieren pro Tag. Von Istanbul aus können Kreuzfahrtschiffe das Schwarze Meer und das Mittelmeer ansteuern.    

Energiepolitik
Aserbaidschan unterzeichnet Energieabkommen mit EU-Ländern

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Bukarest – Die Staats- und Regierungschefs Aserbaidschans, Georgiens, Ungarns und Rumäniens haben am Samstag in Bukarest ein Abkommen über den Bau eines Unterwasserkabels unter dem Schwarzen Meer unterzeichnet. Das fast 1.200 Kilometer lange Kabel von Aserbaidschan nach Rumänien wird aserbaidschanische Energie für den Rest des Kontinents liefern. Das Projekt könnte zu einer neuen Energiequelle für die Europäische Union werden, die ihre Abhängigkeit von russischer Energie verringern will. Sie wird auch den Moldawiern und Ukrainern zugute kommen, die ihre Energiesicherheit durch Russlands Lieferunterbrechungen und die Bombardierung wichtiger Infrastrukturen gefährdet sehen. „Angesichts des aktuellen Sicherheitskontextes, der durch die militärische Aggression gegen die Ukraine geprägt ist, müssen wir besser zusammenarbeiten und mehr Solidarität zeigen, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen“, sagte der rumänische Präsident Klaus Iohannis auf dem Treffen, an dem auch die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen teilnahm. „Unsere Zusammenarbeit im Energiebereich ist eine Reaktion auf einen strategischen Anstoß. Sie wird unsere Widerstandsfähigkeit im Energiebereich erhöhen und die Diversifizierung der Versorgungs- und Transportwege sicherstellen. Sie ist angesichts der steigenden Energienachfrage in Europa marktgesteuert“, sagte Iohannis weiter. „Seit Beginn des russischen Krieges haben wir beschlossen, uns von den russischen fossilen Brennstoffen zu verabschieden und unsere Optionen auf verlässliche Partner im Energiebereich, wie die an diesem Tisch Anwesenden, zu erweitern. Und das funktioniert“, sagte Ursula von der Leyen. Von der Leyen fügte hinzu, dass das Projekt „Georgien, einem Land mit europäischem Schicksal, erhebliche Vorteile bringen könnte“. „Es könnte das Land zu einem Stromdrehkreuz machen und es in den EU-Strommarkt integrieren“, sagte sie. „Das Kabel unter dem Schwarzen Meer könnte Strom zu unseren Nachbarn in Moldawien und auf dem Westbalkan und natürlich in die Ukraine leiten.“ Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban, der von allen EU-Staats- und Regierungschefs die besten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin unterhält, lobte das Projekt und stellte fest, dass „die Zeiten der billigen Rohstoffimporte aus Russland vorbei sind“. „Wir wollen Wirtschaftswachstum und Sicherheit“, sagte Orban. „Wir sind hier zusammen, weil wir uns darauf geeinigt haben, neue Energiequellen für Europa zu erschließen“. Auch der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev begrüßte die Initiative als „eine neue ‚Brücke‘ von Aserbaidschan nach Europa“.    

Rentenpolitik
Ökonom kritisiert Rentenpolitik der SPD

Osnabrück – Renten-Ökonom Bernd Raffelhüschen hat die SPD-Rentenpolitik aufs Schärfste kritisiert und fordert die sofortige Abschaffung aller Anreize zur Frühverrentung. Zwar werde aus der Rente mit 63 die Rente mit 65, „aber das frühere Ausscheiden mit geringen Abschlägen bleibt möglich, und das heißt, es wird noch viel zu viele vorgezogene Ruheständler geben“, sagte der Freiburger Professor im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). De facto liege das Eintrittsalter zwischen 62 und 63 Jahren. „Deswegen: Die Regelung muss weg, sie hätte nie in Kraft treten dürfen.“ Seit 15 Jahren kämpfe die SPD nur dafür, dass die Menschen kürzer arbeiteten, kritisierte Raffelhüschen. „Sie hat die abschlagsfreie Rente mit 63 eingeführt, eine stetige Anhebung der Renten garantiert und die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Nicht-Rentenversicherte angehoben. Das alles geht komplett in die falsche Richtung, und das hat Kanzler Olaf Scholz nun begriffen“, sagte er mit Blick auf Scholz‘ Äußerungen, mehr Menschen müssten bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten können. Dass sie dies nicht täten, liege nicht an den Arbeitgebern. „Heute ist jeder Arbeitgeber froh, wenn er seine Mitarbeiter halten kann, so lange es geht“, sagte der Ökonom. Die „bizarren Ausnahmen“ der von Franz Müntefering eingeführten Rente mit 67 hätten den dramatischen Fachkräftemangel noch verschärft. Auch körperliche Überforderung sei kein relevantes Problem. „Das Gerede von Abertausenden Dachdeckern, die nicht mehr aufs Dach können, das ist völlig übertrieben. Der Anteil derer, die am Ende ihrer Kräfte sind und für die es in den Betrieben keine angemessenen Jobs mehr gibt, ist so klein, dass er bei der Sicherung des Systems nicht ins Gewicht fällt“, führte Raffelhüschen aus. Das Vorhaben von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil, das Rentenniveau zu stabilisieren, bezeichnete der Wissenschaftler als „völlig falschen Schritt“. Wörtlich ergänzte er: „Hubertus Heil war das größte Unheil für die Rentenversicherung, das wir erlebt haben.“ Die Renten an die Lohnentwicklung zu koppeln sei „absurd“. Stattdessen müssten die Bezüge für die Babyboomer gesenkt werden, weil sie weniger Kinder in die Welt gesetzt hätten. „Sie haben schließlich das Problem verursacht, für das sie ihre Nachkommen haften lassen wollen. Hubertus Heil stellt das Verursacherprinzip auf den Kopf. Ich hoffe, dass Olaf Scholz dem ein Ende bereitet und Hubertus Heil aufhält.“ Eine Absenkung des Rentenniveaus hätte auch keine dramatischen Folgen, erklärte Raffelhüschen, denn: „Die Realität ist: Es gibt heute keine Gruppe in Deutschland, die weniger von Armut bedroht ist als alte Menschen.“ Wenn die Menschen nicht länger arbeiteten, dürfte der Anteil durch ein niedrigeres Rentenniveau allenfalls leicht wachsen. „Wird hingegen länger gearbeitet, kann die Altersarmut noch weiter gedrückt werden. Und genau da müssen wir hinkommen.“ Die von FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner geplante Aktienrente werde auch nicht helfen, das System zu stabilisieren, erklärte Raffelhüschen weiter. In den kommenden Jahrzehnten fehlten 3.000 Milliarden Euro, um Beiträge und Rentenniveau stabil zu halten. „Wenn Christian Lindner davon zehn Milliarden Euro mit seinem Kapitalstock schließt, wird der Schuh nicht besonders groß. Wenn dieser Betrag auch noch durch Schulden finanziert wird, bleibt nur ein Badelatschen.“ Halte die Ampel an ihrer Politik fest, „dann müssen Arbeitnehmer bald 26 bis 28 Prozent ihres Lohnes in die Rente einzahlen, und zusätzlich müssen ein bis zwei Prozentpunkte des Bundeshaushaltes in die Rentenkasse fließen“, rechnete Raffelhüschen vor. Auch die Krankenkassenbeiträge würden hochgehen. „Eine Sozialabgabenquote von 55 Prozent, ist das den Jüngeren zumutbar? Nein. Es ist absehbar, dass der Generationenvertrag infrage gestellt werden wird. Wir laufen in ein hartes Verteilungsproblem zwischen Jung und Alt, daran führt kein Weg mehr vorbei“, so seine Prognose.

Silvester
Ärztepräsident fordert dauerhaftes Böllerverbot

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Osnabrück – Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert ein dauerhaftes Böllerverbot an Silvester. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Reinhardt:
„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren gute Erfahrungen mit einem Böllerverbot gemacht. Jetzt sollten Bund und Länder ein dauerhaftes und umfassendes Verbot beschließen.“
Die „ungeregelte Knallerei“ passt aus Sicht des Ärztekammerchefs nicht mehr in die Zeit. „Sie ist schlecht für Umwelt und Klima und führt immer wieder zu schweren Verletzungen“, argumentiert Reinhard. Jedes Jahr erlitten rund 8000 Menschen in Deutschland eine Verletzung des Innenohres durch explodierende Feuerwerkskörper. Besonders oft seien Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen sechs und 25 Jahren von Knalltraumata betroffen. Hinzu kämen Verletzungen am Auge und Verbrennungen. „Das bedeutet eine starke zusätzliche Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken, die ohnehin schon seit Monaten am Limit arbeiten“, sagte der Ärztechef der NOZ. In den vergangenen Jahren waren private Feuerwerke wegen der Corona-Pandemie verboten gewesen. Reinhard nannte es nun „vollkommen fehl am Platz, das neue Jahr mit Raketen zu begrüßen, während in Europa ein Krieg wütet“. „Bei zahlreichen Geflüchteten aus Kriegsgebieten löst die Silvesterknallerei schlimme Gefühle aus, bei manchen sogar Todesängste. Statt Geld für Böller und Raketen auszugeben, wäre mir ein Spenden-Feuerwerk für diese Menschen lieber.“

Syrienkrieg
Erdogan möchte Dreiertreffen mit Assad und Putin

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Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte am Donnerstag, Ankara wolle die Beziehungen zur syrischen Regierung durch trilaterale Kontakte normalisieren, die auch Russland einschließen würden.
„Dafür sollten zuerst unsere Geheimdienste zusammenkommen, dann unsere Verteidigungsminister, dann unsere Außenminister. Lassen Sie uns nach ihren Gesprächen als Führer zusammenkommen.“
Erdogan sagte, er habe diesen Vorschlag bereits seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin unterbreitet, der dem Fahrplan zugestimmt habe. Im August erklärte Erdogan, Ankara strebe nicht die Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad an, womit er eine Abkehr von seiner Politik der Unterstützung des Aufstands gegen Assads Regierung in den letzten zehn Jahren signalisierte, berichtet NTV. Der innenpolitische Druck auf Ankara, die Beziehungen zu Damaskus zu verbessern, wächst. Die Forderungen der türkischen Opposition nach einer Versöhnung zwischen der Türkei und Syrien werden täglich lauter, während die Öffentlichkeit den fast vier Millionen syrischen Flüchtlingen im Land immer feindseliger gegenübersteht. Die syrische Regierung wurde zu einem internationalen Paria, als sie 2011 gewaltsam gegen Proteste vorging und einen Bürgerkrieg auslöste, der bis heute andauert und vermutlich eine halbe Million Menschenleben gekostet hat. Mit 6,8 Millionen Flüchtlingen und 6,2 Millionen Binnenvertriebenen ist Syrien nach Angaben der Vereinten Nationen nach wie vor die größte Flüchtlingskrise der Welt. In den letzten Jahren haben jedoch viele arabische Länder, allen voran die Vereinigten Arabischen Emirate, ihre Beziehungen zu Damaskus wieder aufgenommen. Mehrere haben die Arabische Liga aufgefordert, Syrien wieder aufzunehmen. In der Zwischenzeit hat Washington direkte Gespräche mit syrischen Beamten geführt, um Kompromisse und die Freilassung des US-Journalisten Austin Tice zu erreichen. Das durch ein Jahrzehnt Krieg, harte Sanktionen und eine verheerende Wirtschaftskrise verkrüppelte Damaskus ist an einer Wiederaufnahme der Beziehungen interessiert, aber viele in Ankara halten die Bedingungen der syrischen Regierung für Gespräche nicht nur mit der Türkei, sondern auch mit den USA und der Arabischen Liga für unrealistisch. Erdogan fügte hinzu, dass die Türkei die Anwesenheit militanter kurdischer Gruppen in Syrien entlang der türkischen Grenze jedoch weiterhin nicht dulden werde. Die Türkei betrachtet die Miliz der Volksschutzeinheiten (YPG) als eine Erweiterung der Terrororganisation PKK, die sich seit Jahrzehnten im Krieg mit dem türkischen Staat befindet. Erdogan erklärte, die Türkei werde die YPG weiterhin in der 30-km-Zone südlich ihrer Grenze bekämpfen, die im Rahmen einer Reihe von Vereinbarungen mit Assads Schutzherrn Russland zur Pufferzone erklärt wurde. Erdogan beschuldigte die YPG, unter dem Schutz der USA Ölquellen zu betreiben, nur um das Produkt an Damaskus zu verkaufen. „Wohin verkaufen sie das Öl? Sie verkaufen an das Regime“, sagte Erdogan. „Aber jetzt ist es mit der Geduld vorbei. Jetzt haben wir alle möglichen Schritte gegen ihre Raffinerien, Ölquellen usw. unternommen und tun dies auch weiterhin. Die Türkei hat im vergangenen Monat auch die Ölquellen ins Visier genommen und damit Spannungen mit den USA ausgelöst, die Truppen in der Nähe haben und die SDF unterstützen, eine von der YPG geführte Miliz. Als Reaktion auf einen tödlichen Terroranschlag in Istanbul im November begann die Türkei eine intensive Bombardierungskampagne in Nordsyrien. Bei der türkischen Reaktion wurden sowohl syrische Regierungstruppen als auch YPG-Kämpfer getötet.

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Der Anruf von Netanjahu und Erdogan folgt auf die Bemühungen der scheidenden Regierung um eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Jerusalem und Ankara.

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Ukraine-Krieg
Heusgen: Ukraine mit Panzern und Flugabwehrraketen unterstützen

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München – Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, hat kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel darauf gedrängt, die Ukraine mit Panzern und Flugabwehrraketen zu unterstützen. Heusgen sagte am Donnerstag im rbb24 Inforadio, man müsse die Ukraine wirtschaftlich und humanitär unterstützen, aber auch im Abwehrkampf gegen die russische Aggression: „Deswegen müssen wir auch jetzt, wie ich finde, endlich überlegen, dass wir die Ukraine auch im Hinblick auf die von ihnen erbetenen Panzer unterstützen und dass wir Europäer, die über den Panzer verfügen, dass wir das auch jetzt liefern.“ In diesem Zusammenhang betonte Heusgen auch die Relevanz von Flugabwehrraketen: „Es ist furchtbar, wie Russland im Zusammenspiel mit dem genauso schrecklichen Iran systematisch die Infrastruktur der Ukraine zerstört und was wir da an Möglichkeiten haben, sollten wir auch nutzen.“ Deutschland hat der Ukraine weitere Waffenlieferungen zugesagt. Allerdings betrifft das nicht den von Kiew geforderten Kampfpanzer Leopard 2. Seine Regierung könne allerdings nicht nachvollziehen, warum die Bundesregierung beim Kampfpanzer zögere, gleichzeitig aber Artillerie an die Ukraine liefere, so der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba gegenüber der tagesschau. „Diese Argumentation verstehen wir ehrlich gesagt nicht“, fügte Kuleba hinzu. Auch interessant

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Ein türkisches Unternehmen führt Gespräche über die Entsendung von „schwimmenden Kraftwerken“ in die Ukraine, um das angeschlagene Land mit Strom zu versorgen.

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Immobilien
Ranking: 8,9 Millionen Euro für Wohnung in Berlin

Für Immobilien im Luxussegment mussten Käufer in Deutschland in diesem Jahr schwindelerregende Preise bezahlen. Das kostspieligste Haus wurde für 15 Millionen Euro angeboten, die luxuriöseste Wohnung kostete 8,9 Millionen Euro. Das zeigt ein immowelt Ranking der jeweils 10 teuersten Häuser und Wohnungen, die zwischen Januar und November 2022 auf immowelt.de inseriert wurden. Während sich unter den exklusivsten Häusern besonders viele Domizile an den oberbayerischen Seen befinden, dominieren Objekte aus Berlin, München und Hamburg die Rangliste der teuersten Wohnungen. Fast 9 Millionen Euro für eine Wohnung in Berlin Ganz vorne im Ranking der kostspieligsten Wohnungen steht eine luxuriöse Unterkunft im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Für 8,9 Millionen Euro konnten zahlungskräftige Käufer eine hochwertig sanierte Altbauwohnung mit Dachterrasse, 8 Zimmern und 437 Quadratmeter Wohnfläche beziehen. Auf Platz 2 folgt eine weitere Wohnung in Berlin, die mit 8 Millionen Euro zu Buche schlug. Für die Summe gab es ein 454 Quadratmeter großes Penthouse im Bezirk Mitte in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor. Insgesamt befinden sich 4 der 10 teuersten Wohnungen in der deutschen Hauptstadt. Auch in München konnten Käufer in diesem Jahr Wohnungen zu Spitzenpreisen erwerben. Die kostspieligste Bleibe in der bayerischen Landeshauptstadt wurde für 7,95 Millionen Euro angeboten (Platz 3). Für den Betrag bekam man ein Penthouse am Englischen Garten mit 258 Quadratmeter Wohnfläche. Außerdem standen in der Isar-Metropole noch eine 261 Quadratmeter große Wohnung für 6,98 Millionen Euro (Platz 6) und ein Eigenheim mit 250 Quadratmeter Wohnfläche für 6,3 Millionen Euro (Platz 7) zum Verkauf. Der Quadratmeterpreis der Münchner Wohnungen lag aufgrund deren deutlich geringerer Wohnfläche sogar höher als bei den beiden spitzenplatzierten Berliner Immobilien. Wer eine luxuriöse Wohnung außerhalb der Großstadt bevorzugte, wurde südlich von München im Landkreis Miesbach fündig: Für 6,295 Millionen Euro gab es dort eine 210 Quadratmeter große Unterkunft am Tegernsee (Platz 8). Komplettiert wird das Ranking von zwei Luxusdomizilen in Hamburg. Die teuerste Wohnung in der Hansestadt wurde für 7,9 Millionen Euro angeboten, was Platz 4 im Ranking entspricht. Für diese Summe konnten zahlungskräftige Interessenten eine Bleibe im Herzen der HafenCity mit 314 Quadratmeter Wohnfläche und Blick auf die Elbe erwerben. Bis zu 15 Millionen Euro am Ammersee Während die Rangliste der teuersten Wohnungen von den drei größten deutschen Städten dominiert wird, finden sich unter den 10 kostspieligsten Häusern besonders viele Anwesen an den oberbayerischen Seen. Am meisten mussten Käufer für eine Villa im am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech bezahlen: Für 15 Millionen Euro bekam man ein Anwesen mit eigenem Steg, 12 Zimmern und 6.328 Quadratmeter Grundstücksfläche. Am Starnberger See fanden Käufer Luxus-Domizile für 12,8 Millionen Euro (Platz 3), 11,4 Millionen Euro (Platz 5) und 10,38 Millionen Euro (Platz 7). Wer dagegen ein luxuriöses Leben in der Nähe der Großstadt bevorzugte, wurde im südlich von München gelegenen Grünwald fündig. Eine Villa mit Pool in der mondänen Gemeinde stand für 12,9 Millionen Euro zum Verkauf (Platz 2). Wohlhabende Käufer, die in der bayerischen Landeshauptstadt wohnen wollten, konnten Villen im Nobelviertel Bogenhausen für 10,9 Millionen Euro (Platz 6) und für 8,4 Millionen Euro (Platz 10) beziehen. Die Grundstücksflächen der beiden Münchner Häuser sind jedoch trotz hoher Preise deutlich geringer als bei den meisten anderen Immobilien im Ranking, was an den kaum verfügbaren und daher sehr teuren Grundstücken innerhalb der Isar-Metropole liegen dürfte. Lediglich 2 der 10 teuersten Häuser befinden sich außerhalb Bayerns – beide wurden in Hamburg-Eppendorf angeboten. Für die Domizile an der Alster mussten Käufer 8,9 Millionen Euro (Platz 8) und 8,5 Millionen Euro (Platz 9) bezahlen. Berechnungsgrundlage: Datenbasis waren Angebote, die zwischen Januar und November 2022 auf immowelt.de inseriert wurden. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise.

Hochzeitsplanung
Brautkleider Köln – der passende Look

Vor dem großen Tag lohnt es sich, einen Blick auf alle Informationen zu werfen, die sich hinter dem Begriff Brautkleid verstecken. Hierbei handelt es sich nicht einfach um ein Kleid, sondern viele Fragen sollten im Vorfeld beantwortet werden, um am Ende das passende Modell zu finden.

Welche Eigenschaften werden bei einem Brautkleid unterschieden?

Als Erstes muss natürlich die Frage der Farbe geklärt werden, doch im zweiten Schritt ist auch das Material des Brautkleides eine wichtige Entscheidung, denn jede Braut möchte sich an ihrem besonderen Tag auch wohlfühlen. Der dritte Punkt sollte dann über die Länge des Brautkleides entscheiden, doch auch der eigentliche Stil muss in weiteren Punkten beantwortet werden.

Wie kommt die Braut zu ihrem perfekten Brautkleid?

Bevor Geschäfte oder Modeseiten besucht werden, sollten die eigenen Wünsche notiert werden, damit durch die große Auswahl die eigenen Wünsche nicht verfälscht werden. Hier sollten Farbe, Stil, Länge, Material und wichtige eigene Ansprüche notiert werden. Erst im nächsten Schritt sollte zu Magazinen über Hochzeitsmode Köln bzw. Brautmode Köln greifen oder passende Webseiten im Internet besuchen.

Die Vorgehensweise ist entscheidend, weil nur so sichergestellt wird, dass eigene Wünsche immer im Vordergrund bleiben.

Wo finden Frauen ein passendes Brautkleid?

Zahlreiche Antworten und Möglichkeiten verbergen sich hinter der Frage, wo die passenden Brautkleider Köln gekauft werden kann. In jeder Stadt befinden sich zahlreiche Brautmoden-Geschäfte, die im Zweifelsfall schnell durch eine Google-Suche ausfindig gemacht werden können.

Natürlich ist gerade in der heutigen Zeit auch das Internet immer eine gute Idee, um passende Brautkleider Köln zu finden, dennoch ist es im letzten Schritt doch empfehlenswert, dass das Brautkleid einer Anprobe standhält – und zwar vor einem Kauf. Alternativ sollte beim Internetkauf nach der Option „Anprobe vor dem Kauf“ Ausschau gehalten werden.

Muss es immer ein neues Brautkleid sein?

Gewiss ist es der schönste Tag im Leben eines Paares und doch sind Ausgaben ein wichtiger Faktor, der nicht aus den Augen verloren werden sollte. Neben der Lokation und der eigentlichen Feier ist es gerade das Brautkleid, das in der Regel hohe Kosten verursacht und doch nur ein einziges Mal getragen wird. Angesichts dessen lohnt es sich auch, nach Secondhand-Brautmoden zu schauen.

Viele Brautmodengeschäfte bieten neben neuen Modellen auch gebrauchte Brautkleider an. Doch auch Verwandte oder Freunde haben eventuell noch ein Brautkleid im Schrank. Hier kann eine Frage schnell einige hundert Euro einsparen, also warum nicht über ein gebrauchtes Brautkleid nachdenken?

Planung ist alles

Sobald alle wichtigen Punkte geklärt sind und die Braut sich für eine Anprobe in einem Brautmoden-Geschäft entschieden hat, sind auch hier weitere Dinge im Voraus wichtig. Zur Anprobe im Brautmodenladen sollte eine Braut schon die gewünschten Accessoires mitbringen, damit diese mit dem Brautkleid abgestimmt werden können.

Doch auch Nylonstrümpfe, Brautschuhe, Haarspange oder auch Make-up sollten mit dabei sein. Damit an dieser Stelle nichts vergessen wird, kann bei einer Terminvereinbarung einfach nachgefragt werden, was für eine Anprobe alles mitgebracht werden soll.

Yachtcharter in Kroatien:
Die schönsten Ziele an der kroatischen Adriaküste

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Die kroatische Adriaküste ist eine der beliebtesten Ziele weltweit für einen Urlaub auf einem Motorboot oder einer Segelyacht. Kroatien ist ein Ort, der perfekt ist, um ihn vom Meer aus zu erkunden. Das Land überzeugt vor allem mit atemberaubender Küstenlinie, kristallklarem Wasser, tausende Inseln und traumhaften Häfen. Selbst in der Hochsaison, wenn die Wetterbedingungen idyllisch sind, kann man ruhige Ankerplätze und naturbelassene Buchten und Strände finden. Dabei muss man keine Yacht besitzen, sondern kann durch die vielen, hervorragenden Yacht Charter Kroatien kostengünstig und zuverlässig verschiedenste Boote wie Segelyachten, Katamarane oder Motorboote mit oder ohne Skipper buchen. Split, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist ein idealer Ausgangspunkt für den Start der Bootstour. Einige der beliebtesten und bekanntesten Inseln, Hvar, Brac und Korcula, sind nur einen kurzen Tagesausflug von Split entfernt. Entdecken Sie hier die schönsten Ziele an der kroatischen Adriaküste, welche man bei einer Tour mit einer Yacht unbedingte besichtigen sollte. Dubrovnik: Perle der Adria Lord Byron, ein bekannter britischer Dichter, nannte die Stadt Dubrovnik die »Perle der Adria«. Ein Name, der sich bis heute gehalten hat. Die Ursprünge von Dubrovnik reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, als die Stadt noch unter dem Namen Ragusa bekannt war. Das historische Stadtzentrum gehört mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Absolutes Highlight sind die Stadtmauern, von denen man einen atemberaubenden Blick auf das türkisfarbene Meer und das historische Stadtzentrum hat. Insel Lavsa: Krone der kroatischen Inseln Die Insel Lvasa ist eine 1,78 km² große Insel im Nationalpark Kornaten, welche als „Krone der kroatischen Inseln“ bekannt ist. Die Insel ist die Größte im Nationalpark Kornaten, welcher insgesamt aus 89 Inseln und Riffe besteht und ideal für Leute ist, die unberührte Natur suchen. Um den geschützten Park mit dem Boot betreten und befahren zu können, benötigt man eine Eintrittskarte, welche man vorab reservieren muss. Auch der anliegende Naturpark Telaščica im Norden ist eine Reise wert. Sveti Klement: Größte Insel der traumhaften Pakleini Inseln Die Sveti Klement Insel ist die größte der berühmten Palkleni Inseln, die direkt vor der Küste von Hvar liegen. Insgesamt bestehen die Palkleni Inseln aus 20 Inseln und Felsenriffen. Die abgelegene Reihe von Inseljuwelen sind für ihre herrlichen Strände und ihre friedliche und naturbelassene Umgebung bekannt. In Sveti Klement findet man einen wunderschönen kleinen Hafen mit leckeren Restaurants am Wasser und eine berühmte Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Auch die Stadt Hvar ist von hier aus leicht zu erreichen, um das lebhafte Nachtleben und die erstklassigen Restaurants zu genießen oder die historischen Stätten und die mittelalterliche Architektur zu erkunden. Während es Sveti Klement keine Liegeplätze gibt, finden man in den wunderschön abgelegenen Buchten der Pakleni Inseln zahlreiche Ankerplätze. Von Rogoznica aus Dalmatien erkunden Der kleine Ferienort Rogoznica liegt in einer tiefen, geschützten Bucht und blickt auf eine lange Geschichte als Fischerdorf zurück. Rogoznica befindet sich auf einer kleinen Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Das Dorf verfügt über eine traumhafte Uferpromenade mit Restaurants, Bars und Geschäften, welche besonders bei Sonnenuntergang einen malerischen Blick auf die Bucht bietet. Rogoznica liegt im Norden von Dalmatien und ist ein sehr guter Ausgangspunkt, die atemberaubende Region Dalmatien mit einer Yacht zu erkunden.