Wirtschaft
USA: Starkes Wachstum im Dienstleistungssektor

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Gastkommentar von Florian Ielpo

Der US-Arbeitsmarktbericht für Januar hat bei den Anlegern begründete Zweifel geweckt. Die Märkte schienen weitgehend davon überzeugt zu sein, dass die Fed die nächste Zentralbank sei, die ihren Zinserhöhungszyklus beendet, und dass der Rückgang der Inflation beschlossene Sache sei. Doch die Nachricht, dass die US-Wirtschaft im vergangenen Monat mehr als 500.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, veranlasste die Anleger dazu, noch einmal umzudenken.
  • Der starke US-Arbeitsmarktbericht vom Januar hat die Annahme der Anleger erschüttert, dass eine weiche Landung möglich ist
  • Hinter der aktuellen Arbeitsmarktzahl verbirgt sich jedoch die bemerkenswerte Stärke des Dienstleistungssektors
  • Dieser Sektor ist allerdings der schlechteste aller Indikatoren, wenn es um das Risiko einer Rezession geht, wie eine historische Analyse zeigt. Anleger sollten ihm vorerst nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken.

Angesichts der derzeitigen großen wirtschaftlichen Unsicherheit ist diese Überraschung alles andere als willkommen, und die Märkte reagierten heftig. Betrachtet man die Zahlen des Beschäftigungsberichts im Einzelnen, so zeigt sich, dass nicht in allen Sektoren neue Stellen geschaffen wurden, sondern dass der größte Teil des Beschäftigungszuwachses auf den Dienstleistungssektor entfiel. Der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe, der sich von einem Wert unter 50, welcher auf eine Schrumpfung hindeutet, wieder in den Wachstumsbereich von 55,2 bewegt hat, lässt Zweifel an der von vielen erwarteten „flachen“ Rezession aufkommen.

Ist die Möglichkeit einer sanften Landung nun vorbei? Bedeutet die Stärke des Dienstleistungssektors, dass die Wirtschaft überhaupt nicht zu landen braucht? Eine interessante Sichtweise auf diese Frage findet sich bei den Konjunkturtheoretikern der späten 70er Jahre, aber ist ihre Botschaft noch aktuell?

Starkes Wachstum im Dienstleistungssektor

Das Problem des US-Arbeitsmarktberichts ist nicht die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze, sondern ihre Zusammensetzung. Der Bericht zeigt einen Anstieg von 443.000 Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft gegenüber den erwarteten 190.000. Rechnet man die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst hinzu, so haben die USA im Januar 517.000 neue Stellen geschaffen, was in der Tat eine erstaunlich hohe Zahl ist.

Einige Sektoren haben im Januar Arbeitskräfte entlassen, vor allem in verschiedenen Industriezweigen wie dem Transportwesen, dem Gesundheitswesen oder der Informationstechnologie. Diese Entlassungen stehen im Einklang mit den Ankündigungen großer Unternehmen während der Gewinnsaison für das vierte Quartal.

Die Gesamtzahl blieb jedoch mit 27.000 verlorenen Arbeitsplätzen im Vergleich zu den neu geschaffenen Stellen niedrig. Interessant ist, dass die meisten dieser neuen Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor entstanden sind. Wir sehen, dass 338.000 der 517.000 Arbeitsplätze aus diesem Sektor stammen. Betrachtet man die langfristigen Trends, so tragen diese Neueinstellungen dazu bei, die seit der Pandemie im Jahr 2020 verlorenen Arbeitskräfte zu ersetzen, die zu 17 Millionen Entlassungen im gesamten Dienstleistungssektor führten.

Unseren Schätzungen zufolge fehlen im Dienstleistungssektor immer noch 1,8 Millionen Arbeitsplätze, so dass diese mehr als 300.000 Neueinstellungen im Vergleich dazu gering erscheinen. Die Lage ist also gut, und der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe besagt nichts anderes. Dies ist der Hintergrund des überraschenden Beschäftigungswachstums im Januar. Bedeutet dies, dass die Gefahr einer Rezession neutralisiert wurde?

Die Realität des Konjunkturzyklus

Der Dienstleistungssektor ist, auch wenn er in den meisten entwickelten Volkswirtschaften systembedingt groß ist, aufgrund seiner mangelnden Volatilität einer der schlechtesten Orte, um nach Anzeichen für eine Verstärkung der rezessiven Kräfte zu suchen. Keine der Zeitserien, die ökonometrisch ausgewählt werden, um unser Wachstumssignal zu konstruieren, ist mit diesem Sektor verbunden: Die reale Konjunkturmeldung hat alle ökonometrischen Analysen überlebt, die wir zur Erstellung unserer Indikatoren eingesetzt haben.

Anzeichen einer Rezession sind in der Industrie und bei den Wohnungsbauinvestitionen zu finden, nicht im Dienstleistungssektor. Die Analyse der Wirtschaftswissenschaftler Robert Hodrick und Edward Prescott – dieselben, die den Hodrick-Prescott-Filter entwickelt haben, der kurzfristige Schwankungen in den Konjunkturdaten herausfiltert – sollte immer noch als Leuchtturm im derzeitigen Makro-Nebel betrachtet werden. Wir sollten den Daten zur Beschäftigung im Dienstleistungssektor nicht zu viel Bedeutung beimessen, denn hier ist es wahrscheinlich am unwahrscheinlichsten, dass eine Rezession zuerst eintritt.

Einfach ausgedrückt, zeigt der US-Arbeitsmarktbericht die derzeitige Stärke des Dienstleistungssektors. Wenn man jedoch versucht, das Risiko einer Rezession zu bewerten, sollten sich die Anleger auf etwas anderes konzentrieren.


Florian Ielpo Head of Macro, Multi Asset bei Lombard Odier Investment Managers

Türkei-Beben
Erdbeben: Türkei dankt Armenien für Hilfe

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Ankara – Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem armenischen Amtskollegen Ararat Mirsojan, dankte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Armenien für die Hilfe nach den verheerenden Erdbeben, die die Türkei in der letzten Woche heimgesucht hatten. Armenien reiche der Türkei in dieser schwierigen Zeit die Hand der Freundschaft und demonstriere Solidarität und Zusammenarbeit, sagte Çavuşoğlu am Mittwoch in Ankara. Mirsojans Besuch in der Türkei, sein zweiter seit März 2022, sei „bedeutsam“, da er auf die beiden Erdbeben der letzten Woche folgt. Çavuşoğlu wies darauf hin, dass Armenien nach den Beben ein 28-köpfiges Such- und Rettungsteam in die Türkei entsandt habe, das seit dem 8. Februar in Adıyaman im Einsatz sei. „Sie haben 100 Tonnen humanitäre Hilfe geschickt und angekündigt, weitere Hilfe zu schicken“, betonte der Minister und dankte dem Team für seine „harte Arbeit“, insbesondere für die Rettung eines kleinen Mädchens in Adıyaman. „Wir haben gesehen, wie glücklich sie waren, als sie versuchten, unsere Bürger zu retten“, so Çavuşoğlu. Unterdessen brachte Mirzoyan die Bereitschaft Armeniens zum Ausdruck, in diesen schwierigen Zeiten Frieden zu schaffen. Die Spitzendiplomaten hoffen auch, dass die jüngste Verbesserung der Beziehungen, insbesondere die Erdbebenhilfe, dazu beitragen könnte, die Pläne der beiden Nationen für eine formale Normalisierung nach jahrzehntelanger Feindseligkeit zu beschleunigen. Obwohl sie keinen genauen Zeitplan nannten, da die Gespräche zu diesem Zweck noch andauern, erklärten beide Minister, dass ihre Regierungen bereit seien, die Beziehungen vollständig wiederherzustellen, einschließlich der Öffnung der Grenze, die in der vergangenen Woche zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder geöffnet wurde, um den Transport humanitärer Hilfe in die erdbebengeschädigten Regionen zu erleichtern. Fünf Lastwagen mit Hilfsgütern aus Armenien überquerten die Grenze über den Kontrollpunkt Alican in der osttürkischen Provinz Iğdır, der auch 1988, als Armenien von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, genutzt wurde, um vom Türkischen Roten Halbmond (Kızılay) gesammelte Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete zu bringen. Im vergangenen Jahr erklärte der armenische Premierminister Nikol Pashinian, dass Armenien ohne Vorbedingungen diplomatische Beziehungen mit der Türkei aufnehmen wolle, und Vertreter beider Seiten vereinbarten, die Landgrenze für Drittstaatsangehörige, die beide Länder besuchen, so bald wie möglich zu öffnen, so die damalige Erklärung des Außenministeriums. Im Dezember 2021 ernannten die beiden Länder Sonderbeauftragte, die zur Normalisierung der Beziehungen beitragen sollten, ein Jahr nachdem Armenien in der umstrittenen Region Karabach gegen Türkeis Verbündeten Aserbaidschan verloren hatte. Im Februar 2022 nahmen die Türkei und Armenien nach einer zweijährigen Unterbrechung ihre ersten kommerziellen Flüge wieder auf.

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– Türkei – Geschäftsleute hoffen auf baldige Öffnung der Grenzen zu Armenien

Geschäftsleute und Ladenbesitzer in Kars wünschen sich Handel mit dem benachbarten Armenien.

Geschäftsleute hoffen auf baldige Öffnung der Grenzen zu Armenien
 

Ukraine-Krieg
EKD-Bevollmächtigte: Man wird Putin besiegen müssen

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Köln – Die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin, Prälatin Anne Gidion, hält eine militärische Niederwerfung der russischen Angreifer in der Ukraine für unumgänglich. „Man wird Putin besiegen müssen, ohne das russische Volk als Ganzes auf Dauer in Mithaftung für seine Untaten zu nehmen“, sagte Gidion dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). Auch die Bibel kenne die Kategorie des Sieges, betonte die protestantische Theologin. Um Gerechtigkeit herbeizuführen, müssten bisweilen „Mächtige vom Thron gestürzt“ werden. Rat und Synode der EKD hatten ganz klar das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung“ betont. „Und wir sagen angesichts eines Angriffskriegs auf einen souveränen Staat auch, dass die Ukrainer auch unser Wertesystem und die Demokratie verteidigen. Dafür brauchen sie Waffen.“ Gidion räumte ein, dass es in der evangelischen Kirche unterschiedliche Positionen zu den Fragen von militärischer Gegenwehr und Waffen gebe. Mit der früheren Ratsvorsitzenden Margot Käßmann, die aktuell das „Friedensmanifest“ von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht unterstützt, an der Spitze hätte die EKD „möglicherweise eine andere Argumentationstektonik“. Margot Käßmann verteidigt „Manifest für den Frieden“ Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat eine einseitig militaristische Logik in der Diskussion über den Ukraine-Krieg kritisiert. Es gehe nicht um den Sieg der Ukraine, sondern „um einen Waffenstillstand als vordringliches Ziel“, sagte Käßmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). Der öffentliche Diskurs spiegele bisher nicht wider, dass die Hälfte der Menschen in Deutschland die Waffenlieferungen kritisch sehe. „Aber diese Haltung wird in der Debatte gnadenlos niedergemacht. Das ist gefährlich für die Demokratie.“ Deshalb unterstütze sie das von der Publizistin Alice Schwarzer und der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht initiierte „Manifest für den Frieden“, so Käßmann. Sie gehört zu den Erstunterzeichnenden des Aufrufs, den in einer Woche fast eine halbe Million Menschen unterschrieben haben. Das Reden von Sieg bringe keine Perspektiven, sagte die Theologin weiter. „Die westlichen Bündnispartner müssen der Ukraine sagen, was ihre Ziele sind. Wie lang soll der Krieg dauern? Was soll das Ende sein, an dem dann Verhandlungen beginnen müssen? Ich sage: Das Ende muss schnellstmöglich kommen.“ In scharfen Worten verwahrte die frühere Landesbischöfin von Hannover sich gegen die Kritik des ukrainischen Vize-Außenministers Andrii Melnyk, der Käßmann wegen ihrer Unterstützung des Manifests als „Pastorin der Schande“ bezeichnet hat. „Ich frage mich, ob er auch nur die geringste Ahnung vom Neuen Testament und seiner Botschaft vom Frieden für die Menschen hat.“ Den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill, der den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine religiös als metaphysischen Kampf für das Gute rechtfertigt, nannte Käßmann einen Verräter an christlichen Grundüberzeugungen. „Ich bin davon überzeugt, dass sich aus dem Evangelium keine Legitimation für Gewalt ableiten lässt. Die Kirchen sind immer in die Irre gegangen, wenn sie Waffen gesegnet haben.“  

Ukraine-Krieg
Lenn Kudrjawizki: Krieg in der Ukraine zerreißt mir das Herz

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Osnabrück – Lenn Kudrjawizki (47), aus dem Kroatien-Krimi bekannter Schauspieler mit russisch-weißrussisch-ukrainischen Wurzeln, verzweifelt wenige Tage vor dem Jahrestag des Kriegsausbruchs an der Situation in der Ukraine: „Es ist ein kaum zu ertragendes Gefühl. Abgesehen davon, dass für mich jeder Krieg jeglicher Logik entbehrt, hat dieser Krieg mir ein Stück weit Identität und Seele geraubt, mit denen ich groß geworden bin und die für mich Wurzeln bedeuten. Es zerreißt mir das Herz“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Für mich war es immer eine Welt aus vielen Völkern, die Sowjetunion hieß, als ich ein Kind war“, fuhr Kudrjawizki fort. „Ich habe nicht zwischen Russland und Ukraine unterschieden, mir war es egal, ob mein Vater in der Ukraine geboren wurde und meine Mutter in Russland. Für mich war es ein russischsprachiger Kosmos. Dass das jetzt zwei unabhängige souveräne Staaten sind, ändert nichts an meiner Erinnerung aus der Kindheit.“ Auf den Einwand, dass die Sichtweise des russischen Präsidenten Putin ähnlich sei, sagte der 47-Jährige: „Richtig – allerdings hat sich die Welt mit der Wende verändert, und es gab bestimmte Entscheidungen mit neuen Grenzen und Staaten, die man respektieren muss. Russland, Weißrussland und die Ukraine waren für mich immer die Welt meiner Vorfahren.“ Noch immer seien Verwandte von ihm in der schwer umkämpften Stadt Charkiw, berichtete der Schauspieler weiter: „Sie leben noch – in Angst und Schrecken. Und sie erzählen uns, wie das Nachbarhaus getroffen wurde und wie sie beten, dass ihr Haus nicht auch von Raketen getroffen wird. Auf der anderen Seite haben wir russische Freunde, deren Gedanken von der Propaganda so verdreht sind, dass man mit ihnen kaum noch reden kann.“ „Bezogen auf den Konflikt, versteht der Westen nicht die Opferungsbereitschaft des russischen Systems“, sagte Kudrjawizki weiter. Es gebe in Russland wahrscheinlich keine einzige Familie, die nicht wenigstens ein Opfer hat, das in der stalinistischen Vergangenheit durch die eigene Regierung ums Leben gekommen ist. Allein Stalin habe Millionen seiner eigenen Leute umbringen lassen. „Das Volk hat die genetische Information in sich, wenn du den Mund aufmachst und auf die Straße gehst, macht die Regierung wahr, was sie dir angedroht hat“, sagte der Schauspieler. „Du glaubst das, weil deine Vorfahren es erlebt haben. Es gibt keine demokratische Tradition mit Demonstrationen und allem anderen, was dazugehört. Auf der anderen Seite sehe ich die Künstler, die den Mund aufmachen und weg sind aus dem Land. Filmproduzenten, die mich auf Whatsapp anschreiben und sich nicht trauen, das Wort Krieg zu benutzen.“ Am kommenden Dienstag erscheint Kudrjawizkis Autobiografie „Familienband“, am 23.2. und 2.3. ist er in zwei neuen Folgen des Kroatien-Krimis der ARD zu sehen.

Religion
CBD halal oder haram für Muslime?

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Berlin In letzter Zeit haben sich viele Muslime gefragt, ob der Konsum von CBD halal oder haram ist. Während es bei Cannabisprodukten, die THC enthalten, klar ist, dass sie für Muslime verboten sind, gibt es bei nicht psychoaktiven Cannabidiol CBD unterschiedliche Meinungen. In diesem Artikel werden wir die Unterschiede zwischen CBD Öl und CBD Blüten betrachten und klären, ob sie als halal oder haram im Islam einzustufen sind. Ist CBD halal oder haram? So legen es Imame aus Wir haben uns intensiv mit der Frage auseinandergesetzt und zwei Imame zu Rate gezogen, die sich besonders gut mit der Scharia auskennen. Das Ergebnis lautet wie folgt:
  • Der Konsum von CBD haltigen Produkten wie CBD Öl, CBD Liquid, CBD haltige Lebensmittel oder anderen Pflegeprodukten ist halal, solange sie kein berauschendes THC oder Gelatine aus Schweinefleisch enthalten.
  • Der Konsum von CBD Blüten, CBD Tee (Hanftee) dagegen ist haram. Da der Gehalt an THC nicht bei Null Prozent liegt, kann eine berauschende (psychoaktive) Wirkung nicht ausgeschlossen werden. Berauschende Produkte sind im Islam grundsätzlich haram, also verboten.
  • Einen vollständigen Überblick gibt das Portal Edelhanf unter “ CBD halal oder haram
Diese CBD Produkte können von Muslimen bedenkenlos gekauft und konsumiert werden:
  • vegane CBD Öle ohne berauschende Wirkung und ohne Beigabe von Gelatine aus Schweinefleisch und aus CO2-Extraktion ohne Alkohol. CBD Öl kaufen dass als halal eingestuft wird.
Was bedeuten haram, halal und makruh im Islam? Als Muslim ist es wichtig, sich an die religiösen Vorschriften zu halten, um ein gottgefälliges Leben zu führen. Eine dieser wichtigen Vorschriften ist die Unterscheidung zwiscchen dem, was haram (verboten) und dem, was halal (erlaubt) ist. Dies betrifft nicht nur das Essen und Trinken, sondern auch das Verhalten im Alltag. Viele Muslime sind jedoch unsicher in der Auslegung dieser Vorschriften, was es schwer macht, ein konsequentes Leben nach den Regeln der Religion zu führen. Dazu gehört auch die Einschätzung, ob der Konsum von CBD Öl oder CBD Blüten halal oder haram ist. Die wichtigsten Quellen für die Auslegung der religiösen Vorschriften im Islam sind der Koran (Qur’an) und die Hadithen, Überlieferungen über das Verhalten und die Aussagen des Propheten Mohammed. Daneben wird auch die sogenannte Scharia zurate gezogen, um eine Sühne für bestimmte Vergehen zu bestimmen. Eine weitere Möglichkeit, Klarheit über haram oder halal zu erlangen, ist es, einen Gelehrten oder Imam zu Rate zu ziehen. Einige Beispiele für haram und halal Handlungen im Islam Die Frage, ob etwas im Islam als haram oder halal gilt, beschäftigt viele Muslime und insbesondere der Bereich des Essens und Trinkens ist hierbei besonders prominent. Die religiösen Vorschriften verbieten zum Beispiel das Essen von Fleisch von Tieren, die nicht im Namen Gottes geschlachtet wurden, sowie den Konsum von Alkohol. Auch bestimmte Lebensmittel, wie Schweinefleisch und Schalentiere, sind generell verboten und gehören zu den Dingen, die Muslime meiden sollten. Hier sind zehn Beispiele für haram Handlungen im Islam:
  1. Essen von Schweinefleisch und Verzehr von nicht halal geschlachtetem Fleisch.
  2. Trinken von Alkohol und anderen berauschenden Getränken.
  3. Rauchen von Tabak und anderen berauschenden Mitteln wie Cannabis und psychoaktive Drogen.
  4. Glücksspiel.
  5. Lügen und Täuschen.
  6. Diebstahl und Betrug.
  7. Unmoralische Handlungen wie Prostitution und Ehebruch.
  8. Beleidigung und Verleumdung anderer Menschen.
  9. Ungerechte Behandlung anderer Menschen, wie Diskriminierung oder Ausbeutung.
  10. Verstoß gegen die moralischen Werte des Islam, wie z.B. Unzucht oder Anstößiges Verhalten.
Viele Muslime sind unsicher, welche Handlungen halal und welche haram sind, nicht nur im Bereich von Essen und Trinken. Auch Kleidung, Musik und Freizeitgestaltung sind Themen, bei denen Muslime unsicher sein können. Im Islam gibt es keine festen Regeln für diese Bereiche, sondern es kommt auf die Absicht und Motivation hinter der Handlung an. Eine Handlung wird als halal betrachtet, wenn sie den moralischen Werten des Islam entspricht und keinen negativen Einfluss auf die Gesellschaft hat. Es ist dabei wichtig, dass die Handlung keine unangemessenen Inhalte enthält und nicht gegen die moralischen Grundsätze des Islam verstößt. Einige Beispiele für halal Handlungen im Islam sind:
  1. Essen von zuvor geschlachtetem Fleisch, das im Namen Gottes geschlachtet wurde.
  2. Trinken von reinem Wasser und anderen reinen Getränken.
  3. Engagement in ehrlicher Arbeit und Geschäftstätigkeit.
  4. Gerechte Behandlung anderer Menschen.
  5. Respekt und Achtung vor anderen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Überzeugungen.
  6. Spenden und soziale Arbeit zugunsten anderer.
  7. Befolgung der fünf Säulen des Islam, wie Gebet, Fasten, Pilgerfahrt, Glaubensbekenntnis und Almosen.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Frage nach haram oder halal im Bezug auf Finanzen und Wirtschaft. Hier gibt es klare Vorschriften, die einzuhalten sind, wie beispielsweise das Verbot von Zinsen und Betrug. Makruh Handlungen im Islam Im Islam gibt es Handlungen, die als Makruh bezeichnet werden und obwohl sie nicht als haram gelten, sollten sie vermieden werden, weil sie unerwünscht oder abträglich sind. Der Begriff Makruh kann wörtlich als „verhasst“, „verpönt“ oder „missbilligt“ übersetzt werden. Hier sind einige Beispiele für makruh Handlungen im Islam:
  1. Essen von rohem oder unzureichend gekochtem Fleisch.
  2. Trinken von unreinem oder schlecht riechendem Wasser.
  3. Verschwendung von Wasser, Lebensmitteln oder Ressourcen.
  4. Äußere Schäbigkeit oder Nachlässigkeit bei der Körperpflege.
  5. Übermäßiger Gebrauch von Körperparfüms oder -pflegeprodukten.
  6. Zu viel Zeit mit unnützen Dingen verschwenden, wie z.B. unnötiger Fernsehkonsum.
  7. Zu viel reden oder überflüssige Gespräche führen.
  8. Unangemessene oder ungehörige Kleidung tragen.
  9. Übermäßiger Gebrauch von Technologie oder elektronischen Geräten.
  10. Zu viel Zeit damit verbringen, über negative oder belastende Dinge nachzudenken oder zu reden.
Empfehlung des Online Fachportals Edelhanf: So konsumieren Sie CBD in Übereinstimmung mit den islamischen Vorschriften:
  • Achten Sie darauf, dass das CBD Öl oder CBD Liquid am besten keinerlei berauschenden THC enthält.
  • Das CBD Öl bzw. generell das CBD-Produkt sollte vegan sein und keine Gelatine aus Schweinefleisch enthalten.
  • Achten Sie auf eine CO2-Extraktion der Cannabinoide bzw. des Cannabidiols aus der Hanfpflanze. Eine Alkohol-Extraktion ist wegen des möglichen Restalkohols (wenn auch in kaum nachweisbarem Bereich) haram und somit verboten.
Zusammenfassung Im Islam gibt es klare Regeln und Vorschriften bezüglich dessen, was als halal (erlaubt) und was als haram (verboten) angesehen wird. CBD-Produkte, die kein THC enthalten und keine Gelatine aus Schweinefleisch enthalten, sind halal. Der Konsum von CBD-Blüten und CBD-Tee ist jedoch aufgrund des Gehalts an THC haram. Für Muslime ist es wichtig, die religiösen Vorschriften des Islam zu beachten und gegebenenfalls einen Gelehrten oder Imam zu Rate zu ziehen, um sicherzustellen, dass eine Handlung halal oder haram ist. Neben haram und halal gibt es auch makruh-Handlungen im Islam, die unerwünscht sind, aber nicht verboten.

Türkei-Erdbeben
Türkei: Bereits fast 4.000 Nachbeben

Ankara – Mehr als eine Woche nach den verheerenden Mega-Beben in der Türkei kommt das Land noch immer nicht zur Ruhe. Laut dem Sprecher der Katastrophenschutzbehörde AFAD befindet sich das Land in einer „ungewöhnlichen, nie dagewesenen Situation“. Es habe bereits fast 4.000 Nachbeben gegeben und die Erdkruste habe sich um 7,3 Meter verschoben, so Orhan Tatar. Nationale und internationale Experten seien in Kahramanmaras, dem Epizentrum des Bebens, um die geologischen Folgen zu untersuchen. Tatar:
Es gibt intensive Nachbeben. Wir stehen vor einer ungewöhnlichen Situation.Die Gesamtzahl der Nachbeben beträgt bisher 3.858. Dies ist eine sehr ernste Zahl. Selbst jetzt können wir sagen, dass die Anzahl  der Nachbeben 3.900 überschreiten wird. Die Nachbeben der Größe 3 bis 4 betragen 1.253 und der Größen 4 bis 5 ist 394, ungefähr 400. Dies bedeutet, dass es fast alle 10-15 Minuten ein Erdbeben gibt. Die Anzahl der Nachbeben der Stärken zwischen 5 und 6 beträgt 38.
Erdbeben reißen gigantische Schlucht in der Türkei auf Nach türkischen Medienberichten haben die verheerenden Beben von letzter Woche nahe der türkischen Stadt Hatay eine riesige Schlucht gerissen. Sie soll etwa 300 Kilometer lang und teilweise bis zu 200 Meter breit und 30 Meter tief sein. Drohnenaufnahmen zeigten das aufgerissene Gebiet.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am 6. Februar die Türkei und Syrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Türkische Experten gehen nach groben Schätzungen von 180.000 Verschütteten aus.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei, mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

Türkei-Erdbeben
NATO-Chef Stoltenberg trifft Erdogan

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Ankara – Bei einem Besuch in Ankara am Donnerstag sprach NATO-Chef Jens Stoltenberg dem türkischen Volk und allen von den verheerenden Erdbeben vom 6. Februar Betroffenen das tiefste Beileid der NATO aus. Er übermittelte diese Botschaft der Solidarität bei Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan und einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu. „Dies ist die tödlichste Naturkatastrophe auf dem Gebiet des Bündnisses seit der Gründung der NATO. In dieser Zeit der Not steht die NATO an der Seite der Türkei“, sagte Generalsekretär Stoltenberg. „Tausende von Einsatzkräften wurden in die Türkei entsandt, um die Hilfsbemühungen zu unterstützen, unter anderem mit Such- und Rettungsteams, Feuerwehrleuten, medizinischem Personal und Erdbebenexperten“, sagte er. „Militärflugzeuge aus den Niederlanden, Norwegen, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten sind Tag und Nacht im Einsatz, um internationale Hilfsgüter nach Türkiye zu transportieren und medizinische Evakuierungen vorzunehmen. Andere Bündnispartner wie Albanien, Kanada und Deutschland leisten finanzielle und andere Hilfe, und überall in der NATO sammeln einfache Bürger Millionen von Euro zur Unterstützung der Türkei. Das ist echte und tiefe Solidarität. Ich begrüße auch die Beiträge unserer Gastländer Finnland und Schweden, die Solidarität in Aktion zeigen“, so Stoltenberg weiter. Stoltenberg wies darauf hin, dass die NATO in der Provinz Hatay Notunterkünfte einrichtet und die strategischen Lufttransportkapazitäten der Alliierten nutzen wird, um in den kommenden Tagen und Wochen Zehntausende von Zelten in die Türkei zu transportieren. „All dies wird dazu beitragen, Leben zu retten“, sagte er. Im weiteren Verlauf des Donnerstags besucht Stoltenberg den Luftwaffenstützpunkt Incirlik, der eine wichtige Rolle bei den Hilfsbemühungen spielt, und Iskenderun, das von den Erdbeben schwer betroffen war. Er wird von Verteidigungsminister Hulusi Akar begleitet und trifft auch mit NATO-Mitarbeitern zusammen, die vor Ort sind, um die Hilfe zu unterstützen und zu koordinieren.

Zum Thema

– Türkei-Beben – Erdbeben: Emotionaler Empfang für deutsche Rettungshelfer

Nach knapp einer Woche haben deutsche Rettungskräfte ihren Einsatz im Erdbebengebiet an der türkisch-syrischen Grenze beendet.

Erdbeben: Emotionaler Empfang für deutsche Rettungshelfer
         

Türkei-Erdbeben
Türkei: Frankreich richtet Notkrankenhaus ein

Adiyaman – Während die türkischen Krankenhäuser mit den Folgen des Erdbebens vom 6. Februar zu kämpfen haben, hat ein Team französischer Ärzte und Rettungshelfer in der Stadt Gölbasi der Provinz Adiyamani ein Hilfskrankenhaus eingerichtet, um die Folgen der Katastrophe zu bewältigen und Patienten zu versorgen. Die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD hat die Zahl der Todesopfer in der Türkei nach den Beben der Stärke 7,8 und 7,5, die im Abstand von neun Stunden stattfanden, am Donnerstag auf 36.187 erhöht. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in der Türkei und in Syrien zusammen auf über 41.000. Nach Angaben des französischen Botschafters in der Türkei, Herve Magro, wird das Krankenhaus mindestens 15 Tage lang in Betrieb bleiben. „Wir werden so lange bleiben, wie die türkischen Behörden es wünschen“, zitiert die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Magro. Das Krankenhaus verfügt über zwei Operationssäle und einen Kreißsaal mit 15 Ärzten und 25 Krankenschwestern, so die Chirurgin Isabella Arnaud. Ein türkischstämmiger französischer Soldat und Feuerwehrmann, der aus Marseille angereist war, sagte gegenüber Euronews: „Als Franzose bin ich stolz, dass Frankreich meinem Heimatland helfen kann. Was hier passiert, ist sehr traurig. Wir tun unser Bestes, um das tägliche Leben der lokalen Bevölkerung zu erleichtern und so viel Hilfe wie möglich zu leisten und so effizient wie möglich zu sein“.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am 6. Februar die Türkei und Syrien, zerstörte ganze Wohnblocks und Krankenhäuser und hinterließ Tausende von Toten und Verletzten. Es folgten zwei weitere Beben der Stärke 7,6 und 6,0. Etliche Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Türkische Experten gehen nach groben Schätzungen von 180.000 Verschütteten aus.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um die schwerste Erschütterungen in der Türkei, mindestens seit dem Erzincan-Beben des Jahres 1939. Das damalige Erdbeben erreichte  eine Stärke von 7,7. Mehr als 30.000 Menschen starben damals bei der Katastrophe in Ostanatolien.

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Straßenverkehr
Vorsicht Nötigung: Lichthupe ist nur selten erlaubt

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Wiesbaden – Wer im Straßenverkehr auf sich aufmerksam machen will, nutzt schon mal die Lichthupe. Doch es ist nur in Ausnahmefällen erlaubt, das Fernlicht in kurzen Intervallen aufzublenden. Das Infocenter der R+V Versicherung erklärt, in welchen Situationen Autofahrerinnen und Autofahrer das Lichtzeichen nutzen dürfen. In manchen Fällen kann der Gebrauch der Lichthupe sogar als Nötigung gewertet werden, also als Straftat. Grundsätzlich gilt: Die Lichthupe darf nur kurz für wenige Sekunden betätigt werden und dabei niemanden blenden oder gefährden. Ihr Einsatz ist zudem auf zwei Situationen im Straßenverkehr beschränkt, und zwar um andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf Gefahren aufmerksam zu machen oder um außerorts Überholvorgänge anzukündigen. „Das kann der Fall sein, wenn man auf einer engen Straße einen Lkw oder ein landwirtschaftliches Fahrzeug überholen möchte und nur wenig Platz ist“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. Auf der Autobahn kann die Lichthupe erlaubt sein, wenn man einem Vorausfahrenden auf der linken Spur die Überholabsicht signalisieren will. Wichtig ist dabei: Zuerst den Blinker setzen, den Sicherheitsabstand einhalten und nicht Drängeln. Hohe Strafen bei Nötigung Die Lichthupe kann zudem als Warnsignal dienen. Fährt etwa ein entgegenkommendes Fahrzeug in der Dunkelheit ohne Beleuchtung, ist die Lichthupe zulässig. „Mit der Lichthupe vor einer Radarfalle zu warnen, ist dagegen nicht erlaubt“, sagt R+V-Experte Kretschmer. Ebenso darf man sie nicht als Signal nutzen, um andere zu grüßen oder ihnen Vorfahrt zu gewähren. Wird die Lichthupe missbräuchlich eingesetzt, ist ein Verwarngeld von bis zu zehn Euro fällig. Bei Nötigung ist die Strafe deutlich höher. „Wer beharrlich drängelt und dabei die Lichthupe einsetzt, dem droht je nach Schwere des Falls ein Fahrverbot oder sogar eine Freiheitsstrafe“, warnt Kretschmer. Wichtig zu wissen: Was für die Lichthupe gilt, trifft auch für die akustische Hupe zu. Auch sie darf nur in gefährlichen Situationen und bei Überholvorgängen außerhalb von Ortschaften zum Einsatz kommen.

Sicherheit
Reul kündigt konsequentes Einschreiten gegen Randalierer an Karneval an

Düsseldorf – Die Polizei in NRW will mit einer deutlich erhöhten Präsenz Ausschreitungen an den Karnevalstagen vorbeugen. NRW-Innenminister Herbert Reul warnt potenzielle Gewalttäter davor, dass die Beamten bei Regelverstößen kein Auge zuzudrücken werden: „Unsere Polizisten sind gehalten, gegen Belästigungen und Übergriffe konsequent vorzugehen – auch an Karneval“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe). Nicht nur für Kölnerinnen und Kölner sei Weiberfastnacht sicher ein Highlight der Saison, erklärte Reul. „Und genauso sicher ist es in dieses Mal ein besonderer Karneval. Denn die vergangen drei Jahren haben ihre Spuren hinterlassen“, sagte der NRW-Innenminister. Krieg, Inflation und Geldsorgen würden viele Menschen belasten. „Umso wichtiger finde ich, dass es diese Tage gibt, an denen man mal für einige Stunden abschalten und die Sorgen beiseitelegen kann. Aber: „Gerade, weil Karneval ein Fest der Freude ist, bitte ich die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, friedlich zu bleiben und sich an die Regeln zu halten. Jeder sollte wissen, wann es genug Kölsch gewesen sind“, sagte der CDU-Politiker der Zeitung.