Online-Banking
Finanz-Apps und Co.: Bezahlen und Sparen mit Smartphone, Tablet und PC

Der digitale Wandel hat das Alltagsleben der Deutschen dauerhaft verändert. Das gilt besonders für die Finanzwelt: Kreditinstitute schließen immer mehr Filialen, denn das Verwalten und Überweisen des eigenen Geldes findet überwiegend vor dem PC oder auf mobilem Wege statt. Eine Übersicht.

Online-Banking: Finanzverwaltung am heimischen Rechner

Das Erledigen von Bankgeschäften am PC ist für Millionen von Deutschen mittlerweile selbstverständlich geworden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man spart sich den Weg zur Bank, der Kontostand lässt sich jederzeit checken und Überweisungen und das Bezahlen von Online-Einkäufen ist schnell erledigt.

Allerdings sollten Verbraucherinnen und Verbraucher darauf achten, dass der Rechner mit einer Firewall und Sicherheits-Software in der jeweils neuesten Version ausgestattet ist, um gegen Malware gewappnet zu sein.

Online-Depots: Jederzeit kaufen und verkaufen

Auch Privatanlegerinnen und Privatanleger nutzen digitale Hilfsmittel: Trading-Apps ermöglichen es, jederzeit und an nahezu jedem Ort Aktien und Fondsanteile zu kaufen oder zu verkaufen. Die Apps sind bei Online-Banken und Neo-Brokern erhältlich und ermöglichen den Handel in Echtzeit.

Wer bereits Erfahrung mit dem Online-Banking hat, findet sich mit den Apps schnell zurecht. Ansonsten haben einige Anbieter sogenannte Demokonten für Neukunden programmiert, mit denen sich die ersten Schritte als Online-Anleger risikolos ausprobieren lassen.

E-Wallets: Tools fürs bargeldlose Zahlen

Spätestens seit der Coronakrise hat sich das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone an der Tankstelle oder der Supermarktkasse immer mehr durchgesetzt. Möglich wird dies durch sogenannte E-Wallets, die als App von Apple, Google oder PayPal angeboten werden.

Kundinnen und Kunden müssen im jeweiligen E-Wallet die Daten ihrer Debit- oder Kreditkarte hinterlegen, um bequem ohne Bargeld zu bezahlen. Allerdings wird die dauerhafte Weitergabe dieser sensiblen Daten von vielen als Manko empfunden.

Überweisungen und mehr: Finanz-Apps mit Funktionsvielfalt

Viele Applikationen fürs Mobile Banking bieten mittlerweile weit mehr als nur eine Funktion. Ein typisches Beispiel hierfür ist die „mytecis“-App des Finanzdienstleisters tecis. Mit ihr können Kundinnen und Kunden des Unternehmens nicht nur ihre Kontostände bei gleich mehreren Geldinstituten checken, sondern auch digitalisierte Versicherungsverträge immer und überall verwalten.

Zusätzlich verschafft die mytecis-App Zugang zum eigenen Online-Depot. Dabei geht das Finanzberatungsunternehmen auf Nummer sicher: Laut tecis sind die Daten der App in zertifizierten Rechenzentren gesichert, gemäß der notwendigen Sicherheitsstandards.

Digitale Haushaltsbücher: Einnahmen und Ausgaben immer auf dem Schirm

Zudem gibt es Apps, mit denen sich ein Haushaltsbuch führen lässt. So haben Nutzerinnen und Nutzer jederzeit Kontrolle über ihre Finanzen. In den Applikationen werden die monatlichen Ein- und Ausgaben aufgelistet.

Unregelmäßige Einnahmen, wie etwa das Weihnachtsgeld, werden auf alle Monate umgelegt, ebenso wie unregelmäßige Ausgaben, zum Beispiel Versicherungsbeiträge.

Auf diese Weise lässt sich das eigene Budget mit nur einem Blick aufs Smartphone-Display kontrollieren – und bleibt so stets transparent.

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Die erste Phase des „türkischen Silicon Valley“ in der nordwesttürkischen Stadt Gebze soll voraussichtlich im Mai in Betrieb gehen.

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Geschichte
Rückblick auf den Heiligen Hieronymus

Einer der wichtigsten christlichen Theologen und Kirchenväter mit umfassender Bildung war der heilige Hieronymus. Sein Leben war asketisch ausgerichtet. Jedes Jahr am 30. September begehen Christen seinen Gedenktag.

Hieronymus ( lebte 347-420) wird in der Darstellung oft als älterer, schmaler Herr mit halber Glatze und einem weißen langen Bart gezeigt. Der Mann ist oftmals in Schriften vertieft. Bekleidet ist Hieronymus mit einem Umhang. Ab und zu ist sein Oberkörper frei, nur selten ist der Kirchenvater vollkommen bekleidet. Auf den Abbildungen ist oftmals ein Totenschädel zu erblicken. Hieronymus gilt als der gebildetste der vier lateinischen Kirchenväter. Sein Gedenktag ist der 30. September. Dieser Tag ist der internationale Übersetzungstag. Es werden in heutiger Zeit Übersetzungen in allen Sprachen weltweilt mehr benötigt denn je. In einem guten Übersetzungsbüro wie dem Übersetzungsbüro Perfekt sollten für Unternehmen relevante Angebote abgedeckt sein. Für zahlreiche Branchen und Fachgebiete sind dort professionelle Übersetzungen buchbar. Zudem handelt es sich um ein anerkanntes Übersetzungsbüro mit Zertifizierung.

Hieronymus und die Stadt Stridon

Der volle Name von Hieronymus lautet Sophronius Eusebius Hieronymus und er wurde in der Stadt Stridon geboren. Seine Eltern waren wohlhabend und christlich. Die Eltern schickten den Sohn zum Studieren nach Rom. Hieronymus wurde dort mit heidnischen Schriften von Platon und Cicero und mit den positiven Annehmlichkeiten des Lebens konfrontiert. Behauptet wird, dass Hieronymus von einem Engel geträumt habe. Dieser habe ihn in weiterer Folge auf den richtigen Weg gebracht.

Besuch des Vorderen Orients

Folgend empfing Hieronymus die Taufe und begann in Trier ein theologisches und asketisches Leben. Ab dem Jahr 370 folgten Reisen und das Lernen der griechischen und hebräischen Sprache. Damit konnte sich der Heilige mit den Schriften des Weisen Origines befassen. Später folgte Hieronymus der strengsten Form der Askes. In der syrischen Wüste kümmerte sich Hieronymus angeblich um einen verletzten Löwen. Nach dessen Genesung galt dieser als sein Gefährte.

Wichtige Bibelübersetzung

Im Jahr 379 wurde Hieronymus Priester, reiste nach Konstantinopel und später wieder nach Rom, um dort als Seelsorger zu wirken. Papst Damasus I. übergab ihm den Auftrag, die Bibel ins Lateinische zu übersetzen. Damit schuf Hieronymus die Grundlage für die noch heute geltende lateinische Version der Bibel.

Als Papst Damasus im Jahr 384 starb und nachdem um Hieronyms ein Skandal entstand, verließ dieser Rom. Im Jahr 386 kam Hieronymus in Bethlehem an, eröffnete vier Klöster und ein Pilgerhospiz.

Lebensende des Hieronymus`

Nach der Ankunft in Bethlehem widmete sich der Heilige 35 Jahre lang den Schriften. Sein Todestag war der 30. September 420. Beerdigt ist Hieronymus in der geburtskirchlichen Krypta. Im 13. Jahrhundert wurden seine Gebeine nach Rom überführt.

Hieronymus gilt als bedeutsamster christlicher Theologe. Seine Aufzeichnungen waren wichtig für das asketische Leben und die Bibel. Da Hieronymus die Bibel ins Lateinische übersetzte, gilt der 30. September als internationaler Übersetzungstag.

Lützerath
Aachener Polizeipräsident zeigt Verständnis für Klimaaktivisten

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Aachen – Der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach hat im Vorfeld der angekündigten Räumung des Protestcamps in Lützerath Verständnis für die Sorgen der Klimaaktivisten gezeigt. Im Interview mit dem Fernsehsender phoenix sagte Weinspach: „Meine private Meinung habe ich natürlich. Ich teile die Sorgen, was den Klimaschutz anbelangt, insbesondere was passieren würde, wenn wir das 1,5-Grad-Ziel verfehlen.“ Er sehe auf der anderen Seite aber auch die aktuelle Zwangslage, in der es darum gehe, für die nächsten zwei Jahre Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das stehe jetzt im Vordergrund. „Natürlich müssen die Anstrengungen für den Klimaschutz danach verstärkt werden, damit wir unsere Erde nicht verheizen und unseren Kindern eine Erde hinterlassen, die bewohnbar bleibt“, so der Polizeipräsident. Weinspach nannte die bevorstehende Räumung des Dorfes einen „belastenden Einsatz mit einer besonderen Herausforderung“, den er nicht freudig angehe. Aber er und seine Kollegen gingen den Einsatz „professionell“ an und seien gut vorbereitet. „Wir sind nur Vollzugsbehörde, das heißt wir sind um Vollzugshilfe gebeten worden. Die Rechtsgrundlagen, die Voraussetzungen für den Einsatz sind klar. Insofern kann ich mich nicht beklagen, dass es da mangelnde Unterstützung oder fehlende Klarheit gebe“, so Weinspach. Nach seinen Worten stellt sich die Polizei auf einen Einsatz von bis zu vier Wochen ein. Er rechne mit vielfältigen Widerstandsformen. Neben verbarrikadierten Häusern, die geräumt werden müssten, gebe es rund 25 Baumhäuser, aus denen Protestierende technisch aufwändig sicher herausgeholt werden müssten. Er unterstrich das Bemühen der Polizei, deeskalierend vorzugehen, allerdings sei ihm klar, dass es unter den Protestierenden auch ein kleine Gruppe gebe, die gewaltbereit sei. Das Dorf Lützerath liegt im westdeutschen Braunkohletagebaurevier Garzweiler. Die Landesregierung NRW und der Energieerzeuger RWE hatten sich im Rahmen eines Kompromisses zu einem vorgezogenen Kohleausstieg darauf verständigt, Lützerath als letzte Siedlung abbaggern zu lassen, um die darunter liegende Kohle zu fördern. Andere Ortschaften, die ursprünglich ebenfalls dem Kohleabbau weichen sollten, bleiben dafür erhalten. Gegen den Abriss des Dorfes richtet sich der Protest von Klimaschützer:innen, die den Ort besetzt haben.

Gastbeitrag
Türkei: Opposition führt sich wie AfD auf

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Wer findet eine Politik nicht schön, wenn es nicht in erster Linie an Partei-Interessen orientiert ist, sondern an der Moral? In der Türkei kann man anschaulich mitverfolgen, wie ein interessengesteuerter Wahlkampfmanöver in einem Desaster endet. Seit Jahren ebben in der Türkei die Diskussionen über die Asylpolitik nicht ab. Die Anziehungskraft, die über 3,8 Millionen Flüchtlinge in der Türkei auf die Opposition ausstrahlen, steht über der Moral, dem Recht und der freiheitlichen Demokratie. Obwohl die türkische Regierung in der Flüchtlingsfrage für eine ergebnisoffene Diskussion bereit ist und selbst nach Lösungen ringt, etwa die Sicherheit in der Region gewährleisten und eine Lebensgrundlage aufbauen, setzt die Opposition auf knallharte Abschiebepolitik. Und diese Politik wollte u. a. die Republikanische Volkspartei CHP am Sonntag in Istanbul praktisch umsetzen und wahlkampfgerecht zur Schau stellen. Alles begann in der Stadtgemeinde von Istanbul, Esenyurt. Bürgermeister Kemal Deniz Bozkurt (CHP) war irgendwie an die Abschiebeliste von Flüchtlingen gelangt und damit an Namen, Telefonnummern und vorläufige Adressen derer. Damit begann eine moralisch unterirdische Wahlkampfkampagne; einzigartig in der Geschichte der CHP. Das Team im Rathaus von Esenyurt setzte sich telefonisch mit jedem Flüchtling persönlich in Kontakt und erklärte ihnen, man werde sie abholen und abschieben. Sie sollten sich an diesem Sonntag in den frühen Morgenstunden bereitmachen, um von einem Bus abgeholt und abgeschoben zu werden. Zur selben Zeit wurde die Vorsitzende der CHP von Istanbul, Canan Kaftancıoğlu, von Bozkurt über die Kampagne informiert. Die Ärztin sah in der Kampagne die Gelegenheit, die Massenabschiebung als Wahlkampfthema auszunutzen und informierte aufgeregt den Parteivorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu. Kılıçdaroğlu war fasziniert davon und sagte sofort zu. An diesem Sonntagmorgen sollten die mit Flüchtlingen besetzten Busse auf einem Platz zusammenkommen, wo die Parteiführung sie empfangen und dann zur Abschiebung verabschieden sollte. Selbstverständlich im Beisein der vorab informierten Presse. Das hätte sich an dem anschließenden Parteitag gut verkauft, so die Rechnung. Die Kameras standen bereit, die Redetexte scrollten vorab durch den Teleprompter. Voller Stolz sollte Kılıçdaroğlu vorlesen, wie er es schaffe, syrische Flüchtlinge ohne Probleme abzuschieben, während die amtierende Regierung damit noch hadere. Aber, irgendetwas lief nicht rund. Die präparierten Busse kamen leer an, die syrischen Flüchtlinge blieben aus. Panik machte sich breit, Telefone wurden gezückt, hektisches Gerede brach aus. Jene, die den Plan ausgeheckt hatten, wurden an die Adressen geschickt, um nach dem Rechten zu schauen. Dann die schockierende Nachricht. Die Migrationspolizei hatte die syrischen Flüchtlinge bereits in der vorigen Nacht abgeholt und abgeschoben. Kemal Kılıçdaroğlu verließ in Wut den hergerichteten Platz, auf der die Busse mit entsprechend ausstaffierten Wahlkampfslogans leer warteten. Danach brach Canan Kaftancıoğlu in Rage aus und tobte sich bei den Verantwortlichen des gescheiterten Coups aus. Ein Wahlkampfmanöver war grandios gescheitert. Als dieser gescheiterte Coup in der Presse kurz danach die Runde machte, blieb den Verantwortlichen wie auch Kılıçdaroğlu selbst keine Wahl, sich irgendwie zu erklären und den Schaden zu minieren. Also trat man brav vor die Parteimitglieder und das Wahlvolk, spielte gute Miene zum bösen Spiel.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Der Oberbürgermeister der türkischen Stadt Bolu, hat mit rassistischen Plakaten syrische Flüchtlinge aufgefordert, das Land zu verlassen.

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CES 2023
E-Auto TOGG: Vorbestellungen bereits ab Februar

Las Vegas – Die Vorbestellungen des langerwarteten ersten türkischen Autos, das E-Auto TOGG, sollen nun früher möglich sein als zuerst geplant. „Ab Mitte Februar werden die Vorbestellungen entgegengenommen. Gegen Ende März werden wir die Autos auf den Straßen der Türkei sehen“, so der türkische Technologieminister Mustafa Varank gegenüber Reportern auf der CES 2023 in Las Vegas. Der türkische Botschafter in Washington, Hasan Murat Mercan, der türkische Generalkonsul in Los Angeles, Sinan Kuzum, der Vorsitzende der Anadolu Group, Tuncay Özilhan, und der General Manager von Turkcell, Murat Erkan, begleiteten Varank. Nach einem Verkaufsstart in der Türkei soll innerhalb der nächsten zwei Jahre auch mit dem Export begonnen werden. Derzeit gebe es bereits ein großes Interesse von Händlern im Nahen Osten, Zentralasien und Europa, die eine Zusammenarbeit mit TOGG wünschten. Auch auf der Messe gebe es ein großes Interesse für das neue Fahrzeug.

„Alle stehen Schlange, um hier die digitalen Innovationen von TOGG zu sehen. Es ist wirklich wichtig, einen solchen Erfolg zu erzielen, es ist uns eine Freude. Wir sind um  Unternehmen zu unterstützen, die aus der Türkei hierher gekommen sind“, sagte der Minister.

Nach der Ankündigung der Massenproduktion des Fahrzeugs im vergangenen Oktober war das Interesse an dem ersten einheimischen Elektroauto sowohl im Inland als auch im Ausland groß. Wie Daily Sabah berichtet, habe es bereits Tausende von Bestellungen aus dem öffentlichen Sektor der Türkei gegeben, darunter auch von Banken, die auf der Prioritätenliste stehen und ihre Modelle früher als andere erhalten. Vor kurzem erhielt TOGG auch seinen ersten internationalen Auftrag, und zwar vom aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, der erklärte, er wolle zwei Autos für sich selbst kaufen. In der ersten Phase sollen etwa 17.000 bis 18.000 Fahrzeuge zum Verkauf angeboten werden, und zwar im Laufe des Jahres 2023, nachdem das Auto etwa fünf Monate lang die Sicherheitsverfahren durchlaufen hat. Das erste TOGG-Erlebniszentrum öffnete seine Pforten im Zorlu Center Istanbuls und lädt die Bürger ein, das C-SUV-Modell aus der Nähe zu betrachten. Die nächsten Erlebniszentren werden bald im Süden von Adana, in der Hauptstadt Ankara, in Gemlik und in der westlichen Provinz Izmir in Betrieb genommen, berichtet Daily Sabah. Insgesamt sollen landesweit 20 Zentren eröffnet werden. Türkisches E-Auto

Am 27. Dezember 2019 stellte die Türkei ihren ersten einheimischen Automobilprototypen vor, der innerhalb von 18 Monaten von der türkischen Automobil-Joint-Venture-Gruppe (TOGG), einem Konglomerat von Industriegiganten wie der Anadolu-Gruppe, BMC, Kök-Gruppe, Turkcell und Zorlu Holding sowie einer Dachorganisation, der Union der Kammern und Warenbörsen der Türkei, entworfen und hergestellt wurde.

TOGG-Fabrik Im Juli 2020 legte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan  den Grundstein für das erste einheimische Autowerk des Landes.

„Wir planen, den [Bau des] Werks in 18 Monaten abzuschließen und unser [erstes] Fahrzeug im letzten Quartal 2022 vom Band laufen zu lassen“, sagte Erdogan bei der Grundsteinlegung in der nordwestlichen Provinz Bursa.

Insgesamt sollen drei verschiedene Modelle entstehen, die fünf unterschiedliche Plattformen umfassen: Sedan (Limousine), Hatchback (Kombilimousine), Station Wagon (Kombi), Sports (Roadster) und Crossover (SUV). Der elektrische Antriebsstrang soll rund 400 PS leisten und je nach Version Heck- oder Allradantrieb ermöglichen.

Clankriminalität
Grünen-Chefin gegen Lagebild Clankriminalität

Essen – Die neue Co-Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Grünen, Yazgülü Zeybek, lehnt eine Fortschreibung des Lagebilds zur Clankriminalität des Landeskriminalamts in der bisherigen Form ab. „Organisierte Kriminalität muss mit voller Härte bekämpft werden, das ist für uns Grüne völlig unstrittig. Dafür braucht es besondere Ressourcen bei Polizei und Justiz. Doch das aktuelle Lagebild-Clankriminalität stigmatisiert Menschen und stellt sie unter Generalverdacht“, sagte Zeybek der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Wenn Jugendliche nur wegen ihres Nachnamens keine Ausbildungsperspektive bekämen und ohne Anlass von der Polizei kontrolliert würden, „ist etwas nicht richtig“, so die Grünen-Politikerin weiter. Damit verschärft sich ein Begriffsstreit innerhalb der schwarz-grünen Regierungskoalition in Düsseldorf. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) gilt als vehementer Befürworter eines auch sprachlich eindeutigen „Null Toleranz“-Kurses gegen Clans. NRW lässt als erstes Bundesland seit 2018 jährlich ein eigenes „Lagebild Clankriminalität“ erstellen. Dabei wird das Aktionsfeld krimineller Großfamilien türkisch-arabischstämmiger Herkunft insbesondere im Ruhrgebiet systematisch durchleuchtet.

Clan-Begriff: NRW-Grüne wollen Stigmatisierung vermeiden

Schlägereien und Straßenkämpfe im Clan-Milieu sollen nach Auffassung der Grünen im NRW-Landtag nicht mehr im Lagebild zu Clan-Delikten auftauchen. Dies solle nur der Fall sein, wenn die Strafverfolger nachweisen, dass die Organisierte Kriminalität hinter diesen Vorfällen steckt.

Julia Höller, innenpolitische Sprecherin der Grünen, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger„, man wolle „eine neue Definition von Clan-Kriminalität schaffen, die nicht stigmatisiert“. Diese solle sich einzig auf kriminelle Strukturen beziehen, „ohne Menschen pauschal zu verurteilen und unter Generalverdacht zu stellen“, erklärte Höller mit. „Ich gehe davon aus, dass sich das Innenministerium und das Justizministerium zeitnah über eine gemeinsame Definition austauschen.“ Auch der Grünen-Justizminister Benjamin Limbach befürwortet nach eigenen Angaben das Vorhaben, den Clanbegriff neu zu fassen.

Innenminister Herbert Reul wehrt sich vehement gegen die Grünen- Pläne: „Wenn wir ein Problem lösen wollen, müssen wir es benennen und unter anderem jährliche Lagebilder zur Clan-Kriminalität erstellen“, sagte Reul der Zeitung. Auf diese Weise leuchte man das Dunkelfeld aus und mache das Phänomen sichtbar, führt Reul aus. „Erst in der Gesamtschau erkennt man das ganze Ausmaß, die Zusammenhänge und die neuralgischen Punkte. Und nur so lassen sich maßgeschneiderte Konzepte entwickeln, um diese Kriminalität zu bekämpfen.“  

Türkei
Şentop: Dr. Sadık Ahmet ist das gemeinsame Gewissen der muslimischen und türkischen Welt

Keşan – Anlässlich des Geburtstags von Dr. Sadık Ahmet, der am 7. Januar 1947 im westthrakischen Dorf Küçük Sirkeli (Ağra), im Nordosten Griechenlands geboren wurde, fanden in Westthrakien und in der Türkei Gedenkfeiern im Andenken an den Menschenrechtsaktivisten und Politiker statt.

Wegen der Umbenennung einer Straßenkreuzung in „Dr. Sadık-Ahmet-Kreuzung“, in der ostthrakischen Kreisstadt Keşan (Türkei), erklärte der Präsident der Türkischen Nationalversammlung, Prof. Dr. Mustafa Şentop: „Der Name ʻDr. Sadık Ahmetʼ, der das gemeinsame Gewissen der muslimischen und türkischen Welt ist und immer in unserem Herzen sowie Erinnerungen bleibt, wird von Keşan aus bis zu unserer Herzensregion, dem Balkan, weiterleben. An seinem 76, Geburtstag gedenken wir ihm mit Ehrfurcht und einem Gebet.“

Die „Agentur Balkan“ schrieb auf Twitter: „Dr. Sadık Ahmet entwickelte sich zu einer beispielhaften Persönlichkeit und einer legendären Führungspersönlichkeit in Westthrakien mit seinem lebenslangen Kampf für den Schutz der Rechte der Minderheit gegen die Menschenrechtsverletzungen, denen die in Griechenland lebenden Westthrakien-Türken ausgesetzt waren.“

Türkische Identität wird nicht anerkannt

An den Universitäten von Ankara und Thessaloniki studierte Ahmet Medizin, dass er 1974 erfolgreich abschloss und war ab 1984 als Chirurg tätig. Neben seinem Beruf als Arzt widmete sich er sich den gesellschaftlichen Problemen der türkischen Minderheit im nordöstlichen Teil Griechenlands. Ein wesentliches Merkmal dieser Problematik besteht darin, dass Athen sich weigert, die Ethnizität der Türken anzuerkennen und stattdessen den Begriff „griechische Muslime“ verwendet, obwohl diese Menschen sich als Türken muslimischen Glaubens betrachten.

In einer Unterschriftenaktion machte der charismatische Menschenrechtsanwalt und Politiker 1985 auf die Probleme der türkischen Minderheit aufmerksam, bei dem er schätzungsweise 15.000 Unterschriften sammelte. Für seinen unermüdlichen Einsatz der Grundrechte der türkischen Minderheit wurde er vor Gericht angeklagt und später zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt.

Bei den griechischen Parlamentswahlen von 1989 wurde Ahmet als erster unabhängiger Abgeordneter der türkisch-muslimischen Minderheit ins Athener Parlament gewählt. Seine Wahl wurde jedoch später annulliert. Wegen einer Rede am 26. Januar 1990 wurde er wegen der Verwendung des Begriffs „Türken“ für die Minderheit in Westthrakien zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Dr. Sadık Ahmet: „Nur weil ich Türke bin, muss ich ins Gefängnis“

Vor Haftantritt erklärte Ahmet damals: „Nur weil ich Türke bin, muss ich ins Gefängnis. Wenn es strafbar ist, Türke zu sein, sage ich noch einmal, dass ich Türke bin und es auch bleiben werde.“

Der Anwalt für die Rechte und Freiheiten der türkischen Minderheit in Westthrakien

Durch eine Gesetzesänderung des Wahlrechts wurde 1993 eine Drei-Prozent-Hürde für das griechische Parlament beschlossen, damit unter anderem unabhängige Kandidaten wie Sadık Ahmet nicht ins Parlament einziehen konnten. Zu seinen Charaktereigenschaften gehörte zweifellos seine Furchtlosigkeit. Er setzte sich für die Rechte der türkischen Minderheit ein.

Weil er sich unermüdlich für den Türkischunterricht für die Schülerinnen und Schüler der türkischen Minderheit einsetzte, die Identitäts- und Religionsfreiheit verteidigte, wurde Ahmet für die damalige griechische Regierung zu unbequem. Bei einem rätselhaften Verkehrsunfall im Dorf Susurköy/Sostis am 24. Juli 1995, der nie vollständig aufgeklärt werden konnte, kam Dr. Sadık Ahmet ums Leben. Wäre Ahmet noch am Leben, hätte er gestern seinen 76. Geburtstag gefeiert.

Kemal Bölge

Klimawandel
Türkei: Wärmster Winter seit über 50 Jahren

Ankara – In der Türkei wurden im vergangenen Monat die höchsten Dezembertemperaturen seit mehr als einem halben Jahrhundert gemessen, wie der türkische Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel am Donnerstag mitteilte. Unter Berufung auf Daten der nationalen Meteorologiebehörde sagte Murat Kurum, der letzte Monat des Jahres 2022 sei der heißeste seit 52 Jahren gewesen, während die Niederschläge drastisch zurückgegangen seien, und fügte hinzu: „Das ist kein vielversprechendes Bild“. „Unsere Ressourcen sind nicht unbegrenzt! Mit diesem Bewusstsein arbeiten wir und unternehmen Schritte. Wir müssen alle unseren Teil dazu beitragen“, so Kurum auf Twitter. Nach Angaben des staatlichen türkischen Wetterdienstes lag die Durchschnittstemperatur in der gesamten Türkei zwischen 1991 und 2020 bei 4,8 Grad Celsius (etwa 40,6 Grad Fahrenheit). Die Durchschnittstemperatur im Dezember 2022 stieg um 3,2 C auf 8 C. Erdogan: Wasser wichtigster strategischer Wert des nächsten Jahrhunderts Der türkische Präsident bezeichnete Wasser als den „strategischsten Wert“ des nächsten Jahrhunderts und betonte, dass der Druck auf die Wasserressourcen jedes Jahr zunehme. Präsident Recep Tayyip Erdogan betonte die Bedeutung der Wasserressourcen für die Zukunft sowie den Ansatz und die Bemühungen der Türkei in dieser Hinsicht. „Der Schutz der Wasserressourcen vor ihrer Erschöpfung, ihre effiziente Nutzung und ihre ordnungsgemäße Bewirtschaftung sind heute eher ein Muss als eine Wahl“, sagte er.

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– Klimawandel – Türkei: Niedrigsten Niederschläge in zwei Jahrzehnten

Laut einem vom staatlichen Wetterdienst veröffentlichten Jahresbericht verzeichnete die Türkei im vergangenen Jahr die niedrigste Niederschlagsmenge seit zwei Jahrzehnten.

Türkei: Niedrigsten Niederschläge in zwei Jahrzehnten
 

ARD-DeutschlandTrend
Mehrheit hält Corona-Isolationspflicht weiterhin für richtig

Köln – Eine Mehrheit der Deutschen fände eine generelle Aufhebung der Isolationspflicht für Corona-Infizierte falsch: Sechs von zehn (59 Prozent) würden es unterstützen, wenn sich Corona-Infizierte auch weiterhin für fünf Tage zu Hause isolieren müssen. 37 Prozent halten dagegen eine Aufhebung der Isolationspflicht für richtig. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend unter 1.314 Wahlberechtigten von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Damit ist die Zustimmung zur Isolationspflicht seit Mitte Oktober rückläufig. Damals waren es noch sieben von zehn Deutschen, die sich für ein Festhalten an der Isolationspflicht aussprachen. Noch immer aber wird sie von Anhängerinnen und Anhängern fast aller im Bundestag vertretenen Parteien mehrheitlich unterstützt. Einzig unter den AfD-Anhängern ist eine Mehrheit von 61 Prozent für eine Aufhebung der Isolationspflicht, 34 Prozent wollen daran festhalten. Insgesamt werden die noch geltenden Corona-Maßnahmen in Deutschland mehrheitlich unterstützt. 57 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland halten sie für angemessen (+4 im Vgl. zu August 2022). Gestiegen ist aber auch der Anteil jener Menschen, denen die Corona-Maßnahmen zu weit gehen: 28 Prozent der Deutschen sind dieser Meinung (+6). Für 12 Prozent gehen die Maßnahmen nicht weit genug (-10).

Ukraine-Krieg
Schmid: Deutschland liefert Ukraine etwa 40 Schützenpanzer

Berlin – Nach der Zusage Deutschlands, der Ukraine „Marder“-Schützenpanzer zu liefern, um sich gegen die russischen Angriffe zu verteidigen, hat der SPD-Politiker Nils Schmid konkrete Zahlen genannt. Im rbb24 Inforadio sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion am Freitag:
„Wir gehen davon aus, dass es etwa 40 sein werden, auf die die Bundeswehr verzichten kann, beziehungsweise auf die aus Industriebeständen zurückgegriffen werden kann. Die werden von ukrainischer Seite eine gewisse Einarbeitungsdauer brauchen, aber wir werden im ersten Quartal dieses Jahres diese Waffen ausliefern können.“
Schmid verteidigte, dass die Entscheidung erstjetzt gefallen ist. Es sei darum gegangen, sich eng mit den Bündnispartnern abzustimmen. Forderungen, der Ukraine jetzt auch Kampfpanzer zu liefern, erteilte er eine Absage:
„Der Ruf der Ukraine nach Leopard Panzern ist völlig nachvollziehbar. Wir haben aber zusammen mit den anderen Verbündeten festgelegt, dass wir jeden Schritt des Eskalationspotenzials neu bewerten wollen. Und es gibt zwei Waffensysteme, wo ohne Zweifel ein größeres Eskalationspotenzial existiert. Das eine sind Kampfflugzeuge und das andere sind Kampfpanzer.“

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„Damit hat die Regierung Erdogan das Land bereits mit über 200 gepanzerten Fahrzeugen des Typs gegen Diktator Putins Invasionsarmee unterstützt“, so BILD-Redakteur Julian Röpcke.

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