Migration
Mehr Tote auf Migrationsrouten im Nahen Osten und Nordafrika

Genf – Fast 3.800 Menschen starben im vergangenen Jahr auf den Migrationsrouten innerhalb und aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Das ist die höchste Zahl seit 2017, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte. Das Missing Migrants Project (MMP) der Migrationsbehörde der Vereinten Nationen verzeichnete im Jahr 2022 3.789 Todesfälle entlang der See- und Landrouten in der Region, einschließlich der Überquerung der Sahara und des Mittelmeeres. Die Zahl der registrierten Todesopfer – 11 Prozent höher als im Jahr 2021 und die höchste seit 2017 – sei in Wirklichkeit wahrscheinlich viel höher, da es kaum offizielle Daten gebe und die Zivilgesellschaft und internationale Organisationen nur begrenzten Zugang zu den Migrationsrouten hätten. „Diese alarmierende Zahl von Todesopfern auf den Migrationsrouten innerhalb und aus der MENA-Region erfordert sofortige Aufmerksamkeit und konzertierte Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheit und des Schutzes von Migranten„, sagte Othman Belbeisi, IOM-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika. Laut IOM wurde die höchste Zahl an Todesfällen auf den Landrouten in der Region im vergangenen Jahr im kriegsgebeutelten Jemen verzeichnet, wo nach Angaben der Organisation die gezielte Gewalt gegen Migranten zugenommen hat. Auf den Seewegen von der Region nach Europa verzeichnete die IOM einen Anstieg der tödlichen Zwischenfälle auf Booten, die vom Libanon nach Griechenland und Italien fuhren. „Nicht weniger als 84 Prozent der Toten auf den Seewegen sind noch immer nicht identifiziert und lassen verzweifelte Familien auf der Suche nach Antworten zurück“, heißt es im IOM-Bericht.

Wohnungssituation
Wohnungsleerstand: Birger Dehne setzt auf innovative Konzepte

0

Die Wohnungssituation in Deutschland ist angespannt. Mieten steigen ins Unermessliche und bezahlbarer Wohnraum wird somit immer knapper. Dabei stehen circa 1,4 Millionen Wohnungen deutschlandweit leer – Platz ist also mehr als genug da, nur sind diese leerstehenden Wohnungen oft nicht bewohnbar.

Immobilienexperte Birger Dehne hat das Problem erkannt und haucht leerstehenden Wohnkomplexen neues Leben ein. Dabei setzt der langjährig erfahrene Immobilienmagnat auf innovative Konzepte, um neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und sogar ganzen Stadtvierteln frisches Leben einzuhauchen. Birger Dehne hat dabei nicht nur ein Gespür für Trends im Immobilienmarkt, sondern auch, wie man Mieter langfristig zufriedenstellt und so ein positives Image als Vermieter aufbaut.

Wohnungsnot trotz Leerstand in Deutschland

In Deutschland mangelt es an bezahlbarem Wohnraum – und das, obwohl im gesamten Bundesgebiet ganze Wohnquartiere und teilweise komplette Stadtviertel leer stehen. Eigentümer sind oft kommunale Wohnungsgesellschaften, institutionelle Investoren und börsennotierte Wohnungsunternehmen, die nicht über die nötigen Ressourcen und Fachkenntnisse verfügen, um die Wohnungen instand zu halten oder zu renovieren. Infolgedessen werden Wohnungen für die Mieter teilweise unbewohnbar, weil sich niemand um die Instandhaltung kümmert. Der ohnehin schon angespannte Wohnungsmarkt in Deutschland erfährt dadurch noch mehr Druck.

Genau hier setzt die Strategie von Immobilienunternehmer Birger Dehne an. Er kauft leer stehende Wohnquartiere auf, modernisiert sie und schafft dadurch neuen bezahlbaren Wohnraum für Familien und Geringverdiener. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich der Selfmade-Unternehmer so zu einem echten Spezialisten in Sachen Revitalisierungskonzepte für leerstehende Wohnviertel entwickelt.

Wohnen auf dem Land ist wieder angesagt

Schon früh hat Birger Dehne dabei auch das Potenzial von Wohnungen in ländlicher Lage erkannt. Andere Immobilienfirmen sahen aufgrund der vermeintlich schlechten Lage darin eher ein Verlustgeschäft. Nicht aber Birger Dehne, und er sollte Recht behalten. Nach Jahren der Urbanisierung, in der es die Menschen in die Innenstädte zog, kehrt sich diese Entwicklung nun wieder um.

Wohnungen in ländlichen Gegenden sind beliebter denn je. Grund dafür sind unter anderem die immer weiter steigenden Mietpreise in den Innenstädten. Aber auch die Pandemie hat ländliches Wohnen beliebter gemacht. Menschen streben wieder nach mehr Ruhe und Naturverbundenheit und wollen raus aus der Stadt.

Auch die fortschreitende Digitalisierung spielt eine Rolle: Dezentralisierte Home-Office Lösungen, die Möglichkeit eines Fernstudiums, ein stetig wachsendes Online-Shopping Angebot usw. machen es attraktiv, günstig auf dem Land zu leben, ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen. Birger Dehne hat diesen Trend vorhergesehen und ist sich sicher, dass die Bewegung von der Stadt aufs Land weiter anhalten wird.

Sein frühes Handeln bescherte Birger Dehne zahlreiche Immobilien zu günstigen Preisen, die er aufwendig modernisieren ließ. Heute vermietet er diese Wohnungen zu fairen Preisen und entlastet damit Familien und Geringverdiener in Deutschland finanziell.

Birger Dehne setzt auf sozialverträglichen Wohnungsbau statt Luxusapartments

Die Investmentstrategie von Birger Dehne ist klar definiert und auf Expansion ausgelegt. Jährlich kommen circa 3.000 bis 6.000 Wohnungen in seinen Bestand hinzu. Im Gegensatz zu vielen anderen Immobilienunternehmen fokussiert er sich bei seinen Investitionen weniger auf Luxusapartments, sondern auf Wohnungen, die dem Wohnraumproblem entgegenwirken sollen. Damit gilt er als echter Vorzeige-Wohnungsunternehmer in der Immobilienbranche und als Experte für sozialverträglichen Wohnungsbau.

Das soziale Engagement liegt dem Unternehmer sehr am Herzen. Mit seiner eigens gegründeten Birger Dehne Foundation engagiert er sich beispielsweise für zahlreiche Projekte im Umweltschutz sowie in der Forschung und Wissenschaft.

Bei der Modernisierung seiner gekauften Wohnkomplexe setzt Birger Dehne auf ein standardisiertes Konzept, mit dem sich die Immobilien in kürzester Zeit zu neuem Leben erwecken lassen. Dabei legt er auch viel Wert auf die Verwendung von nachhaltigen Ressourcen, auch wenn dies höhere Investitionskosten bedeutet. Der Immobilienexperte behält dadurch vor allem den Werterhalt der Gebäude und die Zukunftsfähigkeit seiner Projekte im Blick.

Zufriedene Mieter sind das Ziel des Immobilienunternehmers

Birger Dehne blickt auf eine Unternehmensgeschichte von 25 Jahren zurück. Bereits tausende Immobilien sind seitdem in seinen Bestand gekommen. Eine Sache war dem Unternehmer dabei immer besonders wichtig: die Zufriedenheit seiner Mieter. Diese schätzen nicht nur die verträglichen Mieten, die Dehne für die Wohnungen aufruft, sondern auch den hervorragenden Zustand der Immobilien.

Alle Häuser inklusive der Wohnungen sind umfangreich renoviert und modernisiert. Birger Dehne sorgt oftmals sogar für eine Aufwertung des kompletten Wohnviertels, um die Lebensqualität der Mieter zu steigern. Im Gegensatz zu anderen Vermietern hält Dehne die Mieten für seine Wohnungen stabil. Viele zufriedene und langjährige Mieter sind das Ergebnis dieser Strategie. Zudem hat Dehne immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen. Gibt es ein Problem im Haus, sorgen er und sein Team umgehend für eine Lösung.

Wer steckt hinter dem Immobilienunternehmen

Schon frühzeitig entwickelte Birger Dehne einen Sinn fürs Unternehmertum und war von Beginn an erfolgreich in seinem Tun. Bereits im Studium gründete er sein erstes Unternehmen, das sich auf die Vermietung von Eventlocations spezialisierte. In der Zeit kaufte er auch schon erste Immobilien. Nach kürzester Zeit hatte er so bereits 100 Arbeitsplätze geschaffen und den Grundstein für seine weitere Karriere im Immobilienbereich gelegt.

Mit seinem zweiten Unternehmen fokussierte er sich komplett auf den Kauf und Verkauf von Immobilien und konnte sich nach und nach auf immer größere Projekte fokussieren. Birger Dehne gilt heute als einer der größten privaten Wohnungseigentümer Deutschlands. Seine geschäftlichen Prozesse leitet er aus seinem Single Family Office in Liechtenstein.

Der Erfolg im Immobilienbereich, der ihm schon in jungen Jahren wohlgesonnen war, sowie sein sozialverträgliches Engagement brachten ihm einen hervorragenden Ruf in seiner Branche ein. Auch in Zukunft möchte sich Birger Dehne der Wohnraumproblematik in Deutschland stellen. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet er weiter daran, modernen, aber bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Durch seine bisher umgesetzten Wohnprojekte und sein geschicktes unternehmerisches Denken zeigt er, dass Lösungen für die Wohnungsnot in Deutschland vorhanden sind.

NSU-Morde
Nürnberg benennt Park nach NSU-Mordopfer Özüdoǧru

Nürnberg – Am 13. Juni 2001 wurde Abdurrahim Özüdoğru in seiner Schneiderwerkstatt mit zwei Kopfschüssen ermordet. Heute vor 22 Jahren wurde der türkischstämmige Özüdoğru von NSU-Terroristen ermordet. Er war nach Enver Şimşek, der am 11. September 2000 an seinen Verletzungen verstarb, das zweite Opfer er Terrorgruppe. Die Stadt Nürnberg benennt nun einen Park nach Özüdogru. Wie der Bayerische Rundfunk (BR24) berichtet soll die Grünanlage südlich der Sperberstraße zwischen Burgundenstraße und Huldstraße zukünftig Abdurrahim-Özüdoru-Park heißen. Oberbürgermeister Marcus König und Wirtschaftsreferent Michael Fraas (beide CSU) wollen den Park am heutigen 13. Juni, dem Todestag des Schneiders, einweihen. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 26. April 2023 entschieden, auch das Gedenken an das zweite Mordopfer des NSU mit der Benennung eines Parks im Stadtbild zu verankern, berichten die Nürnberger Nachrichten. Bereits im Juni 2021 war vor seiner einstigen Wohnung und Werkstatt in der Gyulaer Straße eine Gedenktafel errichtet worden. Im selben Jahr wurde in der Stadt auch ein Platz nach Enver Şimşek benannt. Der Blumenhändler wurde im Jahr 2000 in Nürnberg erschossen. Damit will die Stadt an die Mordserie der NSU erinnern, der zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen zum Opfer fielen. Drei der Verbrechen geschahen in Nürnberg.

Der NSU hatte von 2000 bis zu seiner Selbstenttarnung 2011 quer durch Deutschland neun gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin ermordet. Hinzu kommen drei Sprengstoffanschläge mit Dutzenden verletzten und 15 Raubüberfälle, ohne dass die Polizei trotz intensiver Ermittlungen auf ihre Spur gekommen wäre. Der bayerische Kriminalbeamte und Profiler Alexander Horn ging in einer operativen Fallanalyse bereits 2006 von Ausländerhass als Tatmotiv aus.

Das Bundeskriminalamt (BKA) glaubte der Fallanalyse nicht und ließ weiter in Richtung Organisierte Kriminalität ermitteln. Statt nach den wahren Tätern zu suchen, wurden die Opferfamilien von der Polizei jahrelang beschuldigt und kriminalisiert. Die Bundesanwaltschaft und auch das Oberlandesgericht in München gingen während und nach dem NSU-Prozess von einem isoliert agierenden NSU-Trio aus. Nachforschungen der Nebenklageanwälte zum NSU-Komplex investigativer Journalisten und parlamentarischer Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern lassen berechtigte Zweifel an einem isoliert handelnden NSU zu, zumal sich der NSU selbst als ein „Netzwerk von Kameraden“ sah. Terrororganisation NSU war durchsetzt mit V-Leuten des Verfassungsschutzes Zahlreiche Personen, die zum Unterstützerkreis des NSU gehörten, waren Spitzel bzw. V-Leute unterschiedlicher Verfassungsschutzämter. Nachdem der NSU 2011 aufgeflogen war, wurden bei verschiedenen VS-Ämtern beim Bund und in den Ländern Akten zu V-Männern in der rechtsextremistischen Szene geschreddert.

Auch interessant

– Reisenews – UEFA-Finale: Flughafen Istanbul bricht Weltrekord

Die Opposition in der Türkei hatte sich damals gegen den Bau des neuen Flughafens in Istanbul  gestellt und ihre Ablehnung damit begründet, dass ein neuer Flughafen unnötig sei.

UEFA-Finale: Flughafen Istanbul bricht Weltrekord
 

Reisenews
UEFA-Finale: Flughafen Istanbul bricht Weltrekord

Istanbul – Die Opposition in der Türkei hatte sich damals gegen den Bau des neuen Flughafens in Istanbul gestellt und ihre Ablehnung damit begründet, dass ein neuer Flughafen unnötig sei und nicht ein Flugzeug von diesem Flughafen starten würde Mittlerweile ist der im Oktober 2018 eröffnete Flughafen jedoch in kürzester Zeit nicht nur zum verkehrsreichsten Flughafen Europas aufgestiegen, sondern brach während des Championsleague-Finales in Istanbul nun sogar einen Weltrekord. Wie die Generaldirektion für Zivilluftfahrt der Türkei mitteilte, brach der Istanbuler Flughafen dank des Endspiels der UEFA Champions League zwischen Inter Mailand und Manchester City am Samstag mit 1.594 Starts und Landungen einen Weltrekord im Luftverkehr. Während die Ankunft der Fans mit Linienflügen weiterging, landeten auch viele Nichtlinienflugzeuge aus Italien und dem Vereinigten Königreich auf dem Istanbuler Flughafen. Auch Privatjets brachten Passagiere aus verschiedenen Ländern nach Istanbul, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. UEFA-Finale gibt Istanbul enormen Auftrieb Das UEFA-Champions-League-Finale, das am Wochenende in Istanbul stattfand, hat den Hotels der Stadt einen enormen Aufschwung beschert und stellt einen „Meilenstein“ für die lokale Tourismusindustrie dar, so Müberra Eresin, die Vorsitzende des Hotelverbands der Türkei (TÜROB). Die Auslastung der Istanbuler Hotels sei dank des Spiels um über 90 Prozent gestiegen, so Eresin. „Vor allem hat Istanbul der Welt bewiesen, dass es ein erstklassiges [Urlaubs-]Reiseziel ist. Wir sehen das in Istanbul organisierte Endspiel als einen Meilenstein für die lokale Tourismusindustrie. Das [UEFA]-Finale ist der Beginn lebendiger und guter Tage für Istanbul“, sagte sie und fügte hinzu, dass das Champions-League-Finale eine unschätzbare Marketingmöglichkeit für die Stadt sei. Einige Fußballfans blieben nur eine Nacht, während andere zwei bis drei Tage in Istanbul verbrachten, und sie leisteten einen großen Beitrag zur lokalen Wirtschaft der Stadt, so Eresin. Diejenigen, die wegen des Spiels nach Istanbul gereist sind, geben auch mehr Geld aus, sagte sie gegenüber der Hürriyet. Letztes Jahr gab ein Tourist während seines Besuchs in Istanbul im Durchschnitt 950 Dollar aus, aber die Fußballfans gaben zwischen 1.200 und 2.000 Dollar aus, so Eresin weiter.  
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 

Ein Beitrag geteilt von BNN Turkey (@bnnturkey)

Reise
Immer weniger Türken erhalten Schengen-Visum

Ankara – Statistiken über die Beantragung von Schengen-Visa zeigen, dass türkische Staatsbürger immer häufiger abgelehnt werden, wenn sie nach Europa reisen wollen, eine Situation, die von Präsident Erdoğan als „Erpressung“ bezeichnet wurde. Die Ablehnungsquote von Anträgen auf Schengen-Visa aus der Türkei nimmt weiter zu, wobei Estland, Finnland und Belgien die Ablehnungsquote im Jahr 2022 anführen, wie Daten zeigen. Obwohl die EU wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängt hat, habe es weniger Ablehnung für russische Staatsbürger gegeben, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Erdoğan hat das Visaproblem mit einigen westlichen Ländern als „politische Erpressung“ bezeichnet und gesagt, dass das Problem bald gelöst werden wird. Im Jahr 2019 wurden etwa 906.000 Schengen-Visumanträge aus der Türkei gestellt, von denen 9,7 % abgelehnt wurden. Die Ablehnungsquote stieg auf 15 % im Jahr 2022. Bei der estnischen Botschaft in Ankara stieg die Ablehnungsquote demnach auf 52,1 Prozent, was bedeutet, dass Estland jedem zweiten Antragsteller kein Visum erteilt hat. 2019 habe die Quote noch bei 16,95 Prozent gelegen. Nach Estland wies Finnland im vergangenen Jahr die zweithöchste Ablehnungsquote bei Schengen-Visumanträgen aus der Türkei auf. Die Ablehnungsquote stieg von 23,2 auf 40,6 Prozent. Auch die Ablehnungsquote des belgischen Konsulats in Istanbul ist gestiegen und zwar auf 37,7 Prozent. Die EU-Länder, in denen Türken im vergangenen Jahr die meisten Visa beantragten, sind Deutschland, Griechenland, Frankreich und Italien. Im Jahr 2022 beantragten 223.699 Personen aus der Türkei bei den deutschen diplomatischen Vertretungen in Ankara, Istanbul und Izmir Schengenvisa. Mehr als 48.000 dieser Anträge wurden jedoch abgelehnt, und die Ablehnungsquote lag bei über 21 Prozent, fast doppelt so hoch wie 2019. Firuz Bağlıkaya, Vorsitzender des Verbands der türkischen Reisebüros (TÜRSAB), spricht von einer „bedauerlichen, systematischen Blockade“. „Zusammen mit der Verzögerung der Anträge ist die Rate der abgelehnten Bürger sehr hoch. Die Quote der abgelehnten Visa lag im Jahr 2022 bei mehr als 15 Prozent und ist in diesem Jahr auf rund 50Prozent gestiegen“, sagte er gegenüber Anadolu. Die Website Schengen Visa Info zitiert den EU-Botschafter in der Türkei, Nikolaus Meyer-Landrut, mit der Aussage, dass die Behörden keine Maßnahmen ergreifen, um die Ausstellung von Visa für türkische Bürger zu verhindern. In Bezug auf die langen Wartezeiten und die Verzögerungen bei der Visabearbeitung sagte der Botschafter, dass man daran arbeite, das Problem zu lösen, wobei er andeutete, dass dies hauptsächlich auf die hohe Nachfrage zurückzuführen sei. „Wir tun unser Bestes, um dieses Problem zu lösen, aber zunächst einmal sollte bekannt sein, dass die EU keine Politik verfolgt, die die Ausstellung von Visa für türkische Bürger verhindert“, heißt es in der Erklärung des Botschafters.

Am 16. Dezember 2013 wurde der Dialog über die Visaliberalisierung zwischen der EU und der Türkei im Anschluss an das Rückübernahmeabkommen zwischen der EU und der Türkei eingeleitet. Der Prozess der Visaliberalisierung zielt darauf ab, die Visumspflicht für türkische Staatsbürger abzuschaffen und ihnen die Einreise in die Länder der Schengen-Zone für kurze Aufenthalte zu ermöglichen, insbesondere für bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Um diesen Prozess abzuschließen, haben die türkischen Behörden kontinuierlich versucht, die von der Europäischen Kommission geforderten Bedingungen zu erfüllen, aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

2020 sagte der damalige türkische Außenminister Mevlut Çavuşoğlu, dass die EU die Visumspflicht für türkische Staatsbürger, die EU-Länder besuchen wollen, abschaffen müsse, wenn sie die Flüchtlings- und Migrantensituation an der türkisch-griechischen Grenze lösen wolle. Zuvor hatte Erdoğan betont, dass die Visaliberalisierung mit den Ländern der Schengen-Zone zu den obersten Prioritäten des Landes gehöre. Çavuşoğlu hatte erklärt, dass die Regierung das 2016 mit der EU beschlossene Migrationsabkommen aussetzen werde, wenn die EU türkischen Bürgern keinen visafreien Zugang zu den Ländern der Schengen-Zone gewähre.

Klimawandel
2022: 57 % der gebauten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

0
Wiesbaden – In immer mehr neuen Wohngebäuden in Deutschland werden erneuerbare Energien zum Heizen genutzt: Drei Viertel (74,7 %) der im Jahr 2022 fertiggestellten Wohngebäude werden ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg dieser Anteil gegenüber dem Jahr 2021 (70,7 %) um vier Prozentpunkte. 2015 hatte er noch bei 61,5 % gelegen. Von den neu gebauten Einfamilienhäusern werden 77,0 % ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energieträgern beheizt, bei Zweifamilienhäusern sind es 80,9 % und bei den Häusern mit drei oder mehr Wohnungen 58,7 %. Als primäre, also überwiegend für das Heizen eingesetzte Energiequelle werden erneuerbare Energien in mehr als der Hälfte (61,4 %) der 103 525 im Jahr 2022 fertiggestellten Wohngebäude eingesetzt (2015: 38,0 %). Zu den erneuerbaren Energien bei Heizungen zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen (Geothermie oder Umweltthermie) auch Solarthermie, Holz (z. B. Pelletheizungen oder Kaminöfen), Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. Zu den konventionellen Energieträgern zählen Öl, Gas und Strom. Fernwärme stellt eine weitere Energiequelle dar, die in der Statistik weder zu den erneuerbaren noch zu den konventionellen Energieträgern gezählt wird. Wärmepumpen am häufigsten eingesetzter Heizungstyp in neuen Wohnhäusern Wärmepumpen wurden im Jahr 2022 in mehr als der Hälfte der neuen Wohngebäude als primäre Heizenergiequelle eingesetzt. Allein von 2021 bis 2022 stieg der Anteil um mehr als sechs Prozentpunkte von 50,6 % auf 57,0 %. Im Jahr 2015 hatte der Anteil noch bei 31,4 % gelegen. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz: In 60,6 % aller 2022 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde eine Wärmepumpe eingebaut, deutlich seltener war der Einsatz in Mehrfamilienhäusern (35,8 %), die zu 21,4 % mit Fernwärme und zu 34,0 % mit Erdgas beheizt werden. Die anderen erneuerbaren Energien zusammengenommen werden in 4,7 % der neuen Wohngebäude als primäre Heizenergiequelle genutzt. Einbau von Gasheizungen weiter rückläufig Als zweitwichtigste primäre Energiequelle wurde im Jahr 2022 in 28,0 % der Neubauten Erdgas eingesetzt. Der Anteil von Gasheizungen als primäre Energiequelle nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich ab. 2021 hatte er noch bei 34,4 % und 2015 bei 51,5 % gelegen. Primär mit Fernwärme beheizt wurden 8,0 % der neuen Wohngebäude (2015: 7,8 %). Ölheizungen wurden nur noch in 440 neuen Wohnhäusern als Primärheizung eingesetzt, das waren 0,4 % der Neubauten (2015: 1 195 bzw. 1,1 %). Strom, Solarthermie und Holz wichtigste sekundäre Heizenergiequellen Wurde in neuen Wohngebäuden eine weitere (sekundäre) Energiequelle eingesetzt, waren dies bevorzugt Strom (12,9 %) sowie die erneuerbaren Energieträger Solarthermie (11,9 %) und Holz (11,3 %). Baugenehmigungen 2022: Drei Viertel der Wohngebäude mit Erneuerbaren geplant Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien zeigt sich auch beim Planen neuer Wohngebäude. 83,1 % der 2022 genehmigten rund 110 700 Wohngebäude sollen ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Als primäre Energiequelle werden erneuerbare Energieträger in gut drei Viertel (75,7 %) der genehmigten Wohngebäude eingesetzt. Meist handelt es sich auch hier um Wärmepumpen: Sie kommen in 71,0 % der genehmigten Neubauten als primäre Heizung zum Einsatz. Erdgas als häufigster konventionelle Energieträger spielt mit einem Anteil von 13,9 % auch bei der Planung von Wohngebäuden eine zunehmend kleinere Rolle.

Tiergesundheit
Hitzefalle: Hunde im Sommer nicht allein im Auto lassen

Wiesbaden – Nur kurz Einkaufen gehen und den Hund im Auto lassen? Was harmlos klingt, kann im Sommer schnell zur tödlichen Gefahr für Vierbeiner werden. Trotz Warnungen unterschätzen Hundehalter immer wieder, wie schnell sich ein geparktes Fahrzeug aufheizen kann! „Lassen Sie Ihren Hund im Sommer keinesfalls im Auto zurück“, appelliert Norbert Holthenrich, Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) eindringlich an alle Hundehalter. „Selbst bei relativ milden Temperaturen oder bewölktem Wetter droht dem Tier im Fahrzeug ein Hitzschlag.“ Im Schatten zu parken und das Fenster einen Spalt zu öffnen, reichten bei Weitem nicht aus, macht Holthenrich deutlich. „Nehmen Sie Ihren Hund auch bei kurzen Erledigungen mit oder lassen Sie ihn zu Hause.“ Auch wenn die Temperaturen im Freien für Menschen noch eher angenehm sind, kann sich das Innere eines Fahrzeugs bereits nach kurzer Zeit extrem aufheizen: Bei moderaten 26 Grad Celsius steigt die Temperatur bereits nach 30 Minuten auf 44 Grad. Bei 36 Grad draußen sind nach einer halben Stunde 52 Grad im Auto erreicht. Hunde haben meist ein wärmeisolierendes Fell und können nicht schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur, indem sie sehr schnell Luft ein- und ausatmen, um Wasser über die große, gut durchblutete Zunge zu verdunsten, was den Körper herunterkühlt. Dieses Hecheln funktioniert allerdings nicht bei sehr hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchte. Deshalb halten die meisten Hunde Temperaturen ab 40 Grad höchstens 15 Minuten lang aus. Die heiße Luft im Fahrzeug, die mangelnde Zirkulation und hohe Luftfeuchte können dazu führen, dass der Hund seinen Wärmehaushalt nicht mehr durch Hecheln regulieren kann – ein Hitzschlag mit Kreislaufversagen droht. Die Alarmzeichen für Hitzschlag sind extremes Hecheln, apathisches Verhalten oder Taumeln, auch Erbrechen weist auf die akute Gefahr hin. Wer einen Hund allein in einem geschlossenen Fahrzeug entdeckt, sollte zuerst versuchen, den Halter ausfindig zu machen. Steht das Auto zum Beispiel vor einem Supermarkt, kann ein Ausruf über Lautsprecher erfolgen. Meldet sich der Halter nicht, sollten Polizei oder Feuerwehr informiert werden. Wenn sich das Tier bereits in einem sehr kritischen Zustand befindet, sollten Passanten die Entscheidung abwägen, den Hund selbst aus dem Fahrzeug zu retten.

Kachowka-Staudamm
Staudamm-Katastrophe in der Ukraine hat dramatische Folgen für Welternährung

Die Deutsche Welthungerhilfe hat vor den Folgen des Dammbruchs in der Ukraine für die Welternährung gewarnt. Die Pressesprecherin der Deutschen Welthungerhilfe, Simone Pott, sagte im Interview mit dem Fernsehsender phoenix:
„Für die Landwirtschaft ist das ein schwerer Schlag, diese Region gehört mit zu den Kornkammern der Ukraine. Auf dieser Fläche wurden vorher etwa 500.000 Hektar Landwirtschaft betrieben, das heißt diese Flächen sind für die jetzige Ernte zerstört und eventuell auch für das nächste Jahr, denn man darf nicht vergessen, dieser Staudamm hat auch etwa 31 Bewässerungssysteme gespeist.“
Die Situation habe bereits dafür gesorgt, dass der Preis für Weizen auf dem Weltmarkt um etwa drei Prozent gestiegen sei. „Gestiegenen Nahrungsmittelpreise sind schon heute ein wichtiger Faktor dafür, dass Hunger in der Welt zunimmt“, so Pott weiter. Momentan würden ohnehin rund 30 Millionen Tonnen und damit nur ein Teil des Getreides aus der Ukraine über das so genannte Getreide-Schwarzmeer-Abkommen exportiert. „Wenn jetzt hier wieder etwas fehlt, haben wir wieder das Problem, dass Länder wie Äthiopien, wie der Jemen aber auch Somalia, die insbesondere von diesen Getreideexporten abhängig waren, dass die zusätzlich leiden werden. Und es bedeutet, dass wieder die Ärmsten der Armen zusätzlich leiden werden“, so Simone Pott.

Zum Thema

– Kachowka-Staudamm – Ukraine-Botschafter Makeiev: Russen haben den Damm vermint

Durch die Überschwemmung der Region versuche Russland, die erwartete ukrainische Gegenoffensive zu stoppen. „Verstehen oder begreifen kann man das nicht.“

Ukraine-Botschafter Makeiev: Russen haben den Damm vermint

Evangelischer Kirchentag
Göring-Eckardt: Gemeinsam Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken

Bonn – Die Grünen-Politikerin und ehemalige Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Katrin Göring-Eckardt, hat im Gespräch mit phoenix die Verantwortung aller gesellschaftlichen Institutionen hervorgehoben, einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Am Rande des Evangelischen Kirchentages sagte Göring-Eckardt:
„Natürlich wünscht man sich, dass es diese eine Institution gibt, wo man dann weiß, die sagen, wo es langgeht, aber das ist nicht die Realität. Und ich glaube, diese Aufgaben haben wir gemeinsam, Politik, Kirche, Gesellschaft, dass wir wissen, wir wollen beieinander bleiben, dass wir wissen, wir wollen Spaltung entgegenwirken, Rassismus, Hass, wir wollen dem entgegenwirken, dass Leute bewusst ausgegrenzt werden sollen.“
Dies, so Göring-Eckardt, sei eine gemeinsame Aufgabe. „Da muss man sich auch keine Sorge machen, dass Kirche, oder dass der Staat da nicht ganz klar steht, wenn es um diese Fragen geht“, sagte die Grünen Politikerin. Demokratie, so Göring-Eckardt weiter, sei anstrengend und man müsse immer wieder dafür einstehen. „Manchmal ist es ja so, je unübersichtlicher die Situation ist, umso größer ist die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Diese einfachen Antworten sind aber keine Antworten, da ist ja nie eine Lösung dabei, da ist ja nie ein Vorschlag dabei. Mir ist aber wichtig, ich komme aus Thüringen, und mir ist wichtig, noch einmal klarzumachen, die Mehrheit in unserem Land auch in den ostdeutschen Ländern, wählt und denkt demokratisch. Wir müssen richtig aufpassen und immer contra geben und auch am Kaffeetisch sonntags. Ich weiß, dass das anstrengend ist, Demokratie ist auch anstrengend, aber es gehört dazu zu wissen: Wir sind die Mehrheit, die Mehrheit ist demokratisch.“

Türkei
Erdogan ernennt erstmals Frau zur Zentralbankchefin

Ankara – Erstmals in der Geschichte der Türkei wurde eine Frau als Zentralbankchefin ernannt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die ehemalige Wall-Street-Bankerin Hafize Gaye Erkan zur neuen Zentralbankchefin des Landes ernannt Ihre Ernennung und die des neuen Wirtschaftsministers Mehmet Simsek könnten ein Zeichen dafür sein, dass sich die Geldpolitik der Türkei nach Jahren extrem niedriger Zinspolitik und steigender Inflation normalisieren wird. Erkan, die erste weibliche Zentralbankchefin der Türkei, war früher Managing Director bei Goldman Sachs und Co-CEO der First Republic Bank. Sie ist außerdem die fünfte türkische Zentralbankgouverneurin innerhalb von vier Jahren. Steile Karriere in den USA Die 41-Jährige hat eine steile Karriere in der US-amerikanischen Unternehmenswelt hinter sich, mit Stationen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Bankwesen, Investment, Risikomanagement, Technologie und digitale Innovation, aber in ihrem Heimatland ist wenig über Erkan bekannt. Die neue Zentralbankchefin wurde 1982 in Istanbul als Tochter eines Ingenieurs und einer Lehrerin für Mathematik und Physik geboren. Sie besuchte eine der besten staatlichen Schulen der Türkei, das Istanbuler Gymnasium, und schloss als Zweitbeste ihrer Klasse ab. Erkan studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Bogazici-Universität, einer der renommiertesten Universitäten der Türkei, und promovierte 2006 an der Princeton-Universität in den Vereinigten Staaten in den Bereichen Operations Research und Financial Engineering. Managing Director bei Goldman Sachs  2015 und 2016 absolvierte sie Wirtschaftsprogramme an der Harvard Business School und der Stanford Graduate School of Business. Erkan kam 2005 als Associate zur globalen Investmentbank Goldman Sachs und wurde 2011 zum Managing Director ernannt. Im Jahr 2014 kam sie zur First Republic Bank, wo sie 2021 zum Co-Chief Executive Officer ernannt wurde. „40 Under 40“ Im Jahr 2018 wurde sie von Crain New York Business und der San Francisco Business Times in die Liste der „40 Under 40“ aufgenommen, die besagt, dass Erkan die einzige Frau unter 40 Jahren ist, die bei einer der 100 größten US-Banken als Präsidentin oder CEO tätig ist. Im Juni 2022 wurde Erkan zum Chief Executive Officer von Greystone, einer in New York ansässigen Immobilienfinanzierungs- und Investmentgesellschaft, ernannt. „Angesichts ihrer Ausbildung in Princeton und ihrer Erfahrung auf höchster Ebene im US-Bankensektor gehe ich davon aus, dass die neue Gouverneurin zu einer orthodoxen Politik zurückkehren wird“, erklärte Selva Demiralp, Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Koç-Universität in Istanbul, gegenüber dem US TV-Sender CNBC. Der Vorbehalt läge darin, wie viel Autonomie die Zentralbank ausüben könnte und in welchem Umfang – etwas, das die Anleger laut Demiralp abwarten müssen. Das Urteil könnte schon in zwei Wochen fallen, wenn die Zentralbank zu einer Zinssitzung zusammenkommt. Letzte Woche ernannte Erdogan Mehmet Simsek, einen Verfechter einer orthodoxen Wirtschaftspolitik, zum türkischen Schatz- und Finanzminister. Die Ernennung deutete auf eine Abkehr von der weithin als unorthodox angesehenen Wirtschaftspolitik Erdogans hin, einschließlich der Überzeugung, dass eine Anhebung der Zinssätze die Inflation erhöht.

Şimşek war von 2007 bis 2009 Wirtschaftsminister, und von 2009 bis 2015 Finanzminister. Danach übernahm er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Er galt bei internationalen Investoren als Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.

Şimşek trat 2018 zurück, als Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen Schwiegersohn Berat Albayrak zum Finanzminister ernannte. Die türkische Lira befand sich seit seinem Rücktritt in einem freien Fall, wobei sie um über 400 Prozent – von etwa 4,6  auf über 20 zum Dollar – abstürzte.

Zum Thema

– Türkei – Türkischer Finanzminister Mehmet Şimşek fordert Rationalität

Er trat 2018 zurück, als Erdoğan seinen Schwiegersohn zum Finanzminister ernannte. Er galt bei Investoren als Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.

Türkischer Finanzminister Mehmet Şimşek fordert Rationalität