Köln – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) stellt den Kohleausstieg öffentlich in Frage.
„Solange nicht klar ist, dass Energie verfügbar und bezahlbar ist, sollten wir die Träume von einem Ausstieg aus dem Kohlestrom 2030 beenden“, sagte Lindner dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Für das Klima bringe dieses Datum ohnehin nichts, da die in Deutschland eingesparten CO2-Emissionen aufgrund der europäischen Regeln zum Beispiel in Polen zusätzlich anfallen dürften.
Außerdem setzt Linder auf deutsches Erdgas. „Die inländische Gasförderung muss intensiviert werden. Generell kann man physikalische Knappheit nicht mit Geld lösen“, sagte Lindner.
Er plädiert für den Neubau von Großkraftwerken zusätzlich zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auf die Frage, ob Deutschland neue Gaskraftwerke als Reserve im Energiemix brauche, sagte der FDP-Politiker: „Darauf wird es hinauslaufen, aber die Frage ist, wie dies so effizient marktwirtschaftlich gelingt, dass die Strompreise nicht weiter steigen.“
Auch interessant
– Türkei –
Erdogan: Akkuyu Atomkraftwerk wird 10 Prozent des Energiebedarfs decken
Das sich im Bau befindende Kernkraftwerk Akkuyu werde nach der Inbetriebnahme zehn Prozent des türkischen Energiebedarfs decken, sagte Recep Tayyip Erdogan in seiner Rede während der Fraktionssitzung der regierenden AKP
Die Achillesferse von E-Bikes ist der Akku – besonders im Winter. Denn in der kalten Jahreszeit entlädt er sich schneller, und die Reichweite sinkt. Auch Schäden an Bike und Akku sind möglich, erklärt das Infocenter der R+V Versicherung.
Touren mit dem E-Bike sind auch im Winter problemlos möglich. „Radfans sollten jedoch einplanen, dass die Leistung der Akkus bei Kälte sinkt“, sagt E-Mobilitätsexperte Markus Jatzkowski von der R+V Versicherung. Daher empfiehlt es sich, den Akku nur während der Fahrt der Kälte auszusetzen. Das beugt großen Reichweiteverlusten und möglichen Schäden vor. „Auch gibt es Neoprenhüllen, um den Akku vor kaltem Wind und Eis zu schützen“, rät der Experte.
Akku bei Raumtemperatur laden und lagern
Am besten ist es, den Akku nach der Fahrt immer mit ins Haus zu nehmen. „Man sollte ihn vor dem Aufladen aber erst an die Zimmertemperatur gewöhnen lassen“, so Jatzkowski. Wer das E-Bike in der kalten Jahreszeit nicht nutzt, bewahrt den Akku möglichst witterungsgeschützt und bei einer Raumtemperatur bis 20 Grad Celsius auf. Sinnvoll ist es, ihn zu etwa 60 Prozent aufzuladen, denn: „Auch ungenutzte Akkus entladen sich mit der Zeit, daher ist ein gelegentliches Nachladen empfehlenswert.“
Das E-Bike winterfest machen
Das Elektrobike wird längere Zeit nicht genutzt? Dann steht es idealerweise an einem durchlüfteten, trockenen Standort. Nässe kann auf Dauer zu Schäden wie Rost führen. Markus Jatzkowski empfiehlt, das Rad vor der Winterpause gut zu reinigen und von Matsch, Salz oder Rollsplitt zu befreien. Auch eine gelegentliche Prüfung des Reifendrucks ist wichtig: „Haben Reifen nicht mindestens den Minimaldruck, können sie Schaden nehmen.“
Weitere Tipps:
Während der Fahrt im Winter nicht durchgehend den Eco Modus nutzen, da sonst die Akkuzellen schneller auskühlen. Bei stärkerer Unterstützung durch den Motor wird gleichzeitig auch der Akku intensiver erwärmt.
Kontakte des Bikes und Akkus mit dünnflüssigem Pflegespray einsprühen. Schmutz und Wasser sorgen ansonsten für Kontaktverlust und Korrosion.
Auch das Display oder die Bedieneinheit des Fahrrads pflegen, wenn sie längerer Zeit Frost ausgesetzt sind.
Einige Hausratversicherungen bieten einen speziellen Schutz für E-Bikes an, der auch Schäden durch Feuchtigkeit oder Verschleiß am Akku begleicht.
Essen – Schärfere Instrumente im Kampf gegen die Clankriminalität fordert die Gewerkschaft der Polizei in NRW (GdP).
„Wir müssen die Einnahmequellen dicht machen“, sagt der Landesvorsitzende Michael Mertens der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Ein Werkzeug dafür sei die Beweislastumkehr, wie sie etwa in Italien praktiziert wird. Dort muss ein Beschuldigter nachweisen, wo er das Geld für den Barkauf einer Villa oder eines Luxusautos herhat. In Großbritannien gelten mit der „Unexplained Wealth Order“ ähnliche Regeln. Im Zweifel können Villa oder Auto beschlagnahmt werden.
Zwar hat sich Deutschland bereits in diese Richtung bewegt. Seit 2017 muss ein Richter nur noch überzeugt sein, dass ein Vermögen aus einer Straftat stammt, allerdings seien die Details „rechtlich zu kompliziert“, sagt Mertens der WAZ. Viel zu oft bekämen „die anderen“ das beschlagnahmte Vermögen zurück.
Ein ständiges Netzwerk aller Einrichtungen, die an der Bekämpfung der Kriminalität mitwirken, schlägt der Polizeigewerkschafter weiterhin vor. „Nennen wir es eine Taskforce“, sagt Mertens. Dazu gehören verschiedene Polizeibehörden, Staatsanwaltschaft und Zoll ebenso wie Steuerfahnder. „Es darf nicht darum gehen, wer welche Ressourcen zur Verfügung stellt.“ Auch müssten Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften wie die zur Bekämpfung von Clankriminalität in Duisburg in allen Bundesländern ausgebaut werden.
„Es muss mehr Aussteigerprogramme geben“, lautet die dritte Forderung des Gewerkschaftschefs. „Kurve kriegen“ ist das bekannteste Hilfsangebot, es richtet sich an junge Intensivtäter und ihre Familien. „Aber was macht jemand, der seinem kriminellen Umfeld den Rücken kehren will?“, fragt Mertens. „Die Menschen sind ja in ihren Familien auch gebunden.“ Hier sieht er Potenzial.
Am Montag findet der erste „Internationale Kongress zur Bekämpfung der Clankriminalität“ in Düsseldorf statt. Experten tauschen sich auf Einladung von Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) darüber aus, wie man diese Form der Organisierten Kriminalität besser bekämpfen kann.
Israel begeht seit 22 Tagen eklatante Kriegsverbrechen im Gazastreifen. Die westliche Welt, von Politikern bis hin zu den Medien, habe sich für die Legitimierung eines monströsen Massakers mobilisiert, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan am Samstag auf einer Massenkundgebung in Istanbul in Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt.
Das griechisch-orthodoxe Patriarchat in Jerusalem wirft Israel „Kriegsverbrechen“ vor. Menschenrechtsorganisationen sprechen inzwischen von ethnischen Säuberung bis hin zum Genozid. Eine überwältigende Mehrheit der UN-Generalversammlung forderte jüngst einen „sofortigen und dauerhaften humanitären Waffenstillstand zwischen israelischen Streitkräften und Hamas-Kämpfern in Gaza.“ Unterdessen Netanjahu so:
Ich sage Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger Israels, meinen Kolleginnen und Kollegen hier, und Ihnen allen die Worte des Propheten Jesaja: Ein jeder half seinem Nächsten, und ein jeder sagte zu seinem Bruder: ‚Sei getrost‘.
Das Volk Israel lebt – und gemeinsam werden wir siegen.
Recht hat also Erdoğan, was die Kriegsverbrechen Israels angeht, die vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seinem Kabinett zu verantworten sind und von den USA wie auch vereinzelten Ländern der EU mitgetragen werden. Ich gehe sogar soweit und fordere die deutsche Generalstaatsanwaltschaft auf, nach dem Weltrechtsprinzip Netanjahu und sein Kabinett wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Das wurde ja in Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien praktiziert, das wird auch in Zusammenhang mit Gaza gehen. Anwälte hätten wir ja genug.
Mehr als 250 britische und niederländische Anwälte und Rechtswissenschaftler forderten jeweils ihre Regierung auf, in Gaza auf einen Waffenstillstand zu drängen. Die britische wie niederländische Regierung müsse „dringende Maßnahmen“ ergreifen, um sicherzustellen, dass sie ihren Verpflichtungen aus den Genfer Konventionen nachkommt, Verstöße gegen das internationale humanitäre Recht nicht zu fördern oder zu unterstützen.“
Weltweit fanden erneut Demonstrationen für einen Waffenstillstand und ein Ende der Gewalt statt. Nicht die größte wie z.B. in London oder Istanbul, aber die wohl mutigste überhaupt fand in Tel Aviv, bei der die Menschen einen Waffenstillstand, ein Ende der Blockade und die Freilassung der Geiseln forderten. Darüber verlieren deutsche ÖRR nur selten ein Wort. Jene Stimmen werden umgedeutet, um die peinliche deutsche Nullsummenvision von Israel-„Solidarität“ aufrechtzuerhalten,
Ich fordere daher auch alle auf, aus der Komfortzone heraus deutlich Stellung zu beziehen. Es bringt den gegenwärtig geschundenen palästinensischen Zivilisten in Gaza nicht viel, wenn man wie die Imamin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, Seyran Ates, die Tore der Moschee schließt und vorgibt einer Bedrohungslage ausgesetzt zu sein und stramm an der Seite Israels stehe. Denn, das ist geradezu zynisch und steht in keinem Verhältnis zu dem, was in Gaza seit 22 Tagen passiert. Die Palästinenser können keine Türen oder Tore verschließen, um sich vor Übergriffen zu schützen oder haben nicht die Möglichkeit, sich von Dritten schützen zu lassen, geschweige denn einen Iron Dome, der sie vor Raketen oder Bomben schützt. Sie sind potentiell gefährdet und berufen sich nicht bloß auf ein Magengefühl, es ist Realität. Die andere Realität heißt aber auch Hamas.
Hamas – Terrororganisation
Unrecht hat Erdoğan, wenn er trotzig die Hamas als „Widerstandsbewegung“ bezeichnet, weil man seine Bemühungen um einen Waffenstillstand kategorisch in den Wind geschlagen hat. Wer Terror verbreitet, die Tötung von Zivilisten nicht nur in Kauf nimmt, sondern gezielt gegen Zivilisten vorgeht, den nennt man Terrorist und Hamas ist eine Terrororganisation. Da gibt es nichts zu beschönigen.
Die Hamas ist terroristisch und das nicht erst seit dem 7. Oktober. Auch die vielen Selbstmordattentate in israelischen Städten in den Neunzigern waren Terrorismus. Und meines Erachtens auch der wahllose Beschuss israelischer Städte durch Raketen, die schon aufgrund ihrer Bauart nicht zielgenau zwischen militärischen oder zivilen Zielen unterscheiden können. Die Hamas-Ideologen haben auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie Zivilisten angreifen, sondern das Ganze mit einem theologisch-intellektuellen Taschenspielertrick gerechtfertigt.
Man hat kurzerhand den Umstand, dass die israelische Gesetzeslage jeden Bürger unbesehen des Geschlechts zu einem dreijährigen Militärdienst verpflichtet, jeden israelischen Staatsbürger zu einem militärischen Ziel erklärt. Mit einer solch verqueren Logik kann man praktisch jedes Kind als künftigen potenziellen Soldaten betrachten.
Israelische Regierung und Gaza als Petrischale
Eine ganz anderer Antrieb der Terrorismus begünstigt ist natürlich die, dass auf der anderen Seite eine israelische Staatsräson existiert, die in den letzten zwei Jahrzehnten gar kein Interesse daran hatte, der Hamas einen Weg zurück aus dem Terrorismus zu ermöglichen. Israel kennt es aus seiner eigenen Geschichte, dass Terroristen – die Gründerväter Israels waren steckbrieflich gesuchte Terroristen – einen Wandel zu Staatsmännern durchlaufen können. Und die Möglichkeit hätte durchaus auch in Palästina bestanden. Nur hatte man daran kein Interesse.
Ex-US-Präsident Jimmy Carter erklärte 2013 in einem TV-Interview, er habe sich mehrmals mit der Hamas-Führung getroffen und sie sei bereit gewesen, die Existenz Israels zu akzeptieren. Aber Netanyahu habe die die „Ein-Staaten-Lösung“ verfolgt, was die Verhandlungen hierzu unmöglich gemacht habe und „eine Katastrophe“ für Israel“ bedeuten würde.
Gaza als Petrischale zur Heranzüchtung eines permanenten kontrollierten Bedrohungsszenarios kam den israelischen Regierungen der letzten zwei Jahrzehnte also sehr gelegen, wenn nicht gar gewollt, um unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung eine expansionistische Siedlungspolitik so weit voranzutreiben, dass eine Zwei-Staaten-Lösung faktisch verunmöglicht wird. Israelischer Staat und terroristische Hamas standen also bislang in einem symbiotischen Verhältnis.
Datenleak – Umsiedlung und endgültige Ansiedlung der gesamten Gaza-Bevölkerung
Das geht auch aus einem Bericht hervor, die die israelische Denkfabrik Misgav-Institut mit Verbindungen zum israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am 17. Oktober veröffentlichte, in dem sie die „einzigartige und seltene Gelegenheit“ für die „Umsiedlung und endgültige Ansiedlung der gesamten Gaza-Bevölkerung“ in Ägypten befürwortete. Das durchgesickerte Dokument wurde für eine Organisation namens „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ erstellt und war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Es geht also um die Ausweitung von israelischen Siedlungsgebieten auf fremdem Territorium, die man laut dem Bericht für wenige Milliarden US-Dollar umsetzen könne und kaum der Rede wert sei. Der Plan, Ägypten als willigen Aufnahmeland für 2,3 Millionen Palästinenser aus dem Gazastreifen zu gewinnen und im Gegenzug die marode ägyptische Wirtschaft zu stützen, den Sessel des ägyptischen Diktators al-Sisi zu sichern, fiel jedoch trotz des immensen Drucks und Besuchsaufkommens aus den USA und Europa ins Wasser.
Nun scheint der israelische Ministerpräsident die Palästinenser aus Gaza herausbomben zu wollen, ungeachtet dessen, was so alles im Bombenhagel getroffen wird, während al-Sisi sich mit aller Macht dagegenstemmt, weil 110 Millionen Ägypter genau das von ihm erwarten. Dabei zündelt Netanjahu nicht nur, er will offensichtlich alle bedrohen, die nicht Spuren, inklusive al-Sisi.
Wenn aber Gazastreifen als solches eine Bedrohung für Israel darstellt, was ist mit dem Westjordanland, in der die palästinensischen Fatah-Bewegung die Kontrolle ausübt und bereits jetzt unter der israelischen Siedlungs- und Apartheidspolitik leidet? Welche Gebiete in Palästina, in Syrien bzw. Jordanien wären als nächstes im Visier israelischer Denkfabriken, die Netanjahu eine weitere Prophezeiung aus der Thora in die Wiege legen?
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Auch interessant
– Gaza-Krieg –
Erdogan kritisiert „heuchlerische Berichterstattung“ über den Konflikt
Erdogan hat westlichen Medien eine „voreingenommene und heuchlerische“ Berichterstattung zum Gaza-Krieg vorgeworfen und diese verurteilt.
Ankara/Berlin – Anlässlich des 100. Jahrestags der Gründung Türkischen Republik, fanden heute sowohl in der Türkei als auch im Ausland zahlreiche Veranstaltungen statt.
In einer Mitteilung des Präsidiums für Kommunikation heißt es: „Der 100. Jahrestag unserer Republik wird im In- sowie Ausland mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Das Präsidium für Kommunikation bringt die Bürgerinnen und Bürger mit speziellen Veranstaltungen zum 100. Jahrestag der Republik im ganzen Land, insbesondere in Istanbul, Ankara und Izmir, zusammen. In diesem Rahmen wurden digitale Ausstellungen und dreidimensionalen Shows in Istanbul organisiert, Großbildschirme auf dem Taksim-Platz, in Bakırköy und am Hafen von Kadıköy aufgestellt.
Die ʻRecep Tayyip Erdoğan Sonderausstellungʼ, der Ausstellungsbereich ʻJahrhundert von Türkiye von der Vergangenheit bis zur Gegenwartʼ und die Installation ʻJahrhundert von Türkiyeʼ können noch bis zum 8. November besichtigt werden, während der ʻJahrhundert von Türkiye Monolithʼ und der ʻSchwimmende Pier zum 100-jährigen Jubiläum am Bosporusʼ noch bis zum 1. November zu sehen sind.“
Sonderveranstaltungen zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten der Republikgründung finden auch in den diplomatischen Vertretungen der Türkei im Ausland statt. Jubiläumsfeiern werden sowohl in den 14 Generalkonsulaten als auch in der türkischen Botschaft in Berlin organisiert. In der deutschen Hauptstadt gibt das Staatliche Symphonieorchester von Istanbul ein Konzert. Ferner öffnet eine Ausstellung ihre Pforten für Besucher.
– TV-Tipp –
Almanya in Anatolia – Wie deutsch ist die Türkei?
Der Dokumentarfilm ist eine überraschende und bildgewaltige Entdeckungsreise auf den Spuren der Deutschen in der Türkei, wo sie seit Jahrhunderten leben, lieben und zu Hause sind.
Wenn die anerkannten Spielregeln nach eigenen Gutdünken um modelliert werden, weil man davon keine eigenen Vorteile erzielen kann, wird z. B. die moralische Keule zu einem Boomerang. In der Türkei wird derzeit hitzig darüber debattiert, ob die palästinensische Organisation Hamas im Gazastreifen eine Terrororganisation ist oder nicht. Angestoßen hatte die Debatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, der bei einer Rede von einer Befreiungsorganisation sprach, die ihr Volk und das Land verteidige.
Nun, in dieser Frage entscheidet die türkische Gesellschaft, was moralisch erwünscht ist oder nicht. Was die Gesellschaft dazu braucht, sind Spielregeln, womit sie in der Lage wären, die Entscheidungssituation scharf herauszuarbeiten.
Heißt das moralische Gebot „Verhältnismäßigkeit“, muss man bei Konflikten die Tötung von Zivilisten, die Zerstörung von zivilen Infrastrukturen oder Krankenhäusern sanktionieren. Wer noch bei Verstand ist, zerbombt nicht eine Fläche von rund 340 km², in der 2,3 Millionen Menschen leben, um danach dafür belangt zu werden. Das heißt, unerwünschte, von Spielregeln erfasste Handlungen werden nicht belohnt, sondern sanktioniert.
Die Spielregel der Erde heißt Völkerrecht. Es legt die rechtlichen Verpflichtungen der Staaten in ihrem Verhalten untereinander und in ihrer Behandlung von Einzelpersonen innerhalb der Staatsgrenzen fest. Nun kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die israelische Regierung sich derzeit an keines der aufgestellten Regeln des Völkerrechts hält; sich im Grunde auf die Stufe von „Schurkenstaaten“ oder „Achse des Bösen“ begeben hat.
Interessanterweise haben die USA und einige europäische Staaten diese Regeln ebenfalls quasi für null und nichtig erklärt und unterstützen die israelische Regierung bei ihren Regelbrüchen, und verteidigen das auch noch. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, der sich zuvor als Linienrichter feilgeboten hatte, um eine gemeinsame Einigung zu erreichen, scheint die Faxen dicke zu haben und dreht den Spieß um. Erdoğan erkennt die Hamas nicht als Terrororganisation an.
Vor dieser Entscheidung hatten die westlichen Spielverderber sich sogar darüber echauffiert, dass der Schiedsrichter António Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, sich über die Fouls Israels aufgeregt hatte. Kompliziert, oder?
Nein! Wie gesagt gibt es Spielregeln, womit die Gesellschaften der Erde in der Lage sind, die Entscheidungssituation scharf herauszuarbeiten und Stellung zu beziehen. In der Türkei wird das derzeit in sozialen Medien herausgearbeitet, und zwar in Zusammenhang mit der türkischen Doppelmoral innerhalb der Opposition bzw. Oppositionellen.
Gestartet hatte diese Debatte darüber der türkische Journalist Emre Efser, der auf X (vormals Twitter) eine Gleichung aufstellte, die nun von weiteren Nutzern in abgewandelter Form weitergeführt wird.
Die Gleichung lautet: „Hamas terör örgütü değildir. Olsaydı İsmail Saymaz desteklerdi.“ was soviel heißt wie „Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte İsmail Saymaz [Journalist] diese unterstützt.“
Und wie lauten die abgewandelten Form davon, die Nutzer derzeit teilen?
„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Kemal Kılıçdaroğlu diese beim Namen genannt.“
„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätten die USA und Israel diese unterstützt.“
„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Pervin Buldan sich an ihr angelehnt.“
„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Washington ein Preis verliehen und der Führer im Élysée Palace empfangen worden.“
„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte Ayşenur Arslan in der Halk TV den Terroristen Tipps und Tricks verraten.“
„Hamas ist keine Terrororganisation. Wenn, dann hätte die Initiative Akademiker für den Frieden eine Petition verfasst.“
Wie gesagt, wer sich nicht an die Spielregeln hält – ob in der Türkei oder in Deutschland, die er selbst zuvor hochgehalten hat, dem fällt früher oder später alles auf die eigenen Füße.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Die NHL – National Hockey League – existiert mit ihrer Gründung im Jahr 1917 mittlerweile seit über 100 Jahren. Mehrere Tausend Amerikaner und Kanadier sind in dieser Zeit für die 32 Teams übers Eis gelaufen. Doch wer zählt zu den besten Eishockeyspielern aller Zeiten? Welche Kriterien sind bei der Beurteilung entscheidend und gibt es einen aktuellen Player, der die Chance hat, später zu den ganz Großen zu gehören?
Die Popularität der NHL ist mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kaum zu vergleichen. Während hierzulande nur knapp 21.000 Spieler registriert sind, bringt es alleine die USA auf über 550.000. Kein Wunder, dass die Stars des Sports in ihrem Heimatland eine ähnliche Popularität haben, wie hiesige Ikonen des Fußballs. Doch wer genau sind die zeitlosen Helden der NHL?
Connor McDavid
Connor McDavid ist nach wie vor aktiv. Nachdem er sich seine Sporen bei den Toronto Marlboros verdient hatte, ging er in einem Alter von nur 15 Jahren zu den Erie Otters und feierte dort große Erfolge als Center. Zwei Jahre später war er deren Mannschaftskapitän und führte sie bis ins Finale des J. Ross Robertson Cup. Danach wechselte er zu den Edmonton Oilers, wo McDavid auch heute noch spielt. Wer ihn und seine Mannschaft live erleben möchte, kann auf hellotickets.de Karten für Spiele erwerben.
McDavids Spielweise zeichnet sich vor allem durch hervorragende Schlitzschuhlauffähigkeiten sowie einen technisch versierten Umgang mit dem Puck aus. Wie auch Legende Wayne Gretzky es war, ist er für einen NHL-Spieler relativ leicht. Während der Durchschnitt bei knapp über 90 Kilogramm liegt, bringt McDavid nur 88 Kilogramm auf die Waage. Pro Spiel schafft der Kanadier durchschnittliche 1.410 Punkte. Ganze fünf Mal gewann er die Art Ross Trophy und vier Mal ehrte man ihn als Most Valuable Player mit dem Ted Lindsay Award.
Wayne Gretzky
https://youtu.be/RCrUcovi820
Mit vier gewonnenen Stanley Cups und insgesamt 2.857 Punkten gehört Wayne Gretzky zu den Spielern für die Ewigkeit. Seine aktive Zeit währte von 1984 bis 1999. Er hält noch immer die Rekorde in den Teildisziplinen Tore, Punkte und Assists. Für viele gilt er als der größte Eishockeyspieler aller Zeiten, was ihm den Spitznamen „The Great One“ einbrachte.
Zuletzt spielte er für die New York Rangers, nachdem er zuvor für die St. Louis Blues und die Los Angeles Kings aufs Eis gegangen war. Einige seiner größten Erfolge feierte er jedoch als Spieler bei den Edmonton Oilers. Mit einer Größe von 183 Zentimetern wog er 84 Kilogramm. Der Kanadier hält den Rekord mit 1.921 durchschnittlichen Punkten pro Spiel. Nach seiner aktiven Zeit war er für ein paar Jahre Cheftrainer der Phoenix Coyotes und wurde geschäftsführender Direktor in der Hockey Canada, dem Dachverband des kanadischen Eishockeys.
Mario Lemieux
Für die Pittsburgh Penguins spielte Mario Lemieux von 1984 bis 2006 in der Position des Centers. Aufgrund einer Krebserkrankung zog er sich 1997 für drei Jahre aus dem Sport zurück und feierte zur Jahrtausendwende sein Comeback. Pro Spiel schafft er im Schnitt einen Score von 1.883 und kann auf 915 ausgetragene Matches zurückblicken.
Mit 105 Kilogramm gehörte er in der NHL zu den schwereren Spielern. Während seines ersten Karriereendes nahm man ihn in die Hockey Hall of Fame auf und neun Jahre später stand er dann in der IIHF Hall of Fame. Zwei Mal gewann er mit seiner Mannschaft den Stanley Cup und sechs Mal die Art Ross Trophy. Lemieux war bekannt für seine geschickten Täuschungsmanöver und gilt als einer der besten Eins-gegen-Eins-Spieler aller Zeiten.
Mike Bossy
Der 2022 verstorbene Mike Bossy war von 1972 bis 1987 aktiv. Er spielte zuletzt als rechter Flügelstürmer für die New York Islanders und schoss in seiner Jugendzeit bei der National de Laval. 1991 nahm man ihn in die Hockey Hall of Fame auf und sperrte damit die Trikotnummer 22. Mit durchschnittlich 0,76 Toren pro Spiel stellt er bis heute einen Rekord – und obwohl Bossy nur eine vergleichsweise kurze Karriere hatte, gilt er als einer der besten Eishockeyspieler, die es je gab.
Der Kanadier starb im Alter von 65 Jahren an Lungenkrebs. Gemeinsam mit Wayne Gretzky hält er die Rekorde für fünf Spielzeiten mit mindestens 60 und neun Spielzeiten mit mindestens 50 Toren. Außerdem schaffte er neun Powerplay-Tore in der Playoff-Saison von 1981. Ein Rekord, der seither nur von Cam Neely erreicht wurde. Das Markenzeichen von Bossy war es, in Situationen zu schießen, in denen man es nicht erwarten würde. Außerdem galt er als sehr friedfertig. In seiner aktiven Zeit kam es viel häufiger zu Prügeleien auf dem Eis als in späteren Jahrzehnten. Bossy beteiligte sich jedoch an keiner einzigen.
Bobby Orr
Der Kanadier Bobby Orr ist seit 1979 Teil der Hockey Hall of Fame und gilt als bester Verteidiger, den die NHL je hatte. Zwei Mal holte er mit den Boston Bruins den Meistertitel im Stanley Cup. In seinen letzten aktiven Jahren spielte er für die Chicago Black Hawks und als Jugendlicher für die Oshawa Generals. Zwar war er seinerzeit der bestbezahlte NHL-Spieler, doch aufgrund von Unregelmäßigkeiten seines Agenten beendete er seine Karriere nahezu pleite. Erst durch Gerichtsprozesse erlangte er einen Teil seines Vermögens zurück.
Drei Mal in Folge wurde er zum Most Valuable Player gekürt. Durch seine besondere Spielweise veränderte er den Sport für immer und war der Auslöser dafür, dass Verteidiger fortan offensiver spielten. Sein Zwei-Wege-Spiel in der Abwehr brachte aber auch Nachteile. In seiner aktiven Karriere von 1962 bis 1978 musste sein stark belastetes linkes Knie über 13 Mal operiert werden.
Seit einigen Jahren hat sich ein Phänomen in der digitalen Unterhaltungsbranche entwickelt, das die Aufmerksamkeit von Millionen von Nutzern weltweit auf sich zieht: das Portal OnlyFans. Dieser Erotik-Trend hat sich zu einer Plattform entwickelt, auf der Content-Creator, vor allem aus dem Erotikbereich, ihre Inhalte gegen Bezahlung anbieten.
Doch was steckt eigentlich hinter OnlyFans, und wie hat es sich zu einer derart einflussreichen Plattform entwickelt? In diesem Artikel werden wir einen Blick auf die Geschichte, die Funktionsweise und die sozialen Auswirkungen von OnlyFans werfen.
OnlyFans: Ursprünge und Entwicklung
Das Portal OnlyFans wurde im Jahr 2016 von Tim Stokely gegründet und hat sich seitdem zu einer der am schnellsten wachsenden Plattformen im Bereich der Online-Unterhaltung entwickelt. Inzwischen existiert sogar eine eigene Suchmaschine für OnlyFans.
Ursprünglich war es als Plattform gedacht, auf der Musiker, Schauspieler und andere Künstler ihre exklusiven Inhalte ihren Fans gegen eine monatliche Gebühr anbieten konnten. Allerdings änderte sich der Schwerpunkt von OnlyFans schnell.
Sex sells
Der entscheidende Wendepunkt in der Entwicklung von OnlyFans war die Verlagerung des Schwerpunkts auf Erotikinhalte. Viele Erotik- und Sexarbeiterinnen sowie -arbeiter nutzten die Plattform, um direkten Kontakt zu ihren Kunden herzustellen und exklusive Inhalte zu teilen. Die Gründe für diesen Wandel sind vielschichtig. Zum einen ermöglicht OnlyFans es den Content-Creators, eine viel größere Kontrolle über ihre Arbeit und ihre Einnahmen zu haben. Sie können ihre eigenen Preise festlegen und behalten einen Großteil der Einnahmen, im Gegensatz zu traditionellen Unterhaltungsindustrien.
Soziale Akzeptanz und Empowerment
OnlyFans hat auch dazu beigetragen, die soziale Akzeptanz von Erotikarbeitern zu fördern. Es hat die Debatte über die Rechte und die Sichtbarkeit dieser Gruppe in der Gesellschaft angefacht. Einige sehen darin eine Möglichkeit zur Emanzipation und Empowerment, da die Creator ihre Arbeit auf eigene Weise präsentieren können. Diese Entwicklungen haben zu einer breiteren Diskussion über Sexarbeit und deren Regulierung geführt.
Kontroversen und Herausforderungen
Trotz des Erfolgs von OnlyFans hat die Plattform auch mit verschiedenen Kontroversen und Herausforderungen zu kämpfen. Eine der Hauptkritikpunkte ist die Darstellung von sexuellen Inhalten, insbesondere in Bezug auf den Jugendschutz. OnlyFans hat sich bemüht, seine Altersbeschränkungen und Inhaltsrichtlinien zu verschärfen, um den Missbrauch durch Minderjährige zu verhindern.
Wirtschaftliche Auswirkungen von OnlyFans
Der Erfolg von OnlyFans ist nicht nur auf die Content-Creator in der Erotikbranche beschränkt. Die Plattform hat auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. In den letzten Jahren haben sich viele Menschen als Abonnenten auf OnlyFans angemeldet, um exklusiven Content von ihren Lieblings-Creators zu erhalten. Dies hat dazu geführt, dass auf der Plattform Millionen von Dollar in Form von Abonnementgebühren und Trinkgeldern umgesetzt werden. Content-Creator können sich ein erhebliches Einkommen aufbauen, wenn sie genügend treue Abonnenten gewinnen.
Finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit
Besonders für Personen, die in der Erotikbranche arbeiten, bietet OnlyFans eine Möglichkeit, ihre Arbeit sicherer und transparenter zu gestalten. Das Portal ermöglicht es ihnen, direkt mit ihren Fans zu interagieren und gleichzeitig ihre Privatsphäre zu wahren. Für Creator, die professionelle Unterstützung in der Verwaltung ihrer OnlyFans-Accounts benötigen, bietet OnlyFans Account Management wertvolle Hilfen. Dieser direkte Kontakt und die Möglichkeit, ihre Inhalte exklusiv an zahlende Abonnenten zu verkaufen, schaffen eine gewisse finanzielle Sicherheit, die in der traditionellen Sexarbeit oft fehlt.
Fazit: OnlyFans – Ein Erotik-Trend großen Auswirkungen
OnlyFans hat sich in den letzten Jahren von einer Plattform für exklusive Inhalte von Künstlern aller Art zu einem der wichtigsten Akteure in der Erotikbranche entwickelt. Die Möglichkeit für Content-Creator, ihre Inhalte direkt an zahlende Abonnenten zu verkaufen, hat eine neue Ära der Online-Unterhaltung eingeläutet. Diese Plattform hat nicht nur die finanzielle Sicherheit und die Privatsphäre von Erotikarbeitern verbessert, sondern auch zur sozialen Akzeptanz und Emanzipation beigetragen. Gleichzeitig hat OnlyFans erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, da Millionen von Menschen Abonnementgebühren und Trinkgelder zahlen, um exklusiven Content zu erhalten.
Der 10. November 2023 markiert den 85. Todestag des großen Staatsmannes und Visionärs, Mustafa Kemal Pascha. Bis heute bleibt sein Werk ein erfolgversprechendes Konzept für die weltweiten Probleme und Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Sein Beispiel zeigt, woran es heutigen Weltpolitikern mangelt: an Menschlichkeit und Integrität. Can Burak Naz führt uns die größten Errungenschaften Atatürks in Erinnerung und zeigt: Wir brauchen Menschen wie ihn heute dringender denn je.
Die Türkei feiert am kommenden Sonntag, den 29. Oktober 2023, den 100. Jahrestag der Proklamation der Republik. Das Land fußt bis heute auf dem Fundament, das Mustafa Kemal Pascha geschaffen hatte.
Atatürk, der „Vater der Türken“, wie er sich nach einem Parlamentsbeschluss von 1934 nennen durfte, hatte 1923 aus der Asche des Osmanischen Reiches die moderne Republik Türkei ins Leben gerufen. Doch wer genau war dieser charismatische Mann, für den Jahr für Jahr Millionen von Menschen an Nationalfeiertagen das Anıtkabir — das Atatürk-Mausoleum in Ankara — aufsuchen?
Atatürk-Mausoleum in Ankara (Foto: nex24)
Zu seinen Ehren steht das Leben für die Türken jedes Jahr am 10. November um 09:05 Uhr für eine Minute still — zu jener Uhrzeit, an der er gestorben ist. Was hinterließ der „Vater der Türken“, welches Erbe und welche Lehren sowohl für unsere heutige als auch für die nächsten Generationen sind geblieben?
Ein erfolgreicher Soldat
Geboren wurde Mustafa Kemal am 19. Mai 1881 in Saloniki, dem heutigen Thessaloniki, in der letzten Epoche des Osmanischen Reiches, das damals als der „kranke Mann vom Bosporus“ galt. Der preußische Hauptmann Helmut von Moltke beschrieb dieses Reich als „im traurigsten Zustande (…) schwach wie ein Kind und hinfällig wie ein Greis in den älteren Institutionen (…), welche sich überlebt haben“ (1).
Nach dem Besuch der Kriegsschule in Manastir und der erfolgreichen Absolvierung der Militärakademie in Istanbul machte der junge Kemal rasch Karriere. Einen Namen gemacht hatte er sich bereits in den Kämpfen in Nordafrika um die Gebiete des heutigen Libyen gegen die Italiener, die 1911 dem Osmanischen Reich den Krieg erklärt hatten.
Spätestens nach seinen Erfolgen 1915 und 1916 während des Ersten Weltkriegs bei der Verteidigung der Halbinsel Gallipoli gegen die Armee des Commonwealth wurde allen klar, dass dieser ehrgeizige Offizier in die Geschichte eingehen und die Welt bewegen würde. Als genialer Stratege hatte er die Landung der Alliierten bei Gallipoli exakt vorausgesehen und den imperialistischen Angriff auf die Dardanellen erfolgreich abwehren können, in dessen Folge er schließlich in den Rang eines Nationalhelden erhoben wurde.
Winston Churchills sogenannter Plan der „Entscheidung im Mittelmeer“ war an Mustafa Kemals Brillanz gescheitert. Kemals Weitsichtigkeit hatte ihn bereits am 16. Juli 1914 dazu veranlasst, dem türkischen Kriegsministerium ein Telegramm zu senden, in dem er für sein Land die politische Neutralität während des Ersten Weltkriegs empfahl. Sein tiefblickender Rat wurde allerdings nicht befolgt — die regierenden Jungtürken hatten 1914 eine geheime Allianz mit dem Deutschen Kaiserreich unter Wilhelm II. geschlossen, sodass das Osmanische Reich den Zentralmächten folgte und so Kriegspartei wurde.
Mustafa Kemal Pascha wurde in seinen Bedenken bestätigt, denn der Erste Weltkrieg versetzte dem ohnehin „kranken Mann vom Bosporus“ den endgültigen Todesstoß. Dieser Krieg erwies sich als ein „Aufteilungskrieg“ des Osmanischen Reiches — insbesondere seiner rohstoffreichen Gebiete; das Reich musste bedingungslos kapitulieren.
„Freiheit oder Tod“
Für Mustafa Kemal Pascha kam jedoch eine Akzeptanz des „Vertrags von Sèvres“, des „Versailler Vertrags“ der Türken, nicht in Frage. Für ihn galt es zu entscheiden zwischen „Freiheit oder Tod“. Der junge Soldat verließ heimlich Istanbul und landete am 19. Mai 1919 mit dem Schiff „Bandırma“ in Samsun. Er wollte sich als Aufständischer nach Anatolien zurückziehen und von dort aus das Volk für den bewaffneten Widerstand organisieren, um auf diesem Wege den Kampf gegen die imperialistischen Siegermächte aufzunehmen.
Diese instrumentalisierten die während des Krieges nahezu unversehrt gebliebenen Griechen, dazu sagte Mustafa Kemal Atatürk am 2. August 1923:
„Der Imperialismus verbarg sich in der britischen Munition der griechischen Gewehre.“
Atatürk gewann 1923 gemeinsam mit seinem Volk den Unabhängigkeitskrieg; die griechische Invasion Kleinasiens war zurückgedrängt worden. Der hierauf folgende Friedensvertrag von Lausanne gegründete mithin auf einem militärischen Sieg (1). Das Osmanische Reich war zwar Verlierer des Ersten Weltkriegs, doch die moderne türkische Republik war hingegen als Sieger aus dessen Asche hervorgegangen.
Atatürks kühl durchdachter Plan war aufgegangen; er kannte sein Volk gut und hatte früh genug erkannt, dass es eine Aufteilung Anatoliens durch die Alliierten nicht hinnehmen würde. Es bedurfte hierzu lediglich eines lang ersehnten, richtigen Anführers — und dieser war er selbst.
Atatürk hatte in Anatolien den ersten erfolgreichen anti-imperialistischen und antikapitalistischen Befreiungskampf der Moderne geführt und wollte auch ein Modell für alle unterdrückten Völker bilden: „Die Türkei verteidigt die Sache aller unterdrückten Völker des ganzen Orients“ (2), kommentierte er.
Er unterstützte die Unabhängigkeitsbewegungen Syriens und des Iraks. Am 23. Juli 1923 während eines Kongresses in Erzurum bezeichnete er die imperialistischen westlichen Staaten als die „Unterdrücker“ und die von diesen ausgebeuteten östlichen Staaten wie etwa Afghanistan, Indien, Irak, Syrien, Ägypten und Iran dagegen als die „Unterdrückten“, die sich neben der Sowjetunion gemeinsam gegen den Imperialismus erhoben hatten (3).
Krieg ist Mord
Soviel Ruhm und Erfolg Atatürk als Soldat auch hatte, so sehr verachtete er allerdings auch den Krieg. Er hatte sich an vielen Schlachten an vorderster Front beteiligt, den Krieg selbst erlebt und viel Blut, viele Opfer, viel Leid gesehen. Seiner Meinung nach gab es nur eine einzige Legitimation für den Krieg:
„Solange nicht die Existenz der Nation in Gefahr ist, ist der Krieg reiner Mord!“
Auch als späterer Präsident erinnerte sich Atatürk immer wieder an blutige Schlachten und sagte zu einer Trauerfeier am Jahrestag der Schlacht von Gallipoli im Jahre 1934:
„Diese Helden, die ihr Blut vergossen und ihr Leben ließen (…), nun liegt Ihr in dem Boden eines freundlich gesinnten Landes. Darum ruhet in Frieden. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Johnnies und den Mehmets, dort wo sie Seite an Seite in diesem unseren Lande liegen (…). Ihr, die Mütter, die ihre Söhne aus weit entlegenen Ländern schickten, wischt weg eure Tränen. Eure Söhne liegen nun an unserer Brust und sind in Frieden. Ihr Leben in diesem Land verloren zu haben, machte sie genauso zu unseren Söhnen.“
Staatsmann, Visionär, Philosoph und Revolutionär
Wer dachte, Mustafa Kemal Pascha werde sich nach dem errungenen militärischen Sieg zurückziehen oder sich etwa als Kalif oder Sultan an die Spitze des Staates setzen, hatte sich getäuscht.
Den Vorschlag einer Delegation von Vertretern der ägyptischen und indischen Muslime, er solle selbst Kalif werden, lehnte er strikt ab (4). Zwar hätte ihm niemand diesbezüglich widersprochen, doch er ließ dem Unabhängigkeitskrieg eine Epoche großer Reformen folgen und gründete einen Nationalstaat, eine laizistische Demokratie. Bis heute ist im Plenarsaal des türkischen Parlamentsgebäudes sein Zitat „Die Souveränität gehört ohne Wenn und Aber der Nation“ zu lesen.
Zu den bedeutendsten Reformen Atatürks gehörte die Schriftreform von 1928: Zuvor lag im Osmanischen Reich die Anzahl der alphabetisierten Männer bei 7 Prozent, bei Frauen dagegen gerade mal bei 0,4 Prozent, sodass im Gesamtdurchschnitt nicht einmal 5 Prozent im Lande lesen und schreiben konnten. Diese Zahl stieg nach der Reform innerhalb von 7 Jahren schnell auf 23 Prozent.
Daneben gehörten zu den Reformen 1926 die Einführung europäischer Zivil- und Strafgesetzbücher, 1925 die Hut- und Kleiderreform und 1934 die Reform der Namensgebung. Eine seiner wichtigsten Reformen sollte schließlich die Emanzipation der Frauen sein, die unter Atatürk bereits Mitte der dreißiger Jahre das aktive und passive Wahlrecht erhielten — eine Errungenschaft, die damals auch im Westen noch nicht umfassend verbreitet war. Bezüglich der Bedeutung der Frauenrechte betonte Kemal Atatürk:
„Wenn Männer und Frauen nicht gemeinsam für ein Ziel marschieren, sind die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen für eine moderne Zivilisation nicht geschaffen. Eine Gesellschaft besteht aus Männern und Frauen. Wie kann es dann sein, dass der eine Teil in Ketten am Boden gehalten wird und der andere in den Himmel ragen darf?“ (5).
Religion als Verbindung zwischen Mensch und Gott
Anders als viele Religionskritiker immer wieder behaupten, war Mustafa Kemal Atatürk indes der Religion — insbesondere dem Islam — gegenüber nicht feindlich gesinnt. Was er nicht dulden konnte, war die jahrhundertelange politische Instrumentalisierung der Religion und des Glaubens. Für ihn gehörten Glaube und Religion nicht ins öffentliche Leben oder etwa ins Parlament, sondern ins Privatleben, in die Herzen der Individuen. Religion und Glaube waren eine Verbindung allein zwischen „Mensch und Gott“, in die sich andere Menschen nicht einzumischen hatten.
Ein Blick auf die von Leid, Krieg und Rückständigkeit geprägte heutige islamische Welt zeigt, wie befreiend die Einführung des Laizismus war. Die Stimmen und Rufe nach einer Trennung von Staat und Religion werden mit der Zeit indes lauter. Nicht umsonst sagte der irakische Kleriker Ayad Jamal al-Din im Fernsehen alarabiya, dass er sich für den Irak auch einen Atatürk wünsche, der das Land reformieren und dessen Einheit wiederherstellen könne (6).
Ein Pionier der türkisch-islamischen Aufklärung
Auch durch die 3.997 Bücher, die er in seinen 57 Lebensjahren gelesen hatte, kannte sich Atatürk in der Weltgeschichte bestens aus. Er hatte die Werke der großen Aufklärungsphilosophen wie Rousseau, Montesquieu oder Voltaire früh studiert und bewunderte als junger Offizier die Französische Revolution, die auch den Jungtürken zum Vorbild wurde.
Dem Beispiel Martin Luthers folgend, ließ Atatürk höchstpersönlich den Koran ins Türkische übersetzen (7), damit das Volk seinen Glauben nach vielen Jahrhunderten eigenständig „verstehen“ und mit Verstand ausleben konnte. Dies alles war ihm zufolge nötig, „damit die Wiederbelebung der wahren islamischen Religion gewährleistet werden“ konnte (4). Nicht umsonst nannte der türkische Theologe, Religionsphilosoph, Autor, Jurist und Politiker Professor Yaşar Nuri Öztürk Atatürk den „Pionier der türkisch-islamischen Aufklärung“ in personam.
Viele muslimische Staaten riefen Staatstrauer aus, als Atatürk am 10. November 1938 starb. In ihren Zeitungen und Zeitschriften wurde er unter anderem als Held neben „Sultan Saladin“ und „Ahmed asch-Sharif as-Senussi“ abgebildet (8).
„Frieden im Lande, Frieden auf der Welt“
Abgesehen von seinen Reformen und seinen militärischen Erfolgen war es speziell auch die Friedenspolitik Atatürks, welche ihn zu einem der größten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts gemacht hatte. Nur wenige Menschen wissen beispielsweise, dass es von 1933 an die Türkei Atatürks war, die bereitwillig Tausende Deutsche aufgenommen hatte (9), welche vor den Nazis fliehen mussten — darunter vor allem Wissenschaftler und Intellektuelle, die die Modernisierung und Entwicklung der Türkei beschleunigen sollten. Vor allem in der Medizin und den Ingenieurwissenschaften, aber auch in der Musik spielten Deutsche eine wichtige Rolle.
Atatürk hatte bereits 1934 den Ausbruch und Ausgang des Zweiten Weltkriegs — „zwischen 1940 und 1945“ — inklusive des Kriegsverlaufs samt der Niederlage Deutschlands und des Sieges der Alliierten richtig vorausgesagt (4).
Er hatte die Gefahr des nationalsozialistischen Regimes erkannt und veranlasste — zwecks Sicherung der südosteuropäischen Grenzen auf dem Balkan — am 9. Februar 1934 die Gründung der Balkan-Entente. Dies war ein militärisches Bündnis zwecks Nichtangriff und Garantie der gegenseitigen Grenzen zwischen der Türkei, Jugoslawien, Rumänien und Griechenland. Der griechische Ministerpräsident Eleftherios Venizelos hatte Atatürk im Jahre 1934 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen (10).
Das Pendant zur Balkan-Entente war im Mittleren Osten der Sadabad-Pakt vom 8. Juli 1937, der zwischen der Türkei, dem Iran, dem Irak sowie Afghanistan geschlossen wurde. Auch die UN-Charta betont in Kapitel VIII, Artikel 52 bis 54 die Bedeutung solcher Regionalabmachungen für den Weltfrieden (11).
Leitprinzip der Außenpolitik Atatürks war stets „Frieden im Lande, Frieden auf der Welt“. Die Verfolgung dieses Prinzip verschaffte der Türkei mit ihren Nachbarstaaten — und sogar mit dem ehemaligen Feindstaat Griechenland — und darüber hinaus weltweit friedliche und freundschaftliche zwischenstaatliche Beziehungen. Atatürk hatte von Afghanistan bis zum Balkan die größte Friedenszone der Welt geschaffen.
Internationales Nachwirken
Kemal Atatürk wird bis heute weit über die Grenzen der Türkei hinaus geehrt: In über 30 Ländern weltweit gibt es seine Statuen, Büsten, nach ihm benannte Straßen, Alleen und Freizeitparks — als Beispiel sei etwa die „Atatürkstraat“ in Rotterdam genannt.
Revolutionären wie Ernesto Che Guevara und Fidel Castro, aber auch Mahatma Gandhi oder Mao Zedong sollte Kemal Atatürk später für ihre Revolutionen oder Unabhängigkeitsbewegungen als Vorbild und Idol dienen. So verwundert es nicht, dass man in Neu-Delhi auf die „Mustafa Kemal Atatürk Marg“ stößt oder seiner Büste in Havanna begegnet, unter der in Stein gemeißelt „PAZ EN EL PAIS, PAZ EN EL MUNDO“ steht, auf deutsch „Frieden im Lande, Frieden auf der Welt“. Darüber hinaus gedenkt man Atatürks auch anderorts, so etwa in Bukarest, in Wakayama in Japan, in Mexico City oder in Washington D.C..
Sein 100. Geburtstag im Jahre 1981 wurde von den Vereinten Nationen und der UNESCO schließlich zum „Atatürk Year in the World“ deklariert. Als bislang einzigem Staatsmann wurde ihm zu Ehren die Atatürk-Hundertjahrfeier ausgerufen und hierzu die „Resolution on the Atatürk Centennial“ angenommen, mit folgender Begründung:
„Die Generalkonferenz,
Überzeugt davon, dass herausragende Persönlichkeiten, die sich für internationale Verständigung, Zusammenarbeit und Frieden eingesetzt haben, Beispiele für zukünftige Generationen sein werden,
In Erinnerung, dass der hundertste Geburtstag von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der Republik Türkei, im Jahr 1981 gefeiert wird,
Unter Berücksichtigung, dass er ein außergewöhnlicher Reformer in allen Bereichen war, die heute in der Kompetenz der UNESCO liegen,
In besonderer Anerkennung, dass er der Anführer eines der frühesten Kämpfe gegen Kolonialismus und Imperialismus war,
In Erinnerung daran, dass er ein herausragender Förderer des gegenseitigen Verständnisses zwischen Völkern und dauerhaften Friedens zwischen den Nationen der Welt war und dass er sein ganzes Leben lang arbeitete für ein ‚Zeitalter der Harmonie und Zusammenarbeit zwischen den Völkern‘ ungeachtet deren Hautfarbe, Religion oder Rasse,
Beschließt, dass die UNESCO 1981 auf intellektueller und technischer Ebene mit der türkischen Regierung für die Organisation eines internationalen Symposiums zusammenarbeiten wird. Dieses soll verschiedene Aspekte der Persönlichkeit und der Arbeit von Atatürk hervorheben, dessen Bestreben stets auf die Förderung des Weltfriedens, der Völkerverständigung und der Achtung der Menschenrechte ausgerichtet war, …“
Mustafa Kemal Atatürk ist auch noch 85 Jahre nach seinem Tod so aktuell und lebendig wie nie zuvor. Sein Weg, seine Reformen und seine Friedenspolitik sollten für viele Länder weiterhin ein Vorbild bleiben.
ein Gastbeitrag von Nabi Yücel
In der Luft explodierende israelische Artilleriemunition mit Weißem Phosphor über den Dächern von Gaza; Tag und Nacht anhaltende Flächenbombardements ziviler Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Moscheen oder Kirchen, in der Verletzte und Flüchtlinge Zuflucht suchen; täglich Hunderte verstümmelte Leichen von palästinensischen Frauen und Kindern, die von Bunkerbrechern im Schlaf getroffen wurden und inmitten der Flächenbombardements aus den Trümmern herausgeholt oder darin verwesen; dass ist das Ergebnis der Hannibal-Doktrin von Netanjahu, die mehr als zwei Wochen anhält.
Und die Europäische Union steckt in diesem inzwischen menschenverachtenden und monströsen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen das Völkerrecht tief mit drin. Allen voran die deutsche „Völkerrechtlerin“ und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die gestern noch einer von UN-Generalsekretär Guterres vorgeschlagenen kurzen Waffenruhe die rote Karte zeigte. Sprich, nicht einmal einer Ruhe vor dem nächsten Bombenhagel stimmte Baerbock zu, damit Sanitäter und Ärzte zu Atem kommen, Helfer die verschütteten Zivilisten aus den Trümmern bergen oder Menschen ohne ein Dach über dem Kopf, Schutz finden.
Mitten in diesen Ungeheuerlichkeiten melden nun peu à peu palästinensische Ärzte aus Gaza, dass die Krankenhäuser und Hospitäler ihren Aufgaben nicht nachkommen können, weil nicht einmal mehr Sterilisationsmittel, Mullbinden und Pflaster vorhanden sind, geschweige denn Strom, um den Betrieb lebenserhaltender medizinischer Geräte zu gewährleisten. Sprich, Baerbock zog für die palästinensischen Ärzte die Stecker von über einem Dutzend Krankenhäusern und Hospitälern im Gazastreifen. Das ist in der Geschichte des Völkerrechts wohl einmalig. Es gibt nämlich keinen vergleichbaren Vorgang, bei der Dritte Kriegsparteien einer Waffenruhe aktiv widersprochen hätten.
Dritte Kriegspartei, weil Baerbock und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) der Hannibal-Doktrin des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu anstandslos folge leisten. Vor vier Jahren war das noch unter der Großen Koalition von CDU und SPD unvorstellbar, der humanitären Hilfe die rote Karte zu zeigen. Damals reiste Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nach Ankara, um den Türken in Zusammenhang mit den Kampfhandlungen im syrischen Idlib die Leviten zu lesen, und damit die von Russland und der Türkei vereinbarte Waffenruhe eingehalten wird.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Auch interessant
– Gaza-Krieg –
Erdogan kritisiert „heuchlerische Berichterstattung“ über den Konflikt
Erdogan hat westlichen Medien eine „voreingenommene und heuchlerische“ Berichterstattung zum Gaza-Krieg vorgeworfen und diese verurteilt.