Assad-Sturz
Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz
NEX24-Interview
Orientalische Traumdeutung und moderne Psychologie
Wie entstand die Idee, ein orientalisches Traumbuch zu schreiben und wie passt alte Traumdeutung mit moderner Psychologie zusammen?
Ich habe mich selbst immer schon für Traumdeutung interessiert. Seit 33 Jahren besitze ich ein sehr weit verbreitetes ägyptisch-arabisches Traumbuch, das mich immer begleitet hat. Mir fehlte in diesem Buch jedoch etwas ganz Spezielles, denn Traumdeutung hat bei vielen Menschen heute noch den Ruf, so etwas wie Humbug zu sein.
Deshalb lag der Gedanke nahe, ein orientalisches Traumbuch zu schreiben, welches nicht nur Deutungen einer einzigen alten Kultur enthält, sondern den ganzen Orient umfasst und vor allem mehr an Informationen zur modernen psychologisch untermauerten Traumdeutung enthält.
Viele belächeln dieses Thema immer noch, ohne zu wissen, dass die moderne Wissenschaft im Bereich der Psychologie und Psychiatrie seit ungefähr 100 Jahren damit erfolgreich arbeitet.
Ihr „Orientalisches Traumbuch von A -Z“ verfügt über 524 Seiten – was wird der Leser im Buch – außer den alphabetisch geordneten Suchbegriffen – noch alles finden?
Mein orientalisches Traumbuch zeigt gleichzeitig die überaus interessante Geschichte der großen Bedeutung von Träumen im alten Orient bis in die moderne Zeit auf. Es bietet im ersten Drittel eine spannende Lektüre, die tausende von Jahren in die alten orientalischen Kulturen zurückblickt. Träume bestimmten mitunter historische Schlachten und lenkten die Geschicke der Menschen schon in der Antike.
Mein Buch erklärt eingehend die Ursprünge und Praktiken der Traumdeutung im alten Mesopotamien – dem heutigen Irak -, sowie die Deutung im alten Ägypten, in Indien. Zudem findet der Leser auch die Bedeutung der Träume in verschiedenen Religionen erklärt. Dazu gehört der Buddhismus, Hinduismus, Islam und der „Volksislam“, der Sufismus.
Im Vergleich zu diesen Themen zeigt es die immense Bedeutung von Träumen in der modernen Psychologie und in der Therapie bis heute auf. Ich finde es immens wichtig, dass jeder Leser im Vorfeld die Hintergründe der Traumdeutung kennt.
Traumdeutung ist also – nach Ihrer Meinung – nicht einfach nur „Hokuspokus“ ?
Nein! Es ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die der Wissenschaft! Das beweist seit ungefähr 100 Jahren auch die moderne Psychologie und Psychiatrie.
Nächtliche Träume beschäftigten die Menschen in alten Hochkulturen im Orient, aber auch bekannte Psychologen wie Sigmund Freud oder C.G. Jung. Beide verwendeten schon Traumbilder in der Therapie. Die Auffassung von Freud, die sich hauptsächlich mit Sexualität beschäftigt, ist zwar umstritten, wird jedoch in der Traumdeutung immer wieder herangezogen.
Können Sie dem Leser auch aktuelle Beispiele oder Personen nennen, die sich mit der Traumdeutung in der Psychologie befassen?Im Jahr 2022 beschäftigte sich Professor Mathias Berger an der Universitätsklinik Freiburg eingehend mit Patienten und deren Träume in Bezug auf Depressionen, Essstörungen im Vergleich zu gesunden Menschen. Seine interessanten Auswertungen des Vortrags findet man auch in einem anschaulichen PDF (Titel:Träume, Deutung und Bedeutung für die Psychotherapie) im Internet.
Schon vor Jahrhunderten widmeten sich islamische Gelehrte großen wissenschaftlichen und medizinischen Rätseln, auch den Träumen. Ihre auf Beweise gestützten Methoden fanden im 17. Jahrhundert große Anerkennung bei den westlichen Gelehrten.
Es fällt auf, dass Sie sich – mit Ausnahme Ihres letzten Buches, das eher der Esoterik zuzuordnen ist – immer mit dem Orient beschäftigen, woran liegt das?
Ich schreibe ausschließlich über Themen, die mich selbst brennend interessieren. Mein letztes Buch „Human Design“ war ein kleiner, wahrscheinlich einmaliger Ausflug in die Esoterik, aber auch in die Quantenphysik und Genetik, es enthält jedoch auch traditionelle orientalische „Werkzeuge“.Meine Liebe zum Orient fing schon sehr früh an. Bereits als Schulkind in der 1. Klasse versteckte ich auf meinen Zeichnungen immer irgendwo Häuser mit Kuppeln, an deren Spitze ein Halbmond prangte. Warum, weiß ich selbst nicht. Meine kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich auch sonst niemand erklären, weder meine Lehrer noch meine Familie.
Nach meiner Berufsausbildung reiste ich endlich nach Nordafrika, Tunesien. Seit dem 8. Lebensjahr war es mein großer Traum, einmal die alten Stätten von Ägypten zu bereisen. Ich bekam damals von meiner Großtante ein Buch über das alte Ägypten in Romanform geschenkt und es ließ mich damals schon nicht mehr los. Eine längere Reise nach Ägypten im Alter von 21 Jahren war die absolute Erfüllung meiner Kindheitsträume.
Sie sind lange Jahre in sozialen Medien, durch Ihre Türkei-Beiträge bekannt, hat das Ihre Buchthemen beeinflusst?Die Liebe zur Türkei habe ich erst Jahre nach Ägypten, durch eine Reise nach Istanbul entdeckt. Viele, die mich nicht so gut kennen, vermuten sicherlich, dass es an meiner sehr langen Ehe mit einem Türken liegt. Das ist aber gar nicht der Fall. Mein intensives Interesse an bestimmten orientalischen Themen war in den Anfängen eher manchmal ein Streitpunkt als eine Gemeinsamkeit.
Ich betreibe seit über 20 Jahren einen kostenlosen Türkei-Blog im Internet und meine ersten drei Jahre nach der Auswanderung in die Türkei waren sehr turbulent. Für den Blog war es zu viel Text. Deshalb wollte ich sie mit den drei Bänden meines Tagebuches „Weißwurst mit türkischem Tee“ Teil 1, 2 und 3, mit Menschen teilen, die vielleicht ähnliche lustige oder auch aufregende Erfahrungen gemacht haben oder diese noch vor sich haben.
Die logische Folge war, dazu den „Ratgeber Auswandern Türkei“ und (durch den beruflichen Hintergrund meines Mannes) einen praktischen Ratgeber mit dem Titel „Türkei-Immobilien“ zu schreiben. Beide waren bereits vielen Auswanderern eine große Hilfe bei der Auswahl des richtigen Wohnsitzes. Diese Bücher entstanden, nachdem ich in den sozialen Medien eine Flut von Fragen zugesandt bekommen hatte, die sich immer wiederholten. Es war deshalb für mich praktischer, alles in ein Buch zu packen.
Werden Ihre Leser zukünftig noch mehr vom Orient lesen können?
In Planung ist vorerst noch nichts. Doch ich halte auch nicht viel davon, einfach irgendein Thema, das mich nicht selbst interessiert oder gar fesselt, zu veröffentlichen. Es muss mir genauso viel Spaß machen wie dem Leser.
Wenn ein Buch ohne persönlichen Bezug zum Thema erscheint, bemerkt das der Leser sofort. Ich plane generell nie voraus, es kommt mir das Thema plötzlich in den Sinn und dann schreibe ich. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich für mein „Orientalisches Traumbuch von A – Z“ interessieren und die wie ich gerne mehr über ihre Träume wissen möchten und das Thema Orient genauso lieben wie ich. Es wird ihnen ein besonderer Begleiter über Jahre sein. Vielen Dank für das GesprächLinks:
- Orientalisches Traumbuch
- Weißwurst mit türkischem Tee
- Türkei-Immobilien
- Ratgeber Auswandern Türkei
- Human Design
Zum Autor
Marina Bütün wurde als Kind sudetendeutscher Eltern in Deutschland geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Wittelsbacher Land in Alt-Bayern.
Schon als Kind von zwei Jahren begleitete sie ihre Mutter jedes Jahr auf Auslandsreisen in Europa. Ihre kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich niemand erklären. Im frühen Erwachsenenalter liebte sie Reisen nach Nordafrika.
Eine Reise nach Ägypten, in das Traumland ihrer Kindheit stellte 1982 eine Höhepunkt in ihrem Leben dar. Doch nach einer Städtereise nach Istanbul im Jahr 1990 kam sie von der Türkei nicht mehr los.
Marina Bütün lebt mit ihrem türkischen Mann seit Anfang der 2000er Jahre an der türkischen Westküste in der Provinz Mugla, gegenüber der griechischen Insel Rhodos.
Unternehmensführung
Businessplan – der erste Schritt ins Unternehmertum
Geschäftsidee und Vision
Ihre Geschäftsidee ist das Herzstück Ihres künftigen Unternehmens. Die erste Idee sollten Sie an dieser Stelle genau durchdenken und ausformulieren. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:- Welche Probleme löst mein Produkt oder meine Dienstleistung?
- Wie unterscheidet sich meine Idee von der Konkurrenz?
- Was möchte ich damit erreichen?
- Wo möchten Sie in einigen Jahren mit der Idee stehen?
Finanzierung
Die Finanzierung ist oft der Aspekt, an dem viele Gründer ins Schwitzen geraten. Ist denn genug Eigenkapital vorhanden, um die Geschäftsidee zum Leben zu erwecken? Wenn wir beim Beispiel des Cafés bleiben, muss nämlich nicht nur die Miete bedacht werden, sondern die vollständige Einrichtung, die Küchengeräte von Experten wie Maxima, das Gehalt für Mitarbeiter, Gründungsgebühren, Einkäufe sowie ein Budget für das Marketing. Oft lohnt es sich auch, auf Fremdkapital zu setzen und erstmal einen Kredit aufzunehmen, um den Traum in die Tat umzusetzen. Bedenken Sie jedoch: Potenzielle Investoren und Banken möchten sehen, wie Sie Ihr Geld verwalten und wann Sie Gewinne erzielen werden.Zielgruppenanalyse
Wer sind Ihre potenziellen Kunden? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Sobald Sie Ihre Zielgruppe identifiziert haben, gehen Sie tiefer ins Detail. Erstellen Sie sogenannte Personas – fiktive, aber repräsentative Darstellungen Ihrer idealen Kunden. Geben Sie ihnen Namen, Berufe, Vorlieben und Bedürfnisse. Dies hilft Ihnen, sich in die Lage Ihrer Kunden zu versetzen und maßgeschneiderte Marketingstrategien zu entwickeln.Marketing- und Vertriebsstrategien
Hier ist Kreativität gefragt, denn es geht darum, Aufmerksamkeit zu erregen und potenzielle Kunden zu begeistern. Wie möchten Sie wahrgenommen werden? Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Markensprache sollte all dies widerspiegeln. Dann sollten Sie überlegen, über welche Marketingkanäle Sie Ihre Kunden erreichen können, um Sichtbarkeit zu gewinnen und über welche Vertriebskanäle Sie ggf. Waren und Produkte an diese Zielgruppe herantragen können.Chancen- und Risikoanalyse
Jede Geschäftsidee birgt Chancen und Risiken. Im Businessplan geht es nicht darum, etwas zu beschönigen, sondern darum, jedes davon genauestens unter die Lupe zu nehmen. Beispielsweise kann ein zunehmender Trend in Ihrer Branche eine Chance für Wachstum bedeuten, während ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ein Risiko für Ihr Unternehmen birgt. Überlegen Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Risiko eintritt, welche Folgen dieses hätte und wie Sie in einem solchen Fall reagieren können. So sind Sie bestens darauf vorbereitet und können auf das Marktgeschehen reagieren.Auch interessant
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Homeoffice
Produktiv arbeiten im Homeoffice – Tipps zur Einrichtung, Pausen und Routinen
Das Homeoffice ist längst nicht mehr den Selbstständigen und Freelancern vorbehalten. Was mit Corona begann, zieht sich auch heute noch durch viele Firmen und Start-ups.
Immer mehr Unternehmen gewähren ihren Arbeitnehmern nämlich Tage im Homeoffice, und immer Angestellte entdecken die Vorzüge dieser Freiheiten. Doch wie alles andere im Leben hat alles eine Kehrseite.
Während die Flexibilität zunimmt und den Arbeitnehmern eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht, haben viele Menschen Schwierigkeiten, sich zu Hause auf die Arbeit zu konzentrieren. Wir geben Ihnen einige Tipps in diesem Artikel, mit denen Sie ein Fundament für produktiveres Arbeiten legen können. Denn mit der richtigen Arbeitsumgebung, Pausen und guten Routinen steht dem Homeoffice nichts mehr im Weg.
Jeder braucht einen ruhigen Ort zum Arbeiten
Die Spülmaschine läuft, die Waschmaschine erreicht ihre hohen Drehzahlen, und die Kinder, die sich zur Schule fertig machen, laufen schreiend durch die Küche? Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt am Küchentisch sitzen und versuchen, sich zu konzentrieren, müssen Sie wahrlich Nerven aus Stahl haben, um all diese Aspekte auszublenden.
Kaum einer kann sich bei dieser Geräuschkulisse auf die Arbeit fokussieren. Wenn Sie also Ihre Arbeit aus den eigenen vier Wänden heraus verrichten möchten, sollten Sie die perfekten Rahmenbedingungen schaffen.
Ein eigenes Büro, in dem Sie einfach die Tür schließen können oder eine ruhige Ecke im Wohnzimmer, die nur Ihnen gehört? Beides kann funktionieren, wenn Sie es richtig angehen.
Ein eigenes Büro – der Traum vieler Menschen
Viele Menschen wünschen sich einen eigenen kleinen Raum, den sie sich so zurecht machen können, wie sie ihn für die Arbeit benötigen. Wenn Sie einen solchen Raum haben, können Sie sich glücklich schätzen. Hier sind einige Tipps, mit denen Sie das Beste aus dem Raum machen können:- Schreibtisch: Dies ist natürlich das Herzstück Ihres Büros, denn hier verbringen Sie wohl die meiste Zeit. Er sollte groß genug und stabil genug sein, damit Sie alle Arbeiten darauf verrichten können. Ist der Tisch höhenverstellbar? Perfekt, dann können Sie abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten, was für den Rücken besonders angenehm ist.
- Schreibtischstuhl: Auch bei diesem sollten Sie darauf achten, dass er ergonomisch gestaltet ist, sich in der Höhe verstellen lässt und Armlehnen besitzt, welche die Arme entlasten. Eventuell haben Sie auch noch einen zusätzlichen Stehhocker, falls Sie den Tisch verstellen können.
- Ruhecke: Sie haben noch etwas Platz im Büro? Je nach vorhandener Stellfläche kann ein gemütlicher Sessel oder ein Chesterfield Sofa den Raum nicht nur gemütlicher sowie stilvoller machen, sondern auch einen kleinen Rückzugsort für kleine Pausen bieten.
- Gemütlich, aber funktional: Ihr Arbeitsbereich sollte natürlich sowohl einladend als auch praktisch sein. Eine angenehme Umgebung motiviert uns schließlich und steigert unsere Produktivität. Vereinen Sie daher beide Aspekte so gut wie möglich, denken Sie an etwas Deko und persönliche Fotos.
- Raumkonzept: Ein durchgehender Stil im Raum schafft eine harmonische Atmosphäre. Zum Chesterfield Sofa im britischen Stil passt ein massiver Holzschreibtisch, ein Ledersessel, eine Bankerlampe sowie ein Farbkonzept mit grünem oder rotem Teppich und Vorhängen. Besonders futuristisch wirken Glasschreibtische sowie Möbel mit klaren Linien, Hochglanzoptik oder transparente Elemente und indirekte Beleuchtung. Finden Sie einen Stil, der zu Ihnen passt.
- Luftreinigende Pflanzen: Pflanzen verbessern die Luftqualität und bringen in jeden Raum ein wenig Lebendigkeit. Als luftreinigende Pflanzen gelten unter anderem die Grünlilie, der Zimmerfarn und das Einblatt.
- Stauraum: Damit Unterlagen und Arbeitszubehör sich nicht im gesamten Raum verteilen, sollte alles seinen festen Platz haben. Genügend Stauraum ist hierfür jedoch die Grundvoraussetzung. Aktenschränke, aber auch Rollcontainer können Ihnen helfen, Ordnung in das Chaos zu bringen.
Auch aus einer Arbeitsecke kann man das Beste herausholen
Nicht jeder hat das Glück, einen ganzen Raum in ein Büro umwandeln zu können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf einen eigenen Arbeitsbereich verzichten müssen. Mit unseren Tipps schaffen Sie auch auf kleinster Fläche einen Platz, an dem Sie produktiv arbeiten können.- Schreibtisch optimal nutzen: Der Platz auf einem kleinen Schreibtisch ist sehr wertvoll und sollte klug genutzt werden. Ein verstellbarer Bildschirmhalter nimmt weniger Platz auf dem Tisch ein, als wenn man Laptop, Monitor und Co. auf dem Tisch platzieren müsste. Wo der Laptop bleibt? Eine Haltevorrichtung, die Sie unter den Tisch schrauben, verstaut ihn sicher und lässt ihn vom Tisch verschwinden – Voraussetzung sind eine kleine Bluetooth-Tastatur und eine Maus.
- Ergonomischer Hocker: Anstelle eines ausladenden Ledersessels sollten Sie einen ergonomischen Hocker mit einer niedrigen oder ohne Lehne verwenden. Denn so verschwindet er nach dem Arbeiten einfach unter dem Tisch.
- Kleine Schubladen: Für Kleinkram, Stifte und Co. eignen sich kleine, anbringbare Schubladen, die Sie unter den Tisch schrauben können. Sie sind meist nur wenige Zentimeter hoch, bringen aber schon etwas Ordnung auf den Tisch.
- Organizer: Haben Sie noch ein paar Zentimeter übrig? Dann kann ein kleiner Organizer zusätzlich zur Schublade zum Einsatz kommen.
- Arbeitsbereich abtrennen: Raumteiler, Schrankwände und Vorhänge können Ihren Arbeitsbereich optisch vom Rest des Raumes abtrennen. So erreichen Sie eine größere Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben und haben so etwas wie ein kleines Büro geschaffen.
Tipps zu Pausen und Routinen
Im Homeoffice gehen Pausen oft unter. Ohne Kollegen, die uns zu einer Kaffeepause animieren oder uns in ein Gespräch verwickeln, arbeiten wir häufig durch und vergessen die wichtige Erholung. Der Gang zum Drucker im Büro entfällt, der kurze Smalltalk auf dem Flur und all die anderen Kleinigkeiten, die zum Büroalltag gehören.
Doch kein Mensch kann sich durchgängig konzentrieren. Daher sollten Sie sich auch Zuhause immer wieder die Zeit nehmen, kurz aufzustehen, umherzugehen und die Arbeit für einige Minuten bewusst zu unterbrechen.
Planen Sie beispielsweise feste Pausenzeiten ein oder richten Sie einen Pomodoro-Timer ein. Dieser hilft Ihnen, feste Arbeits- und Pausenintervalle einzuhalten. Und denken Sie daran, auch Ihre Augen brauchen hin und wieder eine Pause von stundenlangem Starren auf den Bildschirm. Schauen Sie hin und wieder aus dem Fenster, machen Sie sich einen Kaffee oder einen Tee und sie werden merken, dass Ihre Produktivität deutlich steigt.
Auch das Mittagessen am Schreibtisch ist ein Tabu – es sei denn, Sie haben ein virtuelles Mittagessen mit einem Kollegen oder Ihrem Team.
Einige weitere Aspekte:
- Kommunizieren Sie Abwesenheiten sowie Pausenzeiten und markieren Sie diese im Kalender
- Verlassen Sie den Arbeitsbereich, wenn Sie Feierabend machen und arbeiten Sie nur im Arbeitsbereich
- Trennen Sie strikt private Aktivitäten und Arbeitstätigkeiten
- Seien Sie nach Feierabend wirklich nicht mehr erreichbar, denn dies ist Ihre Freizeit
- Planen Sie täglich feste Arbeitszeiten ein und legen Sie fest, welche To-dos Sie abarbeiten wollen
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900-Millionen-Dollar
Türkei: Über 1.000 „Cobra“-Panzerfahrzeuge für Rumänien
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USA
Trump nominiert US-Türken Mehmet Öz für Gesundheitsbehörde
„Er ist ein hervorragender Arzt, Herzchirurg, Erfinder und Weltklasse-Kommunikator, der seit Jahrzehnten an der Spitze der gesunden Lebensweise steht.“Wer ist Dr. Mehmet Oz? Oz ist ein Herzchirurg, der früher das kardiovaskuläre Institut des New York Presbyterian Medical Centers leitete. Oz kandidierte 2022 für den US-Senat in Pennsylvania. Er gewann knapp die Vorwahlen der Republikanischen Partei und wurde von Trump unterstützt. Er wurde an der Harvard University und der University of Pennsylvania School of Medicine ausgebildet und ist laut dem Verzeichnis der Columbia University derzeit emeritierter Professor für Chirurgie.In den USA wurde er in den 2000er Jahren als Gast in der Oprah Winfrey Show“ bekannt. Im Jahr 2009 startete Oz dann seine Fernsehsendung The Dr. Oz Show“, die er 13 Jahre lang moderierte. Für die Sendung wurde er mit neun Daytime Emmy Awards ausgezeichnet. Er ist außerdem Autor von acht Bestsellern über alles Mögliche, von Diäten bis zum Kinderkriegen. Oz hat als Kind türkischer Einwanderer die doppelte Staatsbürgerschaft der USA und der Türkei.
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Die Türkei ist ein Land, „an dessen Verankerung wir in der NATO starkes Interesse haben“, sagte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag in einer Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem NATO-Außenministertreffen in Brüssel.
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Immobilien
Deutschland: Die teuersten Immobilien 2024
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Gastkommentar
Ahmed Mansour – Populist und Publizist für Israel
„Die Palästinenser warten auf einen Sieg, der niemals kommen wird.“ (3)Schon der erste Satz macht klar, dass er, Ahmed Mansour, die intellektuellen Überflugrechte hat und somit der Herr der Definitionen ist. Da heißt es:
„Ich bin Palästinenser, israelischer Araber.“Wir sind also informiert, dass hier Kompetenz wütet, die Wagenburg gegen Kritik schließt sich. Der ganze, weitere Text des Artikels widmet sich den Empfindungen des kleinen Ahmed und des erwachsenen Mansour und beschreibt, wie er sich vom bösen Islamisten in einen lieben Mitbürger mit jüdischen Freunden wandelte. Irgendwann will er eingesehen haben, dass sich die Wut und der Hass der Palästinenser um nichts als die gehabten Landverluste und die verlorenen Kriege drehen. Und darunter will er voller Mitgefühl für „sein Volk“ leiden. „Ich habe beobachtet, wie die Kränkung über den verlorenen Krieg und die bloße Existenz des Staates Israel sie von innen heraus zerfrisst.“ Man möchte erst ihn, und dann all die armen, verblendeten Palästinenser in den Arm nehmen, ihnen sanft auf die Schulter klopfen und flüstern: „Alles wird gut. Habt Israel lieb, und alles wird gut.“ Mansour informiert uns, dass es zweifelsfrei die alleinige Schuld der „Islamisten“ unter den Palästinensern und in der Hamas ist, dass „sein Volk“ sich nicht vertrauensvoll in die geöffneten Arme eines mitfühlenden und friedfertigen Israels sinken lässt, um fürderhin in Frieden und Eintracht zu leben. „Die Wege, die die palästinensische Führung und Gesellschaft in den letzten Jahren gegangen sind, halte ich für falsch und zerstörerisch.“ Für Mansour existiert außer dieser (Wahn-) Idee nichts anderes. Es gibt die illegalen „Siedlungen“ ebensowenig wie die rasenden Banden von „Siedlern“, die seit Jahrzehnten nicht nur Olivenhaine und Autos von Palästinensern verbrennen, sondern mittlerweile sogar ganze Dörfer. Mansour weiß irgendwie auch nichts von systematischer Folter durch Israel, die seit vielen Jahren u.a. auch an Kindern verübt wird. Und wenn doch, dann erklärt er uns eben kurzerhand, dass all dies nur die Schuld der Palästinenser ist. Nein, auch die Militärjustiz, die Israel in dem von ihm vollständig beherrschten Westjordanland wüten lässt, sagt ihm nichts. Es gibt keine Kriegsverbrechen Israels für Mansour. Der Weiße Phosphor, diese unvorstellbar grausame Waffe Israels, die Menschen stundenlang unter furchtbaren Qualen langsam verrecken lässt, die gibt es nicht. Auch nicht die ungezählten, aber absichtsvollen Tötungen und Verstümmelungen von Kindern. Nichts davon. Und da nichts davon existiert, kann die Gewalt, die von Palästinensern ausgeht, auch keinen andern Ursprung haben, als Zorn über irgendwelche Kriege in tiefer Vergangenheit und vor allem Hass auf Israel und Juden. Noch nicht einmal eine zwei- oder dreisilbige, halblaut gemurmelte Erklärung, Israel sei in seinem Vorgehen kritikwürdig, findet sich. Wenn er Folgen israelischen Tuns erwähnt, dann liest es sich, als habe man bloß tragischerweise die Notwendigkeit nicht erkannt, weshalb Israel leider zwingend so vorgehen musste. Mansour erzählt uns eine ganz andere Geschichte und vertraut dabei fest auf die Erkenntnis, dass all die täglichen Quälereien, Zerstörungen, Raubzüge und Massaker, die Israel verübt, den meisten seiner Leser und Zuhörer entweder gar nicht oder nur in unwesentlichen Fragmenten klar ist. Mansour bietet uns eeineüberaus groteske Erklärung für den „Hass auf Juden und Israel“ an, um das Narrativ vom „Antisemitismus“ zu füttern, den die „Islamisten“ angeblich hegen. Natürlich verbiegt er selbst an dieser Stelle die Realität. Was er „Hass“ nennt, ist Verzweiflung. Und wieder pocht er auf seine Kompetenz, weil er das alles selbst erlebt haben und schließlich selbst Palästinenser sein will. Wir kennen dies Muster; „Experten“ wie er benutzen es gern. Er bietet uns eine hübsche Geschichte an, die problemlos an die „deutsche Staatsräson“ andockt und eine gesteigerte Vehemenz in der Verfolgung vorgeblichen „Antisemitismus“ erlaubt oder sogar einfordert. Einen Flickenteppich von Halb- und Unwahrheiten, zusammengenäht von seiner Beschwörung, er sei ja selbst Teil dieses betreffenden Volkes. Es ist unnötig zu erwähnen, dass die muslimische Welt Mansours „Ideen“ und Theorien strikt ablehnt. Letztlich bedient er , wie viele andere auch, nur den unendlich großen, aber überaus lukrativen Markt der Ängste. Wie man hört, erfährt er massive Drohungen gegen sich und seie Familie – aber das erscheint mir neben der Verwerflichkeit nur dumm zu sein, weil es nichts als unbezahlte Werbung für ihn ist, die ihm noch mehr Zulauf aus den bekannten Ecken bringt.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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