US-Proteste
Moskau verurteilt „Gewalt gegen russische Journalisten“ in den USA

Vorsätzliche Aggressionen der US-Sicherheitsbehörden gegen Medienvertreter seien inakzeptabel, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch, als sie sich zu einem Angriff gegen russische Reporter in den Vereinigten Staaten äußerte.

Teilen

Moskau – Vorsätzliche Aggressionen der US-Sicherheitsbehörden gegen Medienvertreter seien inakzeptabel, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch, als sie sich zu einem Angriff gegen russische Reporter in den Vereinigten Staaten äußerte.

Sacharowa forderte die zuständigen Behörden in den USA auf, das Presserecht im Einklang mit dem Völkerrecht und den Verpflichtungen Washingtons im Bereich der Menschenrechte und der Freiheit der Massenmedien zu behandeln.

„Heute wurde ein Filmteam von Channel One von der Polizei in den USA angegriffen. Sie wandten Gewalt gegen Journalisten an und beschädigten deren Ausrüstung. Wir meinen, dass aggressives Vorgehen amerikanischer Sicherheitsbehörden gegen Vertreter der Massenmedien inakzeptabel sind“, sagte Sacharowa.

Sacharowa fordert die zuständigen Behörden in den USA auf, das Presserecht in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den Verpflichtungen Washingtons im Bereich der Menschenrechte und der Freiheit der Massenmedien zu behandeln.

Russland werde sich nach diesem Vorfall an internationale Organisationen wenden. „Dies ist nicht der erste Fall von unverhältnismäßiger Gewaltanwendung durch die US-Polizei gegen russische Journalisten. Im Zusammenhang mit dieser Situation werden wir gezwungen sein, uns erneut an internationale Organisationen zu wenden, deren Aufgabe es ist, die Rechte und Freiheiten von Journalisten zu schützen“, zitiert die Nachrichtenagentur TASS Sacharowa.

Protestnote an das US-Außenministerium

Russlands Botschaft in den Vereinigten Staaten habe dem US-Außenministerium diesbezüglich bereits eine Protestnote übergeben, sagte Botschafter Anatoli Antonow am Mittwoch.

Die russische diplomatische Vertretung sagte auf ihrer Facebook-Seite, Antonow zitierend, dass in den frühen Morgenstunden des 22. Juli „die Korrespondentin Julia Olchowskaja und der Kameramann Wjatscheslaw Arkhipow von der örtlichen Polizei unzulässig behandelt wurden“.

„Die Pressemitarbeiter identifizierten sich laut und deutlich, zeigten Presseausweise und leisteten keinen Widerstand“, zitiert TASS Antonow.

https://twitter.com/RF_OSCE/status/1285904285818134528

Auch interessant

NATO-Gipfel: Türkei kämpft um Eigenständigkeit

Ein Gastbeitrag von Özgür Çelik Der NATO-Gipfel, der am 7. und 8. Juli in Ankara stattfinden soll, markiert einen der bedeutendsten Wendepunkte der vergangenen zehn...

Türkei und Kanada planen Freihandelsabkommen

Ankara - Die Türkei und Kanada haben offiziell Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (FTA) aufgenommen. Dies teilte das Büro des kanadischen Premierministers Mark Carney am...

Spanien: „Zerstört Israel“-Banner beim Stierlauf-Festival

Madrid - Das weltberühmte San-Fermin-Festival im spanischen Pamplona, das vor allem für sein spektakuläres und traditionelles Stiertreiben weltweit bekannt ist, hat in diesem Jahr...

Yücel: An der Türkei kommt man nicht mehr vorbei

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Es muss für die türkische Opposition unter dem Doppelgespann Ekrem İmamoğlu und Özgür Özel mittlerweile frustrierend sein. Jahrelang erklärt man...

Vier von zehn Mittelständlern beklagen schweren Zugang zu Krediten

Berlin - Der Kreditzugang der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich weiter verschlechtert. Im zweiten Quartal 2026 berichteten 40,5 Prozent der kreditinteressierten Mittelständler, dass...

Headlines

Srebrenica: Albrights und Soros‘ Kampf für die Muslime

Wenn die Weltöffentlichkeit am heutigen Jahrestag des Massakers von Srebrenica der Opfer gedenkt, blickt sie auf eine Geschichte zurück,...

31 Jahre Srebrenica: Warum das Gedenken heute wichtiger ist denn je

Morgen am 11. Juli 2026 jährt sich das Massaker von Srebrenica zum 31. Mal. Im Sommer 1995 verübten bosnisch-serbische...

Yücel: An der Türkei kommt man nicht mehr vorbei

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Es muss für die türkische Opposition unter dem Doppelgespann Ekrem İmamoğlu und Özgür Özel mittlerweile...

Israelisches Konsulat verurteilt New Yorks First Lady Rama Duwaji

New York - Das israelische Konsulat in New York hat die Ehefrau des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, Rama...

Meinung

Srebrenica: Albrights und Soros‘ Kampf für die Muslime

Wenn die Weltöffentlichkeit am heutigen Jahrestag des Massakers von Srebrenica der Opfer gedenkt, blickt sie auf eine Geschichte zurück, die bis heute polarisiert. Vor allem...

31 Jahre Srebrenica: Warum das Gedenken heute wichtiger ist denn je

Morgen am 11. Juli 2026 jährt sich das Massaker von Srebrenica zum 31. Mal. Im Sommer 1995 verübten bosnisch-serbische Truppen unter den Augen der...

Odadaki Son Yetişkin Olarak Türkiye

Konuk Yazar Nabi Yücel Mevcut durumda Türkiye, Orta Doğu'nun – ve çok daha ötesinin – jeopolitik manzarasında neredeyse nesli tükenmekte olan diplomatik bir tür; yani...

CHP: Vatandaşlar ile Parti Arasındaki Artan Kopuş

Nabi Yücel Vatandaşlarla partiler arasındaki giderek derinleşen kopuş, Türkiye'nin en köklü partisi CHP üzerinden somut biçimde gözlemlenebilir. Cumhuriyet Halk Partisi, 38. Olağan Kurultay'ın ardından ve...

Araştırma: Dini İnanç, Gençleri Kaygı Bozukluklarından Koruyan Temel Bir Faktör

Almanya - Bochum Ruhr Üniversitesi (RUB) tarafından yürütülen güncel bir araştırma, dini inancın çocukların ve gençlerin ruh sağlığı için kritik bir koruyucu faktör olduğunu...