"Politische Einflussnahme"
Fakenews: Facebook löscht hunderte Seiten von Sputnik-Mitarbeitern

Facebook hat heute Hunderte von Seiten und Konten entfernt, die mit Mitarbeitern von Sputnik, einer Nachrichtenagentur mit Sitz in Moskau, verknüpft gewesen sein sollen. 

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Menlo Park (nex) – Facebook hat heute Hunderte von Seiten und Konten entfernt, die mit Mitarbeitern von Sputnik, einer Nachrichtenagentur mit Sitz in Moskau, verknüpft gewesen sein sollen.

Wie das soziale Netzwerk mitteilte, seien die Konten und Seiten in den Ländern des Baltikums, Zentralasiens, des Kaukasus und Mittel- und Osteuropas an Maßnahmen zur politischen Einflussnahme beteiligt gewesen.

Nathaniel Gleicher, Leiter der Cyber-Sicherheit bei Facebook, sagte, dass das Sputnik-Netzwerk die Seiten als unabhängige Nachrichtenagenturen oder für Themen wie Wetter, Reisen, Sport und Wirtschaft betrieb.

In einigen Fällen gaben sich diese, von Sputnik-Mitarbeitern geführten Konten, auch als Politiker in anderen Ländern, wie Rumänien, Lettland, Estland, Litauen, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan, Moldawien, Russland und Kirgisistan, aus.

Das Sputnik-Netzwerk postete oft zu Themen, die darauf abzielten, eine Anti-NATO-Stimmung, Protestbewegungen und Anti-Korruptionsdebatten anzuregen, um politische und zivile Unruhen in den von ihnen anvisierten Ländern zu verursachen, mit dem Ziel, etablierte Werte zu destabilisieren, so Facebook.

Insgesamt, sagte Gleicher, bestand das Sputnik-Netzwerk aus 289 Seiten und 75 Fake-Konten mit einer Fangemeinde von fast 800.000 Benutzern.

Zusätzlich zum Netzwerk der mit Sputnik verknüpften Accounts verbot Facebook auch ein zweites Netzwerk, das sich an politischen Einflusskampagnen beteiligte.

Gleicher sagte, dass das Netzwerk ebenfalls seinen Ursprung in Russland habe und von dort aus betrieben wurde. Die Seiten hätten sich jedoch als ukrainisch ausgegeben und ukrainische Nachrichten geteilt. Auch auf diesen Seiten sei es um Proteste, NATO, Gesundheitszustand an Schulen und das Wetter in den jeweiligen Ländern gegangen.

 

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