Freundschaftsspiel gegen Polen
Dortmund-Schalke gegen Polen: Niemand weiß von etwas

Im nächsten Jahr sollten Spieler von BVB und FC Schalke 04 gemeinsam gegen die polnische Nationalmannschaft auf dem Rasen stehen. Das teilte der Chef der RAG-Kohlestiftung, Werner Müller, am Dienstag in Essen mit. 

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Dortmund (nex) – Im nächsten Jahr sollten Spieler von BVB und FC Schalke 04 gemeinsam gegen die polnische Nationalmannschaft auf dem Rasen stehen. Das teilte der Chef der RAG-Kohlestiftung, Werner Müller, am Dienstag in Essen mit.

Für Fußballfans im Revier dürfte das Freundschaftsspiel einer Dortmund-Gelsenkirchener Mannschaft gegen die polnische Nationalelf wohl das absolute Highlight sein.

Wie Müller erklärte, soll im Mai oder im Herbst nächsten Jahres ein Freundschaftsspiel einer gemeinsamen Ruhrgebietsmannschaft unter Führung von Schalke 04 und Borussia Dortmund gegen die polnische Nationalmannschaft geplant sein.

Wie die „WAZ“ berichtet, wurde im Laufe des Dienstags aus „einer wunderbaren Geschichte“ allerdings eine „verwirrende Posse“.

Dem Bericht zufolge widersprach Schalke der Ankündigung der RAG-Stiftung, dass die Partie bereits unter Dach und Fach sei. Auch der BVB habe lediglich von einem „Wunsch“ seines Sponsors Evonik, dessen Hauptaktionär die RAG-Stiftung ist, gesprochen. Der polnische Fußballverband habe sogar betont, von solchen Plänen nichts zu wissen, so „WAZ“ weiter.

„Davon höre ich das erste Mal“, sagte Jakub Kwiatkowski, Pressesprecher des polnischen Fußballverbandes, der „WAZ“. Niemand sei von deutscher Seite an die Polen herangetreten. Er könne sich beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass es sich um die polnische A-Nationalmannschaft handeln soll. „Wir spielen eigentlich nur gegen andere Fußballnationen“, so Kwiatkowski gegenüber „WAZ“.

Auf Schalke herrsche Ratlosigkeit. Der Verein sei von der Mitteilung der RAG zu einem gemeinsamen Spiel überrascht, berichtet die „WAZ“ weiter.

Borussia Dortmund habe mitgeteilt, dass der Club „die grundsätzliche Bereitschaft erklärt, am Spiel einer Ruhrgebietsauswahl mitzuwirken, sofern es terminlich passt. Darüber hinausgehend sind noch keine Vereinbarungen getroffen worden“.

 

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