Organisation für Islamische Zusammenarbeit
Türkischer Minister fordert Kooperation im Kampf gegen Islamophobie

„Als OIC-Mitglieder ist es unsere Pflicht, gegen eine solche Diffamierung zu kämpfen“, forderte Akif Cagatay Kilic auf der Dritten OIC-Konferenz der Minister für Jugend und Sport in Istanbul und betonte: „Unsere edle Religion Islam kann niemals mit Terrorismus in einem Atemzug erwähnt werden.“

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Istanbul (nex) – Der türkische Minister für Jugend und Sport sagte am gestrigen Donnerstag, dass die Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) im Kampf gegen Islamophobie kooperieren sollten.

„Als OIC-Mitglieder ist es unsere Pflicht, gegen eine solche Diffamierung zu kämpfen“, forderte Akif Cagatay Kilic auf der Dritten OIC-Konferenz der Minister für Jugend und Sport in Istanbul und betonte: „Unsere edle Religion Islam kann niemals mit Terrorismus in einem Atemzug erwähnt werden.“

Kilic wies darauf hin, dass Islamophobe versuchten, Menschen ein negatives Bild von Gegenden zu vermitteln, in denen muslimische Mehrheiten lebten.

„Der Islam unterstützt alle Opfer und Unterdrückten ungeachtet der Religion, Sprache oder Rasse und nimmt immer Haltung gegen Tyrannen ein“, so der Minister weiter.

Er warnte davor, dass es einige Menschen gebe, die es gerne sähen, dass muslimische Länder in soziales und politisches Chaos stürzten und fügte hinzu, dass diese sich besonders vor Versuchen, junge Menschen für das Schlechte einzunehmen, in Acht nehmen müssten. Kilic erklärte, sie seien glücklich darüber, Gastgeberland der Konferenz zu sein. Die OIC wurde 1969 gegründet und besteht aus 57 Mitgliedsstaaten. Sie ist eine internationale Organisation, die für den Schutz der Interessen der islamischen Welt im Geiste der Förderung des internationalen Friedens und der Harmonie arbeitet.

Die nach der UN zweitgrößte zwischenstaatliche Organisation stellt sich mit den Worten „Die Organisation ist die Kollektivstimme der islamischen Welt“ vor.

Die Republik Türkei wurde 1969 OIC-Mitglied.


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