US-chinesische Spannungen
China: Präsident Xi Jinping fordert Armee zur Kriegsvorbereitung auf

Bei einem Besuch eines Militärstützpunktes in der südlichen Provinz Guangdong forderte der chinesische Präsident Xi Jinping die Truppen auf, "all ihre Energie in die Vorbereitung eines Krieges zu investieren".

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Peking – Bei einem Besuch eines Militärstützpunktes in der südlichen Provinz Guangdong forderte der chinesische Präsident Xi Jinping die Truppen auf, „all ihre Energie in die Vorbereitung eines Krieges zu investieren“.

Wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf eine Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, habe Chinas Präsident die Soldaten aufgefordert „in höchster Alarmbereitschaft“ und „absolut loyal und zuverlässig“ zu sein.

Der Besuch Streitkräfte fand inmitten der Spannungen zwischen China und den USA – wie etwa der Handelsstreit oder Meinungsverschiedenheiten über Taiwan – statt, die, wie CNN schreibt, nach wie vor auf dem höchsten Stand der letzten Jahrzehnte sind.

Die US-Regierung hatte im Juli angekündigt Taiwan Waffen und Militärgeräte in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar verkaufen. Dies werde dem Land helfen, “Bedrohungen zu begegnen”.

In einer scharfen Reaktion aus Peking forderte der Sprecher des Außenministeriums, Zhao Lijian, Washington auf, „unverzüglich alle Pläne zum Waffenverkauf an Taiwan zu annullieren“ und alle „militärischen Beziehungen zwischen den USA und Taiwan“ abzubrechen.

Obwohl Taiwan nie unter der Kontrolle der regierenden Kommunistischen Partei Chinas stand, beharren die Pekinger Behörden darauf, dass die demokratische, selbstverwaltete Insel ein integraler Bestandteil ihres Territoriums ist.

„Chinas Marine hält demonstrativ See-Manöver in der Nähe von Taiwan ab. Die staatlich gesteuerten Medien des Landes berichten ausführlich. Zuletzt haben chinesische Kampfjets mehrmals die Trennlinie überflogen, die den chinesischen vom taiwanischen Luftraum abgrenzt. Die Regierung von Taiwan protestierte und ließ in den vergangenen Tagen mehrmals Abfangjäger aufsteigen, um die eindringenden chinesischen Maschinen abzudrängen. Ernsthaft passiert ist bisher nichts, doch rhetorisch hat sich der Konflikt zuletzt erheblich hoch geschaukelt“, berichtet die Tagesschau. 

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