Türkei
Erdogan-Ankündigung: TV-Fahrzeuge bereits auf dem Weg zum Bohrschiff

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch während einer TV-Rede "gute Nachrichten" für Freitag an. Diese würden eine neue Ära für die Nation einleiten.

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Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch während einer TV-Rede „gute Nachrichten“ für Freitag an. Diese würden eine neue Ära für die Nation einleiten.

Laut Spekulationen in Medien und Internet, könne es sich hierbei um einen Erdgasfund im Schwarzen Meer handeln. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Mittwoch unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Quellen mit Verbindungen zur Regierung, dass die Türkei im Schwarzen Meer eine „Energieentdeckung“ gemacht habe.

Die Quellen gaben jedoch keinen Hinweis auf die Größe und Tiefe des Fundes, noch darauf, ob das Erdgas überhaupt an die Oberfläche gebracht werden könne.

Hierzu das Handelsblatt:

Auch wenn die Berichte noch nicht bestätigt sind: An den Märkten sorgen die Gerüchte bereits für Ausschläge. Die Lira gewann unmittelbar nach Erdogans Ankündigung zwei Prozent. Auch die Istanbuler Börse ISE100 stieg um zwei Prozent an. Aktien der türkischen Raffinerie Tüpras stiegen um 8,1 Prozent, die Anteilsscheine des Petrochemie-Herstellers Petkim sogar um 9,9 Prozent.

Fahrettin Altun, Kommunikationsdirektor von Erdogan, sagte am Donnerstag, den geäußerten Spekulationen keinen Glauben zu schenken und geduldig zu sein.

„Wir warten alle gespannt auf die Ankündigung des Herrn Präsidenten“, so Altun auf Twitter.

Im Netz kursieren jedoch bereits Aufnahmen eines TV-Fahrzeugs auf einem Schiff, das Kurs auf das Bohrschiff „Fatih“ im Schwarzen Meer genommen haben soll. Die Produktionsfirma FPA (File Prodüksiyon) habe dies bestätigt.

FPA ist demnach ein privates Unternehmen, das Live-Übertragungen für viele offizielle Institutionen, insbesondere für das Präsidialamt, durchführt. Die Produktionsfirma habe zuletzt bei der Eröffnungzeremonie der Hagia Sophia mit dem Präsidialamt zusammengearbeitet.

(Screenshot/Twitter)

 

 

 

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